DE692019C - Spielzeug nach dem Vorbild eines Verbrennungsmotors - Google Patents
Spielzeug nach dem Vorbild eines VerbrennungsmotorsInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
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- Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
Description
Sch 117292
In der Großtechnik ist es bereits bekannt, daß man einen Verbrennungsmotor in allen
seinen Teilen aus durchsichtigem Werkstoff herstellt, um die beim Arbeiten des Motors
in Erscheinung tretenden mechanischen und thermischen Vorgänge zu zeigen, so daß der
Beschauer. sich ein einwandfreies Bild von den Geschehnissen im Motor .machen kann.
.Die Zündvorgänge werden in diesem gläsernen Motor- durch Lichtschein von den Lampen
angezeigt. Die Ausbildung des gläsernen Motors ist dabei die gleiche wie bei einem
Gußmotor. Ein so> hergestellter Motor kann jedoch als technisches Spielzeug oder als
Anschauungs- und Lehrmodell infolge seiner natürlichen Größe und des Gestehungspreises
nicht in Betracht kommen.
Um diese Mängel auszuschließen, dient vorliegende Erfindung. Zu diesem Zweck ist
zo die äußere Motorumhüllung (ölwanne, Zylinderblock
und Zylinderdeckel) in an sich bekannter Weise aus durchsichtigem Werkstoff hergestellt, die beweglichen Teile·, wie
Kupplung, Kurbelwelle, Pleuelstangen, Kolas ben, Zahnräder, Nockenwelle, Verteilerwelle
usw., bestehen aber aus nicht durchsichtigem Werkstoff, und zwar aus Leichtmetall. Die
die Explosionen in den einzelnen Zylindern vortäuschenden isolierten Zündkerzennachbildungen
mit Lampen erhalten ihre Strömzuführung .von einer außerhalb des Motors
liegenden, in einem Kasten vorgesehenen Batterie. Die Verteilerscheibe ist ebenfalls in
dem Kasten untergebracht. Da im Gegensatz zum wirklichen Motor die Gußteile aus durchsichtigem
Werkstoff bestehen, muß die Übertragung des Massestromes in der Batterie über die Kupplung, Kupplungswelle durch die
Zahnräder zur Nockenwelle, die wiederum die Verteilerwelle antreibt, zur Zündkerzenmasseschiene
und von da aus auf die einzelnen Zündkerzennachbildunigen erfolgen. Um die·
Stromzuführung einwandfrei zu erreichen, ist die Verteilernachbildung aus dem Motor herausgenommen
und im Batteriekasten untergebracht. Durch Drehung des Verteilers kommt der Verteilerstift auf die einzelnen ,
Kabelkontakte zu liegen. Dadurch wird der jeweils zur Zündung kommenden Zündkerzennachbildung
Strom zugeführt und diese zum Aufleuchten gebracht. Der Zündvprgang erfolgt
bei der Bewegung der Kolben innerhalb
der Zylinder wie bei demjenigen eines Mehrzylindermotors
der Großtechnik in der Reihenfolge i, 2, 4, 3 u. dgl.
In der Zeichnung ist eine Motornachbildung
mit Batteriekasten in Abb. 1 im Schnitt mit den für die Erfindung maßgebenden
len dargestellt. Abb. 2 zeigt eine ansicht des Stromverteilers.
Auf der Grundplatte α ist ein aus Isolierstoff
bestehender abschließbarer Kasten o. dgl. b befestigt. An diesem sind Montageträger c
angesetzt, auf welchen in Nachbildung der Mehrzylindermotor, bestehend aus Ölwanne d
und Zylinderköpfen /, angeschraubt ist. Die Motorumhüllung ist in an sich bekannter
Weise aus durchsichtigem Isolierwerkstoff hergestellt. Innerhalb der Motorumhüllung ei, / sind die Kurbelwelle g, die Pleuelstangen
h mit den daran beweglich eingesetzten Kolben i, die Getriebekupplung k, Zahnräder
/, m sowie die Nockenwelle n.eingesetzt,
die aus nicht durchsichtigem Werkstoff, und zwar aus Leichtmetall, bestehen. An der
Nockenwelle η schleift eine nach oben zu dem
sog. Verteilerkopf 0 geführte Verteilerwelle p, welche mit einer auf dem Zylinderkopf q befestigten
Kontaktplatte bzw. Masseschiene r in Verbindung steht. Der Zylinderkopf q besitzt
öffnungen, in welchen die Zündkerzennachbildungen j auswechselbar eingesetzt sind.
Von den Zündkerzennachahmungen gehen einzelne Kabel in den markierten Verteilerkopf 0
und vereinigen sich dort zu einem Kabelstrang i, der dann nach außen unten von dort
zu den eigentlichen Verteilerkontakten.« nach Auflösung in einzelne1 Kabel geführt ist. Die
Kurbelwelle g ist verlängert und besitzt an ihrem rückwärtigen Ende ein Zahnrad v, welches
mit dem auf der Welle w befestigten
isolierten Verteilerzahnrad y in Eingriff steht. Auf der Welle w ist der Stromverteiler 2 befestigt,
welcher an einem Ende winklig umgebogen ist und durch eine Öffnung 3 des Zahnrades y hindurchragt und bei der Drehung
desselben mit den einzelnen Kontakten u abwechselnd in Berührung kommt. Die
im Kasten b eingesetzte Batterie 4 dient bekannterweise als Stromquelle für den Verteiler
3 und die Zündkerzennachbildungen.
Durch Ansetzen und Drehen einer Handkurbel 5 auf die verlängerte Kurbelwelle g
werden die Kolben i in' den einzelnen Zylindern / bewegt, gleichzeitig wird aber auch das
auf der Kupplungswelle befestigte Zahnrad ν
mitgenommen, welches wiederum das Zahnrad y antreibt. Von der Batterie wird der
Strom durch die Leichtmetallteile des Motors zu dem Verteilerstift p geführt, der wiederum
mit der Masseschiene r und diese mit den Zündkerzennachbildungen s in Verbindung
steht. Wenn nun der Verteilerstift 21 mit den einzelnen Kontakten %i abwechselnd in Berühiung
kommt, werden die Lampen der Zündkerzennachbildungen übereinstimmend mit der Bewegung der einzelnen Kolben zum Aufleuchten
gebracht. Der Zündvorgang kann nunmehr genau beobachtet werden.
Claims (5)
- PatentanSprüche:i. Spielzeug nach dem Vorbild eines Verbrennungsmotors, insbesondere als technisches Spielzeug, sowie als Anschau ungs- und Lehrmodell, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorumhüllung {d, f) aus durchsichtigem Isolierstoff und die in dieser das Gehäuse darstellende Umhüllung eingesetzten beweglichen Teile, wie Kupplung, Kurbelwelle, Pleuelstangen mit Kolben, Nockenwelle, Verteilerwelle, Masseschiene usw., aus undurchsichtigem Werkstoff, und zwar aus Leichtmetall, bestehen und daß die Beleuchtung des durchsichtigen Motorgehäuses und die Nachahmung der Zündvorgänge in den einzelnen Zylindern durch Zündkerzenlampen (s) erfolgt.
- 2. Spielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des Massestromes von der Batterie über die Leichtmetallteile zur Verteilerwelle (/>), Von dort zur Zündkerzenmasseschiene (r) und von da zu den einzelnen Zündkerzenlampen erfolgt.
- 3·. Spielzeug nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler zum Zwecke der Vergrößerung aus dem Motor herausgenommen und in einem Kasten oder Behälter (b) untergebracht ist.
- 4. Spielzeug-nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der im Kasten (b) untergebrachte, auf der drehbaren Welle (w) sitzende Verteiler (2, 21) beim Drehen in Übereinstimmung mit der Kolbenbewegung von dem isolierten Zahnrad (y), das von dem Metallzahnrad (v) angetrieben wird, auf die einzelnen Kontaktstücke (m) zu liegen kommt, wodurch der Strom zu den Kabeln und Zündkerzenlampen gelangt und diese abwechselnd der Zündfolge eines Mehrzylindermotors entsprechend zum Aufleuchten gebracht werden.
- 5. Spielzeug nach Ansprüchen 3 und4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten, an welchem die Montageträger (c) für die Motornachbildung befestigt sind, als Bat- -115 terie- und Verteilerkasten ausgebildet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938SC117292 DE692019C (de) | 1938-12-24 | 1938-12-24 | Spielzeug nach dem Vorbild eines Verbrennungsmotors |
| FR853075D FR853075A (fr) | 1938-12-24 | 1939-04-13 | Jouet ayant la forme d'un moteur à combustion |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938SC117292 DE692019C (de) | 1938-12-24 | 1938-12-24 | Spielzeug nach dem Vorbild eines Verbrennungsmotors |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE692019C true DE692019C (de) | 1940-06-10 |
Family
ID=7450741
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938SC117292 Expired DE692019C (de) | 1938-12-24 | 1938-12-24 | Spielzeug nach dem Vorbild eines Verbrennungsmotors |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE692019C (de) |
| FR (1) | FR853075A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1260359B (de) * | 1967-04-27 | 1968-02-01 | Schreyer & Co | Motorattrappe aus durchsichtigem Kunststoff fuer Spielfahrzeuge |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2726482A (en) * | 1951-05-08 | 1955-12-13 | Nosco Plastics | Toy automobiles |
| US2741037A (en) * | 1952-04-08 | 1956-04-10 | Jr Robert W Devoe | Ignition demonstration device |
| US2774183A (en) * | 1954-08-04 | 1956-12-18 | Joseph B Montgomery | Toy gas pump |
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1938
- 1938-12-24 DE DE1938SC117292 patent/DE692019C/de not_active Expired
-
1939
- 1939-04-13 FR FR853075D patent/FR853075A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1260359B (de) * | 1967-04-27 | 1968-02-01 | Schreyer & Co | Motorattrappe aus durchsichtigem Kunststoff fuer Spielfahrzeuge |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR853075A (fr) | 1940-03-09 |
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