DE696201C - Radbremszylinder fuer Druckfluessigkeitsbremsen von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Radbremszylinder fuer Druckfluessigkeitsbremsen von KraftfahrzeugenInfo
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- DE696201C DE696201C DE1939G0099879 DEG0099879D DE696201C DE 696201 C DE696201 C DE 696201C DE 1939G0099879 DE1939G0099879 DE 1939G0099879 DE G0099879 D DEG0099879 D DE G0099879D DE 696201 C DE696201 C DE 696201C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D65/00—Parts or details
- F16D65/14—Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position
- F16D65/16—Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position arranged in or on the brake
- F16D65/22—Actuating mechanisms for brakes; Means for initiating operation at a predetermined position arranged in or on the brake adapted for pressing members apart, e.g. for drum brakes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Radbremszylinder für Druckflüssigkeitsbremsen von
Kraftfahrzeugen.
Zweck der Erfindung ist, eine verbesserte Abdichtung zwischen den relativ beweglichen
Teilen des Radbremszylinders eines solchen Systems vorzusehen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung werden in Verbindung mit den relativ
jo beweglichen Teilen eine Membran aus nachgiebigem, nicht zusammendrückbarem Material
sowie Haltemittel für die,se angew'endet, um Undichtigkeiten um die Membran herum sowie
ein Schwammigwerden des Materials zu verhindern.
Die Einrichtung nach der Erfindung besitzt einen hohen Wirkungsgrad und ist sehr
billig in der Herstellung.
Die Erfindung ist in den beiliegenden ao Zeichnungen dargestellt, in welchen
Fig. ι einen Vertikalschnitt durch einen Radbremszylinder gemäß einer Ausführungsform der Erfindung darstellt.
Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht eines in dieser Ausführungsform benutzten Teils.
Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt durch eine zweite Ausführungsform der Erfindung, und
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht eines in der Ausführung nach Fig1. 3 benutzten Teils.
In der Zeichnung bedeutet 11 eine Bremstrommel,
während 13 die Schuhe, welche in Reibungseingriff mit der Trommel treten, bezeichnet.
Üblicherweise besitzen die Schuhe Reibungsbeläge 15. Die Schuhe werden auf
irgendeine bekannte Art an einem relativ feststehenden Deckel 17 befestigt und durch eine
Auslösefeder 19 bekannter Art außer Berührung mit der Trommel gebracht.
Der Radbremszylinder wird durch irgendwelche geeigneten, nicht dargestellten Mittel
an der Deckscheibe 17 befestigt. Dieser Zylinder wird durch das Zusammenschrauben
zweier Teile 21, 23 gebildet. Der Teil 21 'be:,
sitzt eine ringförmige, sich, radial erstreckertcÖS*
und in der Umfangsrichtung hinterschnittGp§':,
Schulter 25 zwischen seinen Enden 27 und 2p;
Ein Kolben 31 gleitet in dem Ende 29. Def
zweite Teil 23 weist eine schräge Wandung· 24 auf und wird in dem Ende 21J durch Gewinde
ίο gehalten, wie dargestellt. Innerhalb des Teils
23 gleitet ein zweiter Kolben 33. Zwischen den Schuhen und den Kolben sind mit Gewinde
versehene Bolzen 35 mit Köpfen 37, die geteilt sind, um über die Stege der Schuhe zu
greifen, vorhanden. Die Enden dieser Bolzen ragen frei in Ausnehmungen 39 der Kolben
!hinein. Um die Enden des Zylinders sind becherförmige Kappen 41 angeordnet. Diese
Kappen legen sich gegen die Enden der
ϊο Kolben und, wenn die Kolben zurückgezogen
sind, auch gegen die Enden des Zylinders an. Um die Auslösestellung der Bremsschuhe
einstellbar festzulegen, befinden sich neben den Kappen 41 in bekannter Weise Muttern
43, die auf die Bolzen 35 aufgeschraubt sind.
In diesem Ausführungsbeispiel besitzen die
Köpfe der Kolben eine abgerundete Form, wobei ihre Konvexflächen sich gegen die
Membran 45 legen. Die Umfangswandung der Membran ist so geformt, daß sie in die winklige
Zone bei 24 und 25 hineinpaßt. Zwischen den beiden hierdurch gebildeten Membranen
befinden sich Kappen47. Jede Kappe besitzt eine ringförmige Wandung 49, deren eine
Kante halbkreisförmige Einschnitte 51 besitzt. Beim Zusammenbau decken sich die Einschnitte
der beiden Kappen, um runde Öffnungen 53 zu bilden. Die durchbrochenen Endwandungen 55 der Kappen sind in der
Nähe der ringförmigen Wandungen vertieft, obgleich die Vertiefung nicht eine derartige
ist, daß die beiden Endwandungen miteinander in Berührung stehen. Das abgerundete
Ende des Kolbens und der entsprechend geformte Teil 55 bestimmen die Form der Membran,
wenn die Bremse gelöst wird. Beim Einschrauben des Teils 23 in den Teil 21
drücken die Kappen 47 genügend fest auf den Rand der Kautschukmembran auf, um
Undichtigkeiten zu verhindern. Tritt hydraulisches Mittel in den Zylinder durch. Öffnung
57 hinein, so geht dieses durch die Öffnungen der Wandung 55 hindurch und drückt auf die
,Membran, wodurch die Kolben bewegt und die Schuhe in Reibungseingriff mit der Trommel
gebracht werden. Währenddessen bewegt sich die Membran von_ den Wandungen 55 ab.
Nach der Einwirkung des Druckes auf die Flüssigkeit, um die Bremswirkung hervorzurufen,
und beim Zurückbewegen der Kolben durch die Feder 19 bleibt die Membran in
Berührung mit der abgerundeten Fläche des Kolbens und findet schließlich eine Ruhestellung
gegen die Haltefläche 55. Auf Grund '.!(leser Wandung 55 wird daher die Membran
. :;^gen den Kolben gehalten, und irgendwelche
'Stihwammigkeit, die sich durch den Einlaß
von Luft zwischen den Kolben und die Membran ergeben könnte, wird vermieden. Dies wird
dadurch gewährleistet, daß in der Ruhestellung die Membran sich gegen die durchbrochene
Wandung 5 5 legt, die in ihrer Form der nebenliegenden Endwandung des Kolbens entspricht.
Die gleiche Wirkung kann auch mittels eines Kolbens erreicht werden, der eine
konkave Endwandung aufweist. Eine solche Ausführung ist in der Fig. 3 dargestellt, in
welcher die Kolben 31' und 33' konkave Endflächen 32 besitzen. Die beweglichen Teile
außerhalb der Kolben, zwischen den Kolben und den Bremsschuhen sind die gleichen wie
in der Ausführung nach Fig. 1 und sind auch mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Der Zylinder wird durch Zusammenschrauben der beiden Teile 21' und 23' gebildet. Der
Teil 21' besitzt eine schräge Wandung 6 r zwischen seinem größeren bzw. kleineren Durchmesser.
Der Teil 23' weist eine gleiche Wandung auf, die mit 61' bezeichnet ist. In der
zurückgezogenen Stellung der Kolben gehen die Kolbenflächen in diese Wandungen 61, 61'
über und stehen in Eingriff mit den Membranen 45', wie in Fig. 3 dargestellt. Bei dieser
Ausführung sind zwei gelochte Scheiben 47' vorhanden, die so geformt sind, daß ihre
einander abgekehrten Wandungen der Form der Kolbenflächen entsprechen, während die
Membranen zwischen den Kolbenwandungen und den Scheiben aufgenommen werden. Eine
Feder 23 ist zwischen den Scheiben angeordnet und durch Vorspannung mit denselben
in Eingriff gehalten. Die Spannung ist derartig, daß die Scheiben in der dargestellten
Lage gehalten werden und daß ein genügender Druck ausgeübt wird, um Undichtigkeiten
um die Randwandungen der Membranen zu verhindern. Beim Eintritt des hydraulischen
Mittels in den Zylinder wirkt der Druck desselben zusätzlich zum Druck der Feder 63
und hält die Randteile der Membranen fest gegen die Zylinderwand. Der Druck pflanzt
sich durch die Öffnungen der Scheibe 47' hindurch fort und drückt die Membran nach
außen, wodurch die Kolben betätigt werden, um die Schuhe in Reibungseingriff mit der
Trommel zu bringen. Bei diesem Vorgang wird die Membran von dem mittleren Teil der Scheiben fortbewegt. Nach Aufhebung
des Flüssigkeitsdruckes bringt die die Bremsschuhe lösende Feder die Teile in die dargestellte
Lage zurück, wobei die Flüssigkeit
durch die Öffnungen der Scheibe hindurchgeht. Schließlich stehen die Membranen in
Eingriff mit den Haltescheiben, die dazu dienen, die Form der Membranen derjenigen
S der Kolbenflächen anzupassen und dadurch die bereits erwähnte Schwammigkeit zu verhindern.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Radbremszylinder für Druckflüssigkeitsbremsen von Kraftfahrzeugen, dessen Kolben gegen den Öldruckraum durch nachgiebige Membranen abgeschlossen sind, die sich gegen abgerundete Flächeil der Kolben legen, giekennzeichnet durch Haltevorrichtungen (47, 47') mit durchbrochenen Böden (55), die sich gegen die nebenstehenden Flächen der Membranen legen und ihre Randteile abdichten, wobei die durchbrochenen Böden abgerundet sind und dasselbe Profil wie die Kolbenflächen haben.
- 2. Radbremszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteteile in der Achsrichtung umgebördelte Seitenwände (49) haben, die aus einem Stück mit den durchbrochenen Böden bestehen.
- 3. Radbremszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenendflächen und die durchbrochenen Böden der Halteteile einander entsprechend konvex oder konkav gewölbt sind (Fig·. 1 und 2) und durch die Zylinderwände in ihrer Lage gehalten werden.
- 4. Radbremszylinder nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Einschaltung einer Feder (63, Fig. 3) zwischen die Halteteile.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US696201XA | 1938-04-11 | 1938-04-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE696201C true DE696201C (de) | 1940-09-14 |
Family
ID=22090142
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1939G0099879 Expired DE696201C (de) | 1938-04-11 | 1939-04-12 | Radbremszylinder fuer Druckfluessigkeitsbremsen von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE696201C (de) |
-
1939
- 1939-04-12 DE DE1939G0099879 patent/DE696201C/de not_active Expired
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