DE696901C - Mappe zur Aufnahme von staffelfoermig angeordneten Karteikarten - Google Patents

Mappe zur Aufnahme von staffelfoermig angeordneten Karteikarten

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DE696901C
DE696901C DE1939V0035785 DEV0035785D DE696901C DE 696901 C DE696901 C DE 696901C DE 1939V0035785 DE1939V0035785 DE 1939V0035785 DE V0035785 D DEV0035785 D DE V0035785D DE 696901 C DE696901 C DE 696901C
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Expired
Application number
DE1939V0035785
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English (en)
Inventor
Alfred Volk
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Individual
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F19/00File cards

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AI
10. FEBRUAR 1941
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 11 e GRUPPE 28oi
. V35785 XHI
Alfred Volk In Berlin
ist als Erfinder genannt worden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1939 ab Patenterteilung bekanntgemacht am 5. September 1940
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mappe zur Aufnahme von staffelförmig angeordneten Karteikarten.
Insbesondere betrifft die Erfindung eine Mappe zur Aufnahme von Karteikarten, deren Lage in der Mappe durch einen Zahn gesichert ist.
Der Zweck der Erfindung ist, eine Mappe zu schaffen, der die einzelnen Staffeln leicht entnommen und wieder einverleibt werden können.
Es sind bereits Kartenstaffeln bekanntgeworden, bei welchen die Kartenzähne in einem unterhalb der Kartenauflage vorgesehenen Hohlraum schwenken können. Die Anordnung ist hier jedoch so getroffen, daß die den Spielraum begrenzenden Außenwandungen der Mappe unten an einer Leiste befestigt sind, die ein Aufklappen der Mappe bis zum Flachliegen verhindert und außerdem in der Kartothek einen verhältnismäßig großen Raum nutzlos beansprucht.
Erfindungsgemäß werden alle diese Nachteile in einfacher Weise dadurch beseitigt, daß die unteren Mappenränder mit Aussparungen versehen sind, die das Flachlegen der Mappe auf dem Tisch und das Schwenken der Karteikarten ermöglichen.
Die Aussparungen sind dabei als Lochreihen in der Vorder- und Rückwand vorge- 3« sehen, die mit den Schlitzen im Mappengrund übereinstimmen. Beim Schwenken der Karten bzw. beim Öffnen einer Mappe gelangen die den Abstand haltenden "Zähne -durch die Lochreihen hindurch, so daß sie ungehindert den erforderlichen Spielraum haben. Die Lochreihen sind dabei in solcher Höhe angebracht, daß beim Flachliegen der Mappe die Löcher der Vorder- und der Hinterwand einander decken. Dadurch wird unter den Ab-Standsschlitzen ein Hohlraum gewonnen, der es ermöglicht, die Karten umzulegen. Die Mappen lassen sich leicht öffnen, da die Unterränder der Vorder- und Rückwand wechselseitig ausgespart sind, so daß die Wände, beim Flachliegen an den Unterrändern einander kreuzend, übereinanderlJegen. Die einen Grund aus dünnem, elastischem Stoff auf-
weisende Mappe hat im übrigen die Eigenschaft, daß ihr Raumbedarf sich nach dem Grad der Füllung richtet. Auch das sog. Klettern der Karten wird bei der Mappe gemaß der Erfindung vermieden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und es zeigen:
Abb. ι eine Vorderansicht der Mappe,
ίο Abb. 2 eine Seitenansicht der Mappe,
Abb. 3 einen Schnitt durch eine flach liegende Mappe,
Abb. 4 einen der Abb. 3 ähnlichen abgebrochenen Schnitt in größerem Maßstab,
1-5 Abb. s eine schaubildliche Ansicht einer Schreibstütze für die Mappe.
Die Mappenwände 1 und 2 können aus Karton, Preßspan oder sonstigem geeignetem. Material bestehen und besitzen am Unterrand
so Aussparungen, die sich wechselseitig decken. Die Vorderwand kann beispielsweise in der Mitte eine große Aussparung besitzen, während bei der Hinterwand rechts und links nur je eine kleine Aussparung vorgesehen ist. Die vordere Mappenwand kann am Oberrand in üblicher Weise mit einem durchsichtigen Cellonrand 4 versehen sein, und die rechte und linke Seite kann Blechversteifung tragen. Die hintere Mappenwand ist am Unterrand mit einer Lochreihe ausgestattet, und die vordere besitzt an der Aussparung entlang eine Anzahl halbkreisförmiger Ausschnitte. In der Nähe des Unterrandes wird der Mappen-,grund durch einen eingeklebten Streifen 6, der "aus Stoff, Gummi oder aus einem sonstigen geeigneten Material besteht, gebildet, und zwar so, daß die Drehachse auf die Höhenmitte der Löcher in den Mappenwänden zu liegen kommt. Der eingeklebte Streifen 6 besitzt der Achse entlang schmale Schlitze, deren Anordnung und Anzahl mit den Aussparungen der Wände übereinstimmen. Die eingefügten Karteikarten 8 tragen zweckmäßig einen Zahn aus Celluloid (7).
Ein besonderer Vorteil der Mappe ist darin zu sehen, daß sie kein besonderes Karteigerät benötigt, sondern in jedem beliebigen Behälter abgestellt werden kann. Die fabrikatorische Herstellung ist sehr einfach und billig.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Mappe zur Aufnahme von staffeiförmig angeordneten Karteikarten, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Mappenränder mit Aussparungen versehen sind, die das Flachlegen der Mappe auf dem Tisch und das Schwenken der Karteikarten ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1939V0035785 1939-03-23 1939-03-23 Mappe zur Aufnahme von staffelfoermig angeordneten Karteikarten Expired DE696901C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1186028B (de) * 1961-08-02 1965-01-28 Dr Alfred Volk Sammelmappe aus Kunststoff, insbesondere zur Aufnahme von Schulheften, Broschueren od. dgl.

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