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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Fachgebiet von handgeführten Motorsägen und insbesondere
auf eine Schutzhaube für
ein Kreissägeblatt.
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Handgeführte Motorkreissägen sind
seit vielen Jahren beliebte Holzbearbeitungswerkzeuge. Ein Sägevorgang
wird normalerweise damit begonnen, dass der Benutzer eine gewünschte Linie,
entlang welcher das zu schneidende Material gesägt werden soll, markiert oder
in anderer Weise kennzeichnet. Der Benutzer führt dann die Säge während des Schneidens,
wobei er das Sägeblatt
von Hand mit der gewünschten
Schnittlinie ausrichtet. Das Beibehalten dieser Ausrichtung von
Hand kann schwierig sein, weil die normale Kreissäge eine
Sägeblatt-Schutzhaube
aufweist, welche die Sicht des Benutzers auf das Sägeblatt
am Schneidpunkt behindert und somit die Fähigkeit des Benutzers zum genauen
Ausrichten des Sägeblatts
mit der gewünschten
Schnittlinie mindert.
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Um
diese Schwierigkeit zu überwinden,
ist es eine Alternative gewesen, die Kreissäge mit einem Führungsschlitz
zu versehen. Normalerweise an der Basis der Säge angeordnet, ist der Führungsschlitz
in Vorwärtsschneidrichtung
vor dem Sägeblatt
so ausgerichtet, dass er den vorgesehenen Sägeblattpfad durch das Werkstück visuell
angibt. Während
des Betriebs positioniert der Benutzer normalerweise die Säge so, dass
der Führungsschlitz,
und somit das Sägeblatt,
mit der Schnittlinie ausgerichtet ist. Diese Verfahrensweise kann
einen zufriedenstellenden Schnitt ergeben, es sei denn, dass das
Sägeblatt nicht
richtig mit dem Führungsschlitz
ausgerichtet ist. Ein Sägeblatt
ist normalerwei se an einer vorgekennzeichneten Stelle auf einer
durch den Sägenmotor angetriebenen
Welle ausgerichtet. Abweichungen von dieser Ausrichtung können auftreten
und eine Fehlausrichtung zwischen dem Sägeblatt und dem Führungsschlitz
bewirken. Der Führungsschlitz
zeigt dann den Sägeblattpfad
nicht richtig an und für
den Benutzer, der sich auf den Führungsschlitz
verlässt, verringert
sich die Wahrscheinlichkeit, das Material wie gewünscht zu
schneiden. Ferner kann der Benutzer, da das Sägeblatt durch die Sägen-Schutzhaube abgedeckt
ist, nicht direkt die Sägeblattbewegung überwachen
und daher die Fehlausrichtung nicht erkennen, bevor das Schneiden
im Wesentlichen ausgeführt
ist. Im Ergebnis dessen kann das Werkstück unbrauchbar sein.
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Um
diese Einschränkungen
zu überwinden, war
es eine andere Alternative, die Sägen-Schutzhaube mit einer durchsichtigen
Sichtfensterscheibe zu versehen, die eine Öffnung in der Sägen-Schutzhaube überdeckt.
Eine solche Fensterscheibe erlaubt die direkte Beobachtung des Sägeblatts,
wenn es in das Werkstück
eintritt, was es wiederum dem Benutzer erlaubt, den gewünschten
Schneidweg besser einzuhalten. So stellt zum Beispiel das US-Patent Nr. 1,830,579
eine Beobachtungsöffnung in
der Seitenwand einer Schutzhaube einer handgeführten Kreissäge zur Verfügung. Die
Verwendung einer Seitenwandöffnung
erlaubte es dem Benutzer jedoch nicht, aus einer bequemen Stellung
hinter der Säge
heraus zu sägen
und gleichzeitig den Fortschritt des Sägeblatts zu überwachen.
Ferner war zu verzeichnen, dass in dem Maße, in dem die in Richtung
auf die Innenfläche
der Sichtfensterscheibe geleiteten Luftströme nicht ausreichend waren,
die Scheibe von Staub zu reinigen, ein Reinigen der Scheibe von
Hand erforderlich wäre,
was das Sägeblatt
direkter freigeben würde.
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Eine
Sichtfensterscheibe, die eine Öffnung am äußeren Umfang
einer Schutzhaube eines Kreissägeblattes überdeckt,
ist in dem US-Patent Nr. 4,450,627 offenbart. Diese Sichtfensterscheibe
ist in verschiedener Weise mit der Sägenschutzhaube gekoppelt, einschließlich eines
Presssitzes, eines Gleitsitzes oder eines seitlichen Scharniers.
Wenn die Sichtfensterscheibe eine Reini gung benötigt, muss sie jedoch entweder
entfernt oder im Wesentlichen geöffnet
werden und gibt damit den Sägeblattbereich frei.
Wenn es der Benutzer nach dem Reinigen versäumt, die Sichtfensterscheibe
einzusetzen oder zu schließen,
könnte
ein Sägevorgang
erfolgen, ohne dass sich die Sichtfensterscheibe an ihrem Platz
befindet. Der Benutzer könnte
das Fehlen der Sichtfensterscheibe nicht bemerken, bevor der Sägevorgang
begonnen hat und das geschnittene Material könnte durch die nicht abgedeckte Öffnung ausgestoßen werden.
Die Konstruktion mit einem seitlichen Scharnier, die in diesem Patent
offenbart ist, erlaubt ein vollständiges Freigeben der Öffnung in
der Schutzhaube der Säge.
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US 4,875,398 offenbart eine
zurückziehbare Staubkontrollhaube
42 für eine Tischkreissäge. Die Haube
42 weist
einen allgemein dreieckförmigen hohlen
Kasten mit einer geneigten Vorderwand
64, eine allgemein
vertikale Rückwand
66,
gegenüberliegende
Seitenwände
68 und
70 und
eine offene Bodenseite auf. Ein größerer Teil der Vorderwand der Haube
42 ist
in Form einer durchsichtigen Fensterscheibe
74 ausgeführt.
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DE 31 04 340 offenbart eine
Schutzhaube
9 für
eine Kreissäge
mit einem Vorsprung
20, der die Sichtfensterscheiben
21,
22 enthält. Eine
innerhalb der Schutzhaube positionierte Linse
24 ermöglicht es einem
Benutzer, das Sägeblatt
3 und
die Arbeitsfläche
durch die Fensterscheiben zu betrachten.
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Um
diese und andere Einschränkungen
im Stand der Technik zu überwinden,
ist eine verbesserte Sichtfensterscheibe für eine Kreissägen-Schutzhaube
erwünscht,
die leicht gereinigt werden kann, ohne dass es erforderlich ist,
die Sägen-Schutzhaubenöffnung vollständig freizugeben.
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Es
ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Klarsichtfensterscheibe
in einer Kreissägen-Schutzhaube
zur Verfügung
zu stellen, um eine Öffnung
in der Schutzhaube derart abzudecken, dass das Freigeben der Öffnung während der Reinigung
minimiert wird. Eine ebenfalls darauf bezogene Aufgabe ist es, eine
solche Fensterscheibe zur Verfügung
zu stellen, die leicht zu betätigen
und billig herzustellen und zu montieren ist.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Klarsichtfensterscheibe
für eine Kreissägen-Schutzhaube
zur Verfügung
zu stellen, die so vorgespannt ist, dass besser abgesichert ist, dass
die Fensterscheibe nach dem Reinigen in die geschlossene Stellung
zurückkehrt.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Mittel
zum Vorspannen einer Sichtfensterscheibe in einer Kreissägen-Schutzhaube
in die geschlossene Stellung an der Außenseite der Sägenschutzhaube
und in einer Art und Weise zur Verfügung zu stellen, in der es
weniger wahrscheinlich ist, dass diese durch während des Sägevorgang erzeugtes Material
beeinträchtigt
wird.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein bequemes
Reinigen einer Sichtfensterscheibe für eine Kreissägen-Schutzhaube zu erlauben,
wobei ein erforderliches Freigeben der Öffnung in hohem Maße verringert
wird. Eine ähnliche Aufgabe
ist es, eine Sichtfensterscheibe zur Verfügung zu stellen, die nicht
leicht aus der Sägen-Schutzhaube
zu entfernen ist und die mit weniger Wahrscheinlichkeit falsch eingesetzt
werden kann.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird eine Schutzhaubenanordnung für eine handgeführte Kreissäge zur Verfügung gestellt,
wobei die Anordnung eine Schutzhaube mit einer Öffnung enthält und ein zumindest teilweise
optisch durchlässiges
Element, das zur Kopplung mit der Schutzhaube ausgebildet und zwischen
einer geschlossenen Stellung, in der das Element im Wesentlichen
die Öffnung
abdeckt, und einer Reinigungsstellung bewegbar ist, in der mindestens
ein Teil des Elements zur Reinigung zugänglich ist, dadurch gekennzeichnet,
dass das Element in der Reinigungsstellung zumindest teilweise den
Zugang zu der Öffnung
behindert.
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In
einer Ausführung
ist die Sichtfensterscheibe schwenkbar mit der Schutzhaube gekoppelt,
um von dem Umfang der Schutzhaube um eine Achse parallel zu der
Drehachse des Sägeblatts
nach außen
zu drehen. In dieser Ausführung
ist die Fensterscheibe mit einem Mittel versehen, um sie während des
Gebrauchs in eine geschlossene Stellung vorzuspannen. Die Fensterscheibe
kann auch in einem Rahmen getragen werden und mit einem Mittel zur Begrenzung
ihrer Bewegung versehen sein, um das Freigeben der Öffnung während der
Reinigung zu minimieren. In einer anderen Ausführung der Erfindung kann die
Sichtfensterscheibe größer als
die Öffnung in
der Sägen-Schutzhaube
sein. In der Säge-Schutzhaube
können
nahe der Öffnung
einen Schlitz bildende Lappen vorgesehen sein, um eine rechteckige, ebene
Fensterscheibe aufzunehmen, die quer zwischen der Gebrauchsstellung
und der Reinigungsstellung gleiten kann. Alternativ kann die Fensterscheibe
mit Übergröße Dreieckform
haben und um einen Einzelpunkt im Umfang der Sägen-Schutzhaube schwenken. In einer anderen
Ausführung kann
die Fensterscheibe etwa die gleiche Größe aufweisen wie die Öffnung und
dazu angepasst sein, entlang seiner Längsachse innerhalb der Öffnung zwischen
einer Gebrauchsstellung und einer Reinigungsstellung zu drehen.
In einer weiteren Ausführung
kann die Fensterscheibe feststehend an der Sägen-Schutzhaube nahe einer
zweiten Öffnung
montiert sein, die ausgerichtet ist, um ein bequemes Reinigen der
Innenfläche
der Fensterscheibe mit einem Reinigungswerkzeug oder mittels durch
die zweite Öffnung
eingeführter
Druckluft zu gestatten. Während
der Sägevorgänge kann
die zweite Öffnung
mit einem entfernbaren Stopfen abgedeckt sein, der im Presssitz
in der zweiten Öffnung
gehalten wird.
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Bevorzugte
Ausführungen
eines Sichtfensters werden nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben, die zeigen in
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1 eine Perspektivansicht
von vorn, die ein Sichtfenster der vorliegenden Erfindung in der
geschlossenen Stellung darstellt,
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2 eine teilweise Seitenansicht,
gesehen entlang der Linie 2-2 von 1,
die das Sichtfenster in der geschlossenen Stellung darstellt,
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3 eine teilweise Seitenansicht, ähnlich der
von 2, die das Fenster
in der offenen Stellung darstellt,
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4 eine teilweise Draufsicht,
gesehen entlang der Linie 4-4 von 2,
wobei ein Teil des Sichtfensters weggebrochen dargestellt ist, um
bestimmte Einzelheiten der Konstruktion darzustellen,
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5 eine teilweise Seitenansicht,
gesehen entlang der Linie 5-5 von 2,
wobei ein Teil des Sichtfensters weggebrochen dargestellt ist, um
bestimmte Einzelheiten der Konstruktion darzustellen,
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6 eine teilweise Seitenansicht,
gesehen entlang der Linie 6-6 von 1,
die das Fenster in der geschlossenen Stellung und die Sägeanordnung weggebrochen
darstellt, um bestimmte Einzelheiten der Konstruktion darzustellen,
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7 eine Perspektivansicht
einer zweiten Ausführung
der vorliegenden Erfindung von vorn, die das Sichtfenster in der
geschlossenen Stellung und in gestrichelten Linien in einer offenen
Stellung darstellt,
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8 eine Perspektivansicht
einer dritten Ausführung
der vorliegenden Erfindung von vorn, die eine Sichtfensterscheibe
verschiebbar mit der Kreissägen-Schutzhaube
gekoppelt darstellt,
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9 eine Perspektivansicht,
die eine vierte Ausführung
der vorliegenden Erfindung von vorn darstellt, bei der die Sichtfensterscheibe
um einen Einzelpunkt schwenkt, wie es durch den Richtungspfeil angezeigt
ist,
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10 eine Perspektivansicht
einer fünften Ausführung der
vorliegenden Erfindung von vorn und stellt eine Sichtfensterscheibe
dar, die mit der Kreissägen-Schutzhaube
und einem Stopfen gekoppelt ist, der aus einer zweiten Öffnung entfernbar
ist, um zu Reinigungszwecken Zugang zu der Fensterscheibe zu erhalten,
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11 eine Perspektivansicht
einer sechsten Ausführung
der vorliegenden Erfindung von vorn, in der die Sichtfensterscheibe
sich um ihre Längsachse
dreht, die auf dem Umfang der Kreissägen-Schutzhaube liegt.
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12 eine teilweise Seitenansicht,
gesehen entlang der Linie 12-12 von 11,
die das Sichtfenster in der geschlossenen Stellung darstellt,
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13(a) eine Perspektivansicht
einer siebenten Ausführung
eines Sichtfensters in der geschlossenen Stellung von vorn, und
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13(b) eine ähnliche
Ansicht mit dem Sichtfenster in der offenen Stellung.
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Nun
ausführlicher
auf die Zeichnungen Bezug nehmend, ist eine Motorkreissäge allgemein
mit 20 bezeichnet. Die Säge 20 weist einen
Motor 22 auf, der funktionsmäßig an dem Kreissägeblatt 21 angebracht
ist. Ein Anschlusskabel 24 versorgt den Motor 22 mit
elektrischer Energie. Der obere Teil des Sägeblatts 21 ist von
einer Sägen-Schutzhaube 26 umgeben,
die am Motor 22 befestigt ist. Die Säge 20 weist ferner
eine Grundplatte 28 mit einer Führungskerbe 30 auf.
In der Sägen-Schutzhaube 26 ist
eine Öffnung 46 vorgesehen,
um das Sägeblatt 21 zu
beobachten, wenn es sich durch ein Werkstück 102 bewegt.
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Eine
Fensteranordnung 31 zum Abdecken der Öffnung 46 und die
Prinzipien der vorliegenden Erfindung verkörpernd, ist in 1 dargestellt. Die Fensteranordnung 31 umfasst
einen Rahmen 34 und eine optisch durchlässige Fensterscheibe 32,
die mit diesem verbunden ist. Obwohl die Fensterscheibe 32 in
den Zeichnungen als eine allgemein ebene, rechteckige Struktur dargestellt
ist, kann sie jede geeignete Form und Krümmung aufweisen. Die Fensteranordnung 31 ist
mit der Sägen-Schutzhaube 26 durch ein
Befestigungselement 36 verbunden, wie zum Beispiel durch
einen Stift oder einen Niet, der durch eine Öffnung im Rahmen 34 und
durch eine entsprechende Öffnung
in der Sägen-Schutzhaube 26 verläuft. In der
vorliegenden Ausgestaltung ist die Fensteranordnung 31 um
eine parallel zu der Drehachse des Sägeblatts 21 verlaufende
Achse von der Sägen-Schutzhaube 26 nach
außen
schwenkbar. Ein zweites Befestigungselement 48, das durch
eine Öffnung
des Rahmens 34 an der gegenüberliegenden Seite und entlang
der Drehachse verläuft,
kann vorgesehen sein. Das Befestigungselement 36 ist oft ausreichend,
um den Halte-rahmen 34 ausreichend zu schwenken, und es
ist nicht unbedingt erforderlich, das Befestigungselement 48 vorzusehen.
Der Rahmen 34 weist einen Flansch 39 auf, der
sich allgemein von einer Seite nach unten erstreckt. Der Flansch 39 erstreckt
sich von der Seite des Rahmens 34, die dem Befestigungselement 36 gegenüberliegt. Der
Flansch 39 verläuft
allgemein senkrecht zur Fensterscheibe 32 und weist einen
länglichen,
bogenförmigen
Schlitz 40 auf, durch den ein Anschlagstift 38 hindurchgeht
und eine reibschlüssige
Verbindung mit einer Öffnung
in der Sägen-Schutzhaube 26 herstellt.
Eine Druckfeder 42 ist in Längsrichtung zwischen dem Anschlagstift 38 und
dem gegenüberliegenden
Ende des Schlitzes 40 angeordnet. Der Schlitz 40 dient
dazu, die Feder 42 aufzunehmen und die Bewegung der Fensteranordnung 31 zu
begrenzen. Für
Fachleute ist verständlich,
dass zusätzliche Mittel
für das
Halten der Feder 42 vorgesehen sein können, wie zum Beispiel ein
Haltestift 41, der vom Rahmen 34 in den Schlitz 40 und
in ein Ende der Feder 42 vorsteht. Die Sägen-Schutzhaube 26 ist
vorzugsweise um den Rand der Öffnung 46 mit
einem ausgesparten Bereich 44 versehen, der dazu angepasst
ist, komplementär
die Fensteranordnung 31 aufzunehmen, wenn sie sich in der
geschlossenen Stellung befindet.
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In
Betrieb ist die Sichtfensterscheibe der vorliegenden Erfindung zwischen
einer geschlossenen Stellung, wie sie in 2 dargestellt ist, und einer offenen
Stellung bewegbar, wie sie in 3 dargestellt ist.
In der geschlossenen Stellung ist die Feder 42 geringfügig zusammengedrückt und
spannt die Fensteranordnung 31 in Richtung auf die geschlossene Stellung
ausreichend vor, um sie allgemein in dieser Stellung zu halten.
Die Fensteranordnung 31 kann durch Ausüben einer äußeren Kraft von der Sägen-Schutzhaube 26 nach
außen
in die offene Stellung bewegt werden. Die Fensteranordnung 31 dreht sich
dann um ihre Achse, um die Öffnung 46 teilweise freizugeben.
Das Öffnen
der Fensteranordnung 31 bewirkt, dass die Feder 42 zusammengedrückt wird und
dadurch eine erhöhte
Vorspannkraft auf die Fensteranordnung 31 in Richtung auf
die geschlossene Stellung ausübt.
Ferner wird das Öffnen
der Fensteranordnung 31 verhindert, wenn der Stift 41 den
Anschlagstift 38 berührt.
Wenn der Stift 41 infolge des erhöhten Drucks nach unten auslenkt,
verhindert auch die vollständig
zusammengedrückte
Feder 42 ein weiteres Öffnen
der Fensterscheibe. In der offenen Stellung kann der innere Teil
der Fensterscheibe 32 mit einer Bürste oder einem anderen Reinigungswerkzeug
von Staub gereinigt werden. Nach Abschluss der Reinigungsvorgänge, wird
die Fensteranordnung 31 freigegeben und kehrt danach durch
die von der Feder 42 ausgeübte Kraft in die geschlossene
Stellung zurück.
Alternativ kann die Fensteranordnung 50, bestehend aus
einem Rahmen 52 und einer Fensterscheibe 54, unter
Verwendung einer Torsionsfeder 56 in Richtung auf die geschlossene
Stellung vorgespannt werden, wie es in 7 dargestellt ist. Wie zu erkennen ist,
ist die Fensteranordnung 31 eine leicht herzustellende
und effiziente Struktur, die ein bequemes Reinigen einer Sichtfensterscheibe
erlaubt.
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8 zeigt eine andere Fensteranordnung, welche
die Prinzipien der vorliegenden Erfindung verkörpert. In dieser Ausführung ist
die Sägen-Schutzhaube 26 mit
einer Öffnung 59 versehen. In
der Sägen-Schutzhaube 26 befinden
sich nahe der Öffnung
die Lappen 60, 62, 64 und 66,
die seitliche Schlitze bilden. Eine Fensterscheibe 58 ist
durch Einsetzen in den durch die Lappen 60, 62, 64 und 66 gebildeten
Schlitz verschiebbar mit der Sägen-Schutzhaube 26 gekoppelt.
Die Fensterscheibe 58 ist ausreichend größer als
die Öffnung,
so dass sie zum Reinigen eine ausreichende Strecke verschoben werden kann.
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Im
Betrieb verschiebt sich die Fensterscheibe 58 quer in Richtung
des in 8 dargestellten Pfeils,
um im Wesentlichen den Teil der Fensterscheibe 58 freizugeben,
der vorher die Öffnung 59 abgedeckt
hat, wie dies in gestrichelten Linien dargestellt ist. Dieser Teil
der Fensterscheibe kann mit einer Bürste oder anderem geeigneten
Material gereinigt werden.
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9 zeigt eine andere Fensteranordnung, welche
die Prinzipien der vorliegenden Erfindung verkörpert. In dieser Ausführung ist
die Sägen-Schutzhaube 26 mit
einer Öffnung 72 versehen, die
durch eine Fensterscheibe 68 abgedeckt ist. Ein Schwenkstift 70 oder
ein anderes geeignetes Befestigungselement erstreckt sich durch
die Fensterscheibe 68 und durch eine Öffnung im Umfang der Sägen-Schutzhaube 26.
Aus Gründen
der mechanischen Geometrie, die sich aus der Anordnung des Schwenkstiftes 70 ergeben,
weisen sowohl die Fensterscheibe 68 als auch die Öffnung 72 vorzugsweise Dreiecksform
auf. Die Fensterscheibe 68 ist ferner größer als
die Öffnung 72 und
in der Lage, sich von einer Seite zur anderen zu bewegen. In Betrieb
wird eine äußere Kraft
auf die Fensterscheibe 68 ausgeübt, die bewirkt, dass sie in
Richtung der Kraft eine gewünschte
Strecke schwenkt. Weil die Fensterscheibe 68 in ihren Abmessungen
größer ist
als die Öffnung 72,
kann der Teil der Fensterscheibe 68, der vorher die Öffnung überdeckt
hat, zum Reinigen freigegeben werden, wie dies durch die gestrichelten
Linien in 9 dargestellt
ist.
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10 zeigt eine andere Fensteranordnung, welche
die Prinzipien der vorliegenden Erfindung verkörpert. In dieser Ausführung ist
eine erste Öffnung 76 in
der Sägen-Schutzhaube 26 durch
eine Fensterscheibe 74 abgedeckt. Die Sägen-Schutzhaube 26 ist
weiterhin mit einer zweiten Öffnung 78 versehen,
die nahe und allgemein senkrecht zu der Öffnung 76 angeordnet
ist. Die Öffnung 78 kann durch
einen entfernbaren Stopfen 80 abgedeckt werden. Im Betrieb
ist der Stopfen 80 entfernt, um durch die Öffnung 78 ein
Reinigungswerkzeug oder Druckluft einführen zu können, um Staub von der Unterseite
der Fensterscheibe 74 zu entfernen.
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11 zeigt eine andere Fensteranordnung, welche
die Prinzipien der vorliegenden Erfindung verkörpert. In dieser Ausführung ist
die Sägen-Schutzhaube
mit einer Öffnung 82 versehen. Eine
Fensteranordnung 83 ist dazu angepasst, mit der Sägen-Schutzhaube 26 gekoppelt
zu werden. Die Fensteranordnung 83 umfasst ein durchsichtiges,
längliches,
ebenes Element 84 mit ebenen Rippen 86, 88, 90 und 92,
die in Längsrichtung
an und senkrecht zum ebenen Element 84 angebracht sind. Die
Schwenkstifte 94 und 96 befinden sich an entgegengesetzten
Enden des Elements 84 entlang seiner Mittellängsachse.
In der Sägen-Schutzhaube 26 sind Stiftführungen 98 und 100 vorgesehen,
um komplementär
die Stifte 94 und 96 aufzunehmen. Über dem Schwenkstift 94 ist
eine Stifthalterung 102 angebracht, um seine Position in
der Stiftführung 98 beizubehalten.
Die Stifthalterung 102 wird durch die Befestigungselemente 104 und 106 an
ihrem Platz gehalten. Gleichermaßen ist über dem Schwenkstift 96 eine
Stifthalterung 108 angebracht, um seine Position in der
Stiftführung 100 beizubehalten.
Die Stifthalterung 108 wird durch die Befestigungselemente 110 und 112 an
ihrem Platz gehalten. Im Betrieb ist die Fensteranordnung 83 in 12 in einer geschlossenen
Stellung dargestellt, wobei das Element 84 die Öffnung 82 abdeckt.
Die Fensteranordnung 83 kann um ihre Längsachse, die durch die Stifte 94 und 96 definiert
wird, gedreht werden, um das Reinigen zu gestatten. Während der
Drehung dienen die ebenen Rippen 86, 88, 90 und 92 dazu,
das Freigeben der Öffnung 82 zu
minimieren.
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13(a) und 13(b) zeigen eine andere Fensteranordnung,
welche die Prinzipien der vorliegenden Erfindung verkörpert. In
dieser Ausführung ist
die Sägen-Schutzhaube 26 mit
einem Gehäuse 113 mit
einer darin ausgebildeten Öffnung 114 versehen,
die angeordnet ist, dass sie im Wesentlichen mit dem Umriss der
Sägen- Schutzhaube 26 fluchtet. Eine
weitere Öffnung 116 ist
nahe und allgemein senkrecht zur Öffnung 114 gebildet.
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Aus 13(a) und 13(b) ist ersichtlich, dass die Öffnung 114 so
ausgebildet ist, dass sie geringfügig über die allgemeine Peripherie
der Sägen-Schutzhaube 26 herausragt
und dadurch innerhalb der Öffnung 114 ein
Abdeckteil 118 gehalten werden kann. Das Abdeckteil 118 erstreckt
sich in eine Richtung allgemein senkrecht zur Drehachse der Säge 21 und
ist in dieser Richtung zumindest doppelt so lang wie die Öffnung 114 selbst.
Ferner kann das Abdeckteil 118 sich entlang dieser Richtung innerhalb
der Öffnung 114 bewegen.
Wie aus der Figur ersichtlich ist, hat das Ende 120 des
Abdeckteils 118 benachbart zur Öffnung 116 eine abwärts weisende
Rampe 122. Diese Rampe 122 ist gebildet, um sicherzustellen,
dass das Abdeckteil 118 mit der Außenfläche der Schutzhaube 26 fluchtet,
wenn es vollständig
in die Öffnung 114 zurückgezogen
ist.
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Die
Bewegung des Abdeckteils 118 in der Öffnung wird durch einen von
Hand betätigbaren Schalter 124 gesteuert.
Der Schalter 124 ist direkt mit einer Kante des Abdeckteils 118 gekoppelt,
und somit bewirkt die Bewegung des Schalters 124 in eine Richtung,
wie sie in den Figuren durch die Pfeile angezeigt ist, die Bewegung
des Abdeckteils 118. Der Schalter ist auf eine Bewegung
entlang einer Aussparung 126 (nicht dargestellt) beschränkt, die
ebenfalls in der Schutzhaube 26 gebildet ist.
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Die
Bewegung des Schalters 124 entlang der Aussparung 126 bis
zu ihrer äußersten
Begrenzung bewirkt, dass das Abdeckteil 118 soweit wie
möglich aus
der Öffnung 116 vorsteht,
wie dies in 13(b) dargestellt
ist. Dies ermöglicht
dann dem Benutzer, die Unterseite des Abdeckteils 118 zu
reinigen. Es ist zu erkennen, dass, selbst mit vollständig aus
der Öffnung 116 vorstehendem
Abdeckteil (wie es in 113(b) dargestellt
ist), das Abdeckteil noch die Öffnung 114 ausfüllt, weil
die Länge
des Abdeckteils 118 zumindest die doppelte Länge der Öffnung 114 aufweist.
Dadurch ist die Öffnung 114 niemals
in einem Zustand, in welchem nicht zumindest ein Teil des Abdeckteils 118 die Öffnung ausfüllt, d.
h. das Abdeckteil 118 deckt die Öffnung 114 immer ab.
Das ist ein Merkmal für
höhere
Sicherheit für
den Fall, dass die Säge 21 betätigt wird,
während
der Benutzer ihr Abdeckteil 118 reinigt.
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Es
ist vorteilhaft, dass der hintere Bereich 128 des Sichtfenster-Abdeckteils 118 aus
einem halb oder vollständig
undurchsichtigen Material besteht. Das könnte sogar durch einfaches
Mattieren des hinteren Bereichs des Abdeckteils 118 selbst
erreicht werden. Dieses Merkmal bietet den Vorteil, dass der Benutzer
daran erinnert wird, dass sich das Abdeckteil 118 in seiner "Reinigungs"-Stellung befindet,
weil die Undurchsichtigkeit verhindert, dass das Sägeblatt 21 zu
sehen ist, bis das Abdeckteil in seine "Ruhe"-Stellung
zurückgekehrt
ist.