DE693238C - d den Steckbuchsen Schaltorgane vorgesehen sind - Google Patents

d den Steckbuchsen Schaltorgane vorgesehen sind

Info

Publication number
DE693238C
DE693238C DE1938B0182717 DEB0182717D DE693238C DE 693238 C DE693238 C DE 693238C DE 1938B0182717 DE1938B0182717 DE 1938B0182717 DE B0182717 D DEB0182717 D DE B0182717D DE 693238 C DE693238 C DE 693238C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
socket
pins
plug
sockets
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938B0182717
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Elektrozubehoer G M
Original Assignee
Bayerische Elektrozubehoer G M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayerische Elektrozubehoer G M filed Critical Bayerische Elektrozubehoer G M
Priority to DE1938B0182717 priority Critical patent/DE693238C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE693238C publication Critical patent/DE693238C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/66Structural association with built-in electrical component
    • H01R13/70Structural association with built-in electrical component with built-in switch
    • H01R13/703Structural association with built-in electrical component with built-in switch operated by engagement or disengagement of coupling parts, e.g. dual-continuity coupling part
    • H01R13/7036Structural association with built-in electrical component with built-in switch operated by engagement or disengagement of coupling parts, e.g. dual-continuity coupling part the switch being in series with coupling part, e.g. dead coupling, explosion proof coupling

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

  • Steckdose, bei der zwischen der Stromzuführung und den Steckbuchsen Schaltorgane vorgesehen sind Die Erfindung betrifft eine Steckdose, bei der eine Funkenbildung beim Einstecken und beim Ausziehen .des Steckers vermieden wird. Derartige Steckdosen dienen insbesondere .der Verwendung in explosionsgefährdeten Betrieben, z. B. Garagen, chemischen Fabriken u. dgl.
  • Es ist bereits versucht worden, diese Aufgabe durch die Anwendung eines Messerschalters zu lösen, der zwischen den Anschlußklemmen der Steckdose und deren. Steckerbuchsen 'liegt und ,der durch die Steckerstifte betätigt wird. Eine. derartige Vorrichtung ist jedoch nicht explosionssicher, da am Messerschalter Funken entstehen.
  • Ferner ist zur Lösung der gleichen Aufgabe vorgeschlagen worden, einen rotierenden Quecksilberschalter in die Steckdose einzubauen, ,der durch den Stecker bewegt wird. Die Steckdose wird @dadurch aber sehr umfangreich und kompliziert. Ferner ist bei dieser bekannten Steckdose zum Anlegen und Ausschalten der Spannung an die Steckerbuchsen ein zweiter Schaltvorgang erforderlich, und es müssen zudem noch besondere Sperrvorrichtungen vorgesehen.sein, die es vermeiden, daß der Stecker in der Einschaltlege aus der Steckdose herausgezogen werden kann.
  • Die Erfindung vermeidet alle die Nachteile der bekannten Anordnungen und schafft eine einfache Steckdose, bei der eine völlig. funkenlose Abschaltung erzielt wird, und bei,der jegliche Verriegelungsvorrichtungen in Wegfall kommen können. Zur Lösung der gestellten Aufgabe werden als Quecksilberschalter ausgebildete Schaltorgane vorgesehen, die an schwingbar gelagerten Hebeln angeordnet sind. Auf diese Weise erfolgt das Anlegen der Spannung an die Steckerbuchsen erst nachdem Einstecken der Steckerstifte. Beim Herausziehen des Steckers wird dementsprechend die Spannung auch vordem Lösen von Kontaktbuchsen und Kontaktstiften abgeschaltet: Eine Funkenbildung kann somit weder beim Einstecken noch beim Herausziehen des Steckers auftreten.
  • Die Quecksilberschalter, die erfindu4gs-; gemäß in schwingbar gelagerten Hebeln ans: geordnet sind, werden durch ihr Eigengewicht oder durch Federkraft in .der Ausschaltstellung gehalten: Dabei können besonders über den Boden der Steckdose vorstehende Stifte vorgesehen sein, die durch den Boden des Steckers im letzten Ende der Steckbewegung betätigt werden. Ihre Bewegung wird auf die Schaltorgane übertragen. Diese Stifte können auch so angeordnet sein, daß sie unterhalb des Bodens der Steckdose enden und durch besondere am Stecker vorgesehene Stifte betätigt werden.
  • Werden die. Steckerstifte zur Betätigung der Schwinghebel benutzt, so wird zweckmäßig der mit diesen in Berührung kommende Teil der Hebel mit einer Auflage aus isolierendem Werkstoff vorgesehen.
  • Als vorteilhaft hat es sich herausgestellt, mit den die Quecksilberschalter tragenden Hebeln Schauzeichen zu verbinden, welche durch Öffnungen der Abdeckplatte den Schaltzustand der Schaltorgane anzeigen. Sie erscheinen beispielsweise im Schauloch des Gehäuses der Steckdose, wenn der Stecker tief genug eingesteckt ist, so daß an den Steckerbuchsen Spannung liegt.
  • . In den Figuren ist,die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen: Fig. i eine Ansicht der Steckdose, bei der die Vorderplatte teilweise entfernt ist, Fig. 2 eine Seitenansicht von Fig. i bei längs geschnittenem Kasten im ausgeschalteten Zustand, Fig.3 den Schaltmechanismus nach Einführen des Steckers im eingeschalteten Zustand, Fig. d. eine Anzeigevorrichtung für die Einschaltung des -Steckers, Fig. 5 eine besondere Betätigung "des die Schaltorgane tragenden 'Schwenkarmes, F ig. 6 den für die in Fig. 5 gezeichnete: Steckdose passenden Stecker, Fig. 7 eine Draufsicht auf .den Stecker nach Fig. 6 von der Unterseite, Fig. 8 und g eine andere Anordnung der Auslösung des Schaltmechanismus.
  • In den Figuren ist eine Grundplatte i in bekannter Weise mit einem Decke12 versehen. Dabei können in bekannter Weise Dichtungen 3 vorgesehen sein, welche das Innere -des Kastens wasserdicht abschließen. Der Deckel z ist bei q. als Steckdose ausgebildet, die in bekannter Weise mit Steckerbuchsen 5 versehen ist. Auf :der Grundplatte i sind zwei Lagerböcke 6 angeordnet, in denen bei 7 schwenkbar je ein doppelarmiger He-. bel 8, 8' angeordnet ist. Der obere Arm 8 des Hebels 8, 8' trägt einen Quecksilberschalter 9. Für jede der Steckdösenbuchsen 5 ist eine solche besondere Vorrichtung 6, 7, 8, 8', 9 vor-': gesehen. In der Ausschaltstellung wird der Quecksilberschalter 9 entweder durch sein Eigengewicht oder durch eine Feder io gehalten. Der eine Pol i z des Quecksilberschalters 9 ist mit der Anschluß.klemme 12 verbunden, während der andere Pol 13 zur Steckdosenbuchse 5 führt. Von der anderen Steckdosenbuchse 5' ist die Leitungsführung die gleiche. Parallel zu den Steckdosenbuchsen 5, 5' ist in bekannter Weise eine Kontrollampe 14 geschaltet.
  • In der Steckdose ¢ befinden sich Stifte 15, die in Richtung ihrer Achse verschiebbar gelagert sind. Mit seinem Kopf 16 legt sich jeder Stift 15 an das untere Ende des Hebels 8' an. Beim Einstecken des Steckers 17 in :die Steckdose q. werden zunächst dessen Steckstifte 18 von den Buchsen 5 geführt. Da der Stift 15 nur ein wenig über den Boden der Dose q. hervorsteht; betätigt erst der letzte Teil der Einsteckbewegung des Steckers: die Stifte 15 und bringt damit über den Hebel 8, 8' den Schalter 9 in die eingeschaltete Stellung.
  • An Stelle der in den Fig. i und 2 eingeschalteten Kontrollampe kann, wie Fig. 4. zeigt, an jedem Hebelärm 8 ein Schild i9 vorgesehen sein, das im eingeschalteten Zustand vor- einer im Deckel 2 befindlichen Schauöffnung 2o erscheint.
  • Bei der in den Fig. i und 2 dargestellten Ausschaltstellung des Quecksilberschalters .9 stehen die Stifte 15 ein wenig in den freien Raum der Steckdose vor.
  • In den Fig. 5 bis 7 ist eine Ausführungsform beschrieben, bei der die Stifte nicht über den Boden der Dose q. vorstehen, sondern es befindet sich hier zwischen diesem Boden und seiner Oberkante in der Bohrung 21 ein freier Raum. In diese Bohrung greifen dann Stifte 22, die am Stecker 17 befestigt sind, ein und drücken die Stifte 15 im letzten Teil der Einsteckbewegung nach hinten, so daß die Hebel 8, 8' mit dem Quecksilberschalter 9 in- die Einschaltstellung gebracht werden.
  • Bei der in den Fig. 8 und 9 gezeigten Ausführungsform ,der Erfindung erfolgt die Betätigung der Hebel 8, 8' durch .die Steckerstifte 18 selbst. In diesem Falle besitzt der Unterteil des Hebels 8, 8' gegebenenfalls eine isolierende Auflage 23.
  • Beim Herausziehen -des Steckers werden zunächst unter Wirkung der Feder io bzw. unter Wirkung des Eigengewichtes die Quecksilberschalter 9 in ihre Ausschaltstellung gebracht, so daß vor dein Herausziehen -der Stifte i8 aus den Buchsen 5 die letzteren stromlos sind. Ein Funken kann somit weder beim Ein- noch beim Ausschalten auftreten.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Steckdose, bei der zwischen der Stromzuführung und den Steckbuchsen Schaltorgane vorgesehen sind, welche die Spannung an die Steckkontakte legen und von :diesen abschalten, dadurch gekennzeichnet, daß die als Quecksilberschalter ( 9) ausgebildeten Schaltorgane an schwingbar gelagerten Hebeln (8, 8') angeordnet sind.
  2. 2. Steckdose nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in .dem Boden der Steckdose (q:) vorstehende Stifte (i5) angeordnet sind, die durch den Boden des Steckers (i7) im letzten Ende der Steckbewegung bewegt werden, wobei ihre Bewegung auf die Quecksilberschalter (9) übertragen wird.
  3. 3. Steckdose nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (i5) innerhalb des Bodens der Steckdose (q.) enden und durch besondere am Stecker vorgesehene Stifte (22) bewegt werden. q..
  4. Steckdose nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckerstifte (i8) selbst die Quecksilberschalter (9) betätigen, wobei der mit den Stek= kerstiften in Berührung kommende Teil (8') der Hebel (8, 8') eine Auflage (23) aus Isolierstoff besitzt.
  5. 5. Steckdose nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet, daß än ,den Hebeln (8) Schauzeichen (i9) vorgesehen sind, die durch Öffnungen (2o) der Ab-,deckplatte (2) den Schaltzustand der Schaltorgane anzeigen.
DE1938B0182717 1938-04-09 1938-04-09 d den Steckbuchsen Schaltorgane vorgesehen sind Expired DE693238C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1938B0182717 DE693238C (de) 1938-04-09 1938-04-09 d den Steckbuchsen Schaltorgane vorgesehen sind

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1938B0182717 DE693238C (de) 1938-04-09 1938-04-09 d den Steckbuchsen Schaltorgane vorgesehen sind

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE693238C true DE693238C (de) 1940-07-04

Family

ID=7009400

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1938B0182717 Expired DE693238C (de) 1938-04-09 1938-04-09 d den Steckbuchsen Schaltorgane vorgesehen sind

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE693238C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2658727A1 (de) * 1975-12-24 1977-07-14 Nudelmont Jean Claude Elektrische anschlussvorrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2658727A1 (de) * 1975-12-24 1977-07-14 Nudelmont Jean Claude Elektrische anschlussvorrichtung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1963648A1 (de) Schmelzsicherung
WO1981001082A1 (fr) Dispositif de couplage electrique
DE2052040C3 (de) Druckfest geschützte Sicherung
DE693238C (de) d den Steckbuchsen Schaltorgane vorgesehen sind
DE1230880B (de) Elektrischer Schalter mit verschiebbarem Betaetigungsglied
DE1251404B (de)
DE1270647B (de) Schlagwetter- und explosionsgeschuetzte, mehrpolige Steckvorrichtung mit Schalter
DE2918784C2 (de) Berührungsschutz für die Kontaktstücke eines Vielfachsteckverbinders
DE466454C (de) Elektrische Leitungskupplung mit Drehbewegung des eingeschobenen Steckers
DE337290C (de) Steckerschalter, bei welchem im Dosenkoerper eine Schaltvorrichtung angeordnet ist, welche durch Verdrehen des eingefuehrten Steckers den Stromschluss bewirkt
DE3300136A1 (de) Einrichtung zur herstellung elektrischer kontaktverbindungen mit den kontakten einer steckvorrichtung, insbesondere pruefadapter zum anschluss von mit einer steckvorrichtung versehenen elektrischen bauteilen an eine pruefeinrichtung
DE650276C (de) Sockeleinsatz fuer Unterputzdosen mit zwei Schaltern und einer Steckdose
DE1903069U (de) Abschaltbare, elektrische steckdose.
DE2035681B2 (de) Winkel Steckvorrichtung fur elektro technische Gerate
DE538847C (de) Steckerschalter mit Verriegelung
DE2061929C3 (de) Drucktastenschalter, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE2059875A1 (de) Elektrotechnische Steckvorrichtung
DE3340064C2 (de) Einrichtung zum Prüfen von mit Steckern versehenen Leitungen
DE548143C (de) Mit einem Schalter versehener Stecker fuer elektrische Anschlussleitungen
DE4407150A1 (de) Sicherheitssteckdose
DE3931688A1 (de) Steckdose mit stecker
AT211889B (de) Steckdose
DE465043C (de) Schaltkasten mit Schmelzsicherung
DE1490153A1 (de) Elektrische Kupplung
DE3739319A1 (de) Sicherheitssteckvorrichtung