DE69625136T2 - Vorbehandlungszusammensetzung für die Haut - Google Patents

Vorbehandlungszusammensetzung für die Haut

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DE69625136T2
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Minh A. Hoang
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Becton Dickinson and Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N59/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing elements or inorganic compounds
    • A01N59/12Iodine, e.g. iodophors; Compounds thereof
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P17/00Drugs for dermatological disorders
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P31/00Antiinfectives, i.e. antibiotics, antiseptics, chemotherapeutics
    • A61P31/04Antibacterial agents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft verbesserte Zusammensetzungen für ein Hautpräparat und spezieller filmbildende Zusammensetzungen, die gegenüber Körperflüssigkeiten beständig sind und im Bezug auf die Haut eine anhaltende antimikrobielle Wirksamkeit vermitteln. Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung sind besonders verwendbar in den Heilberufen.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Ein kritischer Zeitpunkt ist, wenn bestehende antiseptische Präparate oder Materialien während chirurgischer Eingriffe ihre Wirksamkeit zur Gewährung der erforderlichen Prophylaxe verlieren. In diesem Fall können subdermales Muskelgewebe und/oder innere Körperorgane Mikroorganismen ausgesetzt werden. Eine typische Vorgehensweise besteht darin, dass eine konventionelle antiseptische Lösung, Lotion, usw. auf die Haut vor der Ausführung eines chirurgischen Eingriffes aufgetragen wird. Derartige prophylaktische Substanzen sind Körperflüssigkeiten ausgesetzt, wie beispielsweise Blut, Schweiß, Urin, Magensekreten mit hoher Azidität und dergleichen, sowie Alkohol oder anderen Sterilisationsmitteln, die üblicherweise beim chirurgischen Eingriff verwendet werden. Konventionellen antiseptischen Präparaten fehlt die Beständigkeit gegenüber derartigen Flüssigkeiten, weshalb bei ihnen die Neigung besteht, im Verlaufe der Operation entfernt zu werden. Ähnlich besteht nach dem operativen Schließen die Möglichkeit zu einer Infektion, und die Wunde bedarf eines Schutzes. In diesem Fall ist eine Beständigkeit gegenüber Schweiß, Urin, Wasser und anderen Flüssigkeiten und ein Widerstand gegenüber Entfernung auf dem Wege des Kontaktes mit Verbandmaterial und dergleichen besonders wünschenswert, mit den bestehenden Präparaten oftmals jedoch nicht zu erlangen.
  • Ein lang anhaltender Schutz ist wünschenswert, um eine Infektion zu verhindern und um auch die Häufigkeit der Anwendung eines Antiseptikums zu verringern. In ähnlicher Weise ist die Anwendung eines Antiseptikums bei nicht operativen Maßnahmen wünschenswert, wie beispielsweise Behandlung von Schnitten, Einstichen, Kratzern und dergleichen, wo unter Umständen um eine medizinische Behandlung ersucht werden kann, bei subkutanen Injektionen, bei Behandlung von non-humanen Tierwunden oder Infektionen und sogar als Schutzschicht für die Hände des Arztes, um der Übertragung von Krankheitserregern an seine. Patienten zuvor zu kommen.
  • Die US-P-4374126 offenbart eine Iod-haltige, filmbildende Zusammensetzung, die Ethanol und carboxylgruppenhaltige Polyacrylate aufweist, ein bifunktionelles Amid, welches das Acrylatpolymer vernetzen kann, einen Haftvermittler und ein antimikrobielles Mittel. Diese filmbildende Lösung enthält vorzugsweise 1,0% Iod und ist ein wirksames Biozid.
  • Die filmbildende Lösung, die in der US-P-4374126 offenbart wurde, erzeugt auf der Haut beim Auftragen einen zusammenhängenden Film, der Iod enthält. Der Film haftet an der Haut und ist in Wasser oder Alkohol nicht löslich, bleibt jedoch für Wasser-Feuchtigkeit und Kohlendioxid durchlässig. Der Film kann jedoch mit Hilfe von natürlicher Seife und Wasser entfernt werden. Das elementare Iod löst sich langsam aus dem Film heraus und hält die Haut im Kontakt nahezu steril. Die anfängliche Desinfektion wird von dem Alkohol übernommen, der ein Träger der Zusammensetzung ist.
  • Bei der Nutzung dieser Lösung bestehen jedoch mehrere Nachteile. Obgleich die filmbildende Lösung der US-P-4374126 die vorgenannte Aufgabe sehr gut löst, ist festgestellt worden, dass die Konzentration des aktiven Iods mit der Zeit rasch abnimmt und, wenn sie einen Wert von näherungsweise 50% bis 60% ihrer ursprünglichen Konzentration erreicht, der Zerfall anhält und sich die Konzentration von Iod einpegelt. Darüber hinaus ist der Film an der Haut zu fest haftend und wird durch Wasser oder Alkohol nicht ohne weiteres entfernt. Dieses ruft Unannehmlichkeiten für das Pflegepersonal hervor, uni den Film von dem Patienten abzulösen. Zusätzlich löst sich das Iod aus dem Film langsam heraus.
  • Es wird daher angestrebt, eine Zusammensetzung für ein Hautpräparat zu erzeugen, die die Iod- Zersetzung verhindert und die Wirksamkeit und Gebrauchsfähigkeitsdauer der Zusammensetzung erhöht sowie die Fähigkeit verbessert, den Film von dem Patienten leicht abzulösen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird eine antimikrobielle, filmbildende Zusammensetzung mit verbesserter Iod-Aktivitätserhaltung bei Lagerung gewährt, aufweisend:
  • (h) Ethanol in einer Menge von 65% bis 90 Gewichtsprozent der Gesamtzusammensetzung;
  • (i) carboxylgruppenhaltiges Acrylpolymer in einer Menge von 6,01% bis 13 Gewichtsprozent der Gesamtzusammensetzung;
  • (j) Harnstoff (etwa 1% bis etwa 3% wässrig) in einer Menge von 1% bis 3 Gewichtsprozent der Gesamtzusammensetzung;
  • (k) Isopropylmyristat in einer Menge von 1% bis 2 Gewichtsprozent der Gesamtzusammensetzung;
  • (l) Ethylacetat in einer Menge von 1% bis 2 Gewichtsprozent der Gesamtzusammensetzung;
  • (m) Povidon-Iod, USP, in einer Menge von 5% bis 15 Gewichtsprozent der Gesamtzusammensetzung;
  • (n) Wasser in einer Menge von 5% bis 15 Gewichtsprozent der Gesamtzusammensetzung.
  • Die vorliegenden Erfindung ist eine verbesserte filmbildende Zusammensetzungen zur Verwendung auf der Haut durch das Pflegepersonal bei chirurgischen Eingriffen, die eine antimikrobielle Wirksamkeit vermittelt und von der Haut leicht zu entfernen ist. Die filmbildende Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung weist Ethanol auf, carboxylgruppenhaltige Polyacrylate, Harnstoff als ein Vernetzungsmittel, Ethylacetat als ein Haftverbesserer, Isopropylmyristat als ein Emollientium sowie ein wirksames antimikrobielles Mittel, das Povidon-Iod ist. Die Zusammensetzung weist auch Wasser auf. Der Haftverbesserer kann ein zweites Lösemittel enthalten, ein Emollientium oder Mischungen davon.
  • Ein wesentlicher Vorteil der filmbildenden Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung ist deren Verwendung in den Heilberufen bei chirurgischer Eingriffen, indem sie eine besondere antimikrobielle Wirksamkeit gewährt sowie die Möglichkeit zur leichten Entfernung von der Haut.
  • Ein weiterer Vorteil der filmbildenden Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass sie den Zerfall des Iods verhindert und die Stabilität und Wirksamkeit der Zusammensetzung verbessert.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Zusammensetzung besteht darin, dass sie einen wirksamen lange anhaltenden topischen Film gewährt, der antimikrobielle Mittel enthält, die die Zerstörung von Infekten bei menschlichen und anderen tierischen Geweben bei Kontakt fördern. Darüber hinaus kann die erfindungsgemäßen Zusammensetzung über eine Reihe von Tagen einen anhaltenden Schutz gegen bakterielle und pilzliche Infektion mit einem Minimum an Reizung des Gewebes vermitteln, auf das sie aufgebracht ist, wobei dieser Film hochbeständig gegenüber Entfernung durch Körperflüssigkeiten ist, Antiseptika und Alkoholen und beständig ist gegenüber mechanische Entfernung, sich jedoch leicht entfernen läßt mit Hilfe von Seife und Wasser. Darüber hinaus gibt es durch die erfindungsgemäße Zusammensetzung keinen Eingriff in körpereigene Prozesse, die im Zusammenhang mit der Gensung auftreten, wie beispielsweise Transpiration und Prozesse des Heilens.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung ist auf keine der hierin im Detail beschriebenen speziellen Ausführungsformen beschränkt, die lediglich beispielhaft sind, und kann in anderen speziellen Formen ausgeführt werden. Für den Fachmann auf dem Gebiet sind zahlreiche andere Modifikationen offensichtlich und lassen sich von diesen ohne weiteres ausführen.
  • Die filmbildende Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung weist in einer der Ausführungsformen auf:
  • (a) Ethanol;
  • (b) carboxylgruppenhaltige Polyacrylate;
  • (c) Harnstoff, ein bifunktionelles Amid, welches das Acrylatpolymer vernetzt;
  • (d) Ethylacetat, ein Haftverbesserer;
  • (e) Povidon-Iod, ein antimikrobielles Mittel; sowie
  • (f) Isopropylmyristat, ein Emollientium.
  • Das Ethanol liegt in der filmbildenden Zusammensetzung in einer Menge von 65% bis 90 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung vor.
  • In der filmbildenden Zusammensetzung wird als das antimikrobielle Mittel Povidon-Iod verwendet. Das eingesetzte Povidon-Iod ist Povidon-Iod, USP, und liegt in der filmbildenden Zusammensetzung in einer Menge von 5% bis 15 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung vor.
  • Damit wird in der bevorzugten Ausführungsform Povidon-Iod-Pulver nach den Standards des "The United States Pharmacopeia The National Fomulary", hierin bezeichnet als "USP" und veröffentlicht von der "United States Pharmacopeial Convention, Inc., Rockville, Maryland" verwendet. Wie in der USP festgelegt ist, enthält das Pulver zwischen 9% und 12% verfügbares Iod, berechnet auf seiner Trockenbasis. Der im Povidon-Iod verwendete K-Wert des Povidons ist im typischen Fall K-30. Das verfügbare Iod in der wässrigen Lösung beträgt etwa 0,85% bis 1,2 Gew.-%. Die antimikrobiellen Eigenschaften werden ausschließlich durch die Fähigkeit des Iod-Anteils des Povidon-Iods zum Abtöten von Mikroben gewährt.
  • Povidon-Iod, USP, wie es in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung zum Einsatz gelangt, ist deshalb besonders vorteilhaft, weil es die Iod-Zersetzung verhindert und die Geschwindigkeit des Herauslösens von Iod aus dem Film erhöht. Damit erhöht sich die Stabilität der Lösung in Bezug auf den Iod-Zerfall erheblich. Dieses wiederum erhöht die Wirksamkeit sowie die Gebrauchsfähigkeitsdauer der Zusammensetzung. Damit ist der Zerfall von Iod auf ein Minimum herabgesetzt. Da Povidon-Iod in Wasser löslich ist, kann der Film mit Hilfe von Wasser leicht abgelöst werden, sofern eine Notwendigkeit besteht, den Film von der Haut zu entfernen.
  • Ein geeignetes, filmbildendes, carboxylgruppenhaltiges Polyacrylpolymer ist kommerziell unter dem eingetragenen Warenzeichen "Carboset 525" bei der B. F. Goodrich Co. verfügbar.
  • Es wird beobachtet, dass Filme, bei denen carboxylgruppenhaltiges Polyacrylat eingesetzt wird, unerwünscht hart und in situ spröde sind und an lebendem Gewebe nicht gut haften. Um dieses in Bezug auf Härte und Sprödheit zu verbessern, ist entdeckt worden, dass ein Material mit geringerer relativer Molekülmasse der gleichen allgemeinen Polymerstruktur verwendet wird, wobei die bevorzugten weich machenden Materialien entweder Carboset 514 sind, eine wasserlösliche Substanz, die sich in ähnlicher Weise mit einem bifunktionellen Amid vernetzt, oder Carboset 515 mit noch geringerer relativer Molekülmasse, das sich ebenfalls mit einem bifunktionellen Amid vernetzt. In jedem Fall liefern diese kovalenten Vernetzungen die entscheidenden physikalischen und chemischen Eigenschaften. Diese resultierenden Filme sind flexibel und weich, verfügen jedoch über eine angemessene Beständigkeit gegenüber den vorstehend aufgeführten äußeren Faktoren. Vorzugsweise ist Carboset 525 in der filmbildenden Zusammensetzung in einer Menge von 6% bis 10 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung vorhanden. Vorzugsweise ist Carboset 514 (oder Carboset 515) in der filmbildenden Zusammensetzung in einer Menge von 0,01% bis 3,0 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung vorhanden.
  • Das primäre Vernetzungsmittel ist Harnstoff. Der Harnstoff (1% bis 3% wässrig) liegt in der filmbildenden Zusammensetzung in einer Menge von 1% bis 3 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung vor.
  • Um die Haftung auf der Haut zu unterstützen, hat sich ein sekundäres Lösemittel als nützlich erwiesen. Ethylacetat löst Hautabscheidungen auf und speziell solche mit einer Lipid-Beschaffenheit, die eine gute Haftung hemmen und in gewisser Hinsicht für den eigentlichen Filmkontakt mit der lebenden Haut eine Barriere darstellen. Die Solvatation dieser Lipide und anderer Hautchemikalien ermöglicht bis zu einem gewissen Grad ein Eindringen von Polymer in die Porenstruktur und gewährt eine hervorragende mechanische Bindung des Films an der Haut. Ethylacetat liegt in der filmbildenden Zusammensetzung in einer Menge von 1% bis 2 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung vor.
  • Es hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen, der Zusammensetzung ein Emollientium zuzusetzen. Als ein Emollientium verwenden wir Isopropylmyristat, um das "Gefühl" (d. h. die kosmetische Eleganz) zu verstärken, aber auch um die Haftung der beschriebenen Zusammensetzung zu unterstützen. Isopropylmyristat liegt in der filmbildenden Zusammensetzung in einer Menge von 1% bis 2 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung vor.
  • In die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung können auch pharmazeutische Mittel eingearbeitet werden, wie beispielsweise Analgetika, Antiarthritika, Antineoplastika, entzündungshemmende Stoffe, Antiparasitika und antivirale Mittel.
  • Die Zusammensetzungen werden angesetzt, indem Carboset 525 und Carboset 514 oder Carboset 515 in denaturiertem Alkohol und Wasser solvatisiert werden. Sobald die Auflösung erreicht ist, werden Ethylacetat, Isopropylmyristat, ein antimikrobielles Mittel entsprechend der vorstehenden Beschreibung und Harnstoff zugesetzt.
  • Eine weitere Komponente der filmbildenden Zusammensetzung ist Wasser. Wasser liegt in der filmbildenden Zusammensetzung in einer Menge von 5% bis 15% der Gesamtzusammensetzung vor.
  • Eine Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann in verschiedenen Formen vorliegen, einschließlich beispielsweise als ein Spray, als eine Salbe, als ein Feuchtverband, eine Lotion und eine Creme, ohne darauf beschränkt zu sein.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform wird nachfolgend beschrieben:
  • A Bestandteile Formulierung in Gewichtsprozent
  • Carboset 525 8,0
  • Carboset 514 (oder Carboset 515) 2,0
  • Harnstoff (2% wässrig) 2,0
  • Isopropylmyristat 1,0
  • Ethylacetat 1,0
  • Ethanol 70,0
  • Povidon-Iod, USP 10,0
  • Wasser 6,0
  • Die folgenden Beispiele sind auf keine spezielle Ausführungsform der Erfindung beschränkt, sondern lediglich beispielhaft.
  • BEISPIEL 1 PRÜFUNG DER STABILITÄT DER ZUBEREITUNG
  • Es wurden Zubereitungen (Zusammensetzungen A und B), die in der folgenden Tabelle 1 beschrieben wurden, unter beschleunigten Alterungsbedingungen auf Stabilität des Iods in der Zusammensetzung getestet. Die Zusammensetzung B ist eine Kontrolle und eine Zubereitung der Art, wie sie in der US-P-4374126 offenbart wurde. TABELLE 1 FILMBILDENDE LÖSUNGSZUBEREITUNG IN GEWICHTSPROZENT
  • Die Zusammensetzung A wurde folgendermaßen zubereitet.
  • MISCHPROZEDUR
  • 1. In einen geeigneten Mischbehälter wurde als erstes Ethanol gegeben und danach die übrigen Inhaltsstoffe mit Ausnahme des Povidon-Iods.
  • 2. Die Inhaltsstoffe wurden unter Rühren so lange gemischt, bis sämtliche Inhaltsstoffe solubilisiert waren.
  • 3. Abschließend wurde Povidon-Iod zugegeben.
  • 4. Das Rühren wurde so lange fortgesetzt, bis eine homogene Lösung für die Zusammensetzung A erhalten wurde.
  • Die folgende Tabelle 2 demonstriert die Zersetzung von Iod in Abhängigkeit von der Zeit bei 60ºC in Bezug auf die Zusammensetzungen A und B. TABELLE 2 Zersetzung von Iod bei 60ºC Konzentration von Iod in Prozent
  • Aus den Daten in Tabelle 2 geht ganz eindeutig hervor, dass die Stabilität der Zusammensetzung in Bezug auf die Iod-Konzentration in Zusammensetzung A im Vergleich zu der Kontrolle (Zusammensetzung B) zunimmt.
  • Die Stabilität von Zusammensetzung A wurde über eine Dauer von 3 Monaten in Bezug auf die Kontrolle, Zusammensetzung B, weiter getestet. Die Ergebnisse dieser Prüfung sind in der folgenden Tabelle 3 gezeigt. TABELLE 3 Zersetzung von Iod bei 45ºC Konzentration von Iod in Prozent
  • Die Zusammensetzung A ist damit der Zusammensetzung B eindeutig überlegen.
  • BEISPIEL 2 WIRKSAMKEIT DER PRÜFUNG
  • Die antimikrobielle Wirksamkeit der Zusammensetzungen A und B wurde mit Hilfe der "Hemmzonen"-Methode getestet. Die Prozedur für diesen Test ist nachfolgend beschrieben.
  • 1. Es wurden in großen Petrischalen Nährstoff-Agarmulden vorbereitet, 6 Mulden pro Schale;
  • 2. Jede Petrischale wurde mit einem vorbestimmten Target-Mikroorganismus beimpft und zwar in diesem Beispiel, S. Aureus, P. Aeruginosa, E. Coli und C. Albicans. Dieses sind die Standard- Mikroorganismen, die die grampositiven, gramnegativen und Fungus-Klassifikationen repräsentieren;
  • 3. Zu jeder einzelnen Agarmulde wurden näherungsweise 0,3 ml jeder Lösung zugegeben;
  • 4. Jede Petrischale wurde für 48 Stunden bei 35ºC inkubiert;
  • 5. Die Schalen wurden entnommen und die Hemmzone von der Muldenkante bis zum nächsten Bereich des mikrobiellen Wachstums gemessen. Sämtliche Ergebnisse wurden in Millimetern angegeben.
  • Die Ergebnisse der Zonen-Hemmtests sind in der folgenden Tabelle 4 gezeigt. TABELLE 4 Hemmzone in Millimeter
  • BEISPIEL 3 ABWASCHBARKEIT MIT WASSER
  • Auf der Grundlage der Tests der Abwaschbarkeit der Zusammensetzungen A und B, die an Menschen ausgeführt wurden, wurde festgestellt, dass Zusammensetzung B mit Wasser oder Alkohol nicht abwaschbar war. Der Film von der Zusammensetzung A erwies sich als mit Wasser entfernbar.
  • Die Tests der Abwaschbarkeit mit Wasser wurden an 6 Versuchspersonen ausgeführt. Die Zusammensetzung A wurde mit Hilfe eines Wattebauschtupfers auf den Arm oder auf die Handrücken der jeweiligen Vesuchsperson aufgetragen.
  • Man ließ die Zusammensetzung A trocknen, bis ein glatter, glänzender, brauner, gummiartiger Film auf der Haut zurück blieb. Der Film wurde mit trinkbarem kaltem Leitungswasser unter Zuhilfenahme der Finger der anderen Hand, um die Hautoberfläche mit dem Film zu reiben, abgewaschen. Nach dem Abreiben der mit dem Film bestrichenen Fläche zersetzte sich der Film und wurde abgelöst. Nach dem weiteren Waschen der Fläche mit Leitungswasser wurde kein Anzeichen von Film auf der Hautfläche festgestellt, wo der Film aufgetragen worden war.
  • Damit waren alle Personen, die mit der Zusammensetzung A bestrichen wurden, in der Lage, die Zusammensetzung A unter bloßer Verwendung von Wasser und einer geringfügigen Schrubbwirkung ihrer Finger abzuwaschen. Keine der mit der Zusammensetzung B behandelten Personen war in der Lage, den verbleibenden Film entweder mit Wasser oder Alkohol abzuwaschen.
  • BEISPIEL 4 BIOKOMPATIBILITÄT
  • Die mit A und B (die Kontrolle) bezeichneten Zusammensetzungen wurden auf primäre Hautreizung und Hautsensibilisierung von Meerschweinchen getestet. Die Ergebnisse sind nachfolgend zusammengestellt. TABELLE 5 BIOKOMPATIBILITÄT DER ZUSAMMENSETZUNGEN
  • Wiederum zeigte sich Zusammensetzung A im Vergleich zur Kontrolle eindeutig überlegen. Die vorstehenden Ergebnisse beruhen auf der folgenden Information.
  • 1. TEST DER PRIMÄREN HAUTREIZUNG a. ZUSAMMENSETZUNG A AUFGABE: Auswertung des Potentials der Hautreizung eines Testgegenstandes. VORBEREITUNG DES TESTGEGENSTANDES:
  • Die Probe, Zusammensetzung A aus dem Iodophor-"Swab-Stick" wurde direkt auf das Tier aufgebracht.
  • TESTSYSTEM:
  • Über einen geeigneten Händler wurden gesunde, weibliche Kaninchen "New Zealand" erhalten. Die Tiere wurden einzeln untergebracht und mit Hilfe einer Ohrmarke identifiziert.
  • VERSUCHSMETHODEN:
  • Vor der Aufbringung der Probe wurde der Rücken des Kaninchens mit der Schere vom Fell befreit. Auf jedem Kaninchen wurden zwei Stellen ausgewählt, wobei auf der einen Seite die Haut intakt gelassen wurde und auf der anderen Seite die Haut abgerieben wurde. Der Testgegenstand wurde auf die Teststelle nach den Anweisungen der Packung aufgetragen. Als Applikator wurde ein Wattebauschtupfer verwendet, um die Lösung in einer kreisenden Bewegung auf eine Fläche von 2,54 cm · 2,54 cm (1 inch · 1 inch) aufzutragen. Die Fläche wurde mit einem Stück Mull abgedeckt und mit einer Okklusivbinde umhüllt. Nach 24 Stunden wurde die Binde abgenommen und eine Bewertung der Haut auf Erythem und Ödem vorgenommen. 72 Stunden nach der Aufbringung wurde eine weitere Bewertung vorgenommen.
  • ERGEBNISSE:
  • Siehe die nachfolgende Tabelle 6: TABELLE 6: HAUTREAKTION BEWERTUNG DER HAUTREAKTIONEN
  • DATENANALYSE:
  • KENNZIFFER BEWERTUNG
  • 0,0 keine Reizung
  • > 0,0-0,5 vernachlässigbare Reizung
  • > 0,5-2,0 leicht reizend
  • > 2,0-5,0 mäßig reizend
  • > 5,0-8,0 schwer reizend
  • Zwischensumme für den Reizwert für Erythem- oder Eskar-Bildung = 9
  • Zwischensumme für den Reizwert für Ödem = 2
  • ZUSAMMENFASSUNG/SCHLUSSFOLGERUNG:
  • Auf der Grundlage der primären Kennziffer der Hautreizung von 0,46 wird der Testgegenstand, Zusammensetzung A, für Kaninchen als vernachlässigbar reizend angesehen.
  • b. ZUSAMMENSETZUNG B
  • Das Potential der Hautreizung von Zusammensetzung B wurde als nächstes getestet.
  • VORBEREITUNG DES TESTGEGENSTANDES:
  • Der Testgegenstand, Zusammensetzung B, wurde unverdünnt aufgetragen.
  • TESTSYSTEM:
  • Über einen geeigneten Händler wurden gesunde, weibliche Kaninchen "New Zealand" erhalten. Die Tiere wurden einzeln untergebracht und mit Hilfe einer Ohrmarke identifiziert.
  • VERSUCHSMETHODEN:
  • Vor der Aufbringung der Probe wurde der Rücken des Kaninchens mit der Schere vom Fell befreit. Auf jedem Kaninchen wurden zwei Stellen ausgewählt, wobei auf der einen Seite die Haut intakt gelassen wurde und auf der anderen Seite die Haut abgerieben wurde. Um die Endanwendung des Testgegenstandes wiederzuspiegeln, wurde unter Verwendung eines mit der Packung mitgelieferten Wattebauschtupfers die filmbildende Tod-Lösung unverdünnt aufgetragen. Auf jede Teststelle wurde eine großzügige Menge der Lösung mit einer Fläche von näherungsweise 2,54 cm · 2,54 cm (1 inch · 1 inch) aufgetragen. Die Lösung ließ man trocknen. Danach wurde jede Teststelle mit einer Okklusivbinde abgedeckt. Nach 24 Stunden wurde die Binde entfernt und eine Bewertung der Haut auf Erythem und Ödem vorgenommen. Die nachfolgende Bewertung wurde 72 Stunden nach der Aufbringung vorgenommen.
  • ERGEBNISSE:
  • Siehe die nachfolgende Tabelle 7 TABELLE 7: HAUTREIZUNG BEWERTUNG DER HAUTREAKTIONEN
  • DATENANALYSE:
  • Kennziffer Bewertung
  • 0,0 keine Reizung
  • > 0,0-0,5 vernachlässigbare Reizung
  • > 0,5-2,0 leicht reizend
  • > 2,0-5,0 mäßig reizend
  • > 5,0-8,0 schwer reizend
  • Zwischensumme für den Reizwert für Erythem- oder Eskar-Bildung = 15
  • Zwischensumme für den Reizwert für Ödem = 0
  • ZUSAMMENFASSUNG/SCHLUSSFOLGERUNG:
  • Auf der Grundlage der primären Kennziffer der Hautreizung von 0,6 wird der Testgegenstand, Zusammensetzung B, für Kaninchen als vernachlässigbar reizend angesehen.
  • 2. HAUTSENSIBILISIERUNG MIT GESCHLOSSENEM PATCH a. ZUSAMMENSETZUNG B AUFGABE: Bewertung des Potentials der Kontaktsensibilisierung der Haut eines Testgegenstandes. VORBEREITUNG/EXTRAKTION DES TESTGEGENSTANDES:
  • Der Testgegenstand, Zusammensetzung B, wurde unverdünnt aufgebracht.
  • KONTROLLGEGENSTAND:
  • Es wurde eine Positiv-Kontrolle (0,1% Dinitrochlorbenzol) mindestens 2 Mal jährlich getestet.
  • TESTSYSTEM
  • Es wurden für diese Untersuchung naive "Hartley-Albino-Meerschweinchen" verwendet. Die Tiere wurden von einem geeigneten Händler erhalten und wogen mindestens 300 g, nachdem sie nach einer 7-tägigen Akklimatisierungsdauer freigelassen wurden. Die Tiere wurden einzeln untergebracht und mit Hilfe einer auf der Käfigkarte angebrachten eindeutigen Nummer gekennzeichnet.
  • VERSUCHSMETHODEN:
  • Vor jeder Induktion wurde die Haut der oberen Flanke der Meerschweinchen rasiert. Am Tag Null wurden näherungsweise 0,4 ml des Testgegenstandes auf die Teststelle über eine gesättigte "Hilltop- Chamber" aufgebracht. Der Rumpf der Tiere wurde mit einer Okklusivbinde fest eingewickelt. Diese Prozedur wurde für jedes der zehn (10) Versuchstiere wiederholt. Nach einer Kontaktdauer von 6 Stunden wurden die Binden entfernt.
  • An den Tagen 7 und 14 wurden die Induktionen 2 und 3 ausgeführt, indem die folgende Prozedur angewendet wurde. Die Probe wurde nach den Hinweisen der Packung aufgebracht. Der Filmbildner wurde direkt auf die Teststelle mit dem Wattebauschtupfer aufgetragen, der in der Packung enthalten war, und trocknen gelassen und danach verschlossen. Nach Induktion 3 erhielten die Tiere eine 2-wöchige Ruhe. Nach dem Ende dieser Ruhezeit wurde die gegenüberliegende obere Flanke der zehn (10) induzierten Tiere und fünf (5) naiven Kontrolltiere rasiert. Unter Einhaltung der gleichen Prozedur wurde eine Expositionsanwendung (6-stündiger Kontakt) an jedem Versuchs- und Kontrolltier ausgeführt.
  • Nach der Expositionsanwendung wurden Untersuchungen der Test- und Kontrollstellen. 24 Stunden bzw. 48 Stunden nach der Anwendung vorgenommen. Die Stellen wurden auf Erytheme und Ödeme unter Anwendung der Bewertungsmethode nach Draize zur Einteilung der Reaktionen untersucht. Die Schwere und das Auftreten von Reaktionen in den Test- und Kontrollgruppen wurden berechnet.
  • Schwere = arithmetische Summe aller Bewertungen/Gesamtzahl der Tiere
  • ERGEBNISSE/DATENANALYSE:
  • Siehe die Tabellen 8, 9, 10 und 11
  • TABELLE 8: BEWERTUNG DER HAUTREAKTIONEN
  • Erythem- und Eskar-Bildung Wert
  • Kein Erythem 0
  • Sehr blasses Erythem, nicht konfluierend 0,5
  • Sehr leichtes Erythem, kaum wahrnehmbar 1
  • Gut ausgeprägtes mäßiges Erythem 2
  • Mäßiges bis schweres Erythem mit oder ohne Ödem 3 ERGEBNISSE/DATENANALYSE FÜR ZUSAMMENSETZUNG B: TABELLE 9: TESTGRUPPE TABELLE 10: NAIVE KONTROLLGRUPPE TABELLE 11: ZUSAMMENSETZUNG E, KENNZAHLEN VON AUFTRETEN UND SCHWERE
  • ZUSAMMENFASSUNG/SCHLUSSFOLGERUNG:
  • Auf der Grundlage der Schwere und des Auftretens der Reaktionen, die bei den Untersuchungen nach 24 und 48 Stunden beobachtet wurden, wurde Zusammensetzung B für Meerschweinchen als "Nonsensitizer" angesehen.
  • b. ZUSAMMENSETZUNG A
  • Danach wurde das Potential für die Kontaktsensibilisierung der Haut durch die Zusammensetzung A bewertet.
  • VORBEREITUNG/EXTRAKTION DES TESTGEGENSTANDES:
  • Der Testgegenstand, Zusammensetzung A, wurde direkt auf das Tier aufgebracht.
  • KONTROLLGEGENSTAND(KONTROLLGEGENSTÄNDE):
  • Es wurde mindestens 2 Mal jährlich eine Positiv-Kontrolle (0,1% Dinitrochlorbenzol) getestet.
  • TESTSYSTEM:
  • Für diese Untersuchung wurden naive Hartley-Albino-Meerschweinchen verwendet. Die Tiere wurden von einem geeigneten Händler erhalten und hatten ein Gewicht von mindestens 350 g, nachdem sie nach einer Akklimatisierungszeit von 7 Tagen freigelassen wurden. Die Tiere wurden einzeln untergebracht und mit Hilfe einer eindeutigen Zahl gekennzeichnet, die auf der Käfigkarte angebracht wurde.
  • VERSUCHSMETHODEN:
  • Vor jeder Induktion wurde die Haut der oberen Flanke jedes der Meerschweinchen rasiert. Am Tag Null wurde der Testgegenstand in einer Kreisbewegung direkt auf die Teststelle unter Verwendung eines Wattebauschtupfers als Applikator aufgetragen, der in der Packung des Testgegenstandes enthalten war. Die Teststelle wurde abgedeckt und auf dem Rücken jedes Tieres mit einem Stück einer Okklusivbinde abgedeckt und der Rumpf des Tieres fest mit einer Elastikbinde eingewickelt. Diese Prozedur wurde bei jedem der zehn (10) Versuchstiere wiederholt. Nach einer Kontaktzeit von 6 Stunden wurden die Binden entfernt. Die Induktionen 2 und 3 wurden an den Tagen 7 und 14 unter Anwendung der gleichen Prozedur ausgeführt. Nach Induktion 3 erhielten die Tiere eine 2-wöchige Ruhe. Am Ende dieser Ruhezeit wurde die gegenüberliegende obere Flanke der zehn (10) induzierten Tiere und von fünf (5) naiven Kontrolltieren rasiert. Unter Einhaltung der gleichen Prozedur (für die Induktion) wurde eine Expositionsanwendung (6- stündiger Kontakt) an jedem der Versuchs- und Kontrolltiere ausgeführt.
  • Nach der Expositionsanwendung wurden Untersuchungen der Test- und Kontrollstellen 24 bzw. 48 Stunden nach der Anwendung vorgenommen. Die Stellen wurden auf Erytheme und Ödeme unter Anwendung der Bewertungsmethode nach Draize zur Einteilung dpi Reaktionen untersucht. Die Schwere und das Auftreten von Reaktionen in den Test- und Kontrollgruppen wurden berechnet.
  • Schwere = arithmetische Summe aller Bewertungen/Gesamtzahl der Tiere
  • ERGEBNISSE/DATENANALYSE:
  • Siehe die Tabellen 12, 13 und 14. ERGEBNISSE/DATENANALYSE FÜR ZUSAMMENSETZUNG A: TABELLE 12: TESTGRUPPEN TABELLE 13: NAIVE KONTROLLGRUPPE TABELLE 14: ZUSAMMENSETZUNG A, KENNZIFFERN FÜR AUFTRETEN UND SCHWERE
  • ZUSAMMENFASSUNG/SCHLUSSFOLGERUNG:
  • Auf der Grundlage der Schwere und des Auftretens der Reaktionen, die bei den Untersuchungen nach 24 bzw. 48 Stunden beobachtet wurden, wurde Zusammensetzung A fix Meerschweinchen als ein "Nonsensitizer" angesehen.

Claims (6)

1. Antimikrobielle, filmbildende Zusammensetzung mit verbesserter Iod-Aktivitätserhaltung bei Lagerung, aufweisend:
(a) Ethanol in einer Menge von 65% bis 90 Gewichtsprozent der Gesamtzusammensetzung;
(b) carboxylgruppenhaltiges Acrylpolymer in einer Menge von 6,01% bis 13 Gewichtsprozent der Gesamtzusammensetzung;
(c) Harnstoff (etwa 1% bis etwa 3% wässrig) in einer Menge von 1% bis 3 Gewichtsprozent der Gesamtzusammensetzung;
(d) Isopropylmyristat in einer Menge von 1% bis 2 Gewichtsprozent der Gesamtzusammensetzung;
(e) Ethylacetat in einer Menge von 1% bis 2 Gewichtsprozent der Gesamtzusammensetzung;
(f) Povidon-Iod, USP, in einer Menge von 5% bis 15 Gewichtsprozent der Gesamtzusammensetzung;
(g) Wasser in einer Menge von 5% bis 15 Gewichtsprozent der Gesamtzusammensetzung;
2. Antimikrobielle, filmbildende Zusammensetzung nach Anspruch 1 in Form eines Sprays.
3. Antimikrobielle, filmbildende Zusammensetzung nach Anspruch 1 in Form einer Salbe.
4. Antimikrobielle, filmbildende Zusammensetzung nach Anspruch 1 in Form eines Feuchtverbandes.
5. Antimikrobielle, filmbildende Zusammensetzung nach Anspruch 1 in Form einer Lotion.
6. Antimikrobielle, filmbildende Zusammensetzung nach Anspruch 1 in Form einer Creme.
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