DE69416C - Einrichtung zur mechanischen Bedienung nebeneinanderstehender hydraulischer Oelpressen - Google Patents
Einrichtung zur mechanischen Bedienung nebeneinanderstehender hydraulischer OelpressenInfo
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- DE69416C DE69416C DENDAT69416D DE69416DA DE69416C DE 69416 C DE69416 C DE 69416C DE NDAT69416 D DENDAT69416 D DE NDAT69416D DE 69416D A DE69416D A DE 69416DA DE 69416 C DE69416 C DE 69416C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B9/00—Presses specially adapted for particular purposes
- B30B9/02—Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
- B30B9/04—Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
- B30B9/042—Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with casings mounted on a movable carrier, e.g. turntable
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Description
KAISERLICHES
ΡΑΤΕΝΤΑΜΤΛΊ
PATENTSCHRIFT
KLASSE B8: Pressen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. September 1892 ab.
Vorliegende Neuerung bezweckt eine Einrichtung zur. mechanischen Bedienung nebeneinanderstehender
hydraulischer Oelpressen und kennzeichnet sich dadurch, dafs die Auswechselung
der einzelnen Seier mittelst eines vor den Pressen laufenden Wagens erfolgt, welcher durch Kraftantrieb bewegt wird. Zu
diesem Zweck wird von einer Anzahl hydraulischer, in eine Reihe gestellter Pressen
eine jede mit einem Seier (Prefstopf) versehen, in welchem die Oelsaat ausgepreist wird. Auf
dem vor den Pressen angeordneten Schienengeleise befindet sich ein Wagen, auf welchem
sich ein weiterer Seier befindet, so dafs stets ein Seier mehr vorhanden ist, als es Pressen
giebt. Während der Arbeit wird,- nachdem der Wagen vor die umzusetzende Presse gefahren
ist, der ausgepreiste Seier auf die Wagentischplatte gezogen und der sich auf
letzterer befindliche frisch gefüllte in die Presse geschoben. Dadurch also, dafs der Wagen
mit dem Füllseier zur Anwendung gelangt ist, ist für die Pressen nur ein Seier mehr nöthig,
wobei nur eine Presse während der kurzen Zeit des Umsetzens au'fser Druck kommt. Das
Umsetzen geschieht unter dem Wärmer und dem sogenannten Einsetzapparat (Vorpresse),
dessen Kolben durch Wasserdruck auf- und abwärts bewegt wird.
Nachdem im Wärmer das Prefsgut vorgewärmt worden ist, besorgt der Einsetzapparat
das Ausdrücken der geprefsten Kuchen und darauf das Vorpressen, damit mehr Prefsgut
in die Seier gefüllt werden kann.
Da ' der Wagen und die Seier bisher von Hand bedient wurden, so war die Gröfse der
Seier dadurch bedingt, dafs höchstens zwei Mann zur Bedienung verwendet werden konnten,
was nicht der Fall ist, sobald der Wagen und die Seier mit Hülfe von Maschinen bewegt
werden.
In Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist eine Reihe Pressen ρ dargestellt, in welche
die Seier S1 bis S6 eingeschoben sind, während
der Füllseier S6 sich auf einem Wagen w,
Fig. ι und 2, befindet, welch letzterer auf dem vor den Pressen gelegenen Schienengeleise verschoben
werden kann. Ferner ist an den Pressen die Zahnstange \ und unterhalb derselben,
von der Wärmerwelle aus betrieben, die Nuthenwelle η angeordnet. Die zum Vorwärmen
der Saat nöthige Wärmpfanne ν ist auf einer Säule B angebracht und daneben an
die erste Presse der Einsetzapparat e angeschraubt.
An die Platte P des Wagens n>, welch
erstere mit zwei Löchern Z1 und Z2 versehen
ist, sind drei Lager mit der kleinen Welle W1
angeschraubt. Die auf dieser Welle, die fortwährend durch eine Gliederkette von der Nuthwelle
η aus in Umdrehung versetzt wird, vorgesehenen beiden Reibungskuppelungengund ^1
können durch die Hebel h und H1 eingerückt
werden, so dafs dadurch die kleinen Zahnräder 0 und O1 in Umdrehung versetzt werden,
welche in die Zahnstangen ^1 und ^2 eingreifen.
Letztere, welche sich mit den Zahnrädern in Kapseln άΎ lose auf der Welle befinden, machen die Wellenbewegung nur mit
bei eingerückter Reibungskupplung.
Weiter ist zu beachten, dafs die Zahnstangen auf verschiedenen Seiten der Welle
Claims (1)
- angebracht sind, so dafs ^2 durch das Zahnrad von der Presse weggezogen wird, während sich ^1 bei eingerückter Kupplung gegen die Pressen schiebt. Ungebraucht hängen die Stangen vorn am Wagen herunter (^2, Fig. 2).Am mittleren Fufs des Wagens befindet sich ein Rädergetriebe r mit einem Zahnrad a, das in die lange Zahnstange \ eingreift. Das Getriebe besteht aus drei Winkelrädern und einer Daumennufs, welch letztere von der Nufhwelle η in Umdrehung versetzt wird. Durch Drehen des Hebels H greift die Nufs entweder in das rechte oder linke Winkelrad, oder bleibt frei, so dafs der Wagen vor- oder rückwärts geht oder stehen bleibt.Der Wärmer v, Fig. 1. hat im Boden eine Oeffnung, unter welche das Drehmafs d geschraubt ist. Durch Drehen des letzteren fällt immer eine bestimmte Menge Prefsgut in den unter dem Trichter t stehenden Seier (Fig. 3).Der Einsetzapparat e ist ein durchbohrter Stahlcylinder, in welchem sich der Kolben 0 an der Stange g h mit der Druckschale a{ durch Wasserdruck auf- und abbewegt. Gleiche Einrichtung haben die Kuchenheber k und Ar1, welche unter dem Einsetzapparat in den Boden eingelassen sind.Zur Erklärung der Arbeitsweise der vorliegenden Einrichtung möge angenommen werden, dafs alle Pressen bis auf ps unter Druck sind. Aus letzterer sei soeben der Seier s3 mit Hülfe der Zahnstange ^2 auf Loch I2 des Wagens gezogen worden und dafür ein frisch gefüllter Seier s6 durch die Zahnstange ^1 in die Presse geschoben worden. Nachdem sodann die Presse unter Druck gesetzt ist, wird durch Linksziehen an dem Hebel H der Wagen w, von der Welle η betrieben, unter den Einsetzapparat e bewegt. Durch letzteren wird das Prefsgut aus dem Seier gedrückt und fällt in dem Hohlraum des Wagens auf den Boden b. Befindet sich die Druckschale ax an der Stange g ganz innerhalb des Seiers, so wird der Hebel H nach rechts gedreht, worauf sich der Wagen nach rechts bewegt, dagegen der Seier von der Schale gehalten wird und sich auf der Platte des Wagens verschiebt. Befindet sich der Seier infolge der Verschiebung über dem Loch I1, so geht die Stange g zurück und man stellt den Wagen genau über die Kuchenheber k und Zc1 , für deren Druckplatten u und M1 Löcher im Boden des Wagens vorgesehen sind.Nachdem durch Ar1 die ausgepreisten Kuchen auf bequeme Höhe gehoben sind, werden dieselben und die Stahlplatten, zwischen welchen sie geprefst wurden, weggenommen. Auf Platte u, Fig. 3, welche im Seier in die Höhe steigt, wird die erste Stahlplatte gelegt, worauf das Drehmafs d vom Arbeiter gedreht, das in den Seier fallende Prefsgut eben gestrichen und eine zweite Platte aufgelegt und wieder Prefsgut nachgefüllt wird, bis der ganze Seier gefüllt ist.Der Heber k senkt sich durch Einstellen des Hahnes in dem Mafse, als die Füllung fortschreitet , so dafs der Arbeiter immer an der Oberfläche des Seiers arbeiten kann. Nachdem der so gefüllte Seier unter dem Einsetzapparat e vorgeprefst und wieder nachgefüllt ist, wird der Wagen vor die Presse p4 gefahren, welche abgelassen wird. Durch Zahnstange ^2 zieht der Arbeiter den Seier S4 auf Loch Z2 des Wagens, fährt mit dem frischen Seier auf I1 vor die Mitte der Presse und schiebt denselben mit Hülfe der Zahnstange ^1 in die Presse. Letztere wird wieder unter Druck gesetzt und die Arbeit wiederholt sich bei jedem Umsetzen der Presse. ' ' .Die Bewegungen des Wagens, der Seier und der Kuchenheber können auch auf andere Weise bewerkstelligt werden. Es ist z. B. an manchem Platz vortheilhafter, den Wagen durch eine endlose Kette zu bewegen, oder es können die Kuchenheber statt mit Wasser durch eine Zahnstange gehoben werden.Patenτ-AnsρRUch:Einrichtung zur mechanischen Bedienung nebeneinanderstehender hydraulischer OeI-pressen, deren Seier mittelst eines vor den Pressen laufenden Wagens ausgewechselt werden, gekennzeichnet dadurch, dafs der Wagen durch Kraftantrieb bewegt wird und die Seier mit mechanisch betriebenen Zug- und Schubstangen aus den Pressen und in diese gebracht werden, wobei ein Kolben die in den unteren Theil des Wagentisches ausgestofsenen OeI-kuchen über die Tischplatte hebt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69416C true DE69416C (de) |
Family
ID=342882
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69416D Expired - Lifetime DE69416C (de) | Einrichtung zur mechanischen Bedienung nebeneinanderstehender hydraulischer Oelpressen |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE69416C (de) |
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0
- DE DENDAT69416D patent/DE69416C/de not_active Expired - Lifetime
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