DE395847C - Vorrichtung zum Strecken von Webwaren und daraus angefertigten Gegenstaenden, insbesondere Kleidungsstuecken, durch Gewichtswirkung - Google Patents

Vorrichtung zum Strecken von Webwaren und daraus angefertigten Gegenstaenden, insbesondere Kleidungsstuecken, durch Gewichtswirkung

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Publication number
DE395847C
DE395847C DEK85811D DEK0085811D DE395847C DE 395847 C DE395847 C DE 395847C DE K85811 D DEK85811 D DE K85811D DE K0085811 D DEK0085811 D DE K0085811D DE 395847 C DE395847 C DE 395847C
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DE
Germany
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clamping
plates
pan
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embodiment according
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Expired
Application number
DEK85811D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Heinrich J Kuechenmeister
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G25/00Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
    • A47G25/66Trouser-stretchers with creasing or expanding devices
    • A47G25/68Trouser-stretchers with creasing or expanding devices stretching in longitudinal direction

Description

  • Vorrichtung zum Strecken von Webwaren und daraus angefertigten Gegenständen, insbesondere Kleidungsstücken, durch Gewichtswirkung. Zum Strecken von Stoffen, z. B. zum Glattziehen von auf Bügel gehängten Anzügen, ist bereits die Befestigung von Gewichten am unteren Saume der Ärmel oder des Kleidungsstückes überhaupt bekannt, wodurch die Kleidungsstücke sich während ihres Nichtgebrauches aushängen und glattziehen.. Die hierdurch erzielte Wirkung kann man mit Bügeln auf kaltem Wege bezeichnen. Man hat bisher hierfür schon kleine Gewichte verwendet, die z. B. angeschraubt oder durch gespannte Federn angeklemmt wurden. die indessen wegen ihrer umständlichen Bauart und des damit verbundenen Herstellungspreises nicht zu allgemeiner Verwendung gelangten.
  • Zur Behebung dieses Nachteiles betrifft die Erfindung eine vereinfachte Streckvorrichtung, die nur aus wenigen zur Massenherstellung geeigneten und durch Reibung oder Klemmung verbundenen Teilen unter Vermeidung von Federn, Zahnrädern, Zahnstangen usw. besteht und eine einfache und billige Herstellung gewährleistet.
  • Verschiedene Ausführungsformen des allgemeinen Erfindungsgedankens sind in der Zeichnung in mehreren Beispielen dargestellt; die Abb. i zeigt einen Mittelschnitt durch eine erste Ausführungsform, wozu Abb. 2 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles B ist; die Abb. 3 und q. zeigen Schnitte durch weitere Ausführungsformen; Abb. 5 ist ein Schnitt durch eine vierte Ausführungsform, wozu Abb.6 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles C nach Abb. 5 ist; Abb. 7 zeigt eine Draufsicht auf den Befestigungsknopf nach Abb. 5, von der Achse aus gesehen. Alle dargestellten Befestigungsvorrichtungen vermeiden die zu Störungen und zum Versagen neigenden unzuverlässigen Triebswerksteile, wie Federn, Zahnräder, Zahnstangen usw., und benutzen lediglich die gegenseitige Reibung der Teile, um hierdurch die gewünschte Klemmwirkung zu erzielen. In allen dargestellten Vorrichtungen bezeichnen a und b die beiden als beliebig schwere Gewichte an die Kleidungsstücke anzuhängenden Platten, vorzugsweise aus gewöhnlichem Guß, die für sich beliebige Form, viereckig, langgestreckt, rund oder oval, haben können.
  • Nach den Abb. i und z werden die Platten a und b durch die Achse c zusammengehalten, die in der Platte a beispielsweise vernietet und in der Platte b in einem Hohlraum f schwenkbar ist,. der sich in dem auf der Platte b angeordneten Zapfen e befindet. Mit d sind kleine, an sich bekannte Stoffstreifen bezeichnet, die das betreffende Kleidungsstück gegen den Angriff der metallenen Klemmflächen schützen sollen.
  • Der Zapfen e weist gegenüber der Platte a einen ganz geringen Spielraum auf, der weniger als i mm beträgt. Der Zapfen e ist an seinem Ende bogenförmig gestaltet, zweckmäßig nach einem Halbmesser gekrümmt, der etwas kleiner ist als derjenige der entsprechenden Pfanne. Zapfenende und Pfanne sind rauh ausgeführt, entweder besonders aufgeraubt oder, was auch schon genügt, mit der natürlichen Gußhaut belassen, die genug Unebenheiten aufweist, um eine starke Reibung zwischen Zapfenende und Pfanne zu erzielen.
  • Zum Befestigen der Vorrichtung an Kleidungsstücken werden die beiden Platten durch Fingerdruck in Richtung der Pfeile A in Abb. z einander genähert, wobei der Zapfen e seinen Spielraum g gegenüber der Pfanne in der Platte a verliert, was durch die schon erwähnte Verschiedenheit der Krümmungsverhältnisse erzielt werden kann. Der Zapfen r wird sich gewissermaßen in der Pfanne festfressen und läßt die Streckvorrichtung am Kleidungsstück in der gewünschten Lage hängen. Zum Lösen wird auf das andere Ende der Vorrichtung in Richtung de'r Pfeile D gedrückt, worauf der Zapfen seine Klemmlage in der Pfanne verläßt und seinen ursprünglichen .Spielraum g wieder erhält.
  • Eine andere Ausführungsform ist in Abb. 3 dargestellt, bei welcher die Platten a und b ebenfalls durch die Achse c miteinander verbunden sind. Das der Befestigungsstelle gegenüberliegende Ende der Vorrichtung ist mit nach außen sich erweiternden rauhen Kegelflächen h versehen, in welche der ebenfalls rauhe Dorn i mit seinem gerändelten Griff k hineinpaßt. Die Flächen h und der Dorn i können einander entsprechend flach, viereckig oder rund ausgeführt sein. Um ein Herausfallen des Dornes i zu verhindern, trägt er einige Zapfen 1, die in Aussparungen oder Schlitzen m der Keilflächen h gleiten.
  • Will man die Vorrichtung einklemmen, d. h. also die beiden Streifen d einander nähern, so drückt man den Dorn i in die Keilflächen h hinein, bis ein kräftiger Widerstand für die Hand bemerkbar wird. Beim Lösen wird der Dorn i herausgezogen, dessen Herausfallen durch die Bolzen oder Stifte 1 verhindert ist.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 4 sind außen auf den Platten a und b Keilflächen n angebracht, auf denen ein Klemmring o zum Nähern der Belagstreifen d hin und her verschiebbar ist. Ein Herunterfallen des Ringes o wird durch einen oder mehrere Stifte p verhindert.
  • Die Ausführung nach Abb. 5 besitzt wiederum die Platten a und b mit den zum Anklemmen an die Kleidungsstücke dienenden Flächen d; beide Platten werden durch die Achse c zusammengehalten, die sich in einen längsgestreckten, an der Anschlußstelle der Achse rund oder kugelig ausgeführten Knopf q mit dem Rand k fortsetzt. Eine dementsprechend als Längsschlitz ausgestaltete Pfanne r ist in der Platte b angebracht, wie Abb. 6 erkennen läßt. Durch Drehen des Knopfes k, q wird der Knopf q aus der Pfanne r herausgehoben, wodurch sich die Platten a und b nähern und sich an den betreffenden Kleidungsstücken festklemmen können. In dieser Stellung liegen die Teile y und q quer bzw. rechtwinklig so zueinander, wie in Abb. 6 mit vollen Linien und punktiert angedeutet ist. Beim weiteren Drehen oder Zurückdrehen des Knopfes k, q gleitet dieser wieder in die Pfannes y hinein (Stellung nach Abb. 5), wodurch sich die beiden Platten wieder voneinander entfernen und das zwischen ihnen festgeklemmte Stoffstück freigeben.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE-i. Vorrichtung zum Stfecken von Webwaren und daraus angefertigten Gegenständen, insbesondere Kleidungsstücken, durch Gewichtswirkung, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem zu streckenden Kleidungsstück zu befestigenden Platten (a, b) bei ihrer Bewegung gegeneinander durch Reibung in ihrer Klemmstellung festgehalten werden.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Platten (b) einen mit einem Hohlraum (f) versehenen Zapfen (e) trägt, dessen äußeres Ende nach einem kleineren Halbmesser gekrümmt ist als die ihm entsprechende Pfanne, um bei einer zueinander gerichteten Bewegung der beiden Klemmstellen (d) den Zapfen in der Pfanne durch Reibung festzuhalten.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beide Platten (a, b) an den der Klemmstelle (d) gegenüberliegenden Enden mit nach außen sich erweiternden Klemmflächen (k) mit inneren Schlitzen (m) versehen sind, in die ein entsprechend geformter Dorn (i) zur Herbeiführung der Klemmwirkung hineingedrückt wird, dessen Herausfallen durch in den Schlitzen (na) gleitende Zapfen (1) verhindert ist. q..
  4. Ausführungsform nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Außenseite der Platten (a, b) Keilflächen (n) mit einem auf diesen gleitenden Ring (o) versehen sind, durch dessen Hinaufschieben auf die Keilflächen die Klemmwirkung eintritt.
  5. 5. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die beiden Platten (a, b) verbindende Achse (c) in einen längsgestreckten, an der Anschlußstelle kugelig ausgeführten Knopf (q) mündet, der in eine entsprechend langgestreckt ausgeführte Pfanne (y) der Klemmplatte (b) hineinfaßt und zur Herbeiführung der Klemmwirkung aus dieser herausgehoben und quer zur Pfanne (r) verstellt wird.
DEK85811D 1923-05-03 1923-05-03 Vorrichtung zum Strecken von Webwaren und daraus angefertigten Gegenstaenden, insbesondere Kleidungsstuecken, durch Gewichtswirkung Expired DE395847C (de)

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DE (1) DE395847C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19645991A1 (de) * 1996-11-07 1998-05-14 Christian Alexander Behr Vorrichtung und Verfahren zur Glättung und Straffung von Kleidungsstücken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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