DE69220197T2 - Vorrichtung zum Aufzeichnen/Wiedergeben eines Videosignals - Google Patents

Vorrichtung zum Aufzeichnen/Wiedergeben eines Videosignals

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DE69220197T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Aufzeichnungs- und Wiedergabe-Vorrichtung.
  • Herkömmlicherweise haben Fernsehgeräte normalerweise ein Bildseitenverhältnis von 4:3, wie dies in Fig. 9(a) gezeigt ist. Dementsprechend werden Videogeräte, die im Betrieb mit einen Fernsehgerät verbunden werden, z. B. Video-Magnetbandrecorder, derart hergestellt, daß sie an das Bildseitenverhältnis angepaßt sind.
  • Andererseits enthalten hochauflösende Fernsehgeräte, die in jüngster Zeit entwickelt worden sind, eine Anzahl von Abtastzeilen, die gleich dem Zweifachen derjenigen herkömmlicher Fernsehgeräte ist, und haben ein unterschiedliches Bildseitenverhältnis, nämlich 16:9, wie dies in Fig. 9(b) gezeigt ist. Dementsprechend kann ein Videobild, das von hoher Bildqualität ist und das Gefühl von Präsenz vermittelt, auf dem Bildschirm eines hochauflösenden Fernsehgeräts gewonnen werden. Indessen werden, da hochauflösende Fernsehgeräte zu Zeit erheblich teuer sind, Fernsehgeräte hergestellt, welche die gleiche Anzahl von Abtastzeilen (z. B. 525) wie diejenige herkömmlicher Fernsehgeräte, jedoch das unterschiedliche Bildseitenverhältnis von 16:9 haben.
  • Folglich müssen Video-Magnetbandrecorder ein Videosignal verarbeiten, bei den die Anzahl von Abtastzeilen (z. B.) 525 und das Bildseitenverhältnis 16:9 ist. Da indessen zur Zeit Fernsehgeräte vorherrschen, die das Bildseitenverhältnis von 4:3 haben, werden Video-Magnetbandrecorder hergestellt, die sowohl ein Videosignal, welches das Bildseitenverhältnis von 4:3 hat, als auch ein anderes Videosignal, welches das Bildseitenverhältnis von 16:9 hat, aufzeichnen und wiedergeben können.
  • In einem Video-Magnetbandrecorder des gerade beschriebenen Typs wird eine Bildseitenverhältnis-Information zum Unterscheiden zwischen den Bildseitenverhältnissen von 4:3 und 16:9 bei einem Steuerteil oder einem Vertikalaustastteil eines Videosignals in einem Überlagerungszustand aufgezeichnet.
  • Ein Video-Magnetbandrecorder, der zwei unterschiedliche Videosignale, welche die unterschiedlichen Bildseitenverhältnisse haben, in dieser Weise aufzeichnen und wiedergeben kann, ist normalerweise derart aufgebaut, daß Videosignale, welche die unterschiedlichen Bildseitenverhältnisse haben, in dem selben Übertragungsband verarbeitet werden.
  • In einem Video-Magnetbandrecorder des zuvor beschriebenen Typs wird, wenn ein Videosignal, welches das Bildseitenverhältnis von 4:3 hat, wie es aus Fig. 9(a) zu ersehen ist, aufzuzeichnen ist, ein vorbestimmter Überhöhungsimpuls addiert, um eine Kontur eines Bildes hervorzuheben, wie dies aus Fig. 10(a) zu ersehen ist.
  • Andererseits wird, wenn ein anderes Videosignal, welches das Bildseitenverhältnis von 16:9 hat, wie dies aus Fig. 9(b) zu ersehen ist, aufzuzeichnen ist, da es in dem selben Übertragungsband wie ein Videosignal, welches das Bildseitenverhältnis von 4:3 wie zuvor beschrieben hat, aufgezeichnet wird, das Videosignal in der horizontalen Richtung verkleinert, wie dies aus Fig. 10(b) zu ersehen ist, und es wird ein Überhöhungsimpuls ähnlich demjenigen, der zu einem Videosignal addiert wird, welches das Bildseitenverhältnis von 4:3 hat, zu dem Videosignal addiert.
  • Wie aus Fig. 11(a) zu ersehen, wird die Breite A eines Überhöhungsimpulses, wenn ein Videosignal, welches das Bildseitenverhältnis von 4:3 hat, auf dem Bildschirm eines Fernsehgeräts wiedergegeben wird, auf einen Wert eingestellt, bei dem die Bildqualität nicht verschlechtert wird.
  • Indessen wird, falls ein Videosignal, welches das Bildseitenverhältnis von 16:9 hat, unter dieser Bedingung auf dem Bildschirm des Fernsehgeräts, wie aus Fig. 11(b) zu ersehen, wiedergegeben wird, das Bild in der horizontalen Richtung gedehnt, und außerdem wird die Breite B des Überschwingimpulses in der horizontalen Richtung gedehnt. Folglich wird die Bildqualität verschlechtert.
  • Ein ähnliches Phänomen tritt nicht nur bei einem Überschwingimpuls, sondern auch bei irgendeinem anderen Faktor der Bildqualität, wie bei einer Überschwingsignal oder einer Rauschkomponente, auf.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist eine Aufzeichnungs- und Wiedergabe-Vorrichtung vorgesehen zum Aufzeichnen und Wiedergeben eines Videosignals, das ein erstes Bildseitenverhältnis hat, und eines anderen Videosignals, das ein zweites Bildseitenverhältnis hat, welches größer als das erste Bildseitenverhältnis ist, mit einem Wiedergabemittel zum Wiedergeben eines Videosignals, einen Mittel zum Erfassen eines Helligkeitssignals des wiedergegebenen Videosignals, einem Wiedergabe- und Erfassungsmittel zum Wiedergeben und Erfassen einer Bildseitenverhältnis-Information und einem Spitzenwertbildungsmittel zum Addieren eines Überhöhungsimpulses oder eines Überschwingsignals zu dem erfaßten Helligkeitssignal mit einer vorbestimmten Spitzenwertbildungsfrequenz, wobei das Spitzenwertbildungsmittel in der Lage ist, die Spitzenwertbildungsfrequenz in Übereinstimmung mit der Bildseitenverhältnis-Information aus dem Wiedergabe- und Erfassungsmittel umzuschalten.
  • Demzufolge kann die Breite eines Überhöhungsimpulses oder eines Überschwingsignals, das auf ein Videosignal angewendet wird, welches das zweite Bildseitenverhältnis hat, kleiner als die Breite eines Überhöhungsimpulses oder eines Überschwingsignals gemacht werden, das auf ein anderes Videosignal angewendet wird, welches das erste Bildseitenverhältnis hat.
  • In der zuvor angegebenen Aufzeichnungs- und Wiedergabe-Vorrichtung wird die Spitzenwertbildungsfrequenz des Spitzenwertbildungsmittels in Übereinstimmung mit einem Bildseitenverhältnis umgeschaltet, das durch die Bildseitenverhältnis-Information des Videosignals repräsentiert ist. Folglich kann, wenn das Videosignal das zweite Bildseiten verhältnis hat, welches größer als das erste Verhältnis ist, die Breite eines Überhöhungsimpulses oder eines Überschwingsignals, das auf das Videosignal angewendet wird, verringert werden. Folglich erscheint selbst dann, wenn das Videosignal auf dem Bildschirm eines Fernsehgeräts angezeigt wird, der Überhöhungsimpuls oder das Überschwingsignal innerhalb einer angemessenen Breite. Als Ergebnis kann eine ansonsten mögliche Verschlechterung der Bildqualität, die durch den Überhöhungsimpuls oder das Überschwingsignal verursacht wird, verhindert werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist eine Aufzeichnungs- und Wiedergabe-Vorrichtung vorgesehen zum Aufzeichnen und Wiedergeben eines Videosignals, das ein erstes Bildseitenverhältnis hat, und eines anderen Videosignals, das ein zweites Bildseitenverhältnis hat, welches größer als das erste Bildseitenverhältnis ist, mit einem Wiedergabemittel zum Wiedergeben eines Videosignals, einem Mittel zum Erfassen eines Helligkeitssignals des wiedergegebenen Videosignals, einem Wiedergabe- und Erfassungsmittel zum Wiedergeben und Erfassen einer Bildseitenverhältnis-Information und einem Rauschunterdrückungsmittel zum Unterdrücken von Rauschkomponenten des erfaßten Heiligkeitssignals, wobei das Rauschunterdrückungsmittel in der Lage ist, seine Rauschunterdrückungs-Charakteristik in Übereinstimmung mit der Bildseitenverhältnis-Information aus dem Wiedergabe- und Erfassungsmittel umzuschalten.
  • Demzufolge kann die Breite von Rauschkomponenten eines Videosignals, welches das zweite Bildseitenverhältnis hat, kleiner als die Breite von Rauschkomponenten eines anderen Videosignals, welches das erste Bildseitenverhältnis hat, gemacht werden.
  • Mit der zuvor angegebenen Aufzeichnungs- und Wiedergabe- Vorrichtung wird die Rauschunterdrückungs-Charakteristik des Rauschunterdrückungsmittels in Übereinstimmung mit einen Bildseitenverhältnis, das durch die Bildseitenverhältnis-Information des Videobilds repräsentiert ist, umgeschaltet, so daß die Breite der Rauschkomponenten eines Videosignals, welches das zweite Bildseitenverhältnis hat, das größer als das erste Bildseitenverhältnis ist, kleiner als die Breite der Rauschkomponenten eines anderen Videosignals gemacht werden kann, welches das erste Bildseitenverhältnis hat. Folglich ist selbst dann, wenn ein Videosignal, welches das zweite Bildseitenverhältnis hat, das größer als das erste Bildseitenverhältnis ist, auf dem Bildschirm eines Fernsehgeräts angezeigt wird, die Breite von Rauschkomponenten des Bilds klein, und die Rauschkomponenten werden nicht hervorgehoben. Als Ergebnis kann eine ansonsten mögliche Verschlechterung der Bildqualität durch Rauschen verhindert werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist eine Aufzeichnungs- und Wiedergabe-Vorrichtung vorgesehen zum Aufzeichnen und Wiedergeben eines Videosignals, das ein erstes Bildseitenverhältnis hat, und eines anderen Videosignals, das ein zweites Bildseitenverhältnis hat, welches größer als das erste Bildseitenverhältnis ist, mit einem Wiedergabemittel zum Wiedergeben eines Videosignals, einem Mittel zum Erfassen eines Helligkeitssignals des wiedergegebenen Videosignals, einem Wiedergabe- und Erfassungsmittel zum Wiedergeben und Erfassen einer Bildseitenverhältnis-Information und einem Kammleitungsfiltermittel zum Entfernen von Rauschkomponenten des erfaßten Helligkeitssignals, wobei das Kammleitungsfiltermittel in der Lage ist, seine Kammleitungsfilter-Charakteristik in Übereinstimmung mit der Bildseitenverhältnis-Information aus dem Wiedergabe- und Erfassungsmittel umzuschalten.
  • Demzufolge kann die Breite von Rauschkomponenten eines Videosignals, welches das zweite Bildseitenverhältnis hat, kleiner als die Breite von Rauschkomponenten eines anderen Videosignals, welches das erste Bildseitenverhältnis hat, gemacht werden.
  • Mit der zuvor angegebenen Aufzeichnungs- und Wiedergabe- Vorrichtung wird die Kammleitungsfilter-Charakteristik des Kammleitungsfiltermittels in Übereinstimmung mit einem Bildseitenverhältnis, das durch die Bildseitenverhältnis- Information des Videobilds repräsentiert ist, umgeschaltet, so daß die Breite von Rauschkomponenten eines Videosignals, welches das zweite Bildseitenverhältnis hat, das größer als das erste Bildseitenverhältnis ist, kleiner als die Breite von Rauschkomponenten eines anderen Videosignals, welches das erste Bildseitenverhältnis hat, gemacht werden kann. Folglich kann selbst dann, wenn ein Videosignal, welches das zweite Bildseitenverhältnis hat, das größer als das erste Bildseitenverhältnis ist, auf dem Bildschirm eines Fernsehgeräts angezeigt wird, die Breite von Rauschkompoenenten des Bilds klein gemacht werden, und die Rauschkomponenten werden nicht hervorgehoben. Als Ergebnis kann eine ansonsten mögliche Verschlechterung der Bildqualität durch Rauschen verhindert werden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung schaffen auf diese Weise eine Aufzeichnungs- und Wiedergabe-Vorrichtung, die eine Verschlechterung der Bildqualität, welche durch einen Überhöhungsimpuls, ein Überschwingsignal oder eine Rauschkomponente verursacht wird, verhindern kann, wenn bei Benutzung eines Video-Magnetbandrecorders, der zwei Arten von Videosignalen verarbeiten kann, die unterschiedliche Bildseitenverhältnisse haben, ein Videosignal, welches ein größeres der Bildseitenverhältnisse hat, auf dem Bildschirm eines Fernsehgeräts angezeigt wird.
  • Im folgenden wird die Erfindung näher anhand eines erläuternden und nichteinschränkenden Beispiels unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben, in denen gleiche Teile oder Elemente durchwegs durch gleiche Bezugszeichens bezeichnet sind.
  • Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild eines Aufzeichnungssytems eines Video-Magnetbandrecorders, auf den eine Aufzeichnungs- und Wiedergabe-Vorrichtung, welche die Erfindung verkörpert, angewendet ist.
  • Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild eines Wiedergabesystems des Video-Magnetbandrecorder.
  • Fig. 3 zeigt ein Schaltbild einer Spitzenwertbildungsschaltung.
  • Fig. 4 zeigt ein Diagram, das eine Resonanzfrequenz der Spitzenwertbildungsschaltung darstellt.
  • Fig. 5 zeigt ein Blockschaltbild einer Rauschunterdrükkungseinrichtung.
  • Fig. 6 zeigt ein Diagramm, das die Characteristik eines Hochpaßfilters darstellt.
  • Fig. 7 zeigt ein Blockschaltbild eines Kammleitungsfilters.
  • Fig. 8 zeigt ein Diagramm, das eine Characteristik des Kammleitungsfilters darstellt.
  • Fig. 9(a) u. Fig. 9(b) zeigen schematische Darstellungen der Bildseitenverhältnisse von Fernsehgeräten.
  • Fig. 10(a) u. Fig. 10(b) zeigen Diagramme, die Videosignale der Bildseitenverhältnisse darstellen.
  • Fig. 11(a) u. Fig. 11(b) zeigen schematisch Darstellungen von Überhöhungsimpulsen.
  • In Fig. 1 ist ein Aufzeichnungssysten eines Video-Magnetbandrecorders gezeigt, auf den eine Aufzeichnungs- und Wiedergabe-Vorrichtung, welche die vorliegende Erfindung verkörpert, angewendet ist. Das Aufzeichnungssystem enthält eine automatische Verstärkungsfaktorregelungs- oder AGC- (Automatic Gain Control-)Schaltung 1, die ein Helligkeitssignal Y eines Videosignals empfängt, das z. B. von einer Videokamera (nicht gezeigt) eingegeben wird und den Verstärkungsfaktor des Helligkeitssignals Y regelt. Das Heiligkeitssignal Y wird dann mittels eines Tiefpaßfilters (LPF) 2 einer Anhebungs-(EMPH-)Schaltung 3 zugeführt, in welcher eine vorbestimmte Anhebung auf das Helligkeitssignal Y angewendet wird.
  • Das Helligkeitssignal Y wird dann mittels einer Frequenzmodulations- (FMMOD-)Schaltung 4 frequenzmoduliert und mitteis eines Hochpaßfilters (HPF) 5 einer Mischschaltung 6 zugeführt.
  • Inzwischen wird ein Farbsignal C des Videosignals mittels eines Bandpaßfilter (BPF) 7 einer Amplitudenregelungs(ACC-)Schaltung 8 zugeführt, in der die Amplitude des Farbsignals C eingestellt wird. Das Farbsignal C wird dann frequenzmäßig mittels einer Frequenzumsetz- (CONV-)Schaltung 9 umgesetzt und dann der Mischschaltung 6 mittels eines Tiefpaßfilters (LPF) 10 zugeführt.
  • Das Helligkeitssignal Y und das Farbsignal C werden in der Mischschaltung 6 gemischt, und das Mischsignal wird mittels eines Aufzeichnungsverstärkers 11 einem Videokopf 12 zugeführt, durch den das Mischsignal, d. h. ein Videosignal, in einer Videospur eines Aufzeichnungsmagnetbands T aufgezeichnet wird.
  • Ferner wird in dem Video-Magnetbandrecorder eine Bildseitenverhältnis-Information, die angibt, ob das Bildseitenverhältnis des eingegebenen Videosignals 4:3 oder 16:9 ist, mittels einer Steuersignal-Steuerschaltung 13 einem Steuerkopf 14 zugeführt, mittels dessen sie in einer Steuerspur des Aufzeichnungsnagnetbands T aufgezeichnet wird.
  • In diesem Fall wird die Bildseitenverhältnis-Information derart gesetzt, daß der hohe Signalpegel das Bildseitenverhältnis von 4:3 und der niedrige Signalpegel das Bildseitenverhältnis von 16:9 repräsentiert.
  • In Fig. 2 ist ein Wiedergabesystem des Video-Magnetbandrecorders gezeigt. Das Videosignal, welches auf dem Aufzeichnungsmagnetband T aufgezeichnet ist, wird mittels des Videokopfs 12 wiedergegeben und durch einen Wiedergabeverstärker 15 verstärkt.
  • Das Helligkeitssignal Y des Videosignals wird mittels eines Hochpaßfilters (HPF) 16 einer Frequenzdemodulations(FMDEMOD)-Schaltung 17 zugeführt, in der es erfaßt wird. Das derart demodulierte Helligkeitssignal Y wird mittels eines Tiefpaßfilters (LPF) 18 einer Spitzenwertbildungs(PEAKING-)Schaltung 19 zugeführt, in der ein Überhöhungsimpuls zu dem Helligkeitssignal Y addiert wird. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel kann die Breite des Überhöhungsimpulses durch Variieren der Mittenfrequenz der Spitzenwertbildungs-Schaltung 19 in Übereinstimmung mit dem Bildseitenverhältnis des Videosignals variiert werden, wie dies im folgenden beschrieben wird.
  • Das -Helligkeitssignal Y, welches von der Spitzenwertbildungs-Schaltung 19 ausgegeben ist, wird mittels einer De- Emphasis- (DEEMPH-)Schaltung 20, einer Rauschunterdrükkungs- (NOICAN-)Schaltung 21 und eines Kammleitungsfilter (COMB) 22 nach außen abgegeben.
  • Inzwischen wird das Farbsignal C des Videosignals aus dem Wiedergabeverstärker 15 mittels eines Tiefpaßfilters (LPF) 23, einer ACC-Schaltung 24, einer Frequenzumsetz-(CONV-) Schaltung 25 und eines Bandpaßfilters (BPF) 26 nach außen abgegeben.
  • Inzwischen wird das Steuersignal, welches in der Steuerspur des Aufzeichnungsmagnetbands T aufgezeichnet ist, mittels des Steuerkopfs 14 wiedergegeben und mittels eines Verstärkers 27 einer Detektor- (DETECT-)Schaltung 28 zugeführt. In der Detektor-Schaltung 28 wird die Bildseitenverhältnis-Information, welche in dem Steuersignal enthalten ist, erfaßt. Die Bildseitenverhältnis-Information, welche auf diese Weise erfaßt ist, wird einerseits der Spitzenwertbildungs-Schaltung 19 zugeführt und andererseits über einen Verbindungsanschluß (nicht gezeigt) nach außen abgegeben.
  • In Fig. 3 ist im einzelnen der Aufbau der Spitzenwertbildungs-Schaltung 19 gezeigt. Die gezeigte Spitzenwertbildungs-Schaltung 19 empfängt ein Eingangs- Helligkeitssignal Y bei einem Widerstand R1. Das Eingangs-Helligkeitssignal Y an dem Widerstand R1 wird mittels eines npn-Transistors Q1 verstärkt.
  • Inzwischen wird die Bildseitenverhältnis-Information einem pnp-Transistor Q2 über einen weiteren Widerstand R2 zugeführt. In diesen Fall wird, wenn das Bildseitenverhältnis 4:3 ist, ein Signal mit hohem Pegel zugeführt, und folglich wird der pnp-Transistor Q2 eingeschaltet. Andererseits wird, wenn das Bildseitenverhältnis 16:9 ist, ein Signal mit niedrigem Pegel zugeführt, so daß der pnp-Transistor Q2 ausgeschaltet wird.
  • Folglich wird, wenn das Bildseitenverhältnis 4:3 ist, ein Resonanzkreis gebildet, in dem eine Spule L, ein Paar von Kondensatoren C1 u. C2 und ein Widerstand R3 parallelgeschaltet sind. Wenn angenommen wird, daß die Bezugszeichen, welche den einzelnen Elementen zugeordnet sind, jeweilige Werte derselben repräsentieren, ist die Resonanzfrequenz f1 des Resonanzkreises gegeben durch
  • f1 = 1/2π(L(C1 + C2))1/2
  • In der vorliegenden Spitzenwertbildungs-Schaltung 19 ist der Resonanzkreis so aufgebaut, daß die Resonanzfrequenz f1 desselben 2 MHz betragen kann, wie dies aus Fig. 4 zu ersehen ist.
  • Die Resonanzfreguenz f1, welche durch den Resonanzkreis erzeugt wird, wird mittels eines Widerstands R3 (Fig. 3) dem Helligkeitssignal Y überlagert, um einen Überhöhungsimpuls zu erzeugen, und dann zu der De-Emphasis-Schaltung 20 (Fig. 2) weitergeleitet. Die Breite des Überhöhungsimpulses wird dann so eingestellt, daß ein Videobild, welches auf dem Bildschirm eines Fernsehgeräts wiedergegeben wird, nicht schlecht aussehen wird.
  • Andererseits ist, wenn das Bildseitenverhältnis 16:9 ist, da der pnp-Transistor Q2 einen AUS-Zustand aufweist, der Resonanzkreis mit Ausnahme des Kondensators C2 gebildet, und die Resonanzfrequenz f2 des Resonanzkreises ist dann gegeben durch
  • f2 = 1/2π(L x C1)1/2 > f1
  • In der vorliegenden Spitzenwertbildungs-Schaltung 19 ist der Resonanzkreis so aufgebaut, daß die Resonanzfrequenz f2 desselben 4 MHz betragen kann, wie dies aus Fig. 4 zu ersehen ist. Folglich ist die Breite eines Überhöhungsimpulses, wenn ein Videobild wiedergegeben wird, welches das Bildseitenverhältnis von 16:9 hat, kleiner als diejenige eines Überhöhungsimpulses, wenn ein Videosignal, welches das Bildseitenverhältnis von 4:3 hat, wiedergegeben wird.
  • Folglich wird, wenn ein Videosignal, welches das Bildseitenverhältnis von 16:9 hat, wiederzugeben und auf dem Bildschirm eines Fernsehgeräts darzustellen ist, selbst dann, wenn ein Überhöhungsimpuls, der durch einen Video- Magnetbandrecorder addiert wird, in der horizontalen Richtung gedehnt wird, dieser ein Ausmaß haben, das im wesentlichen ähnlich demjenigen eines Überhöhungsimpulses eines Videobilds ist, welches das Bildseitenverhältnis von 4:3 hat. Dementsprechend kann eine ansonsten mögliche Verschlechterung durch den Überhöhungsimpuls verhindert werden. Es sei angemerkt, daß auch ein Überschwingsignal ähnlich wie beim Verarbeiten eines Überhöhungsimpulses verarbeitet wird.
  • Mit der zuvor angegebenen Vorichtung kann eine Verschlechterung der Bildqualität durch Ausdehnung einer Rauschkomponente, wenn ein Videobild, welches ein größeres Bildseitenverhältnis hat, wiedergegeben und auf dem Bildschirm eines Fernsehgeräts angezeigt wird, durch Umschalten der Characteristik der Rauschunterdrückungs-Schaltung 21 des zuvor beschriebenen Video-Magnetbandrecorder in Übereinstimmung mit einem Bildseitenverhältnis verhindert werden.
  • In Fig. 5 ist der Aufbau der Rauschunterdrückungs-Schaltung 21 im einzelnen gezeigt. Ein Helligkeitssignal Y, welches der Rauschunterdrückungs-Schaltung 21 eingegeben wird, wird einem Subtrahierer 31 und außerdem einem Paar von Hochpaß filtern (HPF1, HPF2) 32A u. 32B, in denen Hochfrequenzkomponenten des Helligkeitssignals Y ausgeblendet werden, zugeführt.
  • Die Charakteristika der Hochpaßfilter 32A u. 32B sind in einer Weise eingestellt, wie es in Fig. 6 gezeigt ist. Im einzelnen hat gemäß Fig. 6 das Hochpaßfilter 32A in der vorliegenden Rauschunterdrückungs-Schaltung 21 ein Paßband von 1 MHz oder mehr, während das andere Hochpaßfilter 32B ein anderes Paßband von 2 MHz oder mehr hat.
  • Die Ausgänge der Hochpaßfilter 32A u. 32B werden selektiv mittels eines Unschalters 33 in Reaktion auf ein Bildseitenverhältnis umgeschaltet. Im einzelnen wird, wenn das Bildseitenverhältnis 4:3 ist, der Unschalter 33 zu dem Hochpaßfilter 32A umgelegt, wohingegen der Umschalter 33, wenn das Bildseitenverhältnis 16:9 ist, zu dem Hochpaßfilter 32B umgelegt wird.
  • Die Hochfrequenzkomponenten, welche von dem Hochpaßfilter 32A oder dem Hochpaßfilter 32B ausgegeben werden, werden auf diese Weise einer Begrenzer- (LIM-)Schaltung 34 zugeführt, in welcher die Amplitudenänderungen von den Hochfrequenzkomponenten entfernt werden, um Rauschkomponenten auszublenden. Die Rauschkomponenten werden mittels eines Tiefpaßfilters 35 einer Verstärkungsfaktorregelungs-Schaltung 36 zugeführt. Ein Verstärkungsfaktor der Rauschkomponenten wird in der Verstärkungsfaktorregelungs-Schaltung 36 auf einen vorbestimmten Wert eingestellt, und dann werden die Rauschkomponenten dem Sutrahierer 31 zugeführt.
  • Die Rauschkomponenten werden in dem Subtrahierer 31 von dem Helligkeitssignal Y subtrahiert. Folglich werden die Rauschkomponenten von dem Videosignal entfernt.
  • In dem Fall, in dem die Rauschunterdrückungs-Schaltung 21, die in einer Weise wie zuvor beschrieben aufgebaut ist, benutzt wird, werden, wenn ein Videosignal, welches das Bildseitenverhältnis von 16:9 hat, wiedergegeben wird, Rauschkomponenten auf der Seite höherer Frequenzen als solchen, die auftreten, wenn ein Videosignal, welches das Bildseitenverhältnis von 4:3 hat, wiedergegeben wird, entfernt. Folglich kann selbst dann, wenn das Videosignal in der horizontalen Richtung gedehnt wird, wenn es auf dem Bildschirm eines Fernsehgeräts dargestellt wird, kein hereinbrechendes Rauschen in dem Bild beobachtet werden.
  • Es sei angemerkt, daß während das Hochpaßfilter 32A und das Hochpaßfilter 32B, die voneinander verschiedene Charakteristika haben, wahlweise in Übereinstimmung mit einem Bildseitenverhältnis benutzt werden, die Charakteristik der Verstärkungsfaktorregelungs-Schaltung 36 gleichzeitig in Übereinstimmung mit dem Bildseitenverhältnis geändert werden kann.
  • Gemäß der vorliegenden Vorrichtung kann die Charakteristik des Kammleitungsfilters (COMB) 22, das vorgesehen ist, um die Rauschkomponenten zu verringern, in Übereinstimmung mit einem Bildseitenverhältnis geändert werden. Fig. 7 zeigt im einzelnen den Aufbau des Kammleitungsfilter 22.
  • Gemäß Fig. 7 wird ein Videosignal, das von der Rauschunterdrückungs-Schaltung 21 dem Kammleitungsfilter 22 zugeführt wird, dann mittels eines Subtrahierers 40 einem Paar von Subtrahierern 41 u. 42 und einer 1H-Verzögerungsschaltung 43 zugeführt.
  • In dem Subtrahierer 41 wird ein Videobild aus einem letzten Vollbild, das diesem von der 1H-Verzögerungsschaltung 43 zugeführt ist, von einem anderen Videobild eines gegenwärtigen Vollbilds subtrahiert, um Hochfrequenzkomponenten auszublenden, und die Hochfrequenzkomponenten durchlaufen dann eine Begrenzerschaltung 44, um Rauschkomponenten auszublenden. Die Rauschkomponenten werden einem Paar von Verstärkungsfaktor-Verstärkern 45A u. 45B zugeführt, in denen sie individuell auf unterschiedliche vorbestimmte Verstärkungsfaktoren eingestellt werden.
  • Die Ausgangssignale der Verstärkungsfaktor-Verstärker 45A u. 45B werden mittels eines Umschalters 46 wahlweise dem Subtrahierer 42 zugeführt, in dem das ausgewählte Ausgangssignal von dem gegenwärtigen Videosignal subtrahiert wird. Folglich kann ein Videobild gewonnen werden, in dem Rauschkomponenten verringert worden sind.
  • In diesem Fall wird der Verstärkungsfaktor-Verstärker 45B derart eingestellt, daß er einen Verstärkungsfaktor hat, der höher als der Verstärkungsfaktor des anderen Verstärkungsfaktor-Verstärkers 45A ist.
  • Der Unschalter 46 wird in Übereinstimmung mit der Bildseitenverhältnis-Information umgelegt. Im einzelnen wird der Unschalter 46 zu dem Verstärkungsfaktor-Verstärker 45 umgelegt, wenn das Bildseitenverhältnis 4:3 ist, wohingegen wenn das Bildseitenverhältnis 16:9 ist, der Umschalter 46 zu dem Verstärkungsfaktor-Verstärker 45B umgelegt wird.
  • Dementsprechend hat, wenn das Bildseitenverhältnis 16:9 ist, ein Videosignal, welches von dem Subtrahierer 42 ausgegeben wird, eine kleinere Amplitude bei einer vorbestimmten Frequenz als die Amplitude eines Videobilds, wenn das Bildseitenverhältnis 4:3 ist, wie dies aus Fig. 8. Zu ersehen ist. Folglich kann selbst dann, wenn ein Videosignal, welches das Bildseitenverhältnis von 16:9 hat, wiedergegeben wird, kein hereinbrechendes Rauschen auf dem Bildschirm eines Fernsehgeräts beobachtet werden.
  • Es sei angemerkt, daß in dem Kammleitungsfilter 22, welches in Fig. 7 gezeigt ist, das Ausgangssignal der Begrenzerschaltung 44 auf die Seite des Subtrahierers 40 rückgekoppelt wird und ein Paar von Vertärkungsfaktor-Verstärkern 47A u. 47B in den Rückkopplungskreis eingefügt sind und die Ausgangssignale derselben wahlweise mittels eines Umschalters 48 umgeschaltet werden. Demzufolge wird in ähnlicher Weise wie zuvor beschrieben, wenn das Bildseitenverhältnis 16:9 ist, der Unschalter 48 zu der Seite des Verstärkungsfaktor-Verstärkers 47B, der einen höheren Verstärkungsfaktor hat, umgelegt, wohingegen der Unschalter 48, wenn das Bildseitenverhältnis 4:3 ist, zu der Seite des Verstärkungsfaktor-Verstärkers 47A umgelegt wird, der einen niedrigeren Verstärkungsfaktor hat. Folglich kann ein Videosignal, in welchem das Rauschen weiter verringert worden ist, gewonnen werden.

Claims (7)

1. Aufzeichnungs- und Wiedergabe-Vorrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben eines Videosignals, das ein erstes Bildseitenverhältnis hat, und eines anderen Videosignals, das ein zweites Bildseitenverhältnis hat, welches größer als das erste Bildseitenverhältnis ist, mit
einem Wiedergabemittel zum Wiedergeben eines Videosignals,
einem Mittel zum Erfassen eines Helligkeitssignals des wiedergegebenen Videosignals,
einem Wiedergabe- und Erfassungsmittel zum Wiedergeben und Erfassen einer Bildseitenverhältnis-Information und
einem Spitzenwertbildungsmittel zum Addieren eines Überhöhungsimpulses oder eines Überschwingsignals zu dem erfaßten Helligkeitssignal mit einer vorbestimmten Spitzenwertbildungsfrequenz, wobei das Spitzenwertbildungsmittel in der Lage ist, die Spitzenwertbildungsfrequenz in Übereinstimmung mit der Bildseitenverhältnis-Information aus dem Wiedergabe- und Erfassungsmittel umzuschalten.
2. Aufzeichnungs- und Wiedergabe-Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Spitzenwertbildungsmittel enthält: einen ersten Transistor zum Empfangen eines Helligkeitssignals, eine Resonanzschaltung, die mit dem ersten Transistor verbunden ist und aus einer Vielzahl von Elementen besteht, welche parallelgeschaltet sind, und einen zweiten Transistor zum Empfangen der Bildseitenverhältnis-Information aus dem Wiedergabe- und Erfassungsmittel und Wirksam- oder Unwirksammachen eines einzelnen der Elemente der Resonanzschaltung in Reaktion auf die Bildseitenverhältnis-Information, so daß wenn die Bildseitenverhältnis-Information das zweite Bildseitenverhältnis repräsentiert, die Resonanzschaltung in Resonanz mit einer Frequenz kommen kann, die höher als die Frequenz ist, bei welcher die Resonanzschaltung in Resonanz ist, wenn die Bildseitenverhältnis-Information das erste Bildseitenverhältnis repräsentiert.
3. Aufzeichnungs- und Wiedergabe-Vorrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben eines Videosignals, das ein erstes Bildseitenverhältnis hat, und eines anderen Videosignals, das ein zweites Bildseitenverhältnis hat, welches größer als das erste Bildseitenverhältnis ist, mit einem Wiedergabemittel zum Wiedergeben eines Videosignals,
einem Mittel zum Erfassen eines Helligkeitssignals des wiedergegebenen Videosignals,
einem Wiedergabe- und Erfassungsmittel zum Wiedergeben und Erfassen einer Bildseitenverhältnis-Information und
einem Rauschunterdrückungsmittel zum Unterdrücken von Rauschkomponenten des erfaßten Helligkeitssignals, wobei das Rauschunterdrückungsmittel in der Lage ist, seine Rauschunterdrückungs-Charakteristik in Übereinstimmung mit der Bildseitenverhältnis-Information aus dem Wiedergabe- und Erfassungsmittel umzuschalten.
4. Aufzeichnungs- und Wiedergabe-Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der das Rauschunterdrückungsmittel enthält: erste und zweite Hochpaßfilter, die niedrigere und höhere Paßbänder haben, zum Empfangen eines Helligkeitssignals, ein Rauschausblendungsmittel zum Ausblenden von Rauschkomponenten aus dem Ausgangssignal eines ausgewählten der ersten und zweiten Hochpaßfilter, ein Subtrahiermittel zum Subtrahieren der ausgeblendeten Rauschkomponenten von dem Helligkeitssignal und ein Schaltmittel zum wahlweisen Verbinden der Ausgänge der ersten und zweiten Hochpaßfilter mit dem Rauschausblendungsmittel.
5. Aufzeichnungs- und Wiedergabe-Vorrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben eines Videosignals, das ein erstes Bildseitenverhältnis hat, und eines anderen Videosignals, das ein zweites Bildseitenverhältnis hat, welches größer als das erste Bildseitenverhältnis ist, mit
einem Wiedergabemittel zum Wiedergeben eines Videosignals,
einem Mittel zum Erfassen eines Helligkeitssignals des wiedergegebenen Videosignals,
einem Wiedergabe- und Erfassungsmittel zum Wiedergeben und Erfassen einer Bildseitenverhältnis-Information und
einem Kammleitungsfiltermittel zum Entfernen von Rauschkomponenten des erfaßten Helligkeitssignals, wobei das Kammleitungsfiltermittel in der Lage ist, seine Kammleitungsfilter-Charakteristik in Übereinstimmung mit der Bildseitenverhältnis-Information aus dem Wiedergabeund Erfassungsmittel umzuschalten.
6. Aufzeichnungs- und Wiedergabe-Vorrichtung nach Anspruch 5, bei der das Kammleitungsfiltermittel enthält: ein Mittel zum Ausblenden von Hochfrequenzkomponenten aus einem Videosignal aus dem Wiedergabe- und Erfassungsmittel, ein Mittel zum Ausblenden von Rauschkomponenten aus den ausgeblendeten Hochfrequenzkomponenten, ein Paar von Pegelanhebungsverstärkern zum Verstärken der ausgeblendeten Rauschkomponenten, ein Subtrahiermittel zum Subtrahieren der verstärkten Rauschkomponenten aus einem ausgewählten der Pegelanhebungsverstärker von dem Videosignal und ein Schaltmittel zum wahlweisen Verbinden der Ausgänge der Pegelanhebungsverstärker mit dem Subtrahiermittel, so daß wenn die Bildseitenverhältnis-Infornation das zweite Bildseitenverhältnis repräsentiert, die ausgeblendeten Rauschkomponenten, welche auf einen höheren Pegel als den Pegel verstärkt sind, auf den die ausgeblendeten Rauschkomponenten verstärkt werden, wenn die Bildseitenverhältnis-Information das erste Bildseitenverhältnis repräsentiert, dem Subtrahiermittel zugeführt werden können.
7. Aufzeichnungs- und Wiedergabe-Vorrichtung nach Anspruch 6, bei der das Kammleitungsfiltermittel ferner enthält: ein Paar von zweiten Pegelanhebungsverstärkern zum Verstärken der ausgeblendeten Rauschkomponenten und ein zweites Schaltmittel zum wahlweisen Verbinden der Ausgänge der zweiten Pegelanhebungsverstärker mit den Eingangs seiten des Hochfrequenzkomponenten-Ausblendmittels und des Subtrahiermittels, so daß wenn die Bildseitenverhältnis-Information das zweite Bildseitenverhältnis repräsentiert, die aus geblendeten Rauschkomponenten, welche auf einen höheren Pegel als den Pegel verstärkt sind, auf den die ausgeblendeten Rauschkomponenten verstärkt werden, wenn die Bildseitenverhältnis-Information das erste Bildseitenverhältnis repräsentiert, auf die Eingangsseite rückgekoppelt werden können.
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