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Die
Erfindung betrifft im Allgemeinen die Ausbildung von Kerben in einem
Material und insbesondere die Ausbildung von seichten Kerben in
einem Halbleitersubstrat zum Isolieren benachbarter tiefer Kerbenkonfigurationen.
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Tiefe
Kerbenkonfigurationen werden gewöhnlich
in Halbleitervorrichtungen benutzt, zum Beispiel als Speicherungskondensatorkomponenten
für Speicherzellenvorrichtungen.
Jede Speicherzellenvorrichtung weist eine tiefe Kerbenkonfiguration
und eine ebene Vorrichtung auf, die benachbart zu der Kerbenkonfiguration
angeordnet ist, wie einen Schalttransistor oder Gate-Transistor, der die
Ladung steuert, die von der tiefen Kerbenkonfiguration gehalten
wird. Die ebene Vorrichtung, die an der Fläche des ebenen Halbleitersubstrats
gebildet wird, ist mit einer inneren Fläche der tiefen Kerbenkonfiguration durch
ein elektrisch leitfähiges
Material elektrisch verbunden. Dieses Material wird gewöhnlich als
eine Verbindung bezeichnet.
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Die
oben beschriebene Speicherzellenvorrichtung stellt Information dar,
die darauf basiert, ob die tiefe Kerbenkonfiguration geladen ist
oder nicht. Im Allgemeinen kann eine seichte Kerbenisolation (STI)
benutzt werden, um zweckbestimmte Speicherzellenvorrichtungen zu
isolieren, um Interferenzen dazwischen zu verhindern. Dementsprechend
sind zwischen benachbarten tiefen Kerbenkonfigurationen seichte
Isolationskerben ausgebildet, um zu gewährleisten, dass sie unabhängig funktionieren.
Jedoch erfordert die seichte Kerbenisolation von zwei nahe zueinander
angeordneten tiefen Kerbenkonfigurationen sowie die individuelle
Verbindungsbildung für
jede der tiefen Kerbenkonfigurationen die minutiöse Einstellung der zugehörigen Herstellungsprozesse
wie Lithographie und Ätzen,
insbesondere wenn der nächste
Abstand zwischen den Kerben unter 0,25 μm fällt. Folglich ist die Toleranz
des Herstellungsverfahrens beschränkt und eine strikte Qualitätskontrolle
jedes Verarbeitungsschrittes erforderlich. Aus diesem Grund ist
es schwierig, die Speicherzellenvorrichtungen herzustellen. Einige
dieser Probleme, die mit der Vorrichtungsherstellung in Verbindung
stehen, werden durch die folgenden Beispiele erläutert werden.
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1 stellt
einen Abschnitt eines Verbundstoffkörpers 100 dar, der
ein Halbleitersubstrat 110 aufweist, der eine Segmentoxidschicht 120,
zum Beispiel SiO2 aufweist, die darauf ausgebildet
ist. Das Halbleitersubstrat 100 kann zum Beispiel aus kristallinem
Silizium gebildet sein. Eine Schicht 130 ist über der
Segmentoxidschicht 120 ausgebildet. Die Schicht 130 kann
aus einem Nitrid wie Si3N4 gebildet sein.
Natürlich
können
je nach den gewünschten
Eigenschaften andere Silikonnitridverbindungen, zum Beispiel Si3±xN4±x benutzt
werden. Die Oxidschicht 120 und die Nitridschicht 130 dienen
als Masken für die
zugehörigen
Herstellungsverfahren wie zum Beispiel Ätzen, Oxidation und/oder chemisch-mechanisches Polieren
(CMP). Die erste und die zweite tiefe Kerbe 140, 150 sind
in der Nitridschicht 130, der Oxidschicht 120 und
dem Halbleitersubstrat 110 ausgebildet. Eine Nitridregion 135,
eine Oxidregion 125 und eine Halbleitersubstratregion 115 sind
zwischen den tiefen Kerben 140, 150 angeordnet.
Die erste und die zweite tiefe Kerbenkonfiguration sind jeweils in
einer ersten und einer zweiten tiefen Kerbe 140, 150 konstruiert.
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Jede
der ersten und der zweiten Kerbekonfiguration 142, 152 weist
eine dünne
Isolierschicht 144, 154 auf, die auf den inneren
Flächen
der Kerbe 140, 150 ausgebildet ist, eine dicke
Isolierschicht 146, 156, die an einem Mittelabschnitt
der Kerbe 140, 150 über der dünnen Isolierschicht 144, 154 ausgebildet
ist, und ein Speicherknotenmaterial 147, 157 auf, das
ausgebildet ist, um das Innere der jeweiligen tiefen Kerben 140, 150 auf
die Höhe
der dünnen
Isolierschicht 144, 154 und der dicken Isolierschicht 146, 156 aufzufüllen. Das
Füllen
der tiefen Kerben 140, 150 ist jedoch aufgrund
ihrer hohen Querschnittsverhältnisse
schwierig. Folglich sind in dem Speicherknotenmaterial 147, 157 Lücken 148, 158 ausgebildet.
Diejenigen Abschnitte der dünnen
Isolierschichten 144, 146, 154 und 156,
die über
einem zu bildenden Speicherknoten angeordnet sind, werden abgerieben.
Das Verbindungsmaterial 149 und 159 wird in die
Räume über den
Oberseiten der dünnen
Isolierschichten 144 und 154, dicken Isolierschichten 146 und 156 und
Speicherknotenmaterial 147 und 157 gefüllt. Die
Oberseite des Verbindungsmaterials 149 und 159 befindet
sich etwas unter der Fläche
des Halbleitersubstrats 110. Aus diesem Grund steht das Verbindungsmaterial 149, 159 sowohl
mit dem Halbleitersubstrat 110 um die tiefen Kerbenkonfigurationen 142, 152 als
auch mit der Oberseite des Speicherknotenmaterials 147, 157 in
Kontakt, wie in 1 dargestellt.
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Die
dünnen
Isolierschichten 144, 154 können aus Silikonnitrid, zum
Beispiel Si3N4 gebildet
sein und dienen dazu, eine Kapazität zwischen dem Speicherknotenmaterial 147, 157 und
dem Halbleitersubstrat 110 zu bilden. Die dicken Isolierschichten 146, 156,
die durch die chemische Dampfabscheidung (CVD) von Tetraethylorthosilikat
(TEOS) Si(OC2H5)4 gebildet werden können, isolieren das Speicherknotenmaterial 147, 157 von
einem Teil des umgebenden Halbleitersubstrats 110. Das
Speicherknotenmaterial 147, 157 dient als Speicherknoten
und kann zum Beispiel aus n+-Polysilikon gebildet
werden. Das Verbindungsmaterial 149, 159 kann
aus intrinsischem polykristallinen Silikon gebildet werden.
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Wenn
der Verbundstoffkörper 100 als
Teil der Speichervorrichtung konstruiert ist, wird die STI benutzt,
um die tiefen Kerbenkonfigurationen 142, 152 voneinander
zu isolieren und die Regionen zu begrenzen, auf denen die ebenen
Vorrichtungen ausgebildet sind. Es sollte beachtet werden, dass
vor Initiieren der STI-Bildungsprozesse alle Speicherknoten mit
dem Halbleitersubstrat 110 durch die Verbindungen 149, 159 verbunden
werden. Aus diesem Grund sollten die tiefen Kerbenkonfigurationen
voneinander isoliert sein. Nach der seichten Kerbenisolation wird das
isolierende Material benutzt, um die seichten Kerben bis zu der
Fläche
des Verbundstoffkörpers 100 aufzufüllen. Nach
Vollendung der STI-Bildungsprozesse werden die Verbindungen sowie
die tiefen Kerben somit vollständig
unterhalb der Isolierschicht eingelassen. Diese Art Verbindungsbildung,
das heißt,
eingelassene Verbindungen, ist vorteilhaft, da sie ermöglicht,
dass nachfolgende Prozesse auf einer ebenen Fläche vollbracht werden können. Eine flache
Topografie ist entscheidend, um eine ausgezeichnete Auflösung bezüglich der
Lithographie zu erzeugen. Ebene Vorrichtungen, umfassend Schalttransistoren,
die an die jeweiligen tiefen Kerbenkonfigurationen 142, 152 gekoppelt
sind, werden dann unter Verwendung von derzeit auf dem Fachgebiet
bekannten Flächenvorrichtungs-Herstellungstechniken hergestellt.
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Herkömmlicherweise
werden Abschnitte der ersten und der zweiten tiefen Kerbenkonfiguration 142, 152 mit
der Nitridregion 135, der Oxidregion 125 und dem
Halbleitersubstrat 115 in einer Region, die in 1 mit 160 bezeichnet
ist, aneinander geätzt.
Dies gewährleistet
die Isolation zwischen benachbarten tiefen Kerbenkonfigurationen
trotz einer leichten Fehlausrichtung und schlechten Auflösung in
der lithographischen Stufe des STI-Prozesses. Außerdem kann die kapazitive
Kopplung zwischen dem Speicherknoten einer tiefen Kerbenkonfiguration
und dem Gate-Material, das darüber
läuft,
verringert werden. Um die Ätzung
durchzuführen,
wird eine Abdeckschicht über
dem in 1 dargestellten Verbundstoffkörper 100 gebildet
und entwickelt, um ein Muster zum Ätzen zu bilden. 2 stellt
eine seichte Kerbe 210 dar, die zwischen der ersten und
der zweiten tiefen Kerbenkonfiguration 142, 152 durch Ätzen des Verbundstoffkörpers 100 durch
die Öffnung 220 in der
Abdeckschicht 230 gemäß herkömmlicher
Techniken ausgebildet ist. Solch eine Struktur und Verfahren sind
in US-A-4,593,452 offenbart. Jedoch bestehen mehrere Nachteile und
Schwierigkeiten, wenn die seichte Kerbe durch solch eine herkömmliche Technik
gebildet wird.
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Wie
am deutlichsten in 1 zu sehen ist, weist die obere
Fläche
des Verbundstoffkörpers 100 erstens
Aussparungen 170, 180 auf, die aus den unterschiedlichen
Ebenen der oberen Flächen
der Segmentnitridschicht 130 und der Verbindungsschichten 149, 159 resultieren.
Die Aussparungen 170, 180 weisen Stufenabschnitte 171, 172, 181 und 182 auf, die
an den Kanten zwischen der oberen Fläche der Segmentnitridschicht 130 und
den oberen Flächen der
Verbindungsschichten 149, 159 der ersten und der
zweiten tiefen Kerbenkonfiguration 142, 152 ausgebildet
sind. Die Stufenabschnitte 171, 172, 181 und 182 können eine
Höhe von
zum Beispiel etwa 2.000 Angström
aufweisen. Um ein gewünschtes
Muster oder seichte Kerbenätzmaske
zu erhalten, sollte ein Abdeckmittel mit einer definitiven Kante
an der Mitte der Verbindungsschicht entwickelt werden, das von der
Flächenebene
des Halbleitersubstrats 110 ausgespart ist, wie in 2 dargestellt.
Wenn jedoch das Abdeckmittel auf eine Fläche angewendet wird, die Stufenbildungen
aufweist, wird Licht durch das Abdeckmittel gelassen und reflektiert
von beiden Substratflächen
und der ausgesparten Fläche.
Das von der ausgesparten Fläche
reflektierte Licht stört
das einfallende Licht, das sich von dem Licht unterscheidet, das
von der Substratfläche
reflektiert wird, wodurch ein unerwünschtes Abdeckprofil nach der
Entwicklung hervorgerufen wird. Das Störmuster und somit das Abdeckmuster
hängen
von der Höhe
der Stufe ab. Folglich ist die Auflösung an der Kante des Abdeckprofils
schlecht und sehr empfindlich auf Variationen in der Stufenhöhe. Dementsprechend
ist das Prozessfenster zur Lithographie beschränkt und die Wiederholbarkeit
des Prozesses beeinträchtigt.
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Ferner
ist das Ätzen
der seichten Kerbe selbst schwierig, weil die Halbleitersubstratregion 115,
Abschnitte der intrinsischen Polysilikon-Verbindungsschichten 149, 159,
Abschnitte des dünnen
Nitridisolators 144, 154, Abschnitte des dicken
Oxidisolators 146, 156, Abschnitte des n+-Polysilikon-Speicherknotenmaterials 147, 157,
die Segmentnitridregion 135 und die Segmentoxidregion 125 alle
entfernt werden müssen.
Während
die Segmentnitridregion 135 und die Segmentoxidregion 125 unter
Verwendung eines Prozesses geätzt
werden können,
der für Silikon
selektiv ist, ist ein gleichzeitiges Ätzen von vielen Materialien
für das
Polysilikon, Nitrid und Oxid erforderlich. Die Gründe hierfür liegen
darin, dass diese Materialien keine Schichten bilden, die horizontal
verlaufen, und nicht mittels RIE (Reaktives Ionenätzen) nacheinander
geätzt
werden können,
das vertikal stattfindet. Aus diesem Grund ist eine äußerst nichtselektive Ätztechnik
erforderlich, wobei einige Maßnahmen
ergriffen werden müssen,
um ein gewünschtes Ätzprofil
bereitzustellen.
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Wie
oben erwähnt,
erzeugt die Lithographie außerdem
eine schlechte Auflösung
der Kanten des Abdeckmittels über
der tiefen Kerbenkonfiguration 142 und 152. Im
Allgemeinen hängt
die Form einer Kerbe in großem
Maße von
der Abdeckprofilvariation ab, wenn die Kerbe unter den Bedingungen
zum Bilden von verjüngten
Kerben gebildet wird. Darüber
hinaus können
tiefe Kerben nicht angemessen von seichten verjüngten Kerben getrennt werden,
sogar wenn die Fehlausrichtung zwischen der Abdeckmaske und dem
zugrunde liegenden Muster (das heißt, die tiefen Kerben) sehr
gering ist. Um die Nebenwirkung zu minimieren, welche die Lithographie
auf die Auflösung
ausübt,
und um eine ausreichende Ausrichtungstoleranz bereitzustellen, ist
es absolut notwendig, Kerben zu bilden, die ein vertikales Profil
aufweisen, um die tiefen Kerben zu trennen.
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Die
Anforderung eines vertikalen Kerbenprofils steht im Konflikt zu
der Anforderung des nichtselektiven Ätzens. Dies bedeutet für das Ätzverfahren schwerwiegende
Beschränkungen.
Um ein nichtselektives Ätzen
zu erreichen, kann kein abscheidungsartiger Ätzprozess angewendet werden,
der eine Abscheidungsschicht auf der vertikalen Ebene bildet, da die
Schicht auch auf der horizontalen Ebene jedes Materials anders abscheidet
und somit Unterschiede bezüglich
der Ätzrate
zwischen den Materialien bewirkt. Dementsprechend wird das resultierende Ätzen selektiv,
was mit der Anforderung der Nichtselektivität unvereinbar ist. Im Allgemeinen
ist es jedoch schwierig, ein Ätzprofil
der Kerbe ohne einen Ätzprozess
zu steuern, der auch eine Abscheidungsschicht bildet. Ohne die Abscheidungsschicht
auf den vertikalen Flächen
würde selbst
eine leichte Veränderung der Ätzbedingungen
eine relativ große
Veränderung des Ätzprofils
erzeugen.
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Ferner
weisen Transistoren, die durch seichte Kerben begrenzt und isoliert
sind, die ein hohes vertikales Profil aufweisen, mindestens ein
Problem auf. Scharfe Ecken, die durch die Seitenwand der seichten
Kerben und die Halbleitersubstratfläche gebildet werden, verändern die
lokale elektrische Feldverteilung, um den lokalen Schwellenwert
zu verringern. Demgemäß weist
die Schwellenspannung der Kanalregion, die benachbart zu der Seitenwand
der seichten Kerben liegt, einen geringeren Wert auf als diejenige
im Zentrum der Kanalregion. Der geringere Schwellenwert an der Ecke
ist für
die Sperreigenschaften des Transistors schädlich und kann einen Leckstrom
verursachen. Für
eine periphere Schaltung, die relativ große Transistoren enthält, die
relativ große
Ströme
aufweisen, erzeugt der Leckstrom eine bedeutende Verlustleistung.
Der Leckstrom in Schalttransistoren, die mit den Speicherknoten
verbunden sind, führt
zu der Entladung der Speicherknoten und somit zu einem Informationsverlust.
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Um
eine Grenzfläche
von guter Qualität
zwischen dem Silikon und der Seitenwand der seichten Kerbe zu erhalten,
wird eine thermische Oxidation der inneren Fläche der seichten Kerbe bevorzugt. Während dieses
Oxidationsschritts verbreitet sich jedoch Oxidationsmittel durch
den freiliegenden dicken Oxidisolator und bewirkt eine unerwünschte Oxidation
von Silikon in seiner Nähe.
Außerdem
kann die innere Fläche
der Speicherknotenlücken 148, 158 oxidiert
werden, die, wie oben erwähnt,
aus n+-Polysilikon gebildet werden können. Die
Oxidation von Silikon bewirkt eine Volumenausdehnung. Die Spannung,
die aus der Ausdehnung resultieren kann, kann zu kristallinen Defekten
wie Verlagerungen in dem kristallinen Silikonhalbleitersubstrat
führen.
Solche kristallinen Defekte verändern
die elektrischen Eigenschaften des Halbleiters und bewirken Kontaktleckströme. Folglich
können
die Rückhaltungszeit
einer Speicherzellenvorrichtung sowie andere wichtige Eigenschaften
beeinträchtigt
werden. Dementsprechend besteht ein Bedarf an der Bereitstellung
eines Verfahrens zum Ausbilden einer seichten Kerbe zwischen tiefen
Kerbenkonfigurationen, das leicht umgesetzt werden kann und das
die Schwierigkeiten und Nachteile herkömmlicher Verfahren vermeidet.
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Die
vorgenannten Mängel
der herkömmlichen
Techniken werden durch die vorliegende Erfindung vermieden, die
ein Verfahren nach Anspruch 1 bereitstellt. In diesem Verfahren
wird eine seichte Kerbe in einer Fläche eines Verbundstoffkörpers ausgebildet,
der eine erste und eine zweite tiefe Kerbenkonfiguration darin aufweist.
Der Verbundstoffkörper weist
ein Halbleitersubstrat auf, das eine Segmentoxidschicht, die darauf
ausgebildet ist, und eine Segmentnitridschicht, die auf der Segmentoxidschicht ausgebildet
ist. Die erste und die zweite tiefe Kerbenkonfiguration sind in
dem Halbleitersubstrat durch die Nitrid- und Oxidschicht ausgebildet.
Die erste und die zweite tiefe Kerbenkonfiguration können ein
Isoliermaterial und ein leitfähiges
Material umfassen, das in der ersten und der zweiten tiefen Kerbe
ausgebildet ist, um einen Kondensator herzustellen. In einer bevorzugten
Ausführungsform
kann jede der ersten und zweiten tiefen Kerbenkonfiguration ein
dünnes
Nitridisolierfutter, eine ein dickes Oxidisolierfutter, Speicherknoten-Füllmaterial
und eine intrinsische obere Polysilikonschicht aufweisen. Die obere
Fläche
des Verbundstoffkörpers
wird derart geebnet, dass die erste und die zweite Verbindungsschicht
und die Segmentnitridschicht eine kontinuierliche, geebnete Fläche bilden.
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Eine
Titanschicht wird über
der geebneten Fläche
ausgebildet und überlagert
dadurch die erste und die zweite intrinsische Polysilikonschicht
der ersten und der zweiten tiefen Kerbenkonfiguration und die Segmentnitridschicht.
Der Verbundstoffkörper wird
dann einem Silicidierungsverfahren ausgesetzt, bei dem die Titanschicht
und ein oberer Abschnitt der ersten und der zweiten Polysilikonschicht
reagieren, um eine erste und eine zweite selbst ausgerichtete Kappe
für tiefe
Kerben aus Titansilicid zu bilden. Die erste und die zweite Kappe
für tiefe
Kerben überlagern
jeweils die ersten und die zweite tiefe Kerbenkonfiguration. Die
Titanschicht ist mit der Segmentnitridschicht nicht reaktiv und
das restliche Titan wird abisoliert. Da sich diejenigen Teile der
Titanschicht, die nicht reagiert haben, während des Silicidierungsverfahrens
nicht ausdehnen, bleiben die Flächen
derjenigen Teile des Verbundstoffkörpers, die unter den nicht
reagierten Teilen der Titanschicht liegen, geebnet, sogar nachdem
die Abschnitte der Titanschicht abisoliert worden sind.
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Danach
wird eine Maskierungsschicht, zum Beispiele eine Abdeckschicht zum
Ausbilden einer seichten Kerbe auf der flachen Fläche des
Verbundstoffkörpers
ausgebildet. Eine Öffnung
wird in der Maskierungsschicht ausgebildet, um das Segmentnitrid
zwischen der ersten und der zweiten tiefen Kerbenkonfiguration freizulegen.
Da die erste und die zweite Kappe für tiefe Kerben in einem nachfolgenden Ätzschritt
als Masken benutzt werden können, müssen die
Breite der Öffnung
und das Profil der Öffnung
nicht genau gesteuert werden.
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Dadurch
wird eine breitere Ausrichtungstoleranz für das Abdeckmuster erzeugt.
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Danach
wird ein selektives Ätzen
ausgeführt, wobei
das Titansilicid nicht geätzt
wird und wodurch eine seichte Kerbe zwischen der ersten und der
zweiten tiefen Kerbenkonfiguration gebildet wird. Wie oben erwähnt, werden
die erste und die zweite tiefe Kerbenkonfiguration durch die erste
und die zweite Kappe für
tiefe Kerben, die aus Titansilicid gebildet sind und deshalb nicht
geätzt
werden, vor dem selektiven Ätzschritt
geschützt.
Folglich ist ein gleichzeitiges Ätzen
vieler Materialien gemäß der vorliegenden Erfindung
nicht erforderlich. Ferner sind die Kerbenkappen selbst ausrichtend,
was keine Fehlausrichtung verursacht und das Freilegen des Abschnitts zwischen
der ersten und der zweiten tiefen Kerbenkonfiguration zu jedem gewünschten
Zeitpunkt ermöglicht.
Die Bedingungen, die zum vertikalen Ätzen stark erforderlich sind,
werden abgeschwächt.
Folglich ist das Ätzverfahren
nicht so stark eingeschränkt wie
herkömmliche
Verfahren. Zum Beispiel können die
Bedingungen zum Bilden einer Abscheidungsschicht benutzt werden,
um das Ätzprofil
zu steuern. Eine verjüngte
Kerbe, welche die Speichervorrichtungsregion umgibt, kann dann ausgebildet
werden, um Leckströme
zu verhindern.
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Die
Maskierungsschicht und die erste und die zweite Kappe für tiefe
Kerben werden nach dem Ätzen
der seichten Kerbe entfernt. Die inneren Flächen der seichten Kerbe werden
danach oxidiert. Es sollte beachtet werden, dass es für Sauerstoff
keinen direkten Durchgang zu den dicken Oxidisolatorfuttern und
dem n+-Polysilikonspeichermodus gibt, die
von Verbindungen und dünnen
Nitridisolatorfuttern geschützt
werden. Während
der Oxidation wird der tiefe Teil des Silikonsubstrats nicht oxidiert,
da er mit den Speicherknoten und dem dicken Oxidisolatorfutter in Kontakt
steht. Nachfolgend wird eine Nitritschicht über dem oxidierten Inneren
der seichten Kerbe gebildet. Auf diese Weise werden die tiefen Kerbenkonfigurationen
nun vollständig
gegen jegliche nachfolgende Oxidationsschritte abgeschirmt. Eine
unerwünschte
Oxidation von Silikon um die Kerbenkonfiguration und die damit in
Verbindung stehende Spannung und kristalline Defektbildung werden
vermieden. Aus diesem Grund kann eine seichte Kerbe zwischen der
ersten und der zweiten Kerbenkonfiguration gebildet werden, ohne
auf die derzeit bestehenden Schwierigkeiten und Nachteile zu treffen.
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Eine
vollständigere
Betrachtung der vorliegenden Erfindung und viele der begleitenden
Vorteile davon werden ohne weiteres erhalten, da die Erfindung durch
Bezugnahme auf die folgende ausführliche
Beschreibung besser verstanden wird, wenn diese in Verbindung mit
den beiliegenden Zeichnungen berücksichtigt
wird.
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1 stellt
einen Verbundstoffkörper
dar, der eine erste und eine zweite tiefe Kerbenkonfiguration aufweist,
die in einem Halbleitersubstrat ausgebildet sind.
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2 stellt
eine seichte Kerbe dar, die zwischen der ersten und der zweiten
tiefen Kerbenkonfiguration gemäß herkömmlicher
Verfahren gebildet wird;
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3A bis 3G erläutern das
Bilden einer seichten Kerbe zwischen der ersten und der zweiten
Kerbenkonfiguration gemäß der Erfindung;
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4A stellt
ein Schaubild des Dampfdrucks SiF4 als eine
Temperaturfunktion dar;
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4B stellt
ein Schaubild des Dampfdrucks TiF4 als eine
Temperaturfunktion dar; und
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5 ist
eine Querschnittsansicht, die eine DRAM-Zelle gemäß einer
Ausführungsform
dieser Erfindung darstellt.
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Die
vorliegende Erfindung wird nun in Verbindung mit 3A bis 3G beschrieben. Übereinstimmende
Strukturen in 1 und 3A bis 3G werden
mit identischen Bezugszeichen gekennzeichnet, wobei eine Erläuterung
davon ausgelassen wird. Natürlich
können
die tiefen Kerben 140, 150 gemäß Techniken wie reaktivem Ionenätzen (RIE)
gebildet werden, die auf dem Fachgebiet bekannt sind. Ferner können die
tiefen Kerben 140, 150 mit einem Isoliermaterial
und jeglichem leitfähigen Material
gefüllt
werden, um eine Kondensatorstruktur unter Anwendung von Techniken
zu bilden, die auf dem Fachgebiet bekannt sind. Gemäß der vorliegenden
Erfindung werden die Verbindungsschichten 149, 159,
die aus intrinsischem Polysilikon gebildet werden können, derart
ausgebildet, dass sie die erste und die zweite Kerbe 140, 150 vollständig füllen. Die Flächen der
Segmentnitridschicht 130 und intrinsischen Polysilikonschichten 149, 159 werden
geebnet, um eine flache äußere Fläche 310 des
Verbundstoffkörpers 100 zu
bilden, wie in 3A dargestellt. Die Planarisierung
kann gemäß verschiedenen
Techniken erreicht werden, die auf dem Fachgebiet bekannt sind.
Zum Beispiel kann die Planarisierung durch chemisch-mechanisches Polieren
erreicht werden.
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Wie
in 3B dargestellt, wird eine Titan- (Ti) Schicht 320 gemäß bekannter
Techniken, zum Beispiel Sputtern oder Verdampfung auf die geebnete
Fläche 310 abgeschieden.
Jedoch können
andere Materialien benutzt werden, die mit der vorliegenden Erfindung
vereinbar sind, solange sie mit dem Si der Polysilikonschichten 149, 159 und
nicht mit dem Si3N4 der
Schicht 130 selektiv reagieren und durch Nassätzen (zum
Beispiel unter Verwendung von Hydrofluorsäure (HF)) gegen Si und Si3N4 eine entfernbare
Verbindung erzeugen. Der Verbundstoffkörper 100 wird dann
zum Beispiel einer Wärmebehandlung unterzogen,
welche die Silicidierung der Ti-Schicht 320 bewirkt,
wodurch die Ti-Schicht 320 und die intrinsische Polysilikonschichten 149, 159 reagieren, um
Titandisilicid (TiDi2) zu bilden. Die Ti-Schicht 320 reagiert
jedoch nicht mit der Segmentnitridschicht 130. Folglich
wird TiSi2 in Regionen gebildet, welche die
Polysilikonschichten 149, 159 überlagern, jedoch nicht in
Regionen, welche die Segmentnitridschicht 130 überlagern.
Solch eine selbst ausrichtende Silicidierung von zum Beispiel Titan
und Polysilikon zur Erzeugung von TiSi2 wird
als Salicidierung bezeichnet.
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Außerdem führt die
Reaktion der Ti-Schicht 320 und der intrinsischen Polysilikonschichten 149, 159 zur
Erzeugung von TiSi2 zu einer Volumenveränderung.
Vorausgesetzt, dass das relative Volumen von Ti 1 ist und das relative
Volumen von Si 2,27 ist, weist das erzeugte TiSi2 ein
relatives Volumen von 2,51 auf. Wenn eine Si-Schicht von 2.000 Angström einer
Reaktion unterzogen wird, wird folglich eine TiSi2-Schicht
von 2.200 Angström
erzeugt, wodurch eine „überschüssige" Schicht von 200
Angström
gebildet wird. Jegliches restliche Titan, das nicht reagiert hat,
um ein Silicid zu bilden, wird dann zum Beispiel durch eine Schwefelperoxidlösung (Schwefelsäure und
Wasserstoffperoxid) abisoliert. Wie in 3C dargestellt,
führen
dementsprechend der Salicidierungsschritt und die nachfolgende Abisolierung zu
der Bildung jeweils einer ersten und einer zweiten Kappe 340, 350 für tiefe
Kerben über
der ersten und der zweiten tiefen Kerbenkonfiguration 142, 152.
Der Salicidierungsschritt kann derart gesteuert werden, dass sich
die verbleibenden, unreagierten intrinsischen Polysilikonschichten 149, 159 innerhalb
der Kerben 140, 150 aus den untenstehend ausführlicher erläuterten
Gründen
auf einer Ebene unter der Ebene des Halbleitersubstrats befinden.
Die unreagierten Polysilikonschichten 149, 159 können verwendet werden,
um in nachfolgenden Verarbeitungsschritten eingelassene Verbindungen
zu bilden.
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Wie
in 3D dargestellt, wird eine Maskierungsschicht 360 über der äußeren Fläche des
Verbundstoffkörpers 100 gebildet.
In einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Abdeckmittel als die Maskierungsschicht
verwendet. Es ist jedoch zu verstehen, dass in Verbindung mit der
vorliegenden Erfindung andere Maskierungstechniken benutzt werden
können.
Ein Muster von Öffnungen,
das die Öffnung 365 aufweist,
ist in der Maskierungsschicht 360 ausgebildet, um die Segmentnitridregion 135 freizulegen.
Das Maskierungsschichtprofil auf der ersten und der zweiten Kappe 340, 350 für tiefe
Kerben ist für
das Ätzen
belanglos, wie aus der untenstehenden Erläuterung deutlich werden wird,
da die erste und die zweite Kappe 340, 350 für tiefe
Kerben selbst als Masken während
des nachfolgenden Ätzens
dienen. Somit stellen die erste und die zweite Kappe 340, 350 für tiefe
Kerben einen Toleranzbereich zum Bilden der Öffnung 365 bereit, der
die Notwenigkeit für
eine übergenaue
Einstellung der Breite der Öffnung 365 unnötig macht.
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Mit
Bezug auf 3E wird eine Region zwischen
der ersten und der zweiten tiefen Kerbenkonfiguration geätzt, um
eine seichte Kerbe 370 bilden. Während 3E eine
seichte Kerbe 370 darstellt, die ein vertikales Profil
aufweist, sollte klar sein, dass die seichte Kerbe 370 mit
einem verjüngten
Profil gebildet werden kann, zum Beispiel durch ein abscheidungsartiges Ätzverfahren,
wie untenstehend ausführlicher
erläutert
wird. Der Ätzschritt
kann in einem einzigen Schritt oder in einer Vielzahl von Schritten ausgeführt werden.
Zum Beispiel kann der Ätzschritt in
zwei Schritten stattfinden, wie unten erläutert wird. Zuerst kann die
Segmentnitridregion 135 unter Verwendung einer Technik
geätzt
werden, die bezüglich Silikon
selektiv ist. Zum Beispiel kann Nitrid wie Si2N4 mit primären Ätzgasen von CF4 und/oder
CHF3 selektiv gegen Si geätzt werden.
Gleichzeitig kann die Segmentoxidregion 125 durch Überätzen entfernt werden.
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Ein
zweiter Ätzschritt
kann auf Titansilicid selektiv sein, so dass nur das Silikon geätzt wird.
Der zweite Ätzschritt
kann eine abscheidungsartige RIE-Ätzung unter Verwendung von
zum Beispiel Fluorinatomen als Ätzmittel
sein. 4A stellt ein Schaubild bereit,
das den Dampfdruck von SiF4, dem Hautprodukt
einer RIE-Ätzung
von Silikon unter Verwendung von Fluorin, als Temperaturfunktion
darstellt. Während
der RIE reagieren die Fluorinatome mit dem Silikon an der freiliegenden
Fläche
des Halbleiterkörpers,
um SiF4 zu bilden. Titan ist ebenfalls reaktiv
mit den Fluorinatomen, um TiF4 zu bilden. 4B stellt
ein Schaubild bereit, das den Dampfdruck von TiF4 als
eine Temperaturfunktion darstellt. Wie durch Vergleichen von 4B zu
sehen ist, weist TiF4 im Vergleich zu SiF4 einen viel geringeren Dampfdruck auf. Da
der Dampfdruck den Teildruck darstellt, unter welchem ein Material
verdampft, kann der Druck des Ätzverfahrens
derart gesteuert werden, dass SiF4, das
durch eine Reaktion zwischen Si und F gebildet wird, sofort verdampft
und dass TiF4, das durch eine Reaktion zwischen
Ti und F gebildet wird, nicht von dem Verbundstoffkörper 100 verdampft.
Dementsprechend wird Si von dem Substrat entfernt, Ti jedoch nicht.
Aus diesem Grund kann das Flächensilikon
ohne Entfernen von Titansilicid entfernt werden. Um dies zu erreichen,
kann der zweite Ätzschritt
die auf Fluorin basierende Chemie wie SF6 oder
CF4 mit O2 benutzen.
Da der Unterschied bezüglich
des Dampfdrucks groß ist,
gibt es bezüglich des
Drucks des Ätzverfahrens
praktisch keine Einschränkung.
Der bestimmte Druck kann zum Beispiel basierend auf dem Verfahren
zur Plasmaerzeugung, Werkzeugkonfiguration und Ätzleistung ausgewählt werden.
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Wie
oben erwähnt,
wird in den Ätzbedingungen
eine Toleranz erzeugt, da keine Notwendigkeit besteht, die Nichtselektivität oder Fehlausrichtung zwischen
der Abdeckmaske und dem darunter liegenden Muster zu berücksichtigen.
Es ist deshalb leicht, das Ätzprofil
zu steuern. Durch Einführen
von Abscheidungsspezies (wie Fluorcarbon) in die Ätzgase wird
eine Dünnschicht
(wie CFx) auf die Fläche abgeschieden.
Diese Dünnschicht
hemmt das Ätzen des
Materials, das darunter liegt, wenn sie sich bildet. Jedoch unterliegen
horizontale Flächen
dem vertikalen Ionenbeschuss aus dem Plasma, was bewirkt, dass die
Dünnschicht
abgesputtert wird. Aus diesem Grund findet das Ätzen hauptsächlich auf der horizontalen
Fläche
statt. Verjüngte
Kerben können durch
Steuern des Gleichgewichts zwischen der abgeschiedenen Dünnschicht
und dem Ionenbeschuss aus dem Plasma ausgebildet werden. Dieses Ätzen ist
selektiv auf Materialien und kann nicht in herkömmlichen Verfahren durchgeführt werden.
Das Ätzen
kann eine verjüngte
Kerbe bilden, die eine aktive Region isoliert, die eine tiefe Kerbenkonfiguration aus
der Region aufweist, die eine Region umgibt, in der ein Transistor
ausgebildet sein kann. Die verjüngte
Kerbe dient der Hemmung von Leckströmen.
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Die
Maskierungsschicht 360 wird abisoliert, wie in 3F dargestellt
ist, und die erste und die zweite Kappe 340, 350 für tiefe
Kerben werden zum Beispiel unter Verwendung von Hydrofluor (HF)-säure entfernt.
Wenn die erste und die zweite Kappe 340, 350 für tiefe
Kerben entfernt sind, befinden sich die intrinsischen Polysilikonschichten 149, 159 unter der
Fläche
des Halbleitersubstrats 110. Diese Polysilikonschichten
haben die Funktion von eingelassenen Verbindungen. Die eingelassenen
Verbindungen werden automatisch gebildet, wenn die Kerbenkappen
gebildet und entfernt werden. Es ist kein besonderer Schritt notwendig,
um eingelassene Verbindungen zu bilden. Die eingelassenen Verbindungen
koppeln jede tiefe Kerbenkonfiguration 142, 152 an
benachbarte Quellen-/Drain-Regionen von nachfolgend gebildeten Schalt-
oder Gate-Transistoren.
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Wie
in 3G dargestellt, wird eine thermische Oxidschicht 380 über den
Polysilikonschichten 149, 159 und der inneren
Fläche
der Kerbe 370 gebildet. Ein Nitridfutter 390 wird über der
thermischen Oxidschicht 380 gebildet. Die thermische Oxidschicht 380 und
das Nitridfutter 390 dienen zum Isolieren des dicken Oxidisolierfutters 146, 156 und
der Lücken 148, 158 von
dem Oxidationsmittel und unterdrücken dadurch
die Verlagerung und Spannung. Folglich kann eine seichte Kerbe 370 zwischen
der ersten und der zweiten tiefen Kerbenkonfiguration 142, 152 gebildet
werden. Die seichte Kerbe 370 kann gemäß Techniken gefüllt werden,
die im Stand der Technik bekannt sind. Außerdem können eine erste und eine zweite
Speicherzelle, die einen ersten und einen zweiten Transistor aufweisen,
der mit der ersten und der zweiten tiefen Kerbenkonfiguration durch
eingelassene Verbindungen verbunden ist, unter Verwendung von Bearbeitungstechniken
gebildet werden, die im Stand der Technik bekannt sind.
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5 stellt
eine DRAM-Zelle gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung dar. Wie in 5 dargestellt,
können
die Schalttransistoren benachbart zu der tiefen Kerbenkonfiguration
und gegenüber
der seichten Kerbe 370 gebildet werden. Zum Beispiel kann
die seichte Kerbe 370 mit CVD-Oxid 402 gefüllt werden.
Das CVD-Oxid wird auf das Substrat angepasst abgeschieden, weshalb
die Stufen, die durch die unterschiedlichen Flächenebenen des Substrats und
der seichten Kerbe gebildet werden, erhalten bleiben. Eine flache
obere Fläche
kann durch Entfernen von überschüssigem Oxid
unter Anwendung eines Planarisierungsprozesses, zum Beispiel einer
CMP-Technik gebildet werden. Folglich werden die seichten Kerben
bis zu ihren oberen Flächen
gefüllt.
Die Verbindung 149 sowie die tiefen Kerbenkonfigurationen 142 werden
bei dieser Stufe unterhalb des CVD-Oxids eingelassen. Das intrinsische Polysilikon 149,
das die Verbindungen bildet, kann durch Ausdiffusion von n+-Dotierungsmittel aus den Speicherknoten
in einem späteren
thermischen Prozess leitfähig
gemacht werden. Somit wird eine elektrische Verbindung zwischen
den Speicherknoten und der Silikonfläche (eingelassene Verbindungsbildung)
erreicht. Ein Gate-Isolator 403 kann auf der ebenen Fläche gebildet
und ein Gate-Material kann abgeschieden und gemustert werden, um
eine Gate-Elektrode 404 zu
bilden. Durch Verwenden der Gate-Elektrode 404 als Maske
können
die Quellen-/Drain-Regionen 405, 406 durch Ionenimplantation
gebildet werden. Die Quellen-/Drain-Region 406 wird mit der Verbindung 149 verbunden.
Dementsprechend wir der MOS-Transistor, der den Schalttransistor 401 aufweist,
der mit den Kerbenkondensatoren verbunden ist, gebildet. Die Verbindung
zwischen den Vorrichtungen und die Metallisierung für die Ausgangsklemmen
werden durch Techniken durchgeführt,
die im Stand der Technik bekannt sind.
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Eine
Bit-Leitung 408 wird durch einen Kontaktabschnitt 407 mit
der Quellen-/Drain-Region 405 verbunden. Ein Substrat 100 besteht
zum Beispiel aus einer N-artigen Region 409 und einer P-artigen Region 410,
die auf der Region 409 befestigt ist. Die n-artige Region 409 bildet
zusammen mit der n+-Polysilikonschicht 147, die
einen Speicherknoten und die dünne
Nitridschicht 144 bildet, einen Kondensator. Über der
Verbindung 149 ist eine Passwortleitung 412 ausgebildet.
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Die
Verbindungsleitungen 149,159 können aus einem Material gebildet
werden, das nicht intrinsisches Polysilikon ist. In solch einem
Fall können
intrinsische Polysilikonschichten über den Verbindungsschichten 149, 159 zur
Reaktion mit der Ti-Schicht 320 ausgebildet werden. Natürlich kann ein
alternatives Material zur Reaktion mit der Ti-Schicht 320 bereitgestellt
werden, um Kappen für tiefe
Kerben zu bilden.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung oben im Allgemeinen mit Bezug auf das
Ausbilden einer seichten Kerbe zwischen benachbarten tiefen Kerbenkonfigurationen
beschrieben worden ist, ist die Erfindung diesbezüglich nicht
eingeschränkt.
Das heißt,
die Prinzipien dieser Erfindung können auf das Ausbilden von
seichten Kerben zum Isolieren benachbarter Strukturen angewendet
werden.