DE692701C - Hochintensitaetsbogenlampe - Google Patents

Hochintensitaetsbogenlampe

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Publication number
DE692701C
DE692701C DE1937K0145722 DEK0145722D DE692701C DE 692701 C DE692701 C DE 692701C DE 1937K0145722 DE1937K0145722 DE 1937K0145722 DE K0145722 D DEK0145722 D DE K0145722D DE 692701 C DE692701 C DE 692701C
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DE
Germany
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arc lamp
swivel arm
coal
wheel
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Expired
Application number
DE1937K0145722
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English (en)
Inventor
Arthur Mueller
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Koerting und Mathiesen AG
Original Assignee
Koerting und Mathiesen AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/0084Controlling of arc lamps with stirrups or levers

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Hochintensitätsbogenlampe Die Erfindung bezieht sich auf.eine Hochintensitätsbogenlampe, insbesondere zur Verwendung bei Scheinwerfern, Kinoprojektionsanlagen, Filmaufnahmegeräten usw., mit ständig umlaufender positiver Kohle und- durch einen vom Regelwerk angetriebenen Schwenkarm vorgeschobener negativer Kohle. Da bei den bekannten Vorschubvorrichtungen dieser Art der Kohlenhalter für die negative Kohle eine Kreisbewegung ausführt, so befindet sich nach längerem Abbrand die Spitze der negativen Kohle nicht mehr in gleicher Höhe mit der Mitte des Kraters der positiven Kohle, sondern unterhalb desselben, so daß die Erhaltung eines einwandfreien Kraters in der positiven Kohle unmöglich ist. Um diesen Mangel zu beseitigen, schlägt die Erfindung vor, einen annähernd geradlinigen Vorschub der negativen Kohle dadurch zu erreichen, daß der. die negative Kohle vorschiebende, an dem Kohlenhalter angelenkte Hebel mit einet besonderen Einrichtung zur Geradführung des Kohlenhalters, d. h. der in einer festen Führung sich vorschiebenden Kohle, kombiniert ist. Eine Verwirklichung dieser Lösung des Erfindungsgegenstandes wird nun dadurch erreicht, daß dieser Schwenkarm an einem auf der Regelwerksachse befestigten Rade exzentrisch in einem Punkt angelenkt und gleitend über eine feste Achse geführt, d. h. dem Schwenkhebel außer einer Schwenkbewegung gleichzeitig eine Schubbewegung erteilt ist und bei gleicher Richtung des Schwenkarmes mit dem ihn überdeckenden Exzenterradius das Längenverhältnis der unter- und oberhalb der Schwenkachse liegenden . Schwenkarmteile i : n und des Exzenterradius zum unteren Teil des Schwenkarmes i : (va + i) beträgt.
  • Die beschriebene Einrichtung zur Vorschubr egelung der negativen Kohle »ermöglicht es, statt einer starren Verbindung eine Reibungskupplung zwischen dem bzw. der Exzenterscheibe für den-Hebelarm und dem Regelwerksmotoi anzuordnen, so daß der Vorteil erreicht wird, den Hebelarm ohne Betätigung von Kurbeln durch eine Schubbewegung in jede beliebige Stellung zu bringen, was für das Auswechseln der Kohlestifte eine große Erleichterung und Zeitersparnis bedeutet. Um eine.Beschädigung des Kraters der positiven Kohle während des Zündvorganges zu vermeiden, wird erfindungsgemäß die durch den Zündmagneten herbeigeführte Axialverschiebüng der Elektrode derart :begrenzt, daß zur Herstellung der natürlichen Bogenlänge noch eine zusätzliche Schaltbewegung der Kohlenvorschubeinrichtung durch den umsteuerbaren Regelwerksmotor erforderlich ist.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung schematisch dargestellt: Auf der Grundplatte i der Bogenlampe befindet sich der Träger 2 für den umlaufenden Vorschübmechanismus 3 der positiven Kohleelektrode q., deren Längsachse mit der optischen Achse des betreffenden Gerätes zusammenfällt. Die durch eine Führung 5 hindurchgeführte negative Kohleelektrode 6 bzw. der sie einschließende Kohlenhalter 7 ist mit dem Hebelarm 8 gelenkig verbunden, welcher, über ein Lager g gleitend, exzentrisch im Punkte io mit einem um die Achse ii drehbaren Rad 12 verbunden ist. Dieses Rad z2 ist über eine Reibungskupplung, deren Federn bei 13 sichtbar sind, das gleichachsig mit ihm angeordnete Stirnrad 1q., die Schnecke 15 und das Stirnrad 16 mit dem durch das Stirnrad 17 angedeuteten Regelwerksmotor verbunden. Die Schnecke 15 ist in dem U-förmigen Rahmen 18 in. Richtung ihrer Achse verschieblich gelagert; die axiale Verschiebung der Schnecke 15 und damit eine Axialverschiebung der negativen Kohle 6 wird gegen den Druck der Federn ig und 2o durch den von dem nicht dargestellten Zündmagneten bewegten U-förmigen Teil 21 bewirkt: Die Schnecke 15 ist so angeordnet, daß sowohl durch ihre Bewegung in axialer Richtung als auch durch ihre durch den Regelwerksmotor veranlaßte Drehung eine Bewegung auf das Zahnrad 14 und damit auf das Rad 12 und den Hebelarm 8, d. h. auf die negative Kohle übertragen wird. Mit der negativen Kohle 6 ist, in den Kohlenhalter 7 eingelegt, ein zweiteiliger Kupferstreifen 22, an dessen unterem Ende die flexible Leitung 23 angeklemmt ist, verbunden. Die Zuführungsklemme befindet sich ebenso wie die ganze Regeleinrichtung für die negative Kohle in hinreichender Entfernung von dem positiven Krater und den sich erhitzenden Teilen der negativen Kohle.
  • Um nun eine Beschädigung des Kraters der positiven Kohle q. durch die bei Unterbrechung des Stromes erfolgende plötzliche Vorwärtsbewegung der negativen Kohle 6 zu verhindern, wird die Verschiebung - der Schnecke 15 durch den Zündmagneten so bemessen, daß -die Trennung der Elektrodenspitzen infolge dieser Bewegung für die Bildung der natürlichen -Bogenlänge noch nicht ganz ausreicht, sondern daß erst nach einigen Drehungen des Regelwerksmotörs die endgültige Bogenlänge erreicht wird. Wird nämlich dann der Strom unterbrochen, kann eine ruckartige Vorwärtsbewegung der negativen Elektrode in Richtung der positiven nur um den Betrag erfolgen, der durch die Schubbewegung der Schnecke bedingt ist. Die Zündung erfolgt dann mit der Drehung der Schnecke durch den umsteuerbaren Regelwerksmotor hinreichend vorsichtig, so daß keine Verletzung des Kraterrandes zu befürchten ist.

Claims (3)

  1. PÄTENTANSPRTJCHr": r. Hochintensitätsbogenlampe mit dauernd umlaufender positiver Kohle und durch einen vom Regelwerk bewegten Schwenkarm vorgeschobener negativer Kohle, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Schwenkarm (8) an einem auf einer Regelwerksachse (ii) befestigten Rad (1ä) exzentrisch in einem Punkt (io) angelenkt und gleitend über eine feste Achse (g) geführt ist.
  2. 2. Hochintensitätsbogenlämpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleicher Richtung des Schwenkarmes (8)' mit dem ihn überdeckenden Exzenterradius (i o, i i) und einem Längenverhältnis der unter- und oberhalb der Achse (g) gelegenen Schwenkarmteile von i : n sich der Exzenterradius zum unteren Teil des Schwenkarmes verhält wie i : (ya -f- i).
  3. 3. Hochintensitätsbogenlampe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Schwenkarm (8) für die negative Kohle verbundene, als Exzenterscheibe wirkende Rad (i2) mit dem Regelwerk über eine Reibungskupplung verbunden ist. q:. Hochintensitätsbogenlampe nach Anspruch i bis 3 mit einer durch die Axialversehiebung einer über ein Stirnrad (i4) mit. dem als Exzenterscheibe wirkenden Rad (i2) verbundenen Schnecke (i5) betätigten Zündvorrichtung, dadurch gekennzeichflet, daß diese Axialverschiebung derartig begrenzt ist, däß zur Herstellung der natürlichen Bogenlänge noch eine zusätzliche Drehung der Schnecke erforderlich ist.
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