DE69701403T2 - Beschichtetes glas - Google Patents

Beschichtetes glas

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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C17/00Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating
    • C03C17/34Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with at least two coatings having different compositions
    • C03C17/3411Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with at least two coatings having different compositions with at least two coatings of inorganic materials
    • C03C17/3417Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with at least two coatings having different compositions with at least two coatings of inorganic materials all coatings being oxide coatings

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Description

  • Die Erfindung betrifft beschichtetes Glas und insbesondere beschichtetes Hochleistungsglas zur Solarkontrolle.
  • Es besteht ein steigender Bedarf an Gläsern zur Solarkontrolle, insbesondere an Hochleistungsgläsern zur Solarkontrolle, die sowohl in der Reflexion als auch der Transmission eine neutrale Farbe aufweisen. Unter Hochleistungsgläsern zur Solarkontrolle sind Gläser zu verstehen, die einen wesentlich höheren Prozentsatz des einfallenden Lichtes als den Prozentsatz der gesamten einfallenden Strahlungsenergie (Gesamtsonnenwärme) durchlassen. In der Masse gefärbtes Glas mit einem Zusatz von Eisen ist zu einer hohen Solarkontroll-Leistung befähigt, jedoch hat das Eisen die Tendenz, dem Glas einen grünen Farbton zu geben, der nicht immer akzeptabel ist. Durch den Einsatz weiterer Zusätze, wie z. B. einer Kombination von Selen und einem Metalloxid, z. B. Kobaltoxid, kann der grüne Farbton in eine neutralere Färbung umgewandelt werden, was jedoch mit einem gewissen Leistungsverlust, d. h., mit einem gesteigerten Verhältnis zwischen einfallender Wärme und einfallendem durchgelassem Licht, verbunden ist.
  • In der britischen Patentanmeldung GB-2 288 818A ist ein pyrolytisch beschichtetes Glazing-Paneel mit einem niedrigen Solarfaktor und hoher Reinheit der reflektierten Farbe beschrieben. In GB-2 288 818A ist ein beschichtetes Glas beschrieben, das ein Glassubstrat aufweist, das mit einer ersten Schicht, die Kobaltoxid, Eisenoxid und Chromoxid enthält, und mit einer dielektischen zweiten Schicht mit einem speziellen Brechnungsindex beschichtet ist, die beispielsweise Aluminiumnitrid, Aluminiumoxid, Zinnoxid oder Titanoxid, Zirconiumoxid oder Siliciumoxid enthält. In der kanadischen Patentanmeldung CA-1 117 381 ist ein Verfahren zur Verbesserung der Abriebfestigkeit transparenter, farbiger Metall- und Metalloxidfolien auf Glas beschrieben.
  • CA-1 117 381 beschreibt ein Verfahren zur Beschichtung eines Substrats mit einer getönten Schicht, die ein Gemisch aus Eisen-, Chrom- und Kobaltoxiden enthält und einer zweiten Schicht, die mit Fluor dotiertes Zinnoxid einer Dicke im Bereich von 30 nm bis 80 nm enthält.
  • Beschichtungen, die Silberschichten kombiniert mit geeigneten dielektrischen Schichten in Mehrschichtstapeln enthalten, können Hochleistungsprodukte zur Solarkontrolle angeben, die sich sowohl im Hinblick auf Reflexion als auch Transmission nahe an der neutralen Färbung befinden, die aber signifikante Nachteile aufweisen. So sind die geeigneten Silberschichten erstens nicht für Fließband- Auftragsverfahren geeignet, bei denen die Beschichtung während der Herstellung auf das heiße Glasband aufgebracht wird, d. h. bevor dieses geschnitten und aus der Fertigungsstraße entfernt wird, sondern sie werden außerhalb der Fertigungsstraße mit Hilfe von Niederdrucktechniken, z. B. dem Magnetron-Sputtern, aufgebracht. Zweitens haben solche Silberbeschichtungen eine begrenzte physikalische Lebensdauer und machen einen sorgfältigen Schutz und ein sorgfältiges Handling während der Verarbeitung sowie den Schutz des beschichteten Glases im Endprodukt, z. B. durch Glazing in einer Mehrscheiben-Glazing-Einheit erforderlich, in der die Beschichtung dem Luftraum der Einheit gegenüberliegt.
  • Daher wäre eine Beschichtung wünschenwert, die ein Hochleistungs-Glazing zur Solarkontrolle ohne die Nachteile der oben beschriebenen Silberbeschichtungen angibt und die bevorzugt in Reflexion und Transmission eine fast neutrale Färbung hat oder die zumindest eine Alternative zur grünen Reflexions- und Transmissions-Farbcharakteristik der oben beschriebenen, in der Masse gefärbten Hochleistungsgläser angibt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein beschichtetes Hochleistungsglas zur Solarkontrolle angeben, das ein Glassubstrat mit einer Beschichtung aufweist, die eine wärmeabsorbierende Schicht und eine Schicht mit niedrigem Emissionsvermögen aus einer Metallverbindung enthält, die über der wärmeabsorbierenden Schicht liegt, und das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Schicht mit niedrigem Emissionsvermögen eine Dicke im Bereich von 100 bis 600 nm aufweist und das beschichtete Glas einen Emissionsgrad von unter 0,4 aufweist.
  • Die Erfindung ist anhand der beigefügten schematischen Zeichnungen beschrieben, jedoch nicht durch diese eingeschränkt. Es zeigen:
  • Fig. 1 einen Schnitt durch ein beschichtetes Glas gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
  • Fig. 2 einen Schnitt durch ein beschichtetes Glas gemäß einer zweiten, bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
  • Fig. 3 einen Schnitt durch eine doppelte Glazing- Einheit, die ein beschichtetes Glas aufweist, wie in Fig. 1 gezeigt ist.
  • In Fig. 1 enthält ein beschichtetes Hochleistungsglas 1 zur Solarkontrolle ein Glassubstrat 11, bevorzugt aus klarem Floatglas und einer Beschichtung 12, die eine wärmeabsorbierende Schicht 14 und eine Schicht 13 mit niedrigem Emissionsvermögen aus einer Metallverbindung aufweist.
  • Die in Fig. 2 gezeigte Ausführungsform ist der Ausführungsform von Fig. 1 ähnlich, wobei ein beschichtetes Glas 2 ein Glassubstrat 21, bevorzugt aus klarem Floatglas, und eine Beschichtung 22 aufweist. Die Beschichtung 22 unterscheidet sich jedoch von der Beschichtung 12 darin, daß sie zusätzlich zur wärmeabsorbierenden Schicht 24 und der Schicht 13 mit niedrigem Emissionsvermögen eine ein Irisieren unterdrückende Unterschicht 25 enthält, die im folgenden beschrieben ist.
  • Fig. 3 zeigt die beschichtete Glasscheibe 1 von Fig. 1, die mit einer zweiten Scheibe aus Glazingmaterial 31, typischerweise aus klarem Floatglas, in einer parallelen, voneinander beabstandeten Anordnung montiert ist, wobei die Scheiben beabstandet und durch ein Beabstandungs- und Dichtungssystem 32 so beabstandet und abgedichtet sind, daß sie eine doppelte Glazing-Einheit 3 mit einem Luftraum 33 bilden. Die Beschichtung 12 liegt dem Luftraum 33 der Einheit gegenüber.
  • Zur Leistungssteigerung ist es wünschenswert, daß die die Wärme absorbierende Schicht der Beschichtung bevorzugt bei Wellenlängen über 700 nm absorbiert, sie absorbiert bevorzugt nicht im sichtbaren Bereich des Spektrums. Die die Wärme absorbierende Schicht kann im wesentlichen eine transparente leitende Oxidschicht sein, wobei Wolframoxid im Hinblick auf den charakteristischen Absorptions-Peak, den es bei 900 nm zeigt, bevorzugt ist.
  • Wolframoxid liegt sowohl in leitender als auch in dielektrischer Form vor. Das stöchiometrische Wolframoxid, WO&sub3;, ist ein Dielektrikum, das sich im nahen infraroten Bereich im wesentlichen nicht-absorbierend verhält. Das nichtstöchiometrische Wolframoxid, WO3-x, wobei x typischerweise eine Größe bis zu etwa 0,03 (bevorzugt im Bereich von 0,005 bis 0,025) aufweist, und das dotierte Wolframoxid, das ein geeignetes Dotierungsmittel mit einer unterschied lichen Wertigkeit, z. B. Wasserstoff, Fluor, ein Alkalimetall, Kupfer, Silber oder Gold, enthält, sind leitend und zur praktischen Anwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet.
  • In der US-Patentschrift US-5 034 246 ist ein metallorganisches Auftragsverfahren beschrieben, das verwendet wird, um eine Wolframoxidschicht zu bilden, indem eine Alkylaminwolframatverbindung auf Glassubstrate aufgebracht wird, die eine leitende Schicht beispielsweise aus Indium- Zinnoxid haben, wonach das beschichtete Substrat erhitzt wird.
  • In der vorliegenden Erfindung kann eine Wolframoxidschicht, die unter einer Schicht mit niedrigem Emissionsvermögen als wärmeabsorbierende Schicht verwendet wird, kristallin oder amorph sein. Wenn sie kristallin ist, ist es generell bevorzugt, eine zu große Kristallgröße zu vermeiden, weil große Kristalle für ein Auftreten von Trübungen anfällig sind.
  • Andere wärmeabsorbierende Materialien, die zur Bildung der wärmeabsorbierenden Schicht verwendet werden können, enthalten andere farbige Übergangsmetalloxide, wie z. B. Chromoxid, Kobaltoxid, Eisenoxid, Molbybdänoxid, Niobiumoxid und Vanadiumoxid. Es können auch Gemische solcher Metalloxide verwendet werden. Die wärmeabsorbierende Schicht hat normalerweise eine Dicke im Bereich von 50 bis 500 nm und insbesonder 80 bis 200 nm.
  • Die Schicht mit niedrigem Emissionsvermögen ist eine Schicht aus einer Metallverbindung, normalerweise aus einem Metalloxid (da andere Verbindungen mit niedrigem Emissionsvermögen, wie z. B. Metallnitride und Metallsilicide, zu einer niedrigeren Lichtdurchlässigkeit tendieren), und einem transparenten Halbleiter, z. B. einem dotierten Indium-, Zinn- oder Zinkoxid. Bevorzugte Materialien sind beispielsweise mit Zinn dotiertes Indiumoxid und mit Fluor dotiertes Zinnoxid. Die Schicht mit niedrigem Emissionsvermögen hat eine Dicke im Bereich von 100 bis 600 nm (da die Verwendung einer dickeren Schicht zu einer unnötigen Verringerung der Lichtdurchlässigkeit führen kann, ohne daß diese durch eine ausreichende Verringerung des Emissionsvermögens ausgeglichen wird) und insbesondere eine Dicke im Bereich von 200 bis 500 nm. Die Schicht mit niedrigem Emissionsvermögen hat einen Emissionsgrad von unter 0,4 (die numerischen Werte des Emissionsvermögens, auf die sich diese Beschreibung und die beigefügten Ansprüche beziehen, sind Werte eines normalen Emissionsvermögens, die in Übereinstimmung mit ISO 10292, 1994, Anlage A gemessen wurden), obwohl die Verwendung einer Schicht mit niedrigem Emissionsvermögen bevorzugt ist, die einen Emissionsgrad von 0,2 oder darunter bietet.
  • Die Schicht mit niedrigem Emissionsvermögen der Beschichtung liegt über der wärmeabsorbierenden Schicht, wobei das Glas zur Solarkontrolle so verglast ist, daß die Beschichtung dem Inneren des verglasten Raums (üblicherweise, jedoch nicht notwendigerweise eines Gebäudes) zugewandt ist.
  • Die Verwendung von dünnen Schichten, wie bei der vorliegenden Erfindung, kann zu einem Auftreten von Interferenzfarben und zu einem Irisieren führen. Um das Auftreten einer unerwünschten Färbung, die sich aus Interferenzeffekten ergibt, zu vermeiden oder um dieses Auftreten zumindest abzumildern, kann auf das Glas vor dem Aufbringe der wärmeabsorbierenden Schicht und der Schicht mit niedrigem Emissionsvermögen eine eine Färbung unterdrückende Unterschicht aufgebracht werden (die selbst eine Kombination aus Unterschichten sein kann). Die Zusammensetzung und das Aufbringen derartiger ein Irisieren unterdrückender Unterschichten ist in vorveröffentlichten Patentschriften, wie z. B. in GB-2 031 756 B, UK-2 115 315 B, US-5 168 003 und in EP-0 275 662 B, beschrieben. Daher wurde gemäß einem bevorzugten Aspekt der Erfindung eine ein Irisieren unterdrückende Schicht oder Schichten unter der wärmeabsorbierenden Schicht und eine Schicht mit niedrigem Emissionsvermögen aufweisenden Beschichtung aufgebracht.
  • Über der Beschichtung kann eine zusätzliche Schicht, z. B. als eine Antireflexionsschicht, aufgebracht werden, aber die Verwendung solcher Oberschichten kann zu einem Verlust des niedrigen Emissionsvermögens, d. h., zu einer Erhöhung des Emissionsgrades führen, was normalerweise nicht bevorzugt ist.
  • Die wärmeabsorbierende Schicht und die Schicht mit niedrigem Emissionsvermögen der vorliegenden Erfindung können mit Hilfe bekannter Techniken, z. B. durch Sputtern, beispielsweise durch Reaktivsputtern oder durch Chemical Vapour Deposition (CVD), aufgebracht werden. Es ist in der Tat ein wesentlicher Vorteil der Erfindung, daß beide oberen Schichten für ein Aufbringen unter Anwendung von CVD- Techniken geeignet sind, so daß die Möglichkeit besteht, daß die Beschichtung im Glasherstellungsprozeß auf das heiße Glasband aufgebracht wird. Verfahren zum Aufbringen von wärmeabsorbierenden Schichten durch CVD sind beispielsweise in EP-0 523 877 A1 und EP-0 546 669 B1 beschrieben, während Verfahren zum Aufbringen von Metalloxidschichten mitniedrigem Emissionsvermögen durch CVD beispielsweise in GB-2 026 454 B, US-5 004 490 und EP-0 365 239 B beschrieben sind.
  • Die Erfindung ist anhand der folgenden Beispiele erläutert wird aber nicht durch sie eingeschränkt. In den Beispielen, wie auch in der übrigen Beschreibung und den Ansprüchen, wurde die Transmission für sichtbares Licht unter Verwendung von Illuminant C gemessen. Die gesamten genannten Transmissionen für Sonnenwärme sind durch Messen mit einer Funktion der Sonnenspektrumstrahlungsdichte (ASTM E87-891) bestimmt, die die direkte normale Strahlung dar stellt, die bei 37º nördlicher Breite (Luftmasse 1,5) auf eine Oberfläche auftrifft.
  • BEISPIEL 1
  • Eine ein Irisieren unterdrückende Unterschicht, die Silicium, Kohlenstoff und Sauerstoff enthält, und die eine Dicke von 65 nm und einen Brechungsindex von etwa 1,7 hat, wurde auf ein 3 mm dickes Band aus klarem Floatglas aufgebracht, wie in EP-0 275 622 B beschrieben ist.
  • Eine aus dem Band geschnittene Glasscheibe wurde mittels herkömmlichem reaktivem Magnetron-Sputtern unter Verwendung von Gleichstrom mit einer wärmeabsorbierenden, mit Wasserstoff dotierten Wolframoxidschicht einer Dicke von etwa 100 nm überzogen, so daß ein Absorptionspeak von 70% bei einer Wellenlänge von 910 nm angegeben wurde (wobei am klaren Floatglas ohne Vorliegen einer Unterschicht gemessen wurde).
  • Eine Indium-Zinnoxidschicht einer Dicke von etwa 265 nm, die als Schicht mit niedrigem Emissionsvermögen diente und die einen elektrischen Widerstand von 4 · 10&supmin;&sup4; Ohm cm zeigte, wurde mittels herkömmlichem reaktivem Magnetron- Sputtern unter Verwendung von Gleichstrom und eines Indium-Zinn-Targets, das 10 Atom-% Zinn enthielt, über der Wolframoxidschicht aufgebracht. Diese Indium- Zinnoxidschicht wies einen Emissionsgrad von etwa 0,08 auf.
  • Die hergestellte beschichtete Glasscheibe wies die folgenden Eigenschaften auf:
  • Transmission für sichtbares Licht 70,4%
  • Gesamttransmission für Sonnenwärme 55,9%r.
  • Nach Einbau der beschichteten Glasscheibe in eine doppelte Glazing-Einheit mit einer 3 mm dicken Scheibe aus unbeschichtetem klaren Floatglas und einem Luftraum von 12 mm und wobei die Beschichtung dem Luftraum zugewandt war, zeigte die hergestellte Einheit eine Transmission für sichtbares Licht von 64%, eine Gesamttransmission für Sonnenwärme von 44% und die folgende Reflexions- und Transmissionsfärbung unter Beleuchtung (Illuminant C):
  • BEISPIEL 2
  • Ein ein Irisieren unterdrückendes Unterschichtsystem, das eine Grundschicht aus nicht dotiertem Zinnoxid einer Dicke von 25 nm und eine Schicht aus Siliciumoxid einer Dicke von 25 nm aufwies, wurde auf ein 3 mm dickes Band aus klarem Floatglas aufgebracht.
  • Eine aus dem Band geschnittene Glasscheibe wurde mittels herkömmlichem reaktivem Magnetron-Sputtern unter Verwendung von Gleichstrom über der Unterschicht mit einer wärmeabsorbierenden, mit Lithium dotierten Wolframoxidschicht einer Dicke von etwa etwa 420 nm überzogen, so daß ein Absorptionspeak von 70 s bei einer Wellenlänge von 910 nm angegeben wurde (wobei am klaren Floatglas ohne Vorliegen einer Unterschicht gemessen wurde).
  • Eine Indium-Zinnoxidschicht einer Dicke von etwa 85 nm, die als Schicht mit niedrigem Emissionsvermögen diente und die einen elektrischen Widerstand von 4 · 10&supmin;&sup4; Ohm cm zeigte, wurde mittels herkömmlichem reaktivem Magnetron- Sputtern unter Verwendung von Gleichstrom und eines Indi um-Zinn-Targets, das 10 Atom-% Zinn enthielt, über der Wolframoxidschicht aufgebracht.
  • Die hergestellte beschichtete Glasscheibe wies die folgenden Eigenschaften auf:
  • Transmission für sichtbares Licht 69%
  • Gesamttransmission für Sonnenwärme 54%.
  • Nach Einbau der beschichteten Glasscheibe in eine doppelte Glazing-Einheit mit einer 3 mm dicken Scheibe aus unbeschichtetem klaren Floatglas und einem Luftraum von 12 mm und wobei die Beschichtung dem Luftraum zugewandt war, zeigte die sich ergebende Einheit eine Transmission für sichtbares Licht von 63%, eine Gesamttransmission für Sonnenwärme von 41% und die folgende Reflexions- und Transmissionsfärbung unter Beleuchtung (Illuminant C):
  • BEISPIEL 3
  • Eine ein Irisieren unterdrückende Unterschicht, wie in Beispiel 2 beschrieben, wurde auf ein 3 mm dickes Band aus Floatglas aufgebracht.
  • Eine aus dem Band geschnittene Glasscheibe wurde von einem Oxid-Target mittels Magnetron-Sputtern unter Verwendung von Gleichstrom mit einer wärmeabsorbierenden, nichtstöchiometrischen Wolframoxidschicht einer Dicke von etwa 104 nm überzogen. Der Oxidationszustand des Wolframs im Wolframoxid wurde so eingestellt, daß er Wolframoxid der Formel WO2,98 entsprach.
  • Eine Indium-Zinnoxidschicht einer Dicke von etwa 270 nm, die als Schicht mit niedrigem Emissionsvermögen diente, wurde mittels herkömmlichem reaktivem Magnetron-Sputtern unter Verwendung von Gleichstrom und eines Indium-Zinn- Targets, das 10 Atom-% Zinn enthielt, über der Wolframoxidschicht aufgebracht.
  • Nach Einbau der beschichteten Glasscheibe in eine doppelte Glazing-Einheit mit einer 3 mm dicken Scheibe aus unbeschichtetem klarem Floatglas und einem Luftraum von 12,5 mm und wobei die Beschichtung dem Luftraum zugewandt war, zeigte die sich ergebende Einheit eine Transmission für sichtbares Licht von 66%, eine Gesamttransmission für Sonnenwärme von 46% und die folgende Reflexions- und Transmissionsfärbung unter Beleuchtung (Illuminant C):
  • BEISPIELE 4 BIS 9
  • In jedem Beispiel dieser Reihen von Beispielen wurden die optischen Eigenschaften des beschichteten 3 mm dicken klaren Floatglases und einer doppelten Glazing-Einheit, die eine Scheibe des beschichteten Glases und eine 3 mm dicke Scheibe aus unbeschichtetem klarem Floatglas enthielt und einen Luftraum von 12,5 mm aufwies, wobei die Beschichtung dem Luftraum zugewandt war, aus den bekannten optischen Eigenschaften des Glases und der Schichten der Beschichtung berechnet. Der Aufbau der Beschichtungen und die Eigenschaften des beschichteten Glases sind in den beigefügten Tabellen 1 und 2 aufgeführt. Tabelle 1 Tabelle 2
  • ¹ Eigenschaften des verwendeten, durch Magnetron-Sputtern unter Gleichstrom aufgebrachten Wolframoxids in der Berechnung
  • ² Eigenschaften der durch CVD aufgebrachten, mit Fluor dotierten Zinnoxidbeschichtung in der Berechnung
  • ³ Eigenschaften der durch Magnetron-Sputtern unter Gleichstrom aufgebrachten, mit Zinn dotierten Indiumoxidbeschichtung mit einem spezifischen elektrischen Widerstand von 1,8 · 104 Ohm in der Berechnung
  • &sup4; Eigenschaften des durch Magnetron-Sputtern unter Gleichstrom aufgebrachten, mit 30 Atom-% Lithium dotierten Niobiumpentoxids in der Berechnung
  • Gegenüber dem Stand der Technik bieten die Beschichtungen der vorliegenden Erfindung wichtige Vorteile. Sie sind für eine Herstellung unter Anwendung von Pyrolyseverfahren geeignet (die den zusätzlichen Vorteil haben, daß sie am Fließband aufgebracht werden können), sie können in einer höchst dauerhaften Form erhalten werden, wodurch die Notwendigkeit einer besonderen Sorgfalt bei der Handhabung und Verarbeitung verringert wird, und sie eröffnen die Möglichkeit einer Verwendung der Beschichtungen bei freistehendem Glazing, ohne die Notwendigkeit, daß sie innerhalb von Mehrscheiben-Glazing-Einheiten geschützt werden müssen. Gegenüber in der Masse gefärbten Gläsern bieten sie die Vorteile, daß sie für eine Herstellung mit Hilfe einer flexibleren Technik (Beschichtung) geeignet sind, die angewendet werden kann, ohne daß es notwendig ist, die Zusammensetzung im Glasschmelztank zu ändern (mit dem mit dem Wechsel einhergehenden Produktionsverlust) und einer Vermeidung der stark grünen Färbungen, wie sie bei den Hochleistungs-Gläsern, die in der Masse gefärbt werden, zu beobachten sind.
  • Darüber hinaus wurden ausgezeichnete Leistungen mit Gläsern, die eine Transmission für sichtbares Licht von über 67% aufwiesen und eine Transmission für Sonnenwärme von unter 57% boten, erzielt. Im allgemeinen bieten die Glazings zur Solarkontrolle der vorliegenden Erfindung eine Gesamttransmission der Sonnenwärme, die mindestens 10% unter dem Prozentsatz der Transmission für sichtbares Licht liegt, wobei Glazings, die eine Gesamttransmission der Sonnenwärme von mindestens 12% darunter angeben (und mindestens 15% darunter angeben, wenn das beschichtete Glas mit einer Scheibe aus klaren Floatglas in einer doppelten Glazing-Einheit verwendet wird), einfach erzielbar und bevorzugt sind.
  • Die bevorzugten beschichteten Gläser der vorliegenden Erfindung sind Gläser, deren Beschichtung so ist, daß sie eine derartige Reflexions- (von der beschichteten Seite aus gesehen) und Transmissionfarbe (bei einer Anwendung auf klarem Floatglas) zeigen, daß (a·² + b·²)1/2 kleiner als 12, und insbesondere kleiner als 10 ist. Bei besonders bevorzugten Ausführungsformen ist mindestens die Reflexionsfarbe und/oder (bevorzugt und) die Transmissionsfarbe derart, daß (a·² + b·²)1/2 kleiner als 7 ist.

Claims (20)

1. Beschichtetes Hochleistungsglas zur Solarkontrolle, das ein Glassubstrat mit einer Beschichtung aufweist, die eine wärmeabsorbierende Schicht und eine Schicht mit niedrigem Emissionsvermögen aus einer Metallverbindung enthält, die über der wärmeabsorbierenden Schicht liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht mit niedrigem Emissionsvermögen eine Dicke im Bereich von 100 bis 600 nm aufweist und das beschichtete Glass einen Emissionsgrad von unter 0,4 aufweist.
2. Beschichtetes Glas nach Anspruch 1, wobei die wärmeabsorbierende Schicht der Beschichtung bevorzugt bei Wellenlängen über 700 nm absorbiert.
3. Beschichtetes Glas nach Anspruch 1, wobei die wärmeabsorbierende Schicht der Beschichtung eine Metalloxidschicht ist.
4. Beschichtetes Glas nach Anspruch 1, wobei die wärmeabsorbierende Schicht der Beschichtung eine Wolframoxidschicht ist, die weniger als die stöchiometrische Menge Sauerstoff enthält.
5. Beschichtetes Glas nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die wärmeabsorbierende Schicht der Beschichtung eine mit Wasserstoff dotierte Wolframoxidschicht ist.
6. Beschichtetes Glas nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die wärmeabsorbierende Schicht der Beschichtung eine mit Alkalimetall dotierte Wolframoxidschicht ist.
7. Beschichtetes Glas nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die wärmeabsorbierende Schicht der Beschichtung aus Chromoxid, Kobaltoxid, Eisenoxid, Molybdänoxid, Niobiumoxid, Vanadiumoxid oder aus einem Gemisch davon besteht.
8. Beschichtetes Glas nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die wärmeabsorbierende Schicht der Beschichtung eine Dicke im Bereich von 50 bis 500 nm hat.
9. Beschichtetes Glas nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die wärmeabsorbierende Schicht der Beschichtung eine Dicke im Bereich von 80 bis 200 nm hat.
10. Beschichtetes Glas nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das einen Emissionsgrad von unter 0,2 aufweist.
11. Beschichtetes Glas nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schicht mit niedrigem Emissionsvermögen aus einem Halbleitermetalloxid besteht.
12. Beschichtetes Glas nach Anspruch 11, wobei das Halbleitermetalloxid dotiertes Zinnoxid oder dotiertes Indiumoxid ist.
13. Beschichtetes Glas nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schicht mit niedrigem Emissionsvermögen eine Dicke im Bereich von 200 bis 500 nm aufweist.
14. Beschichtetes Glas nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Beschichtung zusätzlich unter der Wärmeabsorptionsschicht eine ein Irisieren unterdrückende Schicht oder Schichten enthält.
15. Beschichtetes Glas nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das eine Gesamttransmission für Sonnenwärme aufweist, die mindestens 10% unter der Transmission für sichtbares Licht liegt.
16. Beschichtetes Glas nach Anspruch 15, das eine Transmission für sichtbares Licht von über 67% und eine Gesamttransmission für Sonnenwärme von unter 57% aufweist.
17. Beschichtetes Glas nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Beschichtung derart ist, daß sie eine Reflexionsfarbe (von der beschichteten Seite aus gesehen) und/oder eine Transmissionfarbe (bei einem Aufbringen auf klares Floatglas) zeigt, die derart sind, daß (a·² + b·²)1/2 kleiner als 12 ist.
18. Beschichtetes Glas nach Anspruch 17, wobei die Beschichtung derart ist, daß sie eine Reflexionsfarbe (von der beschichteten Seite aus gesehen) und/oder eine Transmissionsfarbe (bei einem Aufbringen auf klares Floatglas) zeigt, die derart sind, daß (a·² + b·²)1/2 kleiner als 7 ist.
19. Mehrscheiben-Glazing-Einheit, die eine Scheibe aus beschichtetem Glas nach einem der vorhergehenden Ansprüche enthält, die parallel zu einer zweiten Glazing-Scheibe beabstandet angeordnet ist.
20. Mehrscheiben-Glazing-Einheit nach Anspruch 19, die eine Gesamttransmission für Sonnenwärme hat, die mindestens 15% unter der Transmission für sichtbares Licht liegt.
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