DE6950134U - Synchronwecker - Google Patents

Synchronwecker

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DE6950134U
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means
    • G04C21/16Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times
    • G04C21/18Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times by mechanically unlocking an electromechanical vibrator, e.g. actuated by the leakage flux of the electric driving means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)
  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

Sehr.-Nr. Gbm 112
Bn./Ei.
Firma D I £ H L, 85 Nürnberg, Stephanstraße 49
Synchronwecker
Die Neuerung betrifft einen Synchronweckar mit einem durch e:.n elektromagnetisches Weohselfeld, insbesondere das Statorfeld des Synchron-Antriebsmotors erregten, über '.veckerauslösemittel entrie&el- und/oder amplitudenregelbaren Schwinger.
Ls sind Synchronuhren mit 24- Stunden- Weckexnstellung bekannt, bei denen das Abstellglied jeweils im Laufe des Tages aus der Sperrstellung selbsttätig wieder in die Freigabestellung gelangt. Weiterhin sind Wecksruhren bekannt, bei denen als Weckorgan ein Wechselstromsummer dient, der durch einen vom Statorfeld erregten Schwinger gebildet wird. Die Sperrung des Weckorgans erfolgt dabei vornehmlich durch Blockieren des Schwingers, die Auslösung durch dessen Freigabe. Ferner ist es auch bekannt, das Summergeräusch allmählich einsetzen und in seiner Intensität ansteigen zu lassen, sei es durch mechanische Mittel oder, bei getrenntem Summer, durch elektrische Mittel, wie in Reihe zur Summerwicklung vorgesehenem Heißleiter oder dgl. Schließlich sind auch Hepetierwecker bekannt, bei denen das Weckorgan einige Zeit nach dem Abstellen des V/eckers nochmals zu wecksn beginnt.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es, diese einzeln bekannten Einrichtungen in einem Synchronwecker vorzusehen und alle hierzu
erforderlichen Steuer- und Sperr- bzv/. Auslösearbeitsgänge über die gleichen Schaltmittel vorzunehmen.
Hierzu ist im Synchronweeker neuerungsgemäß eine vom Uhrwerk getriebene, mit rt'eckersteilnii'oteln korrespondierende Steuerwalze, ein die Steuerwalze abtastender, den schwinger steuernder Weckerauslösehebel und ein von Hand einrückbares, den Weckerauslösehebel in der Weckersperrstellung verriegelndes, je r.ach Schaltstellunö Qurch die Steuerwalze selbsttätig und/oder von Hand wieder ausrückbares Abstellglied vorgesehen. Dabei kann die Steuerwalze eine Gleitbahn für den weckerauslösehebel aufweisen, die aus einem achsparallelen und einem konisch sich verjüngenden Teil besteht und beim Erreichen des We Gleitpunktes durch Axialverschiebung der Steuerwalze gegenüber dem n&ckerstellrad aen Weckerauslösehebel ab6leiten und dadurch den Schwin6er entriegeln läßt.
Einzelheiten der Neuerung gehen aus der Beschreibung und den Zeichnungen eines nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispieles sowie den Ansprüchen hervor.
Es zeigen:
Pig. 1 die Weckeinrichtung eines Synchronweckers nach dei "'Neuerung ohne Gehäuse in einer perspektivischen Ansicht,
Pig. 2 einen Schnitt aurch die Weckeinrichtung nach Pig. 1 gemäß II - II in der Weckersperrstellung,
Fig. 3 die gleiche Schnittaisicht in der Äuslösestellung der Weckerauslöseeinrichtung,
Pig. 4 Teilansichten einer Weckerabstelleinrichtung in verschiebis 6 denen Schaltzuständen und
Pig. 7 in Schrägsicht eine weckrepetiervorrich-ung.
• « 1
In Pig. 1 ist ein Synchronwecker in Weckersperrstellung im Teilschnitt mit den für die Neuerung wesentlichen Bestandteilen dargestellt. Diese sind zwischen einer als Werkträger 1 ausgebildeten Vorderplatine und einer Hinterplatine 2 angeordnet. Als Antrieb dient ein Synchronmotor 3, der eine Sekundenwelle 4 und über ein nicht dargestelltes Getriebe, die als Hohlwellen ausgebildete Minutenwelle 5 mit verzahntem Rad 6 und Stundenwelle 7 antreibt. Eine Steuerwalze 8 mit Zahnrad 9 auf einer Achse 10 steht im Eingriff mit einem, nur durch die Wellen 4, 5 und 7 angedeuteten Z01-gerwerk, während ein gleichfalls auf der Achse 10 gelagertes Wekkerstellrad 11 durch ein nicht gezeichnetes Weckerstellglied von Hand verstellbar ist. Wie üblich, ist das Weckerstellrac» 11 mit Nocken 12 und 13 versehen, die in kreissegmentförmige Ausschnitte 14 und 15 an der Walze 8 eingreifen. Die vom Weckerstellrad 11 aus vorstehenden Nocken 12 und 13 sind ebenfalls kreissegmentförmig ausgebildet und weisen von der Achse 10 verschiedene Entfernungen auf. Ebenso sind die Ausschnitte 14 und 15 von der Achse 10 aus mit verschiedenen Entfernungen angeordnet, die denen der beiden Nocken 12 und 13 entsprechen. Daher treter diese bei der in vierundzwanzig Stunden einmal in Pfeilrichtung "a" gedrehten Steuerwalze 8 nur an einer Stelle in die Ausschnitte 14 und 15 ein. Um das Weckerstellrad 11 zum Einstellen des Weckzeitpuktes von Hand in beiden Richtungen drehen zu können und um andererseits bei rfcnendem Stellrad und getriebener Steuerwalze 8 beim Einfallen der Nocken 12 und 13 in die Ausschnitte 14 und 15 ein den Schlaf störendes Kneck-Gerausch zu verme ien, sind die Nocken auch ε.:ι ihren Einfallseiten abgeschrägt.
Wie in den Pig. 2 und 3 dargestellt, ist eine Schraubenfeder 16 als Kraftspeicher für die axial verschiebbare S^euerwalze 8 zwischen dieser und der Hinterplatine 2 angeordnet. Die Schraubenfe-
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der 16 entspannt sich zum V/eckzeitpunkt., indem sie die Jteuerwalze 8 über die schrägen Einf.illseiten d .r Hocken 12 und 13 gegen das Weckerstellraa 11 verschiebt und wird nach Ablauf des Weckens dadurch gespannt, daß die Auflaufschrägungen der Hocken die Steuerwalze in ihre Ausgangslage zurückstellen. Die Steuerwalze 8 v/eist weiterhin eine Gleitbahn 17 für einen alj Wippe 18 ausgebildeten Weckerauslösehebel auf, wobei die Wippe mit ihrem keilförmigen Ende 19 auf der Gleitbahn aufliegt, die in einen achsparalleler und einer konisch sich verjüngenden Teil gegliedert ist. Beim Erreichen des Weckzeitpunktes gleitet während der Axialverschiebung der Steu-
#" erwalze 8 das Ende 19 der Wippe 18 über den achsparallelen Teil und den konischen Teil, v/odurch die ''ippe unter der Kraft einer Feder 20 um den Lagerzapfen 21 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Die Feder 20 ist auf einem im Werkträger 1 axial verschiebbar gelagerten ttößerl 22 angeordnet, der am gegenüberliegenden Arm 23 der Wippe 18 steht. Das andere Ende des Stößels 22 hält in Weckersperrstellung einen einseitig eingespannten Schwinger 24 im vorgespannten Zustand. Jin Verschwenken der Wippe 1b entgegen dem Uhrzeigersinn bewirkt, daß der Stößel 22 vom Schwinger 24 langsam zurückgezogen wird, v/odurch sich der Schwinger den vom Wechselstrom erregten Polen 26 und 27 nähert, so daß der ScL/inger anfänglich Schwingungen kleiner Amplituden ausführt, die gemäß der v/eiteren Annäherung stetig größer werden. Diese Schwingungen sind zuerst
\ durch ein leises Summen hörbar, das sich dann in Lautstärke und Intensität gemäß der fortschreitenden Annäherung des Schwingers an die Pole 26 und 27 langsam steigert und zu einem laute: Summton übergeht, sobald der Stößel 22 den Schwinger 24 frei gibt.
Die beiden Pole 26 und 27 sind einander unmittelbar benachbart anti. Jl
^*=* * geordnet, so daß der magnetische v/ech^ eliluß auf kurzem v/ege über den Schwinger 24 abgeleitet wird. Dies bewirkt .;in besonders lautes Suramen des Schwingers 24, da die magnetische Streuung bedingt durch aen kurzen Vveg im Schwinger 24 klein ist.
6950ig|
Zum Abstellen des Weckgeräusches muß der Schwinger 24 von den Polen 26 und 27 soweit entfernt 'wurden, daß der magnetische Fluß auf den Schwinger 24 keinen Einfluß mehr ausübt. Hier·zu dient ein in axialer Richtung von Hand verschiebbares Abstellglied 30 (Fig. 1 u„ Pig. 4-6), das im Werkträger 1 und in der Hinterplatine 2 gelagert ist. Das Abstellglied 30 ist dem Arm der Wippe 18 zugeordnet, der eine Rastleiste 31 aufweist. Beim Verschieben des Abstellgliedes 30 wird durch einen an ihm angeordneten hinterkehlten Kegel 32 der Arm 23 sowie der Stößel 22 entgegen der Kraft der Feder 20 hinuntergedrückt, wobei die Rastleiste 31 der Wippe 18 . . - dine Kehle 33 am Kegel 32 hintergreift. Die Wecker-perrsteilung bleibt solange bestehen, bis eine auf der ax,alen Gleitbahn der Steuerwalze 8 angeordnete .Nooke 34 (Fig.1) die Wippe 18 in Uhrzeigerrichtung schwenkt und dadurch die Rastleiste 31 aus der Kehle 33 des Abstellgliedes 30 hebt, und eine am Weikträger 1 befestig ce .Drahtfeder 35 (Fig. 4 bis 6) das Abstellglied in Ausgangsstellung zurückschiebt. Die durch die Nooke 54 bewirkte Veckfreigabe ist zweckmäßig für 12 Uhr mittags angeordnet; sie kann aber auch zu einer anderen Zeit vorgesehen sein, hierzu muß lediglich uie Sieuerv/alze relativ zum Zeigerwerk verdreht werden.
Zur Vorahstellung des Weckergeräusches dient gleichfalls das Abstellglied 30, das in vorbesehriev;ner Weise betätigt und durch die Nooke 34 automatisch um 12 Uhr mittags zurückgestellt wird, so daß der Wecker zum nächsten Weckzeitpunkt wieder v/eckbereit iot.
Zum dauernden Abstellen des Weckgeräusches, beispielsweise während QG3 Urlaubs, sind im Bereich der Rastleiste 31 am Abst.llglied 30 zwei sich gegenüberliegende, achsparallele Gleitflächen 28 und 29 angeordnet, die beim Verdrehen dee Abstellgliedes um yo° den Arm 23 der Wippe 18 sowie den Stößel 22 soweit hinunterdrücken, daß
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der Schwinger 24 nicht nur gesperrt ist, sondern auch die Nocke 34 keinen Einfluß mehr auf die Wippe 18 ausübt. Entriegelt wird die Dauerabstellung des Weckgeräusches durch eine weitere 90 Drehung des Abstellgliedes 30; die Drehung kann aufgrund der symmetrischen Ausbildung des Abstellgliedes in teiden Drehrichtungen erfolgen. Um das Abstellglied 30 in seinen verschiedenen Drehstellungen zu rasten, liegt die Feder 35 an einem Vierkant aes Abstellgliedes an.
Das Weckgeräusch kann durch eine im folgenden beschriebene Weckrepetiereinrichtung vorübergehend fur kurze Zeit abgestellt werden. In der Hinterplatine 2 (Fig. 1) ist ein um einen Lagerzapfen 38 schwenkbarer Hebel 39 angeordnet, der vier Lappen 40, 41, 42 und 43 besitzt ο Zur Betätigung der Weckrepetiereinrichtung wird ein Stellknopf 44 gedrückt, der am Lappen 40 angreift und den Hebel entgegen der Kraft einer am Lappen 41 und an der Platine 2 eingehängten Feder 45 in Uhrzeigerrichtung schwenkt. Dadurch drückt der Lappen 40 die Wippe 18 in Uhrzeigerrichtung, wodurch der Stößel 22 den Schwinger 24 sperrt, und gleichzeitig wird ein am Lappen drehbar angelenkter Mitnehmerhebe.l 46 mit Lappen 47 angehoben und mittels einer Drahtfeder 48 im Uhrzeigersinn gedreht und in die Verzahnung des Minutenrades 6 eingetaucht. Nach ungefähr zehn Minuten ist der Mitnehmerhebel 46 und der Hebel 39 durch das Minutenrad und damit aer Schwinger 24 über die Wippe 18 und den StöiSel 22 soweit zurückgestellt, dr. 3 der Schwinger wieder in der Wirkbereich der Pole 26 und 27 gerät, indem das Weckgeräuscu allmählich einsetzt und in seiner Intensität ansteigt, um dann bei vollkommen zurückgestelltem Hebel ^9 in lautes Summen überzugehen.
Soll die WecLbereitschaft überprüft werden, sj wird der Steilknopf 44 gedrückt. Dadurch schwenkt die Wippe 18 in Uhrzeigerrichtung und hebt öle du^ch eventuelles Eindrücken des Abstellgliedes 30 entstan-
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dene Rastverbindung von Rastleiste 31 der Wippe 18 und Kehle 33 des Abstellgliedes auf.
Eine einfache Handhabung der Weckrepetierung kann anstatt des Stellknopfes durch folgende, aus Pig. 7 ersichtliche Vorrichtung erreicht werden:
Hierzu ist das Weckergehäuse in ein, das gesamte Werk aufnehmende Gehäuse 50 und in eine Bodenplatte 51 aufgeteilt. Vom Werk ist nur die Weckrepetiervorrichtung dargestellt, sie besteht aus Minutenrad 6, Hebel 39 und angelenktem Hebel 46 mit Lappen 4-7 und der im Gehäuse fest angeordneten Hinterplatir.e 2, in der der Hebel 39 drehbar gelagert ist.
Die Bodenplatte 51 ist mit dem Gehäuse 50 durch Scharniere 52 und 53 gelenkig verbunden; gebildet werden diese durch an der .Bodenplatte angeordnete Nasen 54 und 55, die in Öffnungen 56 und 57 des Gehäuses eingreifen. Gehäuserückwand 58 und -grundplatte 59 sind durch eine Ausnehmung 60 getrennt, in der ein Steg 61 der Bodenplatte 51 ragt; dieser ist iuit einem Anschlag 62 versehen, der in eine Ausnehmung 63 in der Gehäuserückwand zur Wegbegrenzung des GeLäuses 50 gegenüber der Bodenplatte eingreift. Dem Anschlag gegenüberliegend ist am Steg ein hinterschnittener Vorsprung 64 angeordnet, in den eine Schubstange 65 formschlüssig eingehängt ist; diese liegt an der Hinterplatine 2 und an der Rückwand 58 an und ist durch einen von der Rückwand abstehenden Nocken 66, der in ein Langloch 57 der Schubstange 65 eingreift, geführt. Die Schubstange 65 berührt mit ihrem Erde 68 den Lappen 43 des Hebels 39·
Zwischen Gehäusegrundplatte 59 und Bodenplatte 51 ist ein Hohlraum 69 vorgesehen, der es erlaubt, das Gehäuse 50 gegenüber der Boden-
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o -w χ
platte in Pfeilrichtung "b" gegen die Kraft einer Drahtfeder 70 zu kippen. Im Hohlraum 69 ist die im wesentlichen U-förmig gebogene Drahtfeder 70 eingelegt, die Feder stützt sich mit ihren Enden 71 in Vertiefungen 72 in der Bodenplatte ab (in der Zeichnung ist allerdings nur ein Ende und eine Vertiefung sichtbar), während sie zwischen ihren Enden 71 an einem, an der Gehäusegrundplatte 59 angeordneten Anschlag 75 anliegt.
Beim Kippen des Gehäuses in Pfeilrichtung "b" führt die Hinterplatir 2 ::.it dem Hebel 39 eine dementsprechende Bewegung aus, wobei der Lappen 43 des Hebels 39 am feststehender. Schubstargenende 68 anliegt und dadurch gehindert wird, diese Bewegung mitzumachen. Demzufolge dreht sich der Hebel 39 im Uhrzeigersinn und setzt die vorbeschriebene Weckrepetierung in Gang. Die Feder 71 stellt nach dem Kippen das Gehäuse 50 in Ausgangsstellung zurück. Außerdem bewirkt die Feder uie Sicherung der Scharniere 52 und 535 indem sie die Nasen 54 und l''j immer im Eingriff mit den Öffnungen 56 und 57 hält. Auch ist der Zusammenbau von Gehäuse 50 und Grundplatte 51 durch die Feder 70 in einfacher Weise dadurch möglich, daß die Grundplatte gegen die Kraft der Feder so weit gegenüoer dem Gehäuse verschoben v/ird, bis die Käsen 54 und 55 i;i Öffnungen 56 und 57 einrasten.
Das Gehäuse 50. ,owie die Bodenplatte 51 sind zur Senkung der Herstellungskosten mit sämtlichen Nasen und Vorsprüngen sowie Vertiefungen und Öffnungen vorzugsweise au..* einem Kunststoff einstückig gespritzt.
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Claims (11)

3chutζanSprüche %
1. Synchronwecker mit einem durch ein elektromagnetisches Wechselfeld erregten, über V/eckerauslosemittel entriegeln und/oder amplitudenregelbaren Schwinger, gekennzeichnet durch eine vom Zeigerweik getriebene, mit Weckerstellmitteln korrespondierende Steuerwalze (8), einen die Steuerwalze (8) abtastenden, den Schwinger (24) steuernden Weckerauslösehebel (18) und ein von Hand einrückbares, den Weckerauslösehebel (18) in der Weckersperrstellung verriegelndes, je räch Schaltsteilung durch die Steuerwalze (8) selbsttätig und/oder von Hand v/ieder ausrückbares Abstellglied (30).
2. Synchronwecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwalze (8) mit einer Gleitbahn (17) für den Weckerauslösehebel (18) versehen ist, die einen achsparallelen und einen konisch sich verjüngenden Teil aufweist, und beim Erreichen des Weckzeitpunktes durch Axialverschiebung der Steuerwalze (8) gegenüber einem Y/eckerstellrad (11) den V/cokerauslÖsehebel (18) abgleiten und de^ Schwinger (24) entriegeln läßt.
3. Synchronwecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Weckerauslöschebel (18) sov/ie das Abstellglied (30) mit Rastmitteln (31, 33) versehen sind, die das von Hand betätigte Abstellglied (3ü) ±n der Sperrstellung am v/eckeraiu:i-üsehebel (18) festhaken, und daß die oteuorv/alze (8) mit einen: Löschnocken (34) oder dgl. verse her. i::-i, der durch Anheben bsw„ Verschwenken des vVeckerauslösehc bc _j (Ib) die Rastciittel (31, 33) entriegelt.
4. ανnchronwecker ηacn cien Ansprüchen 1 bis 3? dadurch gekennzeichnet., daji der //ec".verausl.üsehebei (18) als Wippe ausgebildet ist, •3 im Bereich des Abstellgliedes (pO) eine Rastleiste (31) auf-
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weist, und daß das Abstellglied (30) als verdreh- und axialeindrückbarer Schieber ausgebildet ist, welcher im Bereich der Rastleiste (31) mit einem hinterkehlten Kegel (32) versehen ist, dessen Kehle (33) wenigstens an einer Stelle durch eine achsparallele Gleitfläche (28,29) unterbrochen ist, geeignet, ir» einer Verdrehlage durch Eindrücken des Abstellgliedes (30) oder durch - dessen Verdrehen den Weckerauslösehebel (18) in der Sperrstellung festzuhalten.
5. Synchronwecker nach Anspruch 1,mit einer Weckrepetiervorrichtung, gekennzeichnet durch einen mit dem Wecke^auslösehebel (18) gekuppelten bzw. kuppelbaren, in ein vom Zeigerwerk getriebenes Minutenrad (6) einschwenkbaren Hebel (39, 46), welcher den von der Steuerwalze (8) freigegebenen Weckerauslösehebel (18) erst allmählich in die den Schwinger (24) voll freigebende Auslösestellunggelangen läßt.
6. Synchronwecker nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein manuell bedienbares Betätigungsorgan (44 oder 50), durch das der Hebel (39) mit dem vveckerauslösehebel (18) kuppelbar und der Weckerauslösehebel (18) in die Weckersperrlage stellbar ist, aus der heraus er durch das Zeigerwerk verzögert wieder in die Weckerfreigabestellung gelangt.
7. Synchronwecker nach den Ansprüchen 5 und 6, gekennzeichnet durch zwei, gelenkig miteinander verbundene Hebel (39 und 46), die so miteinander verbunden sind, daß beim Betätigen des Organes (44 oder 50) der erste Hebel (39) den V/ftckerauslösehebel (18) in die operrsxellung verlegt, während der zweite Hebel (45) mit einem Lappen (47) in aie Verzahnung des Minutenrades (6) eintaucht und nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne den ersten Hebel (39) wieder in eine, den Weckerauslösehebel (18) entriegelnde Stellung verschwenkt.
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8. Synchronwecker nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan als ein in ein Weckergehäuse einschiebbarer Knopf (44) oder als ein bewegliches Weckergehäuse (50) mit Betätigungsmitteln (51, 65) ausgebildet ist.
9. Synchronwecker nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (50) mit einer Bodenplatte (51) versehen ist, die über Seheraiermittel (54 bis 57) und federnde Elemente (70) derart. angelenkt ist, daß das Gehäuse (50) samt Werk zum Betätigen der Weckrepetiervorrichtung gegenüber der Bodenplatte (5I) kippbar ist, wobei das Gehäuse (50) durch das federnde Element (70) wieder aus der gekippten Stellung in die Ausgangsstellung zurückgestellt wird.
10. Synchronwecker nach den Ansprüchen 8 und 9» gekennzeichnet durch eine an der Bodenplatte (51) angeordnete Schubstar.ge (65), die mit ihrem, der Bodenplatte (51) gegenüberliegenden Ende (68) an dem die Weckrepetierung steuernden Hebel (39) anliegt.
11. Synchronwecker nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Bodenplatte (51) Nasen (54 und 55) angeordnet sind, die in entsprechende Öffnungen (56 und 57) im Gehäuse (50) eir6reifen, und daß zur Sicherung des Eingriffs der Nasen (54 und 55) in die öffnungen (56 und 57) sowie zur Rückstellung des gekippten Gehäuses (50) an einem gehäuseseitig angeordneten Anschlag (75) eine Drantfeder (70) anliegt, welche in Öffnungen (72) der Bodenplatte (51) eingreift.
DE6950134U 1969-12-23 1969-12-23 Synchronwecker Expired DE6950134U (de)

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