DE697177C - Einrichtung zur Schwingungsdaempfung - Google Patents
Einrichtung zur SchwingungsdaempfungInfo
- Publication number
- DE697177C DE697177C DE1937H0150992 DEH0150992D DE697177C DE 697177 C DE697177 C DE 697177C DE 1937H0150992 DE1937H0150992 DE 1937H0150992 DE H0150992 D DEH0150992 D DE H0150992D DE 697177 C DE697177 C DE 697177C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- damping
- friction member
- toggle lever
- eccentric
- friction
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000013016 damping Methods 0.000 title claims description 22
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 8
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 4
- 208000010201 Exanthema Diseases 0.000 claims description 2
- 201000005884 exanthem Diseases 0.000 claims description 2
- 238000013017 mechanical damping Methods 0.000 claims description 2
- 206010037844 rash Diseases 0.000 claims description 2
- 230000002996 emotional effect Effects 0.000 claims 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 3
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 239000006096 absorbing agent Substances 0.000 description 1
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 210000003127 knee Anatomy 0.000 description 1
- 230000002028 premature Effects 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F15/00—Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
- F16F15/02—Suppression of vibrations of non-rotating, e.g. reciprocating systems; Suppression of vibrations of rotating systems by use of members not moving with the rotating systems
- F16F15/04—Suppression of vibrations of non-rotating, e.g. reciprocating systems; Suppression of vibrations of rotating systems by use of members not moving with the rotating systems using elastic means
- F16F15/06—Suppression of vibrations of non-rotating, e.g. reciprocating systems; Suppression of vibrations of rotating systems by use of members not moving with the rotating systems using elastic means with metal springs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vibration Prevention Devices (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine auf der Ausnutzung des Reibungswiderstandes beruhende
Einrichtung zur mechanischen Dämpfung der Schwingungen elastisch gelagerter Maschinen mit unvollkommenem
Massenausgleich, insbesondere von Brennkr af tmas chinen.
Bei einer elastischen Lagerung, insbesondere einer sehr weichen, unterkritischen
Lagerung von Maschinen, treten beim Durchfahren der Resonanzdrehzahl sehr große, in
mehrfacher Hinsicht unerwünschte und störende Schwingungsausschläge auf. Diese Schwingungen müssen daher, möglichst in
beiden Richtungen, gedämpft werden,. Die Einrichtung zur Dämpfung soll jedoch so beschaffen
sein, daß kleine
Schwingungen möglich sind.
Schwingungen möglich sind.
Bei einer bekannten Einrichtung wird eine Dämpfungswirkung dieser Art dadurch erzielt,
daß ein Reibungsglied bei größeren
ungefährliche Schwingungsausschlägen die Reibungsflächen,
zwischen denen es sich hin und her bewegt, keilartig auseinandertreiben, muß. Eine solche
Einrichtung ergibt jedoch eine ungleichmäßige Dämpfungswirkung, da die schrägen Teile der Reibungsflächen beim Rückgange
des Reibungsgliedes dem Reibungs widerstände, also der Dämpfung, entgegenwirken.
Außerdem sind die schrägen Reibungsflächen in besonders starkem Maße der Abnutzung
unterworfen. 0
Die Erfindung löst daher diese Aufgabe dadurch, daß die Bewegung des Reibungsgliedes von der bogenförmigen Bahn eines
Lenkers oder Hebels in der Weise abgeleitet wird, daß das Reibungsglied sich rechtwinklig
zu der in der Mittellage der Schwingung an die Bahn gelagerten Tangente bewegt. Eine zweckmäßige Ausführungsfor-m
bildet ein Kniehebelgetriebe, das in der Schwingungsmittellage gestreckt ist und
dessen einer Kniehebelarm am Reibungsglied angreift.
Die erfindungsgemäße Einrichtung bewirkt
eine stetige Zunahme der Dämpfung mit wachsenden Schwingungsausschlägen. Bei
kleinen Ausschlägen ist die Verschiebung des Reibungsgliedes unverhältnismäßig gering,
bei größeren Ausschlägen -nimmt aber die Verschiebung und damit die an der Maschine
ίο wirksame Dämpfungsarbeit stark zu.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird die Länge eines Kniehebelarms so· gering
gewählt, daß er bei größeren Schwingungsausschlägen mit dem an der Verbindungssteile
der Kniehebelarme angreifenden Lenker sich der Strecklage nähert. Auf Grund dieser Bemessung ergibt sich ein sehr
starkes Anwachsen der dämpfenden Kräfte, die in der Strecklage den Wert Unendlich erreichen
würden. Die Notwendigkeit der Anwendung an sich bekannter starrer Anschläge, die eine Begrenzung für die Schwingungsausschläge
darstellen, wird dadurch vermieden.
Flüssigkeitsdämpfer, deren Dämpfungskräfte mit wachsenden Ausschlägen in beiden
Richtungen stetig zunehmen, sind bekannt. Die Kräfte von Flüssigkeitsdämpfern sind jedoch
mit der Schwingungsfrequenz veränderlieh, während sie bei mechanischen Reibungsdämpfern nur von der Größe der Schwingungsausschläge
abhängen.
Bekannt ist es auch, bei Stoßdämpfern die Spannung der Feder und damit die
Dämpfungswirkung mit Hilfe der bogenförmigen Bahn eines Lenkers so zu bemessen,
daß sie mit zunehmender Stoßkraft stark ansteigt.
Es wurde ferner vorgeschlagen, bei einer mechanisch wirkenden Einrichtung die
Dämpfungskräfte durch veränderliche Anpressung des Reibungsgliedes an seine Reibflächen
mit der Größe der Ausschläge zu ändern. Dabei sollen die Dämpfungskräfte
nicht von der Mittellage in beiden Richtungen, sondern aus einer Endlage nur in der
einen Richtung anwachsen. Die veränderliche Anpressung gestattet eine Änderung der
Dämpfungskräfte nur in gewissen Grenzen, da sonst eine frühzeitige Zerstörung der
Reibungsglieder eintreten würde. Die erfindungsgemäße Dämpfungseinrichtung arbeitet
demgegenüber mit gleichbleibender Anpressung der Reibungsglieder und erreicht
bei größeren Ausschlägen ein sehr starke Dämpfungskraft durch die besondere Bewegungsübertragung.
In Abb. ι der Zeichnung ist eine Dämpfungseinrichtung in Verbindung mit
einem Brennkraftmaschinenantrieb dargestellt. Die Abb. 2 und 3 zeigen einen senkrechten
und waagerechten Schnitt durch eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dämpfungseinrichtung.
In" Abb. ι ist die Grundplatte ι, auf der
eine Brennkraftmaschine 2 und der von ihr angetriebene Stromerzeuger 3 starr befestigt
sind, an vier Punkten durch Schraubenfedern 4 gegenüber dem Fundament 5 abgestützt.
Auf jeder Längsseite ist das Gehäuse 6 je einer erfindungsgemäßen Dämpfungseinrichtung
an der Grundplatte 1 befestigt. Die auftretenden Dämpfungskräfte werden durch Lenker 7 und Kreuzgelenk 8
auf das Fundament übertragen.
In den Abb. 2 und 3 ist im Gehäuse 6 das Reibungsglied 9 verschiebbar zwischen zwei
ebenen Reibbelägen 10 und 11 gelagert. Der
letztgenannte Belag ist an einem Druckstück 12 befestigt, der mit Rücksicht auf den Verschleiß
sich in senkrechter Richtung, nicht aber in der Bewegungsrichtung des Reibungsgliedes 9 verschieben kann. Das Druckstück
wird durch den Hebel 13 mit Hilfe der einstellbaren Handschraube 14 gegen das Rei-
bungsglied gedrückt. Damit nach einem geringen Verschleiß der Reibflächen die Anpressungskraft
sich nicht stark ändert, ist zwischen dem Hebel 13 und dem Druckstück
12 eine Schicht 15 weichen Gummis vorgesehen.
Das Reibungsglied 9 ist durch den Gelenkbolzen 16 mit der kurzen Schubstange 17 verbundeja,
die von einem im Gehäuse 6 gelagerten Exzenter 18 betätigt wird. Beiderseits
der Schubstange 17 greifen an demselben Exzenter 18 die Gabel en den eines Übertragungsgliedes
19 an, dessen unteres Ende durch einen Bolzen, 20 mit dem Lenker 7 verbunden ist.
Der Radius des Exzenters 18, die Schubstange17
und das Übertragungsglied 19 wirken zusammen als Kniehebelgetriebe. Zur
Verdeutlichung der Wirkungsweise sind die Mittelpunkte der genannten Teile durch '"5
Linien verbunden. Die ausgezogenen Linien stellen die Mittellage der Dämpfungseinrichtung
dar, während die strichpunktierten Linien den Dämpfer etwa bei größtem Ausschlag
zeigen. In dieser Stellung schließt 1» der Radius des Exzenters (der kleinere Kniehebelarm)
mit der Achse des Lenkers 7 nahezu einen'Winkel von l8o° ein. Die auf
das Fundament übertragene Dämpfungskraft erreicht dabei einen sehr großen Wert.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Auf der Ausnutzung des Reibungswiderstandes beruhende Einrichtung zur mechanischen Dämpfung von Schwingungen elastisch gelagerter Maschinen, deren Dämpfung in beiden Richtungen stetigzunimmt und bei kleinen Ausschlägen unverhältnismäßig gering ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Reibungsgliedes (9) von der bogenförmigen Bahn eines Lenkers (Exzenter 18) oder Hebels in der Weise abgeleitet wird, daß das Reibungsglied (9) sich rechtwinklig zu der in der Mittellage der Schwingung an die Bahn, gelegten Tangente bewegt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Kniehebelgetriebe (17, 18, 19), das in der Schwingungsmittellage-gestreckt ist und dessen einer Kniehebelarm (17) am Reibungsglied (9) angreift.
- 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine so geringe Länge eines Kniehebelarms (Exzenter 18), daß er bei größeren Schwin- zn gungsausschlägen mit dem an der Verbindungsstelle der Kniehebelarme (17,18) angreifenden Lenker (19) sich der Strecklage nähert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937H0150992 DE697177C (de) | 1937-03-13 | 1937-03-13 | Einrichtung zur Schwingungsdaempfung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937H0150992 DE697177C (de) | 1937-03-13 | 1937-03-13 | Einrichtung zur Schwingungsdaempfung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE697177C true DE697177C (de) | 1940-10-08 |
Family
ID=7181061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937H0150992 Expired DE697177C (de) | 1937-03-13 | 1937-03-13 | Einrichtung zur Schwingungsdaempfung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE697177C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010319B (de) * | 1952-08-30 | 1957-06-13 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Elastisch gelagerte Brennkraftmaschine |
| DE1099885B (de) * | 1958-08-01 | 1961-02-16 | Daimler Benz Ag | Antriebslagerung bei propellergetriebenen Fahrzeugen, insbesondere bei Wasserfahrzeugen |
| DE4011963A1 (de) * | 1989-04-13 | 1990-10-18 | Hubert Dr Ing Brendel | Schockimpulsisolierende vorrichtung |
-
1937
- 1937-03-13 DE DE1937H0150992 patent/DE697177C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010319B (de) * | 1952-08-30 | 1957-06-13 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Elastisch gelagerte Brennkraftmaschine |
| DE1099885B (de) * | 1958-08-01 | 1961-02-16 | Daimler Benz Ag | Antriebslagerung bei propellergetriebenen Fahrzeugen, insbesondere bei Wasserfahrzeugen |
| DE4011963A1 (de) * | 1989-04-13 | 1990-10-18 | Hubert Dr Ing Brendel | Schockimpulsisolierende vorrichtung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2190630B1 (de) | Handwerkzeugmaschine mit einem durch ein ausgleichsmittel schwingungsgedämpften handgriff | |
| DE698877C (de) | Ausgleichseinrichtung fuer periodische Kraefte bei mehrzylindrigen Verbrennungskraftmaschinen | |
| DE102013101544B4 (de) | Adaptiver Schwingungstilger mit einer über Biegebalken an einer Basis gelagerten ringförmigen Tilgermasse | |
| DE10202995A1 (de) | Rotorblatt für eine Windkraftanlage mit einer Dämpfereinrichtung | |
| DE651502C (de) | Schwingungsdaempfung | |
| DE2403074B2 (de) | Druckluftbetaetigtes schlagwerkzeug | |
| DE102008051607A1 (de) | Drehschwingungstilger | |
| DE102008059236A1 (de) | Schwingungstilger | |
| DE697177C (de) | Einrichtung zur Schwingungsdaempfung | |
| AT125609B (de) | Schwingungsdämpfer für Freileitungen. | |
| DE3925181A1 (de) | Welle, insbesondere kurbelwelle, mit zumindest einem gegengewicht | |
| DE19912813C1 (de) | Fahrtrichtungssteuerung für eine Bodenverdichtungsvorrichtung | |
| DE3534535A1 (de) | Kupplungssteuerungseinrichtung | |
| DE10138123A1 (de) | Handwerkzeugmaschine mit vibrationsgedämpftem Handgriff | |
| DE102013221361A1 (de) | Zahnrad mit integrierter Dämpfungseinrichtung | |
| DE9004091U1 (de) | Vibrationsgedämpfter Handgriff | |
| DE102008050192B4 (de) | Fahrzeugschwingungsdämpfungssystem | |
| DE2718109A1 (de) | Drosselventilsteuerung | |
| DE102007023963B4 (de) | Vorrichtung für einen Schwingungserreger | |
| DE3939593A1 (de) | Tangentialriemenantrieb fuer spindeln einer textilmaschine, insbesondere einer zwirnmaschine | |
| EP1643146B1 (de) | Kupplungshebelanordnung | |
| DE10201925C2 (de) | Schwingungstilger in Kraftfahrzeugen, insbesondere mit einer Elektrobatterie als Tilgermasse | |
| DE559645C (de) | Mechanischer Schwingungsdaempfer zum Anhaengen an Freileitungen | |
| DE644469C (de) | Fluessigkeitsdaempfer fuer Maschinen- und Fundamentschwingungen | |
| DE1275759B (de) | Daempfer fuer zu transversalen Schwingungen neigende Kamine |