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Diese
Erfindung betrifft einen IC Kartenleser/-schreiber zum Auslesen
und Schreiben von Information aus oder in IC Karten, die unterschiedliche Protokolle
aufweisen.
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Ein
IC Kartenleser/-schreiber, der beispielsweise in eine Geldautomatenvorrichtung
eingebaut ist, die in einem Finanzorgan oder dergleichen verwendet
wird, liest verschiedene Information aus, die in einer IC Karte
gespeichert ist, die von einem Benutzer eingeführt ist, und liefert die ausgelesene
Information an den Hauptkörper
der Geldautomatenvorrichtung, der als ein Host-Gerät
mit dem Leser/Schreiber verbunden ist, und dann wird die Information
verschiedenen Prozessen unterworfen. Der IC Kartenleser/-schreiber
schreibt Information von dem Hauptkörper der Vorrichtung in die
IC Karte.
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Als
Protokoll, das eine Kommunikation zwischen der IC Karte und dem
IC Kartenleser/-schreiber
erlaubt, wird momentan in Japan hauptsächlich das "T = 14" Protokoll verwendet, und IC Karten,
die für
das "T = 14" Protokoll vorgesehen
sind, sind in der Mehrzahl, und folglich sind die meisten der IC
Kartenleser/-schreiber dafür
ausgelegt mit IC Karten umzugehen, die für das "T = 14" Protokoll verwendet werden.
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Weltweit
ist dagegen das Protokoll der IC Karten auf das "T = 1" oder "T = 0" Protokoll standardisiert, und es scheint
so, als ob das Protokoll in Zukunft in Japan dominieren wird. Es
ist jedoch unmöglich
daran zu denken, dass das "T
= 14" Protokoll
sofort in das "T
= 1" oder "T = 0" Protokoll geändert wird, und
in einer Übergangszeitperiode
werden IC Karten verschiedener Protokolltypen verwendet werden müssen.
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Wenn
folglich ein IC Kartenleser/-schreiber nicht ausgelegt ist mit verschiedenen
Typen von Protokollen umzugehen, sind IC Kartenleser/-schreiber, die
jeweils für
die verschiedenen Protokolltypen vorgesehen sind, notwendig, und
dies ist unbequem.
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EP 0 282 992 A2 offenbart
einen IC Kartenleser/-schreiber, der ein Empfangsmittel enthält zum Empfangen
eines Befehls von einem Host-Gerät,
ein Analysemittel zum Analysieren des Befehls, der von dem Empfangsmittel
empfangen worden ist, und ein Kommunikationsmittel zum Kommunizieren
mit einer IC Karte basierend auf einem standardisierten Protokoll
für eine
Anfangskommunikation mit der IC Karte. Bei diesem Stand der Technik
wählt der
IC Kartenleser/-schreiber
nicht die Taktfrequenz in Abhängigkeit von
einem bestimmten Protokoll.
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Aufgabe
dieser Erfindung ist die Schaffung eines IC Kartenlesers/-schreibers,
der in der Lage ist mit IC Karten verschiedener Protokolltypen umzugehen,
die Funktion jedes Protokolls zu bewältigen und den Komfort signifikant
zu verbessern.
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Diese
Aufgabe wird durch einen IC Kartenleser/-schreiber gemäß Anspruch
1 gelöst.
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Diese
Erfindung kann durch die folgende detaillierte Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels
in Verbindung mit den beigefügten
Zeichnungen besser verstanden werden. Es zeigen:
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1 eine
Außenansicht
eines IC Kartenlesers/-schreibers gemäß einem Ausführungsbeispiel der
Erfindung;
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2 ein
Blockdiagramm, das schematisch den Aufbau des IC Kartenlesers/-schreibers
gemäß 1 verdeutlicht;
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3 ein
Diagramm, das ein Beispiel eines Applikationsmodus des IC Kartenlesers/-schreibers in einem
Fall zeigt, bei dem ein Host-Gerät
mit dem IC Kartenleser/-schreiber gemäß 1 verbunden ist;
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4 ein
Flussdiagramm zum Verdeutlichen des Gesamtbetriebs in dem Applikationsmodus
gemäß 3 gemäß dem Ausführungsbeispiel.
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Es
wird jetzt ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
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1 zeigt
das Aussehen eines IC Kartenlesers/-schreibers gemäß einem
Ausführungsbeispiel der
Erfindung.
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Wie
in 1 gezeigt, ist ein Einführungsschlitz, durch welchen
eine IC Karte eingeführt
wird, in dem Frontbereich eines IC Kartenlesers/-schreibers (der
im Folgenden einfach als Leser/Schreiber bezeichnet wird) 1 gebildet,
und ein Kommunikationsanschluss (Kontakt) zur Kommunikation mit
der IC Karte, die in den Einführungsschlitz
eingeführt
ist, ist im Inneren des Lesers/Schreibers 1 gebildet (siehe 2).
Ferner ist ein Kommunikationsanschluss 3, der durch einen
voreingestellten Anschluss gebildet ist, auf der Rückseite
bereitgestellt, und der Kommunikationsanschluss 3 wird
mit einem Host-Gerät (Hauptkörper der
Vorrichtung) verbunden, beispielsweise einer Kasse, um eine Kommunikation
mit dem Host-Gerät
zu erlauben. Fer ner ist ein Kommunikationsanschluss 4,
der durch einen voreingestellten Anschluss gebildet ist zur Verbindung
mit einer Tastatur, die als Option verwendet wird, bereitgestellt.
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2 zeigt
schematisch den Aufbau des Lesers/Schreibers 1. Wie in 2 gezeigt,
ist eine CPU 10 zur Steuerung des Gesamtbereichs des Lesers/Schreibers 1 mit
einem ROM 11, RAM 12 und Kommunikationsschnittstellen 13 bis 15 über einen Bus 16 verbunden.
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In
dem ROM 11 sind ein Betriebssteuerprogramm des Lesers/Schreibers 1 gemäß der Erfindung
und dergleichen gespeichert, und die CPU 10 wird gemäß dem Programm
betrieben. Verschiedene Datenstücke,
die zur Steuerung der CPU 10 notwendig sind, werden zeitweise
in dem RAM 12 gespeichert.
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Die
Kommunikationsschnittstelle 13 arbeitet als Schnittstelle,
um eine Kommunikation mit dem Host-Gerät über den Kommunikationsanschluss 3 zu erlauben,
unterwirft die Daten von dem Host-Gerät einem voreingestellten Umwandlungsprozess,
und liefert dann die Daten an die CPU 10, und unterwirft den
Daten von der CPU 10 einem voreingestellten Umwandlungsprozess
und liefert dann die Daten an das Host-Gerät über den Kommunikationsanschluss 3.
Die Kommunikationsschnittstelle 14 arbeitet als eine Schnittstelle,
um eine Kommunikation mit der IC Karte über den Kommunikationsanschluss 5 zu
erlauben, unterwirft die Daten von der IC Karte einem voreingestellten
Umwandlungsprozess und liefert dann die Daten an die CPU 10,
und unterwirft die Daten von der CPU 10 einem voreingestellten
Umwandlungsprozess und liefert dann die Daten an die IC Karte über den
Kommunikationsanschluss 5. Die Kommunikationsschnittstelle 15 arbeitet
als eine Schnittstelle, um eine Kommunikation mit der Tastatur über den
Kommunikationsanschluss 4 zu erlauben, und unterwirft die
Daten von der Tastatur einem voreingestellten Umwandlungsprozess,
und liefert dann die Daten an die CPU 10.
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3 zeigt
ein Beispiel des Applikationsmodus des Lesers/Schreibers 1 in
einem Fall, bei dem das Host-Gerät
mit dem Leser/Schreiber 1 verbunden ist. Wie in 3 gezeigt,
ist das Host-Gerät 20 beispielsweise
mit dem Kommunikationsanschluss 3 des Lesers/Schreibers 1 über ein
RS232C-Interface Kabel verbunden. Eine Tastatur 21 ist
mit dem Kommunikationsanschluss 4 verbunden, wenn dies
notwendig ist. Die Tastatur wird von dem Benutzer verwendet, um
ein Passwort oder dergleichen zum Zeitpunkt der Benutzung des Lesers/Schreibers
einzugeben.
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In
der folgenden Erklärung
wird der Einfachheit halber der Leser/Schreiber 1 als ein
Gerät erklärt, das
ausgelegt ist mit dem "T
= 14" Protokoll
umzugehen (Blocktransferprotokoll zur Verwendung in Japan) und mit
dem "T = 1" Protokoll (Blocktransferprotokoll).
Die Protokolle, die verwendet werden können, sind nicht auf die oben
genannten zwei Protokolle begrenzt. In dem "T = 14" Protokoll und dem "T = 1" Protokoll sind beispielsweise die Rücksendungsanfragenarten
und Befehle, die verwendet werden, und die Taktraten verschieden.
Typische Taktraten der oben genannten Protokolle sind 4,9 MHz in
dem "T = 14" Protokoll und 3,5
MHz in dem "T =
1" Protokoll.
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Das
erste Ausführungsbeispiel
wird unter Bezugnahme auf 4 erklärt. Das
erste Ausführungsbeispiel
hat ein Merkmal, dass der Leser/Schreiber 1 ein entsprechendes
Protokoll gemäß Daten
(Befehl) auswählt,
die von dem Host-Gerät 20 in
dem Applikationsmodus, wie in 3 gezeigt,
geliefert werden.
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4 zeigt
ein Flussdiagramm zur Verdeutlichung des Gesamtbetriebsprozesses.
In Schritt S1 wird zuerst ein Karteneinführungsanforderungsbefehl von
dem Host-Gerät 20 an
den Leser/Schreiber 1 gesendet. Der Inhalt des Karteneinführungsanforderungsbefehls
enthält
verschiedene Datenstücke zum
Anfordern der Einführung
der IC Karte und Daten zum Einstellen jedes Protokolls (T = 1 oder
T = 14). Der Leser/Schreiber 1 bestimmt das Protokoll durch
Analysieren des Befehls, und wird in den Wartezustand zum Einführen der
IC Karte gesetzt (Schritt S2). Gemäß diesem Beispiel wird angenommen, dass
das "T = 1" Protokoll als Ergebnis
der Analyse des Befehls gesetzt wird (Schritt S3a).
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Wenn
eine Einführung
einer IC Karte in den Einführungsschlitz 2 durch
einen Sensor detektiert wird, der in dem Karteneinführungsschlitz 2 des
Lesers/Schreibers 1 angeordnet ist (Schritt S4), werden all
nächstes
eine Energieversorgungsspannung und ein Takt von der Kommunikationsschnittstelle 14 an die
IC Karte über
den Kommunikationsanschluss 5 geliefert, und ein Zurücksetzen
der IC Karte (Aktivierung der Karte) wird bewirkt (Schritt S5).
Zu diesem Zeitpunkt ist der zu liefernde Takt in Abhängigkeit
von dem Protokoll unterschiedlich, und wie oben beschrieben wird
ein Takt von 3,5 MHz im Falle des "T = 1" Protokolls geliefert, und ein Takt
von 4,9 MHz wird geliefert im Falle des "T = 14" Protokolls. Gemäß diesem Beispiel wird das "T = 1" Protokoll gesetzt, und
ein Takt von 3,5 MHz geliefert.
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Wenn
eine IC Karte, die dem "T
= 1" Protokoll entspricht,
mit einem Takt von 3,5 MHz versorgt wird, sendet sie Anfangsinformation
an den Leser/Schreiber 1 (Schritt S6). Im Falle einer IC
Karte, die dem "T
= 14" Protokoll
entspricht, sendet die IC Karte Anfangsinformation an den Leser/Schreiber 1, wenn
sie mit einem Takt von 4,9 MHz versorgt wird.
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Der
Leser/Schreiber 1, der die Anfangsinformation von der IC
Karte empfangen hat, analysiert den Inhalt der Anfangsinformation.
Der Leser/Schreiber 1 überprüft beispielsweise,
ob die IC Karte mit dem Protokoll ("T = 1" Protokoll gemäß diesem Beispiel), das in
Schritt S3a gesetzt worden ist, übereinstimmt,
basierend auf Daten, die in der Anfangsinformation enthalten sind,
die verwendet werden kann, um das Protokoll der IC Karte zu bestimmen
(Schritt S8). Wenn eine IC Karte mit einem Protokoll, das von dem
in dem Leser/Schreiber 1 gesetzten Protokoll verschieden
ist, eingeführt
ist, wird das Protokoll in Schritt S8 überprüft, und die IC Karte als unzulässige Karte
behandelt, beispielsweise ausgeworfen (Schritt S15). In diesem Fall,
wenn das Host-Gerät 20 Daten entsprechend
einem anderen Protokoll, das das "T = 14" Protokoll ist, an den Leser/Schreiber 1 sendet, wie
im Fall gemäß Schritt
S1, kann der Leser/Schreiber 1 das Protokoll setzen, was
eine Kommunikation mit der IC Karte mit dem "T = 14" Protokoll erlaubt. Wenn dagegen basierend
auf der Anfangsinformation von der IC Karte in Schritt S8 eine Übereinstimmung
der Protokolle bestimmt wird, wird die Anfangsinformation über die
Kommunikationsschnittstelle 13 und den Kommunikationsanschluss 3 an
das Host-Gerät 20 gesendet
(Schritt S9).
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Der
Leser/Schreiber 1 hält
das Kommunikationsprotokoll unverändert bis ein Leser/Schreiber-Initialisierungsanforderungsbefehl
von dem Host-Gerät 20 empfangen
wird. Der Inhalt des Leser/Schreiber-Initialisierungsanforderungsbefehls
enthält
verschiedene Daten zur Initialisierung des Lesers/Schreibers. In
einer Zeitperiode nachdem das Protokoll gesetzt worden ist bis zur
Initialisierung des Lesers/Schreibers durch den Leser/Schreiber-Initialisierungsanforderungsbefehl,
behandelt der Leser/Schreiber einen Befehl für ein anderes Protokoll als
einen unzulässigen
Befehl, selbst wenn der Befehl von dem Host-Gerät 20 empfangen worden
ist.
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Als
nächstes
wird der Protokolländerungsvorgang
erklärt.
Wenn der Leser/Schreiber-Initialisierungsanforderungsbefehl
von dem Host-Gerät 20 empfangen
wird (Schritt S10), analysiert der Leser/Schreiber 1 den
Befehl (Schritt S11) und initialisiert den Leser/Schreiber 1 (Schritt
S12). Das Kommunikationsprotokoll des Lesers/Schreibers 1 wird ebenfalls
initialisiert (Schritt S13). In diesem Fall wird beispielsweise
das "T = 1" Protokoll als das
anfänglich
gesetzte Protokoll verwendet. Nachdem der Leser/Schreiber 1 die
Initialisierung beendet hat, wird Statusinformation, die als Ergebnis
der Initialisierung gewonnen wird, an das Host-Gerät 20 gesendet (Schritt
S14).
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Da
gemäß dem Ausführungsbeispiel
ein entsprechendes Protokoll vorher gesetzt wird gemäß einem
Befehl, der von dem Host-Gerät 20 an
den Leser/Schreiber 1 geliefert wird, kann der Leser/Schreiber 1 mit
IC Karten umgehen, die verschiedene Protokolle haben.
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Wie
oben beschrieben, kann gemäß der Erfindung
ein IC Karten Leser/Schreiber geschaffen werden, der mit einer IC
Karte einer Mehrzahl von Protokollen umgehen kann, der mit der Funktion,
die jedem Protokoll innewohnt umgehen kann, und der den Nutzen signifikant
verbessert.