DE696397C - Vorrichtung zum Auffangen von zwischen Biegewalzen gerundeten Dosenzargen und zum Zufuehren zu einem Loet- oder Falzdorn - Google Patents

Vorrichtung zum Auffangen von zwischen Biegewalzen gerundeten Dosenzargen und zum Zufuehren zu einem Loet- oder Falzdorn

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DE696397C
DE696397C DE1936SC111402 DESC111402D DE696397C DE 696397 C DE696397 C DE 696397C DE 1936SC111402 DE1936SC111402 DE 1936SC111402 DE SC111402 D DESC111402 D DE SC111402D DE 696397 C DE696397 C DE 696397C
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DE1936SC111402
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Inventor
Dipl-Ing Friedrich Schiller
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L Schuler GmbH
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L Schuler GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
    • B21D51/2676Cans or tins having longitudinal or helical seams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Auffangen von zwischen Biegewalzen gerundeten Dosenzargen und zum Zuführen zu einem Löt- oder Falzdorn Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auffangei der 'aus Biegewalzen austretenden, zwischen diesen gerundeten Dosenzargen und zum Zuführen zu einem Löt-oder Falzdorn. An eine solche Vorrichtung werden mannigfache Anforderungen gestellt. Der Aufbau :soll evnfachsein, troitzdem soll die Vorrichtung- nach M'isglicht#.eit für Zargen verschiedener Durchmesser verwendet werden können. Der zuerst gerundete Zargenteil !soll nach Austritt aus den Bie)#ewalzen: möglichst rasch :erfaßt oder geleitet werden, damit Schwankungen in den elastischen Eigenschaften des Zargenwerkstoffes das sichere Awffanigen nicht vereiteln können, denn solche Schwankungen haben im allgemeinen Abweichungen des Zargenweges und des Zargendurchmessers, welcher der der Zarge zwischen den Biegewalzen erteilten Krümmung entspiricht, zur Folge. Schließlich wird von einer Auffangvorrichtung noch verlangt, daß degerundeten Zargen möglichst schonend behandelt werden, d. h. daß die diesen einmal. erteilte Krümmung nicht, nachträglich verändert wird.
  • Die 'der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht denmach in der Schaffung einer Auffangvorrichtung der eingangs :erwähnten Art, die nach Möglichkeit den gestellten Forderuagen entspricht und hierbei Nachteile, die bekannte gleichartige Einrichtungen aufweisen, vermeidet. In Anlehnung an eine solche bekannte Auffangvorrichtung, bei der die Zargen noch während des Durchlaufens der Biegewalzen auf einer Mantelfläche abgestützt werden, besteht die erfindungsgemäße Lösung der gestellten Aufgabe aus ,einer Auffangvorrichtung v-hne einen die EnnrollbE:wegung der gerundeten Zarge begren--zenden Anschlag und mit nur einer Abstützfläche. für die Zarge :sowie aus einer Ausrichtvorrichtung. Bei Anordnung der Auffangvorrichtung etwa oberhalb der Biegewalzen wird die Zarge von der einzigen Abstützfläche auf der inneren Mantelfläche, bei beliebiger Anordnung der Auffangvorrichtung in bezug auf die Biegewalzen dagegen auf der äußeren Mantelfläche aufgefangen. Die Ausrichtvorrichtung @erfaßt die Zarge; nachdem diesle aufgefangen ist, an derjenigen Zargenlängskante, die durch die andere von der Abstützfläche getrennt ist, und dreht die Zarge um eine zur Zargenlängsachse parallele oder mit dieser zusammenfallende Achse in die für das Löten oder Falzen erforderliche Lab e.
  • Eine vorteilhafte Bauform einer solchen Vorrichtung, bei der die Zarge auf ihrer inneren Mantelfläche aufgefangen wird, be-,steht bemaß der Erfindung aus einem die Zarge nur auf dieser inneren Mantelfläche abstützenden Dorn, einer in dessen Längsrichtung hin und her bewegbaren Förder-.slchebe, die die Zarge vor sich her-- und auf dien Löt- odez Falzdorn: aufschiebt und einem sich auf die äußere Mantelfläche nachgllebig aufsetzenden Richtstift o. dgl., dervor Moder während des Vorschubs der Zarge durch die Förderscheibe - eine Drehung von etwa 36o° um die Zargenach.se ausführt.
  • Eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung, in der die Zarge jedoch auf ihrer äußeren Mantelfläche aufgefangen wird, kennzeichnet sich durch einen zur Ermöglichung des Einrollens der Zarge über einen Teil seiner Mantelfläche offenen, die Zarge nur auf dieser äußeren Mantelflächie abstützendem Hohlkörper, eine in dessen Längsrichtung hin und her benegbare Förderscheibe, die die Zarge vor sich her- und auf den Löt-oder Falzdorn aufschiebt und einen sich auf die innere Mantelfläche nachgiebig aufsetzenden Richtstift o. dgl., der - vor oder -vährcnd dies Vorschubs der Zarge durch die Förderscheibe - eine Drehung vorn etwa 36o° um die Zargenachse ausführt.
  • Die beiden vorstehend erläuterten Vorrichtungen, bei denen die Zargen entweder auf der inneren oder auf der äußeren Mantelfläche abgestützt werden, können gemäß der Erfindung auch derart ausgebildet sein, daß die Förderscheibe außer ihrer Hinundherbiewegwng die vorerwähnteDrehung desRichtstiftes ausführt, wobei dann dieser Richtstift in der Förderscheibe nachgiebig gelagert ist.
  • Die für den. Gegenstand des Hauptanspruchs charakteristischen Merkmale sind demnach die Ver-vendung nur einer Abstützfläche= die Vermeidung eines die Einrollbewegüng der gerundeten Zarge begrenzenden Anschlags und die Anordnung einer Ausrichh"o.rrichtung. Diese Merkmale, die vorstehend und übereinstimmend hiermit im Hauptanspruch im einzelnen erläutert .sind, tragen zur Lösung der gestellten Aufgabe in. ,dem nachstehend angegebenen Umfang bei und begründen dadurch die Patentfähigkeit der Erfindung.
  • Die Verwendung nur einer- Abstützfläche,, durch die die Zarge eut<veder auf der inneren oder auf der äußeren Mantelfläche aufgefangen wird, gestattet die Anwendung der gleichen Vorrichtung zum Auffangen . von Zargen verschiedenen Durchmessers, und j zwar in einem größeren Bereich. Eine bekannte Vorrichtung ist mit zwei Abstützfläcben ausgestattet. Da bei dieser älteren Bauart für jeden Zargendurchmesser ein besonderer, aus einer inneren und einer äußeren: Führung bestehender Dorn erforderlich ist und da ferner jeder Dorn aus mehreren nur für das Auffangen von Zargen gleichen Durchmessers verwendbaren Einzelteilen besteht, ist jede solche Vorrichtung nicht nur kostspielig, sondern auch nur sehr beschränkt anwendbar. Außer der Verwendbarkeit für Zargen, deren "Durchmesser in einem größeren Bereich liegen, -weist eine Auffangvorrichtung, mit nur einer Ab.stützfläche noch den. weiteren erheblichen Vorteil einer Verhürzwng des sog. freien Einrollweges auf, d. h. die vordere Zargenlängskante ist sich nach Austreten aus den Biegewalzen nur über ein kurzes Stück des, gesamten Einrollweges selbst überlassen. Die Zarge -wird also sehr bald nach Verlassen der Biegewalzen sicher und vor allem schonend aufgefangen, und zwar sowohl bei Abstützung auf der inneren als auch bei Abstützung auf der äußeren: Mantelfläche, und ferner unbeeinflußt von :etwaigen Schwankungen in den elastischen Eigenschaften des Zargenwerkstoffes.
  • Auch das weitere Merkmal, die Vermeidung eines den Einrollweg der gerundeten Zarge begrenzenden Anschlags, trägt wesentlich zur Vereinfachung des Aufbaus der Auffängvoxrichtung bei, ohile daß jedoch durch die Einfachheit in der Gestaltung etwa die der Zarge zwischen den Biegewalzen erteilte Rundung versehrt würde. Ein soalcber Anschlag, der bei einer anderen bekannten Auffangvorrichtung mit gleichfalls nur einer Abs.tützfiäche vorhanden ist, biegt die Zarge entgegengesetzt zu der dieser zwischen den Biegewalzen erteilten Krümmung auf. Eine solche nachträgliche Abschwächung der Zargenkrümmung tritt vor allem dann ein, wenn die Auffangvorrichtung nicht sorgfältig eingestellt ist oder wenn die elastischen Eigenschaften des Zarge nwerkstoffes schwanken. Insbesondere sind Abweichungen in der Federung des Zargenwerkstoffes viel häufiger und vor allem auch in ausgeprägterem Maße vorhanden, als für gewöhnlich angenommen wird. Auch wenn die durch Wiederawfbiegen umrund ge-vordenen Zargen noch in die Auffangvorrichtung hineingelangen können, so erfordern doch selbst diese mäßigen Abweichungen von der runden Gestalt nachträglich ein nochmaliges Ausrichten der Zarge auf den vorgeschriebenen Querschnitt: Durch den Wegfall eines die Einrollbewegung der gerundeten Zarge begrenzenden Anschlags ist bei der Auffangvorrichtung gemäß der Erfindung daher auch jede Gefahr des Unrundwerdens der Zarge vollständig vermieden. Die Zarge läuft mit der dieser erteilten Krümmung in: die Auffangvorriclituing hinein und verharrt dort unbeeinflußt, bis die Ausrichtvori-ichtu:ng an der Zarge angreift' Da bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung weder eine zweite Abstützfläche noch ein Anschlag vorhanden sind, besteht auch nicht die Möglichkeit, daß durch fehlerhafte Einstellungen die Zarge unrund wird. Eine Einstellung erfolgt bei der Auffangvorrichtung gemäß der Erfindung nur beim Übergang auf einen anderen Durchmesser, und zwar beschränkt sich .eine solche Verstellung auf die Veränderung de;s Abstandes zwischen der eigentlichen Auffangvorrichtung und die Biegewalzen.
  • Gegenüber der zuletzt @e-wähnten bekannten Auffangvorrichtung ist die erfindungsgemäße Gestaltung nicht nur wegen des fehlenden Ansch Tages fortschrittlich, sondern auch deshalb, weil die vordere Zargenlängskante bei der bekannten Vorrichtung bis zum Anstoßen an den Anschlag einen Einrollweg von rund 36o° durchmißt, .so daß die Zarge über den größten Teil des Einrollweges sich selbst überlassen ist und damit unüberwachbare und das ununterbrochene Arbeiten der Vorrichtung verhindernde Eigenbewegungen ausführt, die bei der .erfindungsgemäßen Vorrichtung. infolge der erheblichen Verkürzung des Einrollweges nicht entstehen können.
  • Unter Berücksichtigung des Vorteils, den die Unversehrtheit der gerundeten Zarge infolge der,erfinderischen Gestaltungsmerkmale der Auffangvorrichtung .ohne Anschlag gemäß der Erfindung darstellt, kann die Vervollständigung dieser Auffe-ligvonrichtung durch zusätzliche Mittel zum Äusrichtel der aufgefangenen Zarge ohne -weiteres in Kauf genommen werden. Die Aufwendungen für Einbau und Antrieb dieser Ausrichtvorrichtung sbehen in :einem durchaus tragbaren Verhältnis zu der durch den wegfallenden Anschlag" gewonnenen Sicherheit der gleichbleibenden Zargenrundung. In der bekannten Vorrichtung kommt die Zarge durch den Anschlag wohl bereits während des Auffangens in einer angenähert ausgerichteten Lage auf der Auffangvorrichtung zur Ruhe, vorausgesetzt, daß die Zarge infolge des langen Einnollweges, diesen Anschlag überhaupt erreicht. In diese aus, erichtete Lage t' -wird die Zar-e t' bei der Auffangvorrichtung gemäß der , Erfindung erst nachträglich durch die Ausrichtvorrichtung gebracht. Da ferner die erfindungsgemäße Auffangvorrichtung infolge des wegfallenden Anschlages gegen abweichende Einrollbewegungen der Zargen praktisch unempfindlich ist, kommt es auf genau über-,einstimmende Einrollbewegungen der Zargen hier auch nicht an. In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Esstellen jeweils in Stirnansicht dar: Abb. leine Vorrichtung zum Auffangen der Zarge auf der inneren Mantelfläche, Abb. 2 ,eine Vorrichtung zum Auffangen der Zarge auf der äußeren Mantelfläche.
  • Die Lage der Zarge 9 nach Verlassen der Walzen i, 2, 3 ist in beiden Abhildun,gen strichpunktiert wiederbegeben.
  • Blei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i befinden sich am Ende des Tisches q., über den die Zarge g der Biegevorrichtung zugeführt wird, die beiden Förderwalzen i, 2 und die Biegewalze 3. über den Walzen ist der Don 5 angeordnet, an dessen einer Stirnseite die Förderscheibe 6 ihre Ausgangsstellung @eimlimmt. Die Förderscheibe 6 trägt den nachgiebig gelagerten, durch die Kurve 8 gesteuerten Richtstift 7. Die Arbeitsweise die-,&er Vorrichtung wird wie folgt beschrieben: D-er zwischen den Walzen i, 2, 3 zuerst gerundete Zangenteil wird durch den Walzenvoirschub an den Dorn 5 heran, weiter um diesen herum geführt und kommt schließlich m einer beliebigen Stellung zur Ruhe, nachdem auch das Zargenende die Walzen i, 2,a3 verlassen hat. Näher betrachtet, @spielt sich das Auffangen der Zarge so ab, daß der zuerst gerundete Zargenteil bereits nach eines Bogens von etwa i8o° von dem Dorn 5 unterstützt wird. Die Zaräe 9 gleitet nach dem Auftreffen auf dem Dorn 5 zunächst an diesem entlang, dann über diesen hinweg und rollt sIch schließlich nach Freigeben des zuletzt gerundeten Zargenteils durch die Walzen i, 2, 3 vollständig um den Dorn 5 herum. Da das Maß der der Zarge 9 durch die Walzen i, 2, 3 erteilten Drehung von verschiedenen Bedingungen abhängig ist, kommen die Zargen 9 auf dem Dorn 5 in- wechselnden Stellungen zur Ruhe. Durch diese- Art der Abstützung können unüberwachbare Eigenbewegungen der Zarge, insbesondere solche des zuerst gerundeten Zargenteils, nicht mehr auftreten. Ein Dorn 5 von verhältnismäßig kleinem Durchmesser, dessen Mantel die Abstützfläche bildet, ist zum Auffangen von Zargen, deren Durchmesser in einem größeren Bereich liegen, geeignet.
  • Nachdem sich die Zarge 9 um den Dorn 5 herumgerollt hat, -wird die Förderscheibe 6 derart bewegt, daß .die Zargeg am Ende dieser Bewegung die für den Löt- oder Falzvorgang erforderliche Lage einnimmt, ehe die Zarge 9 auf den Löt- oder Falzdorn io aufgCschoben wird. Die Scheibe 6 kann daher zunächst eine reine Umlawfsbeivegung im Zeigersinn ausführen. Infolge dieser Bewegung wird der Richtstift 7 durch die nur angedeutete Kurrve 8 entgegen der Wirkung der Feder i i auf der äußeren Mantelfläche der Zarge 9 entlang geführt und trifft im Verlauf dieser Drehbewegung auf die äußere Zärgenlängskante 12. Im Verlauf der weiteren Drehbewegung der Scheibe 6 wird nunmehr die Zarge 9 vom Stift 7 :mitgenommen. Die Scheibe 6 beendet ihre Bewegung dann, wenn die Zarge 9 die für den Löt- oder Falzdorn io erforderliche Lage einnimmt. Darauf b'ewegt sich die Förderscheibe 6 in Achsenrichtung des Dornes 5 und schiebt hierbei die ausgerichtete Zarge 9 auf den Löt- oder Falzdorn t o auf.
  • Andererseits kann die Drehbewegung der Scheibe 6 auch während eines Teils dieser Vorschubb,erovegung,während der also die Zarge 9 auf den Löt- oder Falzdorn io geschoben wird, erfolgen. Der Richtstift 7 gleitet hierbei an der in diesem Fall etwa schraubenlinienartig verlaufenden Kurve 8 entlang, da auch die Förderscheibe 6 sich in gleicher Weise -schraubenliüienartig auf den Löt- oder Falzdorn io zu -dreht. Um die Bewegungen der Förderscheibe 6 bzw. den Verlauf der Kurve 8 durch die Förderwalze i nicht zu behindern, kann diese entweder vorübergehend aus dem Bereich der Förderscheibe 6 und der Kurve 8 geschwenkt -%verden, oder der Dorn 5 wird, nachdem sich die Zarge um diesen herumgerollt hat, .in den Bereich der Scheibe 6 angehoben. In dieser Stellung nimmt dann die Zargenachse die für den Löt- oder Falzdorn: io erforderliche Lage ein.
  • Die die Zarge 9 auf ihre äußere Mantelfläche abstützende Vorrichtung nach Abb.2 besteht gleichfalls aus den Förderwalzen i, 2, aus der Biegewalze 3 und aus dem Zuführungstisch q:. Über den Walzen r, 2, 3 ist der Hohlkörpter 13 belagert, der zum Eintreten derr Zarge 9 die Öffnung 14 au@veist. Bei entsprechender gegenseitiger Anordnung der Walzen i, 2, 3 kann -sich der Hohlkörper 13 im Sinne der Zeichnung auch seitlich oder unterhalb der Biegewalze 3 befinden. Die Förderscheibe 6 ist im Innern des Hohlkörpers 13 geführt und trägt den nachgiebig gelagerten, durch die Kurve 8 gesteuerten Richtstift 7.
  • Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung wird Ute folgt beschrieben: Unter dein Vorschub der Walzen i, 2, 3 gelangt die vordere Zargenlängskante nach einem Einroliweg von etwa 2.1o° durch die Eintrittsöffnung 14 hindurch mit dem Hoh1-körp!erinnern in Berührung. Jedoch läuft die Zarge in den Hohlkörper bereits wesentlich früher, -etwa nach i 2o', ein. Wenn aber die vordere Zargenlängskante einmal durch die Öffnung 14 des Hohlkörpers 13 getreten ist, hat die Zarge g bereits keine -Möglichkeit mehr; Eigenbewegungen auszuführen. Entsprechend der fortschreitenden Rundung der Zarge 9 zwischen den Walzen i, 2, 3 rollt sich diese schließlich vollständig irr, den Hohlkörp,er 13 hinein und kommt in diesem zur Ruhe. Auch dieser Hohlkörper ist demnach zum Auffangen von Zargen größeren Durchmesserbereiches geeignet. Der Durchmesser der größten Zarge entspricht etwa dem Innendurchmesser des Hohlkörpers, während der kleinste Durchmesser einer von der gleichen Vorrichtung noch mit Sicherheit aufgefangenen Zarge wesentlich kleiner sein kann.
  • Nach vollständigem Einrollen der Zarge g in den Hohlkörper 13 schiebt die Förderscheibe 6 die Zarge 9 vor sich her und auf den Löt- oder Falzdorn io zu. Gleichzeitig oder vorher führt die Scheibe 6 eine Drehbewegung im Gegenzeigersinn aus, in deren Verlaufsich der durch die Kurve 8 gesteuerte Richtstift 7 -entgegen der Wirkung der Feder i i auf die innere Mantelfläche der Zarge g au:fsietzt, auf das innere Zargenende 15 trifft und im Verlauf der weiteren Drehung der Scheibe 6 die Zarge g 'm die für das Weiterbearbeiten auf dem Löt- oder Falzdorn io erforderliche Lage dreht.
  • Die Auffangvorrichtung gemäß der Erfindung erfüllt demnach, wie -insbesondere aus der Erläute'run'g der beiden Ausführungsbeispiele hervorgeht, durch die Einfachheit der Bauform, Vielseitigkeit in der Verwendung, rasche Erfassung des zuerst gerundeten Zargenteils und schonende Behandlung der gerundeten Zarge alle in der Beschreibungs-einleitung aufgestellten Forderungen, die an eine solche Einrichtung gestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Vorrichtung zum Auffangen der aus Biegewalzen austretenden, zwischen diesen ,gerundeten Dosenzargen und zum Zuführen. zu einem Löt- oder Falzdorn, bei der die Zargen noch während des Durchlaufens der Walzen auf einer Mantelfläche abgestützt werden, gekennzeichnet durch ,eine Auffangvorrichtung ohne einen die Einrallbevegung der gerundeten Zarge begrenzenden Anschlag und mit nur einer Abstützfläche für die Zarge, die diese bei Anordnung der Auffangvorrichtung etwa oberhalb' der Biegewalzen auf der inneren Mantelfläche, bei beliebiger Anordnung der Auffangvorrichtung in bezug auf die Biegewalzen dagegen auf der äußeren Mantelfläche auffängt, und durch eine Ausrichtv orrichtung, die die Zarge, nachdem diese aufgefangen ist, an derjenigen Zargenlängskante, die durch die andere
DE1936SC111402 1936-01-22 1936-01-22 Vorrichtung zum Auffangen von zwischen Biegewalzen gerundeten Dosenzargen und zum Zufuehren zu einem Loet- oder Falzdorn Expired DE696397C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4448054A (en) * 1981-04-03 1984-05-15 Westinghouse Electric Corp. Coil winding apparatus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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