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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf Metall/Polysilizium-Oxid-Halbleiter-(MOS) Einrichtungen,
die in Siliziumkarbid ausgebildet sind. Genauer gesagt bezieht sich
die vorliegende Erfindung auf komplementäre Metall/Polysilizium-Oxid-Halbleitereinrichtungen,
die üblicherweise
als CMOS bezeichnet werden und die in Siliziumkarbid ausgebildet
sind.
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Integrierte komplementäre MOS (CMOS) Einrichtungen
sind monolithisch integrierte p-Kanal und n-Kanal Transistoren,
die optional in einer einzigen Einrichtung miteinander verbunden
sind. CMOS-Einrichtungen stellen die Basis für viele integrierte Schaltkreise
dar, wie zum Beispiel Operationsverstärker, Abfrage- bzw. Abtasteinrichtungen,
digitale Logik, Speichereinrichtungen und Mikroprozessoren. Die
CMOS-Technologie ist in einfacher Weise an gemischte analoge und
digitale Anwendungen anpaßbar.
Die Verfügbarkeit
aktiver oder Stromquellenlasten macht es möglich, große Spannungsverstärkungen
mit relativ kleinen Versorgungsspannungen und -strömen zu erzeugen.
CMOS stellt auch digitale Schaltkreise mit niedriger Energie bzw.
niedriger (elektrischer) Leistung bereit. CMOS ist weiterhin attraktiv
als eine Technologie wegen des Betriebs mit geringerer Stromversorgungsspannung,
und die verminderte Komplexität
der Schaltkreisauslegung erhöht
die Zuverlässigkeit
in allen Betriebszuständen.
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Um eine CMOS-Einrichtung herzustellen, muß ein einzelnes
Substrat oder ein Rohchip in der Lage sein, Transistoren vom komplementären Typ
zu erzeugen. Demnach muß ein
einzelner Rohchip sowohl p-Typ als auch n-Typ Bereiche tragen, um
die p-Typ und n-Typ Kanäle
der komplementären
Einrichtungen bereitzustellen. Frühere CMOS-Einrichtungen sind
in Silizium hergestellt worden, sind jedoch nicht unter Verwendung
von Siliziumkarbid hergestellt worden. Die Schwierigkeit bei der
Herstellung von Bereichen entgegengesetzter Leitfähigkeit
in Siliziumkarbid, die geeignet sind, um komplementäre Transistoren
auf einem einzelnen Rohchip oder einem Wafer zu erzeugen, zusätzlich zu
der generellen Schwierigkeit bei der Herstellung von p-Kanal MOS-Feldeffekttransistoren
in Siliziumkarbid, haben die Herstellung von CMOS in Siliziumkarbid
verhindert.
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Die japanische Patentanmeldung mit
der Veröffentlichungsnummer
08088383 mit dem Titel SILICON CARBIDE COMPLEMENTARY TYPE MOSFET
beschreibt einen komplementären
MOSFET, der unter Verwendung einer epitaktischen Schicht gebildet
wurde, die auf ein Substrat laminiert wurde, um zwei Transistoren
bereitzustellen, von welchen einer eine Gategrube hat, die sich
durch die epitaktische Schicht in das Substrat erstreckt.
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Das US-Patent Nr. 5,342,803 für Shimoji
beschreibt ein Verfahren zum Isolieren von Schaltkreiselementen,
um in effektiver Weise Einrichtungen auf einem Halbleitersubstrat
zu isolieren. Das Patent beschreibt ein solches Verfahren bezüglich Siliziumeinrichtungen
und erwähnt
Siliziumkarbid als ein mögliches
Substrat für
eine Ausführungsform,
welche komplementäre
Einrichtungen nicht umfaßt.
Das Dokument von Shimoji liefert keine Information darüber, wie
Siliziumkarbid für
die in dem Patent beschriebenen Verfahren verwendet werden könnte, um
komplementäre
Einrichtungen in Siliziumkarbid herzustellen.
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Das US-Patent Nr. 3,849,216 für Salters
beschreibt ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleitereinrichtung.
Das Dokument von Salters erwähnt Siliziumkarbid
als ein Ausgangsmaterial zum Herstellen eines isolierenden Bereichs.
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Das US-Patent Nr. 5,385,855 von Brown
et al. beschreibt einen integrierten Schaltkreis in Siliziumkarbid,
dieses Dokument beschreibt jedoch keine komplementären Einrichtungen
in einem integrierten Schaltkreis.
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Die EP-A-0 372 412 beschreibt ein
Verfahren zum Herstellen eines Siliziumkarbidfilmes, welcher elektrisch
isoliert ist. In den Film eingearbeitet ist ein komplementärer FET,
in welchem ein Well (eine Grube) vom n-Typ in einer p-Typ SiC-Schicht
ausgebildet ist. Die übrigen
Elemente der Einrichtung sind konventionell.
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Wegen der Vorteile, die integrierte CMOS-Einrichtungen
gegenüber
Einrichtungen haben, welche allein aus p-Kanal oder n-Kanal Transistoren
bestehen, ist es wünschenswert,
die Hindernisse im Falle von Siliziumkarbid zu überwinden, um die Entwicklung
einer Technologie für
integrierte CMOS-Einrichtungen in Siliziumkarbid zu ermöglichen.
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In Anbetracht des Vorstehenden ist
es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Herstellen
einer monolithischen integrierten Einrichtung in Siliziumkarbid
mit einem p-Kanal Transistor und einem n-Kanal Transistor auf demselben Rohchip
oder demselben Wafer bereitzustellen. Weiterhin ist es eine Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, eine in Siliziumkarbid ausgebildete
CMOS-Einrichtung herzustellen.
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Dementsprechend besteht ein Gesichtspunkt
der vorliegenden Erfindung aus einer integrierten Einrichtung nach
Anspruch 1.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden
Erfindung weist ein Verfahren zum Ausbilden einer integrierten Einrichtung
auf, wie es in Anspruch 15 wiedergegeben ist.
in der vorliegenden
Erfindung ist das Material für
die Drain- und Sourcekontakte der ersten und zweiten MOS-Feldeffekttransistoren
Nickel.
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Bevorzugte Strukturen, welche durch
die vorliegende Erfindung bereitgestellt werden, umfassen Strukturen
für eine
integrierte, komplementäre CMOS-Einrichtung,
welche eine Schicht aus Siliziumkarbid eines ersten Leitfähigkeitstyps
umfaßt,
die ein Substrat oder eine epitaktische Schicht sein kann. Ein Well-Bereich
aus einem Siliziumkarbid eines zweiten Leitfähigkeitstyps wird in der Siliziumkarbidschicht
ausgebildet. Eine Mehrzahl von Bereichen des Siliziumkarbids vom
zweiten Leitfähigkeitstyp werden
in der Siliziumkarbidschicht ausgebildet, um einen Sourcebereich
der Schicht und einen Drainbereich der Schicht in der ersten Siliziumkarbidschicht auszubilden.
Eine Mehrzahl von Bereichen des Siliziumkarbids vom ersten Leitfähigkeitstyp
wird in dem Well-Bereich ausgebildet, um einen Sourcebereich des
Wells und einen Drainbereich des Wells dem Well-Bereich auszubilden.
Eine dielektrische Gateschicht wird zwischen den Source- und den
Drainbereichen der Schicht ausgebildet und erstreckt sich über zumindest
einen Teil der Drain- und Sourcebereiche der Schicht. In ähnlicher
Weise wird eine dielektrische Gateschicht zwischen den Source- und Drainbe reichen
des Wells ausgebildet und erstreckt sich über zumindest einen Teil der
Source- und Drainbereiche des Wells. Eine Gateelektrode der Schicht
wird auf der dielektrischen Gateschicht ausgebildet, die zwischen
dem Sourcebereich und dem Drainbereich der Schicht ausgebildet ist,
um so einen aktiven Kanalbereich des ersten Leitfähigkeitstyps
in der Siliziumkarbidschicht zwischen der Source und der Drain der
Schicht auszubilden, wenn eine Vorspannung an der Gateelektrode
der Schicht angelegt wird. Eine Gateelektrode des Wells wird ebenfalls
auf der dielektrischen Gateschicht ausgebildet, die zwischen dem
Sourcebereich und dem Drainbereich des Wells liegt, um einen aktiven
Kanalbereich in dem Wellbereich des zweiten Leitfähigkeitstyps
zwischen der Source und der Drain des Wells bereitzustellen, wenn
an der Gateelektrode des Wells eine Vorspannung angelegt wird.
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Ein Sourcekontakt des Wells kann
ebenfalls auf dem Sourcebereich des Wells ausgebildet werden und
ein Drainkontakt des Wells kann auf dem Drainbereich des Wells ausgebildet
werden. In ähnlicher
Weise kann ein Sourcekontakt der Schicht auf dem Sourcebereich der
Schicht und ein Drainkontakt der Schicht auf dem Drainbereich der
Schicht ausgebildet werden.
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In einer alternativen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sind eine Mehrzahl von Wellkanal-Stopbereichen
in dem Wellbereich ausgebildet. Die Stopbereiche werden aus dem
Siliziumkarbid des zweiten Leitfähigkeitstyps
ausgebildet und haben eine höhere
(Ladungs-) Trägerkonzentration als
der Wellbereich. Die Kanalstopbereiche sind derart angeordnet, daß der Sourcebereich
des Wells und der Drainbereich des Wells zwischen die Kanalstopbereiche
verschoben sind. Eine Mehrzahl von Stopbereichen der Schicht kann
ebenfalls in der Siliziumkarbidschicht neben den Source- und Drainbereichen
der Schicht ausgebildet werden. Die Stopbereiche der Schicht werden
aus dem Siliziumkarbid des ersten Leitfähigkeitstyps gebildet und haben
eine höhere
(Ladungs-) Trägerkonzentration
als die Siliziumkarbidschicht. Die Stopbereiche der Schicht sind derart
ausgebildet, daß die
Source- und Drainbereiche der Schicht zwischen den Stopbereichen
der Schicht liegen.
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Zusätzlich zu der Ausbildung der
grundlegenden Transistoreinrichtungen können Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung eine Isolierschicht umfassen, welche auf der Siliziumkarbidschicht,
auf dem Wellbereich, den Source-, Gate- und Drainkontakten des Wells
und den Source-, Gate- und Drainkontakten der Schicht ausgebildet ist.
Diese Isolationsschicht ermöglicht
Verbindungen bzw. Anschlüsse
der verschiedenen Siliziumkarbideinrichtungen. Diese Verbindung
kann erreicht werden durch eine Mehrzahl von Metallisierungsbereichen,
um wahlweise Verbindung mit den Source-, Gate- und Drainkontakten
des Wells und den Source-, Gate- und Drainkontakten der Schicht
durch Verbindungsfenster herzustellen, die in der Isolierschicht ausgebildet
sind.
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In einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist eine Schutzschicht auf den freiliegenden
Oberflächen
der integrierten Einrichtung ausgebildet, um die Einrichtung gegenüber Beschädigungen
bzw. Einflüssen
aus der Umgebung zu schützen.
Anschlußfelder
können
in einem Anschlußfeldfenster
durch die Schutzschicht hindurch ausgebildet sein, um eine Verbindung
mit irgendeinem darunterliegenden Bereich, wie zum Beispiel der
darunterliegenden Metallisierung, zu ermöglichen. In einer weiteren
alternativen Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung hat zumin dest eine der MOS-Einrichtungen
einen Source- und Drainschichtbereich, der zu der Gateelektrode
ausgerichtet bzw. selbstausrichtend ist.
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In einer besonderen Ausgestaltung
der Verfahren der vorliegenden Erfindung umfaßt das Verfahren zum Ausbilden
einer integrierten Siliziumkarbideinrichtung die Schritte, eine
leicht dotierte Siliziumkarbidschicht eines ersten Leitfähigkeitstyps
zu bilden, welche hochdotierte Source- und Drainbereiche eines Siliziumkarbid
eines zweiten Leitfähigkeitstyps
hat. Der zweite Leitfähigkeitstyp
ist ein gegenüber
dem ersten Leitfähigkeitstyp
entgegengesetzter Leitfähigkeitstyp.
Ein leichtdotierter Well des zweiten Leitfähigkeitstyps wird in der leichtdotierten
Schicht des ersten Leitfähigkeitstyps
ausgebildet. In dem leichtdotierten Well sind hochdotierte Source-
und Drainbereiche aus Siliziumkarbid eines ersten Leitfähigkeitstyps
ausgebildet. Dielektrische Gateschichten sind auf der leichtdotierten
Siliziumkarbidschicht zwischen den Source- und Drainbereichen der
leichtdotierten Siliziumschicht des ersten Leitfähigkeitstyps und auf dem leichtdotierten
Well des zweiten Leitfähigkeitstyps
zwischen den Source- und Drainbereichen in dem leichtdotierten Well
ausgebildet.
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In einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird der leichtdotierte Well durch Erzeugen
einer Maskierungsschicht auf einer Oberfläche der leichtdotierten Siliziumkarbidschicht gebildet,
um so ein Fenster zu erzeugen, welches dem Bereich des leichtdotierten
Wells entspricht. Ionen werden durch das Fenster in die leichtdotierte
Siliziumkarbidschicht implantiert und der implantierte Well wird
getempert, um die in der leichtdotierten Siliziumkarbidschicht implantierten
Ionen zu aktivieren, um den leichtdotierten Well eines zweiten Leitfähigkeitstyps
zu erzeugen. Vorzugsweise werden die Ionen mit einer maximalen Implantationsenergie
von mehr als etwa 250 keV implantiert.
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In einer bevorzugten Ausführungsform
des Verfahrens zum Ausbilden der Drain- und Sourcebereiche werden
diese Bereiche durch Erzeugen einer Maskenschicht auf einer Oberfläche der
leichtdotierten Siliziumkarbidschicht hergestellt, um so ein Fenster
zu erzeugen, welches den Bereichen der hochdotierten Source- und
Drainbereiche eines zweiten Leitfähigkeitstyps entspricht. Ionen
werden durch das Fenster in die leichtdotierte Siliziumkarbidschicht
implantiert, und die implantierten Bereiche werden getempert, um
die in der leichtdotierten Siliziumkarbidschicht implantierten Ionen
zu aktivieren, um die hochdotierten Source- und Drainbereiche eines
zweiten Leitfähigkeitstyps
zu erzeugen. Vorzugsweise werden die hochdotierten Source- und Drainbereiche des
ersten Leitfähigkeitstyps
in dem Wellbereich ausgebildet, und in derselben Art und Weise unter
Verwendung einer passenden Maske und Ionen aktiviert.
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In einer bevorzugten Ausgestaltung
der Verfahren der vorliegenden Erfindung werden die dielektrischen
Gateschichten durch Abscheiden einer dielektrischen Gateschicht
auf der Oberfläche
der Siliziumkarbidschicht mit freiliegenden Bereichen des leichtdotierten
Wells eines zweiten Leitfähigkeitstyps, den
hochdotierten Source- und Drainbereichen eines ersten Leitfähigkeitstyps
und den hochdotierten Source- und Drainbereichen eines zweiten Leitfähigkeitstyps
hergestellt. Die abgeschiedene dielektrische Schicht wird dann in
einer oxidierenden Umgebung erhitzt.
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In einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung werden Gateelektroden auf den dielektrischen
Gateschichten ausgebildet, Sourcekontakte werden auf den Sourcebereichen gebildet und
Drainkontakte werden auf den Drainbereichen gebildet. die Sourcekontakte
und die Drainkontakte werden durch gezieltes Abscheiden von Nickel
gebildet. Die Gateelektroden werden vorzugsweise durch gezieltes
Abscheiden von Molybdän
gebildet. Die Ausbildung der Source- und Drainkontakte für beide Typen
von Einrichtungen wird vorzugsweise gleichzeitig ausgeführt.
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Stopbereiche, welche die Kanalbereiche und/oder
Source- und Drainbereiche umgeben, können ebenfalls gebildet werden
durch Einstellen der Maskenschicht, um eine lonenimplantation an
Stellen zu ermöglichen,
welche den Kanal und/oder die Source- und Drainbereiche der Einrichtung
während der
Implantierung der Source- und Drainbereiche der komplementären Einrichtung
umgeben.
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In einer alternativen bevorzugten
Ausführungsform
wird eine Isolationsschicht für
die Verbindung über
den Gate-Source- und Drainkontakten in irgendeiner freiliegenden
dielektrischen Gateschicht ausgebildet durch Abscheiden eines isolierenden Materials.
Verbindungen mit Source-, Drain- und Gateelektroden können durch
selektive Öffnungsdurchgänge in der
Verbindungsisolierschicht hergestellt werden, um Kontakte mit den
darunterliegenden Gate-, Source- und Drainkontakten herzustellen. Eine
Metallisierungsschicht kann wahlweise auf der Verbindungsisolierschicht
ausgebildet werden, um die Kontakte oder Elektroden der Einrichtungen durch
die offenen Durchgänge
wahlweise zu verbinden. Weitere Verbindungsisolierschichten mit
entsprechenden Metallisierungsschichten und Fenstern zu darunterliegenden
Verbindungsschichten können bereitgestellt
werden, um ein Verbindungssystem in mehreren Ebenen bereitzustellen.
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Kontaktfelder können ebenfalls auf der Metallisierung
ausgebildet werden, um einen Kontakt mit Sonden- oder Drahtanschlüssen zu
ermöglichen. Ein
Kontaktfeld kann hergestellt werden durch Ausbilden eines Platinbereichs
auf der Metallisierungsschicht und Ausbilden einer Goldschicht auf
dem Platinbereich.
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Eine Schutzschicht kann ebenfalls
auf der Einrichtung ausgebildet werden, um Beschädigungen durch die Umgebung
an der Einrichtung zu verhindern. In einem solchen Fall werden Fenster
in der Schutzschicht geöffnet
bzw. offengehalten, um den Zugang zu den Kontaktfeldern zu ermöglichen.
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Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung werden nun anhand von Beispielen unter Bezug auf die beigefügten Figuren
beschrieben, von denen:
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1 ein
Schaltkreisdiagramm einer integrierten CMOS-Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
ist,
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2 eine
Querschnittsansicht einer integrierten CMOS-Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
ist,
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3 ein
Flußdiagramm
ist, welches die Herstellungsabfolge für eine CMOS-Einrichtung, wie zum
Beispiel die in 1 dargestellte,
beschreibt,
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4 eine
Querschnittsansicht einer Zwischenstufe bei der Herstellung einer
integrierten CMOS-Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
ist,
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5 eine
Querschnittsansicht einer Zwischenstufe bei der Herstellung einer
integrierten CMOS-Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
ist,
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6 eine
Querschnittsansicht einer Zwischenstufe bei der Herstellung einer
integrierten CMOS-Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
ist,
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7 eine
Querschnittsansicht einer Zwischenstufe bei der Herstellung einer
integrierten CMOS-Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
ist,
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8 eine
Querschnittsansicht einer Zwischenstufe bei der Herstellung einer
integrierten CMOS-Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
ist,
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9 eine
Querschnittsansicht einer Zwischenstufe bei der Herstellung einer
integrierten CMOS-Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
ist,
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10 ein
Schaltkreisdiagramm eines Operationsverstärkers in Siliziumkarbid ist,
welcher die vorliegende Erfindung verwendet,
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11A eine
charakteristische Stromspannungskurve einer n-Kanaleinrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung ist,
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11B eine
charakteristische Stromspannungskurve einer p-Kanaleinrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung ist,
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12 eine
Darstellung der Gleichspannungstransferkurve eines CMOS-Operationsverstärkers gemäß der vorliegenden
Erfindung ist, und
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13 eine
Darstellung des Implantationsprofils eines Beispiels eines Wells
vom n-Typ gemäß der vorliegenden
Erfindung ist.
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1 veranschaulicht
das grundlegende Schaltkreisdiagramm einer CMOS-Einrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung. Wie man in 1 sieht,
sind ein p-Kanal MOSFET 20 und ein n-Kanal MOSFET 22 aus
Silizium gebildet. Diese Transistoren werden in einer einzigen integrierten
Einrichtung hergestellt, um eine integrierte CMOS-Einrichtung zu erzeugen.
Die in 1 gezeigten Transistoren
sind so dargestellt, daß der
Source-/Drainbereich einer Einrichtung mit dem Source-/Drainbereich der
komplementären
Einrichtung verbunden ist. Diese Verbindungen sind optional, ebenso
wie das Erden von Source-/Drain eines Transistors und die Verbindung des
zweiten Transistors mit einer Spannungsquelle. Durch Verbinden der
beiden Gateeingänge
der Transistoren ist es möglich,
einen SIC CMOS-Invertierer zu erzeugen, welcher der grundlegende
Aufbaublock vieler digitaler CMOS-Schaltkreise ist. Die Verbindung
der beiden Transistoren nach 1 ist
nur zur Veranschaulichung bzw. beispielhaft dargestellt.
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Die komplementären Transistoren nach 1 werden nun unter Bezug
auf 2 beschrieben, welche
einen möglichen
Querschnitt für
eine integrierten CMOS-Einrichtung in Siliziumkarbid gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt. Wie in 2 dargestellt,
hat ein massives, einkristallines Siliziumkarbidsubstrat 30 eines
ersten Leitfähigkeitstyps
eine leichtdotierte epitaktische Schicht 32 des ersten
Leitfähigkeitstyps,
die auf seiner oberen Fläche
ausgebildet ist. Zum Zweck der Veranschaulichung kann der erste
Leitfähigkeitstyp
in Siliziumkarbid mit p-Typ Leitfähigkeit sein, was die epitaktische
Schicht 32 zu einer leicht p-dotierten Siliziumkarbidleitfähigkeit macht.
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In der epitaktischen Schicht 32 ist
ein Wellbereich 40 eines Siliziumkarbids vom zweiten Leitfähigkeitstyp
ausgebildet. Zum Zweck der Veranschaulichung kann der zweite Leitfähigkeitstyp
ein Siliziumkarbid vom n-Leitfähigkeitstyp
sein, was den Wellbereich 40 zu einem Siliziumkarbid vom
leichtdotierten n-Leitfähigkeitstyp
macht.
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Eine Mehrzahl von Bereichen des Siliziumkarbids
vom zweiten Leitfähigkeitstyp
wird in der epitaktischen Schicht 32 aus Siliziumkarbid
ausgebildet, um einen Sourcebereich 36 und einen Drainbereich 38 der
Schicht zu bilden. Diese Source- und Drainbereiche sind hochdotierte
Bereiche, so daß sie
im vorliegenden Beispiel n+-Siliziumkarbid
wären.
Eine Mehrzahl von hochdotierten Siliziumkarbidbereichen 44 eines
zweiten Leitfähigkeitstyps
ist ebenfalls in dem Wellbereich 40 ausgebildet, um Well-Stopbereiche
zu erzeugen. Diese Bereiche würden
in dem vorliegenden Beispiel ebenfalls n+-Siliziumkarbid
sein. Vorzugsweise definieren die Kanalstopbereiche den Umfang der
Einrichtung. Die Kanalstopbereiche können jedoch auch nur so ausgebildet
sein, daß sie
den Kanalbereich der Einrichtung begrenzen. Demnach können beispielsweise,
wie man in 2 sieht,
die Kanalstopbereiche nur in einer dritten Dimension bezüglich des
in 2 dargestellten Querschnitts
ausgebildet sein, so daß die
Kanalstopbereiche senkrecht zu den Source- und Drainbereichen verlaufen, um
die Kanäle
zu den Bereichen zwischen den Source- und Drainbereichen zu begrenzen.
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Eine Mehrzahl von Bereichen des Siliziumtyps
vom ersten Leitfähigkeitstyp
ist in dem Wellbereich 40 ausgebildet, um einen Sourcebereich 46 und einen
Drainbereich 48 des Wells zu bilden. Diese Source- und
Drainbereiche sind hochdotierte Bereiche, so daß in dem vorliegenden Beispiel
sie aus einem p+-Siliziumkarbid bestehen
würden.
Der Sourcebereich 46 und Drainbereich 48 des Wells
sind innerhalb der Grenzen der Stopbereiche 44 des Wellkanals
ausgebildet. Eine Mehrzahl von hochdotierten Siliziumkarbidbereichen 34 des
ersten Leitfähigkeitstyps
sind ebenfalls in der epitaktischen Schicht 32 aus Siliziumkarbid
ausgebildet, um Stopbereiche der Schicht zu bilden. Diese Bereiche
wären in
dem vorliegenden Beispiel ebenfalls p+-Siliziumkarbid.
Wie man in 2 erkennt,
sind die Stopbereiche 34 der Schicht außerhalb des Sourcebereichs 36 und
des Drainbereichs 38 der Schicht ausgebildet.
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Die Verwendung der Begriffe „Schicht" und „Well" als Zusatz zu einem
Merkmal dient der Unterscheidung dieser Merkmale eines Transistors
von einem anderen, komplementären
Transistor. Beispielsweise bezieht sich der Sourcebereich des Wells (oder
Well-Sourcebereich) auf einen Bereich, der zu einem Transistor gehört, der
in dem Siliziumkarbidwell des zweiten Leitfähigkeitstyps ausgebildet ist. Ein
Sourcebereich der Schicht bzw. Schichtsourcebereich bezieht sich
auf einen Bereich, der in der Siliziumkarbidschicht des ersten Leitfähigkeitstyps
ausgebildet ist.
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Weiterhin kann, während die vorliegende Erfindung
den Begriff „Well" benutzt, um den
Bereich zu beschreiben, in welchem die komplementäre Einrichtung
ausgebildet ist, jeder irgendwie geformte Bereich aus Siliziumkarbid
eines entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps
verwendet werden, wie Fachleute auf diesem Gebiet verstehen, so
lange er in der Lage ist, daß in
dem Bereich eine komplementäre
Siliziumkarbideinrichtung ausgebildet werden kann. Demnach kann
sich beispielsweise der „Well"-Bereich 40 vollständig durch
die epitaktische Schicht 32 bis zum Substrat 30 erstrecken,
um einen durchgehenden Bereich aus Siliziumkarbid des zweiten Leitfähigkeitstyps
zu bilden, der die epitaktische Schicht 32 unterbricht.
Dementsprechend wird der Begriff „Well" verwen det, um einen Bereich zu beschreiben,
in welchem eine komplementäre
Einrichtung ausgebildet werden kann, wobei jedoch dieser Bereich
erzeugt wird.
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Außerdem ist in 2 eine dielektrische Gateschicht 49 dargestellt,
die auf der Oberfläche
der epitaktischen Schicht 32 gegenüberliegend von dem Substrat 30 ausgebildet
ist. Die dielektrische Gateschicht 49 ist so dargestellt,
daß sie über der
gesamten oberen Oberfläche
der epitaktischen Schicht 32 ausgebildet ist, wobei sich
Fenster in der dielektrischen Gateschicht 49 über den
Source- und Drainbereichen 36, 38, 46 und 48 öffnen. Die
dielektrische Gateschicht 49 muß jedoch nur auf der epitaktischen Schicht 32 zwischen
dem Sourcebereich 36 und dem Drainbereich 38 der
Schicht und dem Sourcebereich 46 und dem Drainbereich 48 des
Well mit einer ausreichenden Überlappung
der Source- und Drainbereiche ausgebildet werden. Wie weiterhin
in 2 dargestellt ist,
ist eine Gateelektrode 50 der Schicht auf der dielektrischen
Gateschicht 49 zwischen dem Sourcebereich 36 und
dem Drainbereich 38 der Schicht ausgebildet. Die Gateelektrode 50 der Schicht
stellt einen aktiven Kanalbereich in der Siliziumkarbidschicht des
ersten Leitfähigkeitstyps
zwischen der Source und der Drain der Schicht bereit, wenn an der
Gateelektrode der Schicht eine Vorspannung angelegt wird. In ähnlicher
Weise wird eine Gateelektrode 52 des Well auf der dielektrischen Gateschicht 49 zwischen
dem Sourcebereich 46 und dem Drainbereich 48 des
Well ausgebildet. Die Gateelektrode 52 des Well stellt
einen aktiven Kanalbereich in dem Wellbereich des zweiten Leittähigkeitstyps
zwischen der Source und der Drain des Well bereit, wenn an der Gateelektrode
des Well eine Vorspannung angelegt wird. Während verschiedene Materialien,
wie zum Beispiel Polysilizium, für
die Ausbildung der Gateelektroden verwendet werden kann, so wird
doch Molybdän
bevorzugt.
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2 veranschaulicht
weiterhin einen Ohm'schen
Sourcekontakt 54 der Schicht, einen Ohm'schen Drainkontakt 56 der Schicht,
einen Ohm'schen
Sourcekontakt 57 des Well und einen Ohm'schen Drainkontakt 55 des Well,
die auf ihren jeweiligen Source- und Drainbereichen ausgebildet sind.
Ein Hauptteil Kontakt 53 des Well ist in 2 ebenfalls dargestellt. Diese Ohm'schen Kontakte sind
aus Nickel hergestellt.
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Weiterhin ist ein Ohmscher Kontakt 51 dargestellt,
welcher auf der Oberfläche
der epitaktischen Schicht 32 gegenüber von dem Substrat 30 ausgebildet
ist. Diese Schicht dient als Kontakt des Schichtkorpus der Schichteinrichtung
und kann aus irgendeinem geeigneten Material hergestellt werden,
um einen Ohm'schen
Kontakt mit Siliziumkarbid zu bilden. In dem vorliegenden Beispiel
wäre Platin
für das
Ausbilden des Ohm'schen
Kontakts mit dem p-Typ Substrat geeignet. Optional kann der Hauptteil-
bzw. Korpuskontakt der Schicht durch direktes Kontaktieren der epitaktischen
Schicht 32 gebildet werden.
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Eine Isolationsverbindungsschicht 58 ist
in 2 ebenfalls dargestellt
und kann optional auf den freiliegenden Oberflächen der integrierten Einrichtung
ausgebildet werden. Diese Isolationsschicht 58 ist auf
der Siliziumkarbidschicht 32 ausgebildet, um den Wellbereich 40,
den Sourcekontakt, die Gateelektrode und den Drainkontakt 54, 50 und 56 der Schicht
und den Sourcekontakt, die Gateelektrode, die Drain- und Hauptteilkontakte 57, 52, 55, 53 des Well
zu isolieren. Eine Mehrzahl von Metallisierungsbereichen 59 kann
für eine
wahlweise Verbindung des Sourcekontakts, der Ga teelektrode und des Drainkontakts 54, 50 und 56 der
Schicht und des Sourcekontakts, der Draineleketrode und der Drain- und
Hauptteilkontakte 57, 52, 55 und 53 des
Well durch Verbindungsfenster vorgesehen werden, die in der Isolationsschicht 58 ausgebildet
sind. Wie in 2 dargestellt,
sind die Drains der beiden komplementären Transistoren durch einen
Metallisierungsbereich X verbunden. Jedoch ist dies für die vorliegende
Erfindung nicht erforderlich.
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Für
die vorliegende Erfindung ist eine aus Molybdän gebildete Metallisierung
bevorzugt, jedoch können
auch andere Materialien, wie zum Beispiel Aluminium, verwendet werden.
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Eine Schutzschicht 60 kann
auf den freiliegenden Flächen
der integrierten Einrichtung ebenfalls ausgebildet sein, wie zum
Beispiel auf den Metallisierungsbereichen 59 und der Isolierschicht
58, um die Einrichtung vor Beschädigungen
durch die Umgebung zu schützen.
Anschlußfelder
können ebenfalls
in einem Anschlußfeldfenster
durch die Schutzschicht 60 ausgebildet werden, wo das Anschlußfeld wahlweise
auf darunterliegenden Bereichen, wie zum Beispiel den Metallisierungsbereichen,
wahlweise ausgebildet wird, um einen externen Kontakt für die darunterliegenden
Bereiche bereitzustellen. Ein Anschlußfeld ist in 2 als eine Schicht aus Platin 61 dargestellt,
welches auf dem Metallisierungsbereich 59 in einem Anschlußfeldfenster
ausgebildet ist, wobei eine Goldschicht 62 auf der Platinschicht 61 ausgebildet
ist.
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Zusätzlich zu dem obigen generellen
Aufbau ist es bevorzugt, daß die
Gateüberlappung
der Source- und Drainbereiche für
beide Einrichtungstypen so klein wie möglich gemacht wird, während dennoch die
Ausbildung eines Kanalbereichs zwischen der Source und der Drain
zugelassen wird, wenn eine Vorspannung an der Gateelektrode angelegt
wird. Weiterhin können
die Einrichtungen selbstausrichtende Gates für eines oder beide der Geräte haben. Verfahren
der sich selbstausrichtenden Gates in 3C Siliziumkarbid sind in
der Veröffentlichung
von Palmour et al., J. App. Phys., 64, Seite 2168 und ff. (1988)
diskutiert worden.
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Während
die vorliegende Erfindung oben unter Bezug auf die Ausbildung der
komplementären Einrichtungen
in einer epitaktischen Schicht beschrieben wurde, die auf einem
Siliziumkarbidsubstrat ausgebildet wurde, ist die vorliegende Erfindung auf
eine solche Einrichtung nicht beschränkt. Beispielsweise können die
komplementären
Einrichtungen in einem Siliziumkarbidsubstrat ohne eine epitaktische
Schicht ausgebildet werden. Außerdem können zwischen
einem Substrat und der Siliziumschicht, in welcher die komplementären Einrichtungen
ausgebildet werden, zusätzliche
Schichten angeordnet werden. Dementsprechend kann in dem hier verwendeten
Sinn der Begriff „Siliziumkarbidschicht" sich auf eine Schicht
aus Siliziumkarbid beziehen, die auf einem Substrat ausgebildet
ist, auf eine Siliziumkarbidschicht, die auf einer weiteren Siliziumkarbidschicht
ausgebildet ist, oder auf ein Siliziumkarbidsubstrat.
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Außerdem ist die obige Einrichtung
unter Bezug auf eine epitaktische Schicht vom p-Typ und einen Wellbereich
vom n-Typ diskutiert worden, wobei auch eine Einrichtung mit einer
epitaktischen Schicht vom n-Typ und ein Wellbereich vom p-Typ ebenfalls verwendet
werden kann. In einem solchen Fall wäre das Siliziumkarbid des ersten
Leitfähigkeitstyps
ein Siliziumkarbid vom n-Typ und das Siliziumkarbid vom zweiten
Leitfähigkeitstyp
wäre ein
Siliziumkarbid vom p-Typ. Alternativ könnte eine epitaktische Schicht entgegensetzter
Leitfähigkeit
zu einem Substrat verwendet werden, wobei Einrichtungen aus einem
Kanaltyp in der epitaktischen Schicht ausgebildet wären und
komplementäre
Einrichtungen in dem Substrat ausgebildet wären.
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Das Verfahren der Herstellung von
Einrichtungen gemäß der vorliegenden
Erfindung wird nun unter Bezug auf die 3 bis 9 beschrieben.
Die Herstellung von CMOS in Siliziumkarbid kann bewerkstelligt werden
durch einen Vorgang in neun Schritten, welcher die lonenimplantation
der Source- und Drainbereiche beider Typen der Einrichtung und des
Wellbereichs für
die komplementäre
Einrichtung umfassen. Geeignete Verfahren für die lonenimplantation gemäß der vorliegenden
Erfindung umfassen die Hochtemperaturenionenimplantationsverfahren unseres
US-Patents Nr. 5,087,576. Diese Schritte der Herstellung werden
nun unter Bezug auf die Herstellung einer Siliziumkarbideinrichtung
auf einer epitaktischen Schicht vom p-Typ, welche auf einem Siliziumkarbid
vom p-Typ ausgebildet ist, beschrieben. Wie oben beschrieben, ist
jedoch die vorliegende Erfindung nicht auf Einrichtungen beschränkt, die
eine Siliziumschicht vom p-Typ verwenden, sondern kann auch mit
Siliziumkarbidschichten vom n-Typ verwendet werden bei geeigneten
Substitutionen der Implantierungsionen und Herstellungstechniken
auf der Basis des Austauschs des Leittähigkeitstyps. Beispielsweise
könnte
ein Wellbereich vom p-Typ für
die Herstellung der komplementären
Einrichtung in einer Siliziumkarbidschicht vom n-Typ ausgebildet
werden durch Implantation von Borionen in die Siliziumkarbidschicht
vom n-Typ.
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4 veranschaulicht
die anfänglichen Schritte
des Ausbildens einer integrierten CMOS-Einrichtung in Siliziumkarbid. Nach
dem Wachsenlassen einer epitaktischen Schicht auf einem leichtdotierten
Siliziumkarbidsubstrat vom p-Typ wird eine Maskenschicht 81 ausgebildet,
um die Source- und Drainbereiche der Schicht und die Stopbereiche
des Well-Kanals freizulegen bzw. freizulassen. Die Ausbildung der
Maskenschicht ist in 3 als
Block 102 dargestellt. 6H Siliziumkarbid ist der bevorzugte
Polytyp für
die vorliegende Erfindung. Andere Polytypen von Siliziumkarbid,
wie zum Beispiel 3C, 4H und 12H, können jedoch ebenfalls verwendet
werden. Bevorzugte (Ladungs-) Trägerkonzentrationen
für das
p-Typ Substrat reichen von etwa 1 × 1016 bis
etwa 1 × 1018 cm–3. Das Dotierniveau
des Substrats, wie es in dem vorliegenden Beispiel verwendet wird,
ist jedoch nicht kritisch. Bevorzugte Ladungsträgerkonzentrationen der epitaktischen Schicht
vom p-Typ reichen von 1 × 1015 bis 1 × 1017 cm–3.
Die Maskenschicht kann aus Siliziumdioxid (SiO2)
gebildet werden. Es kann jedoch auch irgendein ein anderes geeignetes
Maskenmaterial verwendet werden.
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Der maskierte Wafer wird mit Stickstoffionen implantiert,
um n+-Source- und Drainbereiche für die n-Kanaleinrichtung
und die n+-Wellkanalstopbereiche für die p-Kanaleinrichtung
zu bilden. Der Implantierungsschritt wird in 3 durch den Block 104 wiedergegeben.
Während
Stickstoff das bevorzugte Ion für
die Implantierung zur Ausbildung der n+-Bereiche ist,
können
auch andere geeignete Ionen, die Fachleuten bekannt sind, verwendet
werden. Stickstoff wird vorzugsweise bei einer Temperatur von 650°C implantiert.
Es können
jedoch Implantierungstemperaturen verwendet werden, die von etwa
Zimmertemperatur bis etwa 1300°C
reichen. Der Stickstoff wird vorzugsweise auch mit mehreren Implantationsenergien
von nicht mehr als 135 keV implantiert, wobei maximale Implantationsenergien
von weniger als etwa 200 keV geeignet sind. Geeignete Ladungsträgerkonzentrationen
für die
n+-implantierten Bereiche reichen von etwa
1 × 1017 bis etwa 1 × 1020 cm–3.
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5 veranschaulicht,
daß nach
der Implantierung der n+-Bereiche der Wafer
erneut mit Polysilizium 82 beschichtet wird, welches nach
einem Muster so ausgelegt wird, daß in dem Polysilizium und der
darunterliegenden Oxidmaske eine Öffnung gebildet wird. Die Ausbildung
der Polysiliziummaske ist in Block 106 von 3 wiedergeben. Diese Öffnung entspricht dem n-Typ
Well, der den Bereich entgegengesetzter Leitfähigkeit für die n-Kanaleinrichtung bereitstellt.
Nach der Ausbildung und Formierung der Polysilizium/Oxidmaske wird
erneut Stickstoff in die epitaktische Schicht vom p-Typ implantiert,
um den n–-Wellbereich 40 zu
bilden. Die Implantation des Wellbereiches ist in 3 in Block 108 dargestellt. Stickstoff
ist das bevorzugte Ion für
die Implantierung, um den n–-Wellbereich zu bilden. Der Stickstoff wird
vorzugsweise bei einer Temperatur von 650°C implantiert. Es können jedoch
Implantierungstemperaturen im Bereich von etwa Zimmertemperatur
bis etwa 1300°C
verwendet werden. Der Stickstoff wird vorzugsweise auch bei mehreren
Implantierungsenergien mit einer maximalen Implantierungsenergie von
etwa 380 keV implantiert. Maximale Implantierungsenergien im Bereich
von 250 keV bis etwa 1 MeV sind jedoch auch geeignet. Geeignete
Ladungsträgerkonzentrationen
für den
n–-Wellbereich
liegen im Bereich von etwa 1 × 1015 bis etwa 1 × 1017 cm–3. Wegen
der Schwierigkeit der Implantierung tiefer Wells in Siliziumkarbid
und dem Erfordernis, eine von der Anwendung abhängige umgekehrte Vorspannung
zu unterstützen,
kann das Implantierungsprofil des Wellbereichs in der Weise maßgeschneidert
werden, daß die
Konzentration der Verunreinigungen mit der Tiefe zunimmt.
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Nach der Implantierung des Wells
vom n-Typ werden die Wafer von den Maskenschichten befreit unter
Verwendung einer naßchemischen
Lösung,
wie zum Beispiel Fluorwasserstoffsäure oder anderen geeigneten
Lösungsmitteln.
Der Stripp-Vorgang ist in Block 110 von 3 wiedergegeben. Nach dem Strippen werden
die Wafer getempert, um durch die lonenimplantation verursachte
Schäden
zu entfernen und um die implantierten Dotiermittel zu aktivieren. Der
Wafer wird vorzugsweise bei 1550°C
getempert, jedoch sind auch Temperaturen im Bereich von 1000 bis
etwa 1800°C
geeignet. Der Schritt des Temperns ist im Block 112 von 3 wiedergegeben. Optional können die
Wafer getempert werden, nachdem mehrere Ionenimplantierungen ausgeführt wurden.
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Nach dem Tempern wird auf der epitaktischen
Schicht eine dritte Maskenschicht 83 ausgebildet, um die
n-Kanalstopbereiche 34 und die p-Kanal Sourcebereiche und
Drainbereiche 46 bzw. 48 zu erzeugen. Diese Maskenschicht
ist in 6 wiedergegeben.
Wie bei dem ersten Maskierungsvorgang können Siliziumdioxid oder irgendein
anderes geeignetes Maskenmaterial für die Maskenschicht verwendet
werden. Die Ausbildung der dritten Maskenschicht ist in 3 bei Block 114 wiedergegeben. Aluminium
wird dann implantiert, um die Source- und Drainbereiche 46 und 48 des
p+-Wells und die Stopbereiche 34 der
Schicht zu bilden. Der Implantierungsschritt wird in Block 116 von 3 wiedergegeben. Während Aluminium
das bevorzugte Ion für
die Implantierung ist, um die p+-Bereiche
zu bilden, umfassen andere geeignete Ionen zum Beispiel Bor. Das
Aluminium wird vorzugsweise bei einer Temperatur von etwa 1200°C implantiert.
Es können
jedoch Implantierungstemperaturen bis herauf zu etwa 1300°C verwendet
werden. Das Aluminium wird außerdem
vorzugsweise mit mehreren Implantierungsenergien von bis zu etwa
135 keV implantiert, wobei eine maximale Implantierungsenergie von
der Tiefe des Wellbereichs abhängt.
Die maximale Implantie rungsenergie der Source- und Drainbereiche
ist begrenzt, so daß dann,
wenn die Source- und Drainbereiche bezüglich des Wellbereichs in umgekehrter Richtung
vorgespannt werden, der Wellbereich unter der Source und der Drain
nicht vollständig
verarmt und der Verarmungsbereich unter der Source und der Drain
sich nicht in das Substrat hinein erstreckt. Geeignete Ladungsträgerkonzentrationen
für die
implantierten p+-Bereiche reichen von etwa
1 × 1017 bis etwa 1 × 1020 cm–3.
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Nach der Implantierung der p+-Bereiche wird die dritte Maske entfernt
bzw. gestrippt, wie oben beschrieben und der Wafer wird wiederum
wie oben beschrieben getempert. Dieses zweite Strippen und der Schritt
des Temperns sind in Block 118 von 3 wiedergegeben. Nach dem zweiten Tempern
können die
Wafer optional thermisch oxidiert werden, um Oberflächenbeschädigungen
zu entfernen und das sich daraus ergebende Oxid kann erneut gestrippt werden.
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Nach der Ausbildung der n+- und p+-Bereiche werden
die beiden Einrichtungen in derselben Art und Weise hergestellt.
Wie man in 7 sieht,
wird die dielektrische Gateschicht 49 auf der epitaktischen Schicht 32 abgeschieden,
um so die Kanalbereiche der beiden Einrichtungen abzudecken. Diese
dielektrische Gateschicht besteht vorzugsweise aus Siliziumdioxid
und wird abgeschieden und dann oxidiert, wie es in unserem US-Patent
Nr. 5,459,107 mit dem Titel METHOD OF OBTAINING HIGH QUALITY SILICON
DIOXIDE PASSIVATION ON SILICON CARBIDE AND RESULTING PASSIVATED
STRUCTURES beschrieben ist und wie es in dem US-Patent 5,972,801
mit dem Titel PROCESS FOR REDUCING DEFECTS IN OXIDE LAYERS ON SILICONE
CARBIDE, eingereicht am 8. November 1995, beschrieben wird. Demnach
werden nach der Abscheidung der Siliziumdioxidschicht die Wafer
vor der Abscheidung des Gatemetalls und des Gatedielektrikums 49 in
einem Ofen für
mehrere Stunden in einer oxidierenden Umgebung angeordnet. Dieser
Abscheidungs- und Wiederoxidierungsschritt ist in Block 120 von 3 wiedergegeben.
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Während
das Abscheiden und die erneute Oxidation der dielektrischen Gateschicht
bevorzugt ist, können
auch andere Verfahren der Ausbildung der dielektrischen Gateschicht,
wie zum Beispiel thermisches Aufwachsen, verwendet werden. Das verdichtete,
abgeschiedene Oxid wurde als Gateisolator ausgewählt, um die Gateüberlappungsbereiche der
Einrichtung zu verstärken,
wo die meisten Fehler hinsichtlich der Beständigkeit der Oxids des MOSFET
auftreten. Das abgeschiedene Oxid beseitigt die Stufe, die sich
an jedem Ende des leichtdotierten Kanals während des Aufwachsens eines
thermischen Gateoxids bildet. Diese Stufe ist das Ergebnis einer verstärkten Oxidierungsrate über den
implantierten Source-/Drainbereichen. Die Stufe kann als ein Feldkonzentrator
in den Gateüberlappungsbereichen
wirken und das Gateoxid unter Spannung setzen. Die dielektrische
Stärke
bzw. Festigkeit eines Oxids, welches auf stark implantiertem SiC
aufwächst,
ist schlecht und eine zusätzliche
Spannung erhöht
die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers in dem Überlappungsbereich, der durch
das Oxid bedingt ist. Diese Schwäche
kann mit dem Einbau von Verunreinigungen, einem nicht-stöchiometrischen
Wachstum oder einer rauhen SiC-SiO2-Grenzfläche aufgrund
der Ansammlung von Verunreinigungen oder aufgrund von Implantierungsbeschädigungen
zusammenhängen. Ein
abgeschiedenes Oxid vermindert diese Probleme, welche sich auf den
Einbau und die Ansammlung von Verunreinigungen beziehen. Der Einbau
von Aluminium in die Gateüberlappungsbereiche
von p-Kanaleinrichtungen ist ein besonderes Problem, weil er einen
schädli chen
Gate-Leckpfad bei erhöhten
Temperaturen erzeugt. Der Schritt des Oxidationstemperns wird ausgeführt, um
die richtige Oxid-Stöchiometrie
sicherzustellen und um die Grenzfläche SiC-SiO2 zu
verbessern.
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Nach dem Abschluß der Ausbildung der dielektrischen
Gateschicht 49 wird das Gatemetall 50 und 52 entsprechend
einem Muster abgeschieden. Dieser Vorgang ist in Block 122 von 3 wiedergegeben. Wie oben
erläutert,
ist das Gatematerial vorzugsweise Molybdän. Andere geeignete Gatematerialien
sind jedoch möglich
und umfassen Polysilizium oder Aluminium.
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Nach dem Abscheiden des Gatematerials wird
eine Isolationsschicht 58 auf dem Wafer abgeschieden und
es werden Durchgänge
durch die Isolationsschicht geätzt,
um Teile der n+- und p+-Source- und Drainbereiche
oder des Wellbereichs oder der epitaktischen Schicht freizulegen.
Die Ausbildung der Isolationsschicht 58 ist in 8 wiedergegeben. Die Isolationsschicht 58 wird
vorzugsweise aus Siliziumdioxid gebildet, kann jedoch auch aus irgendeinem geeigneten
Isoliermaterial, wie zum Beispiel Siliziumnitrid, gebildet werden.
Die Isolationsschicht dient der Isolation der Einrichtungen gegen
eine zur Verbindung dienende Metallisierungsschicht, die auf der Isolationsschicht
ausgebildet wird. Die Ausbildung der Isolationsschicht wird in 3 durch den Block 124 wiedergegeben.
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Nach dem Ausbilden und Ätzen der
Isolationsschicht 58 wird Nickel als Ohm'sches Kontaktmaterial
in den Durchgängen
abgeschieden, die in der Isolationsschicht 58 geöffnet sind,
um gleichzeitig die Ohm'schen
Source- und Drainkontakte 54, 56, 55 und 57 und
den Wellbereichskontakt 53 zu erzeugen. Die gleichzeitige
Erzeugung von Kontakteinrichtungen beider Typen ist bevorzugt, wobei
die p-Typ Kontakte und die n-Typ Kontakte, falls gewünscht, in mehreren
Herstellungsschritten ausgebildet werden könnten. Die Kontakte werden
vorzugsweise für
etwa 2 Minuten bei etwa 825°C
getempert. Es kann jedoch auch irgendeine andere Zeit- und Temperaturkombination
verwendet werden, die ausreichend ist, um den Metall-Halbleiter-Kontakt
zu bilden. Die Schritte der Kontaktausbildung sind in Block 126 von 3 wiedergegeben.
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Nach der Ausbildung der Kontakte
wird die Metallisierung 59 wahlweise auf der Isolationsschicht ausgebildet,
um gezielt die Sources, Drains, Gates und die epitaktische Schicht
oder den Wellbereich der Einrichtungen anzuschließen. Zum
Beispiel werden die Drains der beiden in 8 dargestellten Einrichtungen durch eine
Metallisierung miteinander verbunden, die auf der Isolationsschicht
ausgebildet wird. Die Metallisierung wird vorzugsweise aus Molybdän hergestellt,
jedoch können
auch andere geeignete Metallisierungsmaterialien, wie zum Beispiel Aluminium,
verwendet werden. Die Ausbildung und Ausgestaltung der Verbindungsmetallisierung
kann entsprechend irgendeiner geeigneten Technik erfolgen, die den
Fachleuten auf diesem Gebiet bekannt ist. Die Ausbildung der Verbindungsmetallisierung
ist in Block 128 der 3 wiedergegeben.
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Ein Beispiel der endgültigen Einrichtung
ist in 9 dargestellt.
Die abschließenden
Schritte der Herstellung der Einrichtung umfassen das wahlweise Ausbilden
von Kontaktfeldern durch Abscheiden einer Platinschicht 61 und
einer Goldschicht 62 auf der Metallisierungsschicht 59.
Die Ausbildung der Kontaktfelder ist in dem Block 130 von 3 wiedergegeben. Die gesamte
Einrichtung wird dann mit einer Schutzschicht 60 abgedeckt,
um die Einrichtung gegenüber
der Umgebung zu schützen.
Die Schutzschicht 60 ist entsprechend einem Muster so ausgebildet,
daß sie
Durchgänge
oberhalb der Kontaktfelder offenläßt, um ein Abtasten bzw. Abgreifen
oder die Ausbildung von Drahtverbindungen oder anderen geeigneten
externen Anschlüssen
zu ermöglichen. Die
Schutzschicht 60 kann eine abgeschiedene Schicht aus Siliziumdioxid
oder irgendeinem anderen geeigneten Material, wie zum Beispiel Siliziumnitrid, sein.
Die Ausbildung der Schutzschicht ist in Block 132 von 3 wiedergegeben.
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Es sind oben verschiedene Ausbildungs- und
Formgebungsschritte für
die Erzeugung von Masken oder Isolations- oder Schutzschichten beschrieben
worden. Diese Schritte können
unter Verwendung irgendeiner geeigneten Technik für die Ausbildung
und Musterbildung ausgeführt
werden, wie zum Beispiel durch chemische Dampfabscheidungen oder
andere Techniken, welche den Fachleuten bekannt sind. Eine geeignete
Ausrüstung
für die
Ausbildung der Einrichtungen unter Verwendung des Wachsenlassens
von Abscheide- und Implantierungstechniken, wie sie oben beschrieben
worden, ist kommerziell erhältlich
und Fachleuten auf diesem Gebiet bekannt.
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Ein integrierter CMOS Siliziumkarbidschaltkreis
ist unter Verwendung der vorliegenden Erfindung hergestellt worden.
Der CMOS Siliziumkarbidschaltkreis ist in 10 wiedergegeben, und er ist ein Operationsverstärker. Der
Operationsverstärker wurde
auf einem 6H-p-Typ Siliziumkarbidsubstrat ausgebildet, mit einer
epitaktischen Schicht vom p-Typ, welcher auf eine Ladungsträgerkonzentration von
etwa 2 × 1015 cm–3 bis etwa 2 × 1016 cm–3 dotiert wurde. Die
epitaktische Schicht hat eine Dicke von etwa 3 bis 5 μm. Die oben
beschriebenen Herstellungstechniken wurden ausgeführt, um
die für
den Operationsverstärker
nach 10 erforderlichen komplementären Einrichtungen
zu erzeugen.
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Der n-Well für die p-Kanaleinrichtung wurde mit
Blick auf eine 15 V Stromversorgung erzeugt. Die bei hoher Temperatur
verwendete Stickstoffimplantationsenergie wurde zu diesem Zeitpunkt
auf 380 keV beschränkt.
Die ungünstige
Situation liegt dann vor, wenn die Drain einer p-Kanaleinrichtung in der Nähe von Masse
(dem Substratpotential) liegt, während der
n-Well auf VDD liegt, was eine 15 V Umkehrspannung
aus beiden Richtungen an dem Well anlegt. Um dieser Vorspannung
zu widerstehen, ohne daß der n-Well
durchstoßen
wird, wurde ein simuliertes Profil, wie es in 3 gezeigt wird, implementiert. Eine höhere Implantierungsenergie
und eine niedrigere Dosis können
auch verwendet werden, um ein tieferes und ebeneres Verunreinigungsprofil
zu erzeugen, welches dieselbe Fähigkeit
zur Aufnahme einer Umkehrspannung haben kann. Die Fähigkeit
zur Aufnahme der Umkehrspannung kann auch so weit reduziert werden,
daß sie
an ein VDD von 12 Volt angepaßt ist,
was eine andere übliche
Versorgungsspannung ist, die in den meisten Systemen verfügbar ist. Dies
würde die
erforderliche Gesamtdosis an Energie für die Ausbildung des n-Wells
reduzieren und würde
die Schäden
durch Implantierung vermindern, die bei der Ausbildung des n-Wells
auftreten. Die zweifache Verwendung der Source-/Drain-Implantierungen
für Kanalstops
wurde hier angewendet, um diesen Vorgang zu vereinfachen. Es könnten jedoch auch
getrennte Implantate mit geringeren Dosierungen und geringeren Energien
ebenso verwendet werden.
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Die Ladungsträgerkonzentrationen der n+-Bereiche der Einrichtung lagen näherungsweise bei
1 × 1919 cm–3 und die Trägerkonzentrationen
des n–-Wells
sind in 13 wiedergegeben.
Die Ladungsträgerkonzentration
der p+-Bereiche betrug etwa 1 × 1018 cm–3. Die n+-
und p+-Bereiche wurden bis zu einer Tiefe
von etwa 0,35 bzw. 0,25 μm
implantiert, und die Source- und Drainbereiche hatten Abmessungen
von etwa 8 μm
mal 25 μm
bis etwa 100 μm.
Die Wells vom n-Typ wurden bis zu einer Tiefe von etwa 0,7 μm in der
epitaktischen Schicht vom p-Typ ausgebildet. Gatebreiten von etwa
25 bis 200 μm
und Gatelängen
von etwa 2 bis 8 μm
wurden verwendet.
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Die Strom-Spannungscharakteristiken
der komplementären
Einrichtungen sind in 11A und 11B wiedergegeben. 11A veranschaulicht die Betriebseigenschaft
der p-Kanaleinrichtungen, die in der epitaktischen Schicht gebildet
wurden. Die Schwellwertspannung der n-Kanaleinrichtungen betrug
2,5 Volt und die Schwellwertspannung der p-Kanaleinrichtungen betrug
etwa –15
bis –17
Volt.
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12 ist
eine Darstellung der DC-Transferkurve für einen CMOS-Operationsverstärker aus
Siliziumkarbid nach 10.
Die Verstärkung
im Betrieb in der offenen Schleife des Verstärkers betrug etwa 104 oder 80 dB.