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TECHNISCHER
BEREICH
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein
Verfahren zum Verringern von Drehmomentschwankungen eines Motors
mit Verbrennung eines mageren Gemisches.
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EINSCHLÄGIGE TECHNIK
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In
einem gattungsgemäßen Motor
wird Kraftstoff von einem Kraftstoffeinspritzventil in einen Einlasskanal
eingespritzt, um ein homogenes Gemisch aus Kraftstoff und Luft zum
zugehörigen
Brennraum zu fördern.
Ein Ansaugkanal wird durch eine Drosselklappe geöffnet und geschlossen, welche
durch die Bedienung eines Gaspedals betätigt wird. Die Öffnung der
Drosselklappe passt die Ansaugluftmenge an (und schließlich die
Menge des homogenen Gemisches aus Luft und Kraftstoff), die an den
Brennraum des Motors zugeführt
wird. Dies steuert die Motorleistung.
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Wenn
jedoch eine Homogenladungsverbrennung ausgeführt wird, wird durch die Drosselwirkung der
Drosselklappe Vakuum erzeugt. Dies erhöht den Energieverlust auf Grund
von Pumpen, das sich ergibt, wenn das Gemisch vom Einlasskanal in
den Brennraum gezogen wird. Um zu versuchen dieses Problem zu lösen, wurde
Schichtladungsverbrennung vorgeschlagen. Bei der Schichtladungsverbrennung
wird die Drosselklappe weit geöffnet
und Kraftstoff wird direkt in jeden Brennraum zugeführt. Dies erzeugt
ein Gemisch, das ein relativ niedriges Luft-Kraftstoff-Verhältnis in
der Umgebung der Zündkerze
hat. Infolgedessen ist der Kraftstoff leichter zu entzünden.
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"Verbrennung eines
mageren Gemisches" beinhaltet "Schichtladungsverbrennung". "Verbrennung eines
mageren Gemisches" beinhaltet
nicht nur "Schichtladungsverbrennung", sondern auch "homogene Verbrennung
eines mageren Gemisches",
welche die Verbrennungsausbreitung mit weniger Kraftstoff verbessert,
indem ein Wirbel oder dergleichen in dem Luft-Kraftstoff-Gemisch während der
Homogenladungsverbrennung ausgebildet wird. "Schichtladungsverbrennung" und "Verbrennung eines
mageren Gemisches" verringern
beide die Menge an Kraftstoff, die an den Brennraum zugeführt wird.
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In
einem Motor, der die vorstehend genannte "Verbrennung eines mageren Gemisches" ausführt, kann
unnormale Verbrennung aufgrund von Selbstentzündung von Kraftstoff, Klopfen,
auftreten. Um Klopfen zu unterdrücken,
wird die Zündzeitsteuerung verzögert. Verzögerung der
Zündzeitsteuerung
verringert jedoch die Kraftstoffverbrennungsgeschwindigkeit, was
die Verbrennung verschlechtert und die Drehmoment(Leistung)-Schwankungen
des Motors erhöht.
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Zum
Beispiel offenbart die japanische ungeprüfte Patentveröffentlichung
Nr. Hei 4-187851 eine Vorrichtung, die entwickelt wurde, um diesen
Nachteil zu überwinden.
Diese Vorrichtung erhöht
die Menge der Kraftstoffeinspritzung entsprechend dem Betrag der
Verzögerung,
wenn die Einspritzzeitsteuerung verzögert wird. Der erhöhte Betrag
der Kraftstoffeinspritzung unterdrückt die Verschlechterung der
Verbrennung und verringert eine Erhöhung von Drehmomentschwankungen.
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Wenn
die Kraftstoffeinspritzmenge erhöht wird,
erhöht
die offenbarte Vorrichtung jedoch die Wahrscheinlichkeit von Klopfen.
Um Klopfen zu unterdrücken
sollte deshalb die Zündzeitsteuerung
weiter verzögert
werden. Dies kann zu einer Überverzögerung der
Zündzeitsteuerung
führen,
was eine Fehlzündung
verursachen kann. Eine solche Fehlzündung würde die Drehmomentschwankungen
weiter erhöhen.
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Dokument
US 5 577 476 offenbart eine Zündzeitsteuerungsvorrichtung
für einen
Motor, welche die Zündzeitsteuerung
entsprechend dem Vorhandensein oder der Abwesenheit von Abgasen
korrigiert, die durch eine Abgasrückführvorrichtung in eine Brennkammer
rückzuführen sind.
Eine Steuereinheit errechnet eine Ausgangszündzeitsteuerung entsprechend
dem Betriebszustand des Motors und korrigiert den errechneten Wert
vorgezogengerichtet durch einen vorherbestimmten Wert entsprechend der
Abgasrückführungsmenge.
Des Weitern korrigiert die Steuereinheit den Kompensationswert der Zündzeitsteuerung
durch einen vorherbestimmten Wert verzögerungsgerichtet auf die Zeitsteuerung nahe
der Grenze, über
die hinaus Klopfen beginnt.
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OFFENBARUNG
DER ERFINDUNG
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Dementsprechend
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Drehmomentschwankungsverringerungsvorrichtung
und ein Verfahren für einen
Verbrennungsmotor mit Verbrennung eines mageren Gemisches bereitzustellen,
das Drehmomentschwankungen verringern kann ohne einen Fehlbetrieb
zu erhöhen,
der mit einer verzögerten Zündzeitsteuerung
verbunden ist.
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Um
die vorstehenden Aufgaben zu lösen, stellt
die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zur Verringerung von
Drehmomentschwankungen eines Verbrennungsmotors bereit, der eine
Magergemischverbrennung durchführt.
Die Vorrichtung weist folgende Elemente auf: Einen Abgasrückführungsmechanismus
zum Rückführen eines
Gases von einem Abgaskanal in einen Ansaugkanal des Motors, wobei der
Mechanismus einen Abgasrückführungskanal hat,
um den Abgaskanal des Motors mit dem Ansaugkanal zu verbinden, ein
Ventil, das in dem Abgasrückführungskanal
angeordnet ist und einen Aktuator zum Öffnen und Schließen des
Ventils; einen Zustandsmeßgeber
zum Erfassen eines Laufzustands des Motors; einen Rückführungscomputer zum
Errechnen einer Abgasrückführungsmenge
basierend auf dem erfassten Laufzustand, und zum Steuern des Aktuators
basierend auf der Abgasrückführungsmenge;
eine Zündvorrichtung
zum Zünden des
Kraftstoffs, der in die Brennräume
des Motors zugeführt
wird; ein Klopfsensor zum Erfassen von Klopfen in dem Motor; eine
Zündzeitpunktsteuerungseinrichtung
zum Errechnen eines Verzögerungsbetrags der
Zündzeitpunktsteuerung
basierend auf einem Ergebnis der Klopfermittlung durch den Klopfsensor und
zum Steuern der Zündvorrichtung,
um die Zündzeitpunktsteuerung
um den Verzögerungsbetrag
zu verzögern,
um Klopfen zu unterdrücken;
eine Kompensationssteuerung zum Verringern der Abgasrückführungsmenge
gemäß dem errechneten
Verzögerungsbetrag.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur Verringerung von
Drehmomentschwankungen eines Verbrennungsmotors mit Verbrennung
eines mageren Gemisches bereit, dabei weist das Verfahren folgende
Schritte auf:
Ermitteln eines Laufzustands des Motors; Errechnen einer
Zielmenge der Abgasrückführung basierend auf
dem erfassten Laufzustand; Steuern der Abgasrückführungsmenge basierend auf der
Zielmenge; Erfassen, ob Klopfen in dem Motor aufgetreten ist; Errechnen
eines Verzögerungsbetrags
zum Verzögern
der Zündzeitpunktsteuerung
des Motors basierend auf dem Ergebnis des Klopferfassungsschrittes; Verzögern der
Zündzeitpunktsteuerung
um den Verzögerungsbetrag;
Verringern der Abgasrückführungsmenge
gemäß dem Verzögerungsbetrag.
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Andere
Aspekte und Vorteile der Erfindung werden ersichtlich aus der folgenden
Beschreibung zusammen mit den beigefügten Zeichnungen, die beispielhaft
die Prinzipien der Erfindung veranschaulichen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
Erfindung zusammen mit der Aufgaben und Vorteilen kann am Besten
verstanden werden, indem auf die folgende Beschreibung der gegenwärtig bevorzugten
Ausführungsbeispiele
zusammen mit den beigefügten
Zeichnungen verwiesen wird.
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1 ist
ein schematisches Strukturdiagramm, das eine Motordrehmomentschwankungsverringerungsvorrichtung
gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
veranschaulicht;
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2 ist
eine schematische Querschnittsdarstellung, die einen Zylinder von
einem Motor zeigt;
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3 ist
ein Flussdiagramm, das eine "Rückkopplungskompensationskoeffizientenerrechnungsroutine" veranschaulicht,
die von der ECU ausgeführt
wird;
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4(a) ist ein Diagramm, das die Beziehung zwischen
einer Drehmomentschwankung und einem Rückkopplungsbetrag darstellt;
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4(b) ist ein Diagramm, das die Beziehung zwischen
der Drehmomentschwankung und dem Rückkopplungsbetrag darstellt;
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5 ist
ein Flussdiagramm, das eine "Abgasrückführungsmengenkompensationssteuerroutine" darstellt, die durch
die ECU ausgeführt
wird; und
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6 ist
ein Diagramm, das die Beziehung zwischen einem Betrag der Verzögerung der
Zündzeitsteuerung
und dem Betrag der Kompensation der Abgasrückführung darstellt.
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BESCHREIBUNG
VON BESONDEREN AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
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Erstes Ausführungsbeispiel
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Eine
Drehmomentschwankungsverringerungsvorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit Verbrennung
eines mageren Gemisches gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
ausdrücklich
beschrieben.
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Wie
in 1 dargestellt, ist ein Motor 1 mit vier
Zylindern 1a ausgestattet. Der Aufbau der Brennkammer jedes
Zylinders 1a ist in 2 dargestellt. Der
Motor 1 hat einen Zylinderblock 2, der Kolben aufnimmt.
Die Kolben werden in den Zylindern 1a des Zylinderblocks 2 hin
und her bewegt. Ein Zylinderkopf 4 ist oben an dem Zylinderblock 2 angeordnet.
Ein Brennraum 5 ist zwischen einem Kolben und einem Zylinderkopf 4 abgegrenzt.
Vier Ventile sind für
jeden Zylinder 1a bereitgestellt. Die vier Ventile haben
ein erstes Einlassventil 6a, ein zweites Einlassventil 6b und
zwei Auslassventile 8. Das erste Einlassventil 6a reguliert
einen ersten Einlasskanal 7a während das zweite Einlassventil 6b einen
zweiten Einlasskanal 7b reguliert. Jedes Auslassventil 8 ist
in einem Auslasskanal 9 angeordnet.
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Wie
in 2 dargestellt, ist der erste Einlasskanal 7a ein
spiralförmiger
Kanal, der sich in einer spiralförmigen
Art und Weise erstreckt. Der zweite Einlasskanal 7b erstreckt
sich in einer im Wesentlichen geraden Art und Weise. Zündkerzen 10 sind
in der Mitte des Zylinderkopfs 4 so angeordnet, dass sie auf
den Brennraum 5 gerichtet sind. Hochspannung wird an jede
Zündkerze 10 von
einer Zündvorrichtung über einen
Verteiler (nicht dargestellt) angelegt. Die Zündzeitsteuerung der Zündkerzen 10 wird
durch die Ausgabezeitsteuerung der Hochspannung, die von der Zündvorrichtung 12 übermittelt
wird, bestimmt. Ein Kraftstoffeinspritzventil 11 ist in
der Nähe
der Innenwand des Zylinderkopfs 4 angeordnet und zwar in der
Umgebung von jeder Gruppe erster und zweiter Einlassventile 6a, 6b jedes
Brennraums 5. Das Kraftstoffeinspritzventil 11 spritzt
Kraftstoff direkt in den zugehörigen
Brennraum 5 des Zylinders 1a ein.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
spritzt jedes Einlassventil 11 Kraftstoff direkt in den
zugehörigen Zylinder 1a ein,
wenn entweder Schichtladungsverbrennung oder Homogenladungsverbrennung
ausgeführt
wird. Wenn Schichtladungsverbrennung ausgeführt wird, spritzt das Ventil 11 Kraftstoff
in der Endphase von jedem Verdichtungstakt in den Brennraum 5 ein.
Der eingespritzte Kraftstoff wird in einer konzentrierten Art und
Weise um die Zündkerze 10 zugeführt und
wird verbrannt. Während
der Schichtladungsverbrennung ist eine Drosselklappe 23,
die nachfolgend beschrieben wird, relativ geöffnet. Wenn andererseits Homogenladungsverbrennung
ausgeführt
wird, spritzt das Ventil 11 Kraftstoff während dem
Ansaugtakt der zugehörigen
Kolben in den Brennraum 5 ein. Der eingespritzte Kraftstoff
wird mit Luft vermischt, die in den Brennraum 5 von den
Einlasskanälen 7a, 7b eingeführt wird
und verbrannt.
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Wie
in 1 dargestellt, ist der erste und zweite Einlasskanal 7a, 7b von
jedem Zylinder 1a verbunden mit einem Ausgleichsbehälter 16 und zwar
durch einen ersten Ansaugkanal 15a und einen zweiten Ansaugkanal 15b,
die in einem Ansaugkrümmer 15 definiert
sind. Ein Wirbel-Steuerventil 17 ist
in jedem zweiten Ansaugkanal 15b angeordnet. Die Wirbel-Steuerventile 17 sind
zum Beispiel mit einem Schrittmotor (oder einem Gleichstrommotor) 19 durch
eine gemeinsame Welle 18 verbunden. Der Schrittmotor 19 wird
durch Signale gesteuert, die von einer elektronischen Steuereinheit
(ECU) 30, die später
erklärt
wird, übermittelt
werden. Der Schrittmotor 19 kann durch einen Aktuatorelement
ersetzt werden, das durch einen Vakuumdruck im Einlasskanal 7a, 7b gesteuert
wird.
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Der
Ausgleichsbehälter 16 ist
mit einem Luftreiniger 21 über ein Ansaugrohr 20 verbunden.
Eine Drosselklappe 23, die durch einen Schrittmotor (oder Gleichstrommotor) 22 geöffnet und
geschlossen wird, ist in dem Ansaugrohr 20 angeordnet.
Die ECU 30 sendet Signale, um den Schrittmotor 22 zum Öffnen und
Schließen
der Drosselklappe 23 anzutreiben. Die Drosselklappe 23 passt
die Menge von Ansaugluft an, die durch das Ansaugrohr 20 hindurchströmt und in
den Brennraum 5 eintritt. In diesem Ausführungsbeispiel
bilden das Ansaugrohr 20, der Ausgleichsbehälter 16,
der erste Ansaugkanal 15a und der zweite Ansaugkanal 15b einen
Ansaugpfad. Ein Drosselsensor 25 ist in der Umgebung der
Drosselklappe 23 angeordnet, um den Öffnungswinkel (Drosselwinkel
TA) von der Klappe 23 zu ermitteln.
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Die
Auslasskanäle 9 von
jedem Zylinder 1a sind an einen Abgaskrümmer 14 angeschlossen. Nach
der Verbrennung wird das Abgas durch einen Abgaskrümmer 14 an
ein Abgasrohr (nicht dargestellt) geführt.
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Der
Motor 1 ist mit einem herkömmlichen Abgasrückführungs(EGR)-Mechanismus 51 versehen, der
einen EGR-Kanal 52 und ein EGR-Ventil 53 hat, das
in dem EGR-Kanal 52 angeordnet
ist. Der EGR-Kanal 52 verbindet einen Teil des Ansaugrohrs 20 an
einer stromabwärtigen
Seite der Drosselklappe 23 mit einem Abgasrohr, das mit
dem Abgaskrümmer 14 verbunden
ist. Das EGR-Ventil 53 hat einen Ventilsitz, einen Ventilkörper (keiner
von beiden ist dargestellt) und einen Schrittmotor 54.
Der Öffnungsbereich
von dem EGR-Ventil 53 wird verändert, indem der Schrittmotor 54 dazu
veranlasst wird, den Ventilkörper
bezüglich
des Ventilsitzes schrittweise zu versetzen. Wenn das EGR-Ventil 53 öffnet, tritt
etwas von dem Abgas, welches in das Abgasrohr eingeleitet wurde,
in den EGR-Kanal 52 ein.
Das Gas wird dann in das Ansaugrohr 20 über das EGR-Ventil 53 eingezogen.
Mit anderen Worten, etwas von dem Abgas wird durch den EGR-Mechanismus 51 rückgeführt und
zum Luft-Kraftstoff-Gemisch zurückgebracht.
Das EGR-Ventil 53 steuert die Rückführmenge des Abgases.
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Die
ECU 30 ist ein Digitalcomputer, der versehen ist mit einem
Schreib-/Lese-Speicher (RAM) 32, einem Festwertspeicher
(ROM) 33, einer zentralen Recheneinheit (CPU) 34,
die ein Mikroprozessor ist, einem Eingabeanschluss 35 und
einem Ausgabeanschluss 36. Ein bidirektionaler Bus 31 verbindet den
RAM 32, den ROM 33, die CPU 34, den Eingabeanschluss 35 und
den Ausgabeanschluss 36 miteinander.
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Ein
Gaspedal 24 ist mit einem Pedalwinkelsensor 26A verbunden.
Der Pedalwinkelsensor 26A erzeugt Spannung proportional
zu einem Grad des Niederdrückens
des Gaspedals 24. Dies ermöglicht es den Gaspedalniederdrückbetrag
zu ermitteln. Die Spannung, die durch den Pedalwinkelsensor 26A erzeugt
wird, wird in die CPU 34 über einen Analog-zu-Digital(A/D)-Wandler 37 und
den Eingabeanschluss 35 eingegeben. Das Gaspedal 24 ist
auch mit einem Vollverschlussschalter 26B versehen, der ermittelt,
ob das Gaspedal 24 überhaupt
nicht gedrückt
wird. Der Verschlussschalter 26B gibt eine Eins als Vollverschlusssignal
aus, wenn das Gaspedal 24 überhaupt nicht gedrückt wird
und gibt eine Null aus, wenn das Gaspedal 24 gedrückt wird.
Die Ausgabespannung des Verschlussschalters 26B wird in
die CPU 34 über
den Eingabeanschluss 35 eingegeben.
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Ein
oberer Todpunkt-Sensor 27 erzeugt einen Ausgabeimpuls,
wenn zum Beispiel der Kolben in dem ersten Zylinder 1a die obere
Todpunktposition erreicht. Der Ausgabeimpuls wird über den
Eingabeanschluss 35 an die CPU 34 zugeführt. Ein
Kurbelwinkelsensor 28 erzeugt jedes Mal einen Ausgabeimpuls,
wenn eine Kurbelwelle des Motors 1 beispielsweise um einen
Kurbelwinkel CA von 30 Grad gedreht wird. Der Ausgabeimpuls, der
von dem Kurbelwinkelsensor 28 ausgesendet wird, wird über den Eingabeanschluss 35 an
die CPU 34 gesendet. Die CPU 34 liest die Ausgabeimpulse
des oberen Todpunkt-Sensors 27 und des Kurbelwinkelsensors 28, um
die die Motorgeschwindigkeit NE zu errechnen.
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Der
Drehwinkel der Welle 18 wird durch einen Wirbel-Steuerventilsensor 29 ermittelt,
um den Öffnungsbereich
des Wirbel-Steuerventils 17 zu messen. Die Signalausgabe
des Wirbel-Steuerventilsensors 29 wird über einen A/D-Wandler 37 und
den Eingabeanschluss 35 an die CPU 34 gesendet.
Der Drosselsensor 25 ermittelt den Drosselwinkel TA. Diese
Signalausgabe des Drosselsensors 25 wird an die CPU 34 über einen
A/D-Wandler 37 und den Eingabeanschluss 35 gesendet.
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Ein
Ansaugdrucksensor 61 ist bereitgestellt, um den Druck in
dem Ausgleichbehälter 16 (Ansaugdruck
PIM) zu ermitteln. Ein Kühlmitteltemperatursensor 62 ist
vorgesehen, um die Temperatur des Motorkühlmittels (Kühlmitteltemperatur
THW) zu ermitteln. Diese Sensoren, 61, 62 geben
Signale, die auf ermittelten Werten basieren, über entsprechende A/D-Wandler 37 und
den Eingabeanschluss 35 an die CPU 34 aus.
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Der
Zylinderblock 2 ist mit einem Klopfsensor 63 versehen,
der die Schwingung ermittelt, die Klopfen beinhaltet, welches durch
den Motor 1 erzeugt wird und ein Klopfsignal KCS entsprechend
der Frequenz und des Schwingungspegels ausgibt.
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Die
Sensoren 25–29, 61–63 und
der Schalter 26B dienen als Vorrichtungen zum Ermitteln
des Betriebszustands des Motors 1.
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Der
Ausgabeanschluss 36 ist durch Ansteuerschaltkreise 38 verbunden
mit den Kraftstoffeinspritzventilen 11, den Schrittmotoren 19, 22,
der Zündkerze 10 (Zündvorrichtung 12)
und dem EGR-Ventil 53 (dem Schrittmotor 54). Die
ECU 30 steuert optimal die Kraftstoffeinspritzventile 11,
die Schrittmotoren 19, 22, 54 und die
Zündvorrichtung 12 mit
Steuerprogrammen, die in dem ROM 33 gespeichert sind, basierend
auf Signalen, die von den Sensoren 25–29, 61–63 und
dem Schalter 26B gesendet werden.
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Ein
Programm in Verbindung mit verschiedenen Steuerungen wird nun mit
Bezug auf die 3, 4(a) und 4(b) erklärt.
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Um
die Menge an Kraftstoffeinspritzung durch Regulierung des Kraftstoffeinspritzventils 11 nach
der Drehmomentschwankung zu steuern, führt die ECU 30 eine
Routine aus, die in 3 veranschaulicht ist, und zwar
mit einem Interrupt für
jeden vorherbestimmten Kurbelwinkel.
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Als
erstes errechnet in Schritt 101 die ECU 30 eine
Drehmomentschwankung dlnism. Die ECU 30 errechnet eine
Veränderung
in der Winkelgeschwindigkeit der Kurbelwelle (eine Änderung
der Motorgeschwindigkeit) als die Drehmomentschwankung dlnism basierend
auf dem Ausgabesignal des Kurbelwinkelsensors 28, das zu
jedem vorherbestimmten Kurbelwinkel (30° CA) ausgesendet wird.
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Als
nächstes
errechnet die ECU 30 in Schritt 102 eine Solldrehmomentschwankung
Tdlnism basierend auf vorherbestimmten Funktionsdaten. Diese Funktionsdaten
wurden vorher ermittelt, indem eine Grundkraftstoffeinspritzmenge
QALL, die Motorgeschwindigkeit NE und die Solldrehmomentschwankung
Tdlnism als Parameter verwendet wurden. Die Grundkraftstoffeinspritzmenge
QALL wird im Voraus in einer separaten Routine basierend auf dem
Gaspedalwinkel ACCP und der Motorgeschwindigkeit NE errechnet. Die
Solldrehmomentschwankung Tdlnism ist eine Drehmomentschwankung,
die unter dem vorherrschenden Betriebszustand des Motors 1 zulässig ist.
Mit einer gegebenen Motorgeschwindigkeit NE und einer gegebenen
Motorbelastung wird zum Beispiel die Solldrehmomentschwankung Tdlnism
ermittelt und zwar entsprechend dem Luft-Kraftstoff-Verhältnis A/F.
Während
das Luft-Kraftstoff-Verhältnis A/F
ansteigt (da das Gemisch aus Kraftstoff und Luft magerer ist) steigt
die Solldrehmomentschwankung Tdlnism an.
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In
Schritt 103 errechnet die ECU 30 einen Rückkopplungsbetrag
C(j), der die Kraftstoffeinspritzmenge beeinflusst und zwar basierend
auf den Drehmomentschwankungen dlnism und der Solldrehmomentschwankung
Tdlnism. Genauer wählt
die ECU 30 eine Rückkopplungsbetragsfunktion
aus verschiedenen möglichen
Rückkopplungsbetragsfunktionen basierend
auf der Solldrehmomentschwankung Tdlnism aus. Zwei Graphen solcher
Funktionen sind in 4(a) und 4(b) gegeben.
Die horizontalen Achsen zeigen den Unterschied zwischen der Drehmomentschwankung
dlnism und der Solldrehmomentschwankung Tdlnism (dlnism – Tdlnism)
und die vertikalen Achsen zeigen C(j). Jede der horizontalen Achsen
beinhaltet acht Bereiche L4, L3, L2, L1, H1, H2, H3, H4.
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In 4(a) hat jeder der Bereiche L4–L1 und H1–H4 eine maximale Breite, während jeder
der Bereiche L4–L1
und H1–H4
des Graphen aus 4(b) eine minimale Breite hat.
Eine Anzahl anderer ähnlicher
Funktionen, die zwischen diesen zwei Extremen sind, werden auch
angewendet. Mit anderen Worten werden weitere Funktionsgraphen angewendet,
die Bereiche L4–L1
und H1–H4
haben, die in der Breite zwischen denen aus 4(a) und 4(b) liegen, so dass die Breite ihrer Bereiche
L4–L1
und H1–H4 sich
schrittweise zwischen denen, die in 4(b) und
denen die in 4(a) dargestellt sind, erhöhen. Wenn
die errechnete Solldrehmomentschwankung Tdlnism hoch ist oder nahe
des maximal erwarteten Werts ist, wählt die ECU 30 die
Funktion aus, die durch den Graph aus 4(a) vertreten
ist. Für
Werte der Solldrehmomentschwankung Tdlnism, die zwischen dem Maximal-
und Minimalwert liegen, wählt die
ECU 30 proportional einen der nicht veranschaulichten Funktionen
aus, die zwischen den veranschaulichten Extremen liegen.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
steigt der Rückkopplungsbetrag
C(j) in umgekehrter Reihenfolge für die Bereiche L1–L4 und
der Reihenfolge für
die Bereiche H1–H4.
Die ECU 30 errechnet den Rückkopplungsbetrag C(j) entsprechend
der Differenz der Drehmomentschwankung dlnism und der Solldrehmomentschwankung
Tdlnism. Wenn die Differenz zwischen der Drehmomentschwankung dlnism
und der Solldrehmomentschwankung Tdlnism in einem der Bereiche L4–L1 liegt,
nimmt der Rückkopplungsbetrag
C(j) zum Regulieren der Kraftstoffeinspritzmenge einen negativen
Wert an. Optional kann der Rückkopplungsbetrag
C(j) in den Bereichen L4–L1 überall Null
sein. Wenn die Drehmomentschwankung dlnism in einem der Bereiche
H1–H4
liegt, nimmt der Rückkopplungsbetrag
C(j) einen positiven Wert an.
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Im
nachfolgenden Schritt 104 ermittelt die ECU 30,
ob ein Zündzeitsteuerungsverzögerungsbetrag
aknksm kleiner ist als ein vorliegender Referenzwert (der Grenzwert
des Zündzeitsteuerungsverzögerungsbetrags)
C0. Mit anderen Worten ermittelt die ECU 30,
ob die Zündzeitsteuerung überverzögert ist. Ein
positives Ergebnis in Schritt 104 kennzeichnet eine Überverzögerung.
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Der
Zündzeitsteuerungsverzögerungsbetrag
aknksm wird in einer separaten Routine errechnet und zwar entsprechend
dem Pegel, der Frequenz und dergleichen des Klopfens, das durch
den Klopfsensor 63 ermittelt wird. Genauer, je mehr Klopfen auftritt,
desto negativer ist der Zündzeitsteuerungsverzögerungswert
aknksm. Mit anderen Worten ist ein großer Absolutwert von aknksm
stellvertretend für
eine große
Zeitsteuerungsverzögerung.
Wenn kein Klopfen auftritt, wird der Zündzeitsteuerungsverzögerungsbetrag
aknksm auf Null gesetzt. Der auf diese Weise gesetzte Zündzeitsteuerungsverzögerungsbetrag
aknksm, wird bei der Errechnung der Zündzeitsteuerung T verwendet.
Genauer, um die Zündzeitsteuerung
T zu ermitteln, errechnet die ECU 30 eine Basiszeitsteuerung
T0 basierend auf dem gesetzten Grundkraftstoffeinspritzbetrag QALL
und der Motorgeschwindigkeit NE und addiert den Zündzeitsteuerungsverzögerungsbetrag
aknksm zu dieser Basiszeitsteuerung T0.
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Wenn
der Zündzeitsteuerungsverzögerungsbetrag
aknksm kleiner ist als der Bezugswert C0,
fährt die
ECU 30 zu Schritt 105 fort. In diesem Schritt 105 setzt
die ECU 30 den Rückkopplungsbetrag
C(j) für den
Bereich H1 auf Null wie durch die Pfeile in 4(a) und 4(b) gekennzeichnet. Wenn der Zündzeitsteuerungsverzögerungsbetrag
aknksm gleich oder größer ist
als der Bezugswert C0 in Schritt 104,
fährt die
ECU 30 zu Schritt 106 fort.
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In
Schritt 106, der von Schritt 104 oder 105 erreicht
wird, errechnet die ECU 30 einen Rückkopplungskompensationskoeffizienten
FAF, der zur Kraftstoffeinspritzmenge zugehörig ist, basierend auf dem errechneten
Rückkopplungsbetrag
C(j) für
die Kraftstoffeinspritzmenge. Das heißt, die ECU 30 addiert den
Rückkopplungsbetrag
C(j) zu einem vorhergehenden Rückkopplungskompensationskoeffizienten FAFi–1,
um einen neuen Rückkopplungskompensationskoeffizienten
FAF zu erhalten.
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Dann
schließt
die ECU 30 vorübergehend die
nachfolgende Berechnung ab. Der aktuell errechnete Rückkopplungskompensationskoeffizient
FAF wird zusammen mit der Grundkraftstoffeinspritzmenge QALL bei
der Berechnung der Endkraftstoffeinspritzmenge in einer Kraftstoffeinspritzsteuerprogrammroutine
verwendet.
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Der
Betrieb der Drehmomentschwankungsverringerungsvorrichtung gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
wird nachfolgend beschrieben.
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Im
vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel
wird die Grundkraftstoffeinspritzmenge QALL in einer separaten Routine
auf Basis des Gaspedalwinkels ACCP und der Motorgeschwindigkeit NE
berechnet. In der Routine aus 3 kompensiert die
ECU 30 die Kraftstoffeinspritzmenge, um die tatsächliche
Drehmomentschwankung dlnism hin zur Solldrehmomentschwankung Tdlnism
zu lenken. Im Besonderen wird die Menge an Kraftstoff erhöht, um die
Drehmomentschwankung dlnism zu verringern.
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Wenn
Klopfen auftritt, wird um das Klopfen zu verringern der Einspritzzeitsteuerungsverzögerungsbetrag
aknksm, der in einer separaten Programmroutine berechnet wird, verringert,
um das Klopfen zu verringern. Das heißt die Einspritzzeitsteuerung
wird verzögert.
Wenn der Einspritzzeitsteuerungsverzögerungsbetrag aknksm kleiner
ist als der Bezugswert C0 oder wenn die
Einspritzzeitsteuerungsverzögerung
bis zu einem gewissen Grad erhöht
wird, wird der Rückkopplungsbetrag
C(j) für den
Bereich H1, der in den 4A und 4B dargestellt ist, von einem positiven
Wert auf Null zurückgesetzt, wie
durch die Pfeile in 4(a) und 4(b) gekennzeichnet. Wenn die Drehmomentschwankung dlnism
groß genug
ist, um im Bereich H1 zu liegen, begrenzt diese Einstellung ein
weiteres Ansteigen des Grundkraftstoffeinspritzbetrags QALL. Diese
Begrenzung der Kraftstofferhöhung
verhindert, dass die Verbrennungsgeschwindigkeit ansteigt und verhindert
das Klopfen aufgrund von übermäßigem Anstieg der
Kraftstoffeinspritzmenge auftritt.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
wird der Unterdrückung
von Klopfen eine höhere
Priorität
eingeräumt
als der Verringerung der Drehmomentschwankung dlnism und zwar durch
die Begrenzung der Erhöhung
in der Kraftstoffeinspritzmenge. Dies verhindert, dass die Kraftstoffeinspritzmenge
ansteigt, um die Drehmomentschwankung dlnism zu verringern und verhindert
folglich einen ungewünschten
Anstieg der Zündzeitsteuerungsverzögerung.
Das heißt Überverzögerung wird
verhindert. Dies verhindert Fehlzündungen aufgrund von Zeitsteuerungsüberverzögerung.
Dies verhindert das sich wiederholende Problem, das sich aus der
wiederholten Unterdrückung
von Klopfen und der Verringerung der Drehmomentschwankung dlnism
ergibt, welches im Stand der Technik beschrieben ist.
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Zweites Ausführungsbeispiel
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Nun
wird ein zweites Ausführungsbeispiel der
Erfindung beschrieben.
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Um
eine wiederholte Beschreibung zu vermeiden, wurden den Bauteilen,
welche die gleichen, wie die entsprechenden Bauteile des ersten
Ausführungsbeispiels
sind, gleiche Bezugszeichen gegeben.
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Wenn
gemäß diesem
Ausführungsbeispiel der
Zündzeitsteuerungsverzögerungsbetrag
aknksm erhöht
wird, um Klopfen zu unterdrücken,
wird die Menge der Abgasrückführung entsprechend
der Motorgeschwindigkeit NE kompensiert. Die ECU 30 führt eine
Routine aus, die durch das Flussdiagramm aus 5 dargestellt
ist und zwar mit einem Interrupt für jeden vorherbestimmten Kurbelwinkel,
um die Kompensation auszuführen.
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Als
erstes errechnet die ECU 30 in Schritt 201 die
Motorgeschwindigkeit NE aus dem Ausgabesignal des Kurbelwinkelsensors 28 oder
dergleichen. Dann ermittelt die ECU 30, dass die Motorgeschwindigkeit
NE größer ist
als der gegenwärtige
Referenzwert NE0. Wenn diese festgestellt
wird, fährt
die ECU 30 zu Schritt 202 fort.
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In
Schritt 202 ermittelt die ECU 30 basierend auf
dem Ausgabesignal des Klopfsensors 63, ob Klopfen auftritt.
Wenn Klopfen auftritt, fährt
die ECU 30 zu Schritt 204 fort.
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In
Schritt 204 liest die ECU 30 den Zündzeitsteuerungsverzögerungsbetrag
aknksm ein, der separat in einer Routine errechnet wurde, die ähnlich der
ist, die in Ausführungsbeispiel
1 beschrieben wurde. Dann errechnet die ECU 30 einen EGR-Kompensationsbetrag
dEGR basierend auf dem Zündzeitsteuerungsverzögerungsbetrag
aknksm. In 6 ist der EGR-Kompensationsbetrag
dEGR dargestellt. Mit anderen Worten entsprechen höhere Absolutwerte
des Verzögerungsbetrags
(größere Zeitverzögerungen)
größeren EGR-Kompensationswerten.
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Wenn
in Schritt 202 kein Klopfen ermittelt wird, fährt die
ECU 30 zu Schritt 204 fort, um den EGR-Kompensationsbetrag
dEGR auf Null zu setzen. Wenn die Motorgeschwindigkeit NE im vorhergehenden
Schritt 201 gleich oder kleiner ist als der Referenzwert
NE0, fährt
die ECU 30 zu Schritt 203 fort, um den EGR-Kompensationsbetrag
dEGR wie in Schritt 205 auf Null zu setzen.
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In
Schritt 206, der von Schritt 203, 204 oder 205 erreicht
wird, subtrahiert die ECU 30 den EGR-Kompensationsbetrag
dEGR von einem Basis-EGR-Betrag EGR0 und
erhält
einen EGR-Betrag EGRF.
Der Basis-EGR-Betrag EGR0 wird basierend auf
dem Gaspedalwinkel ACCP oder dergleichen in einer separaten Routine
errechnet. Dann schließt
die ECU 30 vorübergehend
die nachfolgende Berechnung ab.
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Bei
dieser Routine, wird wie aus dem Vorstehenden ersichtlich, der Basis-EGR-Betrag
EGR0 um den EGR-Kompensationsbetrag dEGR verringert.
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Der
Betrieb für
die Drehmomentschwankungsverringerungsvorrichtung gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
wird nachfolgend beschrieben.
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Zeitweise
verringert die Rückführung von Abgasen
zur Ansaugluft die Motorgeschwindigkeit und unterdrückt Klopfen.
Wenn die Motorgeschwindigkeit NE hoch ist und die Temperatur der
Abgase höher
ist als ein bestimmtes Niveau, steigert jedoch die Rückführung der
Abgase zur Ansaugluft die Ansaugtemperatur. Der Anstieg der Ansaugtemperatur steigert
die Verbrennungsgeschwindigkeit. Während die Verbrennungsgeschwindigkeit
ansteigt, verschlimmert sich Klopfen.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
wenn und nur wenn die Motorgeschwindigkeit NE einen vorherbestimmten
Wert NE0 übersteigt und wenn Klopfen
auftritt, wird der EGR-Kompensationsbetrag dEGR
auf einem positiven Wert eingestellt und zwar basierend auf dem
Zündzeitsteuerungsverzögerungsbetrag
aknksm, der separat berechnet wurde. Der EGR-Betrag EGRF wird deshalb
um den EGR-Kompensationsbetrag dEGR verringert. Die Verringerung
des EGR-Betrags EGRF unterdrückt Klopfen.
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Im
Allgemeinen werden während
der EGR-Betrag EGRF verringert wird, ungewünschte Abgasemissionen erhöht. Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
wird jedoch die Verringerung des EGR-Betrags EGR0 durch
den EGR-Kompensationsbetrag dEGR nur ausgeführt, wenn Klopfen bei hohen
Motorgeschwindigkeiten auftritt und der EGR-Kompensationsbetrag
dEGR wird basierend auf dem Zündzeitsteuerungsverzögerungsbetrag aknksm
entsprechend dem Grad des Klopfens eingestellt. Auf diese Art und
Weise wird eine Verringerung des EGR-Betrags EGRF entsprechend des
Grads an Klopfen minimiert. Dies verhindert, dass der EGR-Betrag
EGRF mehr als notwendig verringert wird, so dass sich unerwünschte Abgasemissionen nicht
mehr erhöhen
als notwendig.
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Da
des Weiteren Klopfen durch die Verringerung des EGR-Betrags EGRF bei
hohen Motorgeschwindigkeiten unterdrückt wird, wird der Zündzeitsteuerungsverzögerungsbetrag
aknksm nicht mehr als notwendig erhöht. Dies verhindert die Erhöhung der
Drehmomentschwankung und die Verzögerung der Zündzeitsteuerung.
Des Weiteren wird das sich wiederholende Problem, das durch die
wiederholte Unterdrückung
von Klopfen und durch die Verringerung von Drehmomentschwankungen
verursacht wird, verhindert.
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Es
sollte jenen, die mit dem Stand der Technik vertraut sind, ersichtlich
sein, dass die Erfindung in vielen anderen spezifischen Arten ausgeführt werden
kann. Insbesondere versteht sich, dass die Erfindung in auf die
folgenden Arten ausgeführt
werden kann:
- (a) Anstatt der Verwendung der
Winkelgeschwindigkeit der Kurbelwelle oder der Veränderung
der Motorgeschwindigkeit NE kann die Drehmomentschwankung dlnism
auch basierend auf anderen Parametern errechnet werden, welche die Drehmomentschwankungen
des Motors anzeigen, sowie zum Beispiel eine Schwankung des Verbrennungsdrucks.
- (b) In Schritt 201 aus 5, können andere
Parameter als die Motorgeschwindigkeit NE verwendet werden, wie
zum Beispiel der Gaspedalwinkel und die Kraftstoffeinspritzmenge,
so lange sie eine Veränderung
der Temperatur der Abgase anzeigen.
- (c) Obwohl die elektronisch steuerbare Drosselklappe 23 in
dem vorstehend beschrieben Ausführungsbeispielen
verwendet wird, kann eine mechanische Drosselklappe, die mit dem
Gaspedal 24 verbunden ist, anstattdessen verwendet werden.
- (d) Die Kraftstoffeinspritzmenge und der EGR-Betrag können beide
kompensiert werden.
- (e) Gemäß dem ersten
und zweiten Ausführungsbeispiel
kann die vorliegende Erfindung in einem Zylindereinspritzmotor 1 angewendet
werden. Jedoch kann die vorliegende Erfindung in jedem Motortyp
angewendet werden, solange der Motor in der Lage ist, die Verbrennung
eines mageren Gemisches auszuführen.
Zum Beispiel kann die vorliegende Erfindung in einem Motor angewendet
werden, in dem Kraftstoff gegen die Rückseiten der Einspritzventile 6a, 6b zum
Ausführen
von Schichtladungsverbrennung eingespritzt wird, angewendet werden.
Des Weiteren ist in dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel das Kraftstoffeinspritzventil 11 in
der Umgebung der Einlassventile 6a, 6b vorgesehen.
Jedoch kann das Ventil 11 an jeder Position angeordnet
werden, solange das Ventil 11 Kraftstoff direkt in den
Brennraum 5 einspritzen kann.
- (f) Der Motor 1 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
hat spiralförmige
Einlasskanäle 7a, 7b, die
einen Wirbel der Ansaugluft erzeugen. Jedoch ist ein Wirbel nicht
erforderlich. Deshalb kann das Wirbel-Steuerventil 17 und
der Schrittmotor 19 weggelassen werden.
- (g) Das erste und zweite Ausführungsbeispiel werden in einem
Benzinmotor 1 angewendet. Jedoch kann die vorliegende Erfindung
auch in einem Dieselmotor angewendet werden.
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Daher
sind die vorliegenden Ausführungsbeispiele
und -formen als veranschaulichend und nicht als begrenzend zu verstehen
und die Erfindung ist nicht auf die hierbei gegebenen Details begrenzt, sondern
kann innerhalb des Rahmens der beigefügten Ansprüche modifiziert werden.
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Eine
Vorrichtung zum Verringern von Drehmomentschwankungen eines Verbrennungsmotors (1)
mit Verbrennung eines mageren Gemisches. Eine Kraftstoffeinspritzvorrichtung
(11) führt
Kraftstoff an Brennräume
des Motors (1) zu. Eine Zündvorrichtung (10, 12)
zündet
den in die Brennräume
zugeführten Kraftstoff.
Ein Klopfsensor erfasst Klopfen in dem Motor (1). Eine
elektronische Steuereinheit (ECU) (30) errechnet einen
Verzögerungsbetrag
der Zündzeitsteuerung
basierend auf dem Ergebnis der Klopferfassung durch den Klopfsensor
und steuert die Zündvorrichtung
(12), um die Zündzeitsteuerung
um den Verzögerungsbetrag
zum Unterdrücken
von Klopfen zu verzögern.
Die ECU (30) erfasst auch Drehmomentschwankungen des Motors
(1). Die ECU (30) erhöht eine Menge an von der Einspritzvorrichtung
(11) eingespritztem Kraftstoff um eine Anstiegsmenge, um
die Drehmomentschwankungen zu verringern, wenn die erfassten Drehmomentschwankungen
größer als
ein Zielwert sind. Die ECU (30) begrenzt die Anstiegsmenge
wenn die Zündzeitsteuerung
um mehr als einen vorherbestimmten Verzögerungsbetrag verzögert wird.