DE695375C - Verfahren zum Betriebe von Dampfstrahlluftsaugern fuer Oberflaechenkondensatoren vonDampfturbinen - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von Dampfstrahlluftsaugern fuer Oberflaechenkondensatoren vonDampfturbinen

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DE695375C
DE695375C DE1938A0086059 DEA0086059D DE695375C DE 695375 C DE695375 C DE 695375C DE 1938A0086059 DE1938A0086059 DE 1938A0086059 DE A0086059 D DEA0086059 D DE A0086059D DE 695375 C DE695375 C DE 695375C
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DE
Germany
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steam
pressure
turbine
jet air
ejector
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DE1938A0086059
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Inventor
Dipl-Ing Bernhard Delmhorst
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B9/00Auxiliary systems, arrangements, or devices
    • F28B9/10Auxiliary systems, arrangements, or devices for extracting, cooling, and removing non-condensable gases

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betriebe von Dampfstrahlluftsaugern für Oberflächenkondensatoren von Dampfturbinen Die übliche Verwendung von Frischdampf als Treibmittel für Dampfstrahlluftsäuger hat zwar den Vorteil, äaß die im Treibdampf enthaltere Wärme nicht verlorengeht, sondern zur Vorwärmung des als Speisewasser ver,-wendeten Kondensats herangezogenwird.' Der Nachteil besteht jedoch darin, daß insbesondere bei Verwehdung . von Höchstdrucksdampfkesseln der als Treibmittel für .den Dampfstrahlluftsauger verwendete Frischdampf in der Turbine keine Arbeit leistet. Je höher daher der. Kesseldruck ist, um so unwirtschaftlicher wird der B@etiieb ,des an das Frischdampfnetz @angeschlossienen Dampfstrabl; luftsaugers.
  • Dieser Nachteil kann allerdings dadurch vermieden werden, @daß, als Treibdampf für 'den Strahlsauger Anzüpfdampf aus. einer Entnahmestelle der Dampfturbine verwendet wird, der also bereits in der Turbine zur Arbeitsleistung herangezogen worden ist. Da der Dampfstrahlluftsauger einen gleichbleibenden Treibdampfdruck benötigt, so bietet sein Betrieb mit Arbeitsdampf, der aus einer geregelten Entnahmestelle der Turbine entnommen wird, keine Schwierigkeiten. Die Gleichhaltung des Anzapfdampfdruckes an der Entnahmestelle - lediglich für den Treibdampf eines Strahlsaugers bedingt aber eine verwickelte und daher kostspielige Sonderausfüh`-rung der Turbinenregelung.
  • Der einfache Anschluß des Strahlsaugers an eine ungeregelte Entnahmestelle einer Turbine führt insofern nicht zum Ziel, weil sich ja dort der Druck mit der Turbinenleistung ändert, der Betrieb des Strahlsaugers aber einen Arbeitsdampf von annähernd gleichbleibendem Druck erfordert.
  • Um trotzdem den Betrieb von Strahl= saugern mit Anzapfdampf aus. einer ungeregelten Entnahmestelle :einer Dampfturbine zu ermöglichen, wird gemäß der Erfindung der Arbeitsdampf für den Strahlsauger je nach dem von der Leistung abhängigen Druckverlauf in der Turbine aus einer solchen ungeregelten Anzapfstelle entnommen, in der,: jeweils der Dampfdruck höher als der vorg=:; schriebene Treibdampfdurck des Strähl=#`y saugers oder diesem gleich ist. Durch 'die . wandernde Verlegung der Dampfentnahme an Beine Stelle höheren oder niederen Druckes kann auch bei Lastschwankungen der Turbine der Treibdampfdruck des Strahlsaugers annähernd gleichbleibend gehalten werden. Eine genauere Gleichhaltung des Treibdampfdruckes kann in an sich bekannter Weise durch den Einbau entsprechend abgestimmter Überströmventile in den zum Strahlsauger führenden, an verschiedene Druckstufen d-erTurbine angeschlossenen Anzapfleitung@en erreicht werden. Um auch bei völliger Entlastung der Turbine den Betrieb des. Dampfstrahlsaugers aufrechtzuerhalten, ist eine mit einem Druckminderventil versehene Verbindungsleitung mitdem Frischdampfnetz vorgesehen.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei,-spie]. der Erfindung in vereinfachter Darstellung.
  • Es bezeichnena eine mit mehreren ungeregelten Entnahmestellen versehene Dampfturbine, b den zugeh'örigenOberflächenkondensator und c den von ihr angetriebenen Stromr erzeuger. Die Dampfturbinea -wird von einem Höchstdruckkessel d von beispielsweise i oo atü gespeist. Ein' fünfstufiger Speisewasservorwärmer ,e wird durch Entnahmedampf aus Stufen verschiedenen Druckes der Turbinea betrieben. Das aus dem Oberflächenkondensator b durch die Kondensatpumpe f abgezogene Niederschlagswasser wird von dieser dem Speisebehälter g zugedrückt und von dort durch die Kesselspeisepumpelt über drei Vorwärmerstufen in den Kessel d gefördert.
  • Zum Absaugen der nicht kondensierten: Gase und Dämpfe aus dem Oberflächenkondensator b ist ein zweistufiger Dampfstrahlluftsauger i vorgesehen, dessen Treibmittelzuführungsleitung k abschaltbar mit Dampfleitungen L, m, n verbunden ist. Die Leitungen Z, m sind an die Dampfentnahneleitun;-gen ,o, p angeschlossen und enthalten zweii.mpulsige überströmventile g, r. Die von der Frischdampfleitung s abgezweigte Leitung n ist mit einem Druckminderventil t versehen.
  • Angenommen, der Strahlsauger solle mit einem Treibdampfdruck von io,5 ata betrieben werden und.die Dampfdrückeinden'Entnahmeleitungen o, p betragen z 8 bzw. i o, 5 ata beim Vollasthetrieb der Turbine a. Der Strahlsaug-er 1 erhält dann seinen Treibdampf aus der Entnahmeleitung j7, während die Verbindung nach der Entnahmeleitung o und dem Frischdampfnetz s durch die Ventile g, t abgesperrt ist. Sinkt die Belastung der Turbinea ünd damit der Druck in der Leitungp, so wird das Ventil r durch seinen von dem Druck vör dem Ventil beeinflußten Impulsgeber im schließenden Sinne bewegt, bis der Druck hinter dem Ventil so weit absinkt, daß der zweite Impulsgeber des Ventils, der den Druck hinter dem Ventil gleichbleibend zu halten sucht, ausgeregelt ist. Nunmehr spricht das überströmventil g an. Bei weiterer Entlastung der Turbinea und erneuter Drucksenkung in der Leitung r1 wird dann das überströmventil r durch seinen ersten Impulsgeber völlig geschlossen. Der Treibdampf des Strahlsaugers i wird dann aus der Leitung o entnommen. Sinkt die Leistung der Turbine a noch weiter ab, so wird schließlich in ent@ sprechender Weise auch das überströmventil g geschlossen und als Treibdampf für den Strahlsauger i gedrosselter Frischdampf aus der Leitung s über das Druckminderventil t bezogen.
  • Das Umschalten des Strahlsaugers von der einen auf die andere Entnahmestelle und auf die Frischdampfleitungerfolgt allmählich und ohne Unterbrechung des Treibdampfzuflusses. Die Gefahr, daß Außenluft durch die Ansauge- oder die Auspuffleitung des Strahlsaugers in den Kondensator eindringen könnte, liegt bei gewöhnlichen Betriebsverhältnissen nicht vor. Um aber bei, einem etwaigen Hängenbleiben der überströmventile und daher kurzzeitiger Unterbrechung der Treibdampfzufuhr für den Strahlsauger den Kondensator gegen Zerstörung der Luftleere durch Einbruch von Außenluft zu sichern, können Rüc'kschlagklappen in der Ansauge- oder Auspuffleitung des Strahlsaugers eingebaut werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Betriebe von Dampfstrahlluftsaugern für Oberflächenkondensatoren von Dampfturbinen, dadurch gekennzeichnet, daß deren Treibdampf je nach dem von der Leistung abhängigen Druckverlauf in der Turbine aus einer ungeregelten Anzapfstelle entsprechenden Druckes !entnommen -wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampfstrahlluftsauger außer an ungeregelte Entnahmestellen unter Zwischenschaltung eines Druckminderventils noch. an das Frisch.-dampfnetz abschaltbar angeschlossen ist.
DE1938A0086059 1938-03-08 1938-03-08 Verfahren zum Betriebe von Dampfstrahlluftsaugern fuer Oberflaechenkondensatoren vonDampfturbinen Expired DE695375C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2900792A (en) * 1955-06-04 1959-08-25 Sulzer Ag Steam power plant having a forced flow steam generator
EP0256243A1 (de) * 1986-08-20 1988-02-24 Körting Hannover Ag Dampfturbinenanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2900792A (en) * 1955-06-04 1959-08-25 Sulzer Ag Steam power plant having a forced flow steam generator
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