DE2417612C2 - Bremsbackenhalterung für eine Teilbelagscheibenbremse - Google Patents
Bremsbackenhalterung für eine TeilbelagscheibenbremseInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D65/00—Parts or details
- F16D65/02—Braking members; Mounting thereof
- F16D65/04—Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor
- F16D65/092—Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor for axially-engaging brakes, e.g. disc brakes
- F16D65/095—Pivots or supporting members therefor
- F16D65/097—Resilient means interposed between pads and supporting members or other brake parts
- F16D65/0973—Resilient means interposed between pads and supporting members or other brake parts not subjected to brake forces
- F16D65/0974—Resilient means interposed between pads and supporting members or other brake parts not subjected to brake forces acting on or in the vicinity of the pad rim in a direction substantially transverse to the brake disc axis
- F16D65/0977—Springs made from sheet metal
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Description
a) die radial außen liegende Oberfläche (40,42) des
Belagträgers des oder jedes Bremsbackens (14, 16) verläuft zumindest im Bereich der freien
Schenkel der in Betrietistellung befindlichen Blattfeder (38) parallel und unmittelbar benachbart zu letzteren;
b) Neigung und Länge der beiden freien Schenkel sind derart aufeinander abgestimmt, daß die
Blattfeder (38) zwei stabile Lagen einnehmen kann, von denen die erste der Betriebsstellung
und die zweite einer Montagestellung entspricht, bei der der mittlere Bereich (44) der
Blattfeder (38) radial nach außen geschnappt ist;
c) der mittlere Bereich (44) bildet eine Handhabe zum Aus* und Einbau der Blattfeder (38).
2. Bremsbackenhaiterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die radial außen liegende
Oberfläche (40, 42) des Belägträgers des oder der Bremsbacken (14, 16) zwischen ihren zu den in
Betriebsstellung nach außen V-förmig divergierenden Pederschenkeln parallel verlaufenden Oberflächenbereichen (S2) nahe dem mittleren Bereich (44)
der Blattfeder (38) einen sich tangential zur Bremsscheibe erstreckenden ebenen mittleren
Oberflächenbereich (50) aufweist.
3. Bremsbackenhalterung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem öder jedem der
freier) Schenkel der Blattfeder (38) wenigstens ein Verriegelungsansatz (46) ausgebildet ist, welcher in
einen radial verlaufenden Schlitz (48) im Bremsträger bzw. Bremssattel (10) formschlüssig eingreift.
Die Erfindung betrifft eine Bremsbackenhalterung für eine Teilbelagscheibenbremse nach dem Oberbegriff
des Anspruchs I.
Eine Halterung dieser Art ist beispielsweise aus der
DE-OS 2038 649 bekannt geworden. Bei dieser bekannten Halterung muß die den Bremsbacken in der
Betriebsstellung haltende Blattfeder, die ein Entweichen des Bremsbackens radial nach außen sowie ein
Klappern desselben verhindert, unter ziemlich grußem Kraftaufwand angebracht werden und ist dementsprechend nur schwer zu entfernen. Hierdurch wird der Ein-
und Ausbau des Bremsbackens in radialer «dichtung ίο erschwert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Bremsbackenhalterung zu schaffen, bei
der das Entfernen und Einbauen der Bremsbacken in radialer Richtung erleichtert wird.
is Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine
Bremsbackenhalterung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
bauen der Bremsbacken in radialer Richtung wesentlich
erleichtert Um die Blattfeder zu entfernen, braucht man
nur an derem gebogenen mittleren Bereich zu ziehen, so
daß die Feder in die Montagestellung gelangt, bei der
der mittlere Bereich radial nach außen geschnappt ist.
ausgetauscht werden. Danach wird ein Ende der Feder
wieder in eine der in axialer Richtung verlaufenden
die andere Nut eingeführt wird. Die Feder nimmt jetzt
wieder die Montagestellung ein. Nun braucht nur noch
der gebogene mittlere Federbereich nach unten
gedrückt zu werden, so daß die Feder in ihre
liegenden Oberfläche des oder der Bremsbacken
aufsitzt. Damit ist die Bremse wieder betriebsbereit
ausgebildeten Bremsbackenhalterung zeichnet sich
dadurch aus, daß die radial außen liegende Oberfläche
des Belagträgers des oder der Bremsbacken zwischen
ihren zu den in Betriebssieliung nach außen V-förmig
divergierenden Federschenkeln parallel verlaufenden
erstreckenden ebenen mittleren Oberflächenbereich
aufweist.
An dem oder jedem der freien Schenkel der Blattfeder ist vorzugsweise wenigstens ein Verriegelungsansatz ausgebildet, welcher in einen radial
verlaufenden Schlitz im Bremsträger bzw. Bremssattel formschlüssig eingreift. Auf diese Weise wird die Lage
der Feder bezüglich des Bremsträgers bzw, Bremssattels in Richtung radial zur Bremsscheibenachse fixiert.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 einen Teilschnitt durch eine Scheibenbremse;
und
F i g. 2 eine Aufsicht auf die in F i g. 1 gezeigte Bremse, wobei eine Hälfte der Feder weggelassen ist.
Die in der Zeichnung dargestellte Scheibenbremse weist einen Bfemssäüel 10 auf, der einen Teil der
Scheibe 12 umgreift und in dem zwei Bremsbacken 14 und 16 geführt sind, die gegen die entsprechenden
Seitenflächen der Scheibe 12 gepreßt werden können. Dies geschieht über einen druckmittelbeaufschlagten
Bremszylinder 18, welcher den Bremsbacken 14 betätigt, und entweder über einen zweiten, nicht
gezeigten Bremszylinder (bei feststehendem Sattel)
oder über ein Abstützteil des Sattels (falls der Sattel axiai auf einem festen Träger verschiebbar ist), wodurch
der Bremsbacken 16 betätigt wird.
Der Abschnitt des Sattels 10, der die Scheibe umgibt, weist einen Schacht 20 auf, durch den die Bremsbacken
in radialer Richtung herausgenommen werden können. An den parallel zur Bremsscheibenachse verlaufenden
Randflächen 22, 24 des Schachtes 20 befinden sich vorstehende Abschnitte, welche Stützflächen 26 bilden,
auf welchen entsprechende Oberstehende Abschnitte 28 der Führungsflächen der Bremsbacken 14 und 16
anschlagen, wodurch vermieden wird, daß die Bremsbacken radial nach innen wandern. Beim Bremsen wird
jede Backe durch eine ihrer beiden Führungsflächen unter Anlage an einer entsprechenden Gegenfläche 30
bzw. 32 im Bereich der R.andflächen 22 bzw. 24 des Schachtes 20 festgelegt
In den Randflächen 22 bzw. 24 sind parallel zur Bremsscheibenachse verlaufende Nuten 34,36, vorgesehen.
Eine Blattfeder 38 ist mit ihren Enden auf den Bodenflächen der Nuten abgestützt, so daß sie die
Bremsbacken 14, 16 über deren radial außen liegende Oberfläche 40 bzw. 42, durch welche die Führungsflächen
miteinander verbunden sind, gegen die Stützflächen 26 des Bremssattels drückt Der Abstand zwischen
den freien Enden der ungespannten Feder 38 ist größer als der Abstand zwischen den Bodenflächen der Nuten
34 und 36, so daß die Feder 30 in Umfangsrichtung zusammengedrückt wird und zwei stabile Gleichgewichtslagen
einnehmen kann. Die zweite dieser Lagen, welche in F i g. 1 gestrichelt dargestellt ist, entspricht
einer Montagestellung, während die erste, durch volle Linien dargestellte Lage der Betriebsstellung entspricht.
Die Feder 38 weist einen parallel zur Bremsscheibenachse verlaufenden, radial nach außen gebogenen
mittleren Bereich 44 auf, so daß die Feder leicht dadurch entfernt werden kann, daß an ihrem gebogenen
mittleren Bereich gezogen wird, wodurch die Feder in ihre Montagestellung gebracht wird.
Durch zwei Verriegelungsansätze 46, welche in entsprechende Schlitze 48 in den Randflächen 22,24 des
Schachtes 20 eingreifen, wird die Lage der Feder 38 in Richtung radial zur Bremsscheibenachse bezüglich des
Sattels 10 fixiert Die radial außen liegenden Oberflächen 40, 42 der Bremsbacken sind konkav ausgebildet
und weisen je einen ebenen, ii? Umfangsrichtung
verlaufenden mittleren Oberflächenbereich SO auf, welcher sich auf beiden Seiten in je einen Oberflächenbereich
52 fortsetzt, der annähernd parallel zu dem benachbarten Schenkel der Feder 38 verläuft, wenn sich
diese in ihrer Betriebsstellung befindet und die Bremsbacken Ober den mittleren Oberflächenbereich 50
gegen die Stützflächen 26 drückt Ein Rütteln während der Betätigung der Bremse könnte dazu führen, daß die
Bremsbacken verschoben werden und daß durch sie die Feder in ihre Montagestellung bewegt wird. Diese
Gefahr wird durch die Gestalt der Bremsbacken und
ihre Zuordnung zu den freien Enden der Feder ausgeräumt, da die äußeren Begrenzungskanten der
Oberflächenbereiche 52 den in den Nuten 34, 36 ruhenden Enden der Feder benachbart sind, so daß sie
auf die Feder eine Scherkraft ausüben, wenn die Wanderung der Bremsbacken einen vorbestimmten
in Wert erreicht, welcher dem anfänglichen Abstand in
radialer Richtung zwischen den Stützflächen 26 und der Feder 38 entspricht Die die Geräuschentwicklung
vermindernde Feder 38 wirkt dann als Anschlag, wodurch ein Entweichen der Bremsbacken aus dem
Sattel in zur Bremsscheibenachse radialer Richtung nach außen verhindert wird.
Ein Austausch der Bremsbacken läßt sich äußerst einfach ausführen. Man braucht nur an dem mittleren
Federbereich 44 zu ziehen, so daß die Feder in die durch gestricheke Linien in Fig. 1 gezeigte Montagestellung
gelangt Die Feder wird dann weg-snommen, und die
Backen werden dadurch entfernt, daß truji sie in radialer
Richtung durch den Schacht 20 schiebt Neue Backen werden durch den Schacht 20 eingeführt Ein Ende der
Feder wird in eine der in axialer Richtung verlaufenden Nuten 34 oder 36 eingeführt und schlägt an der äußeren
Begrenzungskante des benachbarten Oberflächenbereichs 52 eines jeden Backens oder an der inneren Kante
der Nut an. Dann wird das andere Ende der Feder in die andere Nut 34 oder 36 eingeführt, so daß die Feder in die
durch gestrichelte Linien in F i g. 1 gezeigte Lage kommt Jedes Ende der Feder liegt nun an der äußeren
Begrenzungskante des entsprechenden Oberflächenbereichs 52 oder an der inneren Kante der zugeordneten
κ Nut an. Nun braucht nur noch der gebogene mittlere Federbereich 44 nach unten gedrückt zu werden, so daß
die Feder in ihre Betriebsstellung gelangt und auf den mittleren Oberflächenbereichen 50 der Backen aufsitzt.
Damit ist die Bremse betriebsbereit
Bei einer weiteren nicht gezeigten Ausführungsform einer Scheibenbremse ist der Sattel auf einem fest
angebrachten Träger in axialer Richtung verschiebbar, welcher das drehmornentaufnehmende Teil für wenigstens
einen Bremsbacken bildet, wobei ein dem Schacht 20 entsprechender Schacht an dem fest angebrachten
Träger vorgesehen ist und wobei den Bremsbacken 14 und 16 entsprechende Backen und eine der Feder 38
ähnliche Feder zur Unterdrückung des Klapperns verschiebbar angebracht sind.
so Statt — wie dargestellt — beiden Bremsbacken eine gemeinsame Feder 38 zuzuordnen, kann für jeden
Bremsbacken eine der Feder 38 analog wirkende, gesonderte Feder verwendet werden.
Claims (1)
- Patentansprüche:K Bremsbackenbalterung für eine Teilbelagscheibenbremse mit einem achsfesten Bremsträger bzw. Bremssattel, in welchem wenigstens ein aus Belag und Belagträger bestehender Bremsbacken axial geführt, in Umfangsrichtung abgestützt und in radialer Richtung nach außen durch einen Schacht im Bremsträger herausziehbar bzw. einführbar ist, mit in Umfangsrichtung der Bremsscheibe einander gegenüberliegenden Stützflächen an den Wänden des Schachtes, die eine Bewegung des Bremsbackens in Richtung radial zur Bremsscheibenachse hin begrenzen, sowie mit einer einstückigen, den Schacht radial nach außen verschließenden und den oder die Bremsbacken in der Betriebsstellung haltenden Blattfeder, deren in Betriebsstellung symmetrisch von der Schachtmitte nach außen V-förmig divergierende, freie Schenkel in parallel zur Bremsncheibenachse liegenden, im Schacht des Bremsträgefs ausgebildeten Axialnuten ruhen, welche Schenkel durch einen im Querschnitt kreisförmig radial nach außen gebogenen mittleren Bereich miteinander verbunden sind, wobei der Abstand zwischen den Enden der freien Schenke! der Blattfeder vor ihrem Einbau größer ist als der Abstand zwischen den Bodenüächen der Axialnuten, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7314283A FR2245227A5 (de) | 1973-04-19 | 1973-04-19 |
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| DE2417612C2 true DE2417612C2 (de) | 1982-03-11 |
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