DE693623C - Vorrichtung zum Zufuehren staubfoermigen festen Brennstoffes in die Vorkammer einer Brennkraftmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Zufuehren staubfoermigen festen Brennstoffes in die Vorkammer einer Brennkraftmaschine

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DE693623C
DE693623C DE1938H0155508 DEH0155508D DE693623C DE 693623 C DE693623 C DE 693623C DE 1938H0155508 DE1938H0155508 DE 1938H0155508 DE H0155508 D DEH0155508 D DE H0155508D DE 693623 C DE693623 C DE 693623C
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Germany
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antechamber
pump
cylinder
negative pressure
prechamber
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Expired
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DE1938H0155508
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Inventor
Dipl-Ing Hans Rohrbach
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Hannoversche Maschinenbau AG
Original Assignee
Hannoversche Maschinenbau AG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B45/00Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines
    • F02B45/02Engines characterised by operating on non-liquid fuels other than gas; Plants including such engines operating on powdered fuel, e.g. powdered coal
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/30Use of alternative fuels, e.g. biofuels

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Description

  • Vorrichtung zum Zuführen staubförmigen festen Brennstoffes in die Vorkammer einer Brennkraftmaschine, Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zuführen staubförinigen festen Brennstoffes vor bzw. beim Beginn der Verdichtung in eine mit dem Arbeitszylinderraum einer luftverdichtenden Brennkraftmaschine in offener Verbindung stehende Vorkammer durch Erzeugung eines Unterdruckes in der Vorkammer gegenüber der Brennstaubzuführung.
  • Es ist bekannt, die Vorkammer durch den in ihr zeitweise herrschenden. Unterdruck aufzuladen. Dieser Unterdruck wird während des Saughubes vom Arbeitskolben erzeugt, da die Vorkammer mit dem Zylinderraum in offener Verbindung steht. Um das vorzeitige Durchfallen von Brennstaub in den Arbeitszylinder möglichst einzudämmen, hat man die Vorkammer durch Drosselöffnungen mit dem Zylinderraum verbunden. Diese Drosselöffnungen allein können aber den vorzeitigen Einfall von Staub in den Zylinder nicht verhindern, dä sie nicht zu kleinen Durchmesser erhalten dürfen wegen der sonst beim Ausblasen auftretenden zu großen Drosselwirkung. Da die Vorkammer während des Rufladens mit Staub mit der freien Atmosphäre in Verbindung kommt, gleicht sich der Unterdruck in der Vorkammer sehr schnell aus, so daß dann eine Strömung von der Vorkammer zum Zylinder einsetzt,' die den Staub unverbrannt und vorzeitig -in den Zylinderraum bringt, wo er sich an den geschmierten Wänden absetzt und den Betrieb des Motors stört.
  • Besonders bei großem Zylinderdurchmesser tritt beim Auffüllen der Vorkammer in dieser ein höherer Druck ein als im Zylinder, da der Durchströmquerschnitt des Lufteinlaßventils zum Zylinder nur eine begrenzte Größe erhalten kann und somit beim Saughub ein hoher Unterdfuck im Zylinder auftritt, insbesondere bei hohen Drehzahlen. Infolgedessen werden die Staubteilchen unweigerlich schon während des Saughubes aus der Vorkammer in den* Zy linder hineingesaugt.
  • Ein Laden der Vorkammer mit Staub durch den vom Arbeitskolben erzeugten Unterdruck ist daher nur am Ende des Ansaughubes und zu Beginn der Verdichtung möglich, wenn der Druck in der Vorkairimer unter Umständen dem Druck im Arbeitszylinder etwas nacheilt. Aber auch hierbei läßt sich das vorzeitige Eintreten von Staub in den Zylinder nicht vermeiden, da der Zeitpunkt für das Öffnen des Staubeinlaßventils sich nicht genau genug bestimmen läßt. Die Druckverhältnisse in der Vorkammer und im Arbeitszylinder ändern sich je nach der Kolbengeschwindigkeit und dein Öffnungszustand des Lufteinlaßventils im Zylinder infolge der Drosselung durch die Verbindungsöffnungen zwischen Vorkammer und Arbeitszylinder. Aus diesen Gründen ist es auch unmöglich, bei wechselnder Drehzahl die Vorkammer mit der erforderlichen bestimmten Menge Staub zu laden.
  • Diese unsicheren und den Betrieb außerordentlich erschwerenden Umstände werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß der Unterdruck in der Vorkammer durch eine besondere Saugpumpe erzeugt wird. Das Hubvolumen der Pumpe wird hierbei zweckmäßig gleich oder wenigstens annähernd gleich dem Vorkammervolumen gemacht, so daß die bei den bekannten Maschinen durch das ungleiche Volumenverhältnis zwischen Vorkammer und Arbeitsraum entstehenden Schwierigkeiten bei der Vorkammerfüllung vermieden sind. Durch Steuerung des Lufteinlaßventils für die Pumpe kann eine beliebige Unterdruckhöhe und damit ein beliebiger Füllungsgrad der Vorkammer erzielt werden. Das Lufteiniaßventil der Pumpe kann z. B. mit dem Maschinenregler verbunden sein und in seinem Hub vom Regler eingestellt werden, so daß durch die Unterdruckregelung in der Vorkammer der Brennstaubzutritt zur Vorkammer selbsttätig entsprechend der Maschinenbelastung geregelt wird.
  • Durch die Erzeugung des Unterdruckes mittels der besonderen Pumpe wird beim Aufladen der Vorkammer stets ein größerer Unterdruck in der Vorkammer aufrechterhalten als im Zylinder und dadurch eine Luftströmung von dem Zylinderraum zur Vorkammer durch die Drosselöffnungen hindurch erzielt, wodurch der vorzeitige Ausfall von Staub in den Zylinder mit absoluter Sicherheit vermieden wird.- Das ist für den Betrieb eines Staubmotors von ausschlaggebender Bedeutung.
  • Das Ventil zum Abschluß des Pumpenzylinders gegen die Vorkammer öffnet zweckmäßig in bezug zum Pumpenzylinderrauin nach außen, so daß es von dein Verbrennungsdruck in der Vorkammer auf jeden Fall geschlossen gehalten wird; (las Schließen kann selbsttätig erfolgen. Die Ladepumpe bleibt somit vom Arbeitsdruck frei, und es kann kein Staub in sie hineingeblasen werden.
  • Den Brennstoff mittels einer Pumpenvorrichtung in eine besondere Kammer einzusaugen, die dein Arbeitszylinder vorgelagert ist, ist bei Brennkraftmaschinen für staubförmige Brennstoffe bekannt. Bei den bekannten Brennkraftmaschinen ist diese besondere Kammer jedoch der Vorkammer vorgelagert und gegen sie durch ein gesteuertes Ventil abgeschlossen, außerdem wird der Staub mittels der Pumpenvorrichtung aus dieser Kammer in die Vorkammer gedrückt.
  • Es ist weiterhin nicht mehr neu, die enge Verbindungsöffnung zwischen Vorkammer und Arbeitszylinderraum. während des Einladens von Brennstoff bis zum Verdichtungsbeginn mittels eines gegebenenfalls gesteuerten Drosselkörpers zu verengen oder ganz zu verschließen. Diese Maßnahme setzt natürlich voraus, daß die Verbindungsöffnung auch für einen Drosselkörper zugänglich ist; sie ist also nur für bestimmte Bauarten anwendbar. Wenn mehrere schmale Verbindungsöffnungen vorhanden sind, dürften sich Schwierigkeiten ergeben. Bei einer solchen Drosselung oder Absperrung der Verbindung zwischen Vorkammer und Arbeitszylinderrarim kann selbstverständlich der Unterdruck in der Vorkammer nicht mehr vorn Arbeitskolben her erzeugt werden. Der bekannte Vorschlag sieht deshalb eine besondere Absaugeleitung an der Vorkammer vor, die an den Spül- oder Aufladeverdichter angeschlossen ist, so daß dessen Unterdruck beim Saughub gleichzeitig auch auf die Vorkammer einwirkt. Entgegen der Erfindung steht also bei dieser bekannten Brennkraftmaschine die Vorkammer mit dem Arbeitszylinderraum nicht in offener Verbindung, sondern die Verbindung erfolgt über ein gesteuertes Ventil. Bei der bekannten Maschine erfolgt die Sperre gegen ein vorzeitiges Ausfallen des Staubes .aus der Vorkammer während des Saughubes des Motorkolbens durch ein gesteuertes Ventil, beim Gegenstand der Erfindung dagegen durch Erzeugung einer Strömung vorn Arbeitszylinder in die Vorkammer. Durch die Erfindung wird ein besonderes Ventil im Verbindungskanal überflüssig gemacht, also an einer Stelle, die den heißen Verbrennungsgasen besonders stark ausgesetzt ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • i ist der Arbeitskolben und 2 der Arbeitszylinder, der ein Lufteinlaßventil3 Ad ein Auspuffventil q. besitzt. 5 ist die Vorkammer, die mit dem Zylinder 2 durch kleine Öffnungen 6 verbunden ist. Der Kanal 7 dient zum Zuführen des Staubes zu 'der Vorkammer. Der Zutritt ist-durch ein gesteuertes Ventil 8 abgeschlossen.
  • Die Vorkammer 5 ist erfindungsgemäß mit einem Pumpenzylinder 9 z. B. über eine Leitung io verbunden. i i ist das Lufteinlaßventil für den Pumpenzylinder 9 und 12 ein Ventil, das die Verbindung zwischen der Pumpe und der Vorkammer- 5 steuert und nach außen öffnet. Die Steuerung des Ventils 12 erfolgt z. B. über ein Gestänge 13 im Takt des Motors. Das Ventil i i kann mit dem Maschinenregler verbunden sein, von dem aus es in seinem Hub verstellt wird.
  • Während des Saughubes des Kolbens i saugt auch der Pumpenkolben 1d.. Das Einlaßventil ii ist jedoch in Abhängigkeit von dem Maschinenregler so eingestellt, daß ein mehr oder weniger großer Unterdruck in dem Zylinder 9 entsteht. Schon während des Saughubes oder am Ende des Saughubes oder auch zu Beginn des Verdichtungshubes des Kolbens i wird das Ventil 12 geöffnet und der in der Pumpe 9 erzeugte Unterdruck (der Kolben 1q. kann noch saugen oder die äußere Totpunktlage bereits erreicht haben) pflanzt sich durch die Leitung i i in die Vorkammer 5 fort und erzeugt in der Vorkammer 5 einen Unterdruck, der größer -ist als der Unterdruck im Zylinderraum 2. In diesem Augenblick wird das Staubeinlaßventil8 geöffnet und der Staub durch den Unterdruck der Vorkammer 5 angesaugt. Da der Unterdruck in der Vorkammer 5 größer ist als im Zylinder 2, kann der Staub aus der Vorkammer nicht vorzeitig ausfallen.
  • Die Pumpe 9 kann während des Verdichtungshubes, der mit dem Verdichtungshub des Arbeitskolbens zusammenfällt oder annähernd zusammenfällt, mit der Vorkammer in Verbindung gebracht werden und hierdurch Wirbelungsluft sowie zusätzliche Verbrennungsluft in das an sich sehr luftarme Gemisch der Vorkammer hineingepumpt werden.
  • Das Ventil i i kann gegebenenfalls, wenn eine sehr Hohe Auffüllung der Vorkammer mit Brennstoff erforderlich ist, ganz ge-" schlossen bleiben. Jedenfalls ist durch die Verbindung des Lufteinlaßventils i i mit dem Maschinenregler eine sehr einfache Regelung der Maschinendrehzahl in Abhängigkeit von der Belastung möglich.
  • Es ist selbstverständlich, daß sich die Erfindung nicht nur in der beschriebenen Weise verwirklichen läßt, sondern viele Abänderungen rrtöglich sind, vor allen Dingen hinsichtlich der Steuerung der einzelnen Ventile. Die Steuerung der einzelnen Ventile, insbesondere des Lufteinlaßventils 3 und des Ventils 12, wird so aufeinander abgestimmt, daß auch tatsächlich jederzeit während des Ladezeitabschnittes in der Vorkammer ein größerer Unterdruck herrscht als im Zylinderraum.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Zuführen staubförmigen festen `Brennstoffes vor bzw. beim Beginn der Verdichtung in eine mit dem Arbeitszylinderraum einer luftverdichtenden Brennkraftmaschine für staubförmige. Brennstoffe in offener Verbindung stehende Vorkammer durch Erzeugung eines Unterdruckes in der Vorkammer gegenüber der Brennstaubzuführung, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorkammer (5) mit einer besonderen Saugptinpe zur Erzeugung des Unterdruckes verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Lufteinlaßventil (i i) der Pumpe (9) mit -dem Maschinenregler verbunden ist und in seinem Hub von dem Regler eingestellt wird.
  3. 3. Vorrichtung nä.ch Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hubvolumen der Pumpe gleich oder wenigstens annähernd gleich dem Vorkammervolumen ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (i2) zum Abschlüß des Pumpenzylinders gegen die Vorkammer in bezug zum Pumpenzylinderraum nach außen geöffnet wird.
DE1938H0155508 1938-04-17 1938-04-17 Vorrichtung zum Zufuehren staubfoermigen festen Brennstoffes in die Vorkammer einer Brennkraftmaschine Expired DE693623C (de)

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