DE69615926T2 - Ein System zum generischen Beschreiben und zum Planen der Betriebsweise eines modularen Druckgeräts - Google Patents

Ein System zum generischen Beschreiben und zum Planen der Betriebsweise eines modularen Druckgeräts

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DE69615926T2
DE69615926T2 DE69615926T DE69615926T DE69615926T2 DE 69615926 T2 DE69615926 T2 DE 69615926T2 DE 69615926 T DE69615926 T DE 69615926T DE 69615926 T DE69615926 T DE 69615926T DE 69615926 T2 DE69615926 T2 DE 69615926T2
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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf das Gebiet von Druckmaschinen und insbesondere auf Fotovervielfältigungsmaschinen, wie Kopierer.
  • Die Erfindung ist insbesondere bei der automatisierten Ablaufplanung von Druckaufträgen entsprechend den Fähigkeiten, die modularen Komponenten, die eine Druckmaschine bilden, zugeordnet sind, anwendbar, und wird unter besonderer Bezugnahme darauf beschrieben werden. Allerdings wird ersichtlich werden, daß die Erfindung eine breitere Anwendung besitzt, wie beispielsweise beim Erzielen einer automatisierten Zuordnung von Maschinenfähigkeiten im Hinblick auf modulare Komponenten, ebenso wie bei einer auftragsspezifischen Verwendung in einer effizienten Art und Weise im Hinblick auf dieselbe. Maschinen von heute, wie beispielsweise Fotokopierer, werden oftmals aus vorgefertigten Komponenten bzw. Bauelementen hergestellt. Eine solche Herstellung ermöglicht eine Massenproduktion für jede der Unteranordnungen einer Maschine, während gleichzeitig eine Kundenanpassung an die Bedürfnisse des Verbrauchers möglich ist. Weiterhin wird ein Verbraucher mit Mitteln ausgestattet, die ihm ermöglichen, Fähigkeiten einer existierenden Basiseinheit zu verändern oder zu verbessern.
  • Frühere Systeme für eine verteilte Druck- und eine verteilte Auftrags-Ablaufplanung können in der USA-5,287,194 und der USA-5,363,175, die beide dem Inhaber der hier vorliegenden Erfindung gehören, vorgefunden werden.
  • Weiterhin beschreibt die US-A-4,924,320 ein Bild-Bildungssystem eines modularen Typs, das eine Laserdrucker-Haupteinheit und eine Mehrzahl von optionalen Einheiten, wie beispielsweise eine Einheit für eine beidseitige Verarbeitung, eine Zuführeinheit für eine große Menge von Papier und eine Mailbox-Einheit, umfassen, wobei jede davon betriebsmäßig mit der Haupteinheit über ein üblich verwendbares optisches Faserkabel über einen üblicherweise verwendbaren Verbinder verbunden ist. Jede Einheit besitzt ihre eigene CPU und serielle Kommunikationen zwischen den CPUs unterschiedlicher Einheiten können über die optischen Kabel durchgeführt werden. Die CPU der Haupteinheit kann die Identität jeder der optionalen Einheiten, verbunden damit, über solche Kommunikationen, bestimmen. Die Haupteinheit umfaßt auch einen Schnittstellen-Schaltkreis, über den die Haupteinheit betriebsmäßig mit jeder der optionalen Einheiten verbunden ist. Die Schnittstellen-Schaltung umfaßt einen Port-Selektor, der ein Verbindungsmuster zwischen der Haupt- und den optionalen Einheiten gemäß den Identitäts-Informationen jeder der optionalen Einheiten, die damit verbunden ist, einrichtet.
  • Die US-A-5,124,809 beschreibt ein Bild-Bildungssystem, das einen Prozessor, eine Druckmaschine und optionale Einheiten umfaßt. Eine serielle Signalleitung verbindet die Druckmaschine und die optionalen Einheiten miteinander. Der Prozessor besitzt eine einen Befehl verschickende Funktion eines Schickens der Druckmaschine einen Befehl, der die Druckmaschine fragt, ob die Durckmaschine mit jeder der optionalen Einheiten kommunizieren kann oder nicht. Die Druckmaschine besitzt eine Funktion zum Managen einer Vielfalt von Informationen, einschließlich Daten, die sich auf den Status der optionalen Einheiten beziehen, und einer Funktion eines Bestimmens, in Abhängigkeit des Befehls, ob jede der optionalen Einheiten in einem kommunikations-aktiven Zustand steht, wo sie mit der Druckmaschine auf der Basis der gemanagten Informationen kommunizieren kann, und einer Funktion eines Schickens dem Prozessor einer Antwort, die Informationen anzeigt, ob sich jede der optionalen Einheiten in dem kommunikations-aktiven Zustand befindet.
  • Die EP 735 430 A2 beschreibt ein Verfahren zum ablaufmäßigen Planen eines Auftrags in einem Abbildungssystem, das ein Erfassen von Kriterien des Auftrags, Bestimmen von anwendbaren Einschränkungen basierend auf einem oder mehreren der Kriterien, Eingaben, die in das Abbildungssystem eingegeben sind, und/oder das Abbildungssystem betreiben, um den Auftrag auszugeben, so daß die Beschränkungen erfüllt sind, um dadurch den Durchsatz zu maximieren, umfaßt. Jeder Auftrag umfaßt eine Vielzahl von Bildern, die durch das Abbildungssystem verarbeitet werden sollen, das mindestens eine Abbildungsvorrichtung umfaßt.
  • Ein Punkt in Bezug auf einen modularen Aufbau von integrierten Einheiten liegt in der Konfigurierung und Optimierung der Verwendung eines vervollständigten Systems. Während dies ein Punkt ist, der den Hersteller einer anfänglichen Einheit betrifft, ist dies vielleicht sogar ein größerer Bereich, der den Endbenutzer betrifft. Endbenutzer sind oftmals technisch unerfahren. Allerdings haben sie den Wunsch nach einer Erweiterung der Fähigkeit einer Maschine, während es auch ein Wunsch ist, den Wert deren anfänglichen Investments zu erhalten. Verbraucher werden auch von Kosten, die einem Engagieren eines Fachmanns zugeordnet sind, um eine existierende Ausrüstung aufzurüsten oder zu konfigurieren, abgehalten.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein neues und verbessertes System und ein Verfahren zum automatischen Zuordnen einer Maschinenfähigkeit und zum Verwenden derselben, um die vorstehend angeführten Probleme, und andere, zu überwinden, zu schaffen, die eine erhöhte Nutzbarkeit und Konfiguration ermöglichen, sowohl bevor als auch nachdem die Maschine die Fabrik verläßt.
  • Diese Aufgabe wird durch das System, wie es in dem unabhängigen Anspruch 1 beansprucht ist, und das Verfahren, wie es in dem unabhängigen Anspruch 8 beansprucht ist, gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstände der abhängigen Ansprüche.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein System zum allgemeinen und einzigartigen Beschreiben von Fähigkeiten verschiedener, individueller, modularer Maschinenkomponenten geschaffen.
  • Das vorliegende System dient zur Akquisition von Modul-Daten, die funktionale Charakteristika jedes von einem oder mehreren Maschinenmodul(en) darstellen. Beschreibungs- Daten, die jedem solchen Modul zugeordnet sind, stellen eine Struktur oder eine Funktion dieses bestimmten Moduls dar. Das System funktioniert dahingehend, Einstell-Daten zu erhalten, die eine mechanische oder elektrische Relation zwischen einem oder mehreren Maschinenmodul(en) darstellen. Eine Eingabe/Ausgabeeinheit empfängt angeforderte Beschreibungs-Daten und Einstell-Daten in einer Ablaufplanungs-Einrichtung. Eine Vergleichs-Einrichtung ist in der Ablaufplanungs-Einrichtung angeordnet und dient dazu, Beschreibungs-Daten und Einstell-Daten zu analysieren, um einen Satz von Maschinenfunktionen, der durch eine Maschinenform praktikabel ist, von einem oder mehreren Maschinenmodul(en) zu bestimmen.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein System zum automatischen Erkennen eines Vorhandenseins einer oder mehrerer Unteranordnung(en) und zum Kommunizieren deren verschiedener, funktionaler Beschreibungen zu einer zentralisierten Prozessoreinheit für eine Bewertung und Analyse geschaffen.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung dient das System für eine effiziente, automatisierte Ablaufplanung einer Mehrzahl von Druckaufträgen verschiedener oder sich variierender Charakteristika.
  • Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Druckmaschine, die einfach und automatisch in Bezug auf verschiedene oder sich variierende Unteranordnungen konfiguriert werden kann.
  • Ein anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Druckmaschine, die leicht in Bezug auf ein maximales Potential durch einen Endbenutzer konfiguriert werden kann.
  • Ein noch anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist eine Schaffung einer Druckmaschine, die einen Druckdurchsatz durch effizientes Ablaufplanen und Verwenden von modularen Unteranordnungen entsprechend den durch den Benutzer spezifizierten Druckaufträgen maximiert.
  • Die vorliegende Erfindung wird weiter, anhand von Beispielen, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben werden, in denen:
  • Fig. 1 zeigt eine Schematik einer repräsentativen, modularen Druckmaschine, die die automatisierte Konfiguration und Ablaufplanung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung einsetzt;
  • Fig. 2 zeigt ein Flußdiagramm, das detailliert die hierarchische Reihenfolge von Operationen angibt, um die Konfiguration und Ablaufplanung der vorliegenden Erfindung auszuführen;
  • Fig. 3 zeigt ein Diagramm einer repräsentativen, allgemeinen Beschreibung einer Druckmaschinen-Komponenten, wie sie in Verbindung mit der vorliegenden, automatisierten Ablaufplanung und Konfiguration der vorliegenden Erfindung verwendet ist;
  • Fig. 4A-4B geben verschiedene Module an, die zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet sind; und
  • Fig. 5 zeigt ein Blockdiagramm von Modulen, die gemäß der vorliegenden Erfindung miteinander verbunden sind, um eine generalisierte Fabrikations-Einheit zu bilden.
  • Um sich nun den Zeichnungen zuzuwenden, deren Zweck derjenige ist, die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung nur darzustellen, und nicht zum Zwecke dieselbe einzuschränken, stellt Fig. 1 eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar, die eine modulare Druckmaschine A besitzt, die eine Mehrzahl von Modulen oder Unteranordnungen B und eine Daten-Prozessoreinheit zur Konfiguration und Ablaufplanung C umfaßt. Repräsentative Druckmodule in B sind in unterbrochenen Linien in Fig. 1 umschlossen worden. "Druckmaschine" umfaßt, so wie sie hier verwendet wird, irgendeine reprographische Maschine, wie beispielsweise Drucker, Kopierer, Faksimile-Maschinen, und dergleichen.
  • Wie im Detail nachfolgend angegeben werden wird, sind verschiedene Fähigkeiten, die mit jedem der Module B geliefert werden, in der Daten-Prozessoreinheit C festgelegt und korreliert. Solche korrelierten und analysierten Daten werden weiterhin im Hinblick auf eine Benutzereingabe, die eine erwünschte Drucker-Operation, oder Reihen von Operationen, definiert, analysiert. Dies wird wiederum dazu verwendet, eine Operation bzw. Betriebsweise der Druckmaschine zu optimieren, ablaufmäßig zu planen und zu steuern, um in effizientester Weise die Reihen von Druckaufgaben durchzuführen. Das vorliegende System wird anhand eines Beispiels in Verbindung mit einer Kopiermaschine beschrieben. Es wird ersichtlich werden, daß die allgemeine Beschreibung, eine Ressourcen- Einschätzung und eine Ablaufplanung an irgendeinem modularen Materialhandhabungssystem praktiziert werden können.
  • Bei dem bestimmten Beispiel der Fig. 1 sind die Module B so dargestellt, daß sie eine Vielzahl von Papiervorrats-Fächern umfassen. In der Darstellung umfassen diese Fächer 10, 12 und 14. Die Vielzahl von Fächern kann für unterschiedliche Papiergrößen oder eine sekundäre oder reservierte Speicherfähigkeit dienen. Ein Blattzuführ-Mechanismus ist schematisch bei 16 dargestellt. Wie durch einen Fachmann auf dem betreffenden Fachgebiet ersichtlich sein wird, wird eine Blattzuführeinrichtung, wie diejenige, die bei 16 dargestellt ist, so funktionieren, um einen Blattvorrat von einem oder mehreren der Fächer zu erhalten.
  • Die Zuführeinrichtung 16 wird einen Blattvorrat zu einer Fördereinrichtung 18 zuführen (Anmerkung: nicht in die unterbrochenen Linien eingeschlossen). Die Fördereinrichtung wird wiederum den Blattvorrat zu einem Druckmechanismus 20 zuführen, wobei der bestimmte Aufbau davon innerhalb des Verständnisses eines Fachmanns auf dem betreffenden Fachgebiet liegen wird. Auch ist in der Figur ein Invertiereinrichtungs- Mechanismus 30 dargestellt, der selektiv Blattmaterial, das entlang der Fördereinrichtung 18 fortschreitet, invertieren oder ablenken kann. Eine Rückführeinheit 32 ist zum Zurückführen von Blattmaterial zu dem Druckermechanismus 20 für ein Duplex-Drucken davon vorgesehen.
  • In der Darstellung schafft die Fördereinrichtung 18 einen Pfad zu einem Heftmechanismus 34 für ein selektives Heften von gedruckten Dokumenten. Die abschließende, dargestellte Komponente in der Gruppe von Modulen B stellt eine Mehrzahl von Ausgabe-Fächern, dargestellt durch Fächer 38 und 40, dar.
  • Es wird ersichtlich werden, daß einige Module mechanisch sein können, einige können aus einer Mischung von mechanischen und computermäßigen Vorrichtungen bestehen und einige können nur aus computermäßigen bzw. berechnungsmäßigen Vorrichtungen bestehen. Anhand eines Beispiels, das sich auf das letztere bezieht, kann ein Modul aus einem Prozessor, einem Datenspeicher und einem Instruktionsspeicher, und einem Satz von Funktionen, die in der Lage sind, Bilddaten von einer Benutzer-Eingabe aufzunehmen, um die Bilddaten zu verarbeiten, und um sie zu einem anderen Modul zum Drucken zu schicken, bestehen. In Abhängigkeit von der Geschwindigkeit dieser Funktionen wird ein solches Modul ablaufmäßig geplant und gesteuert ähnlich allen anderen Modulen B. Die Erfindung ist für alle solche Module vorgesehen. Verschiedene Beispiel-Module werden in Verbindung mit Fig. 4 nachfolgend beschrieben.
  • Um sich nun der Daten-Prozessoreinheit C zuzuwenden, ist darin eine Daten- Eingabe/Ausgabe-("I/O")-Einheit 40 umfaßt, die in einer Datenkommunikation mit einer zentralen Prozessoreinheit-("CPU")/Speicher-Ablaufplanungs-Einheit 42 steht, wobei die Details davon weiter nachfolgend beschrieben werden. Ein Datenpfad ist zwischen der Daten-I/O-Einheit 40 und jedem der Module B vorgesehen. Es wird ersichtlich werden, daß eine solche Daten-Prozessoreinheit in einem der Module B angeordnet sein kann, oder kann auf einer separaten Vorrichtung, die mit den Modulen verbunden ist, ausgeführt sein.
  • In der bevorzugten Ausführungsform umfaßt jedes Modul B darin eine Beschreibung, die verschiedenen Funktionen und Fähigkeiten davon zugeordnet ist. Die Einzelheiten einer solchen allgemeinen Beschreibung werden detailliert nachfolgend angegeben. Der Datenpfad zwischen jedem der dargestellten Module und der Daten-I/O-Einheit ermöglicht eine Akquisition zu der Daten-Prozessoreinheit C für die gesamte Beschreibung. In der bevorzugten Ausführungsform wird irgendein Modul B seine zugeordnete Beschreibung zu der Daten-I/O-Einheit unter Verbindung mit der modularen Druckmaschine A kommunizieren.
  • Diese Eigenschaft ermöglicht die Fähigkeit eines "plug-and-play" des vorliegenden Systems.
  • Daten-Zwischenverbindungen zwischen der Daten-I/O-Einheit 40 und dem Datenprozessor 10 und den verschiedenen Modulen B ermöglichen auch einer Steuereinheit eine Aktivierung davon. Demzufolge hat die Daten-Prozessoreinheit C von den verfügbaren Modulen den vollständigen Satz von Fähigkeiten der modularen Druckmaschine A erhalten. Diese Informationen, verbunden mit der Benutzereingabe 44 zu der Daten-I/O-Einheit 40, ermöglichen eine effiziente Ablaufplanung von verfügbaren, modularen Ressourcen, um eine Reihe von Druckaufträgen unter Verwendung der verfügbaren Komponenten auszuführen.
  • Unter Bezugnahme als nächstes auf Fig. 2 wird das Basisformat für eine allgemeine Druckmaschinen-Beschreibung und Ablaufplanung beschrieben. Wie früher angedeutet ist, waren frühere Versuche einer Ablaufplanungs-Software für eine automatisierte Druckmaschine auf einer Analyse einer vollständigen Maschinenkonfiguration basierend. Die Ergebnisse dieser Analyse sind zum Schreiben von zugeordneten Softwarespezifika zu einer bestimmten Konfiguration erforderlich. Im Gegensatz dazu dient das vorliegende System zur Separation einer Ablaufplanungs-Software in zwei Teile. In dem ersten Teil wird eine Ablaufplanungseinrichtungs-Architektur mit allgemeinen Algorithmen versehen. In einem zweiten Teil werden maschinenspezifische Informationen auch in einem Format, das detailliert nachfolgend angegeben ist, geliefert.
  • Unter Vorgabe eines Dokuments, das auf einer gegebenen Druckmaschine gedruckt werden soll, wird eine Ablaufplanungseinrichtung vorgesehen, die dazu dient, Maschinenoperationen zum Erzeugen eines Dokuments zu identifizieren, ablaufmäßig zu planen und zu initiieren. In der Darstellung der Fig. 1 können solche Operationen ein Zuführen von Blättern, ein Bewegen von Blättern, eine Präparation von Bildern, Übertragen von Bildern auf Blätter, usw., umfassen. Es wird ersichtlich werden, daß ein Dokument, das gedruckt werden soll, typischerweise inkremental ankommt, (z. B. Blatt für Blatt). Eine Ablaufplanung und eine Ablaufausführung (drucken) finden gewöhnlich gleichzeitig statt. Als Folge sind maschinenspezifische Informationen, die durch eine Ablaufplanungseinrichtung verwendet sind, vorteilhafterweise so strukturiert, daß die Ablaufplanungseinrichtung in der Lage ist, zu identifizieren, welche Operationen das erforderliche Blatt erzeugen werden. Weiterhin muß sich das System in Bezug auf Einschränkungen bewußt sein, die beachtet werden müssen, wenn Operationen ablaufmäßig geplant werden. Zusätzlich ist das System mit einer Einrichtung versehen, mittels der es geeignete Befehle zu den Modulen schicken kann, um zu ermöglichen, daß sie deren verfügbaren Funktionen ausführen.
  • In dem Diagramm der Fig. 2 ist ein bestimmtes System zum Präparieren der maschinenspezifischen Informationen dargestellt. Das System beginnt unter Verwendung von deklarativen Beschreibungen (Modellen) von Druckmaschinen-Modulen im Block 100. Ein solches Modell enthält vorteilhafterweise eine Beschreibung der Struktur eines Moduls und das potentielle Verhalten seiner Komponenten. Wie in dem Beispiel der Fig. 1 angeführt ist, umfassen mögliche Komponenten Zuführschächte, Transportbänder, Übertragungskomponenten, Invertiereinrichtungen, Tore bzw. Gates, usw.. Potentielle Verhaltensweisen können, zum Beispiel, entweder im Bypass vorbeiführen an einem Inverter oder Verwenden von diesem, um ein Blatt zu invertieren, sein. Der Schritt eines modellmäßigen Aufbaues wird typischerweise durch einen Ingenieur unter Verwendung einer Modelliersprache durchgeführt, wobei die Details einer bevorzugten Ausführungsform davon nachfolgend angegeben werden.
  • Am Block 102 ist ein Modul bereits durch seine Komponenten modellmäßig aufgebaut worden. Als nächstes wird eine automatische Ableitung potentieller Verhaltensweisen eines gesamten Moduls aus Informationen erstellt, die aus den Komponenten-Modellen erhalten sind. Diese Ableitung kann, anhand eines Beispiels, durch Simulation oder teilweises Evaluieren und durch Planung durchgeführt werden. Als Simulation wird herkömmlich die Ausführung von Modellen verstanden, um die Ausführung des realen Systems widerzuspiegeln. Ein partielles Evaluieren wird üblicherweise als die partielle Ausführung von Programmen verstanden, was bestimmte Teile der Programme nicht ausgeführt beläßt, und die zu einem späteren Zeitpunkt evaluiert werden sollen. Unter Planung wird herkömmlich die Aufdeckung aller potentiellen Verhaltensweisen eines Systems durch, zum Beispiel, wiederholte und auf verschiedene Arten und Weisen übende Simulation oder partielles Evaluieren seiner Modelle verstanden. Das sich ergebende Modul-Verhalten ist aus einem Ausgang, der durch ein bestimmtes Verhalten erzeugt ist, Eingängen, von denen der Ausgang erzeugt ist, individuellen Operationen, die erforderlich sind, um ihn zu erzeugen (seine "Routenbeschreibung") ebenso wie aus verschiedenen Einschränkungen in Bezug auf Ressourcen und Zeitabstimmungen, die beobachtet werden, wenn die Operationen durchgeführt werden, zusammengestellt. Einige oder alle dieser Informationen können vorteilhaft vorab zusammengestellt werden. Anhand eines Beispiels kann dies zu Finite-Zustand-Maschinen zusammengestellt werden.
  • Wenn Druckmaschinenmodule B (Fig. 1) zusammengesteckt werden, um eine neue Konfiguration zu bilden, werden unterschiedliche Modul-Verhaltensweisen zusammengestellt und automatisch über die Datenprozessoreinheit C zusammengesetzt, um potentielle Verhaltensweisen einer vollständigen Druckmaschine A zu erzeugen.
  • Die vorstehend angeführte Zusammensetzung wird auch geeignet freigegeben, um dynamisch aufzutreten, d. h. zu jedem Zeitpunkt, zu dem eine Verhaltensweise durch die Ablaufplanungseinrichtung ausgewählt werden soll, setzt sie Modul-Verhaltensweisen "on- the-fly" zusammen. Demzufolge kann eine Zusammensetzung nur einmal vorgenommen werden (nachdem Module zuerst zusammengesteckt sind), oder zu jedem Zeitpunkt, zu dem sie benötigt werden. Die letztere Option besitzt den Vorteil, daß dynamische Modul- Änderungen berücksichtigt werden. Demzufolge kann das System die Sequenz der Fig. 2 zu jedem Zeitpunkt abschließen, zu dem ein Maschinen-Verhalten ausgewählt ist. Es kann hinderlich sein, dies so vorzunehmen, und zwar aufgrund der zeitaufwendigen Berechnungen. Allerdings kann dies eine effizientere Maßnahme in spezifischen Fällen sein. In dem Block 104 wird, wie vorstehend angeführt ist, das gesamte Verhalten vorteilhaft in einem Format ähnlich zu demjenigen, das dem Verhalten des individuellen Moduls zugeordnet ist, wie vorstehend angeführt ist, modellmäßig aufgebaut. Entsprechend dem gesamten Verhalten liefert das System eine Ausgangs-Beschreibung (für eine Verhaltens- Identifikation), Ressourcen- und Zeitabstimmungs-Einschränkungen (für einen Sequenzablauf) und Daten, die eine Routenbeschreibung (für eine darauffolgende Steuerung von Maschinenoperationen) aufweisen.
  • Als nächstes wird ein Teil von Maschinen-Verhaltens-Informationen vorteilhaft für eine effiziente Verwendung in einem passenden Ablaufplanungseinrichtungs-Algorithmus zusammengestellt, wobei an diesem Punkt das System zu Block 106 fortschreitet. Als Beispiel kann eine Zusammenstellung von potentiellen Interaktionen von Zeitabstimmungs- und Ressource-Beschränkungen in Bezug auf eine Finite-Zustand-Maschine vorgenommen werden. Am Block 108 ist ein voller Satz von zusammengestellten Verhaltensweisen erhalten worden.
  • Zuletzt wird, am Block 110, eine Ausgangs-Beschreibung von Maschinen- Verhaltensweisen durch eine allgemeine Ablaufplanungseinrichtung verwendet, um Verhaltensweisen zu identifizieren, die ein Ausgangs-Dokument erzeugen werden, unter Vorgabe der Original-Einschränkungen (entweder in originaler oder zusammengestellter Form). Diese werden dazu verwendet, eine korrekte Zeitabstimmung für jede bestimmte Operation einer Verhaltensweise und von Routenbeschreibungen zu finden, die verwendet werden, um notwendige Operationen der Module B zu initiieren.
  • Während die vorstehende Beschreibung anhand einer bevorzugten Ausführungsform angegeben ist, wird ersichtlich werden, daß nicht alle Schritte erforderlich sind, um ein verwendbares System zu schaffen. Zum Beispiel muß nur ein Teil aller Komponenten modellmäßig aufgebaut werden und eine Zusammenstellung aller Beschränkungen muß nicht ausgeführt werden.
  • Mit dem System, das vorstehend beschrieben ist, wird eine modulare ("plug and play") Ablaufplanung von Druckmaschinen-Modulen erleichtert. Das System ermöglicht auch die Wiederverwendung einer Ablaufplanungs-Software für einen weiten Bereich von Konfigurationen. Es dient für eine Automatisierung aller Schritte, außer demjenigen eines Erhaltens der anfänglichen Beschreibung der diskreten Module, die die Maschine bilden, und zur Entwicklung der allgemeinen Ablaufplanungs-Algorithmen.
  • Unter Bezugnahme nun auf Fig. 3 wird ein bestimmtes System zum modellmäßigen Aufbau einer Komponenten-Verhaltensweise beschrieben werden. Das bestimmte System der bevorzugten Ausführungsform dient zur Beschreibung eines Druckmaschinen- Komponenten-Verhaltens für eine Druckmaschinen-Analyse, -Simulation und -Ablaufplanung. Wie vorstehend angeführt ist, ist das grundsätzliche allgemeine Beschreibungsverfahren ebenso bei verschiedenen anderen, modularen Systemen anwendbar.
  • In dem vorliegenden Beschreibungsverfahren sind eine Struktur und eine Verhaltensweise von Komponenten in Termen von Fähigkeiten (potentielle Operationen) beschrieben, für die Beschränkungen in Bezug auf Arbeitseinheiten, Zeitabstimmungen und Ressourcen angegeben sind. Dieses ein Modell angebende System ermöglicht eine strukturelle und verhaltensmäßige Zusammenstellung von Komponenten zur Analyse und Simulation von Komponenten-Interaktionen in Druckmaschinen. Das System ist insbesondere für eine Ablaufplanungs-Operation modularer Druckmaschinen anwendbar.
  • Mit dem vorliegenden Schema kann man Druckmaschinen-Komponenten beschreiben, so daß Druckmaschinen, die daraus hergestellt sind, durch Zusammenstellung von Komponenten-Beschreibungen beschrieben werden können. Weiterhin können verschiedene Anwendungen automatisch in Bezug auf die sich ergebende Druckmaschinen- Beschreibung durchgeführt werden. Dies ermöglicht eine automatische Verwendung solcher Informationen für eine Analyse, eine Simulation und eine Ablaufplanung, und damit für in Bezug stehende Druckmaschinen-Anwendungen. In dem dargestellten Beispiel der Fig. 3 sind Beschreibungen, die einem Inverter 150, analog zu dem Inverter 30 der Fig. 1, zugeordnet sind, mit 150' versehen. Komponenten einer modellmäßigen Struktur und einer Verhaltensweise sind durch sowohl die Physiken der Komponenten selbst ebenso wie durch einen Anwendungs-Zusammenhang, in dem ein Modell verwendet wird, bestimmt. In dem System wird ein Struktur-Modell einer Komponenten dahingehend definiert, daß sie aus deren physikalischer Schnittstelle bzw. Interface, Software-Schnittstelle und internen Ressourcen besteht. Zum Beispiel ist eine physikalische Schnittstelle eine Eingangs- Öffnung 152, entlang der Arbeitseinheiten (Blätter) eintreten, und eine Öffnung 154, von der die Arbeitseinheiten austreten. Eine zugeordnete Software-Schnittstelle funktioniert primär für Steuerbefehle und Parameter. Interne Ressourcen sind als Objekte definiert, die dazu benötigt werden, eine bestimmte Verhaltensweise durchzuführen, und wo mehrfache Verwendungen des Objekts durch eine wiederholte Ausführung der Verhaltensweise eingeschränkt sind. Anhand eines Beispiels in Fig. 3 ist eine Ressource als die Position eines zugeordneten Tors bzw. Gates 156 definiert. Ein anderes Beispiel einer Ressource ist ein Raum 158 zwischen gegenüberliegenden Ausgangs-Rollen 160 der Invertiereinrichtung 150, insbesondere dargestellt bei 150'. Hierbei ist, wie an den meisten Punkten des Papierpfads, ausreichend Raum für nur ein Blatt zu einem einzelnen Zeitpunkt vorhanden. Demzufolge ist der Raum 158 als eine Ressource definiert. Welche Objekte als Ressourcen modellmäßig aufzubauen sind, liegt im Bereich der das Modell aufbauenden Person und wird durch Fachleute auf dem betreffenden Fachgebiet bekannt sein. Typischerweise wird mindestens eine Stelle innerhalb einer Komponenten (zum Beispiel an dem Eintritt an der Eintritts- oder Austrittsöffnung einer Komponenten), wo sich bewegende Objekte einer Raum einnehmen oder ansonsten eine exklusive Verwendung eines Komponententeils erfordern, als eine Ressource definiert.
  • Ein Verhaltensweisen-Modell einer Komponenten wird dazu verwendet, Fähigkeiten der bestimmten Komponenten im Hinblick darauf zu beschreiben, wie die Komponente in Bezug auf Arbeitseinheiten, die sich durch die Komponente bewegen, arbeiten kann. Weiterhin gibt die Verhaltensweise vor, daß Einschränkungen beachtet werden müssen, wenn die zugeordnete Verhaltensweise vorgenommen wird.
  • Eine Komponenten-Fähigkeit ist dahingehend definiert, daß sie aus einer Beschreibung von Arbeitseinheiten und einer Transformation von Arbeitseinheiten, in der Zeit abgestimmten Ereignissen, ähnlich der Eingabe und Ausgabe einer Arbeitseinheit, von Ressource-Zuordnungen für diese Transformation und aus Beschränkungen in Bezug auf die Zeitabstimmung solcher Ereignisse und Ressource-Zuordnungen besteht. Arbeitseinheiten sind vorteilhafterweise in Termen derer Attribute beschrieben. Beschränkungen und Transformationen von Arbeitseinheiten sind vorteilhafterweise in Termen von Beschränkungen in Bezug auf deren Attribute beschrieben.
  • In Fig. 3 sind einige zusätzliche Modell-Beschreibungen angegeben. Diese umfassen eine Beschreibung, die einer bestimmten Arbeitseinheit, wie beispielsweise einem Blatt, dargestellt bei 164, zugeordnet sind. Eine Steuersituation, wie beispielsweise dahingehend, ob die Invertiereinrichtung 150 im Bypass zu passieren ist oder nicht, oder ob sie zur Invertierung zu verwenden ist, ist bei 166 dargestellt. Ein Zeitabstimmungs-Parameter wird beispielsweise eine Spezifikation einer Pfadlänge und einer Rollen-Geschwindigkeit wird bei 168 erhalten. Anhand eines Beispiels werden zugeordnete Zeitabstimmungs- Beschränkungen geeignet unter Verwendung einer Formel basierend auf der Pfadlänge und der Rollen-Geschwindigkeit zum Beispiel erhalten, wobei ein Zeitende als ein Zeitanfang plus Pfadlänge dividiert durch die Rollen-Geschwindigkeit definiert werden kann. Bestimmte Werte sind auch geeignete Parameter des Modells, z. B. die Pfadlänge einer gegebenen Invertiereinrichtung ist festgelegt, während sich eine Rollen-Geschwindigkeit variieren kann, und deshalb durch die Umgebung in Bezug auf ein Modell, das verwendet wird, eingestellt werden kann. Ein Rollen-Geschwindigkeits-Parameter ist bei 170 dargestellt.
  • Anhand eines bestimmten Beispiels liefert die nachfolgende Auflistung ein geeignetes Modell einer Invertiereinrichtung, wie sie in Verbindung mit Fig. 3 dargestellt ist:
  • Dieses Modell stellt zwei Parameter (Länge und Geschwindigkeit - length and speed), eine Eintritts-Öffnung (ein) (entry port (in)), eine Austritts-Öffnung (aus) (exit port (out)), drei Ressourcen (inR, outR and GateR, von Typen Signal respektive State) und sechs Variable (von Typen Sheet und Interval) auf. Dann definiert das Modell zwei Fähigkeiten (im Bypass vorbeiführen und invertieren (invert)). Für die Fähigkeit "Bypass" ist definiert, daß ein Blatt s zu der Zeit t_in eintritt und zu der Zeit t_out austritt, daß Zuordnungen in allen drei Ressourcen an den jeweiligen Intervallen t_in, t_out und t_gate vorgenommen sind, und daß verschiedene Zeitabstimmungs-Beschränkungen, die die Laufzeit von dem Eintritt zu dem Austritt wiedergeben, zwischen den Intervallen gelten. Die Fähigkeit "Invertieren" ist ähnlich definiert, mit der Ausnahme, daß das Blatt seine Orientierung um 180º (gedreht um die y-Achse) ändert und daß die Laufzeit länger ist (proportional zu der Größe des Blatts). Demzufolge wird ersichtlich werden, daß eine vollständige und funktionale Beschreibung irgendeiner Komponenten ähnlich vorgesehen werden kann.
  • Mit dem offenbarten, ein Modell aufbauenden System wird eine Komponenten-Struktur beschrieben, ohne auf irgendeine Referenz zu Beschreibungen von oder Interaktion mit anderen Komponenten Bezug zu nehmen. Ein solches Komponenten-Verhalten wird über eine Arbeitseinheit ohne andere Einheiten beschrieben. Weiterhin ermöglicht das offenbarte Modellsystem eine automatische, verhaltensmäßige Zusammensetzung von Komponenten-Fähigkeiten für eine allgemeine und inkrementale Analyse, Simulation und ablaufmäßige Planung von Druckmaschinen. Dieses Beschreibungsformat ermöglicht eine automatische, strukturelle Zusammensetzung von Komponenten-Modellen zu Modellen, die verbundene Komponenten beschreiben (zum Beispiel Druckmaschinen-Module).
  • Umgekehrt hatten frühere Maßnahmen deren Fähigkeiten und Beschränkungen im Hinblick auf sowohl spezifische Interaktionen zwischen Komponenten als auch Interaktionen zwischen Sequenzen von Blättern oder Bildern ausgedrückt. Dies gestaltet sie schwieriger zu definieren, gestaltet sie nicht wiederverwendbar und gestaltet sie weiterhin nicht zusammensetzbar. Das System-Modell-Format ermöglicht die automatische Konfiguration, Optimierung und ablaufmäßige Planung, wie dies vorstehend beschrieben ist.
  • Um sich nun den Fig. 4A-4B zuzuwenden, so geben diese Figuren verschiedene Module an, die geeignet in entweder einer Software oder einer Hardware in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung ausgeführt sind. In jedem der Module der Fig. 4A-4B, ist gemeinsam vorgesehen ein Beispiel, das einen Duplex- oder Rückführmechanismus 200, ein Photorezeptorband 202, eine Arbeitseinheit oder einen Papierpfad 204 und einen Bildpfad 206 umfaßt. Es ist anzumerken, daß ein Bildpfad typischerweise aus Bildverarbeitungs-Komponenten besteht, die in einer Software oder einer Kombination aus einer elektronischen Hardware und einer Software ausgeführt sind. In jedem Beispiel wird ein Videobild von dem Bildpfad 206 geeignet auf dem Photorezeptorband 202 an einer Verbindung bzw. einem Übergang 210 niedergelegt und dann auf ein Blatt von dem Papierpfad 204 an einem Übergang 212 übertragen.
  • Um sich nun insbesondere dem Beispiel der Fig. 4A zuzuwenden, ist ein Modul 300 vorgesehen, das eine Bildverarbeitung direkt in demselben Modul, versehen mit der Arbeitseinheit-Handhabungs-Fähigkeit, einschließt.
  • Das Beispiel der Fig. 4B sieht separate Module 302 und 304 für ein Druckmaschinen- Modul und ein Bildverarbeitungs-Modul jeweils vor. Es wird ersichtlich werden, daß die Beispiele der Fig. 4A und 4B nur beispielhaft sind. Verschiedene andere Kombinationen und Unterkombinationen einer verschiedenartigen Arbeitseinheit-Handhabungs- Fähigkeit, ebenso wie von Bild-Handhabungs-Fähigkeiten, können in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung ausgeführt werden.
  • In jedem der Module in den Beispielen der Fig. 4A und 4B ist auch eine CPU 310 und ein zugeordneter Speicher, der in einem Adressenraum davon angeordnet ist, ersichtlich. In der bevorzugten Ausführungsform umfaßt der Speicher 312 einen Speicherbereich mit einem nicht-flüchtigen Speicher, der so angepaßt ist, um Beschreibungsdaten, die repräsentativ für das Modul sind, zu speichern. Das System sieht auch einen Port 320 vor, für seine Kommunikation solcher Daten zu einer zugeordneten Ablaufplanungs-Einrichtung angepaßt ist. Wie vorstehend angemerkt ist, können solche Daten entsprechende Daten umfassen, die für mindestens entweder eine Identifikation, eine Ablaufplanung oder eine Initiierung von verfügbaren Operationen in der zugeordneten Ablaufplanungs-Einrichtung in Daten-Kommunikation mit dem jeweiligen Modul repräsentativ sind. In dem Bildverarbeitungs-Modul 304 der Fig. 4B wird ersichtlich werden, daß, in der bevorzugten Ausführungsform, eine ähnliche CPU-Fähigkeit, eine Speicher-Fähigkeit und eine Beschreibungs- Daten-Ausgabe-Fähigkeit vorgesehen sind, obwohl dies hier von der Figur zur Vereinfachung der Darstellung weggelassen worden ist.
  • Um sich nun der Fig. 5 zuzuwenden, ist dort eine verallgemeinerte Herstellungsmaschine 400 angegeben. Die Herstellungsmaschine 400 umfaßt Module, wobei drei davon bei 402, 404 und 406 jeweils ersichtlich sind. Die Module umfassen einen Speicher, der geeignet aus RAM-Bereichen 407, 408 und 409 jeweils aufgebaut ist, zusätzlich zu Bereichen 410, 412 und 414 eines nicht-flüchtigen Speichers jeweils. Der nicht-flüchtige Speicher ist geeignet aus einem Read-Only-Memory ("ROM"), aus einem Erasable Programmable Read Only Memory ("EPROM"), einem Electrical Erasable Programmable Read Only Memory ("EEPROM"), oder dergleichen aufgebaut.
  • Die Bereiche 410, 412 und 414 des nicht-flüchtigen Speichers sind vorteilhaft für eine Speicher-Fähigkeit von Informationen, wobei die Einzelheiten davon im Detail vorstehend beschrieben wurden. Die jeweiligen RAM-Bereiche dienen für einen Scratch Pat Memory, ebenso wie als Speicher einer Software, um eine zugeordnete CPU anzusteuern. CPUs 415, 416 und 417 sind in Modulen 402, 404 und 406 jeweils vorgesehen.
  • Wie anhand von Fig. 5 ersichtlich ist, ist ein Daten-Port 420, der sich mit Modulen 402 und 404 miteinander verbindet, für eine Kommunikation von Arbeitseinheiten dazwischen vorgesehen. Ähnlich ist ein Port 422 zwischen Modulen 404 und 406 für eine Kommunikation von Arbeitseinheiten dazwischen vorgesehen. Schließlich ist jedes der Module 402, 404 und 406 so angegeben, daß es in Daten-Kommunikation mit einer zugeordneten Ablaufplanungs-Einrichtung steht, wie durch die Maschinen-Fähigkeiten-Einheit 430 ersichtlich ist.

Claims (13)

1. System zum Erzeugen eines automatisierten Maschinen-Operations-Ablaufplans, das aufweist:
eine Modul-Daten-Akquisitionseinrichtung (310), die zum Akquirieren von Beschreibungs- Daten angepaßt ist, die für funktionale Charakteristika einer Mehrzahl von Maschinen- Modulen (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406) repräsentativ sind, wobei die Beschreibungs- Daten, die jedem Modul (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406) zugeordnet sind, Daten umfassen, die für eine Maschinen-Modul-Struktur, eine Funktion oder Fähigkeiten repräsentativ sind, wobei jedes Maschinen-Modul (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406) aus mindestens entweder einer elektro-mechanischen oder einer Software-Komponenten aufgebaut ist, die zum Durchführen von Operationen in Bezug auf mindestens eine Arbeitseinheit angepaßt ist, wobei die akquirierten Beschreibungs-Daten jedes der Mehrzahl der Maschinen- Module (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406) unabhängig von der Struktur, der Funktion oder den Fähigkeiten irgendeines anderen Maschinen-Moduls (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406) sind;
eine Einrichtung (420, 422) zum Akquirieren von Einstell-Daten, die für mindestens entweder mechanische oder elektrische Interrelations-Beziehungen zwischen der Mehrzahl der Maschinen-Module (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406) repräsentativ sind;
eine Eingabe/Ausgabe-Einheit (420, 422) zum Aufnehmen von akquirierten Beschreibungs-Daten und Einstell-Daten in einer allgemeinen Ablaufplanungs-Einrichtung (C: 42), wobei die allgemeine Ablaufplanungs-Einrichtung (C: 42) so konfiguriert ist, um unabhängig der Beschreibungs-Daten, die für die Struktur, die Funktion oder die Fähigkeiten der Mehrzahl der Maschinen-Module (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406) repräsentativ sind, zu arbeiten, wobei die allgemeine Ablaufplanungs-Einrichtung (C: 42) einen Datenspeicher, einen Prozessor und einen Instruktionsspeicher umfaßt; und
eine Vergleichs-Einrichtung, die in der allgemeinen Ablaufplanungs-Einrichtung (C: 42) angeordnet ist, zum Analysieren der Beschreibungs-Daten und der Einstell-Daten, um einen Satz von Maschinen-Funktionen zu bestimmen, die durch eine Maschine (A), aufgebaut aus den Maschinen-Modulen (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406), praktikabel sind.
2. System nach Anspruch 1, das weiterhin mindestens ein Maschinen-Modul (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406) aufweist, das umfaßt:
einen Speicher (312), der Beschreibungs-Daten speichert; und
einen Daten-Anschluß (320, 420), der zum Kommunizieren von Beschreibungs-Daten, zugeordnet dazu, zu der Modul-Daten-Akquisitions-Einrichtung (310), angepaßt ist.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, das weiterhin aufweist:
eine Einrichtung zum Aufnehmen einer Eingabe, die für eine benutzer-spezifizierte Maschinen-Ausgabe repräsentativ ist;
eine Einrichtung zum Kommunizieren der Bediener-Eingabe zu der Vergleichs- Einrichtung; und
wobei die allgemeine Ablaufplanungs-Einrichtung (C: 42) weiterhin eine Steuereinrichtung zum Erzeugen eines Steuer-Signals umfaßt, das zum Steuern jedes Maschinen-Moduls (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406) entsprechend zu bestimmten Maschinen-Funktionen angepaßt ist, um die benutzer-spezifizierte Maschinen-Ausgabe auszuführen.
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, das weiterhin aufweist: eine Einrichtung zum Durchführen einer Analyse der Beschreibungs-Daten durch Implementieren mindestens entweder einer teilweisen Evaluierung, einer Simulation, einer Abduktion oder einer Voraussicht in Bezug auf die Beschreibungs-Daten.
5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, das weiterhin aufweist:
eine Einrichtung zum Bestimmen eines Vorhandenseins jedes Maschinen-Moduls (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406) in Daten-Kommunikation mit der Modul-Daten-Akquisitions- Einrichtung (310); und
eine Einrichtung zum automatischen Kommunizieren der Beschreibungs-Daten von jedem Maschinen-Modul (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406), identifiziert durch die Bestimmungs- Einrichtung, wodurch Einstell-Daten erzeugt werden.
6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Vergleichs-Einrichtung weiterhin umfaßt;
eine Einrichtung zum dynamischen, erneuten Analysieren der Beschreibungs-Daten zu jedem Zeitpunkt, zu dem ein Maschinen-Modul (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406) in Daten- Kommunikation mit der Modul-Daten-Akquisitions-Einrichtung (310) versetzt oder davon getrennt wird.
7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die allgemeine Ablaufplanungs- Einrichtung (C: 42) eine prädikative Ablaufplanungs-Einrichtung ist.
8. Verfahren zum Erzeugen eines automatisierten Operations-Ablaufplans, das aufweist:
Akquirieren von Beschreibungs-Daten, die für funktionale Charakteristika einer Mehrzahl vom Maschinen-Modulen (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406) repräsentativ sind, wobei die Beschreibungs-Daten, zugeordnet zu jedem Maschinen-Modul (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406), Daten umfassen, die für eine Modul-Struktur, eine Funktion oder Fähigkeiten davon repräsentativ sind, wobei die akquirierten Beschreibungs-Daten eines Maschinen- Moduls (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406) von der Struktur, der Funktion oder den Fähigkeiten irgendeines anderen Maschinen-Moduls (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406) unabhängig sind;
Akquirieren von Einstell-Daten, die für mindestens entweder mechanische oder elektrische Interrelations-Beziehungen zwischen der Mehrzahl der Maschinen-Module (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406) repräsentativ sind;
Aufnehmen der akquirierten Beschreibungs-Daten und der Einstell-Daten in eine allgemeine Ablaufplanungs-Einrichtung (C: 42), wobei die allgemeine Ablaufplanungs- Einrichtung (C: 42) einen Datenspeicher, einen Prozessor und einen Instruktionsspeicher umfaßt, wobei die allgemeine Ablaufplanungs-Einrichtung (C: 42) so konfiguriert ist, um unabhängig der Beschreibungs-Daten, repräsentativ für die Struktur, die Funktion oder die Fähigkeiten der Mehrzahl der Module (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406), zu arbeiten; und
Analysieren, über die allgemeine Ablaufplanungs-Einrichtung (C: 42), der Beschreibungs- Daten und der Einstell-Daten, um einen Satz von Funktionen zu bestimmen, die durch eine Maschine (A) praktikabel sind, die aus den Maschinen-Modulen (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406) aufgebaut ist.
9. Verfahren nach Anspruch 8, das weiterhin aufweist:
Kommunizieren der Beschreibungs-Daten, gespeichert innerhalb jedes mindestens einen Maschinen-Moduls (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406), zu der allgemeinen Ablaufplanungs- Einrichtung (C: 42).
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, das weiterhin aufweist:
Aufnehmen einer Bediener-Eingabe, die für eine benutzer-spezifizierte Maschinen- Ausgabe repräsentativ ist, in die allgemeine Ablaufplanungs-Einrichtung (C: 42); und Erzeugen einer Steuer-Signalisierung, die zum Steuern jedes Maschinen-Moduls (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406) angepaßt ist, entsprechend zu bestimmten Maschinen- Funktionen, um die benutzer-spezifizierte Maschinen-Ausgabe auszuführen.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei der Schritt eines Analysierens umfaßt:
Durchführen einer Analyse der Beschreibungs-Daten durch Ausführen zumindest entweder einer teilweisen Evaluierung, einer Simulation, einer Abduktion, oder einer Voraussicht in Bezug auf die Beschreibungs-Daten.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, das weiterhin aufweist:
Bestimmen jedes Maschinen-Moduls (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406), das zum Zuführen der Beschreibungs-Daten geeignet ist; und
automatisches Kommunizieren der Beschreibungs-Daten von jedem bestimmten Maschinen-Modul (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406) zu der allgemeinen Ablaufplanungs- Einrichtung (C: 42).
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12, wobei der Schritt eines Analysierens umfaßt:
dynamisches, erneutes Analysieren der Beschreibungs-Daten zu jedem Zeitpunkt, zu dem ein Maschinen-Modul (B; 300, 302, 304; 402, 404, 406) in Daten-Kommunikation mit der allgemeinem Ablaufplanungs-Einrichtung (C: 42) versetzt oder davon getrennt wird.
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