DE69317950T2 - Fahrzeug und Anhänger dafür - Google Patents

Fahrzeug und Anhänger dafür

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DE69317950T2
DE69317950T2 DE1993617950 DE69317950T DE69317950T2 DE 69317950 T2 DE69317950 T2 DE 69317950T2 DE 1993617950 DE1993617950 DE 1993617950 DE 69317950 T DE69317950 T DE 69317950T DE 69317950 T2 DE69317950 T2 DE 69317950T2
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vehicle
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turntable
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DE1993617950
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Mathijs Rene Marie Jo Munckhof
Peter Jozef Marie Van Munckhof
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MUNCKHOF
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MUNCKHOF
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D46/00Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs
    • A01D46/24Devices for picking apples or like fruit
    • A01D46/243Accessories specially adapted for manual picking, e.g. ladders, carts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Handcart (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug zum drehbaren Aufnehmen eines Behälters, welcher sich über einem Paar Fahrzeugräder erstreckt, wobei der Behälter van dem Fahrzeug gekippt werden kann. Ein Fahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der NL-A-7802319 bekannt. Die Erfindung betrifft insbesondere ein Fahrzeug zum Aufnehmen geernteter Früchte, wobei das Fahrzeug, welches zwischen dem Erntegut fährt, nur eine begrenzte Breite aufweisen kann, aber dennoch geeignet ist, den weitestmöglichen Behälter zum Aufnehmen der geernteten Früchte drehbar aufzunehmen. Nach dem Füllen des Behälters mit geernteten Früchten muß dieser Behälter leicht von dem Erntefahrzeug auf dem Weg zwischen dem Erntegut zu entfernen sein.
  • Ferner darf das Fahrzeug auch keine zu große Fahrzeuglänge aufweisen, da das Fahrzeug andererseits in und zwischen den einander benachbarten Wegen zwischen dem Erntegut ungenügend manövrierbar ist.
  • Die Erfindung hat das Ziel, ein Fahrzeug zu schaffen, das diesen Anforderungen optimal dadurch entspricht, daß die Fahrzeugbreite im wesentlichen auf die größte Abmessung des Behälters zum Aufnehmen begrenzt ist und die Fahrzeuglänge auf die Hälfte der größten Abmessung des Behälters plus die Länge der Einrichtung begrenzt bleibt, mit der die geerntete Frucht abgenommen wird und dem Behälter zugeführt wird.
  • Dies wird erreicht mit einem Fahrzeug gemäß der Erfindung, welches einen Fahrzeugrahmen, der mit vorderen und hinteren Rädern versehen ist; einen Drehtisch zum drehbaren Aufnehmen eines Behälters, der sich über einem Paar der Räder erstreckt, und einen Kipprahmen aufweist, welcher den Drehtisch drehbar abstützt und welcher über eine Kippeinrichtung mit dem Fahrzeugrahmen verbunden ist und zwischen einer ersten Stellung, in welcher sich der Behälter auf dem Drehtisch drehbar abstützt, und einer zweiten gekippten Stellung kippbar ist, in welcher der Behälter nach unten zum Boden hin einen Winkel bildet, wobei die Abstützfläche des Drehtisches sowohl in der ersten und der zweiten Stellung als auch beim Bewegen zwischen diesen außerhalb einer Umgrenzungslinie liegt, die von dem Paar Räder definiert ist.
  • Da sich der Behälter über dem Paar Räder erstreckt und dennoch auf dem Drehtisch drehbar aufgenommen ist, kann daher die Fahrzeugbreite begrenzt bleiben. Da ferner der Behälter, der mit den geernteten Früchten versehen ist, von dem Fahrzeug unter Verwendung des Kipprahmens herabgekippt werden kann, ist auch die Fahrzeuglänge begrenzt und eine Einrichtung, mit welcher der Behälter auf das Fahrzeug herauf und von dem Fahrzeug heruntergeschoben werden kann, erstreckt sich auf keiner Seite des drehbaren Behälters.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Kipprahmen zwischen dem Paar Rädern angeordnet und die Kippeinrichtung weist äußere und innere Kipparme auf, die an jeder Seite des Kipprahmens angeordnet sind, wobei die Arme an dem Fahrzeugrahmen und an dem Kipprahmen drehbar montiert sind und derart positioniert sind, daß während des Kippens des Kipprahmens der Behälter, der sich über dem Paar Räder erstreckt, über und an diesen Rädem vorbeigeht. Diese spezielle Positionierung der inneren und äußeren Arme derart, daß beim Kippen der Behälter über und an den Rädern vorbeigeht, ermöglicht es ferner, daß das Fahrzeug eine minimale Fahrzeughöhe aufweist, welche infolge des Schwerpunkts eines vollen Behälters gering bleibt, was höchst nützlich für die Stabilität des Fahrzeuges ist.
  • Wenn in einer weiteren bevorzugten Weise in der ersten Stellung des Kipprahmens die Drehpunkte der äußeren Kipparme in oder außerhalb und weg von einer senkrechten Ebene durch eine Radachse des Paares Räder hindurch liegen, ist im wesentlichen keine zusätzliche Energie zum Kippen des Kipprahmens in die Kippstellung erforderlich, da die Kippkraft von dem vollen Behälter geschaffen wird.
  • Um einen stabilen Verlauf der Kippbewegung bei einem vollen Behälter zu schaffen, wird ferner empfohlen, daß beide äußere Kipparme ein Kippjoch bilden. Dies verhindert, daß der Kipprahmen verwunden wird.
  • Wenn in bevorzugter Weise ein Rückstellzylinder einerseits mit dem Kipprahmen und andererseits mit dem Fahrzeugrahmen verbunden ist und über eine Verbindungsleitung mit einem Akkumulator verbunden ist, der mit Flüssigkeit und Gas gefüllt ist, kann die Energie, die während des Kippens des Kipprahmens freigegeben wird, vorübergehend in dem Akkumulator gespeichert werden, und ein Zurücksetzen des Kipprahmens, möglicherweise nach dem Aufsetzen eines Behälters, kann mit der gespeicherten Energie durchgeführt werden. Eine separate Einrichtung zum Erzeugen von Energie für das Rückstellen des Kipprahmens kann daher weggelassen werden. Wenn in einer weiteren bevorzugten Weise eine Drossel in der Verbindungsleitung eine Kolbenbohrung aufweist, können die Kippbewegung und die Rückstellbewegung einstellbar und stufenweise durchgeführt werden. Um ein unerwünschtes Kippen des Kipprahmens zu vermeiden, wird ferner empfohlen, daß eine Verriegelung zum Verriegeln des Kipprahmens an dem Fahrzeugrahmen mit einem Ventil verbunden ist, welches in der Verbindungsleitung zwischen dem Rückstellzylinder und dem Akkumulator angeordnet ist.
  • Da die Plazierung des Kipprahmens üblicherweise nicht viel Raum ermöglicht, der für die Einrichtung zum Antrieb beispielsweise des Drehtisches verfügbar ist, aber ein Kippen des Kipprahmens so wenig wie möglich behindert werden soll, wird ferner empfohlen, daß die Antriebseinrichtung des Drehtisches über ein trennbares Getriebe mit dem Antrieb des Fahrzeuges verbunden ist.
  • Wenn das Fahrzeug mit einem einzigen lenkbaren Rad versehen ist und das Fahrzeug in einfacher Weise unter Verwendung dieses lenkbaren Rades lenkbar sein muß, wird weiter empfohlen, daß das Fahrzeug mit einem einzigen lenkbaren Rad versehen ist, das an dem Fahrzeugrahmen über eine Achse montiert ist und über ein Lenkgetriebe mit einer Lenkvorrichtung drehbar um die Achse verbunden ist. Mit der Lenkvorrichtung kann das Lenken leicht von vorn und von beiden Seiten des Fahrzeuges durchgeführt werden, wenn in einer weiteren bevorzugten Weise das Lenkgetriebe ein Zahnrad aufweist, welches mit einem Handhebel steuerbar ist und welches mit einem Zahnrad des lenkbaren Rades gekuppelt ist.
  • Wenn das Fahrzeug gemäß der Erfindung einen vollen Behälter an der hinteren Seite des Fahrzeuges ablädt, kann vermieden werden, daß der volle Behälter vorübergehend den Weg zwischen dem Erntegut für das Zuführen eines leeren Behälters blockiert, wenn in einer weiteren bevorzugten Weise ein Anhänger mit einer Brücke vorgesehen ist, mit welcher ein Behälter, der auf dem Anhänger plaziert ist, auf dem Drehtisch plaziert werden kann. Die Länge eines derartigen Anhängers kann durch Plazieren des leeren Behälters auf diesen an seiner Seite begrenzt werden, da die Höhe des Behälters geringer als die Breite oder die Länge des Behälters ist. In diesem Fall wird empfohlen, daß die Brücke eine Schwenkbrücke ist, mit welcher ein Behälter, der an einer Seite plaziert ist, mit seinem Behälterboden auf den Drehtisch geschwenkt werden kann.
  • Die erwähnten und andere Merkmale des Fahrzeuges und eines Anhängers gemäß der Erfindung werden nachfolgend im Lichte einer Ausführungsform weiter erläutert, die nur ein Beispiel wiedergibt, wobei auf die beigefügte Zeichnung Bezug genommen wird.
  • In der Zeichnung zeigen:
  • Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines Fahrzeuges mit Anhänger gemäß der Erfindung;
  • Figur 2 das Detail II aus Figur 1 in einem größeren Maßstab;
  • Figur 3 eine Ansicht entlang des Pfeils III aus Figur 1 mit dem Kipprahmen in Kippstellung;
  • Figur 4 und 5 schematische Seitenansichten des Fahrzeuges mit dem Kipprahmen in der ersten bzw. der zweiten Kippstellung;
  • Figur 6 einen Schnitt des Kipprahmens in seiner ersten Stellung in einem größeren Maßstab; und
  • Figur 7 eine teilweise weggebrochene, perspektivische Ansicht des Details VII aus Figur 1 in einem größeren Maßstab.
  • Das Fahrzeug 1 gemäß der Erfindung weist ein vorderes lenkbares Rad 2 und ein Paar hintere Räder 3 und 4 auf. Die Räder 3 und 4 sind über einen Motor 5, eine Antriebswelle 6 und ein Differential 7 antreibbar.
  • Das Fahrzeug weist ferner einen Fahrzeugrahmen 8 auf, an welchem die Ernteeinrichtung montiert ist. Diese Ernteeinrichtung weist Zuführförderbänder 10 für die geernteten Früchte 11, wie Äpfel, und ferner ein Hilfsförderband 12 und ein Entladeförderband 13 auf, welches die Früchte 11 in einen Behälter 14 hineinlädt. Der letztere kann auf einem Drehtisch 15 plaziert sein, welcher zum Drehen von einem Kipprahmen 16 abgestützt ist, welcher zum Kippen über eine Kippeinrichtung 17 mit dem Fahrzeugrahmen 8 verbunden ist. Über einen Schlepparm 18 ist ein Anhänger 19 mit dem Fahrzeug 1 verbunden. Der Anhänger 19 weist einen Rollenförderer 20 auf, auf welchem eine Anzahl von leeren Behältern 21 an einer Seite 22 plaziert sind. Über eine Schwenkbrücke 24, welche mittels eines Zylinders 23 betätigt werden kann, kann ein leerer Behälter 21 mit seinem Boden 25 auf dem Drehtisch 15 plaziert werden. Zuvor wird der Drehtisch 15 von einem Behälter 26, der mit geernteten Früchten gefüllt ist, freigemacht, welcher unter dem Anhänger 19 über einen Raum, der zwischen den angehobenen Stützen 27, 28 des Anhängers 19 liegt, hindurchtritt. Die Figuren 2-5 zeigen ausführlicher den Aufbau und den Betrieb des Fahrzeuges 1 gemäß der Erfindung.
  • Die Kippeinrichtung 17 zum Kippen des Kipprahmens 16 weist innere Kipparme 28 und 29, die an jeder Seite des Kipprahmens 16 angeordnet sind, und äußere Kipparme 30 und 31 auf, welche zu einem Kippjoch 32 verbunden sind. Dieses letztere ist einerseits in den Rahmenwangen 33 und 34 über die Achsen 35 und 36 und andererseits an dem Kipprahmen 16 über die Blöcke 37 und 38 über eine gemeinsame Achse 39 montiert.
  • Die inneren Kipparme 28 und 29 sind einerseits an der Achse 40 der Rahmenwangen 33 und 34 und andererseits an den Achsen 41 und 42 des Kipprahmens 16 montiert.
  • Die Stellung der Achsen 35 und 39 eines äußeren Kipparmes und die relativen Stellungen der Achsen 40 und 41 des inneren Kipparmes 28 jeweils relativ zu einer Radachse 43 sind in den Figuren 4 und 5 deutlich gezeigt.
  • Die Achsen oder Drehpunkte 35 und 39 liegen in diesem Fall in einer senkrechten Ebene 44, die durch die Radachse 43 hindurchtritt.
  • Während des Kippens des Kipprahmens 16 in die Kippstellung, die in Figur 5 gezeigt ist, werden die Achsen 39 und 41 entlang von Bögen 45 und 46 verschoben, so daß, wenn sich der Kipprahmen an einem Boden 47 abstützt, der Boden des Behälters 14, welcher seitlich von dem Drehtisch 15 in einer Stellung oberhalb der beiden hinteren Räder 3 und 4 absteht, über und an den Rädern 3 und 4 vorbeigeht. Während dieser Kippbewegung wird der verlängerte Drehtisch 15 in der Stellung, die in Figur 2 gezeigt ist, mittels einer Verriegelung 48 verriegelt.
  • Der Schwerpunkt 49 des Behälters 14 liegt hinter der Radachse 43, so daß während des Kippens das Fahrzeug selbst nicht kippt. Da der Schwerpunkt 49 hinter den Achsen 35 und 39 liegt, wird die Kippbewegung aus ihrem eigenem Antrieb nach dem Freigeben der Verriegelung 48 in Gang gesetzt. Die Geschwindigkeit der Kippbewegung wird unter Verwendung eines Rückstellzylinders 50 gesteuert, dessen Kolbenstange 51 in einem Halter 52 montiert ist, welcher an dem Kippjoch 32 festgelegt ist. Der Zylinder ist an der Achsendabschnitten 53 in einem Stützrahmen 54 kippbar montiert. Der Zylinder so ist mit einem Lufteinlaß 55 (Figur 6) und einem Kolben 56 versehen, welcher mit der Kolbenstange 51 verbunden ist und eine Zylinderkammer 57 abtrennt, die mit Öl gefüllt ist. Die Zylinderkammer ist über eine enge Kolbenstangenbohrung 58, ein Ventil 59 und einen Verbindungsschlauch 60 mit einem Akkumulator 61 verbunden, der mit Öl 62 und Luft 63 gefüllt ist. Über ein Ventil 64 kann Luft 63 in den Akkumulator hineingelassen werden und aus diesem herausgelassen werden.
  • Nach dem Freigeben des Kipprahmens 16 mittels der Verriegelung 65, welche in Öffnungen 66 in dem Fahrzeugrahmen 8 eingreift, wobei das Ventil 59 über die Stange 67 gleichzeitig geöffnet wird, kann der Kipprahmen 16 in die Kippstellung kippen, die in Figur 5 gezeigt ist, wobei die Bewegung durch durch den verzögerten Öltransport besonders über die Kolbenstangenbohrung 58 zu dem Akkumulator 61 hin verlangsamt wird. Ein Druck, der dadurch aufgebaut wird, von etwa 5-6 Atmosphären bis etwa 20 Atmosphären liegt in dem Akkumulator vor. Nachdem der Behälter 14 abgeladen ist, ist dieser Druck ausreichend, um den Kipprahmen 16 in die Stellung zurückzusetzen, die in Figur 4 gezeigt ist.
  • Der Kipprahmen 16 weist eine Antriebseinrichtung 68 in Form zweier Rollen 60 und 70 mit einem Riemen 71 auf, der um diese herumgezogen ist, wodurch der Drehtisch, der mit zwei Lagern 72, 73 auf dem Achsendabschnitt 74 montiert ist, über den Motor 5 antreibbar ist. Für diesen Zweck ist die Rolle 69 mit der Motorwelle 78 über ein trennbares Getriebe 75 in Form von Kegelrädern 76 und 77 verbunden.
  • Das Fahrzeug 1 ist mit einem einzigen lenkbaren Rad 2 versehen, welches in einem Joch 79 aufgenommen ist und über einen Achsendabschnitt 80 in einer Platte 81 des Fahrzeugrahmens 8 montiert ist. Mit dem Joch 69 ist ein Radkranz 82 verbunden, um welchen zwei Ketten 83 und 84 herumgezogen sind. Mit der Kette 84 wirkt ein Ritzel 85 zusammen, welches in einer Lenkvorrichtung 86 montiert ist, welche um den Achsendabschnitt 80 herum drehbar ist. Die boxartige Lenkvorrichtung 86 weist ferner ein Zahnrad 87 auf, welches darin montiert ist und mit einer Kette 88 versehen ist, welche auch um ein Zahnrad 89 herumgezogen ist, das mit dem Ritzel 85 verbunden ist. Die Lenkvorrichtung weist ferner einen Handhebel 90 auf, mit welchem ein Hebel 92 betätigt werden kann, welcher um einen Bolzen 98 herum kippbar ist, mit welchem ein Zapfen 94 aus einem Ring von Öffnungen 95 heraus angehoben werden kann. Der Hebel 92 ist mittels einer Feder 91 in eine Stellung vorgespannt, in welcher der Zapfen 94 auf den Ring von Öffnungen 95 gedrückt wird. Nach dem Anheben des Zapfens 94 unter Verwendung des Handhebels 90 kann eine Drehung gemäß dem Pfeil 96 durchgeführt werden, wodurch das Ritzel betätigt werden kann und das lenkbare Rad 2 relativ zum Fahrzeugrahmen 8 gedreht werden kann. Eine Drehung der boxartigen Lenkvorrichtung 86 wird hierbei vermieden, da eine Sperrklinke 96 in eine Öffnung 97 eingreift. Wenn das Fahrzeug 1 an einem Schlepparm 98 nach vorn gezogen wird, ist die Lenkvorrichtung 86 dann durch Verriegeln der Stellung, in welcher der Zapfen 94 durch Plazieren eines Bolzens in eine Bolzenöffnung 98 angehoben ist, außer Betrieb gesetzt.

Claims (12)

1. Fahrzeug (1), mit einem Fahrzeugrahmen (8), der mit vorderen (2) und hinteren (3, 4) Rädern versehen ist; einem Drehtisch (15) zum drehbaren Aufnehmen eines Behälters (14), der sich über einem Paar der Räder (3, 4) erstreckt; und einem Kipprahmen (16), welcher den Drehtisch (15) drehbar abstützt und welcher über eine Kippeinrichtung (17) mit dem Fahrzeugrahmen (8) verbunden ist und zwischen einer ersten Stellung, in welcher sich der Behälter (14) auf dem Drehtisch (14) drehbar abstützt, und einer zweiten gekippten Stellung, in welcher der Behälter nach unten zum Boden hin einen Winkel bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützfläche des Drehtisches (15) sowohl in der ersten und der zweiten Stellung als auch beim Bewegen zwischen diesen außerhalb einer Umgrenzungslinie liegt, die von dem Paar Räder (3, 4) definiert ist.
2. Fahrzeug (1) nach Anspruch 1, wobei der Kipprahmen (16) zwischen dem Paar Rädern (3, 4) angeordnet ist und die Kippeinrichtung (17) äußere und innere Kipparme (28, 31) aufweist, die an jeder Seite des Kipprahmens (16) angeordnet sind, wobei die Arme (28, 31) an dem Fahrzeugrahmen (8) und an dem Kipprahmen (16) drehbar montiert sind und derart positioniert sind, daß während des Kippens des Kipprahmens (16) der Behälter (14), der sich über dem Paar Räder (3, 4) erstreckt, über und an diesen Rädem vorbeigeht.
3. Fahrzeug nach Anspruch 2, wobei in der ersten Stellung des Kipprahmens (16) die Drehpunkte der äußeren Kipparme (30, 31) in oder außerhalb und weg von einer senkrechten Ebene durch eine Radachse des Paares Räder (3, 4) hindurch liegen.
4. Fahrzeug (1) nach Anspruch 3, wobei beide äußere Kipparme (30, 31) ein Kippjoch (32) bilden.
5. Fahrzeug (1) nach Anspruch 3 oder 4, wobei ein Rückstellzylinder (50) einerseits mit dem Kipprahmen (16) und andererseits mit dem Fahrzeugrahmen (8) verbunden ist und über eine Verbindungsleitung (60) mit einem Akkumulator (61) verbunden ist, der mit Flüssigkeit und Gas gefüllt ist.
6. Fahrzeug (1) nach Anspruch 5, wobei eine Drossel (59) in der Verbindungsleitung (60) eine Kolbenbohrung (58) aufweist.
7. Fahrzeug nach Anspruch 5 oder 6, wobei eine Verriegelung (65) zum Verriegeln des Kipprahmens (16) an dem Fahrzeugrahmen (8) mit einem Ventil (59) verbunden ist, welches in der Verbindungsleitung (60) zwischen dem Rückstellzylinder (50) und dem Akkumulator (61) angeordnet ist.
8. Fahrzeug (1) nach den Ansprüchen 1-7, wobei die Antriebseinrichtung (5) des Drehtisches (15) über ein trennbares Getriebe (75) mit dem Antrieb des Fahrzeuges verbunden ist.
9. Fahrzeug (1) nach den Ansprüchen 1-8, wobei das Fahrzeug mit einem einzigen lenkbaren Rad (2) versehen ist, das über eine Achse (80) an dem Fahrzeugrahmen (8) montiert ist und über ein Lenkgetriebe (85) mit einer Lenkvorrichtung (86) drehbar um die Achse verbunden ist.
10. Fahrzeug (1) nach Anspruch 9, wobei das Lenkgetriebe ein Zahnrad (87) aufweist, welches mit einem Handhebel steuerbar ist und welches mit einem Zahnrad des lenkbaren Rades (89) gekuppelt ist.
11. Fahrzeug (1) nach den Ansprüchen 1-10, welches mit einem Anhänger (19) versehen ist, welcher mit einer Brücke (24) versehen ist, mit welcher ein Behälter (21), der auf dem Anhänger (19) plaziert ist, auf dem Drehtisch (15) plaziert werden kann.
12. Fahrzeug (1) nach Anspruch 11, wobei die Brücke eine Schwenkbrücke (24) ist, mit welcher ein Behälter (21), der an einer Seite plaziert ist, mit seinem Behälterboden auf den Drehtisch (15) geschwenkt werden kann.
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