DE694543C - Aus Platten zusammengesetzte Schutzwand fuer den Bergeversatz - Google Patents

Aus Platten zusammengesetzte Schutzwand fuer den Bergeversatz

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DE694543C
DE694543C DE1937M0138301 DEM0138301D DE694543C DE 694543 C DE694543 C DE 694543C DE 1937M0138301 DE1937M0138301 DE 1937M0138301 DE M0138301 D DEM0138301 D DE M0138301D DE 694543 C DE694543 C DE 694543C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/02Supporting means, e.g. shuttering, for filling-up materials

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Geology (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Aus Platten zusammengesetzte Schutzwand für den Bergeversatz Beim Einbringen von Bergeversatz, insbesondere beim Blas- oder Spülversatz, benutzt man Schutzwände, die aus Brettern, Versatzleinen, Drahtgeweben oder Blechplatten bestehen. Bei Verwendung von Blechplatten werden diese nach bekannten Vorschlägen durch Schrauben verbunden und zwischen das Hangende und Liegende geklemmt. Bei einer anderen bekannten Bauart - werden die benutzten Platten mit -einem Ende an der Innenseite .des einen Stempels lose eingelegt, während sie am anderen Ende vemschiebbare Riegel besitzen, welche mit ihrem hakenartigen Ende den anderen Stempel umgreifen.
  • Es sind ferner zusammengesetzte Blechplatten bekannt, die von waagerecht verlegten riegelartigen Halteleisten getragen werden, welche mit ihren Enden in den Streckeaawän.den befestigt sind und aus zwei durch eine geschlitzte Schiene verbundenen, in der Länge veränderlichen Profilschienen bestehen.
  • Alle diese bekannten Anordnungen haben sich in die Praxis nicht einführen können, weil sie in ihrem Aufbau zu verwickelt und daher zu teuer sowie in ihrer Handhabung zu umständlich sind. Die Erfindung bringt eine ganz einfache Lösung, die darin besteht, daß bei der aus Platten (Holzbrettern, Blechstreifen o. dgl.) zusammengesetzten Schutzwand die Tragleisten senkrecht aufgehängt oder aufgestellt und mit einer großen Anzahl übereinander angeordneter Halteklauen oder Haken versehen sind, in welche die Platten eingelegt sind. Hierbei ergibt sich eine besonders günstige Bauart, wenn die Abstände der Haken oder Klauen so klein gewählt sind, daß sich die eingelegten Platten schuppenartig übergreifen. Die Stütz- oder Tragleisten können in beliebiger Weise am Ausbau befestigt oder gegebenenfalls auch mit ihrem unteren Ende eingebühnt werden. Günstiger ist es, wenn die Tragleisten mit ihrem oberen Ende am Ausbau aufgehängt werden. Die Tragleisten können aus starren Flacheisen von geringer -Breite bestehen. Man kann aber auch nachgiebige oder zusammenlegbare Tragleisten aus Rund- oder Flachseilen oder Ketten verwenden. Auf diese Weise kann die Schutzwand zusammengerollt bzw. gefaltet werden. Die Anordnung der Erfindung bringt den bedeutsamen Vorteil, -daß besondere Vorkehrungen für die Befestigung an den aus Blech oder Holz bestehenden Platten nicht getroffen werden brauchen. Irgendwelche Schraubenverbindungen fallen fort. Die Platten können leicht einges,choben und wieder herausgenommen werden. Zweckmäßig verwendet man dünne Blechstreifen von verhältnismäßig geringer Höhe, die aus Blechabfällen hergestellt werden können.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i und 2 zeigen im Aufriß@ und Vorderansicht eine Tragleiste. -Fig. 3 ist ein Querschnitt durch eine Schutzwand.
  • Fig. q zeigt einen Teil einer Schutzwand in perspektivischer Vorderansicht.
  • Die Schutzwände bestehen aus einer Reihe von Holzbrettern i, die von den Klauen 2 der Tragleisten 3 gehalten werden. Die Tragleisten bestehen bei dem dargestellten Ausführungs; beispiel aus schmalen Fla,cheisienstreifen, an welchen die Halteklauen durch Nieten 7 befestigt sind.
  • Am oberen Ende besitzen diese Leisten .eine Unibiegung q. zur Aufhängung an dem Ausbau. Etwa in .der Mitte ist an den Tragleisten: eine Kette 5 vorgesehen, um die Leisten in der in Fig. 3 dargestellten Weise an dem Stempel zu befestigen.
  • Wie das Ausführungsbeispiel der Fig. q. zeigt, werden jeweils zwei Tragleisten für die Herstellung einer Teilwand benutzt. Diese TYagleisten sind mit ihren Umbiegungen an dem Schalholz 6 aufgehängt. -Wie aus Fig.3 ersichtlich ist, sind die Halteklauen 2 so bemessen und geformt, daß sich die in schräger Lage ,eingeschobenen Holzplatten i schuppenartig übergreifen. Selbstverständlich können an Stelle der Holzbretter auch Blechstreifen Verwendung finden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus Platten zusammengesetzte Schutzwand für den Bergeversatz, bei welcher die Platten von Halteleisten getragen sind, dadurch gekennzeichnet, daß senkrecht aufgehängte oder aufgestellte Tragleisten (3) mit einer großen Aniahl übereinander angeordneter Halteklauen oder Haken (2) versehen sind, in welchen die Platten (1) eingelegt sind.
  2. 2. Schutzwand nach Anspruch i, da-.durch gekennzeichnet, daß die Abstände .der Haken oder Klauen (2) so klein gewählt sind, daß, sich die eingelegten Platten schuppenartig übergreifen (Fig. 3).
  3. 3. Schutzwand nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragleisten am oberen Ende zu Befestigungshaken für die Aufhängung an der Zimmerurig umgebogen sind. q.. Schutzwand nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragleisten aus. biegsamen oder zusammenlegbaren Gliedern (Rund- oder Flachseilen, Ketten) bestehen, derart, daß die gebildeten Teilwände zusammengerollt bzw. gefaltet werden können.
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