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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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BEREICH DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Hybrid-Ladermotor, bei dem
ein Verdrängungslader
mit einer Energiequelle, mit Ausnahme eines Abgases, in einem Ladersystem
eines Motors angeordnet ist, besonders in einem Dieselmotor (nachfolgend
Motor genannt), der einen Turbolader (nachfolgend TC genannt) als
Verdrängungslader
in Serie mit dem TC umfasst, um dadurch den Motor in zwei Schritten
aufzuladen, sowie eine Verbesserung der japanischen Patentanmeldung
Nr. 8-358847.
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BESCHREIBUNG DER VERWANDTEN
TECHNIK
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Eine
Aufladung durch den TC zwecks Erhöhung der Leistung des Dieselmotors
ist in Europa und Amerika sehr populär, wo es viel Flachland gibt,
ist aber derzeit in Japan nicht populär, wo es viele Berge und Gefälle gibt,
und zwar aus den folgenden Gründen.
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Der
oben erwähnte
TC ist nämlich
ein Drehzahltyp und hat eine in 2 gezeigte
Kenngröße, jedoch
mit den folgenden Nachteilen:
- (a) Wenn der
TC in einem Fahrzeugmotor montiert ist, der ein Drehmoment im unteren
Drehzahlbereich gemäß einem
Kennwert des Erhöhens
eines Druckverhältnisses
(nachfolgend Druck genannt) proportional zu einer Drehzahl und einer Durchflussmenge
im TC benötigt,
dann ist es möglich,
ein von der Linie c-d angedeutetes Drehmoment zu einem Zeitpunkt
ohne Aufladung bis zu einer Linie a-b bei einer mittleren Drehzahl oder
mehr durch Einstellen einer Betriebslinie als Linie a-b in 2 zu
erhöhen,
aber ein Drehmoment im niedrigen Drehzahlbereich reicht im Vergleich
zu einem Motor ohne Aufladung nicht aus, so dass eine Start- und
Beschleunigungsleistung aus dem Stillstand (nachfolgend Nullstartleistung genannt)
in einem Fahrzeugmotor besonders unzureichend ist.
- (b) Aufgrund der Kenngröße des TC
ist es im TC-Ladermotor unmöglich,
außer
einem Drehmoment im niedrigen Drehzahlbereich auch ein Drehmoment
im mittleren Drehzahlbereich ausreichend höher als ein Drehmoment im hohen
Drehzahlbereich einzustellen, ausgenommen durch Begrenzen der Höchstleistung.
- (c) Im oben erwähnten
Punkt (a) schneidet die Betriebslinie a-b des in 2 gezeigten
TC nur eine Maximaler-Wirkungsgrad-Kurve c-d in einem Punkt r, so
dass ein bestimmter Kraftstoffverbrauch (nachfolgend BS-FC genannt)
in der Nähe eines
Punktes r in 3 niedrig ist, der Punkt r in 2 entspricht,
aber ein Wirkungsgrad des TC ist in einem anderen Motorbetriebszustand
als diesem niedrig, so dass kein niedriger BSFC erzielt wird.
- (d) Als Fahrzeugmotor wird der Motor entlang einer Laufwiderstandskurve
f-b in 3 betrieben, so dass ein bestimmter Laufkraftstoffverbrauch des
Fahrzeugs, in einer Einheit von km/l ausgedrückt, gemäß dem BSFC in einer Zone g
in 3 mit der höchsten
Betriebsfrequenz, stark beeinflusst wird. Es ist bekannt, dass der
BSFC des Motors zu einem illustrierten bestimmten Kraftstoffverbrauch
hin tendiert (nachfolgend ISFC genannt), der durch eine Kettenlinie
e-f entsprechend einer Zunahme des BMEP gemäß 5 gezeigt
wird, und niedrig wird.
Dies sei anhand von 3 erläutert. Der
entlang Linie a-b in 3 arbeitende Fahrzeugladermotor,
der vom TC aufgeladen wird, erhöht
die Leistung bis zu BMEP, z.B. 16 kg/cm2,
und der BSFC kann zu diesem Zeitpunkt auf 140 g/ps-hr eingestellt
werden, wie in 5 bei Punkt a zu sehen ist.
In Zone g in 3 wird eine Last des Motors jedoch
etwa ein Viertel und der BSFC steigt zu diesem Zeitpunkt auf 200
g/ps-hr gemäß Punkt
t in 5.
Wenn also der BMEP weiter bis auf das
Zweifache des TC-Ladermotors erhöht
werden kann, wie in 5 bei Punkt j zu sehen ist,
z.B. 32 kg/cm2, dann kann der BSFC im Viertellastzustand
von 200 g/ps-hr (Punkt t) auf 155 g/ps-hr (Punkt i) zurückgehen.
Der
derzeitige TC-Ladermotor sollte ferner den BMEP erhöhen, und
dadurch soll nicht nur der BSFC gesenkt werden, sondern es soll
auch ein kompakterer, leichterer und kostenärmerer Motor bei gleicher Leistung
bereitgestellt werden, aber dies ist aus den oben erwähnten Gründen unmöglich.
- (e) Ein weiterer Grund dafür,
warum der TC-Ladermotor nicht populär werden kann, ist ein Turboloch.
Eine
Drehzahl des TC des Motors in einem Leerlaufzustand bei stehendem
Fahrzeug beträgt etwa
5000 UpM, und der TC muss beim Beschleunigen des Fahrzeugs auf etwa
50.000 UpM beschleunigt werden, aber der TC hat bei einer Nullstartbeschleunigung
keine Aufladefunktion, so dass das Fahrzeug gezwungen ist, eine
Nullstartbeschleunigung mit aufladungsloser Leistung durchzuführen, wie
die Linie c-d in 3 andeutet.
- (f) Ein Kompressionsdruck des Motors wird durch Aufladung erhöht, so dass
der maximale Druck bei der Verbrennung theoretisch über den
zulässigen
Maximaldruck des Motors hinausgeht, aber dagegen wird, ebenfalls
im TC-Ladermotor, eine Gegenmaßnahme
getroffen, indem das Kompressionsverhältnis verringert wird.
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Das
Kompressionsverhältnis
des Dieselmotors wird jedoch im Allgemeinen durch Berücksichtigen
einer Startleistung entschieden, so dass eine Reduzierung des Kompressionsverhältnisses
den Start des Motors erschwert. Eine Starthilfevorrichtung wie z.B.
eine Glühkerze
oder dergleichen ist zum Starten des Motors nützlich, kann aber nicht verhindern,
dass weißer
Rauch, der schädliches
Material wie Formaldehyd und dergleichen enthält, unmittelbar nach dem Start
austritt. Und dann hat sie bei 100 UpM beim Starten im TC und bei
600 UpM bei Leerlauf unmittelbar nach dem Start keine Funktion als
Verdrängungslader
und erhöht
auch den Kompressionsdruck und die Kompressionstemperatur beim Start
nicht, so dass eine Gegenmaßnahme
gegen einen Start für den
TC-Ladermotor derzeit keine gute Lösung ist.
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55 der
GB 2,300,450A zeigt ein Hybrid-Ladermotorsystem
gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1. Bei diesem bekannten System wird der Verdrängungslader
von der Motorabtriebswelle durch ein Differentialgetriebesystem
mit einem weiteren Antriebselement angetrieben, dem regulierte Leistungsmengen
zugeführt
werden.
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Ein
Motorsystem gemäß der Erfindung
ist durch die in Anspruch 1 dargelegten Merkmale gekennzeichnet.
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Die
Erfindung wird nachfolgend beispielhaft mit Bezug auf die Zeichnungen
näher beschrieben. Dabei
zeigt:
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1 eine
vollkommen schematische Ansicht einer Ausgestaltung eines Motors
gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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2 eine
Kurve, die ein Verhältnis
zwischen der Durchflussmenge und dem Druck in einem TC zeigt;
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3 eine
Kurve, die ein Verhältnis
zwischen der Motordrehzahl und dem Drehmoment sowie dem Speiseluftdruck
zeigt;
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4 eine
Kurve, die das Verhältnis
zwischen Motorlast und Speiseluftdruck zeigt;
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5 eine
Kurve, die die Beziehung zwischen dem Verhältnis von Speiseluftdruck im
Motor und dem spezifischen Kraftstoffverbrauch zeigt;
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6 eine
Kurve, die eine p-V-Line in einem Miller-Zyklus zeigt;
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7 ein
Diagramm, das das Öffnen
und Schließen
eines Ventils in einem Motor zeigt;
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8 ein
Diagramm, das eine Zykluslinie zeigt; und
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9 eine
schematische Ansicht eines Speiseluftkühlgerätes.
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BESTE ART DER AUSFÜHRUNG DER
ERFINDUNG
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Eine
Ausgestaltung gemäß der vorliegenden Erfindung
wird mit Bezug auf die 1 bis 9 ausführlicher
beschrieben.
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1 zeigt
eine Ausgestaltung eines Hybrid-Ladermotors gemäß der vorliegenden Erfindung, bei
dem eine Riemenscheibe 3 an einem vorderen Ende 2 einer
Kurbelwelle eines Motors 1 befestigt und über einen
Riemen 4 mit einer Riemenscheibe 7 verbunden ist,
die an einer Antriebswelle 6 eines SC 5 befestigt
ist. Der vom Motor 1 angetriebene SC saugt Umgebungsluft
durch ein Einlassrohr 8 an, komprimiert die Umgebungsluft
und leitet sie zu einem Kompressor 10a eines TC 10 durch
ein Auslassrohr 9 und eine Speiseluftkühlvorrichtung 11.
Die Umgebungsluft wird im TC 10 weiter komprimiert und
unter erhöhtem
Druck durch ein Speiseluftrohr 13 und eine Speiseluftkühlvorrichtung 12 zum
Motor 1 geleitet.
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Ein
Drucksensor 21 ist am Speiseluftrohr 13 montiert,
so dass der Speiseluftdruck einem elektronischen Regler 17 gemeldet
wird. In diesem Fall bezeichnet die Bezugsziffer 5a einen
an der Antriebswelle 6 des SC montierten SC-Drehzahlsensor, der über eine
Leitung angeschlossen ist, um dem elektronischen Regler 17 die
Drehzahl des SC 5 zu melden.
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Das
Abgas des Motors 1 treibt eine Turbine 10b des
TC durch einen Abgasverteiler 14 an und tritt durch ein
Auspuffrohr 15 in die Umgebung aus, und die Kraft der Turbine 10b treibt
den Kompressor 10a durch eine Welle 10c an. Die
Drehzahl der Turbine 10b und des Kompressors 10a wird
mit einem an der Welle 10c montierten TC-Drehzahlsensor 10d erfasst
und dem elektronischen Regler 17 gemeldet.
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Ein
Luftmengenvolumenmessmittel 16, ein Kühlwassertemperatursensor 24,
ein Motordrehzahlsensor 25 und ein Positionssensor 23 für eine Lastregeleingriffsmenge
des Fahrers sind jeweils im Einlassrohr 8 im Kühlwasser
des Motors 1, am vorderen Ende 2 der Kurbelwelle
und in einem Gaspedal zum Steuern eines Fahrzustands des Motors 1 vorgesehen,
so dass der elektronische Regler 17 die jeweiligen Informationen
erhält.
Das Regelgerät 17 ermittelt
eine Regeleingriffsmenge für
die Übertragung zu
einem Stellglied, so dass ein Öffnungsgrad
eines Bypassventils 20 in einem Bypass 19 durch
das Stellglied 18 geregelt wird.
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Der
in einem Kühlwassermantel
des Motors 1 montierte Kühlwassertemperatursensor 24 misst die
Kühlwassertemperatur
im Motor 1 und der Motordrehzahlsensor 25 misst
die Drehzahl des vorderen Endes 2 der Kurbelwelle im Motor 1 und
meldet sie jeweils dem elektronischen Regler 17. Der Regler 17 weist
das Stellglied 18 an, den Öffnungsgrad des Bypassventils 20 zu
steuern, um den Start des Motors 1 zu erleichtern und die
Schadstoffkonzentration des Abgases zu reduzieren.
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In
dem oben erwähnten
Hybrid-Ladermotor gemäß der vorliegenden
Erfindung wird der TC 10 im Motor 1 so abgestimmt,
dass das Druckverhältnis entlang
einer Maximaler-Wirkungsgrad-Linie c-d in der in 2 gezeigten
Leistungskurve zusammen mit der Zunahme der Durchflussmenge erhöht wird, auf
eine solche Weise, dass dies zu einem Punkt d wird, der einer maximalen
Kapazität
des TC 10 bei Höchstdrehzahl
des Motors 1 entspricht, so dass der Motor 1 mit
Speiseluft mit einem Druckverhältnis
geladen wird, das durch eine Linie a-h in 3 ausgedrückt wird,
und zu einer Leistung wird, die durch eine entsprechende Drehmomentkurve
dargestellt ist. Die durch die oben erwähnte Linie a-h ausgedrückte Drehmomentkurve
zeigt einen Antriebszustand, bei dem das Bypassventil 20 ganz
offen ist und der SC 5 die Speiseluftmenge und das Druckverhältnis gemäß der vorliegenden
Erfindung nicht erhöht.
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Wenn
das Fahrzeug mit dem Motor mit einer Leistung fährt, die durch die mit der
Linie a-h in 3 angedeutete Drehmomentkurve
ausgedrückt
wird, dann wird die Laufwiderstandskurve des Fahrzeugs im Wesentlichen
gleich der Linie a-h, so dass keine Beschleunigungskapazität des Fahrzeugs
erzielt wird und das Fahrzeug erst dann fahren kann, wenn das Drehmoment
im niedrigen Drehzahlbereich erhöht
wird, aber gemäß der vorliegenden
Erfindung werden der Speiseluftdruck und die Speiseluftdurchflussmenge
durch den wie oben erwähnt
abgestimmten TC-Ladermotor und ferner durch den in Serie mit dem
TC geschalteten SC erhöht.
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Demgemäß entsprechen
bei einer maximalen Drehzahl des Motors 1, z.B. bei 2000
UpM, die Durchflussmenge und das Druckverhältnis des TC 10 einem
Punkt d in 2, aber wenn die Durchflussmenge
erhöht
werden soll, während
das Druckverhältnis in
Punkt d gemäß der Kenngröße des TC gehalten
wird, dann liegt der Punkt d jenseits einer Linie f-g, die einer
Drehmomentgrenzlinie von 2 entspricht, so dass die Gefahr
besteht, dass ein Rotor (nicht dargestellt) aufgrund von Zentrifugalkraft bricht.
Ferner bedeutet eine Reduzierung der Durchflussmenge, dass sich
der Punkt d auf der linken Seite einer aufsteigenden Begrenzungslinie
h-f befindet, so dass der TC seine Funktion verliert.
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Demgemäß werden
in einem Volllastzustand des Motors gemäß der vorliegenden Erfindung
das Speiseluftdruckverhältnis
und die durch den SC 5 erzeugte Durchflussmenge so eingestellt,
dass Punkt d in 2 gehalten wird.
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Wenn
beispielsweise zu einer Zeit mit niedriger Drehzahl im TC-Ladermotor,
z.B. bei 1000 UpM, die Durchflussmenge des TC halbiert wird, dann
wird das vom TC erzeugte Speiseluftdruckverhältnis zu einem Punkt i in 2,
und das Drehmoment, das entsteht, wenn der Motor die Speiseluft
in Punkt i ansaugt, wird auf einen Punkt i in 3 reduziert.
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Wenn
der Motor dem TC 10 eine Abgasenergie mit einer Durchflussmenge
bei 2000 UpM zuführen
kann, die als die Ansaugdurchflussmenge eingestellt werden kann,
dann wird der TC 10 an Punkt d in 2 arbeiten.
Demgemäß wird zu
einer Zeit mit niedriger Drehzahl und Volllast in der vorliegenden Erfindung
die Durchflussmenge der Ansaugluft mit dem Luftmengenvolumenmessmittel 16 gemessen, um
zu bewirken, dass sie bei 2000 UpM dieselbe Durchflussmenge wie
sogar bei 1000 UpM ist. Dies wird dem elektronischen Regler 17 gemeldet,
der Regler 17 das Stellglied 18 anweist, das Bypassventil 20 in
einer Schließrichtung
des Bypassventils 20 zu drehen, so dass die Speiseluftmenge
des SC 5 erhöht
wird.
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Um
die Speiseluftmenge bei 2000 UpM dieselbe zu machen wie sogar bei
1000 UpM der Motordrehzahl, was der Hälfte davon entspricht, muss
die Speiseluftmenge um das Zweifache erhöht werden, damit die durch
das Luftmengenvolumenmessmittel 16 strömende Ansaugluftmenge konstant
wird, indem das Druckverhältnis
im Ablassrohr des SC 5 auf etwa 2 eingestellt wird. Demgemäß wird das
Druckverhältnis
im Speiseluftrohr zu einem Druckverhältnis, das durch 3 (vom TC
erzeugt) × 2
(vom SC erzeugt) = 6 ausgedrückt
wird, und der Motor 1 kann dann mittels der Speiseluft
das Drehmoment erzeugen, das in 3 durch
Punkt j angegeben ist.
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Ferner
wird selbst dann, wenn die Motordrehzahl gesenkt wird, die Bypassmenge
durch das Luftmengenvolumenmessmittel 16, den elektronischen
Regler 17, das Stellglied 18 und das Bypassventil 20 so
eingestellt, dass die Saugluftmenge des Motors 1 konstant
wird, so dass das vom SC 5 bei einer niedrigeren Drehzahl
als 1000 UpM erzeugte Druckverhältnis
und das Drehmoment auf einen Punkt k in 3 erhöht werden,
um das Druckverhältnis
im Speiseluftrohr auf einen Wert über 6 einzustellen, aber in
diesem Fall wird der Verbrennungsdruck des diese Luft ansaugenden
Motors höher
als der zulässige
Maximaldruck des Motors 1, so dass dies nicht realisiert
werden kann.
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Demgemäß kann bei
der Motordrehzahl, die tiefer liegt als Punkt j in 3,
Speiseluftdruck vom Drucksensor 21 im Speiseluftrohr 13 zum
elektronischen Regler 17 übertragen werden, so dass das Speiseluftdruckverhältnis nicht über beispielsweise
6 liegt, und der Regler 17 weist das Stellglied 18 an, den Öffnungsgrad
des Bypassventils 20 einzustellen, so dass das Speiseluftdruckverhältnis konstant
wird, so dass das vom Motor 1 erzeugte Drehmoment auf einen
Wert eingestellt wird, der einem Punkt m in 3 entspricht.
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In
der obigen Beschreibung wurde der Betrieb des Hybrid-Ladermotors
gemäß der vorliegenden
Erfindung bei Volllast dargestellt, aber ein Beispiel für einen
Betrieb mit Teillast wird durch eine Linie n-i-j bei beispielsweise
1000 UpM in 3 dargestellt, und ein Speiseluftdruck
von einem Nulllastzustand bis zu einem Volllastzustand ist in 4 illustriert.
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Demgemäß ist ein
Punkt n in 4 in einem Nulllastzustand,
das Gaspedal 22 in 1 steht
in der durch eine durchgehende Linie angedeuteten Position, der
Positionssensor 23 überträgt den Nulllastzustand
zum elektronischen Regler 17 und der Regler 17 weist
das Stellglied 18 an, das Bypassventil 20 in die
ganz offene Position zu stellen.
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Demgemäß funktioniert
SC 5 nicht, die Umgebungsluft wird durch das Einlassrohr 8,
den Bypass 19, das Auslassrohr 9, den TC 10 und
das Speiseluftrohr 13 zum Motor 1 geleitet, der
TC 10 erhöht das
Speiseluftdruckverhältnis
in diesem Zustand nicht, und der Umgebungsluftdruck, d.h. das Druckverhältnis bleibt
auf einem Grad von 1.
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Um
die Last des Motors 1 auf das Drehmoment des Punktes i
in 3 zu erhöhen,
wenn das Gaspedal 22 etwas niedergedrückt und bis zu einer punktierten
Linie bewegt wird, so dass die Kraftstoffzufuhrmenge etwas erhöht wird,
meldet der Positionssensor 23 diese Position dem elektronischen Regler 17,
aber der Regler 17 weist das Stellglied 18 an,
das Bypassventil 20 weiter im völlig offenen Zustand zu halten.
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Demgemäß erfolgt
in Punkt i in den 3 und 4 eine Aufladung
nur durch den TC 10, und die Abgastemperatur wird durch
Erhöhen
der Kraftstoffzufuhrmenge erhöht,
so dass der TC 10 das Speiseluftdruckverhältnis bis
zu Punkt i in 4 erhöht, und der Motor 1 nutzt
den Speiseluftdruck, um ein Drehmoment zu erzeugen, das höher ist
als Punkt p zu einer Zeit ohne Aufladung gemäß Punkt i in 3.
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Wenn
das Gaspedal 22 in einer Richtung einer durch die punktierte
Linie dargestellten Position bewegt wird, um die Kraftstoffzufuhrmenge
zu erhöhen,
dann überträgt der Positionssensor 23 diese
Position zum elektronischen Regler 17, und der Regler 17 weist
das Stellglied 18 an, das Bypassventil 20 in der
Schließrichtung
des Bypassventils 20 zu drehen, um den Druck im Ablassrohr 9 zu
erhöhen,
und zusammen mit dem TC 10 wird das Druckverhältnis im Speiseluftrohr 13 auf
eine solche Weise erhöht,
dass eine Speiseluftmenge entsteht, die der Kraftstoffzufuhrmenge
entspricht.
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Ferner
wird das Gaspedal 22 bei Volllast in eine durch die punktierte
Linie in 1 dargestellte Position niedergedrückt, die
Kraftstoffzufuhrmenge wird maximal, der Positionssensor 23 meldet
dies dem elektronischen Regler 17, der Regler 17 weist das
Stellglied 18 an, das Bypassventil 20 weiter in Schließrichtung
des Bypassventils 20 zu drehen, der Druck im Auslassrohr
wird erhöht,
indem die Durchflussmenge, die in Gegenrichtung durch das Bypassventil 20 strömt, reduziert
wird, und der Druck im Speiseluftrohr 10 zusammen mit dem
TC 10 wird erhöht.
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Die
Einlassluftmenge zum Motor 1 wird zu diesem Zeitpunkt vom
Luftmengenvolumenmessmittel 16 gemessen und dem elektronischen
Regler 17 gemeldet, und der Regler 17 weist das
Stellglied 18 an, den Öffnungsbereich
des Bypassventils 20 so einzustellen, dass die Luftmenge
nicht über
dem Punkt d in 2 liegt, der einer Grenze des
TC 10 entspricht.
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Demgemäß wird das
vom TC 10 erzeugte Speiseluftdruckverhältnis beispielsweise 3 und
wird aus den oben erwähnten
Gründen
so eingestellt, dass das Druckverhältnis des Punktes j in 4 6 und
das vom SC 5 erzeugte Druckverhältnis im Auslassrohr 2 wird.
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In
diesem Zustand bleibend wird, wenn die Drehzahl des Motors 1 beispielsweise
auf 1000 UpM oder darunter sinkt, die Einlassluftmenge des Motors 1 proportional
zur Motordrehzahl reduziert, und das vom TC 10 erzeugte
Druckverhältnis
wird entlang der Linie c-d in 2 reduziert,
so dass das vom Motor 1 erzeugte Drehmoment zu einer Linie
q-j in 3 wechselt.
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Und
in diesem Moment wird die Drehmomentkurve des Hybrid-Ladermotors
gemäß der vorliegenden
Erfindung, die durch eine Linie q-j-h in 3 dargestellt
wird, zu einer Leistung, die um ein Mehrfaches höher ist als die Leistung der
Drehmomentkurve a-r-b des TC-Ladermotors gemäß der herkömmlichen bekannten Technik,
aber wenn das Drehmoment bei geringer Drehzahl für den Fahrzeugmotor wichtiger
wird, dann kann eine ideale Drehmomentkurve erzeugt werden, die
durch eine Linie m-j ausgedrückt
wird, solange das Drehmoment im Speiseluftdruckverhältnis bei
Volllast gemäß 4 gehalten
wird, z.B. 6, selbst bei einer Drehzahl von 1000 UpM oder weniger,
so dass er nicht über dem
zulässigen
Maximaldruck des Motors 1 liegt.
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Um
dies zu bewältigen,
ist gemäß der vorliegenden
Erfindung der Drucksensor 21 im Speiseluftrohr 13 montiert,
der Druck im Speiseluftrohr 13 wird gemessen und dem elektronischen
Regler 17 gemeldet und der Regler 17 weist das
Stellglied 18 an, die Linie q-j in 3 auf die
Linie m-j zu korrigieren und den Öffnungsbereich des Bypassventils 20 zu
justieren.
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Als
Nächstes
wird der BSFC des Motors mit dem Hybrid-Ladersystem gemäß der vorliegenden Erfindung
beschrieben. Wie in 5 gezeigt, ist der BSFC aufgrund
der oben erwähnten
Gründe
unendlich, wenn BMEP null ist, aber mit steigendem BMEP tendiert
er zu ISFC, und der BSFC nimmt ab.
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Der
BSFC ist, wenn der Motor gemäß der vorliegenden
Erfindung das Drehmoment von Punkt j in 3 erzeugt,
auf Punkt j in 5, und zu dieser Zeit arbeitet
der TC 10 in Punkt d in 2 mit einem hohen
Wirkungsgrad, was einen niedrigen BSFC ergibt. Die Antriebskraft
des mechanisch angetriebenen SC wird als effektiver Reibmitteldruck
FMEP addiert und erhöht
den BSFC vom Punkt j in 5 auf Punkt j', so dass im maximalen
Drehmomentpunkt anscheinend kein ausgezeichneter BSFC-Wert vorliegt.
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Ein
Lastverhältnis
mit der höchsten
Gebrauchsfrequenz des Fahrzeugmotors ist eine Zone s in 3,
hat ein Lastverhältnis
von etwa einem Viertel davon, und der BSFC ermittelt zu diesem Zeitpunkt
einen laufenden spezifischen Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs.
Wenn dies in 5 eingezeichnet wird, dann kann
die Zone s erhalten werden.
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Im
Gegensatz dazu wird das maximale Drehmoment des allgemeinen TC-Motors
zu einem Punkt r in 3 und eine Zone mit einer hohen
Gebrauchsfrequenz wird g. Wenn diese in 5 eingezeichnet wird,
dann wird der BSFC zur g-Zone, der Unterschied im laufenden spezifischen
Kraftstoffverbrauch geht aus einem Vergleich mit der Zone s des
Motors gemäß der vorliegenden
Erfindung hervor.
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In
diesem Fall ist in dem Motor, dem der hohe Speiseluftdruck, der
beispielsweise das Druckverhältnis 6 erreicht,
zugeführt
wird, der durch den Punkt b gezeigte Kompressionsdruck beim normalen Kompressionsverhältnis 14 bis 16 hoch,
wie die durchgehende Linie a-b in der p-v Kurve von 6 zeigt,
ferner steigt der Verbrennungsdruck bis zur Linie b-c-d an und liegt
somit über
dem zulässigen
Maximaldruck des Motors gemäß Linie
e-f.
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Eine
Reduzierung des Kompressionsverhältnisses,
um dies zu bewältigen,
erhöht
nicht nur den BSFC, sondern reduziert auch das Ausdehnungsverhältnis, so
dass die Abgastemperatur hoch wird und eine Wärmelast des Motors ansteigt.
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Dann
kann in dem erfindungsgemäßen Motor
bei der anschließenden
Verbrennung das Kompressionsverhältnis
im Vergleich zur Linie a-b gesenkt werden, der Kompressionsdruck
kann bis auf Punkt h gesenkt werden und der Verbrennungsdruck kann
niedriger gemacht werden als der zulässige Maximaldruck des Motors
(Linie e-f), wie die Linie h-i-j zeigt, indem die Kompression an
Punkt g in der Mitte des Kompressionsvorgangs begonnen und der Kompressionsvorgang
an Punkt h beendet wird, wie in 6 gezeigt
wird, unter Anwendung des Miller-Zyklus.
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Demgemäß wird der
Ausdehnungsprozess zur Linie j-k, was im Wesentlichen gleich der
Linie d-m in dem Fall ist, in dem das Kompressionsverhältnis hoch
ist, das Ausdehnungsverhältnis ändert sich selbst
bei einer Reduzierung des Kompressionsverhältnisses nicht, und außer der
Tatsache, dass sich der BSFC nicht ändert, kann auch die Abgastemperatur
durch das hohe Ausdehnungsverhältnis
reduziert werden.
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Der
Miller-Zyklus im Motor gemäß der vorliegenden
Erfindung kann durch ein so genanntes „frühes Schließen" realisiert werden, das so strukturiert ist,
dass ein Drehventil in einer Einlassluftpassage des bekannten Motors
vorgesehen wird, und ein Schließzeitpunkt
wird in der Mitte des Ansaugprozesses vorgesehen, z.B. in Punkt
g in 6, aber dies kann auch mit einem bekannten „verzögerten Schließen" erzielt werden.
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7 zeigt
ein Beispiel dafür,
und im normalen Motor öffnet
das Ansaugventil (nicht dargestellt) in einem Winkel geringfügig vor
einem oberen Totpunkt, der etwa 10 Grad entspricht, und schließt in einem
Winkel b etwa 30 Grad hinter einem unteren Totpunkt, aber gemäß der vorliegenden
Erfindung beginnt der Einlass bei Winkel a, das Einlassventil wird nach
dem Passieren des unteren Totpunkts offen gehalten und wird zu einem
Kompressionsvorgang, die Luft im Zylinder, nachdem sie zum unteren
Totpunkt des Ansaugprozesses angesaugt wurde, wird weiter in den
Saugkanal abgelassen, nachdem sie in den Kompressionsvorgang eingetreten
ist, so dass der Druck im Zylinder nicht ansteigt. Nach dem Erreichen eines
Winkels c, der etwa 70 Grad nach dem Passieren des unteren Totpunkts
entspricht, wird das Einlassventil jedoch wieder geschlossen.
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Wenn
dies in 6 dargestellt wird, dann wird
der Punkt g erreicht, und ab diesem Punkt beginnt der eigentliche
Kompressionsvorgang, so dass der verzögerte Miller-Schließzyklus
in der oben erwähnten
Weise erreicht werden kann.
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Falls
der Motor der vorliegenden Erfindung ein Motor für ein Schiff ist, das einen
maximalen BMEP in der Nähe
der Höchstdrehzahl
des Motors benötigt,
aber keinen hohen BMEP im niedrigen und mittleren Drehzahlbereich
benötigt,
dann kann, wenn der Motor so abgestimmt wird, dass die Motordrehzahl
in Punkt j in 3 die Höchstdrehzahl des Motors beispielsweise
bei 2000 UpM ist und Punkt d in 2, der der
maximalen Kapazität
des TC entspricht, bei Punkt h in 3 liegt,
z.B. 4000 UpM, aus den oben erwähnten
Gründen
der maximale BMEP bei der maximalen Drehzahl des Motors erzeugt
werden.
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Falls
der Motor der vorliegenden Erfindung ein Motor für eine Konstruktionsmaschine
ist, die einen BMEP im unteren und mittleren Drehzahlbereich benötigt, der
höher ist
als der BMEP bei der Höchstdrehzahl
des Motors, d.h. ein so genannter hoher Drehmomentanstieg, dann
kann der BMEP in Punkt t in 3 beispielsweise
bei 2500 UpM erzielt werden, indem die Motordrehzahl in einem Zustand erhöht wird,
in dem die Durchflussmenge des TC in dem bei maximaler Leistung
des TC arbeitenden Motor (siehe Punkt d in 2) weiter
erhöht
wird, z.B. 2000 UpM, so dass die Leistung an Punkt h in 3 erzielt
wird.
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Dies
ist in 8 erläutert,
wo der Speiseluftdruck an Punkt h in 3 einer
Linie a-b in 3 entspricht, der Motor beginnt
mit dem Ansaugen am oberen Totpunkt des Saugprozesses in Punkt a,
das Einlassventil wird in der Nähe
von Punkt b geschlossen, der dem unteren Totpunkt entspricht, der
Kompressionsvorgang beginnt ab Punkt b und wird an Punkt c zum oberen
Totpunkt, und das Abgasventil wird an Punkt f durch Ausdehnung nach
dem Verbrennen geöffnet,
um den Druck bis zur Linie c-d-e zu erhöhen, aber wenn die Motordrehzahl
so erhöht wird,
dann nimmt die durch den TC strömende Durchflussmenge
zu und der Betriebspunkt des TC geht über Punkt d in 2 hinaus,
um anzusteigen. Demgemäß beträgt, z.B.
wenn die Motordrehzahl um das 1,25fache von 2000 UpM auf 2500 UpM
ansteigt, die Saugluftmenge des Motors das 1/1,25fache in Umkehrproportion
zur Motordrehzahl, so dass die Durchflussmenge des TC 10 konstant
gehalten werden muss. Damit kann der oben erwähnte Miller-Zyklus machen ist
möglich.
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8 erläutert dann
die Situation, in der beispielsweise die Motordrehzahl 2000 UpM
beträgt, der
Motor Luft in einer Menge von v1 von Punkt
a zu Punkt b ansaugt, aber wenn die Motordrehzahl 2500 UpM erreicht,
dann wird die erhebliche Ansaugmenge v2,
was dem 1/1,25fachen der Menge v1 entspricht,
indem das Einlassventil bis zu Punkt g in der Mitte des Kompressionsvorgangs
gehalten wird, so dass die Durchflussmenge des TC selbst dann konstant
gemacht werden kann, wenn die Motordrehzahl ansteigt.
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Die
p-v Linie wird jetzt zur Linie g-i-j-k-m-b, und der BMEP wird auf
ein Niveau von 1/1,25 des Wertes bei 2000 UpM reduziert, wie aus 8 hervorgeht,
so dass er zu Punkt t in 3 wird.
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Im
Gegensatz dazu wird, wenn die Motordrehzahl gesenkt wird, der Speiseluftdruck
wieder aus den oben erwähnten
Gründen
erhöht.
Bei dieser in 8 gezeigten Situation wird der
Speiseluftdruck bis auf eine Linie n-p erhöht, die p-v Linie wird zu einer
Linie p-q-r-s-t und der Maximaldruck liegt über dem zulässigen Maximaldruck des Motors
gemäß der Linie
v-v.
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Demgemäß wird auch
in dem Fall, gemäß Anwendung
des Miller-Zyklus, wie oben erwähnt,
die p-v Linie zu einer Linie w-c-d-e-f-p, indem das Einlassventil
an Punkt w geschlossen wird.
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Infolge
des Motors mit hohem Verhältnis muss
der Motor gemäß der vorliegenden
Erfindung das Kompressionsverhältnis
reduzieren, so dass im Hinblick auf die Startleistung, besonders
beim Starten bei niedrigen Temperaturen, mit einer neuen Technologie
gearbeitet werden muss.
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In
dem Motor der vorliegenden Erfindung beträgt eine vom Anlasser (nicht
dargestellt) erzeugte Drehzahl etwa 100 UpM zum Startzeitpunkt,
aber die Drehzahl wird vom Motordrehzahlsensor 25 im vorderen
Ende 2 der Kurbelwelle erfasst und dem elektronischen Regler 17 gemeldet
und der Regler 17 weist das Stellglied 18 an,
das Bypassventil 20 völlig zu
schließen,
so dass der SC 5 die Einlassluft auf adiabatische Weise
komprimiert und den Druck und die Temperatur der Luft im Auslassrohr 9 erhöht.
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Demzufolge
wird die Speiseluft dem Motor durch das Speiseluftkühlgerät 11,
den Kompressor 10a und das Speiseluftkühlgerät 12 zugeführt, aber der
TC 10 kann den bei einer so niedrigen Drehzahl nicht erhöhen, so
dass der Druck nicht erhöht
wird. Aber selbst wenn das Kompressionsverhältnis des Motors 8 ist,
dann kann das Druckverhältnis
vom SC 5 auf 2 erhöht
werden, so dass der Druck im Zylinder auf einen Druck erhöht werden
kann, der dem Kompressionsverhältnis
gemäß der Formel
8 × 2
= 16 entspricht, aber die Speiseluft, die vom SC 5 auf
eine hohe Temperatur gebracht wird, wird ebenfalls durch Leiten
durch die Speiseluftkühlgeräte 11 und 12 gekühlt, und
die Kompressionstemperatur des Motors wird durch eine Reduzierung
der Speiselufttemperatur reduziert, so dass ein Start nicht möglich ist.
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Dann
wird, wie in 9 gezeigt, ein Bypass 26 zwischen
dem Speiselufteinlass und dem Auslass der Speiseluftkühlgeräte 11 und 12 vorgesehen,
und ein Schaltventil 27 ist an einem Verbindungsteil zwischen
dem Bypassventil 26 und dem Auslassrohr 9 montiert,
so dass ein Durchgang zu dem Ende des Auslassrohrs 9 entsteht,
an dem sich die Speiseluftkühlgeräte 11 und 12 befinden,
so dass die Speiseluft von den Speiseluftkühlgeräten 11 und 12 nicht
gekühlt
und die Passage zum Bypassventil 26 geöffnet wird. Demzufolge ist
die Kühlwassertemperatur
des Motors beim Start niedrig, der in 1 gezeigte
Kühlwassersensor 24 meldet
die Temperatur dem elektronischen Regler 17, der Regler 17 weist
ein Stellglied 29 an, einen Hebel 28 zu drücken, die Passage
zu dem Ende des Auslassrohrs 9, an dem sich die Speiseluftkühlgeräte 11 und 12 befinden,
zu schließen und
das Schaltventil 27 zu betätigen, um die Passage des Endes
am Bypassventil 26 zu öffnen.
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Unmittelbar
nach dem Start des Motors ist, da die Motorkühlwassertemperatur niedrig
ist, die Kompressionstemperatur noch nicht hoch, der Kraftstoff
wird unvollständig
verbrannt und es tritt weißer Rauch
aus, der eine Lösungskomponente
wie Formaldehyd und dergleichen enthält.
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Um
diese Situation zu bewältigen,
weist der elektronische Regler 17 in dem Motor gemäß der vorliegenden
Erfindung selbst dann, wenn der Positionssensor 23 dem
elektronischen Regler 17 meldet, dass das Gaspedal 22 in
der Leerlaufposition ist, das Stellglied 18 an, das Bypassventil 20 gemäß der Tieftemperaturinformation
vom Kühlwassertemperatursensor 24 zu
schließen,
und erhöht
die Kompressionstemperatur und den Druck des Motors durch Erhöhen des
Drucks und der Temperatur des Auslassrohres 9 mit Hilfe
des SC 5.
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Dadurch
wird verhütet,
dass die Speiseluft von den Speiseluftkühlgeräten 11 und 12 gekühlt wird.