DE693218C - Einrichtung zum Fuehren von Doppelbaendern vor der Aufwickelspule an Vorspinnereimaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Fuehren von Doppelbaendern vor der Aufwickelspule an Vorspinnereimaschinen

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DE693218C
DE693218C DE1937S0129723 DES0129723D DE693218C DE 693218 C DE693218 C DE 693218C DE 1937S0129723 DE1937S0129723 DE 1937S0129723 DE S0129723 D DES0129723 D DE S0129723D DE 693218 C DE693218 C DE 693218C
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DE
Germany
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finger
tape
take
divider
bands
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Expired
Application number
DE1937S0129723
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Albert Steinhage
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C F SOLBRIG SOEHNE AKT GES
Original Assignee
C F SOLBRIG SOEHNE AKT GES
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/01Preparatory spinning machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Führen von Doppelbändern vor der Aufwickelspule an Vorspinnereimaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Führen >von Doppelbändern vor der Aufivickelspule an Vorspinnereimaschinen, insbesondere für Kamm- und Zellwolle.
  • Es ist bekannt, an Kanungamspinner--imaschinen die Bänder eines Doppelbandes der Vorgarnspule getrennt von oben über lange Finger, um welche je ein Band herumgeschlungen ist, zuzuführen. Hierbei treten jedoch infolge des Zuges der Spule in den Bändern leicht zusätzliche Verzüge ein, die zu Nummerschwankungen und Brüchen der Fäden führen. Es ist ferner bekannt, die Bänder getrennt um die Seitenschenkel ein-er Bandführungsspinneinrichtung und kurz vor der Spule durch Löcher ' in dem Verbindungssteg der Seitenschenkel zu führen. Das Herumführen der Bänder um die Seitenschenkel und ihr Einfädeln durch die Löcher des Quersteges beansprucht aber verhältnismäßig viel Zeit.
  • Gegenüber den bekannten Führungseimichtungen für Doppelbänder unterscheidet sich nun die Einrichtung nach der Erfindung durch einen in der Abzugrichtung liegend angeordneten Finger, um den die Bänder gemeinsam in einer oder mehreren Windungen herumgeführt sind, und. einen dem Finger nachgeschalteten Bandteiler mit zwei im Abstand voneinander angeordneten Bandführern, die mit einer öffnung -zum Einlegen des Bandes versehen sind.
  • Dadurch, daß bei dieser Einrichtung beide Bänder zusammengefaßt und gemeinsam um den Finger herumlaufen, können die Bänder zusammen mittels ungehemmter Kreisbewegungen um den Finger herumgeschlungen und anschließend getrennt voneinander leicht in die ogendn tandführ er des tandteilers eingelegt werden.
  • Auf der Zeichnung ist die neue Bandführungseinrichtung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. ' Abb. i ist ein Quersclinitt, und Abb. 2 zeigt in Draufsicht die Einrichtung unter Weglassung des Nitschelzeuges und der ti Aufwickelspule. Die Vorgarnbänder i verlassen bei A die Nitschelleder -- und werden -bei B unter Spannung auf die Spule 16 aufgewunden. In der AbzugrichtungA-B der Vorgarnbänder ist ein verhältnismäßig kurzer, vorzugsweise zylindrischer Finger 3 angeordnet, um welchen die Vorgarnbänder im dargestellten Ausführungsbeispiel mit zwei Umschlingungen 4 herumgeführt sind. An dem den Nitschelledern 2 zugekehrten Ende ist der Finger 3 mit einer zylindrischen Verdickung 5 versehen, an der er an einer Welle 6 befestigt ist. Diese Welle ist in einer, Tragvorrichtung 7 schwenkbar gelagert, welche mittels Schlitz 8 und Schraube 9 einstellbar an einer über die ganze Länge der Maschine reichenden Schiene io befestigt ist.
  • An dem freien Ende ist der Finger 3 mit einem U-förmigen, quer zur Abzugrichttmg der Voräarnbänder i liegenden Bandteiler versehen, dessen freier Schenkel i i die Bänder getrennt hält. Dieser Schenkel ist auf seiner oberen Seite mit drei -Nasen 12 versehen, welche zwei Führungsrinnen 13 für die Bänder bilden. Die Bänder werden bei dem anderen Schenkel 14 auf der Unterseite entlang geführt, so daß die Vorgarnbänder indem Bandteil 15 von unten nach oben geführt werden und der Bandteil 15 einen Winkel mit der weiteren Abzugrichtung der Vorgarnbänder bildet. 16 ist die Vorgarnspule mit ihrer Führung 17 und 18 die Antriebstrommel. 19 ist ein an der Welle 6 befestigter Anschlag, der sich gegeii eine am Maschmengestell gelagerte Latte 2o abstützt. Dieser Anschlag begrenzt die untere Lage des Fingers, der sich infolge der schwenkbaren Lagerung mit der Welle 6 nach oben bewegen und den Sparillung#änderungen der Vorgarnbänder anpassen kann. Der Finger wird durch den Anschlag ig in einer solchen Lage gehalten, daß der Ablaufpunkt D von dem Bandteiler einige Millimeter, ungefähr 3 mm, über dem Aufwindepunkt liegt. Durch den bei dem Aufwinden der Vorgarnbänder ausgeübten Zug legen sich die Umschlingungerl 4 fest um den Finger und üben einen Druck in radialer Mclitürig äus, wobei die einzelnen Fasern fest gegenein-and#ergepreßt werden. - Durch diese Zusammenpressung der Fasern entsteht ein Verdichten der Bänder, so daß diese eine Aufwindespannung vertragen können, die der Gesamtfestigkeit der Einzelfasern des Bandquerschnittes entspricht. Die günstigsten Ergebnisse haben sich bei einem Fingerdurchmesser von 5 mm und einer Fingerlänge von 3o bis 40 mm ergeben. Die Anzahl der Windungen richtet sich je nach der Stärke der Bänder, welche bekanntlich bei den einzelnen Vorbereitungsmaschinen verschieden ist.
  • Ebenfalls ist der Zwischenraum zwischen den beiden Schenkeln i i und 14 des Bandteilers von der Stärke der Bänder abhängig. je geringer diese Stärke ist, um so kleiner muß der Abstand sein. Der Abstand muß wiederum so bemessen sein, daß hierdurch eine winklige Abknickung der Bänder bei D entsteht, die genügend groß ist, um die Bänder auch beim Abziehen der voll-en Vorgarnspulen nicht aus ihr-en Führungen gelangen zu lassen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Führen von Doppelbändern vor der Auftvickelspule an Vorspinnereimaschinen, insbesondere für Kamm- und Zellwolle, gekennzeichnet durch einen in der Abzugrichtung liegend angeordneten Fing-er, um den die Bänder gemeinsam in einer oder mehreren Windungen herumgeführt sind, und einem dem Finger nachgeschalteten Bandteiler mit zwei im Abstand voneinander angeordneten Bandführern, die mit einer öffnung zum Einlegen des Bandes versehen sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandführer des Bandteilers aus oben offenen Füh-. rungsrinnen (13) bestehen und der Bandteiler mit dem Finger vereinigt ist. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandteiler mit zwei quer zur Laufrichtung der Bänder und waagerecht angeordneten Schenkeln (i 1, 14) versehen ist, von denen der der Spule benachbarte Schenkel (i i) auf seiner Oberseite die Führungsrinn-en (13) trägt und der davor angeordnete Schenkel (14) die Bänder an seinerUnterseite führt,
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