DE69327872T2 - Luftlagerungssysteme - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein verlustfreies Mehrdruckluftlagersystem in Form einer Matratzenanordnung.
- In medizinischen Kreisen ist gut bekannt, daß Niedrigdruckluftlagersysteme bei der Bereitstellung von Druckerleichterung für Patienten und alte Menschen hoch geschätzt werden, bei denen das Risiko der Entwicklung von wunden Stellen durch Druck besteht, besonders, wenn sie über einen langen Zeitraum an ein Bett gefesselt sind.
- Es sind verschiedene Luftlagersysteme bekannt, darin eingeschlossen Luftlagersysteme mit geringem Verlust, wechselnde Drucksysteme und statische befüllbare Vorrichtungen. Es ist besonders eine Lagervorrichtung bekannt, umfassend einen Rahmen mit Lagerelementen, die auf einem derartigen Rahmen befestigt sind, und eine Vielzahl von befüllbaren Luftsäcken, die auf derartigen Lagerelementen befestigt und wirksam damit verbunden sind. Mit derartigen Betten ist gewöhnlich eine Niederdruckluftzufuhr verbunden, wobei der Druck, der normalerweise verwendet wird, in der Größenordnung von 25 mm Hg liegt. Die Luftsäcke oder Luftkammern sind fast luftdicht, aber sie ermöglichen ein Ausströmen mit einer festgesetzten Geschwindigkeit aus Löchern oder Stichlöchern, und die Säcke können miteinander verbunden sein, um gemeinsame Druckzonen zu bilden. Eine derartige Anordnung ermöglicht es, daß verschiedene Drücke auf verschiedene Gruppen von Luftsäcken oder -kammern angewandt werden, um einem Patienten ein bequemes Lagersystem zur Verfügung zu stellen. Außerdem weist der Rahmen die Form von Zellen auf, deren Winkel angepaßt werden können, um die Bequemlichkeit des Patienten zu unterstützen.
- Während derartige Luftlagersysteme in medizinischen Kreisen gut bekannt sind und verwendet werden, ermöglicht die Bereitstellung von vollständig luftdichten Säcken oder Kammern, besonders wenn sie nahe aneinander angeordnet sind, keine Ventilation und kann bewirken, daß ein Patient stark schwitzt und unangenehm heiß wird.
- Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die obengenannten Nachteile wenigstens auf ein Minimum zu reduzieren.
- EP-A-0292218 offenbart ein verbessertes Bettsystem, umfassend zwei befüllbare Bälge mit einem voreingestellten Druckdifferential dazwischen, das auf die Möglichkeit hinweist, in einem Ausführungsbeispiel ein Umwälzluftventilationssystem zu verwenden.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein verlustfreies Mehrdruckluftlagersystem bereitgestellt, umfassend ein Luftlagermittel in Form einer Matratzenanordnung, umfassend eine erste Vielzahl von befüllbaren, luftdichten Luftsäcken, die Kammern bilden, die miteinander in zumindest eine erste und eine zweite Druckzone verbunden sind, wobei jede der Druckzonen bei einem vorbestimmten Druck betrieben wird und ein bestimmter Druck für jede Zone vorgesehen ist, und ein Vielzellendruckreguliermittel, das zum Befüllen der ersten Druckzone bis auf einen ersten Druck sowie zum Befüllen der zweiten Druckzone bis auf einen zweiten Druck, unterschiedlich zum ersten Druck, ausgelegt ist, und umfassend ferner Umwälzventilationsmittel, das dadurch gekennzeichnet ist, daß das Umwälzluftventilationsmittel eine zweite Vielzahl von befüllbaren Luftsäcken mit Öffnungen umfaßt, die zweite Kammern, eine Luftzufuhrpumpe und einen Verteiler bilden, wobei die zweiten Kammern an den Verteiler angeschlossen sind, die Luftzufuhrpumpe einen Luftstrom durch den Verteiler zu den befüllbaren Luftsäcken bereitstellt und die Öffnungen einen Ventilationsluftstrom bereitstellen.
- In einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfaßt die Matratzenanordnung folgendes:
- Eine erste Vielzahl von befüllbaren Säcken, die vollständig luftdicht miteinander verbunden sind, so daß sie mindestens eine erste Gruppe und eine zweite Gruppe von Säcken bilden, wobei jede Gruppe eine einzelne Druckzone bildet, die dazu in der Lage ist, bei einem verschiedenen Druck zu funktionieren, und
- Mittel, um Druck auf jede Gruppe von Säcken anzuwenden, bis jede Zone auf einen verschiedenen vorbestimmten Druck befüllt ist; und
- Mittel, um Druck auf jede Gruppe von Säcken anzuwenden, bis jede Zone auf einen verschiedenen vorbestimmten Druck befüllt ist; und
- weiter umfassend eine zweite Vielzahl von befüllbaren Säcken mit darin festgesetzten Öffnungen; und
- Mittel zur Aufrechterhaltung einer kontinuierlichen Zufuhr von Umwälzluft, wobei die Öffnungen einen Ventilationsluftstrom bereitstellen.
- Das umwälzbelüftete Lagersystem gemäß der vorliegenden Erfindung hat verschiedene Vorteile gegenüber dem Stand der Technik, wobei ein deutlicher Vorteil darin liegt, daß das System der Erfindung störungssicher ist und nicht zusammenbricht, wenn die Stromversorgung unterbrochen wird, wobei das System den Patienten weiterhin wie normal lagert, bis die Stromversorgung wieder hergestellt wird.
- Es kann somit gesehen werden, daß in einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ein umluftbelüftetes Luftlagersystem bereitgestellt wird, das eine Dreiermembrananordnung umfaßt, wobei zwei der Membrane eine luftdichte befüllbare Luftkammer oder einen Sack bereitstellen und die dritte, äußere Membran an ihren Kanten mit den Kanten einer der anderen Membrane verbunden ist und darin Öffnungen umfaßt, um es zu ermöglichen, daß Luft durch die Öffnungen ausgepreßt wird.
- Es wurde herausgefunden, daß die vorliegende Erfindung es erlaubt, einen niedrigen Schnittstellendruck zwischen dem Körper eines Patienten und dem Lagersystem zu erreichen. Unter Verwendung eines Texas Schnittstellendruckbewerters wurde festgestellt, daß ein Schnittstellendruck eines Bettes, das ein Lagersystem in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung umfaßt, einen Schnittstellendruck in der Größenordnung von 16-22 mm Hg bereitstellt, in Abhängigkeit vom Gewicht und von den physischen Eigenschaften des Patienten.
- Zusätzlich zur Tatsache, daß es als ein Lagersystem für ein Bett geeignet ist, ist es auch möglich, das umwälzbelüftete Luftlagersystem der vorliegenden Erfindung in ein Kopfkissen zur Verwendung in einem Krankenhausbett einzubauen. Die Hälfte der Dicke des Kopfkissens kann mit normalem Füllmaterial und einem befüllbaren Kern gefüllt sein. Ein derartiger Kern wäre aus einer Dreiermembrananordnung gebildet, wie oben angegeben, die in der äußeren Membran Öffnungen aufweist. Die zwei Membrane, die die luftdichte Kammer oder den Sack bilden, werden zuerst bis zum erforderlichen Druck befüllt. In diesem Zusammenhang kann die Dicke des Kopfkissens wie gewünscht durch Befüllung des luftdichten inneren Kerns vergrößert oder verkleinert werden. Das Kopfkissen kann in das Luftzufuhrsystem des Bettes geleitet werden, mit dem das Kopfkissen verwendet wird, und frische Luft wird dann durch die Öffnungen in der äußeren Membran gepreßt, die die erforderliche Ventilation durch das Kopfkissen bereitstellt. Eine derartige Anordnung hilft dabei, das Schwitzen im Nacken- und Kopfbereich eines Patienten zu verhindern.
- Der Zweck der Bereitstellung von Mehrdruckzonen ist es, einen größeren Grad an Genauigkeit und Feinsteuerung für die Lagerung von Patienten zu ermöglichen, z. B. auf befüllbaren Lagermatratzen wie z. B. dem luftverlustfreien umwälzbelüfteten Luftlagersystem, das in Übereinstimmung mit einem ersten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung beschrieben wird, einem Niedrigluftverlustsystem, ebenso wie unabhängigen Sacklagerluftsystemen.
- Die Bereitstellung von zwei oder mehr Druckbereichen oder -schichten stellt eine sichere untere Ebene mit höherem Druck bereit, verbunden mit einem niedrigen Schnittflächendruck und einer oberen Ebene mit hoher Bequemlichkeit.
- Es kann somit gesehen werden, daß in einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, in dem das Luftlagermittel die Form einer Matratze oder einer Lagerfläche aufweist, darin ein Mehrdruckzonensystem bereitgestellt wird, das es ermöglicht, daß ein Teil der Matratze oder der Lageroberfläche bei einem Druck funktioniert und eine andere Stelle bei einem anderen Druck funktioniert. Dementsprechend kann in Abhängigkeit der Krankheit und/oder der Verletzung, an der ein Patient leidet, der Druck der Lagermatratze oder der Lageroberfläche über seine Länge hinweg geändert werden, um einem Patienten zusätzlichen Komfort bereitzustellen. Es wird davon ausgegangen, daß die vorliegende Erfindung besondere Verwendung im Zusammenhang mit der Bereitstellung von Druckerleichterung für Patienten und ältere Menschen finden wird, die dem Risiko ausgesetzt sind, durch Druck wunde Stellen zu entwickeln, besonders, wenn sie über einen langen Zeitraum hinweg an ein Bett gefesselt sind.
- Die vorliegende Erfindung wird, als Beispiel, weiter durch Bezugnahme auf die angefügten Zeichnungen veranschaulicht, in denen:
- Fig. 1 eine perspektivische Ansicht ist, die ein Matratzensystem gemäß der Erfindung zeigt;
- Fig. 2 eine Seitenansicht ist, die Verbindungen von einem Verteiler zu Luftsäcken zeigt;
- Fig. 3 eine Seitenansicht ist, die alternative Verbindungen von einem Verteiler zu Luftsäcken zeigt;
- Fig. 4 eine vollständige Anordnung des Systems wie in einem Krankenhaus zeigt;
- Fig. 5 eine luftgesteuerte Betteinheit zeigt;
- Fig. 6-8 eine Sitz-, eine Sitz-Rücken- und eine Sitz-Rücken-Fuß-Einheit zeigt.
- Fig. 9 eine mehrfach geschnittene Verteiler- und Matratzenanordnung zeigt;
- Fig. 10 eine Dreidruckzonenanordnung zeigt;
- Fig. 11 voneinander unabhängige innere, unter Druck gesetzte Vorrichtungen zeigt;
- Fig. 12 einen Schnitt zeigt, der ein Niedrigluftverlustlagersystem beinhaltet;
- Fig. 13 ein Dreidruckzonenbett zeigt; und
- Fig. 14 das Lagersystem zeigt, das in einer Matratzenabdeckung eingebaut ist.
- Fig. 1 zeigt eine Reihe von Luftsäcken oder Kammern 10, die in den Druckzonen 11 miteinander verbunden sind. Derartige Zonen 11 werden mit Hilfe der Befüllungsdüse 12 befüllt oder entleert. Die Zonen 11 verbleiben unter dem Druck, der so über die Befüllungsdüse 12 unter Verwendung von Luft aus der Ladelagerluftzufuhr in den gemeinsamen Verteiler 13 über die Zonenbefülldüse 12 festgesetzt wurde.
- Ein Strom von Ventilationsluft wird über die Ventilationsluftstromzufuhrdüse 14 an alle Säcke 10 gemeinsam über den Ventilationsluftstromzufuhrverteiler 15 bereitgestellt. Der Ventilationsluftstrom wird dann gleichmäßig über die gesamte Oberfläche des Lagersystems über Luftsackdüsen 16 verteilt. In diesem Zusammenhang weist jeder Luftsack 10 vorzugsweise eine Dreiermembranform auf, wobei zwei der Membrane eine luftdichte Kammer bilden, die mit Hilfe des Verteilers 13 mit Luft versorgt wird. Die äußere Membran des Sackes 10 stellt einen Raum bereit, der über den Verteiler 15 mit dem Ventilationsluftstrom versorgt wird. Der Ventilationsluftstrom strömt dann von den Luftsackdüsen oder -öffnungen 16 aus.
- Das System, das in Fig. 1 dargestellt ist, zeigt Teile eines Matratzensystems, das Ventilationsluftstromöffnungen enthält und auf die oben angegebene Weise gebaut ist.
- Fig. 2 zeigt ein alternatives Anordnungsverfahren, das Steckmittel verwendet, um die Luftsack- und Ventilationskanäle mit den entsprechenden Verteilern zu verbinden.
- Fig. 3 zeigt ein anderes alternatives Verfahren der Luftsackverbindung über Steckmittel.
- Während das umluftbelüftete System der vorliegenden Erfindung als eine einfache Lagermatratze oder Sitzeinheit bereitgestellt werden kann, wird das System nun in Verbindung mit einer typischen Betteinheit des vollständigen Typs, wie sie in einem Krankenhaus oder einem Pflegeheim zu finden ist, erläutert, wie in Fig. 4 gezeigt. In einer derartigen Anordnung ist das Lagersystem der vorliegenden Erfindung auf einem steifen Bettrahmen 41 befestigt, der eine schwenkbare Lageroberfläche 42 aufweist, durch welches Mittel die Winkel und die Lage der Matratzenoberfläche angepaßt werden können. Die Kraft, um die Winkel oder die Lage der schwenkbaren Lageroberfläche 42 anzupassen, wird von einem befüllbaren Kopfblasebalg 43 und einem Fußblasebalg 44 bereitgestellt. Die Steuerung der Bettwinkel oder der Lage steht dem Patienten oder dem Pflegepersonal mit Hilfe einer handgesteuerten Druckknopfeinheit 45 zur Verfügung, so daß, wenn der Knopf zum Anheben des Kopfendes des Bettes gedrückt wird, Luft aus der Lufteinheit 46 umgeleitet wird, um die Blasebalgeinheit 43 mit Luft zu versorgen, und wenn der Druckknopf zum Absenken gedrückt wird, Luft vom Blasebalg 43 an die Atmosphäre abgegeben wird, wodurch ermöglicht wird, daß der Blasebalg 43 den Kopfabschnitt des Bettes absenkt.
- Luftdruck an die Luftsack- oder Kammerdruckzonen 47, 48 und 49 wird auf eine ähnliche Weise gesteuert, wie der Kopf und Fußblasebalg 43 und 44, wobei Druckknöpfe auf der Handsteuereinheit 45 verwendet werden.
- Der Ventilationsluftstrom fließt kontinuierlich, immer wenn die Pumpeneinheit 46 über die Ventilationsluftstromzufuhrleitung 50 an den gemeinsamen Ventilationsluftstromverteiler 51 zur Verteilung über die ganze Bettoberfläche über die Ventilationsluftdüsen 16 läuft.
- Die Handsteuereinheit 45 weist zwei Druckknopfsteuerventile für jeden erforderlichen Vorgang der Bett- oder Sitzeinheit auf. Luft von der Pumpeneinheit 46 läuft kontinuierlich durch die Steuereinheit 45 und dann durch die Ventilationsluftstromzufuhr 50, während die Druckknöpfe nicht in Betrieb sind. Wenn ein Knopf gedrückt wird, um Kraftluft zur Verfügung zu stellen, um einen Bettabschnitt zu befüllen oder anzuheben, wird die ständige Ventilationsluftstromzufuhr 50 vorübergehend unterbrochen und über den gedrückten Knopf in den entsprechenden Bettabschnitt geleitet, der eine Luftzufuhr erfordert. Wenn der Knopf losgelassen wird, wird der so gefüllte Bettabschnitt automatisch verschlossen, und die Luftzufuhr an den Ventilationsluftstrom 50 wird wiederhergestellt. Wenn der Druckknopf zum ablassen von Luft aus einem Bettabschnitt gedrückt wird, wird Luft aus dem Abschnitt an die Atmosphäre abgelassen, bis der Knopf losgelassen wird. Der Druckknopf zum Ablassen von Luft hat keine Auswirkungen auf den Ventilationsluftstromfluß 50. Eine einfache luftgesteuerte Betteinheit, die in Fig. 5 dargestellt wird, umfaßt eine tragbare Luftpumpeneinheit 52, die an jeden der Bettbefüllungspunkte angeschlossen werden kann, je nachdem, wie es erforderlich ist, um den Druck in den Druckzonen über einen steckartigen Verbinder im Ladelagerluftzufuhrverteiler 13 anzupassen, und wenn die Druckanpassungen beendet sind, wird die Pumpeneinheit 52 an den Ventilationsluftstromverteiler 15 angeschlossen.
- Ein ähnliches System der Kontrolle der Befüllung und des Ablassens von Luft wird in der Sitzeinheit verwendet, die in Fig. 6 dargestellt ist, in der Sitz- und Rückeneinheit, die in Fig. 7 dargestellt ist, und in der Sitz-, Rücken- und Fußeinheit, die in Fig. 8 dargestellt ist.
- Somit kann gesehen werden, daß das umluftbelüftete Lagersystem in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung es ermöglicht, einem Patienten oder Benutzer einer Vorrichtung, die ein derartiges Lagersystem umfaßt, zusätzliche Hilfe bereitzustellen, da die umluftbelüftete Anordnung es dem Patienten oder dem Benutzer erlaubt, in einer bequemen Lage zu verbleiben.
- Es ist klar, daß die verschiedenen Bestandteile des umluftbelüfteten Lagersystems der vorliegenden Erfindung aus jeder geeigneten Art von Materialien gebildet werden können, und daß Veränderungen in Verbindung mit dem Ladelagerluftzufuhrsystem und dem Ventilationsluftstromsystem verwendet werden können, wobei es immer noch in den Bereich der vorliegenden Erfindung fällt.
- Das Ausführungsbeispiel, das in Fig. 9 dargestellt ist, zeigt eine Matratzenanordnung 90, die einen Mehrbereichsverteiler umfaßt, wobei Gruppen von Luftsäcken 91 gemeinsam in Schichten und Druckzonen gesteuert werden können. In diesem Zusammenhang sind die Zonen horizontal in Gruppen und vertikal in Schichten angeordnet.
- In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wäre die niedrigste Schichthöhe 92 ziemlich fest, wobei der Patient auf dem Bett unter keinen Umständen durch die unterste Schichthöhe sinken könnte, die ziemlich fest wäre, wobei der Patient auf dem Bett unter keinen Umständen durch die unterste Höhe sinken und somit die Grundfläche des Bettes berühren könnte. Andererseits würde der Druck der oberen Höhe so eingestellt werden, daß es dem Patienten ermöglicht wird, in die obere Fläche 93 einzusinken und genau über der Oberfläche der unteren Höhe angemessen festgehalten zu werden. Eine weitere Einstellung könnte durchgeführt werden, um eine größtmögliche Bequemlichkeit im vollen Vertrauen darauf bereitzustellen, daß der Patient nie die Grundfläche des Bettes durch die untere Höhe erreichen kann.
- In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel würden die Zonendrücke der horizontalen oberen Schicht so eingestellt werden, daß sie die folgenden typischen Werte erreichen:
- Natürlich muß davon ausgegangen werden, daß die Drücke, die in den verschiedenen Abschnitten ausgewählt wurden, vom Gewicht und von den physischen Eigenschaften des Patienten abhängen.
- Fig. 10 stellt ein luftdichtes Sacksystem in Übereinstimmung mit einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung dar, das aber nicht den Ventilationsluftstrom des ersten Gesichtspunktes der vorliegenden Erfindung benötigt.
- Es kann somit gesehen werden, daß eine Matratze oder ein ähnliches Luftlagersystem unter Verwendung einer Vielzahl von einer oder mehr luftdichten Membranen angefertigt werden kann. Während das Ausführungsbeispiel von Fig. 10 drei Druckzonen zeigt, 101, 102, 103, muß davon ausgegangen werden, daß jede gewählte Anzahl von Druckzonen bereitgestellt werden kann. Außerdem kann die Matratze, wie oben angegeben, so angefertigt werden, daß sie mit oder ohne einem Umluftventilationsluftfluß verwendet werden kann.
- Das Ausführungsbeispiel, das in Fig. 11 dargestellt wird, gibt an, daß unabhängige innere, unter Druck stehende Vorrichtungen oder Elemente 112 in einen Luftsack 111 eingeführt und mit oder ohne innere luftdichte Membrane benutzt werden können, um Druckzonen innerhalb von Druckzonen zu schaffen, ebenso wie Schichtdruckzonen. Auf diese Weise kann ein befüllbares Element bereitgestellt werden, das im Luftsack angeordnet werden kann, und das bei Verwendung auf eine ähnliche Weise wie die Erfindung funktioniert, indem Mehrdruckzonenluftsäcke bereitgestellt werden.
- Fig. 12 stellt einen Abschnitt eines Niedrigluftverlustlagersystemsacks 120 dar, in den eine nominell luftdichte Membran 121 eingebaut wurde, die durch die Bereitstellung von sorgfältig angeordneten Löchern 12 perforiert wurde, wodurch ermöglicht wurde, daß Luft mit einer bezüglich der Luftverluste durch Stichlöcher in der oberen Hälfte des Sackes geregelten Geschwindigkeit durch die Membrane strömt. Derartige Löcher können durch ein einstellbares Ventil oder einen einstellbaren Druckregler 123, der in die Membrane eingebaut ist, oder durch eine getrennte Zufuhrdüse von der Luftzufuhr 124 ersetzt werden. Die Anordnung von Fig. 12 ermöglicht es, den Druck im oberen Teil des Sackes auf einen niedrigeren Druck als denjenigen im unteren Teil des Sackes einzustellen. Diese Art der Steuerung ist für die Verwendung mit Niedrigluftverlustlagersystemen mit doppelter oder mit einfacher Düse geeignet.
- Fig. 13 stellt in Form eines Diagramms ein einfaches Druckelementbett 120 dar, nämlich in dem der ganze Sack unter einem einzigen Druck steht. Fig. 13 zeigt auch das Bett, das über seine Länge hinweg in drei Druckzonen 131, 132, 133 geteilt wird. Jede Zone umfaßt eine Gruppe von Säcken, und die Zonen oder Sackgruppen sind so angeordnet, daß verschiedene Teile des Körpers bei der bestmöglichen Druckeinstellung gelagert werden können, um den niedrigsten Schnittstellendruck und die höchste Bequemlichkeit bereitzustellen.
- Es kann klar gesehen werden daß, wenn das Bett nur eine einzige durchgehende Zone aufweisen würde, die über ihre ganze Länge hinweg unter einem Druck stehen würde, der Druck, der vom Gewicht eines Patienten erzeugt wird, durchgehend gleich wäre. In der Tat würde dies bedeuten, daß übermäßig hohe Drücke an Bereiche wie z. B. die Fersen übertragen werden würden, die unter dem gleichen Druck wie der mittlere Abschnitt stehen würden. So würde z. B., wenn ein Druck von 20 mm/Hg unter dem mittleren Abschnitt 132 vorhanden wäre, dies ebenfalls 20 mm/Hg auf den Fersenabschnitt 133 übertragen. Andererseits würde bei einem Mehrzonenluftdrucksystem der Erfindung der Druck, der auf den Fersenabschnitt 133 übertragen wird, typischerweise in der Größenordnung von 3-8 mm/Hg liegen.
- Es muß angemerkt werden, daß die Anordnung der horizontalen Druckzonen äußerst wichtig sein und in jeder mehrfachen Form in Abhängigkeit von der besonderen Wirkung, die gewünscht wird, verwendet werden kann.
- Fig. 14 stellt schematisch ein Mehrdruckluftlagersystem in Übereinstimmung mit dem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung dar, das in eine Matratzenabdeckung 14 eingebaut ist. Die obere Fläche der Matratze ist gewöhnlich für Wasserdampf durchlässig, um Verschmutzungen zu verhindern, aber erlaubt es dem Schweiß, durchzudringen und das Waschen der Oberfläche zu ermöglichen. Wie dargestellt, umfaßt das Innere der Matratzenabdeckung vertikale Trennwände 141, die sich über das Bett erstrecken, und die an die untere und die obere Seite der Matratzenabdeckung befestigt sind.
- Wie ebenso dargestellt ist, erstrecken sich die befüllbaren Sackelemente 142 zwischen den vertikalen Trennwänden 141 und werden deshalb locker an ihrem Ort gehalten, während sie gleichzeitig voneinander getrennt werden. Diese Anordnung ermöglicht es, daß sich die Säcke leicht bewegen, aber gleichzeitig an ihrem zugeordneten Raum zurückgehalten werden, auch wenn der Sack weniger als halb mit Luft gefüllt und dementsprechend ziemlich schlaff ist.
- Die Steuerung der halbgefüllten Sackelemente 142, auf die oben Bezug genommen wird, erfolgt allgemein deshalb, um zu verhindern, daß die Säcke auseinandergedrückt werden, wenn ein Patient unruhig auf dem Bett liegt, und verhindert, daß der Patient zwischen die Säcke fällt, um auf dem Bettrahmen zu landen oder dort den tiefsten Stand zu erreichen.
- Es kann somit gesehen werden, daß das Vieldruckzonenluftlagersystem in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung es ermöglicht, daß der Druck in einem Luftlagersystem entlang seiner Tiefe und/oder Länge verändert wird. Im Fall einer Matratze kann, wie oben angedeutet, klar gesehen werden, daß ein Patient durch die Verwendung eines Vieldruckzonenluftsacks viel bequemer gelagert werden kann als mit einem Bett unter einem gleichbleibenden Druck.
- Es ist klar, daß die verschiedenen Bestandteile des Mehrdruckzonenluftlagersystems der vorliegenden Erfindung aus allen geeigneten Arten von Materialien gebildet werden können, und daß Veränderungen in Verbindung mit der Art, in der die Vieldruckzonenanordnung erreicht wird, verwendet werden können, während sie immer noch in den Bereich der vorliegenden Erfindung fällt.
Claims (7)
1. Verlustfreies Mehrdruckluftlagersystem mit Lufttragemitteln in Form
einer Matratzenanordnung umfassend eine erste Vielzahl befüllbare,
luftdichte Kammern (10) bildender Luftsäcke, die miteinander in
zumindest eine erste und eine zweite Druckzone (11) verbunden sind,
wobei jede der Druckzonen bei einem vorbestimmten Druck betrieben
wird und ein bestimmter Druck für jede Zone vorgesehen ist,
umfassend Mittel (12) zum Regulieren eines Vielzellendruckes, die zum
Befüllen der ersten Druckzone bis auf einen ersten Druck sowie zum
Befüllen der zweiten Druckzone bis auf einen zweiten, unterschiedlich
zu dem ersten Druck ausgelegt sind, und umfassend ferner
Umwälzluftventilationsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß die
Umwälzluftventilationsmittel eine Vielzahl von befüllbaren, zweite
Kammern bildenden Luftsäcken mit Öffnungen (16), eine
Luftzuführpumpe (52) und einen Verteiler (15) beinhaltet, wobei die
zweiten Kammern an den Verteiler (15) angeschlossen sind, wobei
durch die Luftzuführpumpe (52) ein durch den Verteiler (15) zu den
befüllbaren Luftsäcken strömender Luftstrom bereitgestellt ist und die
Öffnungen zum Bereitstellen eines Ventilationsluftstroms vorgesehen
sind.
2. Luftlagersystem nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine weitere
Anzahl Kammern bildender luftdichter befüllbarer Säcke (130), die zur
Ausbildung von drei Druckzonen (131, 132, 133) verbunden sind, wobei
ein Druck für die dritte Druckzone vorbestimmt ist und die Mittel zum
Regulieren des Vielzellendruckes ausgelegt sind, um die dritte
Druckzone auf einen von dem ersten und dem zweiten Druck
unterschiedlichen Druck zu befüllen.
3. Verlustfreies Luftlagersystem nach Anspruch 1, bei dem die
Matratzeneinrichtung umfaßt:
eine erste Vielzahl befüllbarer Säcke, die vollständig luftdicht
miteinander verbunden sind, um wenigstens eine erste Gruppe (47)
und eine zweite Gruppe (48) von Säcken zu bilden, wobei jede Gruppe
eine individuelle Druckzone definiert, die für einen Betrieb bei
unterschiedlichen Drücken ausgelegt ist; und
Mittel (45, 46) zum Druckbeaufschlagen jeder Gruppe von
Säcken, bis jede Zone mit einem vorbestimmten Druck befüllt ist; und
eine zweite Vielzahl von aufblasbaren Säcken (51) mit darin
definierten Öffnungen (16); und
Mittel (50) zum Aufrechterhalten eines kontinuierlichen Zustromes
von Ventilationsluft, wobei die Öffnungen (16) einen
Ventilationsluftstrom bereitstellen.
4. Verlustfreies Luftlagersystem nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch
Mittel zum Druckbeaufschlagen eines ersten Verteilers, der zum
Druckbeaufschlagen der ersten Sackgruppe angeschlossen ist, durch
einen zweiten Verteiler, der zum Druckbeaufschlagen der zweiten
Sackgruppe angeschlossen ist, und durch Mittel zum Druckversorgen
des ersten und zweiten Verteilers.
5. Verlustfreies Luftlagersystem nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch
eine dritte Gruppe vollständig luftdichter aufblasbarer Säcke (49), die
angeschlossen sind, um eine eine weitere Druckzone definierende
Gruppe zu bilden, bei denen die Mittel (45, 46) zum
Druckbeaufschlagen einen dritten Verteiler umfassen, der an die dritte
Sackgruppe zum Druckbeaufschlagen des dritten Verteilers
angeschlossen ist, wobei jede Druckzone bei unterschiedlichen
vorbestimmten Drücken aufrechterhalten werden kann.
6. Verlustfreies Luftlagersystem nach Anspruch 3, 4 oder 5,
gekennzeichnet dadurch, daß die Mittel zum Aufrechterhalten eines
kontinuierlichen Umwälzluftstromes einen Verteiler umfassen, der an
eine zweite Vielzahl befüllbarer Säcke angeschlossen ist, und eine
Preßluftquelle zum Aufrechterhalten der Vielzahl von Säcken in ihrem
befüllten Zustand, während der Ventilationsluftstrom bereitgestellt wird,
umfassen.
7. Verlustfreies Lagersystem nach Anspruch 2, 3, 4, 5 oder 6,
gekennzeichnet durch einen befüllbaren Sack aus der Gruppe der
ersten Vielzahl von Säcken und einen befüllbaren Sack aus der Gruppe
der zweiten Vielzahl von Säcken, gebildet durch eine
Dreiermembrananordnung, wobei zwei der Membranen eine vollständig
luftdichte Kammer bilden und wobei eine dritte äußere Membran
Öffnungen aufweist, und die äußere Membran zum Bilden einer zum
Auslassen eines Ventilationsluftstromes ausgebildeten Kammer
angeschlossen ist.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB929211411A GB9211411D0 (en) | 1992-05-29 | 1992-05-29 | Improvements in or relating to air support systems |
| GB929225182A GB9225182D0 (en) | 1992-12-02 | 1992-12-02 | Improvements in or relating to multi-pressure air support systems |
| PCT/GB1993/001139 WO1993024088A1 (en) | 1992-05-29 | 1993-05-28 | Improvements in or relating to air support systems |
Publications (2)
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