DE6932017U - Zuschneidemaschine mit einem motorisch angetriebenen kreismesser - Google Patents

Zuschneidemaschine mit einem motorisch angetriebenen kreismesser

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DE6932017U
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DE
Germany
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knife
axis
circular knife
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circular
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DE19696932017
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English (en)
Inventor
Ernst Habicht
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Emil Hoogland Fa GmbH
Original Assignee
Emil Hoogland Fa GmbH
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DipL-Ing. Priedtidi Kahne : ■ ..·'·..· ' ' '
δ κ δ ι α 14 / Pösüach 265 12. AU6. 1963
Anmelder: Firma Emil Hoogland GmbH. 53 B ο η η - Nord
Kölner Landstraße 549
und Ernst Habicht
5201 Ellhausen
Post Halberg
Zuschneidemaschine mit einem motorisch angetriebenen Kreismesser
Die Neuerung bezieht sich auf eine Zuschneidemaschine mit einem motorisch angetriebenen Kreismesser und einem Gegenmesser, die federn gegeneinander wirken, wobei das Gegenmesser feststehend angeordnet ist.
Zur Erzielung eines leichten Trennschnittes bei Zuschneidemaschinen mit einem motorisch angetriebenen Kreismesser wird dem rotierenden Messer ein Gegenmesser zugeordnet. Dieses Gegen- oder Untermesser übernimmt gleichzeitig die Aufgabe,
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der Maschine beim Schneiden eine Führnng auf der Arbeitsfläche zu geben.
Es hat sich in der Praxis erwiesen, daß der beste Trennschnitt erreicht wird, wenn das rotierende Obermesser bzw. Kreismesser und/oder das Untermesser nicht fest in ihrer Lagerung angeordnet sind, sondern beim Schneiden federnd gegeneinander wirken. Es sind daher Maschinen bekannt geworden, bei welchen entweder das Untermesser festgelegt und das Obermesser federnd beweglich gehalten ist oder umgekehrt.
Bei einer Maschine der ersteren Art ist also das Untermesser in einer Lage fixiert, d.h. feststehend in bezug auf das Maschinengehäuse angeordnet. Die Messerachse mit dem Kreismesser dagegen ist beweglich gelagert, und es greift im Bereich der Messerhaiternng auf der Achse mittels einer besonderen Lagervorrichtung eine längere Blattfeder an, die ihrerseits mit ihrem anderen Ende mittels besonderer Vorrichtungsteile an dem Maschinengehäuse befestigt ist. Das Kreismesser kann somit im Schneidkopf federnd ausweichen. In diesem Zusammenhang sind auch Rückholfedern am Ende der Messerachse hekannt geworden.
Bei einer anderen bekannten Konstruktion einer Zuschneidemaschine ist im Schneidkopf eine feststehende Messerachse mit Kreismesser angeordnet, wobei das Kreismesser mittels einer flachen Messerschraube auf der Achse befestigt ist. Das Untermesser wird in diesem Falle in einem Gehäuse dadurch federnd beweglich gehalten, daß eine Flachfeder das Untermesser gegen das Obermesser drückt.
VHiJl — 3 —
Die vorhergehend beschriebenen bekannten Zuschneidemaschinen weisen recht erhebliche Nachteile auf. Einmal ist der Bauaufwand verhältnismäßig groß. Bei der Konstruktion mit beweglichem Obermesser ergibt sich vor allem dadurch eine komplizierte Konstruktion, daß die Messerachse beweglich gelagert werden muß und somit nicht nur besondere Vorrichtungen zur Verbindung mit dem Antriebsmotor erforderlich sind, sondern auch die Halterung des Blattfederendes auf der rotierenden Messerachse und die Befestigung des anderen Blattfederendes an dem Gehäuse kompliziert ist. Bei einem beweglichen Untermesser ergibt sich ein größerer Bauaufwand durch das Vorhandensein eines besonderen Untermessergehäuses. Nachteilig ist ferner, daß bei den bekannten Konstruktionen einerseits der Bereich, in dem das Obermesser federnd ausweichen kann, zu groß ist, während der Federungsbereich bei federnder Lagerung des Untermessers zu klein ist.
Darüberhinaus hat sich in der Praxis gezeigt, daß zum Schneiden stark gekrümmter Linien, wie dies z.B. beim Herausschneiden von Gewebebahnen in der Konfektion der Fall ist, das schmale, feststehende Untermesser eine leichtere und damit genauere Schnittführung erlaubt, als das in einem Gehäuse angebrachte, federnde Untermesser, welches durch die gegebenen Baumaße, wie gesagt, nur ein geringes Bewegungsspiel hat. Ferner ist das Gehäuse für die Unterbringung dieses federnden Untermessers für die MaterialVerdrängung beim Schnitt sehr hinderlich. Für das feststehend gelagerte rotierende Obermesser tritt hingegen das Gegenteil ein. Die im Gehäuse fest angeordnete Messerachse benötigt zur Halterung des Messers lediglich eine flache Haltern^ - 4 -
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schraube. Aus diesem Grunde ist die feststehende Lagerung der Messerachse zu bevorzugen, zumal im Vergleich mit der beweglichen Lagerung der Messerachse alle die oben beschriebenen Bauteile mit Blattfeder usw. wegfallen, welche beim Schneiden der genannten Linien in Gewebebahnen sehr sichtbehindernd wirkt.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zuschneidemaschine zu schaffen, bei welcher die Nachteile der beiden oben erläuterten Systeme vermieden werden, wobei jedoch die beiderseitigen Vorteile voll ausgenutzt werden können.
Die gestellte Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die Achse des Kreismessers drehbar in feststehenden Lagern des Maschinengehäuses gehalten ist, und daß das Kreismesser in bezug auf die senkrecht zur Drehachse verlaufende Kreismesserebene federnd auf der Achse angebracht ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Neuerung wird dadurch erreicht, daß die Achse im Bereich ihres Endes mit einem Bund versehen ist, an dessen nach außen liegender Stirnfläche das Kreismesser anliegt, daß eine in das Stirnende der Achse einschraubbare» Messerschraube vorgesehen ist, welche ebenfalls einen parallel zu dem Bund der Achse» verlaufenden Bund aufweist, daß zwischen Kreismesser und Bund der Messerschraube eine Einlage aus federndem Material eingelegt ist, und daß das feststehende Gegenmesser auf der dem Bund der Achse entsprechenden Seite des Kreismessers angeordnet ist.
Schließlich ist es in weiterer Ausgestaltung der Neuerung
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von Vorteil, daß die federnde Einlage als Gummiring ausgebildet und mit einer etwa dem Durchmesser der Achse entsprechenden Bohrung versehen ist, und daß in diese Bohrung ein kurzer zylindrischer Vorsprung der Messerschraube eingreift.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen dnd Merkmale der Neuerung ergeben sich aus dem Nachfolgenden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung im Schema, und zwar im Vergleich zu zwei bekannten Ausführungen, dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 eine bekannte Ausführung eines Schneidkopfes in Seitenansicht mit federndem Obermesser und feststehendem Untermesser,
Fig. 2 eine Vorderansicht zu dem Schneidkopf gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine weitere bekannte Ausführung eines Schneidkopfes mit feststehendem Obermesser und federndem Untermesser in Seitenansicht,
Fig* 4 eine Vorderansicht zu dem Schneidkopf gemäß Fig. 3 und
Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel gemäß der Neuerung in Vorderansicht.
In den Fig. 1 und 2 ist eine bekannte Ausführung eines Schneidkopfes einer Zuschneidemaschine dargestellt, und zwar in einer Ausführung mit feststehendem Untermesser und federnd beweglichem Obermesser bzw. Kreismesser. Die Messerachse 1 ist beweglaich
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gelagert und in nicht dargestellter Weise mit dem Motorantrieb
verbunden. Auf ihr sitzt fest und unbeweglich das Kreismesser 5,
welches an dem Untermesser bzw. Gegenmesser 4 federnd anliegt*
Die Federwirkung wird durch eine Blattfeder 3 ausgeübt, die
ihrerseits, wie insbesondere Fig. 2 zeigt, an dem Schneidkopf 2
derart befestigt ist, daß das Kreismesser 5 ausweichen kann.
Die Kompliziertheit dieser Vorrichtung ist aus der Zeichnung
deutlich ersichtlich.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine weitere bekannte Ausführung eines
Schneidkopfes einer Zuschneidemaschine, wobei der Schneidkopf
eine feststehenden Messerachse 6 trägt, auf welcher das Kreismesser 5 mittels einer flachen Messerschraube 7 fest angebracht
ist. Das Untermesser bzw. Gegenmesser 8 wird in einem besonderen
Gehäuse 9 beweglich gehalten, und zwar so, daß dieses Unter- |
messer mittels einer Flachfeder 10 gegen das Obermesser 5 ge- |
drückt wird. Insbesondere aus Fig. 4 ersifeht man deutlich, daß f
das Gehäuse 9 eine ungünstige große Breite erfordert, daß |
trotzdem das Untermesser 8 nur ein geringes Bewegungsspiel j
erhält und daß schließlich der weitere Nachteil eintreten kann, !
daß sich das Gehäuse im Bereich der beweglichen Teile leicht \
verschmutzen kann, z.B. durch Ablagerung von Stofflusen und ;
dergleichen. i
Fig. 5 zeigt demgegenüber die neuerungsgemäße Konstruktion, |
die den Vorteil mit sich bringt, daß sie einmal einen sehr I
geringen Bauaufwand benötigt, daß ferner ein schmales fest- ^ stehendes Untermesser bzw. Gegenmesser Verwendung finden kann |
I und daß die Messerachse in feststehenden Lagern gehalten werden |
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kann. Es ergibt sich keine Sichtbehinderung durch unnötige Bauteile. Die Vorrichtung arbeitet denkbar zuverlässig, und der Federweg für das federnde Ausweichen des Ober- bzw. Kreismessers kann dem Bedarf angepaßt werden, d.h. in der Praxis auf ein Optimum eingestellt werden.
Bei der neuerungsgemaßen Konstruktion gemäß Fig. 5 ist die Achse 11 des Kreismessers 15 drehbar in feststehenden Lagern des Maschinengehäuses bzw. des Schneidkopfes gehalten. Die in Fig. 5 eingetragene Lagerstelle 17 ist nur symbolisch zu werten, d.h. die Lagerung der Achse 11 und ihrer Verbindung mit dem Motorantrieb erfolgt im Bereich des Schneidkopfes in an sich bekannter Weise. Das Kreismesser bzw. Obermesser 15 ist in bezug auf die senkrecht zur Drehachse verlaufende Kreismesserebene federnd auf der Achse 11 angebracht.
Zu diesem letzteren Zweck ist gemäß einer vorteilhaften Ausführung die Achse 11 im Bereich ihres Endes mit einem Bund 12 versehen, an dessen nach außen liegender Stirnfläche das Kreismesser 15 flach, jedoch lose anliegt. Es ist ferner eine in das Stirnende der Achse einschraubbare Messerschraube 13 vorgesehen, welche ebenfalls einen parallel zu dem Bund 12 der Achse 11 verlaufenden Bund 13b aufweist. Zwischen Kreismesser 15 und Bund 13b der Messerschraube 13 ist eine Einlage 14 aus federndem Material eingelegt. Diese federnde Einlage ist vorteilhaft als Gummiring avisgebildet. Dieser Gummiring ist mit einer etwa dem Durchmesser der Achse 11 entsprechenden Bohrung versehen. In diese Bohrung greift ein kurzer zylindrischer Vorsprung 13a der Messerschraube 13 ein und zentriert somit den Gummiring.
-δ-
Der Deutlichkeit halber ist der Gummiring 14 in Fig. 5 im Schnitt, die übrigen Teile dagegen in Ansicht gezeichnet. Das feststehende Unter- bzw. Gegenmesser 16 ist auf der dem Bund der Achse 11 entsprechenden Seite des Kreismessers 15 angeordnet und in an sich bekannter Weise fest mit dem Maschinengehäuse bzw. dem Schneidkopf verbunden.
Die Wirkungsweise der neuerungsgemäßen Konstruktion ist leicht aus Fig. 5 ersichtlich, und zwar erkennt man, daß der Gummiring 14 das Kreismesser nach dem Unter- bzw. Gegenmesser 16 hin drückt, daß das Kreismesser aber gegen die Federkraft des Gummiringes leicht ausfedern kann, ohne daß irgendwelche weiteren Bauteile bewegt zu werden brauet ^n.
6S32017

Claims (3)

Dipl.-Jpg. Friedrich Köhne Pnienianwalt . 1 £ö'n.14/tüstfadi265 '- S_c_h_u_t_z_a_n_s g r ü c h_e
1. Zuschneidemaschine mit einem motorisch angetriebenen Kreismesser und einem Gegenmesser, die federnd gegeneinander wirken, wobei das Gegenmesser feststehend angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (11) des Kreismessers (15) drehbar in feststehenden Lagern (17) des Maschiaengehäuses gehalten ist, und daß das Kreismesser (15) in bezug auf die senkrecht zur Drehachse verlaufende Kreismesserebene federnd auf der Achse (11) angebracht ist.
2. Zuschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (11) im Bereich ihres Endes mit einem Bund (12) versehen ist, an dessen nach außen liegender Stirnfläche das Kreismesser (15) anliegt, daß eine in das Stirnende der Achse einschraubbare Messerschraube (13) vorgesehen ist, welche ebenfalls einen parallel zu dem Bund (12) der Achse verlaufenden Bund (13b) aufweist, daß zwischen Kreismesser (15) und Bund (13b) der Messerschraube eine Einlage 414) aus federndem Material eingelegt ist, und daß das feststehende Gegenmesser (16) auf der dem Bund (12) der Achse (11) entsprechenden Seite des Kreismessers (15) angeordnet ist.
3. Zuschneidemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß df^ ^ed^rnC^ ^Ln^a*^ (14) als Gummiring
ausgebildet und mit einsr etwa dem Durchmesser der Achse entsprechenden Bohrung versehen ist, und daß in diese Boh rung ein kurzer zylindrischer Vorsprung (13a) der Messerschraube (13) eingeift.
DE19696932017 1969-08-12 1969-08-12 Zuschneidemaschine mit einem motorisch angetriebenen kreismesser Expired DE6932017U (de)

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DE (1) DE6932017U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19900593A1 (de) * 1999-01-11 2000-07-13 Biforce Anstalt Vaduz Vorrichtung zum Aufschneiden von Lebensmittelprodukten
DE19941337A1 (de) * 1999-08-31 2001-03-08 Siemens Ag Verfahren zur Steuerung von Mehrwertdiensten in IP-basierten Kommunikationsnetzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19900593A1 (de) * 1999-01-11 2000-07-13 Biforce Anstalt Vaduz Vorrichtung zum Aufschneiden von Lebensmittelprodukten
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