DE69200741T2 - Selbstglättende Vorrichtung für Kleidungsstücke. - Google Patents
Selbstglättende Vorrichtung für Kleidungsstücke.Info
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine selbstglättende Vorrichtung für Kleidungsstücke.
- Die Erfindung bezieht sich genauer auf eine selbstglättende Vorrichtung für Kleidungsstücke wie zum Beispiel Röcke, Sakkos, Jacken, Hosen, Kostume, die von dieser Vorrichtung aufgenommen werden, die ermöglicht, automatisch den normalen Nutzungszustand der erwähnten Kleidungsstücke, sowohl ihr Äußeres als auch ihre Form betreffend, wiederherzustellen.
- Die Erfindung findet hauptsächlich im Bereich der Möbelindustrie und der Haushaltzubehöre ihre Verwendung.
- In der Technik sind unterschiedliche Typen von Vorrichtungen und/oder Geräten bekannt, um Kleidungsstücken zu tragen.
- Diese Typen von Vorrichtungen und/oder Geräten können substantiell in zwei Hauptkategorien untergliedert werden.
- Die erste Kategorie umfaßt die sogenannten "Kleiderbüge", die aus einem grobbeschrieben dreieckigen Gegenstand mit einem rundgebogenem Haken an einem Eckpunkt bestehen, der mit einem festen Halteelement, wie zum Beispiel einer Stange im Innern eines Kleiderschranks zusammenwirkt, wobei die Basis des Gegenstands, falls vorhanden, als Ablage für ein Paar zusarnmengelegte Hosen dient.
- Eine zweite Kategorie umfaßt die sogenannten "Kleiderständer", die von einem Ständerelement gebildet werden, und manchmal auf Rollen montiert sind, an das eine im allgemeinen aus Holz bestehende Struktur befestigt ist, um Kleidungsstücke zu halten und um die einwandfreie und natürliche Beschaffenheit und den Sitz dieser verschiedenen Kleidungsstücke scheinbar zu wahren.
- Einige Typen von Kleiderständern sind mit weiteren Vorrichtungen versehen, wodurch, so scheint es, ihre Leistungsmöglichkeiten dadurch verbessert werden wie zum Beispiel Vorrichtungen, die ein Plattenpaar umfassen, das Hosen, die ordentlich zusammengelegt zwischen die Platten gegeben werden, preßt und wärmt, damit sie ihren einwandfreien Sitz beibehalten.
- Alle bekannten Vorrichtungen lösen ohne weiteres das Problem, die Kleidungsstücke, die über diese gehängt sind, so zu befestigen, daß sie vor eventuellem Herunterfallen bewahrt werden.
- Dennoch sind die bekannten Vorrichtungen nicht dazu geeignet, die Kleidungsstücke in ihrer idealen und natürlichen Beschaffenheit zu lassen.
- Was speziell Vorrichtungen zur Aufnahme von Sakkos angeht, gibt es keine Vorrichtungen, die sich gleichermaßen jeder Größe anpassen können: als Beispiel eine Jacke, die auf einem Bügel hängt; ist sie groß, hängt sie an den Ärmelansätzen reichlich über; ist die Jacke klein oder für ein Kind, dann wird sie bereits von den Schenkeln des Bügels im Innern der Ärmel getragen, was unvermeidbare Deformierungen verursacht.
- Was die Vorrichtungen zum Ablegen von Hosen betrifft, beruhen diese in den meisten aller Fälle auf der vorhergehenden Maßnahme, die Hosen zu legen und auf deren darauffolgender Längsfaltung, um sie über einen Steg zu hängen, wodurch im Mittellinienbereich der Hose eine unvermeidliche Seitenfalte verursacht wird, und bedürfen erheblicher Erfahrung, um die Hosen genau zu legen, damit die Bildung weiterer Längsfalten vermieden wird.
- Die obengenannten Probleme nehmen im Falle des Gebrauchs von Bügelvorrichtungen, die ein Thermoplattenpaar umfassen, weiter zu: denn in diesem Falle ist es absolut erforderlich, die Hosen genau auf die Bügelfalte ausgerichtet zu legen, damit die Bildung weiterer fast dauerhafter Falten vermieden wird.
- Darüberhinaus ist die Tatsache, die Hosen längs zusammenzulegen, unnormal und ungeeignet, weil dadurch, daß das Oberteil der Hose umgekehrt ist, weitere unerwünschte Falten auf Grund der umgekehrten Taschen und der Innenfutter durch den Einfluß der Schwerkraft hervorgerufen werden.
- Außerhalb des reinen Haushalt-Anwendungsbereichs sind in der Technik Schneiderbüsten bekannt, an denen ein Kleid einer bestimmten Größe angepaßt werden kann; dennoch ist der Einsatz solcher Schneiderbüsten nicht allumfassend, da diese zu teuer sind, zu viel Platz beanspruchen und nicht anpassungsfähig sind fur Kleidungsstücke einer anderen Größe als die, für die sie entworfen und gebaut worden sind.
- Der Erfindung steht die Aufgabe zugrunde, den Unzulänglichkeiten und typischen Nachteilen der bekannten Technik abzuhelfen und eine Vorrichtung zur Aufnahme von Kleidungsstücken zu liefern, die, neben der Ausübung der normalen Funktion als Träger fur Kleidungsstücke, automatisch eine wirkungsvolle Wiederherstellung der normalen Beschaffenheit der Kleidungsstücke veranlaßt, deren Formsitz damit beibehalten wird.
- Die Vorrichtung ist gleichzeitig sofort auf jede Größe einstellbar und kann auch zu niedrigen Preisen gebaut werden.
- Das konnte durch die Vorrichtung mit den im Hauptanspruch beschriebenen Merkmalen erzielt werden.
- Die vom Hauptanspruch abhängigen Ansprüche beschreiben vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung.
- Die selbstglättende Vorrichtung fur Kleidungsstücke umfaßt nach der Erfindung ein erstes im wesentlichen rohrförmiges und geradliniges Element, an dessen einem Ende sich ein Haken befindet, damit die Vorrichtung an eine entsprechende Haltestange gehängt werden kann.
- Das erste Element ist geeignet, in vertikaler Richtung eine Führungsbahn für ein zweites Element zu bilden, das von einem Kreuzgestell gebildet wird, das aus einem zum ersten Element rechtwinklig stehendes, rohrförmigen Elementenpaar und aus einem weiteren rohrförmigen Element, das auf dem ersten Element gleitet, besteht.
- Gemäß der Erfindung dient jedes der rohrförmigen Elemente dieses Paars als Führung für ein Bewegungsorgan und hat an einem Ende ein um eine Achse und rechtwinklig zur Langsachse des Elementpaars verstellbares und geformtes Element, das bei Betätigung im Bereich des Ärmelansätzes am Körper der Jacke wirkt, die mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung zusammenwirkt.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist jedes der Verschiebungsorgane mit einem Zapfen versehen, um den das Ende eines Hebels oszillierend montiert ist, wobei das andere Hebelende mit einem entsprechend profilierten und gerändelten Organ versehen ist, um bei Betätigung mit der Gurtellinie eines Röcks oder einer Hose zusammenzuwirken, die mit der Vorrichtung nach der Erfindung zusammenwirken.
- Nach der Erfindung ist einjeder der Hebel darüberhinaus mit einem Längsschlitz zum Einfügen eines Zapfens versehen, der fest mit einem Ende eines anderen Hebels verbunden ist, dessen anderes Ende wiederum mit einem festen Zapfen zusammenwirkt, der sich am anderen Ende des ersten im wesentlichen rohrförmigen, geradlinigen Elements befindet.
- Eine Vorrichtung des obenbeschriebenen Typs hat bei Gebrauch eine
- Jacke (oder einen Mantel, eine sportliche Jacke, einen Übergangsmantel) und eine Paar Hosen (oder Rock) so aufzunehmen, daß sie sich automatisch der Form und der Größe des Kleidungsstücks anpaßt und somit die Funktionen einer Schneiderbüste übernimmt, die sich automatisch an Kleidung jeder Form und Größe anpaßt, was mit den bekannten Vorrichtungen bis heute nicht möglich war.
- Eine weitere Eigenschaft der Vorrichtung nach der Erfindung besteht darin, daß die Hosen (oder Röcke) durch Einwirkung von Innen auf die Gürtellinie gehalten werden mit dem Ergebnis, daß diese Kleidungsstücke frei und natürlich hängen.
- Diese Eigenschaft, daß auch die Jacke im naturlichen Nutzungszustand gehalten wird, muß zusammen mit der wichtigen Funktion berücksichtigt werden, die von den Elementen, die das geformte Element bilden, und von den gerändelten Organen ausgeführt wird.
- Indem sie abhängig voneinander und gleichzeitig wirken, üben sie einen Druck auf die Zonen, wo Kontakt mit den Kleidungsstück besteht, aus, der im Verhältnis zum Gewicht des Kleidungsstücks steht und eine formgebende und glättende Wirkung gleichzeitig auf die Jacke als auf die Hose (Rock) ausübt.
- Nach einem vorzugsweisen Merkmal der Erfindung hält das erste rohrförmige geradlinige Element ein Paar geformter Elemente, die sich gegenüber der Längsachse des ersten Elements befinden, wobei die Entfernung zwischen diesen verstellbar ist.
- Die geformten Elemente gewähren, sich leicht an jede Form und/oder Halsmaß einer Jacke anzupassen, indem die von der Vorrichtung nach der Erfindung ausgeübte Glattungsfunktion weiterhin verbessert wird.
- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung hervor, die als Beispiel mit Hilfe der erläuterten Abbildungen auf den bei liegenden Tafeln gegeben wird:
- - Abb. 1 zeigt eine Vorrichtung nach der Erfindung in der Vorderansicht in "geschlossener" Stellung;
- - Abb. 2 zeigt die Vorrichtung von Abb. 1 als Teilschnitt in der Draufsicht;
- - Abb. 3 zeigt eine Vorrichtung nach der Erfindung in der Voorderansicht in "geöffneter" Stellung und
- - Abb. 4 zeigt ein Kleidungsstück in Zusammenwirkung mit einer Vorrichtung nach der Erfindung in der Vorderansicht.
- Auf den Abbildungen zeigt die Bezugsnummer 10 allgemein eine selbstglättende Vorrichtung fur Kleidungsstücke nach der vorliegenden Erfindung.
- Die Vorrichtung 10 umfaßt ein erstes rohrförmiges und geradliniges Element 11, das eine senkrechte Längsachse A hat, deren eines Ende mit einem Haken 12 versehen ist, um die Vorrichtung 10 an eine Haltestange 13 (siehe Abb. 3 und 4) zu hängen; das andere Ende hingegen ist mit einem ersten Zapfen 14 versehen, dessen Funktionen im Anschluß ausführlicher beschrieben werden.
- Das erste Element 11 bildet weiterhin eine Führung für einen Ring 15, der dem ersten Element 11 entlang beweglich ist und durch entsprechende Schraubenmittel 16 an ihm befestigt werden kann.
- Die von diesem Ring ausgeübten Funktionen werden im Anschluß ausführlicher beschrieben.
- Das erste Element 11 bildet eine weitere Führung zur Verschiebung entlang der Achse A eines zweiten Elements 20, das von einem Kreuzgestell gebildet wird, das aus einem rohrförmigen Elementenpaar 21', 21" senkrecht zur Achse A und aus einem weiteren Element 22 besteht, das auf das erste Element 11, das die Führung bildet, ausgerichtet und mit ihm übereinandergelagert ist.
- Jedes zu diesem Paar gehörige Element 21' und 21" führt eine Führungsfunktion durch ein rohrförmiges und bewegliches Organ 23' und 23" aus, das einen Schlitz bildet, der an einem Ende geformte Elemente 24' 24" hält, die frei um die Achse B', B" verstellbar sind, die senkrecht zur Längsachse C des Elementenpaars 21', 21" liegt.
- Nach der Erfindung ist jedes der Organe 23', 23" im Gebiet zwischen der Mitte und den Enden desselben mit einem Zapfen 25', 25" versehen, an den ein Ende eines Hebels 31', 31" befestigt ist, der zu einem dritten Element 30 zum Halten einer Hose oder eines Rocks gehört.
- Jeder dieser Hebel 31', 31" hält an seinem anderen Ende ein entsprechend profiliertes und gerändeltes Organ 32', 32", das mit der Gürtellinie einer Hose oder eines Rocks auf eine Weise zusammenwirkt, die im Anschluß ausführlicher beschrieben wird.
- Weiterhin ist jeder dieser Hebel 31', 31" mit einem Schlitz 33', 33" versehen, in dem ein Zapfen 34', 34" wirkt der mit einem Ende eines Verbindungstabs 35', 35" verbunden ist, dessen anderes Ende mit dem vorher beschriebenen Zapfen 14 verbunden ist.
- Das erste Element 11 trägt darüberhinaus ein viertes Element 40, damit den runden Ausschnitt der Jacke die richtige Form beibehält.
- Das vierte Element 40 umfaßt einen Block 41, der mit dem ersten Element 11 frei verbunden ist, und trägt ein Zapfenpaar 42', 42" (siehe Abb. 2) zur Führung für ein entgegengesetzt liegendes Stangenpaar 43', 43", wobei einjede mit einem Schlitz 44', 44" versehen ist, in dem der Zapfen 42', 42" wirkt, wobei jede dieser Stangen mit einem Organ 45', 45" zum Stützen des Kragenausschnitts durch einen Drehzapfen 46', 46" verbunden ist. Die Funktionsweise der Vorrichtung 10 nach der Erfindung ist folgende.
- Im Falle, daß ein Anzug 50 irgendeiner Größe (siehe Abb. 4), der aus einer Jacke 51 und einer Hose 52 besteht, mit der Vorrichtung 10 in Zusammenwirkung gebracht werden soll, ist die erste zu voll führende Aufgabe die Voreinstellung von Vorrichtung 10, damit sie darauf eingestellt wird, den Anzug der gegebenen Größe zu tragen und zu glatten.
- Wenn man sich vor Augen hält, daß Abb. 3 die Vorrichtung in der Stellung ihrer maximalen Weit darstellt, die der größten Konfektionsgröße entspricht, während Abb. 1 die Vorrichtung in ihrer Stellung mit der geringsten Weite darstellt, die einer sehr kleinen Konfektionsgröße oder einer Kindergröße entspricht, wird Ring 15 betätigt, der am ersten Element 11 entlang angehoben und in einer Stellung befestigt wird, daß die Stellung der maximale Weite (entsprechend der maximalen Entfernung zwischen den entsprechenden Elementen 24', 24" und den gerändelten Organen 32', 32") ausreichend ist, damit die Vorrichtung 10 leicht gespannt bleibt, um die Jacke 51 und die Hose 52, die mit der Vorrichtung 10 zusammenwirken, wirksam zu tragen.
- Anschließend wird die Jacke 51 am runden Halsausschnitt mit dem vierten Element 40 (das mittels der oszillierenden Organe 45' 45" dem runden Halsausschnitt einen einwandfreien und natürlichen Sitz verleiht) und mit den Elementen 24', 24" in Höhe der Ärmelansätze in Zusammenwirkung gebracht.
- Die Zone um die Gürtellinie der Hose 52 wird gleichermaßen mit den gerändelten Organen 32', 32" in Zusammenwirkung gebracht.
- In dem unter Abb. 4 beschriebenen Fall hängt die Vorrichtung 10 bereits mittels eines Hakens 11 an der Stange 12 einer Ständerstruktur 17, die auf dem Boden steht.
- Wenn die Jacke 51 und die Hose 52 mit der Vorrichtung 10 in Zusammenwirkung gebracht werden, verursacht das Gewicht der Jacke eine Senkung des zweiten Elements 20 entlang der Führung, die vom ersten Element 11 gebildet wird und gleichzeitig eine Spreizung der Ecke, die vom Stangenpaar 35', 35" gebildet wird.
- Gleichzeitig kommen die Zapfen 34', 34" an den jeweiligen Enden der Stangen 35', 35" im Innern der Schlitze 33', 33", die in den Hebeln 31', 31" vorgesehen sind, in Bewegung und verursachen somit eine doppelte und voneinander abhängende Wirkung, sowohl diese geformten Elemente 24', 24", die mit den rohrförmigen Organen 23', 23" verbunden sind, als auch das gerändelte Organ 32', 32" von Achse A zu entfernen.
- Das Endergebnis dieses Vorgangs geht deutlich aus Abb. 4 hervor mit der Feststellung, daß:
- - die Jacke 51 über das Element zum Tragen des runden Halsausschnitts gelegt ist, das durch seiner oszillierenden Elemente den runden Kragenausschnitt in seiner natürlichsten Beschaffenheit und wie vom Schneider gefertigt, aufnimmt;
- - die Jacke 51 durch die Wirkung ihres Eigengewichts im Bereich der Ärmelansätze in leichter Spannung gehalten wird, wodurch entstandene Falten, die im hinteren Bereich sind, und, bei geschlossener Jacke, entstandene Faltenbildung im vorderen Bereich geglättet werden;
- - die Hose von einem Teil einer Haltevorrichtung (gerändelte Organe), das auf den Bereich der Gürtellinie wirkt senkrecht gerade gehalten wird, so als wäre die Hose angezogen; diese Eigenschaft zieht eine Reihe an positiven Nebenwirkungen nach sich, unter anderem kann das automatische Bügeln der vorderen Bügelfalte, und wo vorgesehen, das Bügeln der hinteren Bügelfalte durch die Schwerkraft, die auf die Hose wirkt, erwähnt werden, und das automatische Bügeln von Futter und Taschen ebenfalls durch die Schwerkraft;
- diesbezuglich ist darauf hinzuweisen, daß im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen die Vorrichtung 10 nach der Erfindung die Hosen in derselben Stellung hält, in der sie normalerweise angezogen werden, wodurch keine zusätzliche Faltenbildung verursacht wird, weder in Quer (Zusammenfalten der Hose) noch in Längsrichtung (unsachgemaßes Legen der Hose vor dem Weglegen).
- Die Vorrichtung nach der Erfindung übt eine glättende Wirkung auf die von ihr gehaltenen Kleidungsstücke, wobei dieser Glättungsvorgang aus dem automatschen Bügeln der Kleidungsstücke selbst hervorgeht, was zum Beispiel im Laufe einer Nacht durch die Schwerkraftwirkung geschieht.
- In diesem Zusammenhang kann festgestellt werden, daß ein Hemd, falls auf die Vorrichtung 10 im nassen, aus der Wasche kommenden Zustand gelegt wird, in wenigen Stunden aus obengenannten Gründen trocken und einwandfrei gebügelt ist.
- Die Erfindung ersetzt somit auf rentable Weise eine Schneiderbüste und
- ermöglicht unter anderem eine sofortige Anpassung an jede Konfektionsgröße eines Anzugs, was nach der bekannten Technik nur min einer Serie an Schneiderbüsten möglich ist.
- Die Erfindung wurde vorher mit Bezug auf eine ihrer besonders vorteilhaften Ausführungsformen beschrieben.
- Dennoch umfaßt sie zahlreiche Varianten, die in ihren Bereich fallen.
- Zum Beispiel ist es möglich, elastische Mittel, die zwischen den Hebeln 31', 31" wirken, anzubringen, um den seitlichen Druck der gerändelten Organe 32', 32" zu vermindern, falls ein besonders schweres Kleidungsstück auf die Vorrichtung 20 zum Jackenhalten gegeben wird.
- Die elastischen Mittel üben in diesem Falle eine Nebenaktion zur Druckerhöhung auf die Jacke und eine Druckverminderung auf die Hosen aus, wobei dieser durch Simultanbewegung der Zapfen 34', 34" in den entsprechenden Schlitzen 33', 33" automatisch reguliert wird. Weiterhin gehören in den Bereich der Erfindung Ausführungsformen, wonach das dritte Element 30 zum Halten von Hosen oder Röcken und/oder das vierte Element 40 zum Halten des runden Halsausschnittes nicht vorhanden sind.
- In der einfachsten Ausführungsform sind die Verbindungsstäbe 35', 35" an einem Ende mit dem Zapfen 14 wie schon oben beschrieben, und mit dem entgegengesetzten Ende direkt mit dem Zapfen 25', 25" verbunden, wobei auf diese einfache Weise eine Entfernung der Elemente 24', 24" zustande kommt.
Claims (12)
1. Selbstglättende Vorrichtung (10) für Kleidungsstücke, die
ein erstes verlängertes Element (11) umfaßt, das mit einer
ersten senchrecht stehenden Längsachse (A) ausgestattet ist,
wobei das erste Element (11) eine Führung für die geradlinige
Verschiebungsbewegung eines zweiten Elements (20) bildet, das
von einem Kreuzgestell gebildet wird, das aus einem Element
(22), das koaxial zum ersten Element (11) steht und aus zwei im
wesentlichen rohrförmigen Elementen (21', 21") besteht, die eine
Führung für die geradlinige Verschiebung eines rohrförmigen
Glieds (23', 23") bilden, das an einem Ende ein geformtes
Element (24', 24") hält, das dazu dient, bei Benutzung ein
Kleidungsstück wie eine Jacke, einen Mantel oder ähnliches zu
tragen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende des ersten Elements
(11) einen Drehzapfen (14) hat, mit dem ein Ende zweier
Verbindungsstäbe (35', 35") verbunden ist, wobei das andere Ende
(34', 34") eines jeden Verbindungsstabes (35', 35") mit einem
Zapfen (25', 25") zusammenwirkt, der sich an einjedem
rohrförmigen Element (23', 23") befindet, wobei der Vorgang, ein
Kleidungsstück wie eine Jacke über diese geformten Elemente
(24', 24") zu hängen erfolgt indem das erste verlängerte
Element (11) an einem Ende gehalten wird, wodurch an den
Führungen eine direkte Bewegung der rohrförmigen Glieder (23',
23") nach außen verursacht wird, die von diesen jeweiligen
rohrförmigen Elementen (21', 21") gebildet werden, wobei diese
geformten Elemente (24', 24") auf die Berührungsfläche des
Kleidungsstück einen Druck ausüben, der proportional dem Gewicht
des Kleidungsstücks ist.
2. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes dieser geformten Elemente (24', 24") sich um eine
zweite Achse (B', B") senkrecht zur ersten Achse (A) dreht.
3. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Ring (15) umfaßt der das
erste Element (11) umgibt und mittels Schrauben (16) am ersten
Element (11) befestigt werden kann, wobei dieser Ring (15) dazu
dient, die Verschiebungsbewegung von Element (22), das zum
ersten Element (11) koaxial liegt, einzuschränken.
4. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende (34', 34") eines
jeden Verbindungsstab (35', 35") mit einem Hebel (31', 31")
verbunden ist, der zu einem dritten Element (30) zum Tragen von
Kleidungsstücken wie Hosen und Röcke gehört.
5. Vorrichtung (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das andere Ende (34', 34") eines jeden Verbindungsstab (35',
35") mit einem Zapfen zur Verschiebung in einen Schlitz (33',
33"), der sich am Hebel (31', 31") befindet, versehen ist.
6. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch
gekennzeichnet, daß ein erstes Ende des Hebels (31', 31") so
montiert ist, daß es am Zapfen (25', 25") ein Gelenk bildet, das
sich an einjedem rohrförmigen Glied (23', 23") befindet.
7. Vorrichting (10) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hebel (31', 31") an einem Ende mit einem
Organ (32', 32") versehen ist, um einen seitlichen Druck auf die
Gürtellinie von Rock oder Hose auszuüben.
8. Vorrichtung (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Organ (32', 32") eine Haftfläche darstellt, die
vorteilhafterweise geformt und gerändelt ist.
9. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das ausgerichtete und koaxiale
Element (22) mit einem vierten Element (40) verbunden ist, um
den Halsbereich eines Kleidungsstücks wie eine Jacke oder einen
Mantel aufzunehmen.
10. Vorrichtung (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das vierte Element (40) einen Block (41) umfaßt der an das
koaxiale Element (22) befestigt werden kann, wobei der Block mit
einem Zapfenpaar (42', 42") versehen ist, und dadurch, daß ein
Stangenpaar (43', 43"), wovon einjedes mit einem Element (45',
45") zum Kragenstützen versehen ist, über Schlitze (44', 44")
verfügt, in denen die Zapfen (42', 42") sitzen, wobei das
Stangenpaar in irgendeine Richtung, die senkrecht zur ersten
Achse (A) steht, verschoben werden kann.
11. Vorrichtung (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Element (45', 45") zum Kragenstützen durch einen
Drehzapfen (46', 46") mit der entsprechenden Stange (43', 43")
verbunden ist.
12. Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche von 4 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß sie elastische Mittel umfaßt, die
mit den Hebeln (31', 31") des dritten Elements (30) verbunden
sind.
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