DE575568C - Vorrichtung zur unmittelbaren Belichtung der Theaterbuehne und zur mittelbaren Belichtung des Zuschauerraumes mit Tageslicht - Google Patents

Vorrichtung zur unmittelbaren Belichtung der Theaterbuehne und zur mittelbaren Belichtung des Zuschauerraumes mit Tageslicht

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DE575568C
DE575568C DEB148556D DEB0148556D DE575568C DE 575568 C DE575568 C DE 575568C DE B148556 D DEB148556 D DE B148556D DE B0148556 D DEB0148556 D DE B0148556D DE 575568 C DE575568 C DE 575568C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H3/00Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons
    • E04H3/10Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons for meetings, entertainments, or sports
    • E04H3/22Theatres; Concert halls; Studios for broadcasting, cinematography, television or similar purposes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur unmittelbaren Belichtung der Theaterbühne und zur mittelbaren Belichtung des Zuschauerraumes mit Tageslicht Geschlossene Theater haben in der Regel weder für den Zuschauerraum noch für die Bühne natürliche Beleuchtung. Die Versuche, die Bühne durch natürliches Tageslicht zu beleuchten, haben ergeben, daß die Anordnung von Oberlichtfenstern über dem Bühnenraum allein zu einer ausreichenden Beleuchtung der Bühne nicht ausreicht und daß trotzdem eine zusätzliche künstliche Beleuchtung für die Bühne erforderlich war. Diese gemischte Beleuchtungsart ergibt jedoch für das Auge sehr unangenehmes Zwielicht, weshalb auch Vorstellungen am Tage bei solchen Theatern nur mit künstlicher Beleuchtung aufgeführt werden. Dies ergibt jedoch große Unannehmlichkeiten für die Theaterbesucher, denn infolge des Offenstehens der Türen entsteht in dem künstlich -beleuchteten Zuschauerraum Zwielicht, da von außen das meist in den Garderoben und Wandelgängen herrschende Tageslicht in den Zuschauerraum eindringt. Der Übergang von der hellen natürlichen Beleuchtung der Vorräume zu dem Zwielicht des Zuschauerraumes ist, wie schon erwähnt, unangenehm und für das Auge schädlich. Ebenso schädlich macht sich beim Aufziehen des Bühnenvorhanges der Übergang vom Zwielicht zur künstlich hell beleuchteten Bühne geltend.
  • Um jedoch auch Tagesvorstellungen bei natürlicher- Beleuchtung ohne die geschilderten Nachteile abhalten zu können, sind, nach der Erfindung im vorderen Teil der über der Hauptbühne befindlichen Decke Fenster und in einer gegenüber der Bühnenöffnung und oberhalb der über der Vorbühne mit Durchbrechungen versehenen Zuschauerraumdecke liegenden Wand ebenfalls Fenster vorgesehen. Hierdurch soll erreicht werden, da.ß die Lichtstrahlen durch die in der Bühnenraumdecke befindlichen Fenster unmittelbar von oben auf die Hauptbühne gelangen und daß außerdem auch die Vorbühne durch die schräg von hinten und oben durch die Bühnenöffnung hindurchgehenden Lichtstrahlen beleuchtet wird. Gleichzeitig gelangt das durch die der Bühnenöffnung gegenüberliegenden Fenster einfallende Tageslicht auf die Vorbühne und durch die Bühnenöffnung hindurch auf die Hauptbühne. Haupt- und Vorbühne werden also von zwei Seiten durch Tageslicht beleuchtet.
  • Um nun zu verhindern, daß auch der Zuschauerraum unmittelbares Tageslicht erhält, ist die Zuschauerraumdecke so weit gegen die Vorbühne zu vorgezogen, daß die durch die der Bühnenöffnung gegenüberliegenden Fenster schräg gegen die Vorbühne zu einfallenden Lichtstrahlen unmittelbar nur die Vorbühne, die Bühnenöffnung und den Vordergrund der Hauptbühne beleuchten.
  • Zu demselben Zwecke sind auch die im vorderen Teil der Hauptbühnendecke vorgesehenen Fenster nur so weit über den Bühnenraum hinweg nach hinten gezogen, daB die vom Hintergrund der Hauptbühne schr4g gegen die Vorbühne einfallenden Lichtstrählen infolge der Oberkante der Bühnenöffnung bzw. einer oberhalb der Bühnenöffnung angeordneten, ih den Bühnenraum vorspringenden Decke nur bis zur Vorderkante der Vorbühne gelangen können. Um auch in dem Zuschauerraum künstliche Beleuchtung . zu vermeiden, ist gegenüber den über der Zuschauerraumdecke liegenden Fenstern eine von der Bühnenöffnung aus ansteigende gewölbte Prallwand angeordnet, durch die der Zuschauerraum mittelbar mit Tageslicht beleuchtet wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,- die einen Längsschnitt durch ein Bühnenhaus zeigt.
  • Die Hauptbühne a ist durch die Bühnenöffnung f mit der in den Zuschäuerraum c vorspringenden Vorbühne b verbunden. Die Decke d über der Hauptbühne a ist im vorderen Teil mit Fenstern e versehen, welche sich nur so weit gegen den Bühnenhintergrund d zu erstrecken, daB die vom Bühnenhintergrund a schräg gegen die Vorbühne b zu einfallenden Lichtstrahlen h infolge der Oberkante der Bühnenöffnung f bzw: der in die Hauptbühne d vorspringenden Decke g nur bis zur Vorderkante der Vorbühne b gelangen können: Oberhalb der Vorbühne b ist die Zuschauerraumdecke i durchbrochen. In dem oberhalb der.durchbrochenen Zuschauerraumdecke i befindlichen Raum sind in der der Bühnenöffnung f gegenüberliegenden Wand k Fenster l vorgesehen. Die Zuschauerraumdecke i springt nur so weit gegen die Vorbühne b zu vor, daB die durch die Fenster l schräg gegen die Vorbühne b zu einfallenden Lichtstrahlen n nicht in den Zugchauerraum gelangen können, sondern nur unmittelbar die Vorbühne b, die Bühnenöffnung f und den Vordergrund der Hauptbühne a beleuchten. Die den Fenstern l gegenüberliegende Wand m ist von der Bühnenöffnung f aus nach oben ansteigend als gewölbte Prallwand m ausgebildet, durch welche die auffallenden Lichtstrahlen als mittelbares Streulicht in den Zuschauerraum zurückgeworfen-werden. Die Prallwandm ist in der Zeichnung als stetig verlaufende Kurve dargestellt, kann jedoch auch schwach gebrochen sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur unmittelbaren Belichtung der Theaterbühne und zur mittelbaren Belichtung- des Zuschauerraumes mit Tageslicht, dadurch gekennzeichnet, daB im vorderen Teile der über der Hauptbühne (a) befindlichen Decke (d) Fenster (e) und in einer gegenüber der Bühnenöffnung (f) und oberhalb der über der Vorbühne (b) mit Durchbrechungen versehenen Zuschauerraumdecke (i) liegenden Wand (k) Fenster- (l) vorgesehen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daB die Zuschauerraurridecke (a) so weit gegen die Vorbühne (b) vorgezogen ist, daß die durch die Fenster (l) schräg gegen die Vorbühne (b) zu einfallenden Lichtstrahlen (n) unmittelbar nur die Vorbühne (b), die Bühnenöffnung (f) und den Vordergrund der Hauptbühne (a) beleuchten.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im vorderen Teil der Hauptbühnendecke (d) vorgesehenen Fenster (e) sich so weit gegen den Bühnenhintergrund (d) hin erstrecken, daB die vom Hintergrund der Hauptbühne (a) schräg .gegen die Vorbühne (b) zu einfallenden Lichtstrahlen (h) infolge der Oberkante der Bühnenöffnung (f) oder einer oberhalb der Bühnenöffnung (f) angeordneten, in die Hauptbühne (a) vorspringenden Decke (g) nur bis zur Vorderkante der Vorbühne;_(b) gelangen können. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber den über der Zuschauerraumdecke (i) liegenden Fenstern (l) eipe von der Bühnenöffnung (f) aus ansteigende, gewölbte Prallwand (m) angeordnet.ist, durch die der Zuschauerraum (c) mittelbar beleuchtet wird.
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