DE695879C - Schwungradmagnetzuender - Google Patents
SchwungradmagnetzuenderInfo
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- DE695879C DE695879C DE1938B0183823 DEB0183823D DE695879C DE 695879 C DE695879 C DE 695879C DE 1938B0183823 DE1938B0183823 DE 1938B0183823 DE B0183823 D DEB0183823 D DE B0183823D DE 695879 C DE695879 C DE 695879C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K21/00—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
- H02K21/12—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
- H02K21/22—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating around the armatures, e.g. flywheel magnetos
- H02K21/222—Flywheel magnetos
- H02K21/225—Flywheel magnetos having I-shaped, E-shaped or similarly shaped armature cores
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- Power Engineering (AREA)
- Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
Description
B183823
Bei Schwungradmagnetzündern sind vielfach mindestens über einen Teil des Schwungradumfangs
ringsegmentförmige, die Weicheisenpolschuhe zwischen sich einschließende
Dauermagnetstäbe angeordnet, während sich innerhalb des Kranzes aus'diesen Bauteilen
ein feststehender Zündanker befindet.
Die Erfindung bezweckt, einen solchen Schwungradmagnetzünder für Brennkraftmaschinen
zu verwenden, die in beiden Drehrichtungen betrieben werden können. Damit dabei die Zündung in beiden Drehrichtungen
bei gleicher Entfernung des Kolbens vom oberen Totpunkt erfolgt, ist · bei einem
Magnetzünder, der gegebenenfalls auch Wicklungen zur Erzeugung von Lichtstrom enthält,
gemäß der Erfindung mindestens eine Magnetgruppe aus je drei in der Umfangsrichtung
des Schwungrades hintereinander angeordneten und jeweils durch Polschuhe voneinander getrennten Magnetstäben vorgesehen,
von denen bei jeder Drehrichtung der mittlere mit einem der beiden anderen zur Gruppe gehörenden Magnetstäbe zusammenarbeitet.
Die Nabe des auf der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine befestigten Schwungrades wird in" der üblichen Weise
als Unterbrechernocken ausgebildet, während die übrigen zur Unterbrechereinrichtung gehörenden
Teile auf der feststehenden Ankerplatte angeordnet sind. In weiterer Ausgestaltung
der Erfindung sind die wirksamen Teile des Magnetzünders so zueinander angeordnet,
daß bei der einen Drehrichtung der Unterbrecher bei derselben Stellung des Magnetsystems gegenüber dem feststehenden
Anker geöffnet wird, bei welcher er bei der anderen Drehrichtung geschlossen wird. Die
Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes sind aus den Abbildungen zu entnehmen.
Abb. ι zeigt ein Schwungrad mit einer Magnetgruppe gemäß der Erfindung in der
Abrißstellung bei Rechtsdrehung,
Abb. 2 dasselbe Schwungrad in der Schließungsstellung bei Rechtsdrehung;
Abb. 3 zeigt eine weitere Ausführung, bei der außer dem Zündanker noch -ein Lichtanker vorgesehen und der Schwungradum-
fang infolgedessen mit zwei Gruppen zu je drei Magneten besetzt ist, so daß die Induktion
im Lichtanker während der Drehung desj Schwungrades keine Unterbrechung erfährt.^
· In Abb. ι sind am Umfang eines Schwungrades
ι sechs Polschuhe 2 bis 7 aus Weicheisen
befestigt. Zwischen den Polschuhen 2, ■ 3, 4, 5 sind Stabmagnete 8, 9, 10 so angeordnet,
daß sich an den Polschuhen 2 und 4 to Nordpole und an den Polschuhen 3 und 5
Südpole ausbilden, während die Zwischenräume zwischen den Polschuhen 2 und 7 und
5 und 6 durch Füllstücke 11 und 13 aus Eisen
und der * Zwischenraum zwischen den Polschuhen 6 und 7 durch ein Füllstück 12 aus
nicht ferromagnetischem Werkstoff ausgefüllt sind. Bei laufendem Schwungrad bewegen
sich die Magnetpolschuhe 2 bis 7 an den Polschuhen 14 und 15 eines eine Wicklung 16
ao tragenden, feststehenden Ankerkerns 17 vorbei.
Die auf eine Kurbelwelle 18 aufgekeilte Schwungradnabe ist als Nocken 19 ausgebildet,
durch welchen der auf der Ankerplatte gelagerte Unterbrecherhebel 20 gesteuert wird
und die Unterbrecherkontakte 21 und 21'
geöffnet und wieder geschlossen werden. Wenn nun bei der Drehung des Schwungrades
in der Pfeilrichtung z. B. der Magnetpolschuh 5 dem Ankerpolschuh 15 gegenübersteht,
so steht der Magnetpolschuh 4 dem Ankerpolschuh 14 gegenüber. Der Ankerkern 17 wird also in der durch einen Pfeil
gekennzeichneten Richtung von magnetischen Kraftlinien durchsetzt, die von dem Magnet
10 ausgehen. Nimmt dann bei der Weiterdrehung das Schwungrad die in Abb. 1 dargestellte
Abrißstellung ein, bei welcher die Unterbrecherkontakte 21 und 21' geöffnet
werden, so findet ein Flußwechsel im Ankerkern 17 statt,- der hierauf von Kraftlinien,
die von dem Magnet 9 ausgehen, über die Polschuhe 3 und 4 in der Pfeilrichtung entgegengesetzter
Richtung durchsetzt wird. Schließlich gelangt das Schwungrad in die in
Abb. 2 dargestellte Stellung, bei welcher sich die Unterbreeherkontakte2i und 21' wieder
schließen. Der Flußwechsel im Ankerkern 17, der bei dieser Drehrichtung für die Erzeugung
des Zündfunkens maßgebend ist, geht also von den Magneten 9 und 10 aus, während
bei der entgegengesetzten Drehung des Schwungrades die Magnete 8 und 9 wirksam sind. Wenn nämlich bei der der Pfeilrichtung
•entgegengesetzten Drehrichtuhg des Schwungrades der Magnetpolschuh 2 dem Ankerpolschuh
14 und der Magnetpolschuh 3 dem Ankerpolschuh 15 gegenübersteht, so wird
der Ankerkern 17 wiederum in der durch einen Pfeil gekennzeichneten Richtung von
δο magnetischen Kraftlinien durchsetzt, die von
dem MagnetS ausgehen. Nimmt dann bei der Weiterdrehung das Schwungrad die in
Abb. 2 für diese Drehrichtung dargestellte Abrißstellung ein, bei welcher sich die
Unterbrecherkontakte 21 und 21-' öffnen (der
'Öffnungszeitpunkt in der einen Drehrichtung ist der Schließungszeitpunkt in der anderen
"torehrichtung), so findet ein Fluß wechsel im Ankerkern 17 statt, der hierauf über die Polschuhe
3 und 4 in der Pfeilrichtung entgegengesetzter Richtung' von Kraftlinien durchsetzt
wird, die von dem Magnet 9 ausgehen. Schließlich gelangt dann das Schwungrad in
die in Abb. 1 dargestellte Stellung, bei welcher
sich bei dieser Drehrichtung die Unterbrecherkontakte 21 und 21' wieder schließen.
Bei Rechts- und Linkslauf herrschen also dieselben magnetischen Verhältnisse im Zündanker,
da die Abrißstellungen bei beiden Drehrichtungen symmetrisch zum Zündanker liegen.
Für den Aufbau eines Magnetzünders für eine bestimmte, in beiden Drehrichtungen zu
betreibende Brennkraftmaschine ist die erforderliche Vorzündung und mit Rücksicht
auf die von dem Zünder erzielbare günstigste Leistung ein bestimmter Abriß maßgebend.
Die Vorzündung ist durch einen Winkel a gekennzeichnet, um den die Kurbelwelle aus
der Zündmomentlage gedreht werden muß, bis der Kolben im oberen Totpunkt steht, und
der Abriß ist durch einen Winkel β festgelegt, um welchen im Zündzeitpunkt die
Kanten der Magnetpolschuhe gegen die Kanten der Ankerpolschuhe verdreht sind. Bei
einer Maschine, die in beiden Drehrichtungen betrieben werden soll, ohne daß Änderungen
irgendwelcher Art am Zünder vorgenommen werden müssen, muß sich die Öffnungsdauer
des Zündungsunterbrechers über einen Winkel von 2 a° erstrecken, da in diesem
Fall die Öffnungsstellung des Unterbrechers bei der einen Drehrichtung gleich der
Schließungsstellung bei der anderen Drehrichtung sein muß. Demgemäß sind auch die
Abrißstellungen des Schwungrades bei beiden Drehrichtungen um einen Winkel von 2«°
gegeneinander versetzt, was sich ohne weiteres aus Abb. 1 ergibt, in welcher der Abrißwinkel
β 2 bei der in Abb. 2 dargestellten no Schließungsstellung des Unterbrechers eingetragen
ist. Für die Polteilung ergibt sich ebenfalls aus Abb. 1 ein Winkel χ = 2
Die Polteilung ist somit je nach den gegebenen Umständen (verlangte Vorzündung
α und gegebener Abrißwinkel ß) für jeden einzelnen Fall festgelegt. Soll z. B. ein Zünder
mit einer Vorzündung von α = 2o° und einem Abrißwinkel von β = io° arbeiten, so
ergibt sich daraus eine Polteilung für das Magnetsystem von τ = 6o°.
Claims (5)
- In Abb. 3 ist mit 24 ein Zündanker und mit 25 ein Lichtanker bezeichnet. An Stelle der Füllstücke 11, 12 und 13 sind hier ebenfalls Stabmagnete 26, 27 und 28 vorgesehen, so daß ein geschlossener Magnetring aus sechs Stabmagneten und sechs Polschuhen entsteht.Für Zweizylindermotoren kann statt des. einen Ziindajnkers ein zweiter, gegenüber dem ersten um i8o° versetzter Zündanker Verwendung finden. Man kommt in diesem Fall mit einer Magnetgruppe aus.Patentansi^rüche:,5 i. Schwungradmagnetzünder, der gegebenenfalls auch Wicklungen zur Erzeugung von Lichtstrorn enthält und bei dem mindestens über einen Teil des Schwungradumfangs ringsegmentformige, die Weicheisenpolschuhe zwischen sich einschließende Magnetstäbe angeordnet sind, für Brennkraftmaschinen, die in beiden Drehrichtungen betrieben werden können, gekennzeichnet durch mindestens eineSi5 Gruppe aus je drei (8, 9, 10) in der Umfangsrichtung des Schwungrades hintereinander angeordneten und jeweils durch Polschuhe voneinander getrennten Magnetstäben, von denen bei jeder Drehrichtung der mittlere (9) mit einem der beiden anderen (8 oder 10) zur Gruppe gehörenden Magnetstäbe zusammenarbeitet.
- 2. Schwungradmagnetzünder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Abrißstellung jede der beiden Kanten eines Ankerpolschuhes um denselben Winkel gegen die Kanten der benachbarten Magnetpolschuhe am Schwungrad verdreht ist.
- 3. Schwungradmagnetzünder nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polteilung gleich der doppelten Summe des auf den Zünder bezogenen Vorzündungswinkels (μ) und des Abrißwinkeis (ß) ist.
- 4. Schwungradmagnetzünder nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der ganze Umfang des Schwungrades ohne Unterbrechung durch Füllstücke mit aus je drei Magnetstäben unter Zwischenschaltung von Weicheisenpolschuhen bestehenden Magnetgruppen besetzt ist.
- 5. Schwungradmagnetzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Schwungrades ein oder mehrere feststehende Zündanker angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938B0183823 DE695879C (de) | 1938-07-08 | 1938-07-08 | Schwungradmagnetzuender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938B0183823 DE695879C (de) | 1938-07-08 | 1938-07-08 | Schwungradmagnetzuender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE695879C true DE695879C (de) | 1940-09-05 |
Family
ID=7009652
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938B0183823 Expired DE695879C (de) | 1938-07-08 | 1938-07-08 | Schwungradmagnetzuender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE695879C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1016499B (de) * | 1952-11-29 | 1957-09-26 | Cesare Nassetti | Stromerzeugungsanlage fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer solche zum Antrieb von Fahrraedern |
-
1938
- 1938-07-08 DE DE1938B0183823 patent/DE695879C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1016499B (de) * | 1952-11-29 | 1957-09-26 | Cesare Nassetti | Stromerzeugungsanlage fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer solche zum Antrieb von Fahrraedern |
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