DE69121069T2 - Biege-Formeinrichtung von Stangen und Verfahren zum Einbringen von Biegungen der hinteren Enden von Stangen - Google Patents

Biege-Formeinrichtung von Stangen und Verfahren zum Einbringen von Biegungen der hinteren Enden von Stangen

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DE69121069T2
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/10Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs
    • B21D11/12Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs the articles being reinforcements for concrete

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Aufbringen von Biegungen an den hinteren Enden von Stangen in einer automatischen oder nicht automatischen Biege- Formmaschine durch eine Biegeeinheit, die in Arbeitsrichtung nach einer Einheit zum Zuführen der Stangen angeordnet ist.
  • Eine Maschine, auf welche die Erfindung angewendet werden kann, ist in der IT-A-15904 A/89 (EP-A-379043) beschrieben.
  • Der Zweck von Biege-Formmaschinen, auf welche die Erfindung anwendbar ist, ist vorzugsweise, aber nicht ausschließlich, die Herstellung von geraden Bewehrungsstangen, die eine oder mehrere Biegungen in beiden Enden aufweisen. Die Maschinen können auch den Zweck haben, hohle oder feste Profile jeder Art an beiden Enden mit Biegungen zu versehen, die im Sinne des Uhrzeigers und/oder entgegen dem Uhrzeigersinn verlaufen.
  • Die Stäbe oder Stangen, die mit den Biege-Formmaschinen, auf die die Erfindung angewendet ist, gebogen werden, können gerichtet oder gerichtet und auf Größe abgeschnitten oder von Rollen abgewickelt sein.
  • Das Dokument IT-A-15904 A189 (EP-A-379043) beschreibt eine Biege- Formmaschine mit einer Biegeeinheit, wobei die Maschine die Stangen kontinuierlich zuführt und das automatische Biegen an beiden Enden einer auf Größe abgeschnittenen Stange ermöglicht.
  • Diese Maschine kann die Biegungen an beiden Enden des Stabes oder der Stange durchführen, wobei die Herstellung von im Uhrzeigersinn und entgegen dem Uhrzeigersinn verlaufenden Biegungen im hinteren Ende mit dem gleichen System erfolgt wie für die Biegungen im vorderen Ende; wenn von im Uhrzeigersinn verlaufenden Biegungen zu entgegen dem Uhrzeigersinn verlaufenden Biegungen und umgekehrt gewechselt wird, wird die Biegeeinlieit abgesenkt und unterhalb des Stabes zu dessen anderer Seite gebracht.
  • Dieses System ist an sich ausgezeichnet, besitzt aber den großen Nachteil, daß für diese Verlagerung Zeiten erforderlich sind, die als zu lang betrachtet werden.
  • Es wurde daher vom Anmelder das Problem einer - wenn möglichen - Verminderung der durch das wieder Instellungbringen der Biegeeinheit in Maschinen gemäß der IT-A-15904 A/89 (EP-A-379043) hervorgerufenen Totzeiten in Angriff genommen. Überraschenderweise wurde das neue erfindungsgemäße Verfahren gefunden, welches Verfahren eine Modifikation der Maschine mit sich bringt.
  • Das Verfahren und die Maschine zum Biegen des hinteren Endes von Stäben in Maschinen gemäß der IT-A-15904 A189 (EP-A-379043) ist in den unabhängigen Ansprüchen 1 und 2 vorausgesetzt und charakterisiert, wogegen die abhängigen Ansprüche Varianten der Lösungsidee beschreiben.
  • Die Erfindung hat den Zweck, die gewünschten Biegungen automatisch an den beiden Enden eines Stabes oder mehrerer Stäbe durchzuführen, wobei die Biegungen sowohl im Uhrzeigersinn als auch entgegen dem Uhrzeigersinn verlaufen können.
  • Im Folgenden wird von einem Stab gesprochen, jedoch ist damit gemeint, daß ein Stab oder mehrere Stäbe gleichzeitig gebogen werden können.
  • Der Stab, auf den sich die Erfindung bezieht, hat einen wirklichen Abstand zwischen den beiden Enden an denen die Biegungen beginnen, und dieser Abstand ist nicht kleiner als mindestens ein halber Meter.
  • Erfindungsgemäß wird der an seinem vorderen Ende in der erforderlichen Weise gebogene Stab nach vorne geführt, bis die gesamte gerade Länge plus der Summe der Einzellängen der Biegungen im hinteren Ende an der Schere festgelegt ist.
  • Wenn der Stab diese Stellung erreicht hat, wird er abgeschnitten und durch die in Arbeitsrichtung anschließend an die Biegeeinheit angeordnete Zieheinheit axial zugeführt.
  • Jene Biegungen, die durch die gegebenen gegenseitigen Stellungen der Biegeeinheit und des Stabes ermöglicht werden, z.B. Biegungen im Uhrzeigersinn, werden nun durchgeführt.
  • Wenn die entgegen gerichtete Biegung, z.B. eine Biegung entgegen dem Uhrzeigersinn, durchgeführt werden soll, wird die Zieheinheit mit dem Stab angehoben, während die Biegeeinheit im wesentlichen durch eine seitliche Bewegung wieder in Stellung gebracht wird.
  • Die Zieheinheit wird dann wieder abgesenkt, sodaß der Stab in der Biegeeinheit wieder in Stellung gebracht wird und die Biegeeinheit die umgekehrte Biegung, die in diesem Fall eine Biegung entgegen dem Uhrzeigersinn ist, durchführen kann.
  • Dieses System ist viel schneller, weil das Heben der Zieheinheit viel schneller durchzuführen ist als das Absenken der Biegeeinheit.
  • Tatsächlich wiegt die Biegeeinheit, die gehoben und gesenkt und gleichzeitig seitlich verlagert werden kann, 200 kg oder mehr und daher sind die erforderlichen Kräfte und Leistungen hoch.
  • Die Situation ist eine andere, wenn die Zieheinheit vertikal verlagert werden soll, weil für diese Einheit ein Gewicht von 80 bis maximal 100 kg ausreicht und daher auch eine geringere Leistung und kürzere Zeitzyklen erforderlich sind.
  • Erfindungsgemäß wird eine Maschine gemäß der IT-A-15904 A/89 (EF-A-379043) derart modifiziert, daß die in Arbeitsrichtung nach der Biegeeinheit angeordnete Zieheinheit in bezug auf die horizontale Ebene der Arbeitsplattform drei vertikale Stellungen hat, nämlich eine erste zurückgezogene Stellung, eine zweite Stellung für die Zusammenarbeit mit dem zu biegenden Stab, und eine dritte Hochstellung, die den Stab über die Biegeeinheit hebt und den Stab vom Zwang der Biegeeinheit befreit.
  • Die ersten beiden der obgenannten Stellungen sind bekannt.
  • Nachstehend wird unter Zuhilfenahme der Figuren ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel beschrieben, ohne daß die Erfindüng jedoch auf dieses Beispiel beschränkt ist. Es zeigen:
  • Fig. 1a eine schaubildliche, teilweise geschnittene Darstellung eines Teils einer möglichen Biege- und Formmaschine, bei der die Erfindung angewendet ist;
  • Fig. 1b eine schaubildliche, teilweise geschnittene Darstellung eines Teils einer möglichen Biege- und Formmaschine, bei der die Erfindung angewendet wird, die jedoch eine einziehbare Schere aufweist;
  • Fig. 2 die Ausführungsform nach den Fig. 1 mit Biegungen im vorderen Ende des Stabes;
  • Fig. 3 die Ausführungsform nach den Fig. 1 mit einem Stab, bei dem die Biegungen auch im hinteren Ende vorgenommen wurden;
  • Fig. 4 das Abschneiden des Stabes;
  • Fig. 5 das erste Biegen des hinteren Endes des Stabes, wobei die Biegung entgegen dem Uhrzeigersinn verläuft;
  • Fig. 6 den vom Zwang der Biegeeinheit befreiten Stab;
  • Fig. 7 die zweite Biegung, in diesem Fall im Uhrzeigersinn, im hinteren Ende des Stabes.
  • Mit Hilfe der beiliegenden Figuren wird die Anwendung der Erfindung auf eine spezielle Biege- und Formmaschine gemäß der IT-A-15904 A/89 (EP-A-379043) gezeigt, die zur Durchführung des Verfahrens adaptiert wurde.
  • Gemäß den Fig. 1 wird ein Stab oder eine Stange 29 kontinuierlich in einer bestimmten gerichteten Form zugeführt. Bei diesem Beispiel arbeitet der zugeführte Stab 29 mit einer Schere 24 zusammen, die unmittelbar vor einer Biegeeinheit 35 angeordnet ist.
  • Die Biegeeinheit 35 ist von jener Art, wie sie in der IT-A-15904 A189 (EP-A- 379043) beschrieben und in den Fig. 1a und 1b gezeigt ist.
  • Die Biegeeinheit 35 besitzt eine Biegescheibe 11 mit einer axialen Gegenrolle 12 und einem Biegezapfen 13.
  • Die Biegescheibe ist drehbar auf einem Gleitstück 27 gelagert, welches in geeigneten Führungen eines Schwingtisches 18 verschieblich ist und welches bezüglich dieses Schwingtisches 18 zumindest zwei Lagen einnehmen kann, welche zum Biegen im Uhrzeigersinn bzw. und/oder gegen den Uhrzeigersinn geeignet sind.
  • Der Schwingtisch 18 ist mit Hilfe eines nach der Biegescheibe 11 gelegenen Schwinggelenkes 21 an einem Rahmen 28 befestigt, welcher in einer Richtung normal zur Arbeitsplattform 22 schwingen kann. Bei diesem Beispiel wird die Schwingbewegung des Schwingtisches 18 von einer ersten Kolben-Zylinder-Schwingeinheit 25 erzeugt.
  • Das Schwinggelenk 21 ist in Arbeitsrichtung nach der Biegeeinheit 35 gelegen und verläuft im wesentlichen normal zu dem Stab 29 und parallel zu der Arbeitsplattform 22
  • Das Gleitstück 27 wird von einem ersten Motor 20 der jeweils benötigten Art angetrieben und die Arbeitsplattform 22 besitzt eine Ausnehmung 23, die dazu geeignet ist, die Biegescheibe 11 in ihren Endlagen aufzunehmen.
  • Bei dem gezeigten Beispiel treibt der erste Motor 20 eine Gewindespindel 19 an, mit deren Hilfe eine Gewindebuchse 17 die Lage des Gleitstückes 27 innerhalb des Schwingtisches 18 in Längsrichtung einstellt.
  • Ein Verdrehen der Biegescheibe 11 wird mit Hilfe eines Zahnrades 14 erreicht, welches von einem Antriebszahnrad 15 angetrieben wird, das seinerseits von einem zweiten Motor 16 bewegt wird.
  • Die Mittel zum Erzeugen einer Bewegung und ebenso die Transmissions- und/oder Steuermittel sind hier als ein Beispiel dargestellt, um die Arbeitsweise der Erfindung klarzumachen.
  • Ein Paar von Zapfen 38 mit Abstützfunktionen während des Biegevorganges kann unmittelbar nach der Biegeeinheit 35 vorgesehen sein. Dieses Zapfenpaar 38 wird zurückgezogen, wenn es nicht benötigt wird, insbesondere beim Biegen am vorderen Ende des Stabes.
  • Eine in Arbeitsrichtung nach der Biegeeinheit 35 vorgesehene Zieheinheit 10 wirkt mit der nominellen Achse des Stabes 29 in seiner Arbeitslage zusammen.
  • Im gezeigten Beispiel weist die Zieheinheit 10 Ziehmittel 31 auf, die im Beispiel aus Rollen bestehen, die eventuell nachgiebig gegeneinander drücken, sodaß sie den Stab 29 in der erforderlichen Weise erfassen und nach vorne ziehen. Diese Rollen 31 können ihre Achse normal oder parallel zur Arbeitsplattform 22 haben.
  • Die Ziehrollen 31 können alle oder teilweise angetrieben werden, z.B. durch einen für diesen Zweck geeigneten dritten Motor 32.
  • Im vorliegenden Fall verlaufen die Achsen der Ziehrollen 31 normal zur Arbeitsplattform 22 und werden auf einem Träger 33 abgestützt, der im Beispiel bei 121 mit dem Schwinggelenk 21 schwingen kann, das den Träger 33 mit dem Rahmen 28 verbindet.
  • Die Schwingbewegung des Trägers 33 wird von einer zweiten Zylinder-Kolben- Schwingeinheit 34 oder von anderen geeigneten Mitteln, z.B. einer Nocke oder anderen Mitteln hervorgerufen.
  • Der Träger 33 ist innerhalb einer in der Arbeitsplattform 22 vorhandenen Aufnahmeöffnung 30 untergebracht.
  • Wenn die Zieheinheit 10 völlig unter die Arbeitsplattform 22 gebracht ist (erste zurückgezogene Stellung), kann ein Verschluß zum Verschließen der Aufnahmeöffnung 13 vorgesehen sein.
  • Der Träger 33 kann, wie beim gezeigten Beispiel, schwingend bewegt werden, oder durch eine vertikale oder geneigte Bewegung.
  • Die erfindungsgemäße Bewegung des Trägers 33 ist geeignet, die Zieheinheit 10 in drei vertikale Stellungen zu bringen; Eine erste zurückgezogene Stellung (10B-Fig.2), eine zweite Stellung zur Zusammenarbeit mit der Arbeitsplattform 22 und dem Stab 29 (10L- Fig.1, 3, 4, 5 und 7) während den Biegevorgängen und eine dritte Stellung (10A-Fig.6), die den Stab 29 oberhalb der Biegeeinheit 35 verlagert.
  • Statt der Ziehrollen 31 kann ein Gleiskettensystem mit zwei einander gegenüber liegenden Führungsbahnen, oder mit einer Führungsbahn und Druekrollen, oder einem Greifer, der entlang der Zuführachse des Stabes 29 bewegbar ist, vorgesehen sein.
  • Alle diese Varianten sind so zu verstehen, daß sie mit den oben genannten drei vertikalen Stellungen zusammenarbeiten.
  • Es kann ein stationärer Greifer vorgesehen sein, der mit dem beweglichen Greifer zusammenarbeitet, oder es können zwei bewegliche Greifer vorgesehen sein, die abwechselnd arbeiten, um die Totzeiten bei der Rückbewegung zu eliminieren.
  • Es ist eine Meßeinheit vorgesehen, die mit den Ziehrollen 31 zusammenarbeitet und die gezogene Länge des Stabes 29 bestimmt. Diese Meßeinheit, die nicht dargestellt ist, berücksichtigt den Abstand zwischen der Achse der Biegescheibe 11 und der Lage der Zieheinheit 10.
  • Fig. 1b zeigt eine Schere 24, die mittels einer Schwingbewegung unter die Arbeitsplattform 22 zurückgezogen werden kann. Im gezeigten Beispiel schwingt die Schere 24 mittels einer dritten Zylinder-Kolben-Schwingeinheit 37 um einen Zapfen 36.
  • Dadurch, daß die Schere 24 einziehbar ist, ist jener Teil des Stabes, der im hinteren Ende des Abschnittes "C" seitlich gebogen wird, frei von einer Beeinflußung durch die Biege- und Formmaschine.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt ist, werden die Biegungen im vorderen Ende "T" des Stabes 29 durchgeführt, während der Stab 29 als Ganzes mit seinem vorderen Ende verbunden ist und durch bekannte, hier nicht dargestellte, in Arbeitsrichtung vordere Ziehorgane zugeführt wird.
  • Während die Biegungen im vorderen Ende "T" des Stabes 29 durchgeführt werden, bleibt die nach der Biegeeinheit 35 angeordnete Zieheinheit 10 unterhalb der Arbeitsplattform 22 und hat keine Berührung mit dem Stab 29.
  • Die bekannten Ziehorgane, die vor der Biegeeinheit 35 angeordnet sind und den Stab 29 axial zuführen, sind deshalb nicht dargestellt, weil sie für den Zweck der Erfindung nach relevant sind.
  • Die Biegungen im vorderen Ende "T" des Stabes 29 werden durch die Biegeeinheit gemacht, wobei diese Biegeeinheit nach einer Veränderung der Biegerichtung von der Uhrzeigerrichtung in die Gegenuhrzeigerrichtung oder umgekehrt abgesenkt wird, die Gegenrolle 12 unterhalb des Stabes 29 seitlich bewegt und anschließend an der anderen Seite des Stabes 29 wieder in Stellung gebracht wird, wonach die Biegeeinheit gehoben und die Biegung durchgeführt wird.
  • Diese Arbeitsvorgänge sind alle Stand der Technik.
  • Wenn die gewünschten Biegungen (entweder im Uhrzeigersinn "D" und/oder gegen den Uhrzeigersinn "S" ) im vorderen Ende "T" des Stabes 29 durchgeführt wurden, wird die Zieheinheit 1C zum Zusammenwirken mit der Arbeitsplattform 22 positioniert und nimmt, wie in Fig. 4 gezeigt, den Stab 29 auf.
  • Mit dem Stab 29 in dieser Stellung ist die Zieheinheit 10 befähigt, den Stab 29 axial in erforderlicher Weise zu führen.
  • Wenn der Stab 29 seine geforderte Länge erreicht hat, d.h. wenn das vordere Ende "T" des Stabes 29 von der Schere 24 durch die vorgegebene Länge distanziert ist, schneidet die Schere 24 das hintere Ende des Stabes 29 ab, wodurch ein verbleibender Abschnitt 129 geschaffen wird, dessen vorderes Ende "T" die erforderlichen Biegungen aufweist (Fig.4).
  • In dieser Stellung positioniert die Zieheinheit 10 das hintere Ende "C" des verbleibenden Abschnittes 129 und bestirmut, im Beispiel von Fig. 5, ohne Wechsel der Stellung der Gegenrolle 12 so eine erste Biegung 265; im Beispiel mit einer ersten Biegung 26D gemäß Fig. 3 erfolgt eine Biegung nach dem Wechsel der Stellung der Gegenrolle 12 in bezug auf den Stab 29.
  • In Fig. 3 ist ein Beispiel gezeigt, bei dem das hintere Ende "C" des Abschnittes 129 eine erste Biegung 26D, eine zweite Biegung 265 und eine dritte Biegung 126S aufweist, wobei der einzige Zweck ist, zu zeigen, wie kann was durch das erfindungsgemäße Verfahren erreicht werden.
  • Die Verfahrensschritte sind in den Fig. 4 bis 7 veranschaulicht, in denen die erste Biegung im hinteren Ende "C" eine Biegung 265 entgegen dem Uhrzeigersinn und die zweite Biegung 26D eine Biegung im Uhrzeigersinn ist.
  • Fig. 4 zeigt die Biegeeinheit 35 mit der Biegescheibe 11 in der Stellung 11S, die Biegungen im Uhrzeigersinn in dem vorderen Ende "T" des Abschnittes 129 und Biegungen entgegen dem Uhrzeigersinn im hinteren Ende "C" ermöglicht.
  • Im Gegensatz dazu ermöglich die Stellung 11D der Biegescheibe 11 in Fig. 7 Biegungen entgegen dem Uhrzeigersinn im vorderen Ende "T" des Abschnittes 129 und Biegungen im hinteren Ende "C" im Uhrzeigersinn.
  • Wenn die Biegungen während der Durchführung von Biegungen am vorderen Ende "T" des Abschnittes 129 umgekehrt werden (von "S" zu "D" oder umgekehrt), wird die Biegeeinheit 35 abgesenkt, die Scheibe 11 seitlich verlagert und anschließend wieder gehoben, wodurch die Gegenrolle 12 an der anderen Seite des Abschnittes 129 wieder in Stellung gebracht wird.
  • Wird das Biegen während der Durchführung von Biegungen im hinteren Ende "C" des Abschnittes 129 umgekehrt (von "S" zu " D" oder umgekehrt), erfolgt dies entsprechend dem anschließend an Hand der Fig. 5 bis 7 beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahren.
  • Wenn die Biegung 265 gemacht wurde, ist es notwendig, eine Biegung 26D in dem hinteren Ende "T" des Abschnittes 129 anzubringen; in diesem Fall werden Schritte durchgeführt, um die Zieheinheit 10 von ihrer Stellung 10L (normale Arbeitsstellung) zur Stellung 10A (Hochstellung) zu bringen, wobei gleichzeitig der Abschnitt 129 in eine Stellung über der Gegenrolle 12 gebracht wird.
  • In dieser Stellung kann die Biegescheibe 11 seitlich unter den Abschnitt 129 vorbei bewegt werden, ohne daß sie abgesenkt und gehoben wird, wobei sie im gezeigten Beispiel von der Stellung uS in die Stellung 11D bewegt wird.
  • Durch diese Verlagerung wird die Biegescheibe 11 von einer Seite des Abschnittes 129 zu dessen anderer Seite bewegt.
  • Wenn die lineare Bewegung der Biegescheibe 11 beendet ist und die Scheibe 11 im Beispiel ihre Stellung 11D erreicht hat, bewegt sich die Zieheinheit 10 von ihrer Hochstellung 10A zu ihrer normalen Arbeitsstellung 10L und nimmt dabei den Abschnitt 129 mit.
  • Während dieser Hebe- und Absenkbewegungen kann der Abschnitt 129 axial verlagert und für die nächste Biegung wieder in Stellung gebracht werden, sodaß bei entsprechender Positionierung in bezug auf die Gegenrolle 12 eine Biegung 26D durchgeführt werden kann.
  • Darüber hinaus kann bei entsprechender Notwendigkeit der Biegezapfen 13 in bezug auf den Abschnitt 129 positioniert werden, während die Biegescheibe 11 von ihrer Stellung 11S in die Stellung 11D oder umgekehrt bewegt wird.
  • Die vertikale Positionierung der Zieheinheit 10 kann durch eine Winde oder Zylinderkolbeneinheit mit drei Positionen oder durch eine Spindel oder durch eine Winde oder Zylinderkolbeneinheit mit zwei Positionen mit Positionierstops ausgeführt werden, die die exakte vertikale Stellung der Zieheinheit 10 bestimmen.
  • Die Positionierstops können durch Kolben oder Elektromagnete oder Spulen oder mittels Nocken, die an einer drehenden Welle positioniert sind, oder durch andere analoge Mittel betätigt werden.
  • Gemäß einer Variante kann die Zieheinheit 10 so ausgebildet sein, daß sie eine Arbeitsstellung und eine obere zurückgezogene Stellung aufweist; diese obere zurückgezogene Stellung kann Funktionen aufweisen, wonach die Arbeitsplattform frei ist oder der Abschnitt 129 entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren gehoben wird.
  • Es ist klar, daß auch zwei obere Stellungen vorhanded sein können, eine zurückgezogene Stellung und die andere eine Hebestellung.

Claims (4)

1. Biege- und Formmaschine für Stäbe (29), bei der eine Zieheinheit (10) in Arbeitsrichtung nach einer Biegeeinheit (35) angeordnet ist und in der gleichen Achse wie der Stab (29) eine zurückgezogene Stellung (10B) und eine normale Arbeitsstellung (10L) einnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zieheinheit (10) darüber hinaus eine Hochstellung (10A) zum Heben des Abschnittes (129) über eine Gegenrolle (12) einnimmt.
2. Verfahren zum automatischen Biegen des hinteren Endes von Stäben (29) in einer Biege- und Formmaschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Urnkehren der Richtung einer Biegung (26) beim Herstellen von Biegungen (26) im hinteren Ende (C) eines Abschnittes (129 ) die Zieheinheit (10) von ihrer Arbeitsstellung (10L) zu ihrer Hochstellung (10A) und zurück zu ihrer Arbeitsstellung (10L) bewegt wird, während eine Biegescheibe (11) bei Bewegung unter dem Abschnitt (129) seitlich verlagert wird (von einer Stellung 115 zur Stellung 11D oder umgekehrt), wobei die Gegenrolle (12) in bezug auf den Abschnitt (129) wieder in Stellung gebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem der Abschnitt (129) axial wieder in Stellung gebracht wird, während die Zieheinheit (10) von ihrer Arbeitsstellung (10L) zu ihrer Hochslellung (10A) und wieder zu ihrer Arbeitsstellung (10L) bewegt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, bei dem ein Biegezapfen (13) wieder in Stellung gebracht wird, während die Biegescheibe (11) von einer Stellung zur anderen Stellung (von 11S zu 11D oder umgekehrt) mit einer im wesentlichen linearen Bewegung bewegt wird.
DE69121069T 1990-12-17 1991-11-28 Biege-Formeinrichtung von Stangen und Verfahren zum Einbringen von Biegungen der hinteren Enden von Stangen Expired - Lifetime DE69121069T2 (de)

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