DE692786C - Verfahren zum Verleimen von Werkstuecken unterschiedlicher Haerte - Google Patents

Verfahren zum Verleimen von Werkstuecken unterschiedlicher Haerte

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DE692786C
DE692786C DE1938G0097830 DEG0097830D DE692786C DE 692786 C DE692786 C DE 692786C DE 1938G0097830 DE1938G0097830 DE 1938G0097830 DE G0097830 D DEG0097830 D DE G0097830D DE 692786 C DE692786 C DE 692786C
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DE
Germany
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layer
soft
gluing
hard
pressure
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Expired
Application number
DE1938G0097830
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Willy Luety
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
TH Goldschmidt AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B27/00Layered products comprising a layer of synthetic resin
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/04Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verleimen von Werkstücken u nterschiedlicher Härte In der Verleirnungstechnik ist die Aufgabe zu lösen, Werkstücke unterschiedlicher Härte mittels härtbarer Kunstharzleime zu verleimen. Harthölzer bzw. hochverdichtete Hölzer, Metall- und Kunstharzschichten u. dgl. benötigen zur guten Verleimung einen hohen Preßdruck, der z. B. bei hochverdichtetem Holz dem bei seiner Herstellung angewändten gleichkommt. Die Lösung der vor-stehend erwähnten Aufgabe bereitet daher Schwierigkeiten, weil der Preßdruck, der aufgewandt werden muß, um den Leim bei der Abbindung in feste Verbindung mit den Werkstücken zu bringen, so hoch ist, daß das Werkstück minderer Härte zusammengestaucht und da-durch, wenn es sich z. B. um ein Weichholz handelt, in ein Hartholz verwandelt wird. Es kommen aber Fälle vor, in denen es erwünscht ist, harte Werkstücke mit weichen zu verleimen, z. B. Metall, Hartpapier, Kunstharz oder Hartholz mit Weichholz oder weichen Fase'rstoffen, ohne daß das Weichholz oder der Faserstoff durch den Stauchdruck der Presse ebenfalls in ein Hartholz bzw. Hartfaser übergeführt wird. Ein solcher Fall ist z. B. die Herstellung von Propellern, deren innere, mit der Welle zu verbindenden Schichten möglichst aus hartem Preßholz hergestellt Werden müssen, während die äußeren Schichten aus einem weicheren Holz bestehen können. Die Verbindung dieser harten Schichten mit den weichen ist äußerst schwierig.
  • Durch vorliegende Erfindung wird diese Aufgabe gelöst. Sie besteht darin, daß man auf das harte oder hochkomprimierte Werkstück zunächst nach bekanntem VÜfahren eine Schicht weichen Stoffes, z. B. ein Pappelholzfurnier, auf leimt, wobei man in bekannter Weise den für die Abbindung des Kunstharzes und für die feste Verbindung des Furnieres mit dem harten Werkstück erforderlichen hohen Druck anwendet. Da-durch wird das weiche Furnier zus?immengestaucht und gehärtet. Soll auf diese gehärtete Schicht eine neue weichere Schicht aufgeleimt werden, so muß zum mindesten der Preßdruck angewendet werden, der dem Härtungsgrad der bereits verleimten Schicht, also dem bei d#e #jL
    Verleimung dieser Schicht angewenddLrM,;
    Druck entspricht. Auf diese Weise üräq 4
    aber auch bei dem neuen Verleimungsv angl die neue weiche Schicht in gleicher Weist gehärtet werden, wie dies bei dem vorhergehenden Verleimungsvorgang für das weiche Furnier der Fall war. Um dies zu verhindern, wird erfindungsgemäß das durch die vorhergehen-den Verleimungsvorgänge zusammengestauchte und erhärtete Furnier wieder erweicht, z. B. durch Dämpfen, wodurch es seine ursprüngliche weiche und poröse Struktur wie-der erhält, ohne daß aber die Verbindung mit der harten Grundschicht gelockert wird. Auf die so erhaltene, fest mit der Grundschicht verbundene weiche Hilfsschicht wird dann das Werkstück geringerer Härte aufgeleimt, wobei man einen niedrigeren Druck anzuwenden braucht" der gerade genügt, um das weichere Werkstück mit der, aufgelockerten Hilfsschicht zu verbinden, ohne daß hierbei ein Zusammenstauchen dieser Schichten stattfindet. Man erhält auf diese Weise eine gute und feste Verbindung eines harten oder hochkomprimierten Werkstückes, z. B. eines Preßholzstückes, mit einer weicheren Stoffschicht durch Zwischenschaltung einer weichen Hilfsschicht, die vorübergehend zusaminengestaucht war, -um sie mit der harten Schicht gut zu verleimen, die dann aber wieder aufgelockert wurde, um sie auch mit der weichen Schicht bei niedrigerem Preß-.druck verbinden zu können.
  • Als Bindemittel werden härtbare Kunstharzleime benutzt, die z. B. in Filmforrn zwischen die zu verbindenden Flächen gebracht werden. Die Abbindung dieser Leime geschieht durch Druck und Wärme. Der Druck wird, wie gewöhnlich, durch eine Presse erzeugt, in die die zu verleirnenden Werkstücke eingebracht werden, und die Wärmeerzeugung erfolgt entweder durch Heizung der Preßplatten oder aber, wenn es sich um die Verleirnung dicker Körper handelt, durch elektrische Erhitzung der Leimfugen durch Einbringung von Drahtnetzen oder ähnlicher elektrisch heizbarer Körper in diese.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Auf einen aus einer Anzahl von Hartholzfurnieren, z. B. Buchenholzfurnieren, durch Verleimung und Zusammenpressen hergestellten harten Schichtkörper a wird auf beiden Seiten je ein Weichholzfurnier b aufgeleimt. Als Leim wird ein Klebefifin c benutzt, der aus einem mit einem härtbaren Kunstharz getränkten porösen Träger besteht. #Pie Verleimung erfolgt in Pressen, deren t reßplatten heizbar sind. Der Preßdruck 'ird so hoch gewählt, daß eine feste Verbindung der Weichholzfurnierplatten b mit dem Hartholzschichtkörpera erfolgt. Dabei werden die Furnierplatten b zusaminengestaucht, Nach der Herausnahme aus,der Presse werden die Furnierplatten b'durch Dämpfung wieder erweicht, wodurch aber ihre feste Verbindung mit dem Schichtkörper a nicht gelockert wird. Die Furnierplatten b werden dann mit je einem Drahtklebefilm d abgedeckt. Auf die Drahtklebefilmed werden dann dieWeichholzlagen e aufgebracht. Der ganze Stapel wird dann in eine Presse eingebracht und elektrischer Strom durch die Drahtnetze der Klebefilme d geleitet. Der Klebstoff der Drahtklebefilme erweicht. dann wieder durch die Widerstandserhitzung der Drahtnetze, geht dann aber bald durch weitere Erhitzung in den festen und unlösbaren Endzustand über, wobei er durch den Druck der Presse die Weichholzlagen e mit den Hilfsfurnierplatten b fest verbindet.
  • Handelt es sich um die Aufleimung einer oder weni-er dünner Weichholzplatten oder Furniere auf den harten Grundkörper, so kann man den Drahtklebefilm ganz fortlassen und die Weichholzplatten oder Furniere mit einem gewöhnlichen härtbaren Klebefilm auf die Hilfsschicht aufleimen, wobei man dann mit heizbaren Preßplatten arbeiten muß.
  • Das Verfahren kann in gleicher Weise auch für die Verleimung von Metall, Kunstharz oder ähnlichen harten Werkstoff en mit weichen Werkstoffen, wie Holz, Faserstoff, Papier o. dgl., angeuvendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Verleimen von Werkstoffen unterschiedlicher Härte, bei dem auf das harte oder hochverdi#Iitete Werk-Stück, wie Hartholz, Metall, Hartpapier u. dgl., eine Schicht weichen Stoffes, z.B. weiches Pappelholz, Faserstoff o. dgl., unter hohem Preßdruck aufgeleimt ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese durch das Pressen erhärtete Schicht (b) durch Dämpfen wieder aufgeweicht und dann auf diese unter geringerem Preßdruck der Werkstoff (e) geringerer Härte aufgeleimt wird.
DE1938G0097830 1938-05-10 1938-05-11 Verfahren zum Verleimen von Werkstuecken unterschiedlicher Haerte Expired DE692786C (de)

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FR853224D FR853224A (fr) 1938-05-10 1939-04-19 Procédé pour le collage de pièces de bois de duretés différentes, au moyen de colles de résines artificielles durcissantes
US271367A US2261264A (en) 1938-05-10 1939-05-02 Manufacture of laminated products

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