DE691071C - Hilfsmittel fuer plattenfoermige Handdurchschreibegeraete - Google Patents

Hilfsmittel fuer plattenfoermige Handdurchschreibegeraete

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DE691071C
DE691071C DE1938T0050612 DET0050612D DE691071C DE 691071 C DE691071 C DE 691071C DE 1938T0050612 DE1938T0050612 DE 1938T0050612 DE T0050612 D DET0050612 D DE T0050612D DE 691071 C DE691071 C DE 691071C
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Expired
Application number
DE1938T0050612
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Inventor
Oskar Thieme
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L3/00Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes
    • B41L3/02Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes with stationary clamping means for holding the manifolding assembly in registered position, e.g. resilient clamps for holding non-perforated sheets

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  • Pile Receivers (AREA)

Description

  • Hilfsmittel für plattenförmige Handdurchschreibegeräte Die Erfindung bezieht sich auf ein Hilfsmittel für bekannte plattenförmige Handdurchschreibegeräte mit linksseitigen Klemmen für das (obemliegende Kontoblatt und das darunterliegende journalblatt, das es gestattet, mehrere in Stapelform übereinanderliegende Drittschriftformblätter, die kleiner sind als das darüberliegende journalblatt und die in der Durchschreiblage ganz von diesem abgedeckt sind, mühelos und schnell spalten- und zeilengerecht auszurichten und damit in Schreibstellung zu bringen.
  • Das Wesen des Handdurchschreibeverfahrens wird als bekannt vorausgesetzt. Das fest im Gerät eingespannte journalblatt sammelt die auf den verschiedenen Blättern oder. Karten vorgenommenen Eintragungen. Bei kleinen Blattformen erfolgt die Originalniederschxtift gewöhnlich auf dem .obenliegenden Blatt, die Durchschrift auf dem journalblatt. Bieim Durchschreiben. von .einem obenliegenden journalblatt auf ein Kontenblatt ist dieses gewöhnlich breiter als das journalblatt, es läßt sich also ohne Schwierigkeiten in die richtige Schreibstellung bringen. Das untenliegende Blatt oder die Karte ist meist so breit gehalten, daß sie unter dem journalblatt rechts seitlich hervorsteht, so daß das Inschreibstellungbringen von Hand oder durch eine geführte Klemme erfolgen kann.
  • Anders verhält es sich bei dem sog. Dreischriftverfiihren. Hier müssen zu gleicher Zeit drei vei7sL-hiedene Formulare in Schreibstellung gebracht werden. Beispielsweise kann es bei einer Blattbuchhaltung erwünscht sein, noch einen Tagesauszug für den Kunden mit durchzuschreiben. In diesem Fall wird auf dem breiten, meist transparenten journalblatt das Blattkonto aufgelegt und ausgerichtet, während der Tagesauszug vorteilhaft an dritter Stelle, also unter dem journalblatt angeordnet bzw. in Schreibstellung gebracht wird. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß nur ein doppelseitig eingefärbtes Farbpapier notwendig ist. Da der Tagesauszug meist aus dünnem Papier besteht und wesentlichkleiner bzw. schmaler ist als das d,arüberliegende Joumalblatt, von diesem also ganz abgedeckt wird, ist ein schnelles und genaues spalten-bzw. zeilengerechtes Ausrichten des Tagesauszuges sehr erschwert.
  • Bei den bekannten Dreischriftdurchschreibegeräten sind die Formulare immer so aufein # ander abgestimmt, daß das zu unterst liegende Blatt oder die zu unterst liegende Karte eben,-falls breiter ist als das Barüberliegende liegende Formblatt, so daß immer ein Sicht-bzw. Greifrand unter dem journ.alblatt seitlich hervorragt, der ein genaues Ausrichten ermöglicht. Durchschreibegeräte für das Dreischriftverfahren, die außer der bekannten Festhaltevorrichtung links noch eine Anlageschiene oder Aufhängevorrichtung rechts aufweisen, um gegebenenfalls ein drittes Formularblatt spalten- und zeilengerecht auszurichten, fallen nicht unter die Betrachtung, da hier erforderlich ist, daß die Drittschrift oder, um bei dem oben angeführten Beispiel zu bleiben, der Tagesauszug breiter gehalten sein müßte, als praktisch nötig wäre.
  • Die Erfindung hat ein Hilfsmittel zu bekannten Handdurchschreibegeräten zumGegenstand. Das Wesen dieses neuen Hilfsmittels liegt darin, daß eine in Spaltenrichtung verschiebbare, sehr flache, bis in die Nähe der linksseitigen Klemmen des plattenförmigen Handdurchschreibegerätes reichende Schreibunterlage mit einer Vertiefung versehen wird, die dazu bestimmt ist, mehrere in Stapelform übereinanderliegende Drittschriftblätter, die ganz von dem Barüberliegenden journalblatt überdeckt werden, aufzunehmen. Der für die Ausrichtung der Drittschrift nunmehr notwendige Zeilenanzeiger ist dabei in Form einer Skala so weit nach rechts auf der Schreibunterlage angebracht, daß er rechts über den Rand des journalblattes hinausragt. Die a:us neuen Werkstoffen hergestellte Schreibunterlage hat den Vorteil, unter dem journalblatt nicht sonderlich aufzutragen und verzichtet auch sonst in ihrer Bauart auf alles Schwierige, wie z. B. Gelenke, Gewinde, Schrauben, Aufreihestifte, Zungen, Hebel, Klemmen usw. Die Herstellung ist daher äußerst einfach; die Bedienung leicht.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des neuen Hilfsmittels nach der Erfindung. Abb. i zeigt ein Gerät von oben und Abb. a ein solches von vorn gesehen. Die Unterlagplatte, die linksseitig eine bekannte Einspann- oder Klemmvorrichtung zeigt, trägt rechts eine Führungsleiste a, die entweder fest oder in bekannter Weise seitlich verstellbar angeordnet ist, falls verschieden breite Sammelbogen in ein und demselben Gerät nacheinander Verwendung finden sollen. Die für diese Führung passende Schreibunter-L3ge b enthält eine Vertiefung c, deren Anordri;-ng und Größe von den darin unterzurüagenden Drittschriftblättern bestimmt wird. hine auf der Schreibunterlage angebrachte und mit den Zeilen des Drittschriftblattes in Übereinstimmung gebrachte Zeilenskala d ermöglicht das zeilengerechte Ausrichten des Drittschriftblattes mit dem Barüberliegenden Journalblatt, da die Skala rechts außerhalb des journalblattes sichtbar ist. Die auf der Zeichnung punktierten Linien zeigen die Begrenzung des kleineren Drittschriftblattes bzw. des Barüberliegenden größeren journalblattes an.
  • Durch Benutzung eines solchen Hilfsmittels wird erreicht, daß Drittschriftblätter (Tagesauszüge, Quittungsformulare usw.), die kleiner sind als das Barüberliegende journalblatt und in der Durchschreiblage ganz von diesem abgedeckt werden, schnell und genau, d. h. spalten- und zeilengerecht ausgerichtet 'und damit in Schreibstellung gebracht werden können. Da aber immer gleich mehrere Drittschriftblätter in Stapelform in der Vertiefung untergebracht werden können, wird weiter erreicht, daß nur immer darin wieder ein Stapel Drittschriftblätter nachgefüllt zu werden braucht, wenn das letzte beschriftete Drittschriftblatt der Vertiefung entnommen ist. Der Fortschritt gegenüber anderen im Handel oder im Gebrauch befindlichen Handdurchschreibegeräten ist damit klar herausgestellt.

Claims (1)

  1. YATLN TANSPIZUCH: Hilfsmittel für plattenförmige Handdurchschreibegeräte mit linksseitigen, Klemmen für .das übenliegende Kontenblatt und das Barunterliegende journalblatt zur teilen- und spaltengerechten Ausrichtung und Führung eines unter dem journalblatt liegenden Drittschriftblattes, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Drittschriftformblättern, die kleiner als das Journalblatt und die in der Durchschreiblage ganz von diesem abgedeckt sind, eine dünne in Spaltenrichtung verschiebbar geführte und Zeilenrichtung einstellbare Schreibunterlage (b) mit einem rechts über den Rand des Journals hinausragenden Zeilenzeiger (d) eine den Drittschriftblättern entsprechende Vertiefung (c) zwm Aufnehmen und Tragen eines Drittschriftblätterstapels hat.
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