DE69500060T2 - Make-up oder Hautpflegemittel, das eine wässrige Polymer-Dispersion enthält - Google Patents
Make-up oder Hautpflegemittel, das eine wässrige Polymer-Dispersion enthältInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine kosmetische Zusammensetzung, insbesondere eine kosmetische Zusammensetzung zur Pflege oder zum Schminken, die mindestens eine Fettsubstanz und mindestens eine wäßrige Dispersion eines Hybridpolymers in Form von Compositpartikeln, ähnlich einer Legierung von zwei Basispolymeren, enthält, die durch radikalische Polymerisation mindestens eines radikalisch polymerisierbaren Monomers im Inneren und/oder teilweise an der Oberfläche von bereits vorliegenden Partikeln eines Polyesterpolymers erhalten werden können.
- Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung dieser Dispersion, insbesondere als Filmbildner, in einer kosmetischen Zusammensetzung, die mindestens eine Fettsubstanz enthält.
- Aus dem Dokument "Research Disclosure, Band 326, 1991, New York, Seiten 390-391, sind wäßrige Dispersionen, die aus einem Gemisch einer wäßrigen Polyester- oder Polyesteramid- Dispersion mit Sulfonatgruppen und mindestens einer wasserlöslichen Polymerlösung bestehen, als Filmbildner in Zusammensetzung zur Fixierung von Haaren bekannt, wobei sie keine Fettsubstanzen enthalten.
- Aus dem Dokument Research Disclosure, Band 326, 1991, New York, Seite 395 sind ferner wäßrige Dispersionen eines Hybridpolymers in Form von Compositpartikeln, ähnlich einer Legierung aus zwei Basispolymeren bekannt, die durch radikalische Polymerisation eines Gemisches hergestellt werden, das ein α-β-ungesättigtes Monomer, Wasser, einen Initiator und einen Polyester oder ein Polyesteramid mit Sulfonatgruppen enthält. Die wäßrigen Dispersionen des Hybridpolymers werden in Gegenwart oder in Abwesenheit von Färbemitteln oder Pigmenten zur Herstellung von Nagellacken ohne Fettsubstanzen verwendet.
- Die Druckschrift EP-A-0 140 325 beschreibt kosmetische Zusammensetzungen, die als Filmbildner ein Copolymer enthalten, das aus 80 bis 98 Mol-% eines Vinylalkoholmonomers und 2 bis 20 % eines linearen oder verzweigten C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylvinylethermonomers besteht, wobei das Copolymer in Form einer wäßrigen Lösung verwendet wird.
- Es ist bekannt, wäßrige Polymerdispersionen als Filmbildner in Zusammensetzungen zum Schminken, die Fettsubstanzen enthalten, zu verwenden, beispielsweise in Mascaras. Die Eigenschaften der so erhaltenen wäßrigen Dispersionen und daher der am Ende vorliegenden kosmetischen Zusammensetzungen hängen von der Art der Polymere und folglich von der Art der Monomere ab, aus denen sie hergestellt sind. Es kann gleichwohl von Interesse sein, diese Eigenschaften ein wenig verändern zu können, indem beispielsweise eine besonders interessante Eigenschaft verstärkt/optimiert wird oder indem daraus eine neue Eigenschaft entwickelt wird, die diese Dispersion aufgrund der Art des Polymers, das sie enthält, eigentlich nicht aufweisen könnte.
- Es ist Aufgabe der Erfindung, eines kosmetische Zusammensetzung anzugeben, die eine Fettsubstanz sowie eine wäßrige Dispersion eines Polymers enthält, das unter den Polyestern, Polyesteramiden und Alkydharzen ausgewählt ist, wobei die Dispersion und daher die Zusammensetzung im Vergleich zu Dispersionen von Polyestern, Polyesteramiden und/oder Alkydharzen nach dem Stand der Technik verbesserte Eigenschaften aufweist.
- Ein Gegenstand der Erfindung ist demnach eine kosmetische Zusammensetzung, die mindestens eine Fettsubstanz und eine wäßrige Dispersion eines Hybridpolymers in Form von Compositpartikeln, ähnlich einer Legierung von zwei Basispolymeren, enthält, die bei der radikalischen Polymersiation mindestens eines radikalisch polymerisierbaren Monomers im Inneren und/oder teilweise an der Oberfläche von bereits vorhandenen Partikeln aus mindestens einem Polymer erhalten werden können, das unter den Polyestern, Polyesteramiden und den Alkydharzen ausgewählt ist.
- Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung einer wäßrigen Dispersion eines Hybridpolymers in Form von Compositpartikeln, ähnlich einer Legierung von zwei Basispolymeren, die durch radikalische Polymerisation mindestens eines radikalisch polymerisierbaren Monomers im Innen und/oder teiweise an der Oberfläche von bereits vorhandenen Partikeln aus mindestens einem Polymer erhalten werden können, das unter den Polyestern, Polyesteramiden und Alkydharzen ausgewählt ist, als Filmbildner in einer solchen Zusammensetzung oder auch um die Eigenschaften der Wasserfestigkeit oder des Abschminkverhaltens der Zusammensetzung zu verbessern.
- Wenn die Zusammensetzung in Form eines Mascaras oder Eyeliners vorliegt, können durch die Verwendung einer erfindungsgemäßen Dispersion insbesondere die Eigenschaften der Verlängerung der Wimpern, der Wasserfestigkeit und/oder des Abschminkverhaltens der Zusammensetzung verbessert werden.
- In der folgenden Beschreibung werden unter "Polyester" alle Polymere, allein oder im Gemisch, verstanden, die unter den Polyestern, Polyesteramiden und den Alkydharzen ausgewählt sind.
- Es ist festgestellt worden, daß durch die Verwendung von erfindungsgemäßen wäßrigen Dispersionen, d.h. wäßrigen Dispersionen von Hybrid-Polyesterpolymeren, kosmetische Zusammensetzungen erhalten werden können, die Eigenschaften aufweisen, beispielsweise Wasserfestigkeit oder auch Abschminkeigenschaften oder filmbildende Eigenschaften, die verbessert sind und die nicht erzielt werden können, wenn beispielsweise ein einfaches Gemisch von als solche bereits vorliegenden wäßrigen Dispersionen eines Polyesters und Acrylpolymers und/oder Vinylpolymers verwendet wird.
- Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß es möglich ist, ausgehend von einer bereits vorhandenen wäßrigen Polymerdispersion bestimmte besonders interessante Eigenschaften in relativ kontrollierter Weise weiterzuentwickeln und/oder zu optimieren. Wenn man beispielsweise ein Mascara zum Auftragen auf die Wimpern betrachtet, so kann entsprechend der Art der zur Bildung der Dispersion verwendeten Polymere und Monomere ein Mascara, dessen Wasserfestigkeit verbessert oder umgekehrt dessen Abschminken erleichtert ist, oder auch ein Mascara erhalten werden, das ein bemerkenswertes Vermögen zur Wimpernverlängerung aufweist.
- Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Zusammensetzung wird zunächst eine wäßrige Polyesterdispersion hergestellt.
- Diese Dispersion kann vom Fachmann auf der Basis seines allgemeinen technischen Fachwissens und insbesondere in der im folgenden beschriebenen Weise hergestellt werden.
- Wenn das Polyesterpolymer wasserunlöslich ist, kann es in einem organischen Lösungsmittel, das in Wasser wenig löslich ist, gelöst werden; zu dieser Lösung wird Wasser gegeben, um eine Emulsion zu bilden; anschließend wird das organische Lösungsmittel verdampft, so daß eine wäßrige Dispersion eines Polyesterpolymers in Wasser erhalten wird, die einen Trockensubstanzgehalt von etwa 30 bis 50 Gew.-% aufweist.
- Wenn das Polyesterpolymer in Wasser selbstdispergierend ist, kann dieser Schritt weggelassen werden, sofern das Polymer genügend hydrophile Gruppen enthält.
- Die verwendete wäßrige "Polyester"-Dispersion kann eine wäßrige Dispersion von anionischen, kationischen, nichtionischen oder amphoteren Polyestern, von Polyesteramiden und Alkydharzen, d.h. von Polyestern mit Fettkette, sein, die allein oder im Gemisch verwendet werden können. Bei der Dispersion kann es sich ferner um eine Dispersion von Polyestern mit seitlich vorhandenen ionisierbaren Gruppen, wie beispielsweise Sulfo- oder Carboxygruppen, handeln.
- Der Polyester kann ungesättigte Gruppen enthalten, beispielsweise, wenn er durch Polykondensation eines Diols oder eines Diamins mit dem Anhydrid einer ungesattigten Säure, z.B. Maleinsäureanhydrid, hergestellt wird. Das eingebrachte radikalisch polymerisierbare Monomer kann in diesem Fall später mit dem ungesättigten Polyester reagieren und zu einer Pfropfung und/oder Vernetzung führen. Man erhält so eine Dispersion eines gepfropften und/oder vernetzten Hybridpolymers, das dem nach dem Auftragen der Dispersion erhaltenen Film besondere mechanische Eigenschaften verleihen kann, wie z.B. ein verbessertes Haftvermögen dieses Films.
- Die erfindungsgemäße wäßrige Dispersion von Hybrid-Polyesterpolymeren wird durch radikalische Polymerisation mindestens eines Monomers im Inneren und/oder teilweise an der Oberfläche von bereits vorhandenen Polyesterpartikeln erhalten.
- Bei dem radikalisch polymerisierbaren Monomer kann es sich um ein Vinyl- oder Acrylmonomer handeln, und es kann anionisch, kationisch, nichtionisch oder amphoter vorliegen. Ferner kann ein Gemisch von Monomeren unterschiedlicher Art verwendet werden. Das Monomer oder das Gemisch von Monomeren ist vorzugsweise in Wasser unlöslich oder wenig löslich.
- Von den für die Verwendung geeigneten Monomeren können die Acrylsäureester und Methacrylsäureester, wie Methylacrylat und Methylmethacrylat, Ethylacrylat und Ethylmethacrylat, Propylacrylat und Propylmethacrylat, Butylacrylat und Butylmethacrylat, Isobutylacrylat und Isobutylmethacrylat, tert.-Butylacrylat und tert.-Butylmethacrylat, 2-Ethylhexylacrylat und 2-Ethylhexylmethacrylat, N-substituierte oder N,N-substituierte Acrylamide und Methacrylamide, Vinylester, wie beispielsweise Vinylacetat, sowie Styrol genannt werden.
- Ferner kann, alleine oder im Gemisch, ein Vinyl-, Acryl- oder Methacrylmonomer verwendet werden, das eine oder mehrere Siloxangruppen aufweist, insbesondere:
- das Monomer der Formel CH&sub2;=C(CH&sub3;)-C(O)-O-(CH&sub2;)&sub3;-Si-[O- Si(CH&sub3;)&sub3;]&sub3;
- ein endständig monofunktionelles siliconhaltiges Macromonomer mit einer Vinyl- oder Allyl-Endgruppe oder einer Endgruppe eines Etheresters oder Amids von Acrylsäure oder Methacrylsäure der Formel CH&sub2;=C(R1)-C(O)-X-(CH&sub2;)p- [Si(CH&sub3;) (R4)-O-]n-Si(CH&sub3;)&sub2;-R3,
- worin bedeuten
- R1 Wasserstoff oder CH&sub3;,
- X Sauerstoff oder NH,
- p eine ganze Zahl oder Null,
- R3 und R4 unabhängig voneinander CH&sub3; oder eine aliphatische, cycloaliphatische oder aromatische Gruppe, und n eine ganze Zahl, vorzugsweise im Bereich von 3 bis 300.
- Ferner kann auch ein Vinylmonomer, ein Allylmonomer oder ein Etherester oder ein Amid von Acrylsäure oder Methacrylsäure verwendet werden, die eine oder mehrere halogenhaltige Gruppen, insbesondere chlor- und/oder fluorhaltige Gruppen, und/oder eine im UV-Bereich absorbierende Gruppe enthalten, die nach der Polymerisation einen Schutz gegen UV-Strahlung, insbesondere gegen Sonnenlicht, ergibt, beispielsweise die ggf. substituierte Benzylidencampher-Gruppe und/oder die ggf. substituierte Benzotriazolgruppe, wie 2-(2'-Hydroxy-5- methacrylyloxyethylphenyl)-2-H-benzotriazol.
- Wenn das Monomer oder das Monomerengemisch bei Raumtemperatur in flüssiger Form vorliegt, kann die radikalische Polymerisation ohne Einsatz eines Lösungsmittels durchgeführt werden.
- Wenn das Monomer oder das Monomerengemisch bei Raumtemperatur in fester Form vorliegt, kann es vor der Polymerisation gelöst werden, vorzugsweise in einem organischen Lösungsmittel, beispielsweise polaren und mit Wasser mischbaren Lösungsmittel, wie z.B. Methanol. In diesem Fall kann das in der Polymerdispersion enthaltene organische Lösungsmittel erforderlichenfalls nach der Polymerisation abdestilliert werden.
- Die Herstellung der erfindungsgemäßen wäßrigen Dispersionen erfolgt unter solchen Bedingungen, daß das Monomer im Inneren und/oder teilweise an der Oberfläche der Polymerpartikel ohne jegliche Keimbildung polymerisiert, d.h., ohne daß es zur Bildung neuer Partikel kommt.
- Um dies zu erreichen, kann man das Polyesterpolymer in einer wäßrigen Dispersion mit einem Trockensubstanzgehalt von 30 bis 50 Gew.-% in einem Polymerisationsreaktor vorlegen.
- Dann können das Monomer oder das Monomerengemisch als solches oder als Lösung in einem passenden Lösungsmittel sowie ein Initiator der radikalischen Polymerisation zugegeben werden.
- Der radikalische Initiator wird je nach seinen Eigenschaften als Lösung in einem organischen Lösungsmittel, als wäßrige Lösung oder gelöst im Monomerengemisch eingesetzt.
- Im ersten Fall kann der Initiator gleichzeitig mit dem gelösten Monomer zugesetzt werden; im zweiten Fall kann er nach dem Monomer zugesetzt werden.
- Verwendbar sind in Wasser unlösliche organische Initiatoren der radikalischen Polymerisation vom Peroxid- oder Percarbonat-Typ, wie tert.-Butylperoxy-2-ethylhexanoat, oder in Wasser lösliche organische oder auch anorganische Initiatoren, wie beispielsweise Ka-liumpersulfat.
- Es wird also ein Gemisch hergestellt, das das Polyesterpolymer, das Monomer und den Polymerisationsinitiator enthält.
- Zu diesem Gemisch kann ferner ein Stabilisator gegeben werden, bei dem es sich insbesondere um einen anionischen, amphoteren, kationischen und/oder nichtionischen grenzflächenaktiven Stoff oder ein Gemisch dieser grenzflächenaktiven Stoffe handeln kann. Wenn der verwendete Polyester selbst ionisch ist, wird vorzugsweise ein grenzflächenaktiver Stoff mit gleichem ionischen oder amphoteren Charakter verwendet.
- Vorzugsweise wird ein ionischer und polyethoxylierter grenzflächenaktiver Stoff in einer Menge von 0,5 bis 10 Gew.-% Trockensubstanz, bezogen auf das Gewicht der Trockensubstanz des Polyesters, verwendet.
- Das Gemisch wird dann bis auf die Temperatur erhitzt, die für die Zersetzung des Initiators erforderlich ist, wonach die Polymerisation durchgeführt wird, bis die Monomere verbraucht sind.
- Die Mengenanteile des radikalischen Monomers und des Polyesterpolymers können 10 bis 95 Gew.-% Trockensubstanz des radikalischen Monomers und 5 bis 90 Gew.-% Trockensubstanz des Polyesters betragen.
- Man erhält so eine wäßrige Dispersion eines Hybridpolymers, dessen Partikel, die diese am Ende vorliegende Dispersion bilden, in Form von Compositpartikeln vorliegen, die einer "Legierung" der beiden Basispolymere ähneln und eine ähnliche Größe wie die Polyesterpartikel vor der radikalischen Polymerisation aufweisen.
- Die so erhaltenen Dispersionen besitzen Eigenschaften, die für sie eigentümlich sind und die von den Eigenschaften verschieden sind, die man erhalten würde, wenn man zwei wäßrige Dispersionen der einzelnen Bestandteile vermischen würde.
- Die erfindungsgemäßen Dispersionen können in Zusammensetzungen zur Pflege der Haut, wie Cremes, Lotionen, Gelen oder Lösungen, oder in Zusammensetzungen zum Schminken, wie Lippenstiften, Wangenrouge, Make-up, Lidschatten, Mascara oder Eyelinern, verwendet werden.
- Die erfindungsgemäßen Dispersionen können ferner in Produkten verwendet werden, die zum Lichtschutz der Haut und/oder von Keratinmaterialien gegen UV-Strahlung und insbesondere gegen Sonnenlicht bestimmt sind, wenn sie ein geeignetes Monomer enthalten, das für einen bestimmten Lichtschutz sorgen kann.
- Die Zusammensetzungen enthalten die üblicherweise auf dem jeweiligen Gebiet verwendeten Bestandteile und können nach herkömmlichen, dem Fachmann bekannten Verfahren hergestellt werden.
- Die Zusammensetzungen enthalten insbesondere mindestens eine Fettsubstanz, die unter den üblichen Fettsubstanzen ausgewählt werden kann, wie den Kohlenwasserstoff-Ölen und/oder -Wachsen und den Siliconölen und/oder -wachsen, die ggf. flüchtig sind.
- So können beliebige, im Stand der Technik bekannte Wachse verwendet werden, und insbesondere die mineralischen Wachse, wie microkristalline Wachse, Paraffin, Petrolatum, Vaseline, Ozokerit und Montanwachs, tierische Wachse, wie Bienenwachs und Lanolin und seine Derivate, pflanzliche Wachse, wie Candelillawachs, Ouricuriwachs, Carnaubawachs, Japanwachs und Kakaobutter, Wachse von Korkfasern oder Zuckerrohrfasern, bei 25 ºC feste hydrierte Öle, Fettester und Glyceride, synthetische Wachse, wie Polyethylenwachse und Wachse, die durch Fischer-Tropsch-Synthese erhalten wurden, und Siliconwachse.
- Es kann ferner ein in der Kosmetik üblicherweise verwendetes Öl oder ein Gemisch von Ölen verwendet werden, beispielsweise Mineralöle, wie Paraffinöl oder Vaselineöl, tierische Öle, wie Perhydrosqualen oder Araraöl, pflanzliche Öle, wie süßes Mandelöl, Calophyllumöl, Palmöl, Rizinusöl, Avocadoöl, Jojobaöl, Olivenöl oder Öl von Getreidekeimen, Siliconöle, Ester beispielsweise der Lanolinsäure, Ölsäure, Laurinsäure, Stearinsäure oder Myristinsäure, Alkohole, wie Oleylalkohol, Linoleylalkohol oder Linolenylalkohol, Isostearylalkohol oder Octyldodecanol, Acetlyglyceride, Octanoate und Decanoate oder Ricinoleate von Alkoholen oder Polyalkoholen. Die Öle können ferner zumindest teilweise flüchtig sein.
- Die Zusammensetzung kann ferner Pigmente und/oder Perlglanzpigmente und/oder Füllstoffe enthalten, die üblicherweise in der Kosmetik verwendet werden.
- Die Pigmente können anorganische und/oder organische weiße oder farbige Pigmente sein. Von den anorganischen Pigmenten können Titandioxid, Zirkoniumdioxid oder Cerdioxid sowie Zinkoxid, die Eisenoxide oder die Chromoxide und Eisenblau genannt werden.
- Von den organischen Pigmenten können Ruß und die Barium-, Strontium-, Calcium- und Aluminiumlacke genannt werden. Von den Perlglanzpigmenten kann Glimmer, der mit Titanoxid, Eisenoxid, natürlichem Pigment oder Bismutoxidchlorid überzogen ist, sowie farbiger Titandioxidglimmer genannt werden. Die Füllstoffe können mineralische oder synthetische, lamellare oder nichtlamellare Füllstoffe sein. Es können Talk, Glimmer, Siliciumdioxid, Kaolin, Nylon- und Polyethylenpulver, Teflon, Stärke, Titandioxidglimmer, natürliche Perlglanzpigmente, Bornitrid, Mikrokügelchen, wie Expancel (Nobel Industrie) und Polytrap (Dow Corning), und Mikrokugeln von Siliconharzen genannt werden.
- Die Zusammensetzung kann ferner beliebige Hilfsstoffe enthalten, die in der Kosmetik üblicherweise verwendet werden, wie Antioxidantien, Perfums, etherische Öle, Konservierungsmittel, kosmetische Wirkstoffe, Hydratisierungsmittel, Vitamin, essentielle Fettsäuren, Sphingocerylverbindungen, Sonnenschutzfilter, grenzflächenaktive Stoffe, fettlösliche Polymere, wie Polyalkylene, insbesondere Polybuten, Polyacrylate und Siliconpolymere, die mit Fettsubstanzen kompatibel sind. Selbstverständlich wird der Fachmann die ggf. vorhandenen zusätzlichen Verbindungen und/oder ihre Anteile so auswählen, daß die vorteilhaften Eigenschaften der erfindungsgemäßen Zusammensetzung durch den gewünschten Zusatz nicht oder nicht wesentlich verändert werden.
- Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen detailliert beschrieben; die Prozentzahlen in den Beispielen sind gewicht sbe zogen.
- 50 g festes Granulat aus einem Polyesterpolymer mit Sulfonsäuregruppen (AQ 38 von Eastman Kodak im Handel) werden in 250 ml entionisiertem Wasser, das zuvor auf 80 ºC erwärmt wurde, unter ununterbrochenem scherendem Rühren mit einer Dispergiermaschine vom Typ Moritz dispergiert.
- Man erhält eine Dispersion mit einer mittleren Partikelgröße von 40 nm mit einer Polydispersität von 0,15.
- Die Dispersion wird 24 h stehengelassen, wonach sie in einen zuvor auf 80 ºC erwärmten Reaktor gegeben wird; es werden 50 g Methylmethacrylat tropfenweise zugegeben, was etwa 45 min erfordert, woraufhin 1 h bei 80 ºC gerührt wird.
- Man gibt 0,5 ml tert.-Butylperoxy-2-ethylhexanoat (Trigonox 21S von Akzo) zu und läßt 6 h bei 80 ºC unter Rühren und Einleiten von Stickstoff reagieren.
- Das dann erhaltene Gemisch sieht genauso aus wie das Ausgangsgemisch, obwohl das gesamte Monomer polymerisiert wurde.
- Die Temperatur des Reaktionsgemisches wird auf 25 ºC gesenkt. Man filtriert durch ein Nylongewebe, und die Dispersion wird unter vermindertem Druck aufkonzentriert, bis der Trockensubstanzgehalt 40 % beträgt.
- Man erhält so eine Dispersion, die nach nochmaligem Filtrieren die folgenden Eigenschaften aufweist:
- . mittlere Partikelgröße, bestimmt mit einer Apparatur für quasielastische Lichtstreuung, Modell Coulter N4 (von Coultronix): 44 nm,
- Polydispersität: 0,15 Bei Berücksichtigung der Größe der Partikel der zu Beginn eingesetzten Dispersion des Polyesters AQ38 von 40 nm (Polydispersität: 0,15) kann festgestellt werden, daß die Polymerisation des Monomers die Größe der ursprünglichen Teilchen kaum verändert hat.
- . Fehlen einer bimodalen Verteilung der Partikel, was bedeutet, daß bei der Polymerisation keine zweite Klasse von Partikeln zusätzlich zu der ursprünglichen Klasse erzeugt worden ist.
- Die erhaltene Dispersion ist eine wäßrige Dispersion eines Hybridpolymers, dessen Partikel durch die radikalische Polymerisation eines Methylmethacrylat-Monomers auf und/oder in bereits vorhandenen Partikeln aus einem Polyesterpolymer mit Sulfonsäuregruppen erzeugt wurden.
- Mit einer ähnlichen Vorgehensweise wie in Beispiel 1 werden aus einer wäßrigen Dispersion eines Granulats eines Polyesters mit Sulfonsäuregruppen (AQ 38 von Eastman Kodak) verschiedene Hybridpolymere gemäß der folgenden Tabelle hergestellt.
- Der Initiator der Polymerisation ist Trigonox 21S.
- Die Messung der Partikelgröße und der Polydispersität wurde mit einer Dispersion durchgeführt, die einen Trockensubstanzgehalt von 40 % aufwies.
- Es kann entsprechend festgestellt werden, daß man in allen Beispielen eine einzige und homogene Klasse von Partikeln erhält, deren Größe durch die Polymerisation nur wenig verändert worden ist.
- Die filmbildenden Eigenschaften der erfindungsgemäßen Polymerdispersionen wurden bei Raumtemperatur verglichen.
- Es kann festgestellt werden, daß die Dispersionen der Beispiele 1, 2, 3 und 5 Filme bilden, wenn ihnen ein Weichmacher (20 g Tripropylenglykolmonomethylether pro 100 g Trockensubstanz der Dispersion) zugesetzt wurde, wodurch nach dem Trocknen homogene, durchsichtige Filme erhalten werden.
- 40 g festes Granulat eines Polyesterpolymers mit Sulfonsäuregruppen (AQ 38 von Eastman Kodak im Handel) werden in 160. ml entionisiertem Wasser, das zuvor auf 80 ºC erwärmt wurde, unter ununterbrochenem scherendem Rühren mit einer Dispergiervorrichtung vom Typ Moritz dispergiert. Man läßt die Dispersion 24 h stehen, wonach sie in einen zuvor auf 80 ºC erwärmten Reaktor gegeben wird; man setzt 25,8 g einer wäßrigen Lösung von OCTARON PS20 (endständig sulfatiertes polyethoxyliertes (4,5 EO) Nonylphenol, von Seppic im Handel, 20,25 % Trockensubstanzgehalt).
- Nachdem gerührt wurde, werden 0,4 ml tert.-Butylperoxy-2- ethylhexanoat (Trigonox 21S von Akzo) zugegeben und man erwärmt unter Rühren und unter Einleiten von Stickstoff auf 80 ºC. Es werden 10 g Butylacrylat zugegeben und man läßt 8 h reagieren.
- Die Temperatur des Reaktionsgemisches wird auf 25 ºC gesenkt, man filtriert über ein Nylongewebe, und die Dispersion wird unter vermindertem Druck aufkonzentriert, bis der Trockensubstanzgehalt 33 % beträgt.
- Man erhält so eine Dispersion mit den folgenden Eigenschaften:
- . mittlere Partikelgröße, bestimmt mit einer Apparatur für quasielastische Lichtstreuung, Modell Coulter N4 (von Coultronix) 25 nm
- . Polydispersität: 0,4
- Es wird eine wäßrige Dispersion von 2,5 g Polyesterpolymer mit Sulfonsäuregruppen (AQ38 von Eastman Kodak) in 200 ml entionisiertem Wasser hergestellt. Die Dispersion wird in einen zuvor auf 80 ºC erwärmten Reaktor gegeben; es werden 2,5 g Natriumlaurylsulfat und anschließend 0,25 g Kaliumpersulfat und 0,25 g Natriumhydrogencarbonat zugegeben.
- Man erhitzt auf 72 ºC und setzt anschließend ein Gemisch von 42,75 g tert.-Butylacrylat und 4175 g Siliconmakromonomer (von 3M im Handel, Molekulargewicht 9000 bis 12000).
- Die Temperatur wird unter Rühren 24 h bei 72 ºC gehalten, anschließend wird die Temperatur des Reaktionsgemisches auf 25 ºC gesenkt; man filtriert über ein Nylongewebe und konzentriert die Lösung unter vermindertem Druck auf, bis ein Trockensubstanzgehalt von 20 % erhalten wird.
- Die erhaltene Dispersion ist eine wäßrige Dispersion eines Hybridpolymers, dessen Partikel durch die radikalische Polymerisation eines Gemisches eines Siliconmakromonomers und tert.-Butylacrylat auf und/oder in bereits vorhandenen Partikeln aus einem Polyesterpolymer mit Sulfonsäuregruppen erzeugt wurden.
- Es wird eine wäßrige Dispersion von 2,5 g Polyesterpolymer mit Sulfonsäuregruppen (AQ 38 von Eastman Kodak) in 200 ml entionisiertem Wasser hergestellt. Die Dispersion wird in einen zuvor auf 80 ºC erwärmten Reaktor gegeben; es werden 2,5 g Natriumlaurylsulfat und anschließend 0,25 g Kaliumpersulfat und 0,25 g Natriumhydrogencarbonat zugegeben.
- Man erhitzt auf 72 ºC und gibt anschließend ein Gemisch von 42,75 g tert.-Butylacrylat und 4,75 g Perfluorhexylacrylat (ATOCHEM) zu.
- Das Gemisch wird unter Rühren 24 h auf 72 ºC gehalten, anschließend wird die Temperatur des Reaktionsgemisches auf 25ºC gesenkt; man filtriert über Nylongewebe und konzentriert die Dispersion unter verminderten Druck auf, bis der Trockensubstanzgehalt 20 % beträgt.
- Die erhaltene Dispersion ist eine wäßrige Dispersion eines Hybridpolymers, dessen Partikel durch die radikalische Polymerisation eines Gemisches von Perfluorhexylacrylat und tert.-Butylacrylat auf und/oder in bereits vorhandenen Partikeln aus einem Polyesterpolymer mit Sulfonsäuregruppen erzeugt wurden.
- Es wird auffolgende Weise eine Mascara-Zusammensetzung hergestellt.
- Man vermischt 11,5 g Triethanolaminstearat, 7,5 g Bienenwachs, 4,1 g Canaubawachs und 11,5 g Paraffin. Das Gemisch wird dann auf 85 ºC erhitzt und man gibt 5,5 g schwarzes Eisenoxid zu.
- Aus 35 ml Wasser, 4,5 g Gummi arabicum und 0,16 g Hydroxyethylcellulose wird ein zweites Gemisch hergestellt, das auf 85 ºC erwärmt wird.
- Die beiden Gemische werden vereint, und man setzt 21,3 g einer der Dispersionen aus den Beispielen 1 bis 9 zu, die verdünnt oder aufkonzentriert wurde, um einen Trockensubstanzgehalt von 25 Gew.-% zu erhalten.
- Man erhält ein Mascara, das gute kosmetische Eigenschaften bei der Anwendung auf die Wimpern mit einer bedeutenden Verlängerung der Wimpern und eine gute Wasserfestigkeit aufweist.
Claims (20)
1. Kosmetische Zusammensetzung, die mindestens eine
Fettsubstanz und eine wäßrige Dispersion eines
Hybridpolymers in Form von Compositpartikeln, ähnlich einer
Legierung von zwei Basispolymeren, enthält, die bei der
radikalischen Polymerisation mindestens eines
radikalisch polymerisierbaren Monomers im Inneren und/oder
teilweise an der Oberfläche von bereits vorhandenen
Partikeln aus mindestens einem Polymer, das unter den
Polyestern, Polyesteramiden und Alkydharzen ausgewählt
ist, erhalten werden können.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin das Monomer
ausgewählt ist unter Acrylsäureestern oder
Methacrylsäureestern; N-substituierten oder N,N-substituierten
Acrylamiden und Methacrylamiden; Vinylestern; Styrol; Vinyl-,
Acryl- oder Methacrylmonomeren, die eine oder mehrere
Siloxangruppen enthalten; Vinylmonomeren, Etherestern
und Amiden von Acrylsäure oder Methacrylsäure, die eine
oder mehrere halogenhaltige Gruppen enthalten,
Vinylmonomeren, Allylmonomeren, Etherestern und Amiden von
Acrylsäure oder Methacrylsäure, die eine im UV-Bereich
absorbierende Gruppe aufweisen, die nach der
Polymerisation einen Lichtschutz gegen UV-Strahlung ergibt.
3. Zusammensetzung nach Anspruch 2, worin die
halogenhaltige Gruppe unter einer chlorhaltigen und/oder
fluorhaltigen Gruppe ausgewählt ist und/oder die im
UV-Bereich absorbierende Gruppe unter der ggf. substituierten
Benzylidencamphergruppe und/oder der ggf. substituierten
Benzotriazolgruppe und insbesondere unter 2-(2'-Hydroxy-
5-methacrylyloxyethylphenyl)-2-H-benzotriazol ausgewählt
ist.
4. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 2 bis 3, worin
die Siloxangruppe, allein oder im Gemisch, ausgewählt
ist unter
. dem Monomer der Formel CH&sub2;=C(CH&sub3;)-C(O)-O-(CH&sub2;)&sub3;-Si-
[O-Si(CH&sub3;)&sub3;]&sub3; und
. endständig monofunktionellen siliconhaltigen
Macromonomeren mit einer Vinyl- oder Allyl-Endgruppe oder
einer Endgruppe eines Etheresters oder Amids der
Acrylsäure oder Methacrylsäure der Formel CH&sub2;=C(R1)-
C(O)-X-(CH&sub2;)p-[Si(CH&sub3;) (R4)-O-]n-Si(CH&sub3;)&sub2;-R3,
worin bedeuten:
. R1 H oder CH&sub3;,
. X Sauerstoff oder -NH-,
. p eine ganze Zahl oder Null,
. R3 und R4 unabhängig voneinander CH&sub3; oder eine
alipha-tische, cycloaliphatische oder aromatische
Gruppe, und
. n eine ganze Zahl.
5. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die wäßrige Polyesterdispersion ausgewählt ist
unter wäßrigen Dispersionen von anionischen,
kationischen, nichtionischen oder amphoteren Polyestern,
wäßrigen Dispersionen von Polyestern mit seitlich
vorhandenen ionisierbaren Gruppen, wie z.B. Sulfo- oder
Carboxygruppen, und wäßrigen Dispersionen von Polyestern
mit ungesättigten Gruppen, die allein oder im Gemisch
verwendbar sind.
6. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
worin die Mengenanteile des radikalischen Monomers und
des Polyesterpolymers 10 bis 95 Gew.-% Trockensubstanz
des radikalischen Monomers und 5 bis 90 Gew.-%
Trockensubstanz des Polyesters betragen.
7. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
die in Form einer Zusammensetzung zur Pflege der Haut
vorliegt.
8. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, die in
Form einer Zusammensetzung zum Schminken, wie als
Lippenstift, Make-up, Wangenrouge oder Lidschatten, Mascara
und/oder Eyeliner, vorliegt.
9. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
die in Form eines Produkts vorliegt, das zum Lichtschutz
der Haut und/oder von Keratinmaterial gegen UV-Strahlung
bestimmt ist.
10. Kosmetische Verwendung einer wäßrigen Dispersion eines
Hybridpolymers nach einem der Ansprüche 1 bis 6 als
Filmbildner in einer kosmetischen Zusammensetzung, die
mindestens eine Fettsubstanz enthält.
11. Kosmetische Verwendung einer wäßrigen Dispersion eines
Hybridpolymers nach einem der Ansprüche 1 bis 6 in einer
Zusammensetzung, die mindestens eine Fettsubstanz
enthält, um die Eigenschaften der Wasserfestigkeit und
des Abschminkverhaltens der Zusammensetzung zu
verbessern.
12. Kosmetische Verwendung einer wäßrigen Dispersion eines
Hybridpolymers nach einem der Ansprüche 1 bis 6 in einer
Mascara- und/oder Eyeliner-Zusammensetzung, die
mindestens eine Fettsubstanz enthält, um die Eigenschaften
der Verlängerung der Wimpern, der Wasserfestigkeit
und/oder des Abschminkverhaltens zu verbessern.
13. Verwendung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, worin das
radikalische Monomer ausgewählt ist unter
Acrylsäureestern oder Methacrylsäureestern; N-substituierten oder
N,N-substituierten Acrylamiden und Methacrylamiden;
Vinylestern; Styrol; Vinyl-, Acryl- oder
Methacrylmonomeren, die eine oder mehrere Siloxangruppen enthalten;
Vinylmonomeren, Etherestern und Amiden von Acrylsäure
oder Methacrylsäure, die eine oder mehrere
halogenhaltige Gruppen enthalten, Vinylmonomeren, Allylmonomeren,
Etherestern und Amiden von Acrylsäure oder
Methacrylsäure, die eine im UV-Bereich absorbierende Gruppe
aufweisen, die nach der Polymerisation einen Lichtschutz
gegen UV-Strahlung ergibt.
14. Verwendung nach Anspruch 13, worin die halogenhaltige
Gruppe unter einer chlorhaltigen und/oder fluorhaltigen
Gruppe ausgewählt ist und/oder die im UV-Bereich
absorbierende Gruppe unter der ggf. substituierten
Benzylidencamphergruppe und/oder der ggf. substituierten
Benzotriazolgruppe und insbesondere unter 2-(2'-Hydroxy-
5-methacrylyloxyethylphenyl)-2-H-benzotriazol ausgewählt
ist.
15. Verwendung nach einem der Ansprüche 13 bis 14, worin
die Siloxangruppe, allein oder im Gemisch, ausgewählt
ist unter:
. dem Monomer der Formel CH&sub2;=C(CH&sub3;)-C(O)-O-(CH&sub2;)&sub3;-Si-
[O-Si(CH&sub3;)&sub3;]&sub3; und
. endständig monofunktionellen siliconhaltigen
Macromonomeren mit einer Vinyl- oder Allyl-Endgruppe oder
einer Endgruppe eines Etheresters oder Amids der
Acrylsäure oder Methacrylsäure der Formel CH&sub2;< B> =C(R1)-
C(O)-X-(CH&sub2;)p-[Si(CH&sub3;) (R4)-O-]n-Si(CH&sub3;)&sub2;-R3,
worin bedeuten:
. R1 H oder CH&sub3;,
. X Sauerstoff oder -NH-,
. p eine ganze Zahl oder Null,
. R3 und R4 unabhängig voneinander CH&sub3; oder eine
alipha-tische, cycloaliphatische oder aromatische
Gruppe, und
. n eine ganze Zahl.
16. Verwendung nach einem der Ansprüche 10 bis 15, wobei die
wäßrige Polyesterdispersion ausgewählt ist unter wäßrien
Dispersionen von anionischen, kationischen,
nichtionischen oder amphoteren Polyestern, wäßrigen
Dispersionen von Polyestern mit seitlich vorhandenen
ionisierbaren Gruppen, wie z.B. Sulfo- oder Carboxygruppen, und
wäßrigen Dispersionen von Polyestern mit ungesattigten
Gruppen, die allein oder im Gemisch verwendbar sind.
17. Verwendung nach einem der Ansprüche 10 bis 16, wobei die
Mengenanteile des radikalischen Monomers und des
Polyesterpolymers 10 bis 95 Gew.-% Trockensubstanz des
radikalischen Monomers und 5 bis 90 Gew.-%,
Trockensubstanz des Polyesters betragen.
18. Verwendung nach einem der Ansprüche 10, 11 und 13 bis 17
in einer Zusammensetzung, die in Form einer
Zusammensetzung zur Pflege der Haut vorliegt.
19. Verwendung nach einem der Ansprüche 10 bis 17,
in einer Zusammensetzung, die in Form einer
Zusammensetzung zum Schminken vorliegt.
20. Verwendung nach einem der Ansprüche 10 bis 19,
in einer Zusammensetzung, die zum Lichtschutz der Haut
und/oder von Keratinmaterial gegen UV-Strahlung bestimmt
ist.
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