DE69736294T2 - Magnetisches lesegerät - Google Patents

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Brian Buckhurst Hill CHORLEY
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Governor and Co of Bank of England
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    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
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    • G06K7/08Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by means detecting the change of an electrostatic or magnetic field, e.g. by detecting change of capacitance between electrodes
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    • G06K7/083Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by means detecting the change of an electrostatic or magnetic field, e.g. by detecting change of capacitance between electrodes using inductive or magnetic sensors inductive
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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein Lesegerät zum Überprüfen von magnetisch codierten Sicherheitsfäden, die in einem blattförmigen Material, aus dem Banknoten oder andere Sicherheitsdokumente hergestellt werden, eingeschlossen sind.
  • Vorgeschichte der Erfindung
  • Sicherheitsfäden dieser Art, wie sie zum Beispiel in der europäischen Patentschrift EP-B-0 407 550 beschrieben werden, sind im typischen Fall eine Aufeinanderfolge von Bitlängen, im typischen Fall 2 mm lang. Durch Anzeigen verschiedener bzw. magnetischer Charakteristika für die Signalwerte in dem codierten Schema können die Bitlängen ein codiertes Schema darstellen. Bei einem binären Schema zum Beispiel können die beiden binären Signalwerte (1 und 0) durch eine Bitlänge des magnetischen Materials bzw. eine Bitlänge, bei der das magnetische Material fehlt, dargestellt werden, so daß der Faden in der Praxis aus einer Aufeinanderfolge von durch Zwischenräume getrennten Abschnitten aus magnetischem Material besteht und die Abstände und Zwischenräume Längen gleich ganzen Zahlen der Bitlängen aufweisen.
  • Für diese magnetisch codierten Sicherheitsfäden sind verschiedene Formen von Lesegeräten bekannt. Bis heute waren diese Lesegeräte jedoch auf das Lesen des Fadens in einem Sicherheitsdokument, wie zum Beispiel einer Banknote, abgestellt. Das Lesegerät nimmt Banknoten an, führt sie an einem magnetischen Lesekopf vorbei und decodiert die magnetische Verschlüsselung mit großer Genauigkeit mit verschiedenartigen Bauformen von Signalbearbeitungsschaltungen. Lesegeräte dieser Art sind zum Beispiel aus EP-B-0 493 438 bekannt.
  • GB-A-2 098 768 offenbart ein Lesegerät zum Überprüfen eines in ein Sicherheitsdokument eingebrachten magnetisch codierten Fadens. Das Lesegerät weist einen magnetischen Lesekopf auf, an dem der Sicherheitsfaden mit einer relativen Längsbewegung vorbeiläuft und dabei das Erzeugen von elektrischen Signalen in dem Kopf bewirkt.
  • Es besteht jedoch ein Bedarf an einem Lesegerät und die Ausbildung eines Lesegerätes ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das zum Erzielen einer raschen Überprüfung des Vorhandenseins, der Kontinuität und der magnetischen Codierung eines in blattförmigem Material eingeschlossenen Fadens verwendet werden kann, bevor das blattförmige Material bedruckt wird und zum Ausbilden der Banknoten oder anderer Dokumente aufgeschnitten wird. Ein solches Lesegerät kann dann für die Qualitätskontrolle solchen blattförmigen Materials verwendet werden, um sicherzustellen, daß die Qualität der gedruckten Codierung dem gewünschten Standard entspricht und der Faden bei den vorhergehenden Herstellungsvorgängen nicht beschädigt wurde.
  • Zusammenfassende Beschreibung der Erfindung
  • Gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist ein Lesegerät zum Prüfen eines in blattförmigem Material eingeschlossenen oder einzuschließenden, magnetisch codierten Sicherheitsfadens mit einem Gehäuse vorgesehen, enthaltend einen magnetischen Lesekopf, ein drehbares Glied, das durch Anlage entweder an der Oberfläche des Fadens oder des den zu überprüfenden Faden enthaltenden blattförmigen Materials oder an einer daneben liegenden Fläche drehbar ist, wodurch der Sicherheitsfaden mit einer relativen Längsbewegung am Lesekopf vorbeiläuft und durch diesen zu generierende erste elektrische Signale auslöst, und einen an das drehbare Glied angeschlossenen Decodierer zum Erzeugen von die Einheiten der Relativbewegung zwischen dem Gehäuse und der Oberfläche anzeigenden zweiten elektrischen Signalen, synchron mit den vom Lesekopf kommenden ersten elektrischen Signalen, wobei das Gehäuse tragbar und für eine manuelle Bewegung über dem Faden oder der Oberfläche des blattförmigen Materials zum Bewirken dieser Relativbewegung geeignet ist.
  • Das Gehäuse kann in eine ortsfeste Lesevorrichtung eingeschlossen werden, und Mittel sind vorgesehen zum Bewegen des Fadens oder des den Faden enthaltenden Blattmaterials gegenüber der Lesevorrichtung.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Gehäuse tragbar und eignet sich zur manuellen Verschiebung über dem Faden oder der Oberfläche des blattförmigen Materials zum Bewirken dieser Relativbewegung.
  • Zu diesem Zweck läßt sich das Gehäuse bei Beibehalten eines geringen Abwärtsdrucks zum Aufrechterhalten eines Reibungsschlusses zwischen dem drehbaren Glied und der Oberfläche in eine Richtung nach vorne drücken. Ein solches Lesegerät kann in seiner körperlichen Ausgestaltung allgemein einem in der Hand zu haltenden Abtaster, wie er bei Computern verwendet wird, ähnlich sein. Ein Verschieben einer solchen Vorrichtung entlang einem Faden oder über dem einen Sicherheitsfaden enthaltenden blattförmigen Material kann in dem magnetischen Lesekopf Signale erzeugen.
  • Die Relativbewegung wird jedoch erreicht und das Lesegerät kann weiter auf die elektrischen Signale vom magnetischen Lesekopf ansprechende Schaltungsmittel enthalten zu deren Decodierung und zum Ausbilden von das magnetische Schema, wie es vom magnetischen Lesekopf detektiert wird, anzeigenden Signalen.
  • Im typischen Fall weist das Lesegerät weiter Datenspeicher- und Vergleichsmittel auf, durch die die vom Decodier decodierten Signale mit den vom Speichermittel erhaltenen Signalen zum Erzeugen eines die Ergebnisse des Vergleichs anzeigenden Ausgangssignals verglichen werden können.
  • Vorzugsweise enthält das Lesegerät einen magnetoresistiven Wandler und einen Permanentmagneten zum Magnetisieren magnetischer Segmente entlang der Länge des Fadens, um sie für den magnetoresistiven Wandler lesbar zu machen.
  • Vorzugsweise weist das Gehäuse eine Ausrichtvorrichtung wie eine Indexlinie auf einer transparenten Platte auf, die bei Lage des Gehäuses über dem Faden zwecks Relativbewegung gegenüber diesem dicht am Faden angeordnet werden kann, und die Indexlinie dient zur Anzeige der Bewegungslinie, der dem Hauptteil folgen muß, damit das Lesegerät folgt und in Ausrichtung mit dem Faden verbleibt.
  • Das drehbare Glied kann eine Walze oder ein Rad oder ein auf einer Achse befestigtes Räderpaar sein zum Drehen einer auf der Achse getragenen Scheibe, die zum Ausbilden eines Wellencodierers mit einem ortsfesten Sensor zusammenarbeitet.
  • Die Scheibe und das Rad können auf der gleichen Welle wie das drehbare Glied befestigt sein oder von einem Getriebezug oder einem Antriebsband angetrieben werden.
  • Ein Lesegerät der vorstehend beschriebenen Art enthält im typischen Fall weiter auf die Signale von dem Wellencodierer ansprechende erste Signalbearbeitungsschaltungsmittel zum Erzeugen von die Relativbewegung zwischen dem Lesegerät und dem Faden oder dem diesen enthaltenden blattförmigen Material anzeigenden elektrischen Signalen.
  • Zweite Schaltungsmittel, die auf die Signale vom magnetischen Lesekopf ansprechen, können vorgesehen sein zum Ermöglichen einer Bestimmung der Länge jedes in dem Faden detektierten magnetischen Segments.
  • Das Lesegerät kann von einer Batterie, die wiederaufladbar sein kann, gespeist werden.
  • Das Gehäuse kann eine Flüssigkristallanzeige enthalten, die so befestigt ist, daß sie durch ein Fenster im Gehäuse sichtbar ist, und dritte Schaltungsmittel enthalten eine Flüssigkristallansteuerung zum Erzeugen von die Länge eines detektierten Fadensegments in der Flüssigkristallanzeige anzeigenden alphanumerischen Zeichen.
  • Eine oder mehrere Leuchtdioden mit einer oder mehreren Leuchtdiodenansteuerungen können mit Schaltungsmitteln versehen werden, die abhängig von den Ergebnissen eines Vergleichs einer detektierten Fadensegmentlänge mit gespeicherten Daten die Leuchtdioden zum Leuchten bringen.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform des Lesegeräts enthält weiter einen Analog/Digitalwandler zum Umwandeln der Analogsignale vom Lesekopf in digitale Signale, mit einem Speicher, in dem ein Signalvergleichsalgorithmus gespeichert wird, und mit einem weiteren Speicher, in dem die sich auf die Längen und Abstände eines bekannten Musters der magnetischen Fadensegmente beziehenden digitalen Daten gespeichert werden, und mit Mitteln zum Weiterleiten der aus der Relativbewegung zwischen dem Faden und dem Lesegerät abgeleiteten digitalen Signale an einen nach Maßgabe des Vergleichsalgorithmus arbeitenden Mikroprozessor zum Vergleichen der gespeicherten digitalen Daten mit den digitalen Signalen, die sich aus der Relativbewegung ergeben und die sich auf die Längen der und die Abstände zwischen den detektierten Fadensegmenten beziehen, zum Erzeugen eines das Ergebnis des Vergleichs anzeigenden Ausgangssignals.
  • Der Wellencodierer kann zum Erzeugen von die Drehbewegung des drehbaren Gliedes anzeigenden Impulsen geeignet sein.
  • Dort, wo die Drehbewegung der Linearverschiebung der Vorrichtung entlang des Fadens des diesen enthaltenden blattförmigen Materials linear ist, kann die Drehung der Länge des beobachteten Fadens gleichgesetzt werden.
  • Jede kurze Länge des den Faden ausmachenden magnetischen Materials kann so aufgebaut sein, daß sie ein ganzzahliges Vielfaches einer Einheitslänge umfaßt, und die Länge jedes Spalts zwischen zwei Elementen des magnetischen Materials kann in gleicher Weise ein ganzzahliges Vielfaches der gleichen Einheitslänge ausmachen.
  • Das Decodieren der magnetischen Elemente und Spalte kann das Zuordnen einer Anzahl von Einheiten der Länge zu jedem detektierten magnetischen Element oder Spalt aufweisen, wobei die Zahl eine ganze Zahl gleich oder größer als 1 ist.
  • Zeittaktimpulse können durch die Relativbewegung des Gehäuses und der Fäden mit einer Rate von N Impulsen pro Einheitslänge entlang des Fadens generiert werden, und sämtliche magnetischen Segmente können durch einen Ausstoß von M Zeittaktimpulsen dargestellt werden, wobei M = N × L und L gleich der ganzen Zahl der das Segment ausmachenden Einheitslängen ist.
  • Der Mikroprozessor kann dazu geeignet sein, aus den erhältlichen Signalen die Gesamtlänge einer Länge des beobachteten Fadens und aus den digitalen Signalen die Zahl der Einheitslängen zu bestimmen, die die abgetastete Fadenlänge ausmachen, um damit für die Einheitslänge des detektierten Fadens einen Mittelwert zu errechnen.
  • In diesem Fall kann die (aus der abgetasteten Länge errechnete) mittlere Einheitslänge mit den sich auf die wahre Einheitslänge des Fadens beziehenden gespeicherten Daten verglichen werden, um zu bestimmen, ob der abgetastete Faden eine Streckung erlitten hat oder sich auf andere Weise nicht innerhalb der Vorgaben für den Faden befindet.
  • Gemäß einem anderen Gesichtspunkt der Erfindung ist ein Verfahren zum Prüfen eines magnetisch codierten Sicherheitsfadens vor oder nach dessen Einbetten in Blattmaterial, wie zum Beispiel Papier, vorgesehen mit den Stufen des Ausbildens eines Lesegerätes mit einem tragbaren Gehäuse mit einem magnetischen Lesekopf und einem an einen Codierer angeschlossenen drehbaren Glied, mit manuellem Verschieben des Gehäuses in Längsrichtung entweder über eine Oberfläche des Fadens oder eines den zu überprüfenden Faden enthaltenden Blattmaterials oder über eine dazu benachbarte Fläche bei Anlage des drehbaren Gliedes an dieser mit Erzeugen eines ersten elektrischen Signals in dem Lesekopf, während magnetische Gebiete des Fadens sich an dem Lesekopf vorbeibewegen, und Erzeugen eines zweiten elektrischen Signals in dem Codierer synchron mit dem ersten Signal zum Anzeigen der Einheiten der Relativbewegung zwischen dem Gehäuse und der Oberfläche.
  • Beschreibung der Zeichnungen
  • An einem Beispiel wird die Erfindung nun unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Dabei ist:
  • 1 eine Seitenansicht, im Schnitt, eines erfindungsgemäßen in der Hand zu haltenden Fadenprüfgerätes,
  • 2 eine Stirnansicht des Prüfgeräts von hinten,
  • 3 eine Ansicht des Prüfgeräts von unten,
  • 4 eine schematische Darstellung der für das Prüfgerät vorgesehenen Verarbeitungselektronik,
  • 5 eine weitere schematische Darstellung des gesamten erfindungsgemäß aufgebauten Signalverarbeitungssystems eines Fadenprüfgeräts,
  • 6 ein das Arbeitsprinzip zeigendes schematisches Schaltbild eines einspurigen magnetoresistiven Lesekopfes,
  • 7 ein weiteres schematisches Schaubild mit Darstellung des Arbeitsprinzips der zum Bestimmen der Länge der einzelnen magnetischen Segmente des Fadens verwendeten Schaltung,
  • 8A, 8B, 8C und 8D die Darstellung der vollständigen Schaltung des in den vorhergehenden Figuren schematisch gezeigten Signalverarbeitungsgeräts.
  • Die 1 bis 3 zeigen die Konstruktion eines erfindungsgemäßen Fadenprüfgeräts. Das Gehäuse weist ein Oberteil 1, ein die Seitenwand darstellendes Unterteil 2 und eine eine Öffnung aufweisende Bodenplatte 3 auf. An jedem Ende weist die Bodenplatte einen Schlitz auf, über den eine eine vordere und eine hintere Indexlinie tragende transparente Indexplatte 4 verläuft, mit deren Hilfe das Prüfgerät mit einem magnetischen Faden in dem zu überprüfenden blattförmigen Material ausgerichtet werden kann.
  • Auf der Rückseite des Gehäuses befindet sich eine querverlaufende drehbare Welle 5 mit Rädern an jedem Ende, von denen eins mit 6 bezeichnet ist. Jedes Rad weist einen aus einem elastomeren Material bestehenden und in einer Umfangsnut sitzenden Reifen 7 auf. Die Räder treten durch Öffnungen in der Bodenplatte 3 durch, so daß sie sich bei manuellem Vorschieben der Vorrichtung über ein blattförmiges Material bei Aufrechterhaltung eines kleinen Abwärtsdrucks drehen. Die Wellen 5 sitzt in zwei Lagerplatten 8 und 9, eine an jeder Seite des Gehäuses. Das elastomere Material wird so ausgewählt, daß es bei starkem Abwärtsdruck zusammengedrückt wird, so daß die Kanten der genuteten Räder mit dem blattförmigen Material bei Vorschieben der Vorrichtung über diesem in Berührung gelangen.
  • Das zusammengedrückte elastomere Material des Reifens 7 erhöht den Reibungsschluß zwischen der Oberfläche und den Rädern und widersteht auch einer seitlichen Bewegung der Vorrichtung. Dies unterstützt das Beibehalten einer geradlinigen Bewegung entlang einem Faden.
  • Die Welle 5 trägt auch eine sich drehende Scheibe 11, die mit einem feststehenden Sensor 10 zum Ausbilden eines Wellencodierers zusammenarbeitet, um in bekannter Weise die Bewegungsschritte der Welle anzeigende und der Vorwärtsbewegung der Vorrichtung proportionale elektrische Impulse zu erzeugen. Die Skalierung der Schritte wird nach Maßgabe der Auflösung oder der Bitlänge des magnetisch codierten Fadens, zu dessen Untersuchung die Vorrichtung verwendet wird, ausgewählt. Im typischen Fall beträgt die Bitlänge des Fadens 2 mm. Damit muß die Vorrichtung die Übergänge in der magnetischen Codierung des Fadens auf die durchlaufene Entfernung auf eine Genauigkeit von einem Zehntel eines Millimeters in Beziehung setzen.
  • Da der Faden im Normalfall aus einem magnetischen Material besteht, das im Normalfall einen hohen Magnetismus nicht beibehält, muß der Faden vor seiner meßtechnischen Erfassung magnetisch gesättigt sein. Zu diesem Zweck wird auf einer im Gehäuse vorgesehenen Zwischenwand ein Permanentmagnet 12 angeordnet, obgleich, falls dies bevorzugt wird, auch ein Elektromagnet verwendet werden kann.
  • Auf der Rückseite des Magneten 12 befindet sich ein den Fadenlesekopf bildender magneoresistiver Sensor 13.
  • Andere Bauarten von magnetischen Leseköpfen können verwendet werden. Der Vorteil eines magnetoresistiven Kopfes liegt jedoch darin, daß eine veränderliche und niedrige Relativgeschwindigkeit zwischen einem solchen Lesekopf und dem Faden toleriert werden kann.
  • Signalbearbeitungsschaltungen, die unter Bezug auf 4 in größerem Detail beschrieben werden, sind auf einer Leiterplatte 13 befestigt. Das Oberteil 1 des Gehäuses enthält einen Betriebsschalter. Dieser wird durch einen Druckknopf 15, eine Flüssigkristallanzeige 16 und eine Indikatorlampe 17, die nach Maßgabe der Ergebnisse der Signalbearbeitung arbeitet, gebildet. Im Gehäuse befindet sich zwischen den Zwischenwänden, die den magnetischen Lesekopf halten, eine Halterung 18 für eine Batterie zum Speisen des Codierers 10 und der Bearbeitungsschaltungen.
  • 4 zeigt schematisch die elektronischen Schaltungen, mit denen die magnetischen Übergänge in dem codierten Faden auf die entlang dem Faden zurückgelegte Strecke bezogen werden. Mehrere Arbeitsmethoden sind möglich. Da die Abstände zwischen aufeinanderfolgenden Grenzflächen der magnetischen Segmente in einem Code der in der EP-B-0 407 550 beschriebenen Art die Zahl der Bits des gleichen binären Wertes anzeigen, ermöglicht die Messung des entlang einer Bahn zwischen dem Auftreten von durch den Lesekopf 13 erkannten magnetischen Übergängen verschobenen Abstandes eine Wiedergabe der im Faden vorhandenen Codierung. Diese Codierung kann mit einer dem Lesegerät zugeführten und in ihm gespeicherten Codierung verglichen werden, so daß das Lesegerät erkennen kann, ob der Faden in dem sich in der Prüfung befindenden blattförmigen Material richtig, beschädigt, richtig, aber in der falschen Richtung durchlaufen, usw. ist.
  • Die magnetisch empfindlichen resistiven Elemente werden (das magnetisch resistive Element wird) vorzugsweise so aufgebaut, daß sie (es) einen Teil einer resistiven Brückenschaltung (bildet) bilden. Deren veränderlicher Widerstand steuert den in der Eingangs schaltung eines Signalverstärkers und einer Signalumformungsschaltung fließenden Strom.
  • Der Anfang und das Ende eines in einem Faden enthaltenen magnetischen Elementes erzeugen entgegengesetzt gerichtete Impulse (positiv an dem einen Ende und negativ an dem entgegengesetzten Ende eines in dem Faden in N-S-Richtung polarisierten Elementes). Der Prozessor ist so programmiert, daß er die Spitzen mit jeder Polarität identifiziert und entsprechend Signale „Elementanfang" und „Elementende" erzeugt, die in Zusammenwirken mit den Impulsen des Codierers zum Bestimmen der Länge des Elementes und der magnetischen Polarität N-S oder S-N verwendet werden können. Die Elementlänge läßt sich in binäre Einsen und die Spalte lassen sich in binäre Nullen decodieren. Hierzu wird das Wissen um die in der Anordnung aus den magnetischen Elementen und Spalten, die den Faden bilden, verwendete Einheitslänge eingesetzt.
  • Der Spitzenwert jedes Impulses läßt sich zum Identifizieren der dem jeweiligen Element zuzuordnenden magnetischen Flußdichte verwenden, und diese wird mit den die erwartete magnetische Flußdichte anzeigenden gespeicherten Daten verglichen. Bei einem zu niedrigen Wert wird ein Signal „außerhalb der Vorgabe" erzeugt, und dies zeigt an, daß der detektierte Faden der Vorgabe nicht entspricht. Zum Speichern dieser Daten ist ein Speicher 23 vorgesehen.
  • Mit einem Verstärker 20, der einen Vorverstärker enthalten kann, wird der Lesekopf 13 angeschlossen. In dem magnetoresistiven Kopf können Temperaturausgleichselemente angeordnet sein. Der Prozessor 21 kann zur Datenspeicherung einen Speicher enthalten, oder ein getrennten Speicher wird vorgesehen.
  • Der Wellencodierer 10 bildet die Bewegungsstufen anzeigende Signale, die zum Bestimmen der Fadenlänge gezählt werden.
  • Das bearbeitete Signal kann über einen Datenanschluß 22 zum Beispiel einem PC zugeleitet werden. Daten, wie zum Beispiel eine Fadencodierung, können über den Datenanschluß zur Speicherung und Verwendung während des Prüfvorgangs eingegeben werden.
  • Die eingegebenen Signale können damit die Codierung zeigen, die auf dem Faden vorhanden sein sollte, und die Anzeige 16 kann deshalb in Abhängigkeit von einem Vergleich zwischen den eingegebenen Codierungsdaten (die auch in 23 gespeichert sein könnten) und den von der Codierung, die vom Faden abgelesen wird, abgeleiteten Daten anzeigen, ob zwischen den beiden eine Entsprechung besteht. Andere Daten, wie zum Beispiel das Datum und die Zeit, für die in der Schaltung nach 4 ein Zeit/Datumgenerator eingeflossen sein könnte, können auch angezeigt werden.
  • Der Prozessor kann auch eine mit 0001 beginnende Probenzahl generieren.
  • Das Gehäuse kann auch einen (nichtgezeigten) Drucker enthalten. Dieser wird von Signalen vom Prozessor und Speichervorrichtungen angetrieben zum Ausdrucken von Zeichen auf einem den Faden enthaltenden Blatt (oder auf einem getrennten Blatt Papier, das dann an dem den Faden enthaltenden Blatt) befestigt wird. Die gedruckten Zeichen können die Zeit und das Datum und eine Abtast/Probenzahl darstellen und auch eine Anzeige der Ergebnisse des Abtastens bilden.
  • 5 und folgende zeigen in größerem Detail den Aufbau eines magnetischen Lesegeräts, das wie eine Vorrichtung zum Überprüfen eines magnetisch codierten Sicherheitsfadens, wie er in Banknoten oder anderen Sicherheitsdokumenten enthalten ist, arbeitet. Die Meßvorrichtung ist ein magnetoresistiver Lesekopf 100, wie er in der GB-Patentschrift Nr. 2 202 635 beschrieben wird. Die Signale von dieser werden mit einem Verstärker 102 verstärkt. Mit einer ADC-Schaltung 104 werden analoge Signale in digitale Signale umgewandelt, und diese werden einem Spitzendetektor 106 zugeführt, der unter Verwendung einer von dem Wellencodierer 10 der 1 bis 4 abgeleiteten Zeitbasis arbeitet.
  • Eine Rauschunterdrückung wird durch Ausschalten isolierter, eine niedrige Amplitude aufweisender Spitzen unter Verwendung einer Rauschunterdrückungsschaltung 108, deren Ausgabe zwei einen Mittelwert bestimmenden Schaltungen zugeführt werden kann, erreicht. Die erste Schaltung 110 weist eine Amplitudenmeßschaltung zum Bestimmen der mittleren Amplitude jeder Spitze auf. Diese Schaltung wird wahlweise verwendet, da die Spitzenwerte nur locker mit der magnetischen Stärke des Fadens verbunden sind, und obwohl eine Prüfung dieses Parameters des Fadens erwünscht sein kann, stellt sie keine Prüfung der Wertigkeit höchster Ordnung dar.
  • Eine wichtigere Messung liegt in dem mittleren Abstand zwischen den detektierten Spitzen (nach Entfernen des Rauschens durch 108) und die Schaltung zum Durchführen dieser Messung wird bei 112 gezeigt. Der mittlere Abstand zwischen den Spitzen wird bestimmt und in einem Speicherpuffer 114 gehalten. Die gespeicherte Information enthält im wesentlichen die Lage und den Abstand jeder identifizierten Spitze. Diese Schaltung 114 bildet ein Ausgangssignal, das aufgezeichnet oder in der Form numerischer Werte angezeigt oder zum Simulieren von Fadenlängen mit geeigneten dazwischenliegenden Abständen in einer grafischen Aufzeichnung dargestellt werden kann.
  • Eine weitere wahlweise zu verwendende Schaltung liegt in der Form eines Unterbrechungsdetektors bei 116 vor. Solche Unterbrechungen können aufgrund einer geringen Beschädigung auftreten oder dort, wo eine Länge des Fadens an einer Verbindung an den nächsten anstößt. Diese Vorrichtung ist so ausgebildet, daß sie kleine Unterbrechungen in den Längen des Fadens aufspürt, die sonst eine ganze Zahl von Einheitslängen darstellen würden. Bei Detektieren einer solchen Unterbrechung wird der Spalt elektrisch „eingefüllt", bevor die Daten der nächsten Schaltung 118 zugeführt werden, die einen Algorithmus zum Überprüfen und Authentisieren der Fadendaten ausbildet. Die Authentisierungsschaltung 118 errechnet die Längendimension jeder detektierten Fadenkomponente (nach Entfernung von Beschädigungs- und Verbindungsfehlern durch die Schaltung 116 bei ihrer Verwendung) und kombiniert dies mit der Stärke des mit jeder detektierten Fadenkomponente verbundenen magnetischen Feldes bei Verfügbarkeit dieser Information aus der Schaltung 110.
  • Die Daten bezüglich der Fadenlängen (und magnetischen Stärke, falls diese verfügbar ist) werden dem Displayansteuerelement 120 zugeführt, um über LCD, wie zum Beispiel 121, anzuzeigen, ob eine überprüfte Gesamtlänge eines Fadens authentisiert wurde oder nicht, zum Beispiel durch Einschalten einer grünen oder roten LED. Das Ansteuerelement 120 läßt auch zu, daß diese Information und andere Daten zum Beispiel zum Generieren von Wörtern und Ziffern einer LCD-Anzeigetafel 122 zugeführt werden zum Darstellen einer Information zur beobachteten Länge des Fadens in entweder numerischem und/oder grafischem Format.
  • Eine Echtzeituhr 124 führt dem LCD und auch einem programmierbaren Nurlesespeicher 126, dem die Information aus dem Speicher 114 zugeführt wird, Auffrischungssignale zu. Zwecks Zuleitung digitaler Daten zu einem entferntliegenden Computer steht eine Endausgabe bei 128 zur Verfügung.
  • Der Speicher 126 kann unter Verwendung einer Dockstation oder einer anderen Vorrichtung zum Übertragen von Daten aus der ersten Einheit zu einem Computerspeicher ausgelesen werden, so daß zum Beispiel Daten bezüglich einer bestimmten Gruppe von Fäden mit dem Faden aufgesammelt und gespeichert und übertragen werden können zum Ermöglichen des Durchführens von in Arbeitsrichtung abwärts liegenden Prüfungen über die Qualitäts- und/oder Herstellungskontrolle.
  • Die in 5 gezeigte Schaltung kann zusammen mit einer geeigneten Energieversorgung in einer tragbaren Vorrichtung, wie sie zum Beispiel unter Bezug auf die 1 bis 4 beschrieben wurde, untergebracht werden, und die Dockstation kann für das Wiederaufladen der Energieversorgung in der in der Hand gehaltenen Vorrichtung eingesetzt werden.
  • Alternativ können die entscheidenden Teile der Schaltung nach 5 zum Ausbilden eines Lesekopfes und einer Signalzuführungsvorrichtung zum Beobachten des Fadens während seiner Herstellung in einem auf einer Fadenbildemaschine angeordneten Gehäuse untergebracht werden. Signale vom Lesekopf können einer die übrigen Teile der Schaltung nach 5 zusammen mit einer Energieversorgung enthaltenden zweiten Einheit zugeführt werden und, falls erforderlich, auch einem Hauptspeicher und einem Prozessor, so daß während der Herstellung erzielte Daten durch entweder eine Datenträgerscheibe oder ein Band zusammen mit Spulenkörpern, auf die die Fadenlängen gewickelt sind, zur zukünftigen Verwendung weitergeleitet werden.
  • 6 zeigt die gemäß den Vorgaben des in der GB-Patentschrift Nr. 2 202 635 beschriebenen magnetischen Detektors gebaute äquivalente Schaltung für einen magnetoresistiven Kopf. Zwei Widerstandselemente R1 und R2 werden von einem Substrat 130 getragen und bestehen aus einem magnetoresistiven Material, zum Beispiel einem Material, dessen Widerstand sich in Abhängigkeit von der Stärke des Magnetfeldes, in dem es angeordnet ist, ändert.
  • Eine Brückenschaltung wird mit zwei Abgleichwiderständen R3 und R4 gebildet, und ein Strom i fließt bei Anschluß der Brücke an eine geeignete Quelle elektromotorischer Kraft zwischen dem Verbindungspunkt 132 und dem Verbindungspunkt 134. Die Spannung zwischen den beiden auseinanderliegenden Punkten der Brücke 136 und 138 wird von einem Verstärker 140 erfaßt.
  • Im typischen Fall sind die Nennwiderstände von R1 und R2 gleich, und ebenso sind R3 und R4 gleich, obwohl es für den Widerstand von R1 nicht erforderlich ist, daß er gleich dem Widerstand R3 ist, (oder für R2, daß er gleich dem von R4 ist).
  • Obwohl R1 und R2 beide auf dem gleichen Substrat 130 angeordnet sind, liegt R2 unter rechten Winkeln zu dem Widerstandselement R1, so daß er nicht von den magnetischen Feldkomponenten berührt wird, die auf den Widerstand von R1 einwirken. Wegen seiner engen Nachbarschaft zu R1 wird jedoch jede Temperaturänderung, die R1 beeinflussen könnte, auch R2 in der gleichen Weise beeinflussen, so daß Temperaturänderungen allein das Gleichgewicht der Brücke deshalb nicht wesentlich beeinflussen werden.
  • Die Widerstände R3 und R4 können auch auf dem Substrat 130 angeordnet sein. Sie sind jedoch nicht magnetoresistiv. Sie werden so angeordnet, daß sämtliche Temperaturänderungen beide Widerstände R3 und R4 im gleichen Maße beeinflussen, so daß der Abgleichzustand der Brücke wieder unabhängig von der Temperatur wird.
  • 7A zeigt entlang einer Linie im Abstand voneinander liegende Segmente des magnetischen Fadens. Ein erstes Segment 142 wird von einem zweiten, längeren Segment 144 durch einen Spalt 146 getrennt. Falls die Länge des Spalts gleich der Länge des Segments 142 sein sollte und falls das Segment 144 die doppelte Länge des Segments 142 aufweist, kann gesagt werden, daß das Segment 142 dann einer einzigen logischen Eins, der Spalt einer einzigen logischen Null und das Segment 144 einem Paar von logischen Einsen entspricht. Die Segmente können daher einer Codierung 1011 gleichgemacht werden.
  • Falls ein einziger Raum vor 142 und ein einziger Raum nach 144 vor sämtlichen weiteren Segmenten besteht, kann die von den Endräumen wiedergegebene Codierung wie auch die für die beiden Segmente als 010110 geschrieben werden.
  • 7D zeigt eine vereinfachte Schaltung eines Detektors zum Detektieren der Segmente. Dieser umfaßt einen Detektor 146, dessen elektrisches Verhalten sich in der Gegenwart eines magnetischen Feldes (wie es zum Beispiel dicht bei einem Segment wie 142 oder 144) vorliegt, zum Erzeugen von Amplitudenauslenkungen in einem elektrischen Parameter, wie er zum Beispiel durch die Spur 148 in 7B angezeigt wird, ändert. Ein differenzierender Verstärker 150 generiert aus der vorlaufenden und der nachlaufenden Kante der Amplitudenauslenkungen wie 148 Kanten bestimmende Impulse, wie zum Beispiel bei 152 in 7C gezeigt wird. Der Zeitpunkt, zu dem das Maximum jedes Kantenimpulses 152 auftritt, wird durch regelmäßiges Abtasten des analogen Ausgangssignals des Verstärkers 158 mit hoher Geschwindigkeit und Generieren eines digitalen Wertes für jeden Abtastpunkt und Aufzeichnen örtlicher digitaler Spitzenwerte bestimmt. Zu diesem Zweck wird das Ausgangssignal 158 einem ADC 154 zugeführt, und das Ausgangssignal des letzteren wird einem Spitzenwertdetektor 156 zugeführt.
  • Durch Ausbilden einer zeitlichen Beziehung zwischen den Spitzenwerten und einer Zeitbasis, die der Relativbewegung zwischen dem Detektor und der Länge des die magnetischen Segmente 142, 144 usw. enthaltenden Fadens proportional ist, läßt sich die Länge jedes Segments bestimmen.
  • Die Spalte zwischen den Segmenten können auch auf die gleiche Weise gemessen werden.
  • Da die Divergenz des numerischen Wertes von 154 tatsächlich am Beginn und am Ende der Segmente in entgegengesetzten Richtungen erscheint, läßt sich das letztere von den Spalten unterscheiden, indem ein Segment mit ansteigenden Werten in Richtung auf die Spitze beginnt und mit abnehmenden Werten in Richtung auf eine Spitze endet, während ein Spalt zwischen den Segmenten mit einem abnehmenden Wert beginnt und mit einem ansteigenden Wert endet.
  • Die Länge jedes einzelnen Segments ist von geringerer Bedeutung als die Gesamtlänge einer Zahl von Segmenten, und die letztere läßt sich einfacher messen. Wenn eine Länge des Fadens ein sich wiederholendes Muster aus Segmenten und Spalten aufweist (wie es bei einem Sicherheitsfaden zutrifft) läßt sich prüfen, ob ein Faden durch Messen der Gesamtlänge einer Anzahl ähnlicher Gruppen von Segmenten und Überprüfen der Gesamtlänge im Vergleich mit einem bekannten Längenwert gestreckt wurde oder beschädigt ist.
  • Durch Vergleich der gemessenen Länge für eine bekannte Zahl vollständiger Muster codierter Segmente kann festgestellt werden, ob ein Faden gestreckt oder beschädigt wurde. Die Zahl der Muster wird durch Zählen der detektierten Startcodierungen bestimmt. Im typischen Fall wird die Länge zwischen den Startcodierungen gemessen.
  • Die vollständige Schaltung wird in den 8A und 8D gezeigt. Diese arbeitet wie folgt:
  • Detektor und Kopfverstärker
  • Sechs aktive magnetorestriktive (MR) Köpfe in Reihe und sechs Dummy-MR-Köpfe in Reihe bilden die Emitterbelastungen eines „long tailed pair"-Brückenverstärkers Q6 und Q7. Die Ausgaben dieser Verstärker werden durch U7:D und U7:A vor dem Durchleiten durch einen Pegelverschieber U7:B differenziell verstärkt, wobei das bipolare Signal um 2,5 V verschoben wird. Die Dioden D8 und D9 schneiden das verschobene Signal bei Null und +5 V ab. Ein kleiner Betrag einer negativen Gleichspannungsrückkopplung wird dem Brückenverstärker über U7:C und R31 zugeführt. Dies verhindert, daß die Brücke infolge von Langzeitauswirkungen, wie zum Beispiel einer differenziellen Temperaturänderung und des Alterns von Bauteilen, aus dem Abgleich gerät. Über U6, das selbst mit +5 V gespeist wird, erhält der Verstärker gefilterte ± 12 V.
  • Prozessorschaltung
  • Ein S87C552-Mikrokontroller U1 bildet das Herz dieses Abschnitts. Ein integrierter ADC nimmt das Ausgangssignal des MR-Kopfverstärkers an und digitalisiert dieses und ein in U1 eingegebenes Softwareprogramm ermöglicht dem Mikrokontroller die Identifikation der Spitzen in diesem digitalisierten Signal. Die Stellungen der Spitzen werden zusammen mit einer Zeitbasis zum Errechnen des intermittierenden magnetischen Codewertes und Erkennen, ob der Faden gestreckt wurde, verwendet.
  • Die Zeitbasis wird von einer im Gehäuse an die Radachse angeschlossenen Wellencodierer generiert, so daß beim Drücken der letzteren Vorwärtsimpulse nach Maßgabe der Drehung der Rolle generiert werden mit einer ausgewählten Geschwindigkeit von entweder zehn Impulsen pro Millimeter oder zwanzig Impulsen pro Millimeter. Die Impulsgeschwindigkeit wird durch 79 ausgewählt. Die Impulse dienen als Unterbrechungen für den Mikrokontroller U1, dem sie über U8:A zugeführt werden.
  • Ein als TIME 1 identifizierter Zeitgeber ist eine in sich selbst abgeschlossene, selbstantreibende Echtzeituhr, die durch den Mikrokontroller U1 über U3:A gestellt und über U3:B ausgelesen wird.
  • Die sich auf die genommenen Ablesungen beziehenden Daten werden in der Speichervorrichtung U4 gespeichert und (aus ihr herausgenommen). Ein serielles Datenübertragungsprotokoll wird zum Zugang und zum Lesen (Speichern) dieser Vorrichtung verwendet.
  • Von einem getrennten Computer, wie zum Beispiel einem PC, können Daten heruntergeladen oder in ihn eingeladen werden. Dies erfolgt durch eine serielle Datenübertragungsschnittstellenvorrichtung U2, die vom Mikrokontroller U1 gesteuert wird. Die serielle Über tragungsart wird durch Anlegen eines geeigneten Datenkabels zwischen einer mit J2 zusammenarbeitenden seriellen Öffnung und dem externen Computer eingegeben.
  • Die verbleibenden, an den Mikrokontroller U1 angeschlossenen Vorrichtungen sind: DOL-Eingangsschalter SW2 – verwendet zum Selektieren von Softwarevariablen, eine (im Schaltbild nicht gezeigte) und an J8 angeschlossene LCD, zweifarbige LED D1 und D2, angetrieben von U3, und ein Unterbrecher, im Schaltbild nicht gezeigt, aber an J4 angeschlossen.
  • Leistungsschalten
  • Die primäre Energieversorgung für die Vorrichtung wird durch eine an J5 angeschlossene 9V-Batterie dargestellt. Der Betrieb des Schalters SWi bewirkt ein Einschalten von Q1 durch einen von dem differenzierten Netzwerk C9/R14 entwickelten Impuls. Dieser führt 9 V durch das Verriegelungsrelais RL1 der Regulatorvorrichtung U5 zu, die VCC dem Mikrokontroller U1 zuleitet. Die Energie für den MR-Kopfverstärker (VCC-1) wird über das verriegelte Relais RL2, geschaltet durch Q4, geregelt durch U1, zugeleitet. Nach der Meßperiode wird die Energie vom MR-Kopfverstärker abgenommen und den LED D1 und D2 (VCC-2) zwecks Konservierung der Energie zugeleitet.
  • Am Ende einer Anzeigeperiode wird die Energieversorgung durch den Mikrokontroller vollständig abgeschaltet und das Relais RL1 über Q2 entriegelt. Der Kollektor des Transistors Q5 bildet ein Eingangssignal für den Mikrokontroller, der entweder ein augenblickliches oder ein verlängertes Drücken des Betriebsschalters SW1 anzeigt.

Claims (24)

  1. Ein Lesegerät zum Prüfen eines in blattförmigem Material eingeschlossenen oder einzuschließenden, magnetisch codierten Sicherheitsfadens mit einem Gehäuse (1, 2), enthaltend einen magnetischen Lesekopf (13), ein drehbares Glied, das durch Anlage entweder an der Oberfläche des Fadens oder des den zu überprüfenden Faden enthaltenden blattförmigen Materials oder an einer daneben liegenden Fläche drehbar ist, wodurch der Sicherheitsfaden mit einer relativen Längsbewegung am Lesekopf vorbeiläuft und durch diesen zu generierende erste elektrische Signale auslöst, und einen an das drehbare Glied angeschlossenen Decodierer zum Erzeugen von die Einheiten der Relativbewegung zwischen dem Gehäuse und der Oberfläche anzeigenden zweiten elektrischen Signalen, synchron mit den vom Lesekopf kommenden ersten elektrischen Signalen, wobei das Gehäuse tragbar und für eine manuelle Bewegung über dem Faden oder der Oberfläche des blattförmigen Materials zum Bewirken dieser Relativbewegung geeignet ist.
  2. Ein Lesegerät wie in Anspruch 1 beansprucht, weiter mit Schaltungsmitteln zum Ansprechen auf die vom magnetischen Lesekopf (13) stammenden ersten elektrischen Signale zu deren Decodierung und zum Ausbilden von Signalen, die das von dem magnetischen Lesekopf detektierte magnetische Muster anzeigen.
  3. Ein Lesegerät wie in Anspruch 2 beansprucht, weiter mit Datenspeicher- und Vergleichsmitteln, wodurch zum Erzeugen eines die Ergebnisse des Vergleichs anzeigenden Ausgangssignals vom Decoder decodierte Signale mit von den Speichermitteln erhaltenen Signalen verglichen werden können.
  4. Ein Lesegerät wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3 beansprucht, wobei der magnetische Lesekopf (13) einen magnetoresistiven Wandler enthält und ein Perma nentmagnet (12) entlang der Länge des Fadens magnetische Segmente magnetisiert, um sie für den magnetoresistiven Wandler lesbar zu machen.
  5. Ein Lesegerät wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4 beansprucht, wobei das Gehäuse eine Ausrichtvorrichtung wie eine Indexlinie auf einer transparenten Platte (4) aufweist, die bei Lage des Gehäuses über dem Faden zwecks Relativbewegung gegenüber diesem dicht am Faden angeordnet werden kann und die Indexlinie zur Anzeige der Bewegungslinie dient, der das Gehäuse folgen muß, damit das Lesegerät folgt, und um in Ausrichtung mit dem Faden zu bleiben.
  6. Ein Lesegerät wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5 beansprucht, wobei das drehbare Glied eine Walze oder ein Rad (6) oder ein auf einer Achse (5) befestigtes Räderpaar ist zum Drehen einer auf der Achse (5) getragenen Scheibe (11), die zum Ausbilden eines Wellencodierers mit einem ortsfesten Sensor (10) zusammenarbeitet.
  7. Ein Lesegerät wie in Anspruch 6 beansprucht, wobei die Scheibe (11) und das Rad (6) auf der gleichen Welle wie das drehbare Glied befestigt sind oder von einem Getriebezug oder einem Antriebsband angetrieben werden.
  8. Ein Lesegerät wie in Anspruch 6 oder Anspruch 7 beansprucht, wobei das Rad (6) mit einer Umfangsnut ausgebildet ist, in die ein zusammendrückbarer elastomerer Reifen (7) eingepaßt ist, um einer Seitenbewegung zu widerstehen und um damit ein Halten des Lesegerätes in Ausrichtung mit dem Sicherheitsfaden zu unterstützen.
  9. Ein Lesegerät wie in irgendeinem der Ansprüche 6 bis 8 beansprucht, das zum Erzeugen von die Relativbewegung zwischen dem Lesegerät und dem Faden oder dem den Faden enthaltenden Blattmaterial anzeigenden elektrischen Signalen auf Signale vom Wellencodierer (10, 11) ansprechende Schaltungsmittel zum Verarbeiten der ersten Signale aufweist.
  10. Ein Lesegerät wie in Anspruch 9 beansprucht, mit auf Signale vom magnetischen Lesekopf ansprechenden zweiten Schaltungsmitteln zum Ermöglichen eines Bestimmens der Länge jedes in dem Faden detektierten magnetischen Segmentes.
  11. Ein Lesegerät wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 10 beansprucht, weiter mit einer Batterie (18).
  12. Ein Lesegerät wie in Anspruch 11 beansprucht, wobei die Batterie aufladbar ist.
  13. Ein Lesegerät wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 12 beansprucht, weiter mit einer Flüssigkristallanzeige (16), die so befestigt ist, daß sie durch ein Fenster im Gehäuse sichtbar ist, und mit dritten Schaltungsmitteln mit einer Flüssigkristallansteuerung zum Erzeugen von die Länge eines detektierten Fadensegments in der Flüssigkristallanzeige anzeigenden alphanumerischen Zeichen.
  14. Ein Lesegerät wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 13 beansprucht, das ein oder mehrere Leuchtdioden und ein oder mehrere Leuchtdiodenansteuerungen und weitere Schaltungsmittel enthält, die abhängig von den Ergebnissen eines Vergleichs einer detektierten Fadensegmentlänge mit gespeicherten Daten die Leuchtdioden zum Leuchten bringt.
  15. Ein Lesegerät wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 14 beansprucht, weiter mit einem Analog/Digitalwandler zum Umwandeln der Analogsignale vom Lesekopf in digitale Signale, mit einem Speicher, in dem ein Signalvergleichsalgorithmus gespeichert wird, und mit einem weiteren Speicher (23), in dem die sich auf die Längen und Abstände eines bekannten Musters der magnetischen Fadensegmente beziehenden digitalen Daten gespeichert werden, und mit Mitteln zum Weiterleiten der aus der Relativbewegung zwischen dem Faden und dem Lesegerät abgeleiteten digitalen Signale an einen nach Maßgabe des Vergleichsalgorithmus arbeitenden Mikroprozessor zum Vergleichen der gespeicherten digitalen Daten mit den digitalen Signalen, die sich aus der Relativbewegung ergeben und die sich auf die Längen der und die Abstände zwischen den detektierten Fadensegmenten beziehen, zum Erzeugen eines das Ergebnis des Vergleichs anzeigenden Ausgangssignals.
  16. Ein Lesegerät wie in irgendeinem der Ansprüche 6 bis 15 beansprucht, wobei der Wellencodierer (10, 11) zum Erzeugen von die Drehbewegung des drehbaren Gliedes anzeigenden Impulsen geeignet ist.
  17. Ein Lesegerät wie in Anspruch 16 beansprucht, wobei die Drehbewegung der Linearbewegung der Vorrichtung entlang dem Faden oder dem den Faden enthaltenden Blattmaterial proportional ist, so daß die Drehung der Länge des beobachteten Fadens gleichgesetzt werden kann.
  18. Ein Lesegerät wie in Anspruch 16 oder Anspruch 17 beansprucht, wobei jede kurze Länge des den Faden ausmachenden magnetischen Materials so aufgebaut ist, daß sie ein ganzzahliges Vielfaches einer Einheitslänge umfaßt, und die Länge jedes Spalts zwischen zwei Elementen des magnetischen Materials gleichermaßen so aufgebaut ist, daß sie in gleicher Weise ein ganzzahliges Vielfaches der gleichen Einheitslänge ausmacht.
  19. Ein Lesegerät wie in Anspruch 18 beansprucht, wobei die Decodierung der magnetischen Elemente und Spalte das Zuordnen einer Zahl der Einheitslänge zu jedem detektierten magnetischen Element oder Spalt, der eine ganze Zahl gleich oder größer als 1 ist, umfaßt.
  20. Ein Lesegerät wie in Anspruch 19 beansprucht, wobei Taktimpulse durch die Relativbewegung mit einer Impulsrate von N Impulsen pro Einheitslänge entlang dem Faden erzeugt werden und jedes magnetische Segment durch einen Ausstoß von M Taktimpulsen dargestellt wird, wobei M = N × L und L = Anzahl der das Segment ausmachenden Einheitslängen ist.
  21. Ein Lesegerät wie in irgendeinem der Ansprüche 15 bis 20 beansprucht, wobei der Mikroprozessor geeignet ist, aus den verfügbaren Signalen die Gesamtlänge eines Teilstückes des untersuchten Fadens und aus den digitalen Signalen die Zahl der Einheitslängen zu bestimmen, die die abgetastete Fadenlänge ausmachen, um damit einen Mittelwert für die Einheitslänge des detektierten Fadens zu errechnen.
  22. Ein Lesegerät wie in Anspruch 21 beansprucht, wobei die mittlere Einheit einer Länge, wie sie aus der abgetasteten Länge berechnet wird, mit den sich auf die wahre Einheitslänge für den Faden beziehenden gespeicherten Daten verglichen wird, um zu bestimmen, ob der abgetastete Faden eine Dehnung erlitten hat oder ob er sich auf andere Weise nicht innerhalb der Spezifikation für den Faden befindet.
  23. Ein Verfahren zum Prüfen eines magnetisch codierten Sicherheitsfadens vor oder nach dessen Einbetten in Blattmaterial, wie zum Beispiel Papier, gekennzeichnet durch die Stufen des Ausbildens eines Lesegerätes mit einem tragbaren Gehäuse (1, 2) mit einem magnetischen Lesekopf (13) und einem an einen Codierer (10) angeschlossenen drehbaren Glied (6), mit manuellem Verschieben des Gehäuses in Längsrichtung entweder über eine Oberfläche des Fadens oder eines den zu überprüfenden Faden enthaltenden Blattmaterials oder über eine dazu benachbarte Fläche bei Anlage des drehbaren Gliedes an dieser mit Erzeugen eines ersten elektrischen Signals in dem Lesekopf (13), während magnetische Gebiete des Fadens sich an dem Lesekopf vorbeibewegen, und Erzeugen eines zweiten elektrischen Signals in dem Codierer (10) synchron mit dem ersten Signal zum Anzeigen der Einheiten der Relativbewegung zwischen dem Gehäuse und der Oberfläche.
  24. Ein Verfahren wie in Anspruch 23 beansprucht, bei dem das Blattmaterial ein Sicherheitsdokument, wie zum Beispiel eine Banknote mit einem in ihr eingebetteten Sicherheitsfaden, ist und wobei das Lesegerät in solcher Weise bewegt wird, daß der Faden entlang seiner Längenabmessung durchkreuzt wird.
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