DE69508696T2 - Vorrichtung und Verfahren zum Steuern eines Fadenführerkastens an einer Strickmaschine - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Steuern eines Fadenführerkastens an einer Strickmaschine

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DE69508696T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Steuerung eines Trägers einer Strickmaschine wie etwa einer Flachstrickmaschine.
  • Es ist (z. B. aus der japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. HEI-3-54150 oder EP-A-0 415 512) bekannt, daß ein Träger und ein Schlitten jeweils durch Servomotoren über Riemen angetrieben werden können, um den Träger mit dem Schlitten zu synchronisieren. Nach diesem Verfahren kann der Träger in eine beliebige Sollposition gebracht werden, wobei die Totzeit für den Schlitten, um den Träger heranzuholen, vernachlässigt werden kann. Ferner kann das Stoßgeräusch, das erzeugt wird, wenn der Schlitten den Träger fängt, reduziert werden und der Träger in eine Position direkt in der Nähe des entsprechenden Strickabschnitts gebracht werden, was zu einer höheren Genauigkeit des Musterns führt.
  • Das Problem besteht jedoch darin, inwieweit der Träger und der Schlitten miteinander in Gleichlauf sind. Zum Beispiel weisen die Servomotoren Steuerungsfehler auf. Die Positionen des Schlittens und des Trägers stimmen nicht unbedingt mit den Sollwerten überein. Solche Fehler sind nicht auf jene der Servomotoren beschränkt. Sie werden außerdem durch eine Vielzahl von Ursachen wie etwa Installationsfehler und Schrumpfung/Verlängerung der Riemen erzeugt. Wenn solche Fehler vernachlässigt werden, kann keine Synchronisation erreicht und das Stricken nicht durchgeführt werden. Um diesem Problem zu begegnen, schlägt die japanische Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. HEI-3-54150 vor, die Drehzahl des schlittenantreibenden Servomotors zu erfassen, um den trägerseitigen Servomotor zu steuern. Die Drehzahl des schlittenseitigen Servomotors wird durch einen Winkelcodierer erfaßt, während der trägerseitige Servomotor gesteuert wird, derart, daß die Position und die Geschwindigkeit des Trägers mit der Position und der Geschwindigkeit des Schlittens übereinstimmen. Nach diesem Verfahren jedoch erzeugen die vom Sensor zur Erfassung der Drehzahl des schlittenseitigen Motors und vom schlittenseitigen Motor für das Einholen der Trägerseite benötigten Zeiten eine Steuerungsverzögerung. Um dieses Problem zu beseitigen, ist es erforderlich, die Schlittenantriebsgeschwindigkeit so niedrig zu halten, daß der Träger den Schlitten ohne weiteres einholen kann.
  • Die Aufgaben der vorliegenden Erfindung bestehen darin,
  • 1) die Synchronisation des Trägers mit dem Schlitten überflüssig zu machen,
  • 2) die Genauigkeit des Musterns zu verbessern,
  • 3) eine Überlast des zweiten Servomotors zum Antreiben des Trägers zu verhindern und
  • 4) zuverlässig den Träger in Eingriff mit dem Schlitten zu bringen und den Träger durch den Schlitten zu fangen.
  • Die zusätzlichen Aufgaben der vorliegenden Erfindung bestehen darin,
  • 5) die Kraft zum Halten des Trägers an dem Schlitten zu erhöhen,
  • 6) die Kraft zum Halten des Trägers an dem Schlitten konstant zu halten und
  • 7) durch Vergrößern der ebenen Oberfläche des Trägers, auf der die Unterseite eines Stifts, wenn dieser auf den Träger abgesenkt wird, aufliegt, das Fangen zu erleichtern.
  • In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist ein Steuerungsverfahren für einen Träger einer Strickmaschine, wobei die Strickmaschine mit einem Schlitten zum Antrieb der Nadeln eines Nadelbettes und einem Träger zur Zufuhr von Garn zu dem Nadelbett ausgebildet ist, und der Schlitten mittels eines ersten Servomotors angetrieben ist, und der Träger zur Bewegung auf einer Trägerschiene mittels eines zweiten Servomotors angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stift einer Träger-Fangvorrichtung, welche mit dem Schlitten verbun den ist, zum Eingriff mit dem Träger gebracht wird, so daß der Träger durch den Schlitten gefangen wird, und, während des Fangens, das Ausgangsdrehmoment des zweiten Servomotors einer Beschränkung ausgesetzt ist, welche die Bewegung des Schlittens nicht beeinflußt.
  • Ferner ist in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung eine Steuerungsvorrichtung für einen Träger einer Strickmaschine, wobei die Strickmaschine mit einem Schlitten zum Antrieb der Nadeln eines Nadelbettes und einem Träger zur Zufuhr von Garn zu dem Nadelbett ausgebildet ist, und der Schlitten mittels eines ersten Servomotors angetrieben ist, und der Träger zur Bewegung auf einer Trägerschiene mittels eines zweiten Servomotors angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungsvorrichtung eine Träger-Fangvorrichtung, die mit dem Schlitten verbunden ist und einen Stift und Mittel zum Anheben/Absenken des Stiftes, so daß der Stift zum Eingriff in den Träger, wenn der Stift abgesenkt ist, angeordnet ist, enthält, und Steuerungsmittel zum Bewirken einer Beschränkung des Ausgangsdrehmoments des zweiten Servomotors, welche die Bewegung des Schlittens nicht beeinflußt, wenn der Stift abgesenkt ist, aufweist.
  • Die Beschränkung des Ausgangsdrehmoments kann sowohl in der positiven als auch in der negativen Richtung des Drehmoments bewirkt werden, d. h., daß der Absolutwert des Drehmoments auf einen Grenzwert beschränkt wird. Nun ist die Beschränkung des Ausgangsdrehmoments aber nur in einer Richtung, entweder der positiven oder der negativen, möglich. Zweckmäßigerweise wird die Drehmomentbeschränkung in der Richtung erhoben, in der der Träger den Schlitten bremst. Gemäß dieser Anordnung wirkt der Laufwiderstand des Trägers auf der Trägerschiene und das Drehmoment des versorgerseitigen Servomotors (des zweiten Servomotors), das gleich oder kleiner als das beschränkte Drehmoment ist, auf den Schlitten, beides in der Form von Reibung. Diese Reibung liefert die Haltekraft zwischen dem Schlitten und dem Träger. Wenn das beschränkte Drehmoment so eingestellt ist, daß der Träger den Schlitten bremst, ist die Haltekraft angenähert durch die Summe aus dem Laufwiderstand des Trägers selbst und dem Ausgangsdrehmoment des zweiten Servomotors bestimmt, wodurch die Haltekraft größer ist. Wenn umgekehrt das beschränkte Drehmoment so eingestellt ist, daß der Träger den Schlitten beschleunigt, ist die Haltekraft durch die Differenz zwischen dem Ausgangsdrehmoment des zweiten Servomotors und dem Laufwiderstand des Träger bestimmt, wodurch die Haltekraft kleiner ist.
  • Die Drehmomentbeschränkung dient zur asynchronen Steuerung des trägerseitigen Servomotors, nämlich zur Steuerung, derart, daß der Träger nicht mit dem Schlitten synchron ist, und zur Beschränkung der Ausgangsleistung des trägerseitigen Servomotors unter die Ausgangsnennleistung. Ein Beispiel für das Verfahren der Drehmomentbeschränkung ist, daß, wenn der Schlitten den Träger mit dem Stift fängt, die Ausgangsleistung des zweiten Servomotors auf einem praktisch konstanten Niveau gehalten wird. Oder der Sollausgangsdrehmoment des zweiten Servomotors wird während des Fangens zweckmäßigerweise auf ein beschränktes Drehmoment eingestellt. Die Richtung des Drehmoments bewirkt zweckmäßigerweise ein Bremsen des Schlittens. Im Ergebnis bleibt die Bremskraft des zweiten Servomotors konstant, während die Haltekraft zwischen dem Schlitten und dem Träger stabilisiert wird. Ein zweites Beispiel für das Verfahren der Drehmomentbeschränkung besteht darin, während des Fangens eine Geschwindigkeit, die etwas kleiner als die Geschwindigkeit des Schlittens ist, als Sollgeschwindigkeit einzustellen oder die Sollposition des Trägers etwas näher als die Sollposition des Schlittens einzustellen; somit wird dem trägerseitigen Servomotor eine Closed-Loop-Regelung usw. übertragen, derart, daß der Träger entweder in der Geschwindigkeit oder in der Position etwas hinter dem Schlitten nacheilt. Wenn der Träger durch den Schlitten gefangen ist, bewegt sich der Träger schneller als der Sollwert der Steuerung oder über die Sollposition hinaus. Folglich gibt der trägerseitige Servomotor ein Leistung ab, die den Träger bremst. Diesem bremsenden Drehmoment (das Ausgangs drehmoment des zweiten Servomotors in der der Schlittenbewegung entgegengesetzten Richtung) wird einer oberen Grenze ausgesetzt.
  • Im folgenden wird die Funktion der vorliegenden Erfindung beschrieben. Der Träger wird durch den zweiten Servomotor nahezu synchron mit dem Schlitten vorbereitend in Bewegung versetzt, bis der Träger durch den Schlitten mit dem Stift eingefangen ist usw. Sobald das Fangen gestartet ist, wird der zweite Servomotor einer Drehmomentbeschränkung ausgesetzt, um eine Überlast zu vermeiden. Wenn das Ausgangsdrehmoment dem der Trägerseite entgegengesetzt ist, wird die Summe aus dem Ausgangsdrehmoment des zweiten Servomotors und dem Laufwiderstand des Trägers während des Fangens auf den Schlitten ausgeübt, wobei dieser Wert gleich der Haltekraft zwischen dem Schlitten und dem Träger ist. Aufgrund dieser Haltekraft wird der Kontakt zwischen dem Schlitten und dem Träger stabilisiert, wobei das Schwingen des Trägers in bezug auf den Schlitten verhindert wird. Wenn das Ausgangsdrehmoment in der gleichen Richtung wie das der Trägerseite wirkt, wird die Differenz zwischen dem Ausgangsdrehmoment des zweiten Servomotors und dem Laufwiderstand während des Fangens auf den Schlitten ausgeübt, wobei dies die Haltekraft des Trägers ist. Wenn das Fangen beendet ist, steht der Träger in der spezifizierten Position und wartet auf das nächste Fängen.
  • Der Träger wird nahezu synchron mit dem Schlitten vorbereitend in Bewegung versetzt, bis er durch den Stift gefangen ist und an der zweiten Sollposition steht, wenn das Fangen zurückgesetzt wird. Während des Fangens wird der Träger durch das Ausgangsdrehmoment des zweiten Servomotors am Schlitten gehalten. Als Ergebnis dieser Wirkungen wird die Genauigkeit des Musterns verbessert. Wenn der Träger durch den zweiten Servomotor während des Fangens gebremst wird, kann die ebene Oberfläche des Trägers, auf der der Stift gehalten wird, zum einfacheren Fangen vergrößert sein.
  • Die vorteilhafteste Form ist die, daß das beschränkte Drehmoment in der dem Ausgangsdrehmoment des schlittenseitigen Motors entgegengesetzten Richtung ausgeübt wird, während der zweite Servomotor durch das beschränkte Drehmoment angetrieben wird. Auf diese Weise reicht es aus, dem zweiten Servomotor einen Befehl zur Erzeugung des beschränkten Drehmoments zu geben; die Steuerung ist einfach. Die Haltekraft bleibt konstant, wobei der Eingriff zwischen dem Schlitten und dem Träger stabiler wird.
  • Im folgenden werden bestimmte Ausführungen der Erfindung beispielhaft und mit Bezug auf die begleitende Zeichnung beschrieben.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnung
  • Fig. 1 Ein Signalformdiagramm, das die Steuerung des Trägers in einer Ausführung zeigt.
  • Fig. 2 Eine teilweise Vorderansicht, die den Aufbau einer Flachstrickmaschine der Ausführung zeigt.
  • Fig. 3 Eine Schnittansicht einer Trägerschiene und eines Trägers.
  • Fig. 4 Ein Blockdiagramm des Regelkreises für den Servomotor des Trägers.
  • Fig. 5 Ein Blockdiagramm des Regelkreises für den Servomotor des Trägers gemäß einer Modifikation der Erfindung.
  • Fig. 6 Eine teilweise Vorderansicht, die den Träger gemäß der Modifikation der Erfindung zeigt.
  • Fig. 7 Ein Steuersignalformdiagramm des Trägers gemäß der Modifikation der Erfindung.
  • In Fig. 1 bis Fig. 7 sind eine Ausführung und deren Modifikation gezeigt. Fig. 2 zeigt den Aufbau einer Flachstrickmaschine. 2 ist ein Schlitten mit zwei Nocken, vier Nocken usw., der auf einer Schlittenschiene 4 läuft und Nadelbetten 6 wie etwa V-Bett oder 4-Bett steuert. Der Schlitten 2 ist so beschaffen, daß er von einem ersten Servomotors 8 und einer Ansteuerung 10 auf der Schiene 4 bewegt wird, wobei die Bewegung durch einen Zahnriemen 12 und eine Riemenscheibe 14 bewirkt wird. Der Schlitten 2 ist mit einem Querträgergatter 16 versehen, welches das Nadelbett 6 überspannt. Das Querträgergatter 16 ist mit einer Träger-Fangvorrichtung 18 versehen. Die Träger-Fangvorrichtung 18 ist mit Stiften 22 versehen, die durch Mehrfach-Magnetspulen 20, 20 angehoben und abgesenkt werden. Die Konfiguration einer solchen Träger-Fangvorrichtung 18 ist wohlbekannt, z. B. aus der japanischen Patentveröffentlichung Nr. SHO-62-29539.
  • Über den Nadelbetten 6 sind Mehrfach-Trägerschienen 24 angebracht, wobei jede Trägerschiene 24 mit vier Trägern 26 versehen ist. Der Träger 26 ist mit einer Garnstange 28 versehen, während eine Garnzufuhrvorrichtung, die nicht gezeigt ist, an der Spitze der Garnstange 28 montiert ist. Während des Strickens wird die Garnstange 28 durch die Träger-Fangvorrichtung 18 über einen Nockenmechanismus, der z. B. in der japanischen vorläufigen Patentveröffentlichung Nr. HEI-5-25758, die EP-A-0 523 816 entspricht, beschrieben ist, nach unten gedrückt, worauf sich die Garnzufuhrvorrichtung in die Strickposition auf das Nadelbett 6 senkt. Der Träger 26 ist oben in der Mitte mit einer ebenen Oberfläche 30, hinter der ebenen Oberfläche 30 auf der rechten Seite mit einem rechten Vorsprung 32 und hinter der ebenen Oberfläche 30 auf der linken Seite mit einem linken Vorsprung 34 versehen. Die Schultern der Vorsprünge 32, 34 oder die vertikalen Oberflächen zwischen den Vorsprüngen 32, 34 und der ebenen Oberfläche werden durch den zu ziehenden Stift 22 gedrückt. Somit senkt die Träger-Fangvorrichtung 18 den Stift 22 auf einen gewünschten Träger 26 ab, um diesen zu ziehen. Jede Trägerschiene 24 ist mit vier Zahnriemen 40 versehen, wovon nur einer hier gezeigt ist. Der Zahnriemen 40 ist so beschaffen, daß er den Träger 26 nach der Seite bewegt, wobei er von einem zweiten Servomotor 44 und einer Ansteuerung 46 über eine Riemenscheibe 42 angetrieben wird.
  • 50 ist ein Hauptsteuerbaustein für die gesamte Strickmaschine, der zwei Ansteuerungen 10, 46, den Schlitten 2 und die Magnetspulen 20 der Träger-Fangvorrichtung 18 steuert. Der Hauptsteuerbaustein 50 steuert den Schlitten 2 und die Träger 26 gemäß den gegebenen Strickdaten. Um den Schlitten 2 zu steuern, gibt der Hauptsteuerbaustein 50 ein Sollpositionssignal P in die Ansteuerung 10 ein. Die Ansteuerung 10 steuert den Servomotor 8 nach dem Sollpositionssignal. Der Servomotor 8 ist mit einem Sensor zur Erfassung der Drehzahl versehen, wobei der Sensor die Drehzahl integriert, um die Position zu erfassen. Diese Erfassungsergebnisse werden als Sensorausgänge S für die Position und die Geschwindigkeit des Schlittens 2 zur Ansteuerung 10 zurückgeführt. Die Ansteuerung 10 steuert den Schlitten 2 in der Weise, daß der Schlitten 2 in der gegebenen Zeit in die gegebene Position läuft. Die Sensorausgangssignale S werden dem Hauptsteuerbaustein 50 durch die Ansteuerung 10 übermittelt.
  • In ähnlicher Weise steuert der Hauptsteuerbaustein 50 den zweiten Servomotor über die Ansteuerung 46. Die Steuerung ist hierbei dem Fall der Ansteuerung 10 ähnlich; der Hauptsteuerbaustein 50 teilt der Ansteuerung 46 eine Sollposition P oder eine Sollgeschwindigkeit des Trägers 26 mit, worauf die Ansteuerung 46 den Servomotor 44 den gegebenen Werten entsprechend steuert. Der Servomotor 45 erfaßt seine eigene Drehzahl als Geschwindigkeitssignal und integriert die Drehzahl, um ein Positionssignal zu erlangen. Der Servomotor 45 gibt diese Sensorausgangssignale in die Ansteuerung 46 ein, um eine Closed-Loop-Regelung der Position und der Geschwindigkeit zu bewirken. Die Sensorausgangssignale werden dem Hauptsteuerbaustein 50 über die Ansteuerung 46 übermittelt. Die durch die Ansteuerung 10 bewirkte Steuerung und jene, die durch die Ansteuerung 46 ausgeübt wird, unterscheiden sich voneinander dadurch, daß an die Ansteuerung 46 während des Fangens (Fangens mittels des Stiftes 22) ein Strombegrenzungssignal ausgegeben wird. Das Strombegrenzungssignal ist ein Signal zur Beschränkung des Ausgangsdrehmoments des Servomotors 44. Die Inhalte der Ausgangsleistungsbeschränkung werden weiter unten mit Bezug auf Fig. 4 und Fig. 5 beschrieben.
  • Zusätzlich zu den obenerwähnten Funktionen steuert der Hauptsteuerbaustein den Schlitten 2 und außerdem die Magnetspule 20 zum Fangen eines spezifizierten Trägers 26 und zum Halten desselben am Schlitten 2. In der Ausführung steuert der Hauptsteuerbaustein 50 die Servomotoren 8, 44 nicht direkt, sondern übt die lokale Steuerung über die Ansteuerungen 10, 46 aus. Der Hauptsteuerbaustein 50 kann die Steuerung jedoch auch direkt ausüben. Es ist nicht notwendig, jeden Servomotor 44 mit einer eigenen Ansteuerung 46 zu versehen. Eine Ansteuerung 46 kann mehrere Servomotoren 44 steuern. In der Ausführung wird die Ausgangsleistung des Servomotors 44 durch den vom Hauptsteuerbaustein 50 übermittelten Befehl bestimmt. Jedoch kann während der Periode des vorbereitenden Laufs des Trägers 26 der Servomotor 44 durch Übermittlung des Sensorausgangssignals der Ansteuerung 10 an die Ansteuerung 46 so gesteuert werden, daß die Geschwindigkeit und die Position des Trägers 26 während des vorbereitenden Laufs mit den entsprechenden Größen des Schlittens 2 annähernd übereinstimmen.
  • Fig. 3 zeigt die Trägerschiene 24 und die Träger 26. Eine Trägerschiene 24 ist mit vier Zahnriemen 40 versehen, wobei an jedem Zahnriemen 40 ein Träger 26 eingehängt ist. In Fig. 3 sind im oberen Abschnitt Vorsprünge 32, 34 gezeigt, während die Schultern 52 auf den Seiten der rechten Vorsprünge 32 zu erkennen sind. Wenn der Stift 22 abgesenkt wird, kommt der Stift 22 mit der Schulter 52 in Eingriff, um den Träger 26 zu fangen und zu halten. Eine Garnzufuhrvorrichtung 54 ist am oberen Ende der Garnstange 28 angebracht, um das Garn dem Nadelbett 6 zuzuführen.
  • Fig. 4 zeigt die Konfiguration der Ansteuerung 46. Die Ansteuerung 46 operiert durch Empfang des Positionsbefehlssignals P oder des Sollgeschwindigkeitssignals vom Hauptsteuerbaustein 50 und zusätzlich des Fangsignals vom Fangsignalgenerator 56 und des Strombegrenzungssignals vom Strombegrenzungssignalgenerator 58. Hinsichtlich der Operationen während der Nichtfangperiode überwacht die Ansteuerung 46 die Drehzahl des Servomotors 44 mit Hilfe eines Geschwindigkeitssensors 60 wie etwa eines Winkelcodierers. Der Ausgang des Sensors 60 gibt die Geschwindigkeit des Trägers 26 wieder. Die Ansteuerung 46 integriert die Signale des Geschwindigkeitssensors 60 außerdem mit Hilfe des Positionssensors 62. Das Signal vom Positionssensor 62 entspricht der Position des Trägers 26. Die Ansteuerung 46 erfaßt außerdem die durch den Servomotor 44 abgegebene elektrische Leistung mit Hilfe eines Stromsensors 64. Zum anderen gibt die Ansteuerung 46 das Positionsbefehlssignal P vom Hauptsteuerbaustein 50 in den Positionsbefehlsgenerator 66 ein. Ein Differentialverstärker D1 erfaßt und verstärkt den Fehler zwischen der befohlenen Position und der tatsächlichen Position, um ein Geschwindigkeitssignal zur Beseitigung des Positionsfehlers mit Hilfe des Positionssteuerbausteins 68 zu erzeugen. Die Differenz zwischen dem erzeugten Geschwindigkeitsbefehlssignal und dem Geschwindigkeitssignal von der Schnittstelle I2 wird durch einen Differentialverstärker D2 verstärkt und durch einen Geschwindigkeitssteuerbaustein 70 in ein Strombefehlssignal umgesetzt. Im Fall der Geschwindigkeitssteuerung wird die Differenz zwischen der Sollgeschwindigkeit und der tatsächlichen Geschwindigkeit durch einen Differentialverstärker verstärkt und durch den Geschwindigkeitssteuerbaustein 70 in ein Strombefehlssignal umgesetzt. Das umgesetzte Strombefehlssignal wird über einen Schalter S1 in einen Differentialverstärker D3 eingegeben, während die Differenz zwischen dem Strombefehlssignal und dem Stromsignal von der Schnittstelle I3 verstärkt und in einen Stromsteuerbaustein 72 eingegeben wird, um die elektrische Leistung aus einer Leistungsquelle 74 durch einen Leistungskonverter 76 zu steuern und die gesteuerte Leistung dem Servomotor 44 zu übertragen. Dies ist eine übliche Konfiguration zur Stromsteuerung des Servomotors. Statt der Stromsteuerung kann eine beliebige Steuerung wie etwa die Spannungssteuerung angewandt werden.
  • Während des Fangens wird der Schalter S1 betätigt, um statt dessen den begrenzten Strom imax zu liefern, wobei der Servomotor entsprechend dem Strombegrenzungssignal imax so angesteuert wird, daß er das beschränkte Drehmoment erzeugt. Die Richtung des so erzeugten Ausgangsdrehmoments entspricht einer Richtung zum Bremsen des Schlittens 2. Die Fälle der Servomotoren 8, 44 sind im folgenden als Beispiele gezeigt. Der Servomotor 8 des Schlittens 2 ist z. B. ein Servomotor mit der maximalen Ausgangsleistung von 800 W. Der Servomotor 44 des Trägers 26 ist ein Servomotor mit der maximalen Ausgangsleistung von 50 W. Ferner ist der Wert der durch das Strombegrenzungssignal imax gegebenen Strombegrenzung so, daß das Vorzeichen des Ausgangsdrehmoments des Servomotors 44 der Laufrichtung des Schlittens 2 entgegengesetzt ist, wobei der Wert z. B. einer Ausgangsleistung von 5 bis 20 W entspricht. Das beschränkte Drehmoment ist ziemlich klein in bezug auf die Ausgangsleistung des Servomotors 8, so daß angenommen werden darf, daß der Schlitten 2, wenn er den Träger 26 fängt, sich bewegen kann, ohne durch das beschränkte Drehmoment beeinflußt zu werden. Hierbei ist der Servomotor 44 der Stromsteuerung unterworfen, so daß das Ausgangsdrehmoment durch das Strombegrenzungssignal imax begrenzt wird. Im Fall der Spannungssteuerung z. B. kann die Steuerspannung begrenzt werden. Hierbei ist wichtig, daß durch den Servomotor 44 ein Drehmoment erzeugt wird, dessen Richtung der Bewegungsrichtung des Schlittens 2 entgegengesetzt ist, und das Drehmoment während des Fangens konstant gehalten wird.
  • Fig. 5 zeigt eine Modifikation hinsichtlich der Drehmomentbeschränkung des Servomotors 44. 80 ist eine weitere Ansteuerung und 82 ist ein Strombegrenzer. Der Unterschied zur Ansteuerung 46 aus Fig. 4 besteht darin, daß die Ansteuerung 80 während des Fangens entweder das Positionsbefehlssignal P oder das Geschwindigkeitsbefehlssignal ausgibt, um ein Strombegrenzungssignal zu erzeugen, und das Strombefehlssignal durch den Strombegrenzer 82 begrenzt. Hinsichtlich der Position und der Geschwindigkeit gibt die Ansteuerung 80 Befehle aus, so daß der Träger 26 mit dem Schlitten 2 synchronisiert wird, bis das Fangen durch den Stift 22 gestartet wird. Während des Fangens gibt die Ansteuerung 80 jedoch Befehle derart, daß sich die Sollposition des Trägers 26 etwas näher zum Schlitten 2 befindet, mit anderen Worten, daß die Bewegungsgeschwindigkeit des Trägers 26 etwas kleiner als die Bewegungsgeschwindigkeit des Schlittens 2 ist. Der Träger 26 wird durch den Stift 22 dazu gebracht, sich mit derselben Geschwindigkeit wie der Schlitten 2 zu bewegen. Folglich erzeugt der Servomotor 44, wenn die Sollposition des Trägers 26 etwas näher zu der des Schlittens 2 oder die Sollgeschwindigkeit des Trägers 26 etwas kleiner als die des Schlittens 2 eingestellt wird, ein Ausgangsdrehmoment, dessen Richtung der Laufrichtung des Schlittens 2 entgegengesetzt ist. Dann wird das Ausgangsdrehmoment durch das Strombegrenzungssignal imax begrenzt. Die Ansteuerung 80 aus Fig. 5 erfordert im Vergleich mit der Ansteuerung 46 aus Fig. 4 eine höhere Genauigkeit des Positionsbefehlssignals P, das während der Zeit des Fangens ausgegeben wird. Die Ansteuerung 80 ist gegenüber der Ansteuerung 46 niederwertiger in dem Sinn, daß, wenn diese Genauigkeit nicht ausreicht, der Träger 26 den Schlitten 2 überholen kann, wodurch das Fangen fehlschlägt.
  • Um zu Fig. 1 zurückzukehren, ist die Arbeitsweise der Ausführung unter der Annahme, daß die Ansteuerung aus Fig. 4 verwendet wird, folgende. Fig. 1-1) zeigt die Geschwindigkeitsbefehle für der Schlitten 2 und den Träger 26. Die Steuerung kann sowohl durch einen Geschwindigkeitsbefehl als auch durch einen Positionsbefehl ausgeübt werden, jedoch ist in dem Diagramm die Steuerung durch Geschwindigkeitsbefehle gekennzeichnet. Fig. 1-2) zeigt die Phasen des Fangens oder Nichtfangens durch den Stift 22. Fig. 1-3) zeigt die Ausgangsleistung des Servomotors 44 für den Träger 26. Das Strombegrenzungssignal wird nahezu gleichzeitig mit dem Starten des Fangens und vorzugsweise geringfügig später ausgegeben. Fig. 1-4) zeigt den Druck (die Haltekraft) zwischen dem Schlitten 2 und dem Träger 26, während Fig. 1-5) eine vergrößerte Darstellung der Änderung der Haltekraft beim Starten des Fangens ist.
  • Der Träger 26 wird vorbereitend in Bewegung gesetzt, um mit dem Schlitten 2 in Gleichlauf zu kommen. Der Stift 22 wird abgesenkt, um den Träger 26 zu fangen. Es ist schwierig, den Träger 26 mit dem Schlitten 2 vollkommen in Gleichlauf zu bringen. Folglich tritt beim Starten des Fangens ein Synchronisationsfehler von z. B. 1 mm auf. Kurz nach dem Starten des Fangens werden das Strombegrenzungssignal imax und das Fangsignal an die Ansteuerung 46 ausgegeben, wobei das Ausgangsmoment des Servomotors 44 umgekehrt wird, so daß es auf das beschränkte Drehmoment abfällt. Im Ergebnis wird der Träger gebremst und der Stift gerät mit der Schulter 52 in Eingriff, um den Träger 26 zu fangen. Die Haltekraft ist gleich der Summe aus dem Laufwiderstand des Träger 26 auf der Trägerschiene 24 und dem Ausgangsdrehmoment des Servomotors 44. Der Träger 26 wird durch das konstante und große Drehmoment gefangen gehalten. Ferner beseitigt die Tendenz des Trägers 26, dem Schlitten 2 nachzueilen, den Synchronisationsfehler während der Zeit des vorbereitenden Laufs. Im Gegensatz dazu wird der Synchronisationsfehler von 1 mm nicht beseitigt, wenn der Schlitten 2 und der Träger 26 dem Fangen durch den Stift 22 nicht unterzogen werden; der Fehler bleibt während des gesamten Strickens erhalten. Dieser Fehler verschlechtert die Genauigkeit des Musterns. Die Steuerung mit der Ansteuerung 46 ist einfach; es reicht aus, während des Fangens das das Drehmoment beschränkende Ausgangssignal zu erzeugen. Wenn das Fangen beendet ist oder wenn der Stift angehoben wird, kann der Träger an einer beliebigen Sollposition angehalten werden, um auf das nächste Fangen zu warten.
  • Wenn die Ansteuerung aus Fig. 5 verwendet wird, wird genau während des Fangens ein Zielsignal für die Position oder die Geschwindigkeit in den Servomotor 44 eingegeben, wobei der Wert so festgelegt wird, daß der Träger 26 dem Schlitten 2 etwas nacheilt. Dann erfaßt der Positionssensor, daß die momentane Position vor der Sollposition liegt, oder der Geschwindigkeitssensor 60 erfaßt, daß die momentane Geschwindigkeit die Sollgeschwindigkeit überschreitet, worauf der Servomotor ein beschränktes Drehmoment im Bereich des beschränkten Drehmoments erzeugt, um den Fehler zu beseitigen. Das beschränkte Drehmoment ist nicht eindeutig bestimmt. Wenn die Genauigkeit des Zielsignals für die Position gering ist und der Träger 26 so gesteuert wird, daß er sich mit derselben Geschwindigkeit bewegt wie der Schlitten 2, kann das beschränkte Drehmoment zufällig null werden.
  • Fig. 6 und Fig. 7 zeigen eine Modifikation. In Fig. 6 ist 84 ein Träger, 86 ist eine ebene Oberfläche und 88 und 90 sind Vorsprünge auf beiden Seiten der ebenen Oberfläche 89. Die Breite der ebenen Oberfläche 86 ist praktisch gleich der Breite des Stiftes 22. In diesem Fall wird eine Bremskraft ausgeübt, selbst wenn die Sollgeschwindigkeit des Trägers 26 höher oder niedriger als die Geschwindigkeit des Schlittens 2 ist. Somit ist der Servomotor 44 während des Fangens z. B. zwei Drehmomentbeschränkungen, einer positiven und einer negativen, ausgesetzt. Da die Breite der ebenen Oberfläche 86 gering ist, muß die Synchronsteuerung während der Zeit des vorbereitenden Laufs des Trägers 26 genau sein.
  • Fig. 7 zeigt einen Fall, in dem die Sollgeschwindigkeit Vy des Trägers 26 während des Fangens höher als die Geschwindigkeit Vc des Schlittens 2 eingestellt ist, und einen Fall, in der die Sollgeschwindigkeit Vy des Trägers 26 während des Fangens niedriger als die Geschwindigkeit Vc des Schlittens 2 eingestellt ist. Falls Vy > Vc, versucht der Träger 26, den Schlitten 2 zu überholen, während das Ausgangsdrehmoment gleich dem beschränkten Drehmoment in positiver Richtung wird. Falls Vy < Vc, versucht der Träger 26, den Schlitten 2 zu halten, während das Ausgangsdrehmoment gleich dem beschränkten Drehmoment in negativer Richtung wird. Die Einstellung, ob die Sollgeschwindigkeit Vy des Trägers 26 höher oder niedriger als die Sollgeschwindigkeit Vc des Schlittens 2 sein soll, muß im voraus entschieden werden. Die Wahl eines der Vorsprünge 88, 89 muß ebenfalls im voraus entschieden werden. Hierbei wird der Sollwert für den Träger 26 hinsichtlich der Geschwindigkeit spezifiziert, jedoch kann er auch hinsichtlich der Position spezifiziert werden.

Claims (6)

1. Steuerungsverfahren für einen Träger (26, 84) einer Strickmaschine, wobei die Strickmaschine mit wenigstens einem Schlitten (2) zum Antrieb der Nadeln wenigstens eines Nadelbettes (6) und wenigstens einem Träger (26, 84) zur Zufuhr von Garn zu dem Nadelbett ausgebildet ist, und der Schlitten (2) mittels eines ersten Servomotors (8) angetrieben ist, und der Träger (26, 84) zur Bewegung auf einer Trägerschiene (24) mittels eines zweiten Servomotors (44) angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stift (22) einer Träger- Fangvorrichtung (18), welche mit dem Schlitten (2) verbunden ist, zum Eingriff mit dem Träger (26, 84) gebracht wird, so daß der Träger (26, 84) durch den Schlitten (2) gefangen wird, und, während des Fangens, das Ausgangsdrehmoment des zweiten Servomotors (44) einer Beschränkung ausgesetzt ist, welche die Bewegung des Schlittens (2) nicht beeinflußt.
2. Steuerungsverfahren für einen Träger einer Strickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während des Fangens ein Ausgangsdrehmoment durch den zweiten Servomotor (44) generiert wird, dessen Richtung entgegengesetzt der Laufrichtung des Schlittens (2) ist.
3. Steuerungsverfahren für einen Träger einer Strickmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erwähnte Ausgangsdrehmoment in der entgegengesetzten Richtung praktisch konstant gemacht wird.
4. Steuerungsvorrichtung für einen Träger (26, 84) einer Strickmaschine, wobei die Strickmaschine mit wenigstens einem Schlitten (2), der auf wenigstens einem Nadelbett (6) läuft und zum Antrieb der Nadeln des wenigstens einen Nadelbettes dient, und wenigstens einem Träger (26, 84) zur Zufuhr von Garn zu dem Nadelbett (6) ausgebildet ist, und der Schlitten (2) mittels eines ersten Servomotors (8) angetrieben ist, und der Träger (26, 84) zur Bewegung auf einer Trägerschiene (24) mittels eines zweiten Servomotors (44) angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungsvorrichtung für einen Träger (26, 84) aufweist:
eine Träger-Fangvorrichtung (18), die mit dem Schlitten (2) verbunden ist, und wenigstens einen Stift (22) und Mittel (20) zum Anheben/Absenken des Stiftes (22), so daß der Stift (22) zum Eingriff in den Träger (26, 84), wenn der Stift (22) abgesenkt ist, angeordnet ist, aufweist; und
Steuerungsmittel (46, 80) zum Bewirken einer Beschränkung des Ausgangsdrehmoments des zweiten Servomotors (44), welche die Bewegung des Schlittens (2) nicht beeinflußt, wenn der Stift (22) abgesenkt ist.
5. Steuerungsvorrichtung für einen Träger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungsmittel (46, 80) das Ausgangsdrehmoment des zweiten Servomotors (44) derart steuern, daß die Richtung des Ausgangsdrehmoments der Laufrichtung des Schlittens (2) entgegengesetzt ist und praktisch konstant ist, wenn der Stift (22) abgesenkt ist.
6. Steuerungsvorrichtung für einen Träger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungsmittel (46, 80) die gewünschte Bewegungsgeschwindigkeit des Trägers (26, 84) niedriger einstellen als diejenige des Schlit tens (2) und das Ausgangsdrehmoment des zweiten Servomotors (44) einer Beschränkung unterwerfen, wenn der Stift (22) abgesenkt ist.
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