DE697251C - Trennstelle fuer Leitungen, insbesondere Mess- und hydraulische Leitungen an Flugzeugen - Google Patents

Trennstelle fuer Leitungen, insbesondere Mess- und hydraulische Leitungen an Flugzeugen

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DE697251C
DE697251C DE1938B0181660 DEB0181660D DE697251C DE 697251 C DE697251 C DE 697251C DE 1938B0181660 DE1938B0181660 DE 1938B0181660 DE B0181660 D DEB0181660 D DE B0181660D DE 697251 C DE697251 C DE 697251C
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DE
Germany
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lines
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aircraft
hydraulic
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Expired
Application number
DE1938B0181660
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English (en)
Inventor
Walter Spoecker
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Messerschmitt AG
Original Assignee
Messerschmitt AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D37/00Arrangements in connection with fuel supply for power plant
    • B64D37/005Accessories not provided for in the groups B64D37/02 - B64D37/28

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)
  • Cable Accessories (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

Es ist im Flugbetrieb, besonders unter Berücksichtigung militärischer Verhältnisse, erforderlich; Triebwerke in kürzester Zeit ein- und auszubauen oder Triebwerk und Fahrwerk enthaltende Flügel schnell an- und abzumontieren. Die heute üblichen Anschlüsse oder Verbindungen von Meßleitungen an Triebwerken, hydraulischen Leitungen zur Fahrwerkbetätigung o. dgl. am Brandspant bzw. am Flügelanschluß sind so, daß jede einzelne Leitung mit ihrer Anschlußkitung durch eine Überwurfmutter verbunden ist, die besonders gesichert "werden muß; die Forderung naich guter Zugänglichkeit zu den ein-
,- zelnen Leitungsverbindungen zwecks einfacher Lösung der Verbindungen macht es unmöglich, mehrere Leitungen auf einen geringen Raum zu vereinigen. Bei den bekannten Anordnungen ist daher zum Ein- und Ausbau verschiedener Teile viel Zeit erforderlich, und der begrenzt vorhandene Raum ist schlecht ausgenutzt.
Es sind zwar Ausführungsformen bekanntgeworden, die ein Vermeiden dieser Nachteile anstreben, sich aber durch einen äußerst verwickelten Aufbau auszeichnen. Jede Hälfte der bekannten Trennstellen ist nur für eine bestimmte Anzahl Leitungen bestimmt, wobei die Größe der Leitungen ebenfalls festgelegt · ist. Wenn auch die Trennung des gesamten Leitungspaketes einigermaßen schnell vorzunehmen ist, so· bedeutet aber der Ausbau einer einzelnen Leitung eine ziemlich langwierige Arbeit. Die Verwendung der bekannten Trennstellen bedeutet eine große Lagerhaltung mehrerer Teile verschiedener Größe.
Bei der Trennstelle gemäß. der Erfindung sind beliebig viele Leitungen mittels eines Verbindungselementes gekuppelt, wobei die Leitungsenden, die zu dem auszubauenden Teil
gehören, sich in offenen radialen Schlitzen einer Scheibe befinden und durch ■* einen Gummiring oder ähnliches zusammengehalten werden. Es ist -zweckmäßig, die Leitunge£r enden die zu dem zellenfesten Teil gehör^*-
äg-*
enden, die zu dem. zellenfesten Teil ^
m dem Treinnstellengehäuse mittels geeigägter Anschlüsse zu vereinigen. *·>>
Es kann auch eine Vorrichtung vorgesehen werdein, die den richtigen Sitz der LeI-tungsenden gegeneinander' sicherstellt. Hierzu kann ein unsymmetrischer Aufbau der Trennstelle dienlich sein oder z.B. die Vorsehung eines Stiftes an dem einen Teil, dem eine entsprechende Bohrung an dem anderen
Teil entspricht. ·
Die Trennstelle gemäß der Erfindung ist, wie schon betont, in erster Linie für hydraulische und pneumatische Leitungen bestimmt, kann aber gegebenenfalls auch für elektrische
uo Leitungen verwendet werden; schließlich kann auch eine kombinierte Verwendung erfolgen, etwa derart, daß an einer einzigen Trennstelle elektrische, hydraulische und/oder pneumatische Leitungen vereinigt sind.
as Durch die erfindungsgemäße Verbindung von Meß- und hydraulischen Leitungen werden also die verschiedenen Nachteile des bekannten Standes der Technik gänzlich vermieden und eine Trennstelle geschaffen, bei ο deren Verwendung man in kürzester Zeit Motor und Flügel ausbauen bzw. abmontie^ ren kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Die Meßleitung 1 auf Abb. 1 befindet sich in einem Radialschlitz 2 der Kreisscheibe 3, die durch die Überwurfmutter 4 mit dem eigentlichen TrennsteUenaggregat 5 verbunden istj das an dem Brandspant oder irgendeinem sonstigen Teil der Zelle befestigt ist, ■,iuid mit dem die Meßleitungen 6· verschraubt ÄKnd. Das fende der Meßleitung 1, die zu räem auszubauenden Teil gehört, besitzt einen ! Bund 7, der nach Anziehen der Überwurfmutter 4 zur Abdichtung gegen einen Dichtungsring 8 gedrückt wird, der in dem Trennstellengehäuse 5 liegt. Nach Lösen der Überwurfmutter 4 bleiben die Enden der Meßleitungen, die zu dem auszubauenden Teil gehören5 beispielsweise also die Meßleitungen 1, vereinigt, indem sie einerseits in den Radialschlitzen 2 der Kreisscheibe 3 liegen und anderseits durch den Gummiring 9 auf dem Zapfen ι ο gehalten werden, der an der Kreisscheibe 3 befestigt ist.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Anordnung ist so, daß nach Lösen irgendeiner üblichen Sicherung die Überwurfmutter 4 abgeschraubt und dadurch die Trennung sämtlicher Leitungen bewirkt wird. Der Zusammenbau geschieht sinngemäß.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Trennstelle für Leitungen, insbesondere Meß- und hydraulische Leitungen an Flugzeugen, wobei beliebig viele Leitungen durch ein Verbindungselement vereinigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsenden (1), die zu dem auszu- 7" bauenden Teil gehören, sich, in offenen radialen Schützen (2) einer Scheibe (3) befinden und durch einen Gummiring (9) o. dgl. zusammengehalten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    Berlin, gebrückt ik der heichsdruckerei.
DE1938B0181660 1938-01-28 1938-01-28 Trennstelle fuer Leitungen, insbesondere Mess- und hydraulische Leitungen an Flugzeugen Expired DE697251C (de)

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