DE69721935T2 - Matratze mit Zellenstruktur und integrierten selbstaufblasenden Elementen - Google Patents

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  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)
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Description

  • Die Erfindung betrifft im wesentlichen das Gebiet von Bettwaren.
  • Insbesondere betrifft die Erfindung das Gebiet der Auslegung und Herstellung von Matratzen und strukturell ähnlichen Teilen, wie etwa Kissen, die Mittel einschließen, mit denen es möglich ist, deren Härtegrad einzustellen und damit den Komfort, den sie bieten, je nach Wunsch des Benutzers anzupassen.
  • Im Gebiet von Bettwaren wurden verschiedene Techniken entwickelt, um den von Matratzen gebotenen Komfort zu verbessern. Insbesondere wurde bei diesen Techniken darauf abgezielt, das Einsinken dieser Matratzen zu verhindern, einen dauerhaft stabilen Härtegrad zu gewährleisten, einen je nach Matratzenbereich veränderlichen Härtegrad zu bieten, usw. In diesem Zusammenhang werden Matratzenstrukturen, in denen Federn eingeschlossen sind, zunehmend durch Strukturen ersetzt, die verformbare Kunststoffmaterialien (Schaumstoffe) einschließen. So sind im Stand der Technik Matratzen bekannt, die aus einer oder mehreren Schaumstofflagen bestehen, die Dichten aufweisen, welche je nach gewünschtem Härtegrad veränderlich sind. Um dieses Kriterium zu verbessern, wurden im Stand der Technik auch Matratzen vorgeschlagen, die eine oder mehrere Schaumstofflagen aufweisen, innerhalb derer Zellen vorgesehen sind, die Vollelemente mit einer Dichte aufnehmen, die über der Dichte der verwendeten Schaumstofflage oder Schaumstofflagen liegt, und mit denen deren Härtegrad erhöht werden kann.
  • Es ist jedoch bekannt, dass die Einschätzung des von einer Matratze oder einem ähnlichen Teil gebotenen Komforts vom Benutzer einer solchen Matratze abhängt. Somit bevorzugen bestimmte Benutzer härtere Matratzen, während andere weichere Matratzen bevorzugen. Ferner kann ein und derselbe Benutzer es vorziehen, zuweilen über eine härtere Matratze und zuweilen über eine weichere Matratze zu verfügen.
  • Auch sind im Stand der Technik bereits verschiedene Matratzen oder ähnliche Teile bekannt, die Mittel zum Einstellen des Härtegrads aufweisen.
  • So ist in der internationalen Patentanmeldung WO-A-9604825, die am 15. August 1995 eingereicht wurde, eine Matratze beschrieben, die aus einer Hülle besteht, innerhalb derer mehrere mit Luft oder einem anderen Fluid gefüllte Schläuche parallel zur Längsachse der genannten Matratze nebeneinander angeordnet sind, wobei jeder dieser Schläuche mit einer Vorrichtung ausgestattet ist, mit welcher der in diesem herrschende Druck eingestellt werden kann.
  • Diese Art von Matratze ist mit zahlreichen Nachteilen behaftet.
  • In erster Linie bietet sie aufgrund dessen, dass ihre gesamte Hülle mit aufblasbaren Schläuchen besetzt ist, insgesamt einen Komfort, der mit dem von aufblasbaren Matratzen vergleichbar ist, die beim Camping Anwendung finden, und erzeugt beim Benutzer ein Gefühl von Schwimmen oder Rollen.
  • In zweiter Linie ist aufgrund dessen, dass jeder Schlauch mit einer individuellen Vorrichtung zum Einstellen des in diesem herrschenden Drucks der Luft bzw. eines anderen Fluids versehen ist, das Erreichen des vom Benutzer gewünschten Härtegrads langwierig, da dieser Benutzer nacheinander den Härtegrad eines jeden dieser Schläuche einstellen muss.
  • Wenn schließlich eine solche Matratze mit aufblasbaren Schläuchen ausgestattet ist, die parallel zu ihrer Längsachse verlaufen, ermöglicht sie keine Änderung des Härtegrads je nach den verschiedenen Körperteilen des darauf liegenden Benutzers (Rücken, Beine, Kopf).
  • Aus dem Stand der Technik ist auch eine Matratze mit Zellenstruktur bekannt, die aus einem Verbund von Schaumstofflagen besteht, die eine Vielzahl von Zellen begrenzen, die über die gesamte Fläche der genannten Matratze verteilt sind und ein Ventil aufweisen, mit dem die in den Zellen vorhandene Luft ein- und ausgeblasen werden kann, so dass der in diesen herrschende Druck einstellbar ist. Eine derartige Matratze ist in der europäischen Patentanmeldung EP-A-255301 beschrieben, die am 24. Juli 1987 eingereicht wurde.
  • Diese Art von Matratze ist auch mit Nachteilen behaftet.
  • Abgesehen davon, dass die Zellen, welche sie aufweist, über ihre gesamte Fläche verteilt sind und somit einen Gesamtkomfort bieten, ist sie auch mit dem Nachteil behaftet, dass sie schnell nicht mehr einsatzfähig ist, sobald im Bereich einer der Zellen ein Leck auftritt.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, eine Matratze bzw. ein strukturell ähnliches Teil, wie etwa ein Kissen, vorzuschlagen, das Mittel einschließt, mit denen ihr Härtegrad eingestellt werden kann und die nicht die Nachteile der aus dem Stand der Technik vorbekannten Vorrichtungen aufweist.
  • Insbesondere liegt eine der Aufgaben der vorliegenden Erfindung darin, eine solche Matratze vorzuschlagen, deren Härtegrad leichter und schneller eingestellt werden kann.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine solche Matratze anzugeben, mit der ein je nach Bereich der genannten Matratze veränderlicher Härtegrad erreicht werden kann.
  • Diese verschiedenen Aufgaben sowie weitere Aufgaben, die sich aus der nachfolgenden Beschreibung ergeben, werden durch die Erfindung gelöst, wie sie im Anspruch 1 definiert ist.
  • Anzumerken ist, dass mit dem Ausdruck "Matratze", wie er hier verwendet wird, nicht nur Matratzen als solche zu verstehen sind, sondern auch sämtliche strukturell ähnlichen Teile, wie insbesondere Kissen.
  • Auch ist anzumerken, dass mit dem Ausdruck "selbstaufblasbare Elemente", wie er in der vorliegenden Beschreibung verwendet wird, mit einem Gas, vorzugsweise Luft, aufblasbare Elemente zu verstehen sind, die abgelassen werden können, wenn eine Last (beispielsweise das Gewicht eines Benutzers) auf diesen liegt, und sich automatisch wieder aufblasen können, zumindest wenn sie nicht mehr die genannte Last tragen.
  • Somit schlägt die Erfindung vor, die Verwendung solcher selbstaufblasbaren Elemente mit der von Zellen, die in einem stark verformbaren Material gebildet sind (wobei das genannte Material beispielsweise aus einer Schaumstofflage oder einer Übereinanderlagerung von Schaumstofflagen bestehen kann), das derartige Elemente aufnehmen kann, und mit der Verwendung von Mitteln zu kombinieren, mit denen der in diesen Elementen herrschende Druck und somit der Härtegrad der Matratze eingestellt werden kann. Derartige strukturelle Eigenschaften ermöglichen es der erfindungsgemäßen Matratze, einen je nach Wunsch des Benutzers veränderlichen Härtegrad anzunehmen. Da die selbstaufblasbaren Elemente in Zellen aufgenommen sind, erwecken sie ferner beim Benutzer nicht das Gefühl von Schwimmen und/oder Rollen, wie es gewöhnlich bei Matratzen mit aufblasbaren Strukturen der Fall ist, sondern tragen vielmehr zum Komfort der Matratze bei.
  • Es ist verständlich, dass mehrere Vorrichtungen zum Einstellen des in den selbstaufblasbaren Elementen herrschenden Drucks vorgesehen sein können, insbesondere um einen je nach Matratzenbereichen veränderlichen Härtegrad zu erhalten. Gemäß einer bevorzugten Variante der Erfindung kann die Matratze jedoch eine einzige Vorrichtung zum Einstellen des Drucks enthalten, der in sämtlichen der genannten selbstaufblasbaren Elementen herrscht. Der Vorteil einer solchen einzigen Vorrichtung liegt darin, dass sie vom Benutzer einfach und schnell zu handhaben ist. Dazu kann vorgesehen sein, diese an eine für den Benutzer leicht zugänglichen Stelle anzuordnen, beispielsweise seitlich an der Matratze. Die Verwendung einer einzigen Einstellvorrichtung verhindert ferner nicht, einen je nach Matratzenbereichen veränderlichen Härtegrad zu erhalten, da dazu vorgesehen werden kann, diese Elemente in einer größeren Anzahl in den Bereichen anzuordnen, wo ein höherer Härtegrad gewünscht ist.
  • Erfindungsgemäß sind die genannten selbstaufblasbaren Elemente und die genannten Zellen quer zur Längsachse der genannten Matratze vorgesehen. Ein derartiges Merkmal bringt den Vorteil mit sich, mehr Komfort zu bieten als eine parallel zur Längsachse der Matratze verlaufende Anordnung, d. h. zur Achse, entlang derer der Benutzer auf der Matratze liegt.
  • Auch ist bevorzugt, dass die genannten Zellen eine erste Art von Zellen umfassen, welche die selbstaufblasbaren Elemente enthalten, sowie eine zweite Art von Zellen, die keine selbstaufblasbaren Elemente enthalten. Die zweite Art von Zellen zielt darauf ab, den Komfort der Matratze selbst dann zu erhalten, wenn die selbstaufblasbaren Elemente vollständig abgelassen sind.
  • Die genannten selbstaufblasbaren Elemente weisen einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt auf und liegen damit in Form von Wülsten vor.
  • Auch ist vorteilhaft vorgesehen, dass die erste Art von Zellen einen im wesentlichen vieleckigen Querschnitt aufweist. Ein solcher Querschnitt entspricht vorteilhaft nicht dem der selbstaufblasbaren Elemente, der, wie vorangehend erwähnt, bevorzugt kreisförmig ist. Es wurde nämlich festgestellt, dass auf diese Art und Weise jedes Gefühl von Schwimmen oder Rollen seitens Benutzer auf der Matratze ausgeräumt wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Variante der Erfindung enthält die Vorrichtung zum Einstellen des Drucks in den genannten selbstaufblasbaren Elementen ein Regulierventil, welches das Entweichen von in den selbstaufblasbaren Elementen vorhandener Luft ermöglicht, wenn diese belastet werden, sowie den Eintritt von Luft in diese Elemente gestattet, wenn keine Last auf die selbstaufblasbaren Elemente ausgeübt wird, bis zum Einstellen eines Nominaldrucks in den genannten selbstaufblasbaren Elementen.
  • Vorteilhaft ermöglicht das genannte Ventil ein langsames Entweichen der in den selbstaufblasbaren Elementen enthaltenen Luft sowie einen schnellen Eintritt der Luft in diese Elemente.
  • Gemäß einer weiteren weiterentwickelten Variante der Erfindung vertilgt die genannte Einstellvorrichtung über Mittel zum erzwungenen Aufblasen der selbstaufblasbaren Elemente. Derartige Mittel zum Zwangsaufblasen können somit eine Pumpe enthalten, die es dem Benutzer ermöglicht, die selbstaufblasbaren Elemente aufzublasen, indem er zugleich auf der Matratze verbleibt.
  • Gemäß einer Variante der Erfindung umfasst die Matratze auch einen Verbund von Schaumstofflagen mit variablen Dichten.
  • Gemäß einer Variante der Erfindung enthält die Matratze Mittel zum Verbinden von mindestens zwei selbstaufblasbaren Elementen miteinander. Derartige Verbindungsmittel ermöglichen das Kommunizieren des diese Elemente aufblasenden Fluids von einem Element zum anderen.
  • Obgleich die erfindungsgemäße Matratze als Matratze für den Hausgebrauch Anwendung finden kann, umfasst die Erfindung auch jegliche Anwendung einer solchen Matratze als Matratze für ein Krankenbett.
  • Die Erfindung sowie die verschiedenen Vorteile, die sie mit sich bringt, werden aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform besser verständlich, die sich nicht einschränkend versteht, im Zusammenhang mit den Zeichnungen, worin zeigt:
  • 1 eine perspektivische Explosionsansicht einer erfindungsgemäßen Matratze, und
  • 2 eine perspektivische Explosionsansicht der Vorrichtung zum Einstellen des Drucks, der in den selbstaufblasbaren Elementen der in 1 dargestellten Matratze herrscht.
  • Bezugnehmend auf 1 enthält die erfindungsgemäße Matratze eine obere Schaumstoftplatte 1 und eine untere Schaumstoffplatte 2, welche die Sohle bildet. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist der Schaumstoff zum Bilden der oberen Platte 1 der gleiche wie zum Bilden der unteren Platte 2, jedoch ist es selbstverständlich auch möglich, Schaumstoffe mit unterschiedlicher Beschaffenheit und/oder Dichte zu verwenden.
  • Die obere Schaumstoffplatte 1 weist Quereinschnitte auf, die mit der unteren Schaumstoftplatte 2, welche ihrerseits eben ist (die bei weiteren Ausführungsformen jedoch auch zellenförmig sein kann) zwei Arten von Zellen definiert, nämlich:
    • – eine erste Art von Zellen 4, die einen sechseckigen Querschnitt haben und quer zur Längsachse der Matratze verlaufen,
    • – eine zweite Art von Zellen 3, die einen dreieckigen Querschnitt haben und parallel zu den sechseckförmigen Zellen 4 verlaufen.
  • Die erfindungsgemäße Matratze enthält ferner drei selbstaufblasbare Elemente 5 in Form von Wülsten, die in den Zellen 4 mit sechseckigem Querschnitt positioniert sind, d. h. quer zur Längsachse der genannten Matratze. Diese selbstaufblasbaren Elemente 5 sind über drei Schläuche 8 mit einer Vorrichtung 6 zum Einstellen des Drucks verbunden, der in diesen drei Elementen herrscht, die ein Ventil 7 und einen Verschluss 10 enthält und später anhand von 2 näher beschrieben wird. (Anzumerken ist, dass bei anderen Ausführungsformen mehr als drei selbstaufblasbare Elemente vorgesehen sein können, die gleichmäßig oder ungleichmäßig verteilt sind).
  • Die drei selbstaufblasbaren Elemente 5 der Matratze sind ungleichmäßig verteilt, wobei eines dieser Elemente in dem Bereich der Matratze angeordnet ist, auf den der Kopf bzw. die Schultern des Benutzers zu liegen kommen, während die beiden anderen Elemente im Bereich der Matratze angeordnet sind, auf dem der Rücken bzw. das Gesäß des Benutzers zu liegen kommt.
  • Die Matratze enthält auch eine Hülle, die aus Gründen der Übersicht nicht dargestellt ist, welche die oben beschriebenen Bestandteile umschließt, abgesehen von dem Verschluss 10 der Einstellvorrichtung 6, der seinerseits aus der genannten Hülle vorsteht, um dem Benutzer die Handhabung derselben zu gestatten. Um deren Anwendung zu erleichtern, ist die Einstellvorrichtung 6 vorteilhaft seitlich an der Matratze vorgesehen.
  • Gemäß 2 besteht die Vorrichtung 6 zum Einstellen des Drucks in den Elementen 5 aus einem Ventil 7, enthaltend:
    • – eine Lufteintritts- und Austrittsöffnung 12 mit einer Bohrung,
    • – drei Anschlüsse 11, die an ihrem einen Ende mit der genannten Eintrittsöffnung 12 und an ihrem anderen Ende mit drei Schläuchen 8 verbunden sind, die durch die selbstaufblasbaren Wülste gebildet werden,
    • – eine Stellplatte, und
    • – einen Verschluss 10, der mehr oder weniger weit auf die Lufteintrittsöffnung 12 aufgeschraubt sein kann und es ermöglicht, durch einfaches Drehen den Druck in den Elementen 5 einzustellen.
  • Eine derartige Vorrichtung zum Einstellen des Drucks ermöglicht es, die gewünschte Luftmenge aus den selbstaufblasbaren Elementen abzulassen, wenn diese belastet werden, und ermöglicht andererseits, dass Luft schnell in diese Elemente eintritt, um sie automatisch wieder aufzublasen, sobald die in Frage stehende Last nicht auf die genannten Elemente ausgeübt wird.
  • In der Praxis kann der Benutzer sich auf die Matratze legen, wobei sein Gewicht dann die Last auf die genannten selbstaufblasbaren Elemente 5 darstellt, den Verschluss 10 abschrauben, um diese Elemente mehr oder weniger abzulassen, bis der von ihm gewünschte Härtegrad erreicht ist, dann den Verschluss 10 wieder anschrauben, so dass der damit in diesen Elementen hergestellte Druck gehalten wird.
  • Durch vorhandene Komfortzellen 3 mit dreieckigem Querschnitt ist es möglich, den Komfort der Matratze zu erhalten, selbst wenn die selbstaufblasbaren Wülste vollständig abgelassen sind.
  • Wenn der Benutzer eine Änderung des durch den Druck in den selbstaufblasbaren Elementen bestimmten Härtegrads wünscht, kann er, bevor er sich auf die Matratze legt, den Verschluss 10 aufschrauben, um die selbstaufblasbaren Elemente wieder aufzublasen.
  • Die beschriebene Matratze ist damit in der Anwendung sehr flexibel und ermöglicht es, je nach Wunsch des Benutzers einen veränderlichen Härtegrad derselben zu erhalten.
  • Die hier beschriebene Ausführungsform schränkt nicht den Umfang der Erfindung ein. Es können zahlreiche Abwandlungen vorgenommen werden, ohne dabei den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Insbesondere kann vorgesehen werden, eine andere Anzahl von selbstaufblasbaren Elementen als drei und Zellen mit unterschiedlicher Form zu verwenden. Auch kann vorgesehen werden, die Vorrichtung zum Einstellen des Drucks in diesen selbstaufblasbaren Elementen in einer anderen Form wie die in diesem Ausführungsbeispiel angegebene Form auszuführen.

Claims (10)

  1. Matratze mit Zellenstruktur, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine obere Schaumstoffplatte (1) und eine untere Schaumstoftplatte (2) umfasst, die eine Vielzahl von Zellen begrenzen, die quer zur Längsachse der Matratze (3, 4) verlaufen, eine Vielzahl von sich selbst aufblasenden Elementen (5), die einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt aufweisen und in mindestens einigen der Zellen untergebracht und ungleichmäßig auf der Höhe des Matratzenbereiches verteilt sind, auf dem der Kopf oder die Schultern des Benutzers liegen, sowie auf der Höhe des Matratzenbereiches, auf dem der Rücken oder das Gesäß des Benutzers liegen, sowie mindestens eine Vorrichtung (6) zum Ausgleich des in den aufblasbaren Elementen herrschenden Drucks, um den Härtegrad der Matratze einzustellen.
  2. Matratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie über eine einzige Vorrichtung (6) zum Regulieren des Drucks in den selbstaufblasbaren Elementen (5) verfügt.
  3. Matratze nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellen (3, 4) eine erste Art von Zellen (4) umfassen, welche die selbstaufblasbaren Elemente (5) enthalten, sowie eine zweite Art von Zellen (3), die keine selbstaufblasbaren Elemente enthalten.
  4. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der ersten Art von Zellen (4) im wesentlichen vieleckig ist.
  5. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (6) zum Regulieren des Drucks in den selbstaufblasbaren Elementen (5) ein Regulierventil (7) umfasst, welches das Entweichen der Luft aus den selbstaufblasbaren Elementen (5) ermöglicht, wenn diese belastet werden, sowie den Zugang von Luft, wenn die selbstaufblasbaren Elemente nicht belastet sind, bis zum Einstellen eines Nominaldrucks in diesen selbstaufblasbaren Elementen.
  6. Matratze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (7) ein langsames Entweichen der in den selbstaufblasbaren Elementen (5) enthaltenen Luft sowie einen schnellen Eintritt der Luft in diese Elemente ermöglicht.
  7. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Reguliervorrichtung (6) über die Mittel zum erzwungenen Aufblasen der selbstaufblasbaren Elemente verfügt.
  8. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie über eine Zusammensetzung verschiedener Schaumstofflagen variabler Dichten verfügt.
  9. Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie über Mittel zum Verbinden von mindestens zwei selbstaufblasbaren Elementen untereinander verfügt.
  10. Verwendung der Matratze nach einem der Ansprüche 1 bis 9 für ein Krankenbett.
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