DE69480C - Antriebsvorrichtung für die wandernden Deckel an Deckelkrempeln - Google Patents

Antriebsvorrichtung für die wandernden Deckel an Deckelkrempeln

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DE69480C
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Germany
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shaft
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moving
gear
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Expired - Lifetime
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DENDAT69480D
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English (en)
Original Assignee
Firma G. PELTZER-TEACHER in Rheydt, Rheinpreufsen
Publication of DE69480C publication Critical patent/DE69480C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/08Carding machines with flats or like members or endless card sheets operating in association with a main cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Die Erfindung bezweckt die Verbesserung der Antriebsweise der Kratzendeckel von Deckelkrempeln der Baumwollspinnerei im Sinne einer wesentlichen Vereinfachung der bezüglichen Mittel, unter gleichzeitiger Erfüllung der Bedingungen, dafs das betreffende Getriebe möglichst geschützt liege und im Bedarfsfalle eine dauernde Oelung der auf einander reibenden Flächen zulasse.
Die äufserst langsam sich bewegenden Deckel der Deckelkrempeln erfahren seither in der Regel Antrieb von der schnell umlaufenden Trommel aus, unter Benutzung von Schnecken und Schraubenrädern. Fig. 3 veranschaulicht z. B. bei T die bezügliche Trommelachse, eine kleine Scheibe auf derselben treibt die gröfsere M, auf deren Welle eine Schnecke ist, eingreifend in ein Schraubenrad N; die Welle des letzteren trägt wiederum eine Schnecke O und diese treibt ein Schraubenrad, welches auf gemeinsamer Welle C mit dem die Deckel in Bewegung setzenden Sternrade sitzt.
Diese fast allgemein übliche Antriebsweise ist mit einem bedeutenden Kraftverluste verknüpft und erfordert grofse Aufmerksamkeit in der Oelung, wenn eine ungleichförmige Verschleifsung oder Abnutzung verhütet werden soll.
Gegenwärtiger Erfindung zufolge wird von jeglichem Schneckenradantriebe abgesehen und die erforderliche weitgehende Uebersetzung ins Langsame ausschliefslich durch von einem oder mehreren Excentern getriebene Zahnräder vermittelt. Ich verwende zu diesem Zwecke die Nabe eines von einem ersten excentrisch bewegten Stirnrade angetriebenen, innen verzahnten Rades zum Antriebe eines zweiten in excentrischer Bewegung wirksamen Stirnrades und verbinde das von diesem getriebene zweite, innen verzahnte Rad erst mit der Lastwelle C.
In gröfserem Mafsstabe veranschaulicht Fig. 1 die Ausführung erwähnten Erfindungsgedankens im Querschnitte, Fig. 2 im Längsschnitte durch bezw. nach der Achse der mit erheblich verminderter Geschwindigkeit anzutreibenden Welle C.
Der Bewegungsantrieb wird eingeleitet von einer auf der Trommelwelle T sitzenden Riemscheibe her auf die Scheibe A (s. Fig. 4, eine Krempel mit de* neuen Antriebsweise darstellend). Diese Riemscheibe A sitzt (s. Fig. 2) fest auf einer Büchse B, welche innerhalb des Gehäuseraumes als Excenter B1 endigt, übrigens aber auf der Achse C lose sitzt.
Ein feststehender, innen verzahnter Ring D umfafst ein Stück des cylindrischen Theiles der erwähnten Büchse und ist mit seinem Aufsenrande an einem glockenartigen Gehäuse E befestigt. Dieses ist mit Armen r s versehen, wo-' mit es an dem Gehäuse der Krempel angebracht werden kann. Ist das feststehende Hohlrad Ζ) beispielsweise 27-zähnig, so sitzt, in dieses eingreifend, auf dem Excenter B1 etwa ein ' 22-zähniges Stirnrad (Planetenrad) L. Dieses hat doppelt so breite Zähne als das Hohlrad D, um neben dem letzteren innerhalb des Gehäuses E noch einen Zahnkranz F unterzubringen , welcher einen Zahn weniger als D hat. Dieser Zahnkranz F sitzt mittelst seiner zu einem Excenter G ausgebildeten Nabe ebenfalls frei drehbar auf der Achse C. . Das Excenter G trägt ein zweites Planetenrad H, welches eingreift in einen zweiten,
innen verzahnten Ring / und gleichzeitig in das 26-zähnige innere Zahnrad K. Während der Ring / gleichfalls am Glockengehäuse befestigt ist, mithin räumlich feststeht, ist das Zahnrad K auf der anzutreibenden Welle C befestigt und nimmt diese mit.
Für die Riemscheibe A bedarf es nun bei den als Beispiel benannten Zähnezahlen 676 Umdrehungen, ehe die Welle C sich einmal um ihre Achse gedreht hat; es ist mithin durch vier innen verzahnte Kränze, zwei Stirnräder und zwei Excenter auf sehr kleinem Raum eine sehr bedeutende Uebersetzung ins Langsame erzielt worden.
Das die Glocke E rathsam ausfüllende OeI wird durch eine verschliefsbare Oeffnung jener eingegossen.
Wie ein vergleichender Blick auf Fig. 3 und 4 ausweist, gestaltet sich bei Benutzung der dargestellten Antriebsweise der Kratzendeckel die ganze Deckelkrempel einfacher in der Bauart, sowie im Aussehen, und es ergiebt sich ein vereinfachter, leichterer Betrieb bei gleichzeitig stattfindender geringerer Abnutzung. Von Beachtung bleibt hierbei der Umstand, dafs alle wesentlichen Theile des Triebwerkes durch Einhüllung in eine Kapsel (Glocke E) vor den schädlichen Einflüssen des Staubes im Maschinensaale geschützt sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Antriebsvorrichtung für die wandernden Deckel· der Deckelkrempeln, bei welcher die von der Trommelachse her unmittelbar angetriebene und lose auf der Sternradwelle C der Deckel sitzende Scheibe A die sehr langsame Umdrehung dieser Welle (C) durch Vermittelung von auf Excentern (B1 G) sitzenden Planetenrädern, sowie innen verzahnten Kränzen hervorbringt, welche theilweise räumlich feststehen (s. D I), während der in der Reihe zweite Kranz (F) mit dem zweiten Excenter (G), der letzte (K) aber mit der Welle (C) verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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