DE69200807T2 - Selbsteinstellende Mehrfachdrahtziehmaschine. - Google Patents

Selbsteinstellende Mehrfachdrahtziehmaschine.

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C1/00Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
    • B21C1/02Drawing metal wire or like flexible metallic material by drawing machines or apparatus in which the drawing action is effected by drums
    • B21C1/12Regulating or controlling speed of drawing drums, e.g. to influence tension; Drives; Stop or relief mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)
  • Shaping By String And By Release Of Stress In Plastics And The Like (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vielfachdrahtziehmaschine vom Direktzugtyp.
  • Es sind Vielfachdrahtziehmaschinen bekannt (z. B. DE-C-717 253), bei denen der zu ziehende Draht durch aufeinanderfolgende Ziehdüsen mit abnehmenden Querschnitten gezogen wird. Um einen effizienten Betrieb der Maschinen zu ermöglichen, muß das Verhältnis zwischen dem Querschnitt und der Drahtgeschwindigkeit eine Konstante sein, um den Draht nicht einer Spannung auszusetzen, die ihn zum Reißen bringen würde.
  • Infolgedessen wird der Drahtabschnitt zwischen zwei Ziehdüsen im allgemeinen um Rollen gewickelt, die von Elektromotoren gedreht werden, die drehzahlmäßig exakt geregelt werden, um auf diesen Drahtabschnitt das richtige Maß an mechanischer Spannung aufzubringen.
  • Um sicherzustellen, daß die Ziehbedingungen ohne Unterbrechung aufrechterhalten werden, um dadurch ein kontinuierliches Arbeiten auch dann zu ermöglichen, wenn der Drahtquerschnitt sich aufgrund des Verschleißes des Ziehwerkzeugs ändert, wurde vor einiger Zeit vorgeschlagen, Sensoren, die allgemein als Tasterstifte bekannt sind, in die Drahtabschnitte zwischen den Ziehdüsen einzubauen, auf die die Spannung des Drahts wirkt. Die Winkelbewegung dieser Taster wird in elektrische Signale umgewandelt, die Einrichtungen steuern, die die Drehzahl der Elektromotoren regeln.
  • Wegen der Notwendigkeit einer präzisen Drehzahlregelung sind die Elektromotoren Gleichstrom- oder Induktionsmotoren, die von Frequenzumformern gespeist werden. Das verlangt aber notwendigerweise die Verwendung einer komplexen Anordnung mechanischer und elektronischer Teile, was in hohen Fertigungskosten sowie der erhöhten Wahrscheinlichkeit von Ausfällen und der Notwendigkeit für teure Wartungs- und Reparaturarbeiten resultiert. Außerdem führt bei plötzlichen Spannungsabfällen das momentane Ungleichgewicht der von den verschiedenen Motoren aufgebrachten Zugspannung zum Reißen des Drahts.
  • Eine andere Art einer bekannten Drahtziehmaschine, die normalerweise für Mittel- bis Grobdraht verwendet wird, weist eine Regelungseinrichtung auf, die die von dem Draht zwischen den aufeinanderfolgenden Gruppen von Motoren übertragene Zugkraft nutzt. Bei diesem Beispiel werden die Motoren zuerst eingestellt (von Hand oder mittels automatischer oder halbautomatischer Einrichtungen), um ein Drehmoment zu erzeugen, das geringfügig kleiner als das Drehmoment ist, das zum Anfahren des Drahtziehvorgangs benötigt wird. Daraufhin wird der letzte Motor der Drahtziehmaschine eingestellt, um eine Zugkraft auf den Draht aufzubringen, die es dem unmittelbar vorhergehenden Motor erlaubt, zu drehen und nun seinerseits eine Zugkraft aufzubringen, die auf den vorhergehenden Motor übertragen wird, und so weiter, bis die gesamte Mehrfachdrahtziehmaschine in Gang gesetzt ist.
  • Es ist offensichtlich, daß diese Art von Drahtziehmaschine nur zum Ziehen von Drähten verwendet werden kann, die ausreichend stark sind, um den in den Übergangsperioden erzeugten Zugkräften standzuhalten, wobei plötzliche Erhöhungen der Zugkraft zwischen den Rollen aufgrund der Trägheit der mechanischen Elemente oder von verzögertem Ansprechen der elektrischen Steuereinrichtungen auftreten.
  • Drahtziehmaschinen vom akkumulativen bzw. Speichertyp sind ebenfalls vorgeschlagen worden; sie weisen keine Drehzahlregelungseinrichtungen auf, und die aus einer Ziehdüse gezogene Menge ist größer als die aus der nachfolgenden Ziehdüse gezogene Menge, um die Übertragung von schädlichen Zugspannungen zwischen den verschiedenen Stufen der Maschine zu verhindern. Der Draht zwischen den Ziehwerkzeugen wird infolgedessen in speziellen Konstruktionen gespeichert, was unvermeidlich zu Verdrehungen und Biegestellen im Draht führt. Wenn der Draht von den Speicherkonstruktionen abgezogen wird, kann er ferner einer zu großen und vollständig unkontrollierten Zugspannung unterworfen werden. Alle diese Spannungen sind äußerst schädlich, weil sie zu versteckten Fehlern oder Mikrorissen in dem Material oder schlimmstenfalls zum Reißen des Drahts an der Schweißstelle führen können.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist die Beseitigung der vorgenannten Probleme durch Bereitstellung einer Vielstufen-Drahtziehmaschine mit einem speziellen System zur Steuerung der Geschwindigkeit und der Spannung des zu ziehenden Drahts, wobei diese Drahtziehmaschine sehr einfach und billig die Geschwindigkeit automatisch einstellt, mit der der Draht aufeinanderfolgende Stufen durchläuft.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch Bereitstellung einer Drahtziehmaschine, die aus einer Mehrzahl von in Kaskade angeordneten Stufen besteht, wobei jede Stufe eine Ziehdüse aufweist, durch die der Draht, der teilweise um eine motorgetriebene Spannrolle gewickelt ist, geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannrolle kinematisch mit einem Zahnrad verbunden ist, das mit einem Ritzel in Eingriff ist, wobei das Ritzel von einer Bewegungseinrichtung abgestützt ist, die ihm erlaubt, sich auf dem Außenrand des Zahnrads abzuwälzen, und die eine erste Riemenscheibe trägt, um die ein Abschnitt eines Riemens gewickelt ist, der von einer zweiten motorgetriebenen Spreizscheibe getrieben wird, deren Durchmesser sich nach Maßgabe der Spannung des Riemens ändert, wobei die Bewegungseinrichtung Federelemente aufweist, die die Tendenz haben, das Ritzel entlang dem Außenrand des Zahnrads in der Richtung, in der es den Riemen spannt, abzuwälzen.
  • Die innovativen Prinzipien der Erfindung und ihre Vorteile in bezug auf die bekannte Technik ergeben sich im einzelnen aus der nachstehenden Beschreibung einer möglichen beispielhaften Ausführungsform, die diese Prinzipien anwendet, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen; die Zeichnungen zeigen in:
  • Fig. 1 eine schematische Teilvorderansicht einer Mehrstufen-Drahtziehmaschine gemäß der Erfindung;
  • Fig. 2 eine schematische Perspektivansicht eines Antriebsmechanismus einer Stufe der Maschine von Fig. 1.
  • Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen besteht eine Drahtziehmaschine, die insgesamt mit 10 bezeichnet ist, aus einer Vielzahl von Stufen 11, die nacheinander angeordnet sind, um einen Draht 14 zu ziehen. Jede Stufe 11 weist eine Spannrolle 12 auf, um die der Draht gewickelt und dann durch eine Ziehdüse 13 gezogen wird. Wie es bei Mehrstufen-Drahtziehmaschinen üblich ist, nimmt der Durchmesser der Ziehdüsen fortschreitend ab, um so den Draht allmählich auf den gewünschten Durchmesser zu reduzieren.
  • Fig. 2 zeigt schematisch einen kinematischen Mechanismus 15 zur Bewegungsübertragung zwischen einer Spannrolle und einem Elektromotor 16. Dieser kinematische Mechanismus ist für jede Stufe 11 im wesentlichen identisch und wird daher nur unter Bezugnahme auf eine gattungsgemäße Stufe 11 mit Spannrolle 12' und Ziehdüse 13' beschrieben.
  • Wie Fig. 2 zeigt, ist auf die Welle des Motors 16 ein bekannter Typ von Spreizscheibe 17 aufgekeilt, um die ein Riemen 18 geführt ist, der eine normale Riemenscheibe 19 treibt. Die beiden seitlichen Schultern der Spreizscheibe 17 sind in einer im wesentlichen radialen Richtung geneigt und von einer Feder aufeinander zu vorgespannt. Mit zunehmender Spannung an dem Riemen preßt sich der letztere unter Überwindung der Gegenkraft der Feder zwischen die seitlichen Schultern der Scheibe und verlagert sich in Richtung zur Achse, wodurch das Geschwindigkeitsverhältnis zwischen der Spreizscheibe 17 und der Riemenscheibe 19 vergrößert wird. Die Spreizscheibe ist dem Fachmann wohlbekannt und wird daher nicht weiter gezeigt oder beschrieben.
  • Die Riemenscheibe 19 ist koaxial und integral mit einem Ritzel 20 verbunden, das mit einem Zahnrad 21 kämmt, das auf eine Welle 22 gekeilt ist, mit der auch die Spannrolle 12' integral verbunden ist. Die Riemenscheibe 19 und das Ritzel 20 sind von einem Hebel 23 drehbar gehaltert, der in einer Zwischenposition von der Welle 22 frei koaxial abgestützt ist und entgegengesetzt mit einer Federeinrichtung 24 wie beispielsweise einer Druckluftfeder oder dergleichen verbunden ist.
  • Im statischen Zustand ist der Hebel 23 im wesentlichen auf einer Seite von einer Kraft F aufgrund der Wirkung der Federn der Spreizscheibe beaufschlagt, und auf der anderen Seite ist er einer Gegenkraft P aufgrund der von der Feder 24 ausgeübten Zugkraft ausgesetzt. Der Hebel hat solche Abmessungen, daß das durch die Kraft P bewirkte Moment des Arms "l" vollständig oder teilweise das von dem Arm "b" durch die Kraft F erzeugte Moment ausgleicht.
  • Wenn der Draht 14 positioniert ist und der Motor 16 eingeschaltet wird, hat das Ritzel 20 aufgrund der von dem Motor darauf übertragenen Drehbewegung die Tendenz, sich um den Außenrand des Zahnrads 21 abzuwälzen, das von einem Drehmoment gesteuert wird, das von dem Arm "r" der Spannrolle 12' durch die Kraft T erzeugt wird, wobei dies die Kraft ist, die zum Ziehen, also zum Ziehen des Drahts 14 durch die Ziehdüse 13', notwendig ist.
  • Das Ritzel 20 wälzt sich anschließend um das Zahnrad 21 herum (im Uhrzeigersinn in Fig. 2) ab, und diese Drehbewegung spannt den Riemen 18, der weiter in die Spreizscheibe 17 hineingedrückt wird, wodurch das Übersetzungsverhältnis zwischen den beiden Scheiben 17, 19 vergrößert wird.
  • Das führt zu einer Erhöhung des auf die Welle 22 der Spannrolle 12' übertragenen Drehmoments.
  • Wenn das von dem Motor 16 übertragene Drehmoment das Drehmoment r x T (Arbeitsdrehmoment) überschreitet, beginnt das Zahnrad 21 und mit ihm die Spannrolle 12' zu drehen. An diesem Punkt erreicht der Hebel 23 allmählich einen Gleichgewichtspunkt aufgrund der verschiedenen ihn beaufschlagenden Drehmomente und hört auf, sich in einer Winkelrichtung zu bewegen. Der Ziehstein 11 wird damit in Betrieb gesetzt, um den Draht mit einer Kraft T und einer Geschwindigkeit V1 durch die Ziehdüse 13' zu ziehen.
  • Nachdem der Draht die Ziehdüse durchlaufen hat und einigemale um die Spannrolle 12' der betreffenden Stufe 11 gewickelt wurde, geht der Draht mit einer Geschwindigkeit V2 weiter zur nächsten Stufe. Es ist somit möglich, aufgrund der Verhältnisse zwischen V1 und V2 verschiedene Bedingungen zu erhalten.
  • Bei V2=V1 tritt an der Spannrolle 12' kein Schlupf auf, und die Arbeitsbedingungen sind ideal.
  • Umgekehrt führt V2> V1 zu einem Zustand, der eine Justierung verlangt, um ein Reißen des Drahts zu verhindern; die Justierung wird bei der bekannten Technik mit Hilfe der eingangs genannten Einrichtungen und mit den ebenfalls genannten Nachteilen und Fehlern erhalten.
  • Die höhere Geschwindigkeit in dem Drahtabschnitt, der von der Spannrolle abgewickelt wird, führt zu einem Drehmoment N x r, wobei N der Gegenzug ist, der an dem auslaufenden Drahtabschnitt erzeugt wird. Der Wert des Gegenzugs N muß offensichtlich unter der maximalen Zugspannung des gerade in Arbeit befindlichen Materials gehalten werden.
  • Bei der Maschine nach der Erfindung führt das Drehmoment N x r zu einer Erhöhung der Drehgeschwindigkeit der Spannrolle 12' und infolgedessen des Zahnrads 21. Das führt dazu, daß sich das Ritzel 20 um das Zahnrad 21 in der Drehrichtung des letzteren bewegt, um eine neue Gleichgewichtsposition zu erreichen. Infolgedessen wird der Mittenabstand zwischen den Scheiben 19 und 17 verringert, und der Riemen 18 wird in Richtung zum Außenrand der Spreizscheibe 17 gedrückt. Die so bewirkte Verringerung des Geschwindigkeitsverhältnisses führt zu einer erhöhten Geschwindigkeit der Spannrolle 12' unter Synchronisierung derselben mit der Geschwindigkeit V2, so daß V1=V2 erhalten wird.
  • Bei V2< V1 lockert sich der Draht auf der Spannrolle 12', was in einem Schlupf des Drahts an der Oberfläche der Rolle resultiert.
  • In diesem Fall wird wiederum der oben im Fall von V2> V1 beschriebene Selbstjustierungsvorgang wirksam. Wenn die mechanischen Elemente richtig dimensioniert sind, tritt dieser Vorgang ein, bevor sich der Draht auf der Spannrolle in solchem Maß gelockert hat, daß ein Schlupf des Drahts bewirkt wird. Aufgrund der Erhöhung des Zugdrehmoments, das an dem Zahnrad 21 erforderlich ist, und durch den verringerten Gegenzug N wird das Ritzel 20 veranlaßt, um den Rand des Zahnrads 21 entgegengesetzt zu dessen Drehrichtung zu drehen, um eine neue Gleichgewichtsposition zu erreichen. Der vergrößerte Mittenabstand zwischen den Scheiben 17 und 19 bewirkt, daß der Riemen weiter zwischen die Schultern der Spreizscheibe 17 gepreßt wird, was zu einer Vergrößerung des Geschwindigkeitsverhältnisses und einer entsprechenden Abnahme der Geschwindigkeit der Spannrolle führt, die wiederum mit der Geschwindigkeit V2 synchronisiert wird.
  • Insgesamt gesehen ist die Drehgeschwindigkeit der Spannrolle eine Funktion des Arbeitsdrehmoments, das gegeben ist durch den Arbeitszug des durch die Ziehdüse 13' laufenden Drahts von dem Arm r, modifiziert durch den Gegenzug N ebenfalls von dem Arm r. Mathematisch ist das Gleichgewicht der resultierenden Drehmomente im System, um den Hebel 23 stationär zu halten, wie folgt:
  • (F x b) - (P x l) = ((T - N) x r).
  • Es ist daher ersichtlich, daß es durch geeignete Definition der mechanischen Dimensionen der Elemente des Mechanismus 15 und anschließendes Justieren der Kraft P der Feder 24 möglich ist, den N-Wert so zu steuern, daß er in einem Bereich gehalten wird, der niedriger als der Wert der maximalen Zugfestigkeit des Drahts ist.
  • An dieser Stelle ist der Kaskadenbetrieb der Stufen 11, die jeweils mit der selbstjustierenden Vorrichtung 15 versehen sind, für den Fachmann klar.
  • Sämtliche Stufen der Drahtziehmaschine tendieren dazu, mit der von der anschließenden Stufe vorgegebenen Drahtgeschwindigkeit synchronisiert zu bleiben. Infolgedessen wirkt die letzte Stufe als Treiberstufe und gibt die Drahtgeschwindigkeiten in den verschiedenen Drahtziehstufen vor, die sich nacheinander automatisch selbst justieren.
  • Es ist somit ersichtlich, daß die Motoren keine komplizierten elektronischen Drehzahlregelungseinrichtungen oder Sensoren zum Fühlen der Drahtspannung in den verschiedenen Stufen benötigen. Infolgedessen kann die Ausführungsform einer Vielstufen-Drahtziehmaschine erhalten werden, indem einfach die verschiedenen Stufen in Kaskade angeordnet werden, ohne daß zwischen ihnen andere elektrische Verbindungen vorgesehen werden als diejenigen zur Stromzuführung zu den Motoren, die von jedem möglichen Typ und also auch normale billige Drehstrom-Induktionsmotoren sein können. Außerdem sollte beachtet werden, daß beim Anfahren immer dann, wenn das von dem Motor übertragene Drehmoment das Arbeitsdrehmoment überschreitet, aufgrund der Drehbewegung des Hebels das Zahnrad 21 sich allmählich zu drehen beginnt, wodurch eine plötzliche und übermäßig hohe Zugspannung auf den Draht verhindert wird.
  • Die vorstehende Beschreibung einer Ausführungsform, die die innovativen Prinzipien der Erfindung anwendet, dient ersichtlich nur als Beispiel zur Veranschaulichung dieser neuen Prinzipien und sollte daher nicht als Einschränkung der Erfindung, wie sie hier beansprucht wird, verstanden werden. Beispielsweise ist die Drahtziehmaschine unter besonderer Berücksichtigung der hier beanspruchten neuen Elemente beschrieben worden. Für den Fachmann ist ersichtlich, daß die vorgenannte Maschine mit zahlreichen bekannten Einrichtungen versehen sein kann, die üblicherweise bei Drahtziehmaschinen verwendet werden und hier weder gezeigt noch beschrieben sind, weil sie für den Fachmann leicht vorstellbar sind. Beispielsweise können die Ziehsteine mit weiteren Leitrollen entlang der Drahtlaufbahn sowie mit Unterbrechungsfühlern zum automatischen Abschalten der Motoren versehen sein. Außerdem könnte ein weiterer bekannter Antrieb zwischen dem Zahnrad 21 und der Spannrolle 12' eingefügt sein. Der Hebel 23 kann eine andere als die gezeigte Gestalt haben, wobei selbstverständlich die Stellen und Richtungen der Kraftaufbringung gegenüber der Position des vorher gewählten Drehpunkts verlagert werden. Schließlich kann die Feder 24 von jedem bekannten Typ sein. Beispielsweise könnte sie vorteilhaft eine Hydraulikdruckfeder sein, bei der die aufgebrachte Kraft ohne weiteres mit Hilfe eines bekannten externen Kreislaufs zur Druckfluidzuführung einstellbar ist.

Claims (4)

1. Drahtziehmaschine (10), die aus einer Mehrzahl von in Kaskade angeordneten Stufen (11) besteht, wobei jede Stufe eine Ziehdüse (13) aufweist, durch die der Draht (14), der teilweise um eine motorgetriebene Spannrolle (12) gewickelt ist, geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannrolle (12) kinematisch mit einem Zahnrad (21) verbunden ist, das mit einem Ritzel (20) in Eingriff ist, wobei das Ritzel (20) von einer Bewegungseinrichtung (23) abgestützt ist, die ihm erlaubt, sich auf dem Außenrand des Zahnrads (21) abzuwälzen, und die eine erste Riemenscheibe (19) trägt, um die ein Abschnitt eines Riemens (18) gewickelt ist, der von einer zweiten motorgetriebenen Spreizscheibe (17) getrieben wird, deren Durchmesser sich nach Maßgabe der Spannung des Riemens (18) ändert, wobei die Bewegungseinrichtung (23) Federelemente (24) aufweist, die die Tendenz haben, das Ritzel (20) entlang dem Außenrand des Zahnrads (21) in der Richtung, in der es den Riemen (18) spannt, abzuwälzen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungseinrichtung (23) einen Hebel aufweist, der koaxial zu dem Zahnrad (21) frei abgestützt ist und an einem seiner Arme das Ritzel (20) schwenkbar trägt, das mit dem Zahnrad (21) in Eingriff ist.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel ein zweiarmiger Hebel ist, wobei das Ritzel (20) mit dem einen Ende und die Federelemente (24) mit dem anderen Ende schwenkbar verbunden sind.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federelemente (24) eine fluidbetätigte Feder aufweisen.
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