DE697262C - Mit einem frei fliegenden Schlagkolben versehene Vorrichtung - Google Patents

Mit einem frei fliegenden Schlagkolben versehene Vorrichtung

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DE697262C
DE697262C DE1938M0143561 DEM0143561D DE697262C DE 697262 C DE697262 C DE 697262C DE 1938M0143561 DE1938M0143561 DE 1938M0143561 DE M0143561 D DEM0143561 D DE M0143561D DE 697262 C DE697262 C DE 697262C
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piston
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Rudolf Hausherr & Soehne Masch
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Rudolf Hausherr & Soehne Masch
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/14Control devices for the reciprocating piston

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  • Fluid Mechanics (AREA)
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Description

  • Mit einem-frei fliegenden Schlagkolben versehene Vorrichtung Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Vorrichtungen beliebiger Art, welche einen mittels eines Druckmittels, insbesondere Druckluft, angetriebenen Schlagkolben aufweisen, wie Bohrhämmer, Niethämmer, Abbauhämmer u. dgl., und zwar wird bei diesen Vorrichtungen durch eine Abänderung ihrer Bauart die Schlagleistung erhöht.
  • Bei den bekannten Drucklufthämmern, z. B. den Abbauhämmern, steht .der frei fliegende Kolben im Augenblick des Schlages nicht mehr unter der - Wirkung des vollen Luftdruckes, @da ja in diesem Augenblick die Umsteuerung schön :erfolgt ist. Der Schlagkolben prallt beim Aufschlagen zurück und . führt sofort den Rückhub aus. Ein Teil der im Kolben aufgespeicherten Energie wird deshalb nicht auf das den Schlag aufnehmende Werkzeug, also etwa die Abbauspitze, übertragen. Im Gegensatz dazu wird der Hammer gemäß der Erfindung so ausgebildet, da,B ein sog. klebender Schlag erfolgt, bei welchem die Energieübertragung in höherem Maße stattfindet als beim reinen Prellschlag.
  • Der Hammer wird zu diesem Zweck erfindungsgemäß mit einer Einrichtung versehen, welche beim Aufschlagen des Kolbens diesen vorübergehend verklemmt und dadurch beim Schlag für kurze Zeit festhält. Das läßt sich in außerordentlich einfacher Weise dadurch bewirken, daß man den Schlag nicht, wie bisher üblich, in Richtung der Kolbenachse, sondern exzentrisch auf das Werkzeug überträgt, z. B. die Stirnfläche des Kolbens oäer des Werkzeuges so ausbildet, daß sich die beiden Teile nur in einer exzentrisch angeordneten Fläche berühren. Man kann beispielsweise an einem der Teile einen exzentrisch angeordneten vorspringenden Nocken ausbilden oder die Stirnfläche des Kolbens bzw. des Werkzeugs schräg, gebrochen oder bogenförmig anordnen. Die dadurch erzeugte Verkantung wirkt sich besonders beim Kolben aus, und damit wird dieser, wenn auch nur für kurze Zeit, nach dem Schlag festgehalten.
  • Vergleichsversuche haben beispielsweise ergeben, daß ein Abbauhammer, dessen Stirnfläche derart abgesetzt ausgebildet ist; daß sie beim Schlag die Stirnfläche des Werkzeuges nur mit einem etwa .ein Drittel der Gesamtfläche entsprechenden Kreissegment berührt, eine um fast 3o% höhere Schlagleistung hat als ein sonst völlig gleicher und völlig gleich angetriebener Abbauhammer, bei welchem Kolben und Werkzeug in üblicher Weise glatte, senkrecht zur Achse stehende Stirnflächen aufweisen.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbe*:. spiel ein Abbauhammer dargestellt, dessA " Kolben exzentrisch auf die Abbauspitze wirkt:.' Es zeigen: Abb. i den in Betracht kommenden Teil des Abbauhammers im Schnitt, die Abb. 2 und 3 andere Ausführungsformen der Stirnfläche.
  • In der üblichen Weise ist in dem mit Kanälen für die Selbststeuerung versehenen Zylinder a ein Kolben b angeordnet, der in dem Zylinder hin und her getrieben wird und auf die Abbauspitze e schlägt. Erfindungsgemäß berühren sich Kolben b und Werkzeug c nicht mit voller Fläche, sondern nur mittels des an der Stirnfläche des Kolbens b ausgebildeten Vörsprunges b1. Die Berührungsfläche d liegt also exzentrisch. Wie ischon dargelegt, könnte gegebenenfalls dieser Vorsprung auch am Werkzeug ausgebildet -sein. Nach Fig.2 ist die Stirnfläche des Kolbens bzw. des Werkzeuges als Schrägfläche ausgebildet. Die Fig.3 zeigt eine bogenförmige Stirnfläche. Man könnte eine exzentrische Übertragung der Schläge der Hämmer üblicher Art auch dadurch herbeiführen, daß man auf -der Stirnfläche des Werkzeuges eine Auflage anordnet, welche eine exzentrisch angeordnete Verstärkung aufweist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit einem frei fliegenden Schlag-@kolben versehene Vorrichtung (Druckluft-'Aammer u. dgl.), gekennzeichnet durch eine %Vorrichtung zum vorübergehenden Feste halten des Kolbens beim Aufschlagen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (bl), welche ein vorübergehendes Verklemmen des Kolbens (b) beim Aufschlagen bewirkt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Kolben (b) und Werkzeug (c) beim Schlag bestehende Berührungsfläche (d) exzentrisch angeordnet ist. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kolben (b) bzw. dem Werkzeug (e) ein vorspringender, exzentrisch angeordneter Nocken (b1) ausgebildet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (b) oder das den Schlag aufnehmende Werkzeug (c) eine schräge, gebrochene oder bogenförmige Stirnfläche aufweist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Kolben und Werkzeug eine Zwischenlage eingeschaltet ist, welche eine exzentrisch angeordnete Verstärkung aufweist.
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