DE69002243T2 - Stromabwärts einer Biegeeinrichtung angeordnete Ziehvorrichtung und Verfahren zum Biegen der hinteren Enden von Stangen. - Google Patents
Stromabwärts einer Biegeeinrichtung angeordnete Ziehvorrichtung und Verfahren zum Biegen der hinteren Enden von Stangen.Info
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Hilfszieheinheit, welche in einer Biege- und Formmaschine für Stäbe stromab einer Biegeeinheit gelegen ist, wobei die Biegeeinheit stromab zumindest einer Zuführeinheit für Stäbe gelegen ist.
- Derartige Biege- und Formmaschinen arbeiten üblicherweise mit einer Neigung ihrer Arbeitsplatte gegen die Horizontale, wobei diese Neigung 90º und mehr betragen kann.
- Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zum Biegen der hinteren Enden von Stäben in einer Biege- und Formmaschine mit einer stromab einer Zuführeinheit für Stäbe gelegenen Biegeeinheit.
- Biege- und Formmaschinen, auf welche die Erfindung angewendet wird, werden vorzugsweise zur Herstellung von Bewehrungsstäben verwendet, die an einem oder beiden ihrer Enden eine oder mehr Biegungen aufweisen.
- Diese Maschinen können auch feste oder hohle Stäbe jeder Art mit Kurven, welche im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn verlaufen, biegen.
- Die Stäbe, welche mit Hilfe der erfindungsgemäßen Biege- und Formmaschine gebogen werden können, müssen bereits gerade gerichtet sein und können kontinuierlich von einer Haspel abgezogen oder auf Größe geschnitten werden.
- Der Stab, welchen die Erfindung betrifft, hat einen maßgeblichen Abstand zwischen seinen Ende, und dieser Abstand beträgt üblicherweise für eine normale Biege- und Formmaschine nach der Erfindung nicht weniger als eineinhalb Meter.
- Eine Art von Biege- und Formmaschinen, auf die sich die Erfindung bezieht, enthält beispielsweise eine einzige, unmittelbar stromab einer Schere gelegene Biegeeinheit und verarbeitet Stäbe, die kontinuierlich zugeführt werden und zuvor üblicherweise eine Einheit zum Geraderichten durchlaufen, welche einen Teil der Maschine bildet und auch die Funktion einer Zuführeinheit übernimmt.
- Die Erfindung wird daher auf automatische und nicht automatische Biege- und Formmaschinen mit einer Biege- und Formmaschinen mit einer Biegeeinheit angewendet, welche eine unter rechtem Winkel zur Arbeitsrichtung bewegbare Biegescheibe oder eine bezüglich der Arbeitsplatte stationäre Biegescheibe aufweisen kann. Darüber hinaus ist es möglich, daß die Biegescheibe axial stationär ist oder sich axial bewegen und/oder schwingen kann.
- Weiters kann die Biegescheibe von der Art sein, daß sie lediglich einen Biegezapfen aufweist und daher mit festen Widerlager- und Formnocken zusammenarbeitet, oder sie kann den Biegezapfen und eine fest mit dem Mittelpunkt der Biegescheibe verbundene Gegenrolle besitzen.
- Die Biege- und Formmaschine, auf welche die Erfindung anwendbar ist, kann üblicherweise je einen Stab zu einer Zeit bearbeiten, sie kann jedoch auch ein oder mehr Stäbe gleichzeitig bearbeiten.
- Bei dieser Erfindung bedeutet das Wort "Stab" im wesentlichen langgestreckte Elemente, die durch Walzen, Extrusion, Ziehen oder Formen hergestellt sind und irgendeinen Querschnitt (rund, quadratisch, rechteckig, sechseckig, oval etc.), auch mit äußeren Rippen haben können. Der Querschnitt der Stäbe kann voll oder hohl sein.
- Der Anmelderin ist keine Biege- und Formmaschine bekannt, die eine Biegeeinheit der obgenannten Art besitzt, bei der der Stab kontinuierlich von Haspeln zugeführt wird, und die Maschinen dazu geeignet sind, die erforderlichen Biegungen an beiden Enden des Stabrestes durchzuführen, abgesehen von Maschinen der Art mit zwei oder mehr Biegeköpfen.
- Unter "Stabrest" ist ein Stab gemeint, der von einer Haspel kommt, gerade gerichtet ist, gegebenenfalls an einem Ende gebogen ist und abgeschnitten ist, um einen Abschnitt geeigneter Länge zu erhalten; an dem anderen Ende des Reststabes sind Biegungen auszuführen.
- Die US 4,681,210 offenbart ein System zum Überführen vorgeschnittener Stäbe in die Nachbarschaft einer Arbeitsstation. Dieses System ist oberhalb der Arbeitsplatte angeordnet und kollidiert mit den üblichen Arbeitsvorgängen zum Biegen von Stäben. Darüber hinaus ist die Erfindung auf einfache Biegemaschinen angewendet, welche einem Speicherplatz entnommen, gerade gerichtete Stäbe verarbeitet und deren Arbeitsplatte immer im wesentlichen horizontal liegt.
- Im folgenden wird von einem einzigen Stab gesprochen, jedoch ist damit gemeint, daß ein oder mehr Stäbe mittels Maschinen nach der Erfindung gleichzeitig gebogen werden können.
- Die stromab der Biegeeinheit gelegene Hilfszieheinheit sowie das Verfahren, welches unter Verwendung dieser Zieheinheit durchgeführt werden kann, sind in den entsprechenden Hauptansprüchen angegeben und charakterisiert, wogegen die abhängigen Ansprüche Varianten der Lösungsidee angeben.
- Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist eine Hilfszieheinheit stromab der Biegeeinheit in einem Abstand vorgesehen, der durch die Drehachse der Biegeeinheit bestimmt ist. Die Motoreinheit dieser Zieheinheit ist unterhalb einer Arbeitsplatte angeordnet.
- Gemäß einer ersten Variante hat die Hilfszieheinheit nach der Erfindung eine erste, vertikale, nämlich eine Ziehstellung und zumindest eine zweite, vertikale, nämlich eine inaktive Stellung außer Eingriff mit dem Stab. Bei dieser zweiten, vertikalen, inaktiven Stellung außer Eingriff ist die Zieheinheit unter die obere Linie der Arbeitsplatte zurückgezogen.
- Gemäß einer Ausführungsform ist die Hilfszieheinheit mit Mitnahmerollen ausgestattet.
- Nach einer Variante ist an Stelle der Zieheinheit mit Mitnahmerollen eine Zieheinheit mit einem Greifer vorgesehen, der sich in einer Richtung längs der Zuführachse der Stäbe bewegen kann.
- Nach einer anderen Variante besitzt die Hilfszieheinheit zumindest ein geführtes Ziehmittel.
- Die stromab der Biegeeinheit angeordnete Hilfszieheinheit ermöglicht es, daß mit der Biegeeinheit zunächst die gewünschten Biegungen in dem vorderen Ende des Stabes ausgebildet werden, und däß dann der Stab um die benötigte Länge vorangeführt wird, welche groß sein kann, nämlich eineinhalb Meter, und daß dann der Stab geschnitten und mit Hilfe der Zieheinheit bezüglich der Biegeeinheit ausgerichtet wird, um die erforderlichen Biegungen in dem Stab zu erhalten.
- Dank der Erfindung kann sich der Stab auf der Arbeitsplatte frei bewegen und kann bei entsprechend den Erfordernissen geneigter Arbeitsplatte bearbeitet werden. Darüber hinaus unterliegt der Stab keinem "Peitscheneffekt", wenn sein zweites Ende gebogen wird.
- Nun wird mit Hilfe der beigefügten Figuren eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung gezeigt, welche als nicht einschränkendes Beispiel gegeben wird und wobei zeigen:
- Fig. 1a eine schaubildliche, teilweise abgeschnittene Darstellung eines Teils einer möglichen Biege- und Formmaschine, welche die Erfindung verwendet,
- Fig. 1b eine schaubildliche, teilweise abgeschnittene Darstellung eines Teils einer möglichen Biege- und Formmaschine, welche die Erfindung verwendet, jedoch mit eingezogener Schere,
- Fig. 2 die Ausführung nach Fig. 1 mit einem in dem vorderen Ende des Stabes ausgeführten Biegungen und
- Fig. 3 die Ausführung nach Fig. 1 mit einem Stab, bei dem die Biegungen auch in seinem hinteren Ende ausgeführt wurden.
- An Hand der beiliegenden Figuren sieht man nun die Anwendung der Erfindung auf eine spezifische Biege- und Formmaschine, an welche eine bestimmte Hilfszeiheinheit angeschlossen ist, wenngleich es auch möglich ist, die Erfindung auf andere Arten von Biege- und Formmaschinen anzuwenden, wei bereits früher gesagt.
- In den Figuren ist eine Arbeitsplatte 22 horizontal angeordnet, doch kann sie in der Praxis und abhängig von der Art von Biegungen, welchen der Stab unterworfen werden soll, horizontal oder gegen die Horizontale um auch 90º oder mehr geneigt sein.
- Nach Fig. 1 wird ein Stab 29 von einer Haspel kontinuierlich zugeführt und er erreicht in definierter gerader Ausrichtung eine Biegeeinheit 35. Im vorliegenden Fall wirkt der Stab 29 während seines Vorschubes mit einer unmittelbar stromauf der Biegeeinheit 35 angeordneten Schere 24 zusammen.
- Die beispielsweise genommene Biegeeinheit 35 ist Gegenstand eines Parallelschutzrechtes der Anmelderin und in den Fig. 1a und 1b dargestellt.
- Die Biegeeinheit 35 besitzt eine Biegescheibe 11 mit einer axialen Gegenrolle 12 und einem Biegezapfen 13.
- Die Biegescheibe ist drehbar auf einem Gleitstück 27 gelagert, welches in geeigneten Führungen eines Schwingtisches 18 verschieblich ist und welches bezüglich dieses Schwingtisches 18 zumindest zwei Lagen einnehmen kann, welche zum Biegen im Uhrzeigersinn bzw. und/oder gegen den Uhrzeigersinn geeignet sind.
- Der Schwingtisch 18 ist mit Hilfe eines stromab der Biegescheibe 11 gelegenen Schwinggelenkes 21 an einem Rahmen 28 befestigt, welcher in einer Richtung normal zur Arbeitsplatte 22 schwingen kann.
- Bei diesem Beispiel wird die Schwingbewegung des Schwingtisches 18 von einer ersten Kolben-Zylinder-Schwingeinheit 25 erzeugt.
- Das Schwinggelenk 21 ist stromab der Biegeeinheit 35 gelegen und verläuft im wesentlichen normal zu dem Stab 29 und parallel zu der Arbeitsplatte 22.
- Das Gleitstück 27 wird von einem ersten Motor 20 der jeweils benötigten Art angetrieben und die Arbeitsplatte 22 besitzt eine Ausnehmung 23, die dazu geeignet ist, die Biegescheibe 11 in ihrer Endlage aufzunehmen.
- Bei dem gezeigten Beispiel ist der erste Motor 20 von der Bauart eines Rotationsmotors, welcher eine Gewindespindel 19 antreibt, mit deren Hilfe eine Gewindebuchse 17 die Lage des Gleitstückes 27 innerhalb des Schwingtisches 18 in Längsrichtung einstellt.
- Ein Verdrehen der Biegescheibe 11 wird mit Hilfe eines Antriebszahnrades 14 erreicht, welches von einem Antriebszanhnrad 15 angetrieben wird, das seinerseits von einem zweiten Motor 16 bewegt wird.
- Die Mittel zum Erzeugen einer Bewegung und ebenso die Transmissions- und/oder Steuermittel sind hier als ein Beispiel dargestellt um die Arbeitsweise der Erfindung klarzumachen. Sie können durch andere, für diesen Zweck geeignete Bewegungs-, Transmissions- und/oder Steuermittel ersetzt werden.
- Ein Paar von Zapfen 38 mit Abstützfünktionen während des Biegevorganges kann unmittelbar stromab der Biegeeinheit 35 vorgesehen sein, wobei es vorteilhaft, wenn sie während Arbeitsschritten, bei denen sie nicht benötigt werden, unter die Arbeitsplatte 22 zurückgezogen werden können.
- Eine stromab der Biegeeinheit 35 vorgesehene Hilfszieheinheit 10 wirkt mit der nominellen Achse des Stabes 29 in ihrer Arbeitslage zusammen.
- Bei dem gezeigten Beispiel besitzt die Hilfszieheinheit 10 Paare von Mitnahrnerollen 31, wobei die Rollen je gegeneinandergedrückt sind, sodaß sie zusammenpassen und den Stab 29 in der benötigten Weise aktiv ziehen.
- Der von einem Satz von Mitnahmerollen 31 auf den gegenüberliegenden Satz von Rollen 31 ausgeübte Druck kann nachgiebig sein.
- Mit Hilfe beispielsweise eines dritten, für den Zweck geeigneten Motors 32 können alle Mitnahmerollen 31 oder nur ein Teil von ihnen angetrieben sein.
- Im vorliegenden Fall verlaufen die Achsen der Mitnahmerollen 31 normal zu der Arbeitsplatte 22 und werden auf einem Träger 33 abgestützt, der in diesem Fall gleichfalls bei 121 mit dem Schwinggelenk 21 schwingen kann, welches den Träger 33 mit dem Rahmen 28 anbindet.
- Die Schwingbewegungen des Trägers 33 wird von einer zweiten Kolben-Zylinder-Schwingeinheit 34 oder von anderen geeigneten Mitteln, wie von einer Nocke oder anderen Mitteln geliefert.
- Der Träger 33 ist innerhalb einer Aufnahmeöffnung 30 untergebracht, welche in der Arbeitsplatte 22 hergestellt ist. Vorteilhafterweise kann ein Ebnungsverschlußmittel vorgesehen sein, um die Aufnahmeöffnung 30 zu verschließen, falls die Hiifszieheinheit 10 vollständig unter die Arbeitsplatte 22 zurückgezogen ist, um für eine Kontinuität der Arbeitisplatte 22 zu sorgen.
- Der Träger 33 kann - wie bei dem gezeigten Beispiel - auf schwingende Art bewegt werden, oder durch eine vertikale oder schräge Bewegung, beispielsweise mit Hilfe eines Gleitelementes, welches auf einer geneigten Bahn gleitet.
- Jedenfalls ist diese Bewegung von solcher Art, däß sie die Hilfszieheinheit 10 in zwei Lagen bringen kann, von welchen die eine eine Arbeitslage ist, wogegen die andere eine Lage ist, in der kein Eingriff stattfindet.
- Gemäß einer Variante kann an Stelle der Mitnahmerollen 31 ein längs der Zuführachse des Stabes 29 bewegbaren Greifer vorgesehen sein, der so angetrieben wird, däß er den Stab 29 um die erforderliche Länge zieht, Dieser bewegbare Greifer kann beispielsweise mit einem stationären Greifer zusammenarbeiten, welcher den Stab 29 vorübergehend in der Position, die er erreicht hat, festklemmt.
- An Stelle des stationären und des bewegbaren Greifers können zwei bewegbare Greifer vorgesehen sein, welche abwechselnd arbeiten, um die Stillstandzeiten der Rückbewegung zu eliminieren.
- Auch im Falle bewegbarer Greifer müssen die bewegbaren Greifer unter die Arbeitsplatte 22 zurückziehbar sein, um einen Eingriff zu vermeiden.
- Wie bereits oben gesagt, kann an Stelle der Mitnahmerollen 31 eine Zieheinheit mit zumindest einem geführten Ziehmittel vorgesehen sein.
- Gleich ob ein bewegbarer Greifer oder Mitnahmerollen 31 oder geführte Ziehmittel vorhanden sind, in jedem Fall wird eine Meßeinheit die Länge bestimmen, längs welcher der Stab 29 gezogen wird. Diese Meßeinheit, die hier nicht gezeigt ist, berücksichtigt den Abstand zwischen der Achse der Biegescheibe 11 und der Lage der Hilfszieheinheit 10.
- Gemäß der Variante nach Fig. 1b kann die unmittelbar stromauf der Biegeeinheit 35 gelegene Schere 24 außer Eingriff zurückgezogen werden. Als Beispiel ist der Fall des Zurückziehens unter die Arbeitsplatte 22 durch eine Schwingbewegung gezeigt; in der Praxis kann das Zurückziehen seitlich und unter die Arbeitsplatte 22, beispielsweise durch eine kreisförmige Bewegung, erfolgen.
- Falls die Schere 24 einziehbar ist, ist der Abschnitt der umgebogenen Seiten des hinteren Endes "C" des Stabes 29 von einer Behandlung der Struktur durch die Biege- und Formmaschine ausgenommen.
- Bei dem gezeigten Beispiel kann die Schere 24 um ihr Lager 36 schwingen, wobei die Schwingbewegung durch eine dritte Kolben-Zylinder-Schwingeinheit 37 geliefert wird.
- Wie in Fig. 2 gezeigt ist, werden die Biegungen zunächst an dem vorderen Ende "T" des von einer Haspel kommenden Stabes 29 durchgeführt und der Stab 29 wird sodann nach vorne geführt, bis er den gewünschten Zusammenschluß mit der Hilfszieheinheit 10 erreicht.
- In dieser Lage des Stabes 29 erfaßt die Hilfszieheinheit 10 den Stab 29 und kann, falls gewünscht, das Ziehen durchführen.
- Die Hilfszieheinheit 10 kann auch in Stellung gebracht sein, während der Stab 29 nach vorne geführt wird, und kann den Stab 29 erfassen, während sich letzterer 29 bewegt.
- Wenn der Stab 29 um die erforderliche Distanz weitergeführt wurde, d.h., wenn das Vorderende "T" von der Schere 24 in einem vorbestimmten Abstand liegt, schneidet die Schere 24 das hintere Ende des Stabes 29 und legt so den Stabrest 129 fest.
- In dieser Lage bringt die Zieheinheit 10 das hintere Ende "C" des Stabrestes 129 in Position, wobei eine erste Biegung 26 und dann eine zweite Biegung 126 festgelegt werden.
- Falls die Schere, wie in Fig. 1b gezeigt, einziehbar ist, bleibt der Abschnitt der Seiten der in dem hinteren Ende "C" ausgeführten Biegungen frei von einer Bearbeitung.
- Falls andererseits die Schere 24 stationär ist, wird die maximale Länge der Seiten der in dem hinteren Ende "C" ausgeführten Biegungen durch die Position der Schere 24 bezüglich der Biegeeinheit 35 bestimmt.
- Gemäß einer anderen Variante, bei welcher die Schere 24 vertikal stationär ist, kann vorgesehen sein, daß sie sich längs der Achse des Stabes 29 bewegt, doch wird diese Bewegung von geringem Ausmaß sein und dient dazu, den schneidenden Kopf von dem Ende des geschnittenen Stabes freizusetzen, wodurch sich dieses Ende des geschnittenen Stabes während des Biegeschrittes verdrehen kann, ohne irgendwelche seitlichen Berührungen durchzuführen.
Claims (6)
1. Verfahren zum Biegen des hinteren Endes von Stangen, welches automatisch oder
anderswie mit Hilfe von formgebenden Biegemaschinen ausgeführt wird, die eine bezüglich der
Horizontalen nach Wunsch ausrichtbare Arbeitsplatte (22) besitzen, wobei die formgebende
Biegemaschine der Reihe nach eine Zuführ-Aussichteinheit, eine Schere (24), eine Biegeeinheit
(35), ein Paar von Haltezapfen (38) und eine Hilfszieheinheit (10) enthält, die Biegeeinheit (35)
und das Paar von Haltezapfen (38) voneinander unabhängig eine Arbeitsstellung oberhalb der
Arbeitsplatte (22) und eine unter die Arbeitsplatte (22) zurückgezogene Stellung besitzen, die
Zuführ-Geradericht-Einheit einen Stab unmittelbar von seiner Haspel in den entsprechenden
benötigten Längen zuführt und nachdem die erforderlichen Biegungen an dem vorderen Ende
(T) des STabes (29) durchgeführt wurden, der Stab (29) um eine merkliche Länge mittels der
Zuführeinheit nach vorne geführt wird, wodurch eine distanzierende Bewegung des vorderen
Endes (T) verursacht wird, und der Stab (29), nachdem dieses Zuführen beendet ist, mittels der
Schere (24) geschnitten wird, wodurch das hintere Ende (C) des Stabrestes (129) geschaffen
wird, und der Stabrest (129), sobald das hinter Ende (C) festgelegt ist, mittels der
Hilfszieheinheit (10) axial vorwärts geführt wird, welche eine erste, Arbeitsstellung oberhalb
der Arbeitsplatte (22) und eine zweite, unter der Arbeitsplatte (22) zurückgezogene Stellung
einnehmen kann, und die in der ersten Arbeitsstellung angeordnete Hilfszieheinheit (10) eine
angreifende und ziehende Wirkung auf den Stab (29), zumindest um den Zeitpunkt, bevor das
Schneiden stattfindet, ausübt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem die Schere (24), die das hintere Ende (C)
geschnitten hat, vorübergehende von der oberen Oberfläche der Arbeitsplatte (22) entfernt
wird, und solchermaßen von der entsprechenden seitlichen Beeinflussung freigestellt wird.
3. Biegemaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, mit einer stromab
einer Biegeeinheit (35) gelegenen Hilfszieheinheit (10) und mit einer Arbeitsplatte (22), die in
der gewünschten Weise bezüglich der Horizontalen ausgerichtet werden kann, wobei die
formgebende Biegemaschine der Reihe nach eine Zuführ-Ausrichteinheit, welche einen direkt
von seiner Haspel kommenden Stab (29) zuführt, eine Schere (24), die Biegeeinheit (35),
gegebenenfalls ein Paar von Haltebolzen (38) sowie eine Hilfszieheinheit (10) enthält, wobei
die Biegeeinheit (35) und das Paar von Haltezapfen (38) voneinander unabhängig eine
Arbeitsstellung oberhalb der Arbeitsplatte (22) und eine unter die Arbeitsplatte (22)
zurückgezogene Stellung haben und die Hilfszieheinheit (10) eine erste, Arbeitsstellung
oberhalb der Arbeitsplatte (22) und eine zweite, unter die Arbeitsplatte (22) zurückgezogene
Stellung besitzt.
4. Zieheinheit nach Anspruch 3, bei welcher die Hilfszieheinheit (10) ein Paar von Ziehrollen
(31) besitzt.
5. Zieheinheit nach Anspruch 3, bei welcher die Hilfszieheinheit (10) zumindest einen Greifer
besitzt, welcher sich längs der Achse der Stabrestes (129) bewegen kann.
6. Zieheinheit nach Anspruch 3, bei welcher die Hilfszieheinheit (10) zumindest ein geführtes
Mittel besitzt.
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