DE694572C - Beleuchtung eines Theaters - Google Patents

Beleuchtung eines Theaters

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DE694572C
DE694572C DE1935M0132673 DEM0132673D DE694572C DE 694572 C DE694572 C DE 694572C DE 1935M0132673 DE1935M0132673 DE 1935M0132673 DE M0132673 D DEM0132673 D DE M0132673D DE 694572 C DE694572 C DE 694572C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H3/00Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons
    • E04H3/10Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons for meetings, entertainments, or sports
    • E04H3/22Theatres; Concert halls; Studios for broadcasting, cinematography, television or similar purposes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Beleuchtung eines Theaters Bei den bisher bekannten Theaterbeleuchtungsanlagen ist bewußt die Beleuchtung der Bühne und die des Zuschauerraumes getrennt worden in der Erkenntnis, daß, um die ganze Aufmerksamkeit der Zuschauer auf die Bühne zu richten, während des Spieles der Zuschauerraum in Dunkel gehüllt sein muß. Die Bühne -wird nun in üblicher Art jeweilig der Handlung entsprechend beleuchtet. Dabei dienen die an den Rampen zusätzlich angeordneten Lichtquellen zur besonderen betonten Beleuchtung der Schauspieler. Das Licht dieser Rampenleuchten wird jedoch- in sehr unvorteilhafter Weise schräg nach oben geworfen und verzerrt deshalb bei der Anstrahlung die Gesichter der' Schauspieler. Außerdem ist es auch mit den modernen Mitteln der Beleuchtungstechnik schwierig, die von den Gestalten der Schauspieler geworfenen unverhältnismäßig großen Schatten zum Verschwinden zu bringen.
  • Die Erfindung betrifft die Beleuchtung eines Theaters, bei dem die Bühne und der Zuschauerraum durch eine eiförmige Kuppel zu einer Einheit zusammengefaßt sind, und besteht darin, daß die Beleuchtung der eine Einheit bildenden Kuppel gleichzeitig für den Bühnen- und Zuschauerraum dient. Zur zusätzlichen Beleuchtung der Schauspieler dienen Leuchtkörper vor der vordersten Sitzplatzreihe, die etwa in Augenhöhe der Darsteller angebracht sind. Der Bühnenboden liegt tiefer als die vorderste Reihe der Sitzplätze.
  • Diese Anordnung der Beleuchtung will die Zuschauer in die Handlung des Spieles hineinziehen. Die Beleuchtung kann mittels Scheinwerfer mit mehrfarbigen Lichtbändern, beispielsweise am Außenumfang der Sitzplatzanlage, bis zu den beiden Seiten der Bühne erfolgen. Das Licht strahlt dann direkt über die Zuschauer hinweg auf die Bühne, wird aber andererseits von der Kuppel sowohl auf die. Bühne wie auch auf den Zuschauerraum zurückgeworfen. Der inmitten des Zuschauerraumes liegende Beleuchterraum regelt die gesamte Beleuchtung. ,Zudem besteht die Möglichkeit, von diesem Raum aus mit besonderen Scheinwerfern Sternenhimmel, Wolken oder andere Effekte ;auf die Kuppel zu projizieren. Die Bühne wird jeweilig nach der besonderen lichttechnischen Einrichtung des betreffenden Spieles erhellt. Die Leuchtkörper vor der vordersten Sitzplatzreihe vermeiden den erwähnten Nachteil, die Darsteller von unten her zu beleuchten.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in drei Abbildungen dargestellt. Es bedeuten a den Zuschauerraum, b die Sitzplatzreihen und c die Kuppel, die den Zuschauerraum und die Bühne zu einer Einheit umfaßt. Das Bühnenhaus d ist dreiteilig und besteht aus zwei Schiebebühnen e und f, wobei die Bühne/ 'als Guckkastenbühne ,ausgebildet ist und die mit zwei Drehscheiben ausgerüstete Schiebebühne e als Kuppel einen Zonenausschnitt g aus der Theaterkuppel c ,aufweist. Wenn die beiden Schiebebühnen ausgefahren sind, entsteht eine dritte Bühnen. Bei eingefahrener Schiebebühne e ist die Theaterkuppel durch den Zonenausschnitt g und durch den auf der Bühne feststehenden Horizont m zu einer Einheit.ergänzt. Der Bühnenboden liegt tiefer als die vorderste Sitzplatzreihe s, unter welcher der Orchesterraum u eingebaut ist. Der Beleuchterraum g liegt inmitten des Zuschauerraumes a. Die Beleuchtung der Schauspieler erfolgt durch Lampen t, die an der Brüstung der vordersten Sitzplatzreihe s angebracht sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Beleuchtung eines Theaters, bei gern die Bühne und der Zuschauerraum durch eine eiförmige Kuppel zu einer Einheit zusammengefaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß- die Beleuchtung der eine Einheit bildenden Kuppel (c) gleichzeitig für den Bühnen- und Zuschauerraum (d, a) dient. z. Beleuchtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur zusätzlichen Beleuchtung der Schauspieler dienenden Leuchtkörper (t) vor der vordersten Sitzplatzreihe (s) etwa in Augenhöhe der Darsteller angebracht sind, wobei der Bühnenboden (r) tiefer liegt als die vorderste Reihe (s) der Sitzplätze.
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