DE692773C - Mappe fuer Arbeitspapiere - Google Patents

Mappe fuer Arbeitspapiere

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Publication number
DE692773C
DE692773C DE1938H0156192 DEH0156192D DE692773C DE 692773 C DE692773 C DE 692773C DE 1938H0156192 DE1938H0156192 DE 1938H0156192 DE H0156192 D DEH0156192 D DE H0156192D DE 692773 C DE692773 C DE 692773C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folder
papers
card
parts
fastening means
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938H0156192
Other languages
English (en)
Inventor
Willibald Herkenroth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILLIBALD HERKENROTH
Original Assignee
WILLIBALD HERKENROTH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILLIBALD HERKENROTH filed Critical WILLIBALD HERKENROTH
Priority to DE1938H0156192 priority Critical patent/DE692773C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE692773C publication Critical patent/DE692773C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F7/00Filing appliances without fastening means

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

Die Verwaltung von Arbeitspapieren, wie Arbeitsbuch, Steuerkarte, Mitgliedsbuch der DAF., Invalidenkarte bzw. Versicherungskarte für Angestellte und gegebenenfalls auch der Urlaubskarte (Baugewerbe), bereitet Schwierigkeiten und wird in den einzelnen Betrieben nach ganz verschiedenen "Gesichtspunkten (Ordnungsbegriffen) vorgenommen. Vielfach werden diese einzelnen Karten, Bücher und Papiere getrennt voneinander aufbewahrt, und für Personen, die eine Prüfung dieser Papiere vornehmen wollen, ist es schwer, in kurzer Zeit einen Überblick darüber zu gewinnen, ob die Papiere vollzählig und in der richtigen Weise verwaltet vorliegen.Dabei ist zu berücksichtigen, daß diese Papiere in ruhende Papiere und bewegte Papiere zerfallen, d. h. Papiere, bei denen während der Beschäftigung nichts zu veranlassen ist, bzw. solche, bei welchen während der Beschäftigungszeit nach den gesetzlichen Bestimmungen Marken zu kleben sind.
-Die genannten Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt, indem eine Mappe für Arbeitspapiere geschaffen ist, die es ermöglicht, alle Papiere eines Beschäftigten zusammenzufassen, für die Prüfung der Papiere und Klebung der einzelnen Marken in ihren wesentlichen Teilen sichtbar zu machen und für die Klebung möglichst praktisch darzureichen.
Es sind allerdings in Mappen bereits Schlitze bekannt, welche zum Befestigen· von Blättern dienen, ferner sind schon Gummibänder zum Halten von Papierblocks verwendet worden. Beim Erfindungsgegenstand werden diese an sich bekannten Befestigungsmittel aber im Rahmen einer neuen Gesamtkombination verwendet.
Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß bei einer Mappe für Arbeitspapiere von den beiden Faltteilen der Mappe einer als · nur zweiseitig offene Tasche ausgebildet ist, welche auf der Außenseite durch Fenster
Teile der eingeschobenen Papiere erkennen läßt und auf der Innenseite Befestigungsmittel für eine auf diese Seite aufgelegte Karte aufweist, ferner der andere Faltteil innen Befestigungsmittel zweckmäßig nachgiebiger Art für ein aufgeschlagenes Buch, z. B. Gummiband, besitzt und außen Befestigungsmittel, beispielsweise Schlitze, für eine Karte aufweist.
ίο Durch das Zusammenfassen " sämtlicher Papiere in einer Mappe läßt sich die mit den einzelnen Papieren verbundene Arbeit (Kleben) leichter auf eine' Mehrzahl von Personen verteilen, ohne daß Gefahr besteht, daß die einzelnen Papiere verlorengehen oder verlegt werden, weil sie eben durch die Mappe, ohne daß sie daraus entfernt zu werden brauchen, zusammengehalten werden und trotzdem das Arbeiten an den einzelnen Paso pieren gestattet ist.
Die Erfindung ist an Hand der. beiliegenden Zeichnung beispielsweise und schematisch veranschaulicht. Es stellt dar:
Abb. ι die Vorderansicht einer Mappe nach der Erfindung,
Abb. 2 eine Rückansicht, Abb. 3 die Mappe in aufgeschlagenem Zustande,
Abb. 4 die Rückansicht der Mappe nach Abnahme der darauf angeordneten Papiere. In der Zeichnung bedeutet 1 den einen Faltteil und 2 den anderen Faltteil einer Faltmappe, welche Teile um eine Biegungskante 3 zusammengefaltet werden können. Erfindungsgemäß ist einer der beiden Faltteile, beim gezeichneten Ausfüh'rungsbeispiel der Faltteil 1, als eine Tasche 4 ausgebildet, die nur zweiseitig oder gegebenenfalls auch nur einseitig offen ist. Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel sind die Seiten 5 und 6 offen, während die Seiten 7 und 8 geschlossen sind. Die Tasche läßt durch Fenster 9 und 10 Teile der eingeschobenen Papiere erkennen. Zweckmäßig wird z. B. das Arbeitsbuch und die Steuerkarte so in die Tasche eingeschoben, daß bei 9 der Name auf dem Arbeitsbuch und bei 10 die wesentlichen Angaben der Steuerkarte, d.h. ebenfalls Name, Adresse und Familienstand, ersichtlich sind. Ein Blick auf die Mappe zeigt schon ohne weiteres, ob Arbeitsbuch und Steuerkarte vorhanden sind und beide Papiere von der gleichen Person stammen. Außerdem sind für die Bearbeitung schon wesentliehe Daten aus der Steuerkarte zu entnehmen.
Gegebenenfalls ist neben den Fenstern 9 und 10 noch ein weiteres Fenstern vorgesehen, welches eine Karte nach außen sichtbar werden läßt, auf welcher die wichtigsten Daten der verwalteten Person aufgezeichnet sind und den Annahmevorgang festlegt (Annahmeschein). Die Fenster sind aus dem Material der Tasche 4 ausgestanzt und zweckmäßig mit durchsichtigem Papier überklebt.
Auf der Innenseite 12 der Tasche 4 sind Befestigungsmittel, z. B. Schlitze 13, für eine auf diese Seite aufgelegte Karte 14, z. B. Urlaubskarte, vorgesehen. Dadurch wird die Urlaubskarte frei zugänglich gehalten, so daß jederzeit die einzelnen Felder 15 mit den vorgeschriebenen Marken beklebt werden können.
Der andere Faltteil 2 der Mappe weist innen Befestigungsmittel zweckmäßig nachgiebiger Art für ein aufgeschlagenes Buch auf. Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel dient für diesen Zweck ein Gummiband 17, welches ein aufgeschlagenes Mitgliedsbuch der DAF. festhält. Auch hier wird das 8<> Buch so offen gehalten, daß sofort ein Überblick über den Stand der geklebten Marken gegeben ist und es ferner möglich ist, jederzeit neue Marken zu kleben, ohne das Buch aus der Mappe entfernen zu müssen. Um diejenigen Felder bekleben zu können, die in der Nähe des Gummibandes sitzen, kann das Mitgliedsbuch in Richtung der Pfeile A und B etwas verschoben werden. Ferner ist auch erfindungsgemäß durch die Ausschnitte 9" 18 die Möglichkeit gegeben, auch das Gummiband in seitlicher Richtung der Pfeile A und B zu verschieben, indem diese Ausschnitte wesentlich breiter gewählt sind, als es der Breite des Gummibandes entspricht, wobei aber selbstverständlich Sorge getragen ist, daß das Gummiband seine Lage nicht wesentlich verändern kann.
Der Faltteil 2 weist auf seiner Außenfläche Befestigungsmittel, beispielsweise Schlitze 20, für eine Karte, z. B. Jnva^idenkarte 21, auf. Die Schlitze sind dabei erfindungsgemäß etwas langer gewählt, als es der Breite der Karte entspricht. Dies hat den Vorteil, daß · diese Karte in Richtung der Pfeile C und D verschoben werden kann, so daß diejenigen Felder, die in der Nähe des Gummibandes 17 sich befinden, mit Marken beklebt werden können, insbesondere als ja auch der Gummistreifen 17 seitlich verschoben werden kann.
Um die Mappe in geschlossenem Zustande so zu halten, daß bei Beförderung der Mappe nicht einzelne Papiere herausfallen, sind an den inneren freien Außenkanten der Faltteile ι und 2 Befestigungsmittel, z. B. Druckknöpfe, vorgesehen, von.denen die einen Teile bei 22 und die anderen Teile bei 23 angedeutet sind.
An der freien Außenkante des Faltteiles 2 ist zweckmäßig ein Reiterschema 24 zum Aufsetzen von Reitern vorgesehen, um die Mappe noch zusätzlich nach bestimmten Ord-
nungsbegriffen, ζ. B. Berufsklasse, Familienstand, oder Sonderheiten zu kennzeichnen, die durch besondere Gesetze bestimmt sind.
Auf derjenigen Seite, auf der Karten bzw. Bücher aufgelegt sind, die aus bestimmten Anlassen, z. B. beim Aufrechnen der Karten u. dgl., aus der Mappe entfernt werden müssen, wie dies z. B. bei der Invalidenkarte der Fall ist, ist an ihrer'Befestigungsstelle 25 ein Schema 26 vorgesehen, in dem die Tatsache der Entnahme und die Weitergabe der Karte bzw. die Quittung des Empfängers notiert wird.
Ein wesentlicher Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß es" sich um eine sogenannte neutrale Tasche handelt, die nach Herausnahme und Abgabe der Papiere, z. B. bei Auflösung des Arbeitsverhältnisses der betreffenden Person, ohne weiteres sofort wieder für eine andere Person verwendet werden kann.
Der Erfindungsgegenstand kann aus Pappe
o. dgl. gefertigt werden. ■ Es ist aber auch
. ohne weiteres eine Anfertigung aus teurerem, dafür aber festerem Material, Preßstoff o. dgl., möglich, weil die Tasche neutral ist, d. h. immer.wieder für andere Personen verwendet werden kann.
Besondere Vorteile bietet der Erfindungsgegenstand auch dadurch, daß die gesamten Papiere bei Änderung des Standortes des Beschäftigten, z. B. Übergang von einer Fabrikabteilung in eine andere oder bei Übergang des Beschäftigten an eine auswärtige Baustelle, dem betreffenden Sachbearbeiter der neuen Stelle gesammelt weitergegeben werden können, was bisher deswegen meist unterblieben ist, weil die Papiere eben gar nicht ohne weiteres zusammen waren.
Dies ist gerade für das Baugewerbe oder Bauten mit stark wechselnden Zu- und Abgängen- der Arbeiter von der allergrößten Bedeutung.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht darauf beschränkt, daß die Tasche 4 durch feste Verbindung der Taschenteile mit dem einen Faltteil gebildet ist, sondern diese Verbindung kann auch eine lösbare sein, z. B-durch Druckknöpfe, Einstecken von Zungen in entsprechende Schlitze u. dgl.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Mappe für Arbeitspapiere, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden Faltteilen der Mappe einer als nur zweiseitig offene Tasche ausgebildet ist, welche auf der Außenseite durch Fenster Teile der eingeschobenen Papiere erkennen läßt und auf der Innenseite Befestigungsmittel für eine auf diese Seite aufgelegte Karte aufweist, ferner der andere Faltteil innen Befestigungsmittel zweckmäßig nachgiebiger Art für ein aufgeschlagenes Buch,
z. B. Gummiband, besitzt und außen Befestigungsmittel, beispielsweise Schlitze, für eine Karte aufweist.
2. Mappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Außenseite der Tasche zwei kleinere Fenster für den Namen des Arbeitsbuches und wesentliche Teile der Steuerkarte, gegebenenfalls auch daneben noch ein größeres Fenster für personelle Angaben des Beschäftigten,
z. B. Annahmeschein, vorgesehen sind.
3. Mappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Befestigungsmittel,
z. B. Druckknöpfe, vorgesehen sind, durch welche die beiden Faltteile an ihren freien Außenkanten unter gewisser Pressung des Inhaltes der Mappe miteinander verbunden werden.
4. Mappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der freien inneren Außenkante des einen Faltteils ein Reiterschema angeordnet ist. .
5. Mappe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Gummischnüren oder -bändern zur Befestigung des Buches an der Innenseite des einen
. Faltteiles der Ausschnitt für die Gummischnüre oder -bänder wesentlich größer als deren Breite gewählt ist, so daß ein geringes seitliches Verschieben der Gummischnüre oder -bänder möglich ist. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1938H0156192 1938-06-18 1938-06-18 Mappe fuer Arbeitspapiere Expired DE692773C (de)

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DE (1) DE692773C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912086C (de) * 1948-10-26 1954-05-24 Dr Med Willi Gertz Sammelmappe
US3146004A (en) * 1962-04-26 1964-08-25 Julia L Gurney Note pad and holder therefor

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912086C (de) * 1948-10-26 1954-05-24 Dr Med Willi Gertz Sammelmappe
US3146004A (en) * 1962-04-26 1964-08-25 Julia L Gurney Note pad and holder therefor

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