DE69201396T2 - Endlossatz von geschlossenen Briefumschlägen mit jeweils einer Zusatztasche. - Google Patents

Endlossatz von geschlossenen Briefumschlägen mit jeweils einer Zusatztasche.

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DE69201396T2 DE1992601396 DE69201396T DE69201396T2 DE 69201396 T2 DE69201396 T2 DE 69201396T2 DE 1992601396 DE1992601396 DE 1992601396 DE 69201396 T DE69201396 T DE 69201396T DE 69201396 T2 DE69201396 T2 DE 69201396T2
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Description

  • Die Erfindung betrifft Briefe, die in einem fortlaufenden Band für die Korrespondenz oder die Verteilung von vertraulichen Informationen präsentiert werden und sie betrifft insbesondere einen Endlossatz von geschlossenen Briefumschlägen, von denen jeder mit einer Zusatztasche versehen ist, wobei sich in dem besagten Umschlag und der besagten Tasche eine oder mehrere Einlagen befinden.
  • Es ist bekannt, Sätze aus fortlaufenden Blättern herzustellen, die wandschirmartig gefaltet sind, wobei jedes Einzelstück einen einheitlichen Umschlag darstellt. Diese Produkte, denen man im allgemeinen die englische Bezeichnung "Mailer" gibt, ermöglichen eine Ausgabe mittels einer Druckmaschine, wie beispielsweise der Druckeinheit einer Datenverarbeitungsanlage, einem Gerät zur elektronischen Buchung oder dergleichen. Das unterste Blatt des Satzes ist dazu bestimmt, für jedes der Einzelstücke der wandschirmartigen Faltung, d.h. für jeden der einheitlichen Umschläge die Rückseite des Briefumschlags des in Betracht kommenden Briefes zu bilden, während das oberste Blatt die Vorderseite des Briefumschlags bildet. Alle dazwischen geschalteten Blätter sind dazu bestimmt, innere Dokumente oder Einlagen für jeden der Briefe zu bilden. Bei bekannten Anordnungen (mit Kohlepapier, chemischen Papieren oder gegebenenfalls in Zonen eingeteilten selbstreproduzierenden Papieren und dergleichen) wird der Schlag der Druckeinheit selektiv auf bestimmte Blätter und damit auf bestimmte der inneren Dokumente übertragen, während die nicht personalisierten, d.h. die für alle Briefe identischen Angaben auf eines oder mehrere Blätter vor ihrer Vereinigung aufgedruckt werden. Oft besitzt der Satz außerdem ein als Registraturband oder Kontrollband bezeichnetes Abdeckband, welches das oberste Blatt bedeckt.
  • Wenn das Kontrollband abgenommen wird, sind alle Blätter des Satzes durch eine Klebung entlang ihrer Seitenränder miteinander verbunden, gegebenenfalls mit Ausnahme bestimmter Zwischenblätter, die weniger breit als die anderen sein können und in diesem Falle entlang eines einzigen Seitenrandes eingebündelt sind. Jedes der Einzelstücke oder jeder der Briefe ist an der Oberseite und an der Unterseite durch in Querrichtung verlaufende Klebestreifen verschlossen, welche das oberste und das unterste Blatt, gegebenenfalls quer zu in allen dazwischen liegenden Blättern vorgesehenen Ausschnitten, in Querrichtung miteinander vereinigen.
  • Abtrennbare Perforationslinien und/oder Abrißlinien ermöglichen die Öffnung des Briefes durch den Empfänger und die Herausnahme der darin enthaltenen Dokumente.
  • Schließlich ist der Satz an jedem seiner Seitenränder mit Transportperforationen versehen, die in einer abtrennbaren Randzone angeordnet sind. Diese Perforationen dienen dem Durchzug des Satzes in der Zusammentragmaschine und dann darauffolgend in der Druckeinheit, in der Vorrichtung zur Vereinzelung und jeder weiteren eventuellen Bearbeitungsmaschine.
  • Für bestimmte Anwendungsarten besitzt eines der Blätter eine Verlängerung, die dazu bestimmt ist, ein Rücklaufdokument zu bilden, beispielsweise in der Form eines Kontrollabschnitts, wobei Klebestreifen vorgesehen sind, damit wenigstens die den Briefumschlag bildenden Blätter in Längsrichtung miteinander verklebt sind, aber in seitlicher Richtung diesseits der besagten Verlängerung.
  • Das Rücklaufdokument ist beispielsweise eine postalische Empfangsbestätigung. Dieses Rücklaufdokument wird im allgemeinen durch die Verlängerung eines Zwischenblattes oder einer Einlage realisiert oder sogar durch die Verlängerung des untersten Blattes, welches die untere Wand des Briefumschlags bildet und im allgemeinen ist vorgesehen, daß es zur Absendung umgefaltet wird.
  • In jedem Fall ist dieser Typ der Realisierung im allgemeinen dazu bestimmt, mit einem einzigen Rücklaufdokument versehen zu sein. Es kann vorteilhaft oder sogar notwendig sein, einen vollständigen Zusatzsatz vorzusehen, beispielsweise zur Bildung unterschiedlicher Dokumente wie einem Verteilungsnachweis, einem Durchgangsbescheid usw..
  • Es ist deshalb möglich, sich bei der oben erwähnten Ausführungsform mehrere, einen Satz bildende Verlängerungen vorzustellen, aber in diesem Falle ist die Natur der Blätter, die einerseits den Briefumschlag und seine Einlagen und andererseits den Zusatzsatz bilden, notwendigerweise die gleiche, was einen Nachteil darstellt, wenn man beispielsweise für eine Empfangsbestätigung unterschiedliche Flächenmassen wünscht oder wenn gewünscht wird, daß die Techniken zur Übertragung von Daten von einem Blatt auf das andere in unterschiedlicher Weise durchgeführt werden, je nach dem, ob es sich um diejenigen des Briefumschlags im engeren Sinne oder diejenigen des Satzes handelt.
  • Außerdem kann der Zusatzsatz standardisierte oder empfohlene Dimensionen besitzen und es kann nötig sein, einen Briefumschlag und einen Zusatzsatz zu entwerfen, deren gegenseitige Dimensionsverhältnisse in der Breite und in der Höhe unterschiedlich sein können.
  • Deshalb schlägt die Erfindung einen Endlossatz von geschlossenen Briefumschlägen mit darin eingelegten Dokumenten vor, der wandschirmartig gefaltet und durch Einbündeln zusammenhängender Blätter erhalten wird, nämlich einem unteren Blatt und einem oberen Blatt zur jeweiligen Bildung der Unterwand und Oberwand der aufeinanderfolgenden Umschläge und einem dazwischenliegenden Blatt oder Blättern zur Bildung der eingelegten Dokumente, wobei das untere Blatt eine Verlängerung aufweist, sowie klebende Randstreifen, die wenigstens an den umschlagbildenden Blättern vorgesehen und in Querrichtung und seitlich miteinander verklebt sind, aber diesseits der besagten Verlängerung der besagte Satz außerdem an wenigstens einer seiner seitlichen Seiten mit einer in bezug auf die Transportrichtung in Längsrichtung angeordneten Ausrichtungslinie versehen ist, wobei die Transportmittel an einer Randzone angeordnet sind. Dieser Endlossatz ist dadurch bemerkenswert, daß das obere Blatt auch eine Verlängerung aufweist, die in Querrichtung mit der unteren Verlängerung verklebt ist, während mindestens eine Einlage zwischen der unteren und oberen Verlängerung vorgesehen ist und auf der oberen Verlängerung und/oder auf wenigstens bestimmten der Einlagen und eventuell auf der unteren Verlängerung in Längsrichtung verlaufende Abrißlinien vorgesehen sind und das ganze derart ausgebildet ist, daß die besagten Verlängerungen jeweils die Unter- und Oberwände von Zusatztaschen bilden, die an mindestens drei Seiten geschlossen sind, wobei jede von ihnen an einem geschlossenen Umschlag in einer mindestens zum Teil abtrennbaren Weise befestigt ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist die Verlängerung des oberen Blattes am Fußende oder Kopfende in Längsrichtung einen Rücksprung auf derart, daß die Zusatztaschen eventuell mit Ausnahme ihrer, durch die Verlängerung des unteren Blattes gebildeten Unterwand weniger hoch sind als die Umschläge.
  • Es wird dadurch ein wirklich asymmetrischer Satz realisiert.
  • Insbesondere in diesem Falle ist wegen der Probleme beim Durchgang durch die Druckeinheit ein fortlaufendes Band zur Abdeckung der aus dem Umschlag und der Zusatztasche gebildeten Einheit vorgesehen, wobei dieses Band in abtrennbarer Weise befestigt ist.
  • Dieses Abdeckband, das übrigens auch ohne das Problem der Asymmetrie vorgesehen sein kann, kann in klassischer Weise als Registratur- oder Kontrollband dienen. Eine besondere Ausführungsform ist dadurch bemerkenswert, daß die Verlängerung des oberen Blattes am unteren Blatt an seinen in Querrichtung verlaufenden Seiten und an seiner dem geschlossenen Umschlag zugewandten Innenseite befestigt ist zur Bildung einer an der Außenseite offenen Tasche, in welcher sich mindestens eine nur an der besagten Innenseite eingebündelte Einlage befindet.
  • Vorzugsweise in diesem Falle weist der seitliche Rand der Verlängerung des oberen Blattes in bezug auf die Einlage oder Einlagen der Zusatztasche einen Rücksprung auf zum Anzeigen und/oder der Erleichterung des Herausziehens dieser letzteren.
  • Gemäß einer Ausführungsform sind die Beschaffenheit und/oder die Flächenmasse wenigstens bestimmter Blätter, welche die eingelegten Dokumente im geschlossenen Umschlag und die Einlage oder Einlagen der Zusatztasche bilden, voneinander verschieden.
  • Die Erfindung wird gut erfaßt und weitere Einzelheiten erscheinen beim Studium der nachfolgenden Beschreibung, die sich auf die beigefügten Zeichnungen bezieht, in welchen:
  • - die Figur 1 schematisch in Perspektive eine besondere Ausführungsform eines Einzelstücks des Satzes nach der Erfindung zeigt, das als in keiner Weise begrenzendes Beispiel gegeben wird, wobei aus Gründen größerer Klarheit die verschiedenen Blätter übereinander angeordnet und nicht eingebündelt dargestellt sind;
  • - die Figur 2 eine Aufsicht auf den Satz nach Figur 1 darstellt.
  • Gemäß bekannten Anordnungen wird ein Endlossatz aus Briefumschlägen durch eine Vielzahl von Einzelsätzen gebildet, wie derjenige, der in entbündelter Form in Figur 1 dargestellt ist, wobei die besagten Einzelsätze wandschirmartig gefaltet aufeinander folgen. Jeder Einzelsatz besitzt einen Briefumschlag mit einem oder mehreren inneren Dokumenten, die bei der Herstellung eingelegt werden.
  • Wie in Figur 1 dargestellt, besitzt ein Einzelsatz beispielsweise drei Blätter, die jeweils mit 1, 2 und 3 bezeichnet sind und das ganze ist mit einem Kontroll- oder Registratur-Band bedeckt, das zusätzlich als Registraturblatt 4 bezeichnet ist.
  • Das untere Blatt 1 und das obere Blatt 3 (das Blatt 4 wird extra betrachtet) sind zur Bildung der Unter- und Oberwand des Briefumschlags bestimmt, während das Blatt 2 ein inneres Dokument oder eine Einlage bildet.
  • Wie Figur 1 weiterhin zeigt, besitzt jedes Blatt an jedem seiner Seitenränder, gegebenenfalls mit Ausnahme des einen Seitenrandes der Einlage 2 Transportperforationen, die auf im allgemeinen abreißbaren Randzonen oder Randstreifen 5 angeordnet sind (wobei die Abreißbarkeit für das Blatt 4 beispielsweise nicht zwingend ist). Diese perforierten Zonen sind unter dem Namen "Caroll-Streifen" bekannt (ihre Abreißbarkeit kann beispielsweise durch vorgeschnittene Linien sichergestellt sein, die hier schematisch durch eine Punktierung dargestellt sind).
  • Die Blätter 1, 2 und 3 sind dazu bestimmt, in Längsrichtung mittels schematisiert dargestellter Klebestreifen 6, 7, 8 und 9 und - mit Ausnahme des Blattes 2 - in Qerrichtung über Streifen 10, 10' (Figuren 1 und 2) und 11 (Figur 2) miteinander verbunden zu werden.
  • Im Hinblick auf den Klebestreifen 8, der, wie man sehen kann, eine Seitenbegrenzung des oben erwähnten Briefumschlags bildet, besitzen die Blätter 1 und 3 einen (hier im Hinblick auf die Zeichnungen) linken Teil 1a bzw. 3a und einen rechten Teil oder eine Verlängerung 1b und 3b. Im dargestellten Beispiel weist die Einlage 2 an ihrer rechten Seite einen Rücksprung in bezug auf den Klebestreifen 8 und im übrigen ebenso in Querrichtung am unteren und oberen Rand im Hinblick auf die Blätter 1 und 2 auf, derart, daß sie nur am linken Rand eingebündelt und an drei Seiten frei ist.
  • Der Briefumschlag oder "Mailer" im engeren Sinne wird somit durch die Teile 1a, 3a der Blätter 1 und 3 und durch das die Einlage darstellende Blatt 2 gebildet.
  • Wie die Zeichnungen gut zeigen, besitzt das Blatt 3 mindestens einen Ausschnitt 12 auf der Höhe seiner Verlängerung 3b derart, daß es in Längsrichtung einen Rücksprung im Hinblick auf die Unterkante und/oder die Oberkante des Teils 3a des besagten Blattes aufweist (dieser Rücksprung kann am oberen und unteren Rand vorgesehen sein).
  • Die Verlängerung 3b ist im übrigen vom Teil 3a durch eine Falt- und Abrißlinie 13 getrennt.
  • An die Verlängerung 1b des Blattes 1 sind Einlagen 14 und 15 angefügt, die in Längsrichtung mit der besagten Verlängerung über einen Klebestreifen 16, untereinander über einen Klebestreifen 17 und mit der Verlängerung 3b über den schon erwähnten Klebestreifen 9 verbunden sind, wobei alle diese Streifen hier im wesentlichen zum Klebestreifen 8 fluchtend angeordnet sind, was aber überhaupt nicht zwingend ist. Rechts neben den Klebestreifen 17 und 9 (im Hinblick auf die Zeichnungen) sind auf den Blättern 14 und 15 Falt- und Abrißlinien 23 und 24 vorgesehen, in diesem Ausführungsbeispiel übrigens in der gleichen Weise neben dem Streifen 16 auf der Verlängerung 1b, wo eine Linie 25 der gleichen Art vorgesehen ist, die sich über die gesamte Höhe der besagten Verlängerung erstreckt.
  • Die Blätter 14 und 15 sind etwas weniger hoch als die Verlängerung 3b derart, daß letztere sie ganz in Längsrichtung überdecken und mit der Verlängerung 1b des Blattes 1 mittels der schon erwähnten Klebestreifen 8, 10' und 11 verbunden sein kann, wobei der Streifen 10' in einem solchen Abstand vom Streifen 10 angeordnet ist, daß er dem Ausschnitt 12 folgt.
  • So erkennt man, daß die Verlängerungen 1b und 3b jeweils die Unterwand und die Oberwand einer Zusatztasche in Form eines geschlossenen Briefumschlags (1a, 2, 3a) bilden und die Einlagen 14 und 15 enthalten.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Zusatztasche (1b, 14, 15, 3b) an der Außenseite offen und besitzt außerdem an dieser Seite einen kleinen Rücksprung in bezug auf die Einlagen 14 und 15 zum Anzeigen und/oder der Erleichterung des Herausziehens dieser letzteren, wie es die strichpunktierte Linie 3'b in Figur 2 zeigt, welche die Position der Verlängerung 3b schematisch anzeigt.
  • Es ist aber klar, daß die Verlängerung 3b an ihren vier Seiten verschlossen sein und einen geschlossenen Zusatzumschlag bilden kann. Das weiter oben und weiter unten benutzte Wort "Tasche" ist in seinem weitesten Sinne zu verstehen.
  • Im übrigen erkennt man, daß der Streifen 4, der in allen Fällen als Registratur- oder Kontroll-Streifen dienen kann und der seitlich durch eine Verklebung oder Verklammerung befestigt sein kann, im Falle einer Tasche, wie dargestellt, - d.h. mit geringerer Höhe als der Umschlag - den Durchgang des ganzen Satzes durch die Druckeinheit erleichtert.
  • Jedes Blatt besitzt ganz sicher eine Beschaffenheit, die so ist, daß die Übertragung von Daten von einem Blatt auf das andere in für diesen Zweck vorgesehenen Zonen und beispielsweise in den auf den Einlagen 14 und 15 und auf der Verlängerung 3b jeweils vorgesehenen Rahmen 18, 19 und 20 sichergestellt ist.
  • Um einen solchen Satz zu gestalten, führt man beispielsweise einer "Zusammentragmaschine" oder "Kollationiermaschine" vier Blätter 1, 2, 3 und 4 jeweils von einer Rolle aus fortlaufend zu, wobei jedes Blatt auf einem besonderen Weg läuft, auf dem es an verschiedenen klassischen Bearbeitungsstationen vorbeiläuft.
  • Im Zuge der Einbündelung findet außerdem eine Kombination mit den ankommenden Blättern 14 und 15 statt, die von anderen Rollen herkommen und übrigens an einer oder beiden Seiten mit "Caroll-Bändern", wie beispielsweise den in Figur 1 dargestellten Bändern 21 und 22 versehen sein können, wobei diese vor der Einbündelung entfernt oder nicht entfernt werden können.
  • Wie schon gesagt, kann die Tasche 1b, 14, 15 und 3b die gleiche Höhe besitzen, wie der geschlossene Briefumschlag 1a, 2, 3a oder sie kann im Gegensatz dazu in der Höhe am oberen und auch am unteren Rand reduziert sein, ebenso wie sie an allen Seiten geschlossen sein kann.
  • Im übrigen kann die Anzahl der Einlagen im Briefumschlag und/oder in der Tasche eine ganz beliebige sein.
  • Wie man erkennt, kann für die Absendung die Gesamtheit der Zusatztasche dank der Linien 13, 23, 24 und 25 zurückgefaltet werden, während jedes Element 14 und/oder 15 und/oder 3b oder sogar 1b wahlweise entfernt werden kann.
  • Um die Verlängerung 3b zu entfernen, kann diese von der Verlängerung 1b abgelöst werden, aber es ist auch möglich, eine in Querrichtung verlaufende Abrißlinie auf der Verlängerung 1b in der unmittelbaren Nähe (aber nach außen hin) des Klebestreifens 10' vorzusehen.
  • Es ist leicht einzusehen, daß es die Erfindung erlaubt, sich jede Art einer Kombination betreffend die Anzahl, die Dimensionen, die Beschaffenheit und das Flächengewicht der Blätter, des Briefumschlags und der Zusatztasche auszudenken.

Claims (6)

1. Endlossatz von geschlossenen Briefumschlägen mit darin eingelegten Dokumenten, der wandschirmartig gefaltet und durch Einbündeln zusammenhängender Blätter erhalten wird, nämlich einem unteren Blatt (1) und einem oberen Blatt (3) zur jeweiligen Bildung der Unterwand und Oberwand der aufeinanderfolgenden Umschläge und einem dazwischenliegenden Blatt (2) oder Blättern zur Bildung der eingelegten Dokumente, wobei das untere Blatt eine Verlängerung (1b) aufweist, sowie klebenden Randstreifen (6, 7, 8, 9, 10, 11) die wenigstens an den umschlagbildenden Blättern vorgesehen und in Querrichtung und seitlich miteinander verklebt sind, aber diesseits der besagten Verlängerung der besagte Satz außerdem an wenigstens einer seiner seitlichen Seiten mit einer in bezug auf die Transportrichtung in Längsrichtung angeordneten Ausrichtungslinie versehen ist, wobei die Transportmittel an einer Randzone (5) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Blatt (3) auch eine Verlängerung (3b) aufweist, die in Querrichtung mit der unteren Verlängerung (1b) verklebt ist, während mindestens eine Einlage (14, 15) zwischen der unteren und oberen Verlängerung vorgesehen ist und auf der oberen Verlängerung (3b) und/oder auf wenigstens bestimmten der Einlagen (14, 15) und eventuell auf der unteren Verlängerung (1b) in Längsrichtung verlaufende Abrißlinien (13, 23, 24, 25) vorgesehen sind und das Ganze derart ausgebildet ist, daß die besagten Verlängerungen jeweils die Unter- und Oberwände von Zusatztaschen bilden, die an mindestens drei Seiten geschlossen sind, wobei jede von ihnen an einem geschlossenen Umschlag (1a, 2, 3a) in einer mindestens zum Teil abtrennbaren Weise befestigt ist.
2. Endlossatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung (3b) des oberen Blattes (3) am Fußende oder Kopfende in Längsrichtung einen Rücksprung aufweist derart, daß die Zusatztaschen, eventuell mit Ausnahme ihrer durch die Verlängerung (1b) des unteren Blattes (1) gebildeten Unterwand, weniger hoch sind als die Umschläge.
3. Endlossatz nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein fortlaufendes Band (4) zur Abdeckung der aus dem Umschlag und der Zusatztasche gebildeten Einheit vorgesehen ist, wobei dieses Band in abtrennbarer Weise befestigt ist.
4. Endlossatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung (3b) des oberen Blattes (3) am unteren Blatt (1) an seinen in Querrichtung verlaufenden Seiten und an seiner dem geschlossenen Umschlag zugewandten Innenseite befestigt ist zur Bildung einer an der Außenseite offenen Tasche, in welcher sich mindestens eine, nur an der besagten Innenseite eingebündelte Einlage (14, 15) befindet.
5. Endlossatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der seitliche Rand der Verlängerung (3b) des oberen Blattes (3) in bezug auf die Einlage oder Einlagen (14, 15) der Zusatztasche einen Rücksprung aufweist zum Anzeigen und/oder der Erleichterung des Herausziehens dieser letzteren.
6. Endlossatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschaffenheit und/oder die Flächenmasse wenigstens bestimmter Blätter, welche die eingelegten Dokumente (2) im geschlossenen Umschlag und die Einlage oder Einlagen (14, 15) der Zusatztasche bilden, voneinander verschieden sind.
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