DE6950134U - Synchronwecker - Google Patents
SynchronweckerInfo
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Classifications
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- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C21/00—Producing acoustic time signals by electrical means
- G04C21/16—Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times
- G04C21/18—Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times by mechanically unlocking an electromechanical vibrator, e.g. actuated by the leakage flux of the electric driving means
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- Electromechanical Clocks (AREA)
- Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
Description
Sehr.-Nr. Gbm 112
Bn./Ei.
Bn./Ei.
Firma D I £ H L, 85 Nürnberg, Stephanstraße 49
Synchronwecker
Die Neuerung betrifft einen Synchronweckar mit einem durch e:.n
elektromagnetisches Weohselfeld, insbesondere das Statorfeld des Synchron-Antriebsmotors erregten, über '.veckerauslösemittel entrie&el-
und/oder amplitudenregelbaren Schwinger.
Ls sind Synchronuhren mit 24- Stunden- Weckexnstellung bekannt,
bei denen das Abstellglied jeweils im Laufe des Tages aus der Sperrstellung selbsttätig wieder in die Freigabestellung gelangt.
Weiterhin sind Wecksruhren bekannt, bei denen als Weckorgan ein Wechselstromsummer dient, der durch einen vom Statorfeld erregten
Schwinger gebildet wird. Die Sperrung des Weckorgans erfolgt dabei vornehmlich durch Blockieren des Schwingers, die Auslösung durch
dessen Freigabe. Ferner ist es auch bekannt, das Summergeräusch
allmählich einsetzen und in seiner Intensität ansteigen zu lassen, sei es durch mechanische Mittel oder, bei getrenntem Summer, durch
elektrische Mittel, wie in Reihe zur Summerwicklung vorgesehenem
Heißleiter oder dgl. Schließlich sind auch Hepetierwecker bekannt,
bei denen das Weckorgan einige Zeit nach dem Abstellen des V/eckers
nochmals zu wecksn beginnt.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es, diese einzeln bekannten
Einrichtungen in einem Synchronwecker vorzusehen und alle hierzu
erforderlichen Steuer- und Sperr- bzv/. Auslösearbeitsgänge über
die gleichen Schaltmittel vorzunehmen.
Hierzu ist im Synchronweeker neuerungsgemäß eine vom Uhrwerk getriebene,
mit rt'eckersteilnii'oteln korrespondierende Steuerwalze,
ein die Steuerwalze abtastender, den schwinger steuernder Weckerauslösehebel
und ein von Hand einrückbares, den Weckerauslösehebel in der Weckersperrstellung verriegelndes, je r.ach Schaltstellunö
Qurch die Steuerwalze selbsttätig und/oder von Hand wieder ausrückbares Abstellglied vorgesehen. Dabei kann die Steuerwalze
eine Gleitbahn für den weckerauslösehebel aufweisen, die aus einem achsparallelen und einem konisch sich verjüngenden Teil besteht
und beim Erreichen des We Gleitpunktes durch Axialverschiebung der
Steuerwalze gegenüber dem n&ckerstellrad aen Weckerauslösehebel
ab6leiten und dadurch den Schwin6er entriegeln läßt.
Einzelheiten der Neuerung gehen aus der Beschreibung und den Zeichnungen
eines nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispieles sowie
den Ansprüchen hervor.
Es zeigen:
Pig. 1 die Weckeinrichtung eines Synchronweckers nach dei "'Neuerung
ohne Gehäuse in einer perspektivischen Ansicht,
Pig. 2 einen Schnitt aurch die Weckeinrichtung nach Pig. 1 gemäß II - II in der Weckersperrstellung,
Fig. 3 die gleiche Schnittaisicht in der Äuslösestellung der
Weckerauslöseeinrichtung,
Pig. 4 Teilansichten einer Weckerabstelleinrichtung in verschiebis
6 denen Schaltzuständen und
Pig. 7 in Schrägsicht eine weckrepetiervorrich-ung.
• « 1
In Pig. 1 ist ein Synchronwecker in Weckersperrstellung im Teilschnitt
mit den für die Neuerung wesentlichen Bestandteilen dargestellt. Diese sind zwischen einer als Werkträger 1 ausgebildeten
Vorderplatine und einer Hinterplatine 2 angeordnet. Als Antrieb dient ein Synchronmotor 3, der eine Sekundenwelle 4 und über ein
nicht dargestelltes Getriebe, die als Hohlwellen ausgebildete Minutenwelle 5 mit verzahntem Rad 6 und Stundenwelle 7 antreibt.
Eine Steuerwalze 8 mit Zahnrad 9 auf einer Achse 10 steht im Eingriff mit einem, nur durch die Wellen 4, 5 und 7 angedeuteten Z01-gerwerk,
während ein gleichfalls auf der Achse 10 gelagertes Wekkerstellrad
11 durch ein nicht gezeichnetes Weckerstellglied von Hand verstellbar ist. Wie üblich, ist das Weckerstellrac» 11 mit
Nocken 12 und 13 versehen, die in kreissegmentförmige Ausschnitte
14 und 15 an der Walze 8 eingreifen. Die vom Weckerstellrad 11 aus
vorstehenden Nocken 12 und 13 sind ebenfalls kreissegmentförmig
ausgebildet und weisen von der Achse 10 verschiedene Entfernungen auf. Ebenso sind die Ausschnitte 14 und 15 von der Achse 10 aus
mit verschiedenen Entfernungen angeordnet, die denen der beiden Nocken 12 und 13 entsprechen. Daher treter diese bei der in vierundzwanzig
Stunden einmal in Pfeilrichtung "a" gedrehten Steuerwalze
8 nur an einer Stelle in die Ausschnitte 14 und 15 ein. Um das Weckerstellrad 11 zum Einstellen des Weckzeitpuktes von Hand in
beiden Richtungen drehen zu können und um andererseits bei rfcnendem
Stellrad und getriebener Steuerwalze 8 beim Einfallen der Nocken 12 und 13 in die Ausschnitte 14 und 15 ein den Schlaf störendes
Kneck-Gerausch zu verme ien, sind die Nocken auch ε.:ι ihren
Einfallseiten abgeschrägt.
Wie in den Pig. 2 und 3 dargestellt, ist eine Schraubenfeder 16 als Kraftspeicher für die axial verschiebbare S^euerwalze 8 zwischen
dieser und der Hinterplatine 2 angeordnet. Die Schraubenfe-
4 -
der 16 entspannt sich zum V/eckzeitpunkt., indem sie die Jteuerwalze
8 über die schrägen Einf.illseiten d .r Hocken 12 und 13 gegen das
Weckerstellraa 11 verschiebt und wird nach Ablauf des Weckens dadurch
gespannt, daß die Auflaufschrägungen der Hocken die Steuerwalze
in ihre Ausgangslage zurückstellen. Die Steuerwalze 8 v/eist weiterhin eine Gleitbahn 17 für einen alj Wippe 18 ausgebildeten
Weckerauslösehebel auf, wobei die Wippe mit ihrem keilförmigen Ende 19 auf der Gleitbahn aufliegt, die in einen achsparalleler und
einer konisch sich verjüngenden Teil gegliedert ist. Beim Erreichen
des Weckzeitpunktes gleitet während der Axialverschiebung der Steu-
#" erwalze 8 das Ende 19 der Wippe 18 über den achsparallelen Teil und
den konischen Teil, v/odurch die ''ippe unter der Kraft einer Feder 20 um den Lagerzapfen 21 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird.
Die Feder 20 ist auf einem im Werkträger 1 axial verschiebbar gelagerten ttößerl 22 angeordnet, der am gegenüberliegenden Arm 23
der Wippe 18 steht. Das andere Ende des Stößels 22 hält in Weckersperrstellung einen einseitig eingespannten Schwinger 24 im vorgespannten
Zustand. Jin Verschwenken der Wippe 1b entgegen dem Uhrzeigersinn
bewirkt, daß der Stößel 22 vom Schwinger 24 langsam zurückgezogen wird, v/odurch sich der Schwinger den vom Wechselstrom
erregten Polen 26 und 27 nähert, so daß der ScL/inger anfänglich
Schwingungen kleiner Amplituden ausführt, die gemäß der v/eiteren Annäherung stetig größer werden. Diese Schwingungen sind zuerst
\ durch ein leises Summen hörbar, das sich dann in Lautstärke und
Intensität gemäß der fortschreitenden Annäherung des Schwingers an die Pole 26 und 27 langsam steigert und zu einem laute: Summton
übergeht, sobald der Stößel 22 den Schwinger 24 frei gibt.
Die beiden Pole 26 und 27 sind einander unmittelbar benachbart anti.
Jl
^*=* * geordnet, so daß der magnetische v/ech^ eliluß auf kurzem v/ege über den Schwinger 24 abgeleitet wird. Dies bewirkt .;in besonders lautes Suramen des Schwingers 24, da die magnetische Streuung bedingt durch aen kurzen Vveg im Schwinger 24 klein ist.
^*=* * geordnet, so daß der magnetische v/ech^ eliluß auf kurzem v/ege über den Schwinger 24 abgeleitet wird. Dies bewirkt .;in besonders lautes Suramen des Schwingers 24, da die magnetische Streuung bedingt durch aen kurzen Vveg im Schwinger 24 klein ist.
6950ig|
Zum Abstellen des Weckgeräusches muß der Schwinger 24 von den Polen
26 und 27 soweit entfernt 'wurden, daß der magnetische Fluß auf
den Schwinger 24 keinen Einfluß mehr ausübt. Hier·zu dient ein in
axialer Richtung von Hand verschiebbares Abstellglied 30 (Fig. 1 u„
Pig. 4-6), das im Werkträger 1 und in der Hinterplatine 2 gelagert
ist. Das Abstellglied 30 ist dem Arm der Wippe 18 zugeordnet, der eine Rastleiste 31 aufweist. Beim Verschieben des Abstellgliedes
30 wird durch einen an ihm angeordneten hinterkehlten Kegel 32 der Arm 23 sowie der Stößel 22 entgegen der Kraft der Feder 20 hinuntergedrückt,
wobei die Rastleiste 31 der Wippe 18 . . - dine Kehle 33 am Kegel 32 hintergreift. Die Wecker-perrsteilung bleibt solange
bestehen, bis eine auf der ax,alen Gleitbahn der Steuerwalze 8 angeordnete .Nooke 34 (Fig.1) die Wippe 18 in Uhrzeigerrichtung schwenkt
und dadurch die Rastleiste 31 aus der Kehle 33 des Abstellgliedes 30 hebt, und eine am Weikträger 1 befestig ce .Drahtfeder 35 (Fig. 4
bis 6) das Abstellglied in Ausgangsstellung zurückschiebt. Die
durch die Nooke 54 bewirkte Veckfreigabe ist zweckmäßig für 12 Uhr
mittags angeordnet; sie kann aber auch zu einer anderen Zeit vorgesehen
sein, hierzu muß lediglich uie Sieuerv/alze relativ zum Zeigerwerk
verdreht werden.
Zur Vorahstellung des Weckergeräusches dient gleichfalls das Abstellglied
30, das in vorbesehriev;ner Weise betätigt und durch die
Nooke 34 automatisch um 12 Uhr mittags zurückgestellt wird, so daß
der Wecker zum nächsten Weckzeitpunkt wieder v/eckbereit iot.
Zum dauernden Abstellen des Weckgeräusches, beispielsweise während
QG3 Urlaubs, sind im Bereich der Rastleiste 31 am Abst.llglied 30
zwei sich gegenüberliegende, achsparallele Gleitflächen 28 und 29 angeordnet, die beim Verdrehen dee Abstellgliedes um yo° den Arm
23 der Wippe 18 sowie den Stößel 22 soweit hinunterdrücken, daß
- 6
der Schwinger 24 nicht nur gesperrt ist, sondern auch die Nocke
34 keinen Einfluß mehr auf die Wippe 18 ausübt. Entriegelt wird die Dauerabstellung des Weckgeräusches durch eine weitere 90 Drehung
des Abstellgliedes 30; die Drehung kann aufgrund der symmetrischen Ausbildung des Abstellgliedes in teiden Drehrichtungen
erfolgen. Um das Abstellglied 30 in seinen verschiedenen Drehstellungen zu rasten, liegt die Feder 35 an einem Vierkant
aes Abstellgliedes an.
Das Weckgeräusch kann durch eine im folgenden beschriebene Weckrepetiereinrichtung
vorübergehend fur kurze Zeit abgestellt werden. In der Hinterplatine 2 (Fig. 1) ist ein um einen Lagerzapfen
38 schwenkbarer Hebel 39 angeordnet, der vier Lappen 40, 41, 42 und 43 besitzt ο Zur Betätigung der Weckrepetiereinrichtung wird ein
Stellknopf 44 gedrückt, der am Lappen 40 angreift und den Hebel entgegen der Kraft einer am Lappen 41 und an der Platine 2 eingehängten
Feder 45 in Uhrzeigerrichtung schwenkt. Dadurch drückt der Lappen 40 die Wippe 18 in Uhrzeigerrichtung, wodurch der Stößel
22 den Schwinger 24 sperrt, und gleichzeitig wird ein am Lappen drehbar angelenkter Mitnehmerhebe.l 46 mit Lappen 47 angehoben und
mittels einer Drahtfeder 48 im Uhrzeigersinn gedreht und in die Verzahnung des Minutenrades 6 eingetaucht. Nach ungefähr zehn Minuten
ist der Mitnehmerhebel 46 und der Hebel 39 durch das Minutenrad und damit aer Schwinger 24 über die Wippe 18 und den StöiSel 22 soweit
zurückgestellt, dr. 3 der Schwinger wieder in der Wirkbereich
der Pole 26 und 27 gerät, indem das Weckgeräuscu allmählich einsetzt
und in seiner Intensität ansteigt, um dann bei vollkommen zurückgestelltem Hebel ^9 in lautes Summen überzugehen.
Soll die WecLbereitschaft überprüft werden, sj wird der Steilknopf
44 gedrückt. Dadurch schwenkt die Wippe 18 in Uhrzeigerrichtung und
hebt öle du^ch eventuelles Eindrücken des Abstellgliedes 30 entstan-
- 7
I » » t t
dene Rastverbindung von Rastleiste 31 der Wippe 18 und Kehle 33 des
Abstellgliedes auf.
Eine einfache Handhabung der Weckrepetierung kann anstatt des Stellknopfes
durch folgende, aus Pig. 7 ersichtliche Vorrichtung erreicht werden:
Hierzu ist das Weckergehäuse in ein, das gesamte Werk aufnehmende Gehäuse 50 und in eine Bodenplatte 51 aufgeteilt. Vom Werk ist nur
die Weckrepetiervorrichtung dargestellt, sie besteht aus Minutenrad 6, Hebel 39 und angelenktem Hebel 46 mit Lappen 4-7 und der im Gehäuse
fest angeordneten Hinterplatir.e 2, in der der Hebel 39 drehbar gelagert
ist.
Die Bodenplatte 51 ist mit dem Gehäuse 50 durch Scharniere 52 und 53
gelenkig verbunden; gebildet werden diese durch an der .Bodenplatte angeordnete
Nasen 54 und 55, die in Öffnungen 56 und 57 des Gehäuses eingreifen.
Gehäuserückwand 58 und -grundplatte 59 sind durch eine Ausnehmung 60 getrennt, in der ein Steg 61 der Bodenplatte 51 ragt; dieser
ist iuit einem Anschlag 62 versehen, der in eine Ausnehmung 63
in der Gehäuserückwand zur Wegbegrenzung des GeLäuses 50 gegenüber
der Bodenplatte eingreift. Dem Anschlag gegenüberliegend ist am Steg
ein hinterschnittener Vorsprung 64 angeordnet, in den eine Schubstange 65 formschlüssig eingehängt ist; diese liegt an der Hinterplatine
2 und an der Rückwand 58 an und ist durch einen von der Rückwand abstehenden Nocken 66, der in ein Langloch 57 der Schubstange
65 eingreift, geführt. Die Schubstange 65 berührt mit ihrem Erde 68
den Lappen 43 des Hebels 39·
Zwischen Gehäusegrundplatte 59 und Bodenplatte 51 ist ein Hohlraum
69 vorgesehen, der es erlaubt, das Gehäuse 50 gegenüber der Boden-
- 8
o -w χ
platte in Pfeilrichtung "b" gegen die Kraft einer Drahtfeder 70 zu
kippen. Im Hohlraum 69 ist die im wesentlichen U-förmig gebogene
Drahtfeder 70 eingelegt, die Feder stützt sich mit ihren Enden 71 in Vertiefungen 72 in der Bodenplatte ab (in der Zeichnung ist allerdings
nur ein Ende und eine Vertiefung sichtbar), während sie zwischen ihren Enden 71 an einem, an der Gehäusegrundplatte 59 angeordneten
Anschlag 75 anliegt.
Beim Kippen des Gehäuses in Pfeilrichtung "b" führt die Hinterplatir
2 ::.it dem Hebel 39 eine dementsprechende Bewegung aus, wobei der Lappen 43 des Hebels 39 am feststehender. Schubstargenende 68
anliegt und dadurch gehindert wird, diese Bewegung mitzumachen. Demzufolge dreht sich der Hebel 39 im Uhrzeigersinn und setzt die
vorbeschriebene Weckrepetierung in Gang. Die Feder 71 stellt nach dem Kippen das Gehäuse 50 in Ausgangsstellung zurück. Außerdem bewirkt
die Feder uie Sicherung der Scharniere 52 und 535 indem sie
die Nasen 54 und l''j immer im Eingriff mit den Öffnungen 56 und 57
hält. Auch ist der Zusammenbau von Gehäuse 50 und Grundplatte 51
durch die Feder 70 in einfacher Weise dadurch möglich, daß die Grundplatte gegen die Kraft der Feder so weit gegenüoer dem Gehäuse verschoben
v/ird, bis die Käsen 54 und 55 i;i Öffnungen 56 und 57 einrasten.
Das Gehäuse 50. ,owie die Bodenplatte 51 sind zur Senkung der Herstellungskosten
mit sämtlichen Nasen und Vorsprüngen sowie Vertiefungen
und Öffnungen vorzugsweise au..* einem Kunststoff einstückig
gespritzt.
8950 ί
Claims (11)
1. Synchronwecker mit einem durch ein elektromagnetisches Wechselfeld
erregten, über V/eckerauslosemittel entriegeln und/oder
amplitudenregelbaren Schwinger, gekennzeichnet durch eine vom Zeigerweik getriebene, mit Weckerstellmitteln korrespondierende
Steuerwalze (8), einen die Steuerwalze (8) abtastenden, den Schwinger (24) steuernden Weckerauslösehebel (18) und ein von
Hand einrückbares, den Weckerauslösehebel (18) in der Weckersperrstellung
verriegelndes, je räch Schaltsteilung durch die
Steuerwalze (8) selbsttätig und/oder von Hand v/ieder ausrückbares
Abstellglied (30).
2. Synchronwecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuerwalze (8) mit einer Gleitbahn (17) für den Weckerauslösehebel (18) versehen ist, die einen achsparallelen und einen
konisch sich verjüngenden Teil aufweist, und beim Erreichen des Weckzeitpunktes durch Axialverschiebung der Steuerwalze (8) gegenüber
einem Y/eckerstellrad (11) den V/cokerauslÖsehebel (18)
abgleiten und de^ Schwinger (24) entriegeln läßt.
3. Synchronwecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Weckerauslöschebel (18) sov/ie das Abstellglied (30) mit Rastmitteln
(31, 33) versehen sind, die das von Hand betätigte Abstellglied (3ü) ±n der Sperrstellung am v/eckeraiu:i-üsehebel (18) festhaken,
und daß die oteuorv/alze (8) mit einen: Löschnocken (34)
oder dgl. verse her. i::-i, der durch Anheben bsw„ Verschwenken des
vVeckerauslösehc bc _j (Ib) die Rastciittel (31, 33) entriegelt.
4. ανnchronwecker ηacn cien Ansprüchen 1 bis 3? dadurch gekennzeichnet.,
daji der //ec".verausl.üsehebei (18) als Wippe ausgebildet ist,
•3 im Bereich des Abstellgliedes (pO) eine Rastleiste (31) auf-
- 10 -
· r·
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weist, und daß das Abstellglied (30) als verdreh- und axialeindrückbarer
Schieber ausgebildet ist, welcher im Bereich der Rastleiste (31) mit einem hinterkehlten Kegel (32) versehen ist,
dessen Kehle (33) wenigstens an einer Stelle durch eine achsparallele Gleitfläche (28,29) unterbrochen ist, geeignet, ir» einer
Verdrehlage durch Eindrücken des Abstellgliedes (30) oder durch - dessen
Verdrehen den Weckerauslösehebel (18) in der Sperrstellung festzuhalten.
5. Synchronwecker nach Anspruch 1,mit einer Weckrepetiervorrichtung,
gekennzeichnet durch einen mit dem Wecke^auslösehebel (18) gekuppelten
bzw. kuppelbaren, in ein vom Zeigerwerk getriebenes Minutenrad (6) einschwenkbaren Hebel (39, 46), welcher den von der
Steuerwalze (8) freigegebenen Weckerauslösehebel (18) erst allmählich
in die den Schwinger (24) voll freigebende Auslösestellunggelangen
läßt.
6. Synchronwecker nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein manuell
bedienbares Betätigungsorgan (44 oder 50), durch das der Hebel
(39) mit dem vveckerauslösehebel (18) kuppelbar und der Weckerauslösehebel
(18) in die Weckersperrlage stellbar ist, aus der heraus er durch das Zeigerwerk verzögert wieder in die Weckerfreigabestellung
gelangt.
7. Synchronwecker nach den Ansprüchen 5 und 6, gekennzeichnet durch
zwei, gelenkig miteinander verbundene Hebel (39 und 46), die so miteinander verbunden sind, daß beim Betätigen des Organes (44
oder 50) der erste Hebel (39) den V/ftckerauslösehebel (18) in die
operrsxellung verlegt, während der zweite Hebel (45) mit einem
Lappen (47) in aie Verzahnung des Minutenrades (6) eintaucht und nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne den ersten Hebel (39)
wieder in eine, den Weckerauslösehebel (18) entriegelnde Stellung verschwenkt.
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8. Synchronwecker nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Betätigungsorgan als ein in ein Weckergehäuse einschiebbarer Knopf (44) oder als ein bewegliches Weckergehäuse (50) mit Betätigungsmitteln
(51, 65) ausgebildet ist.
9. Synchronwecker nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse (50) mit einer Bodenplatte (51) versehen ist, die über Seheraiermittel (54 bis 57) und federnde Elemente (70) derart.
angelenkt ist, daß das Gehäuse (50) samt Werk zum Betätigen der Weckrepetiervorrichtung gegenüber der Bodenplatte (5I) kippbar
ist, wobei das Gehäuse (50) durch das federnde Element (70) wieder aus der gekippten Stellung in die Ausgangsstellung zurückgestellt
wird.
10. Synchronwecker nach den Ansprüchen 8 und 9» gekennzeichnet durch
eine an der Bodenplatte (51) angeordnete Schubstar.ge (65), die
mit ihrem, der Bodenplatte (51) gegenüberliegenden Ende (68) an dem die Weckrepetierung steuernden Hebel (39) anliegt.
11. Synchronwecker nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an
der Bodenplatte (51) Nasen (54 und 55) angeordnet sind, die in entsprechende Öffnungen (56 und 57) im Gehäuse (50) eir6reifen,
und daß zur Sicherung des Eingriffs der Nasen (54 und 55) in die öffnungen (56 und 57) sowie zur Rückstellung des gekippten Gehäuses
(50) an einem gehäuseseitig angeordneten Anschlag (75) eine
Drantfeder (70) anliegt, welche in Öffnungen (72) der Bodenplatte (51) eingreift.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6950134U DE6950134U (de) | 1969-12-23 | 1969-12-23 | Synchronwecker |
| FR707044272A FR2072069B3 (de) | 1969-12-23 | 1970-12-09 | |
| US00098638A US3715883A (en) | 1969-12-23 | 1970-12-16 | Synchronous alarm clock |
| GB59852/70A GB1292552A (en) | 1969-12-23 | 1970-12-17 | A synchronous alarm clock |
| CH1887570A CH533868A (de) | 1969-12-23 | 1970-12-21 | Synchronwecker |
| CH1887570D CH1887570A4 (de) | 1969-12-23 | 1970-12-21 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE6950134U DE6950134U (de) | 1969-12-23 | 1969-12-23 | Synchronwecker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6950134U true DE6950134U (de) | 1970-04-09 |
Family
ID=6607334
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE6950134U Expired DE6950134U (de) | 1969-12-23 | 1969-12-23 | Synchronwecker |
Country Status (5)
| Country | Link |
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| US (1) | US3715883A (de) |
| CH (2) | CH533868A (de) |
| DE (1) | DE6950134U (de) |
| FR (1) | FR2072069B3 (de) |
| GB (1) | GB1292552A (de) |
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1969
- 1969-12-23 DE DE6950134U patent/DE6950134U/de not_active Expired
-
1970
- 1970-12-09 FR FR707044272A patent/FR2072069B3/fr not_active Expired
- 1970-12-16 US US00098638A patent/US3715883A/en not_active Expired - Lifetime
- 1970-12-17 GB GB59852/70A patent/GB1292552A/en not_active Expired
- 1970-12-21 CH CH1887570A patent/CH533868A/de unknown
- 1970-12-21 CH CH1887570D patent/CH1887570A4/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US3715883A (en) | 1973-02-13 |
| GB1292552A (en) | 1972-10-11 |
| CH1887570A4 (de) | 1972-09-29 |
| FR2072069B3 (de) | 1973-08-10 |
| FR2072069A7 (de) | 1971-09-24 |
| CH533868A (de) | 1972-09-29 |
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