DE69102495T2 - Wechselstromerzeuger, insbesondere für Kraftfahrzeuge, und zugehörige Riemenspannvorrichtung. - Google Patents
Wechselstromerzeuger, insbesondere für Kraftfahrzeuge, und zugehörige Riemenspannvorrichtung.Info
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Description
- Die Erfindung bezieht sich allgemein auf einen Wechselstromerzeuger, insbesondere für Kraftfahrzeuge, und im besonderen auf die zugehörige Riemenspannvorrichtung für den Treibriemen des Wechselstromerzeugers.
- Bekanntlich werden die in Kraftfahrzeugen eingebauten Wechselstromerzeuger über eine Riemenscheibe, die mit einem Riemen zusammenwirkt, drehend angetrieben, wobei der Riemen wiederum über eine am Ende der Kurbelwelle des Verbrennungsmotors angebrachte Riemenscheibe angetrieben wird.
- Im allgemeinen läuft der Riemen außerdem über eine dritte Riemenscheibe, die beispielsweise für den Antrieb der Wasserpumpe oder des Lüfters des Motors eingesetzt wird.
- Da es notwendig ist, eine angemessene Spannung des Riemens sicherzustellen, wird der Wechselstromerzeuger üblicherweise so eingebaut, daß die Riemenspannung über die Verstellung seiner Position eingestellt werden kann.
- Zu diesem Zweck umfaßt der Wechselstromerzeuger beispielsweise in der französischen Patentschrift 2 098 481 eine erste Öse, in deren Bohrung ein mit dem Motorblock verbundener Zapfen gelagert ist, und eine zweite Öse, die durch einen Bolzen mit einem Gelenkarm verbunden ist, der eine längliche Aussparung aufweist, durch die ein Bolzen für seine Befestigung am Motorblock mittels eines Haltearms verläuft. Die Gesamteinheit des Wechselstromerzeugers wird winklig mit dem Schwenkarm verschoben, um die Spannung des Riemens einzustellen, und mit Hilfe des Haltearms wird die Riemenspannung auf ihrem jeweiligen Wert gehalten.
- Bei dieser Einbauart wurde festgestellt, daß es aufgrund der während des Betriebs auftretenden Vibrationen häufig zu einem Bruch der zweiten Öse oder des Schwenkarms mit länglicher Aussparung kommt.
- Um diese Nachteile zu vermeiden, wurde beispielsweise vorgeschlagen, die Dicke dieser Teile zu vergrößern, was eine entsprechenden Vergrößerung des allgemeinen Platzbedarfs des Wechselstromerzeugers und eine Erhöhung seiner Kosten zur Folge hat.
- Außerdem wurde vorgeschlagen, den Schwenkarm und den Haltearm wegzulassen und den Wechselstromerzeuger anhand einer sattelförmigen Lagerung direkt am Motorblock zu befestigen. Bei dieser Gestaltung erweist es sich jedoch als sehr schwierig, die Einstellung der Riemenspannung ohne die Einfügung eines - im übrigen schwer einsetzbaren - Zwischenstücks zwischen dem Wechselstromerzeuger und der sattelförmigen Lagerung durchzuführen, wie dies in der französischen Patentschrift 2 460 062 veranschaulicht wird.
- In allen Fällen ist es schwierig, alle Vibrationen zu filtern, die den einwandfreien Betrieb des Wechselstromerzeugers beeinträchtigen können.
- Die vorliegende Erfindung löst diese Probleme und schlägt zu diesem Zweck einen Wechselstromerzeuger, insbesondere für Kraftfahrzeuge, vor, der im besonderen ein endseitiges Lagerschild umfaßt, das Befestigungsmittel für die Befestigung des Wechselstromerzeugers an einem Motorblock aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß er eine in das Lagerschild eingebaute Riemenspannvorrichtung für den Treibriemen des Wechselstromerzeugers umfaßt.
- Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht die Riemenspannvorrichtung aus einer mit einem Verstellarm verbundenen Spannrolle, wobei dieser Verstellarm wiederum mit dem Lagerschild verbunden und drehbeweglich ist, und aus Halte- und/oder Verstellmitteln für eine bestimmte Position der Einheit aus Spannrolle und Verstellarm, wobei diese Position einer optimalen Spannung des Riemens entspricht.
- Auf diese Weise sind alle Riemenspannmittel für den Treibriemen des Wechselstromerzeugers in eines seiner Lagerschilde integriert, so daß sie keine besondere Anbringung am Motorblock des Fahrzeugs erfordern. Außerdem schafft diese Anordnung die Voraussetzung dafür, daß die Wechselstromerzeuger-Einheit eine absolut feste Position im Verhältnis zum Motorblock aufweist, so daß kein Teil mehr mechanisch anfällig wird. Bei dieser Gestaltung können insbesondere leicht vibrationsdämpfende Mittel an den Befestigungsmitteln des Wechselstromerzeugers eingebaut werden.
- Nach einer ersten Ausführungsvariante bestehen die Riemenspannmittel insbesondere aus einer in das Lagerschild und in den Verstellarm eingebauten Spiralfeder, die an einem ihrer Enden eine Verschiebekraft auf die Spannrolle ausübt, was über Paßstifte erfolgt, die an einer Strebe des Verstellarms angebracht sind.
- Der Verstellarm umfaßt vorteilhafterweise eine kreisförmige Rippe mit einer Winkelöffnung, die zusammen mit dem Lagerschild eine Aufnahme für die Spiralfeder bildet.
- Es ist festzustellen, daß bei dieser Gestaltung die Spiralfeder eine automatische Positionierung der Spannrolle ermöglicht, die einem Ausgleich zwischen der durch das Ende dieser Spiralfeder ausgeübten Kraft und der durch die Riemenspannung ausgeübten Kraft entspricht.
- Nach einer zweiten Ausführungsvariante umfaßt die Riemenspannvorrichtung einen am Verstellarm vorgesehenen Zahnbogen, der dazu bestimmt ist, mit einem dazu passend ausgeformten Zahnbogen zusammenzuwirken, der mit dem Lagerschild verbunden ist.
- Die Zahnbögen können als Ritzel oder Zahnstangen ausgeführt sein, wobei in dem zuletzt genannten Fall eine der Zahnstangen einstückig im Lagerschild des Wechselstromerzeugers vorgesehen sein kann.
- Die Haltemittel für das Halten der Einheit aus Verstellarm und Spannrolle in einer bestimmten Position werden dadurch besonders vereinfacht, da sie aus einer einfachen Verzahnung der zwei Zahnstangen bestehen.
- Nach einer dritten Ausführungsvariante umfaßt die Riemenspannvorrichtung insbesondere eine längliche Aussparung, durch die ein Haltemittel für das Halten der Einheit aus Spannrolle und Verstellarm in einer bestimmen Position hindurchgeht.
- Die längliche Aussparung kann dabei einstückig entweder im Lagerschild des Wechselstromerzeugers oder im Verstellarm vorgesehen sein.
- Bei bestimmten Gestaltungen können die Haltemittel für das Halten der Einheit aus Verstellarm und Spannrolle in einer bestimmten Position aus einem Bolzen bestehen, der die Achse der Spannrolle bildet.
- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich deutlicher aus der nachstehenden Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen zu besonderen Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Figuren, in denen folgendes dargestellt ist:
- - Figur 1 ist eine Vorderansicht einer ersten Ausführungsvariante eines Wechselstromerzeugers, bei dem eines seiner Lagerschilde mit einer Riemenspannvorrichtung ausgestattet ist, die insbesondere eine Spiralfeder umfaßt.
- - Figur 2 ist eine Teilschnittansicht entsprechend der Linie II-II von Figur 1.
- - Figur 3 ist eine Vorderansicht einer zweiten Ausführungsvariante, bei der die in das Lagerschild eines Wechselstromgenerators eingebaute Riemenspannvorrichtung zueinander passende Zahnbögen umfaßt, von denen einer in Form eines Ritzels ausgeführt ist.
- - Figur 4 ist eine Teilschnittansicht entsprechend der strichpunktierten Linie IV-IV von Figur 3.
- - Figur 5 ist eine identische Ansicht zu Figur 3, in der die zueinander passenden Zahnbögen in Form von Zahnstangen ausgeführt sind.
- - Figur 6 ist eine Teilschnittansicht entsprechend der Linie VI-VI von Figur 5.
- - Figur 7 ist eine Vorderansicht einer dritten Ausführungsvariante der Erfindung, bei der die Anzahl der für ihren Betrieb notwendigen Teile auf ein Minimum reduziert worden ist.
- - Figur 8 ist eine Teilschnittansicht entsprechend der Linie VIII-VIII von Figur 7.
- - Die Figuren 9 und 11 sind identische Ansichten zu Figur 7 zu anderen möglichen Lösungen für diese dritte Ausführungsvariante.
- - Die Figuren 10 und 12 sind Teilschnittansichten entsprechend der Linie X-X von Figur 9 bzw. entsprechend der strichpunktierten Linie XII-XII von Figur 11.
- In den Figuren 1 und 2 zur Veranschaulichung einer ersten Ausführungsvariante der Erfindung wird ein insgesamt mit 100 bezeichneter Wechselstromerzeuger dargestellt. Dieser Wechselstromerzeuger 100 umfaßt an einem seiner Enden ein Lagerschild 101, das in seinem mittleren Bereich als Lager für die Welle 102 des Läufers des Wechselstromerzeugers 100 dient.
- Das Lagerschild 101 mit einer allgemein zylindrischen Form wird in seinem unteren Teil durch einen Stützwinkel 103 verlängert, der auf einer seiner Seiten 104 Löcher 105 für die Durchführung der Schrauben zur Befestigung des Wechselstromerzeugers 100 an dem (nicht dargestellten) Motorblock aufweist.
- Der Wechselstromerzeuger 100 befindet sich somit erfindungsgemäß in einer festen Position, wobei in das Lagerschild 101 eine Riemenspannvorrichtung für den Riemen 106 (Figur 2) eingebaut ist, der den Wechselstromerzeuger 100 über eine Riemenscheibe antreiben soll, die in an sich bekannter Form an dem Lagerschild 101 befestigt ist. Um die Zeichnungen zu vereinfachen, ist diese Riemenscheibe nicht dargestellt worden.
- Das Lagerschild 101 umfaßt in dem dargestellten Beispiel drei Öffnungen 107, die durch drei radiale Rippen 108 begrenzt werden. Jede der Rippen 108 weist in ihrem mittleren Teil einen Vorsprung 109 auf, dessen Ende 110 (Figur 2) heruntergebogen ist.
- Die Enden 110 bilden auf diese Weise Haltemittel für einen Verstellarm 111 mit einer allgemeinen Kreisform, der drei Flügel 112 mit größerem Durchmesser aufweist, die gleichmäßig winklig verteilt sind und mit den Enden 110 zusammenwirken.
- Der Verstellarm 111 ist so mit dem Lagerschild 101 verbunden, wobei er jedoch aus den weiter unten erläuterten Gründen frei drehbar ist.
- Der Verstellarm 111 umfaßt auf der Seite des Wechselstromerzeugers eine kreisförmige Rippe 113 (Figur 2), die eine Winkelöffnung 114 aufweist.
- Zwischen zwei Flügeln 112 wird der Verstellarm 111 durch eine Strebe 115 verlängert, die zwei Paßstifte 116, 117 umfaßt.
- Die auf diese Weise gebildete Einheit des Verstellarms 111 dient als Aufnahme für eine Spiralfeder 118, die an einem ihrer Enden 119 zwischen den Paßstiften 116, 117 eingeklemmt wird.
- Der Stützwinkel 103 des Lagerschilds 101 umfaßt eine längliche Aussparung 120, die konzentrisch zur Welle 102 des Läufers des Wechselstromerzeugers 100 angeordnet ist.
- Nach einem Merkmal der Erfindung umfaßt die Riemenspannvorrichtung für den Riemen 106 eine Spannrolle 121, die über einen durch die längliche Aussparung 120 geführten Bolzen 122 mit dem Lagerschild 101 verbunden ist. In einer an sich bekannten Form wird zwischen dem Bolzen 122 und der Nabe der Spannrolle ein Kugellager 123 eingesetzt (Figur 2).
- Die Strebe 115 des Verstellarms 111 umfaßt ein kreisförmiges Loch, das für den Durchgang des Bolzens 122 bestimmt ist, wodurch die Einheit des Verstellarms 111 und somit die Spiralfeder 118 der Spannrolle 121 verbunden wird.
- Erfindungsgemäß bildet die Einheit aus Spannrolle 121, Verstellarm 111 und Spiralfeder 118 die Riemenspannvorrichtung für den Riemen 106 des Wechselstromerzeugers 100.
- Wenn der Bolzen 122 gelöst wird, bewirkt die Gegenkraft, die durch die Spiralfeder 118 über ihr Ende 119 entgegen den Paßstiften 116, 117 des Verstellarms 111 auf die Spannrolle 121 ausgeübt wird, eine Verschiebung der Spannrolle 121 in der länglichen Aussparung 120, bis die durch die Spiralfeder 118 ausgeübte Kraft die aus der Spannung des Riemens 106 resultierende Kraft ausgleicht. Anschließend braucht nur der Bolzen 122 wieder angezogen zu werden, um die Spannrolle 121 in der auf diese Weise definierten Position zu halten.
- Es ist festzustellen, daß die Einheit der auf diese Weise gebildeten Riemenspannvorrichtung vollständig in das Lagerschild 101 eingebaut ist und so eine absolut feste Positionierung des Wechselstromerzeugers am Motorblock ermöglicht.
- Desweiteren ist festzustellen, daß dank der Einstellung der Kraft der Spiralfeder 118 die Spannrolle automatisch in die gewünschte Position geht, das heißt daß sie automatisch den Ausgangswert der Spannung des Riemens 106 einstellt.
- Wie aus Figur 1 zu entnehmen ist, kann die Spannrolle 121 jede Zwischenposition zwischen einer mit durchgezogenen Linien dargestellten Ausgangsposition und einer mit strichpunktierten Linien dargestellten Endposition einnehmen, die dem Anschlag des Bolzens 122 an einem Ende der länglichen Aussparung 120 entspricht.
- Im folgenden wird auf die Figuren 3 und 4 Bezug genommen, die eine zweite Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Vorrichtung veranschaulichen.
- Diese Vorrichtung umfaßt identische oder entsprechende Elemente wie in der vorstehend beschriebenen Ausführung, so daß diesen Elementen jeweils die gleichen Bezugsnummern plus Hundert zugeordnet werden.
- So wird hier ein Wechselstromerzeuger 200 dargestellt, der ein Lagerschild 201 und eine Läuferwelle 202 umfaßt.
- Das Lagerschild 201 umfaßt hier gleichfalls einen Stützwinkel 203 mit einer Seite 204, die Löcher 205 für die Befestigung des Wechselstromerzeugers 200 am Motorblock aufweist.
- In der gleichen Weise wie zuvor wird in das Lagerschild 201 eine Riemenspannvorrichtung für den Riemen 206 eingebaut.
- Das Lagerschild 201 umfaßt in dem dargestellten Beispiel drei Öffnungen 207, die durch drei radiale Rippen 208 begrenzt werden.
- Der Stützwinkel 203 umfaßt zwei Vorsprünge 224, 224a, die jeweils ein durchgehendes Gewindeloch 225 und ein ebenfalls durchgehendes glattes Loch mit Senkung 226 aufweisen.
- Der Verstellarm 211 weist einen ersten Teil 227 mit einer allgemein länglichen Form auf, an dem ein Loch für die Durchführung eines Haltestifts 228 für eine Spannrolle 221 vorgesehen ist. Zwischen dem Haltestift 228 und der Nabe der Spannrolle 221 ist ein Kugellager 223 eingesetzt. Auf diese Weise ist die Spannrolle 221 mit dem Verstellarm 211 verbunden. Der Verstellarm 211 umfaßt außerdem einen zweiten Teil 229, der in der allgemeinen Form eines Zahnbogens 230 ausgebildet ist. Der Mittelpunkt des Zahnbogens 230 weist ein kreisförmiges Loch für die Durchführung eines Schulterstifts 231 auf, der beispielsweise mit einem Sicherungsring 232 gegen Verschiebung gesichert ist.
- Auf diese Weise wird der Verstellarm 211 mit dem Lagerschild 201 verbunden, wobei er um den Schulterstift 231 drehbar ist.
- Der Zahnbogen 230 des Verstellarms 211 wirkt mit einem dazu passenden Zahnbogen zusammen, der mit dem Lagerschild 201 verbunden und in dem dargestellten Beispiel als Ritzel 233 ausgeführt ist.
- Dieser Ritzel 233 ist mit dem Lagergschild 201 durch eine Schraube 234 verbunden, die mit dem Gewindeloch 225 zusammenwirkt.
- Die Einheit aus Verstellarm 211, Spannrolle 221 und Ritzel 233 bildet die Riemenspanneinheit für den Riemen 206, wobei diese Einheit in das Lagerschild 201 eingebaut ist.
- Um die gewünschte Riemenspannung herbeizuführen, braucht man nur die Schraube 234 zu lösen und die Einheit aus Verstellarm 211 und Spannrolle 221 um den Stift 231 zu verschwenken, bis sich der gewünschte Spannungswert einstellt. Anschließend wird die Schraube 234 wieder angezogen, um die vorbezeichnete Einheit in der so definierten Position zu halten.
- Wie aus Figur 3 zu entnehmen ist, kann die Spannrolle 221 jede Zwischenposition zwischen einer mit durchgezogenen Linien dargestellten Ausgangsposition und einer mit strichpunktierten Linien dargestellten Endposition einnehmen, die der Winkelverschiebung des Zahnbogens 230 entspricht.
- Die Figuren 5 und 6 veranschaulichen eine etwas andere Ausführungsform dieser zweiten Variante. Aus diesem Grunde werden die Elemente mit identischen oder entsprechenden Funktionen jeweils mit den gleichen Bezugsnummer bezeichnet wie in den Figuren 3 und 4. Um den Textumfang nicht unnötig zu vergrößern, wird bei ihrer Beschreibung daher auf eine detaillierte Wiederholung verzichtet.
- In dieser Ausführungsform umfaßt der Verstellarm 211, der mit der Spannrolle 221 verbunden und drehbeweglich um den Stift 231 angeordnet ist, ebenfalls einen Zahnbogen 230, der in diesem Falle in Form einer Zahnstange ausgeführt ist, die mit einem dazu passenden, ebenfalls in Form einer Zahnstange 233 ausgeführten Zahnbogen zusammenwirkt, die einstückig in dem Lagerschild 201 vorgesehen ist.
- Der Schulterstift 231 hält die Zahnbögen oder Zahnstangen 230 und 233 dank der Wirkung einer Feder 235 im Eingriff (Figur 6).
- Um die Riemenspannung zu verstellen, braucht man nur die Zahnstangen 230 und 233 zu trennen, indem der Schulterstift 231 gegen die Feder 235 gedrückt und anschließend die Einheit aus Verstellarm 211 und Spannrolle 221 bis zu der gewünschten Position gedreht wird.
- Im folgenden wird auf die Figuren 7 bis 12 Bezug genommen, die drei unterschiedliche Lösungen für eine dritte Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Vorrichtung veranschaulichen, die - wie vorstehend beschrieben - den Einbau einer Riemenspannvorrichtung am Lagerschild eines Wechselstromerzeugers ermöglicht. Dabei handelt es sich um einfachere Lösungen, für deren Ausführung eine weniger große Anzahl von Teilen benötigt wird.
- Wie vorstehend beschrieben umfassen der Wechselstromerzeuger und die Riemenspannvorrichtung eine bestimmte Anzahl von entsprechenden oder identischen Organen wie bei den bereits beschriebenen Varianten, so daß diesen Organen jeweils die gleichen Bezugsnummern plus Hundert zugeordnet werden, wobei auf eine detaillierte Beschreibung verzichtet wird.
- In dieser dritten Ausführungsvariante geht es wieder um einen Wechselstromerzeuger 300, der ein Lagerschild 301 und eine Läuferwelle 302 umfaßt.
- Das Lagerschild 301 umfaßt wiederum einen Stützwinkel 303 und Löcher 305 für die Befestigung des Wechselstromerzeugers am Motorblock.
- Der Verstellarm 311 umfaßt Flügel 312, die mit Vorsprüngen 310 der Rippen 308 des Lagerschilds 301 zusammenwirken. Auf diese Weise wird dieser Verstellarm 311 mit dem Lagerschild 301 verbunden, wobei er gleichzeitig drehbeweglich ist.
- Einer der Flügel 312 wird durch einen länglichen Teil 315 verlängert, an dessen Ende eine Spannrolle 321 befestigt wird, über die der Riemen 306 laufen soll.
- Der Stützwinkel 303 des Lagerschilds 301 umfaßt eine längliche Aussparung 320, die konzentrisch zur Läuferwelle 302 angeordnet ist und durch die ein Bolzen 322 hindurchgeht, der gleichzeitig als Achse der Spannrolle 321 und als Haltemittel für das Halten der Einheit aus Verstellarm 311 und Spannrolle 321 in ihrer jeweiligen Position dient.
- Die Verstellung erfolgt in identischer Form wie bei den vorangehenden Ausführungsvarianten: Man löst den Bolzen 322 und verschwenkt den Verstellarm 311 bis zu der gewünschten Position.
- Die Figuren 9 und 10 veranschaulichen eine zweite mögliche Lösung für diese dritte Ausführungsvariante. Bei dieser Lösung ist die längliche Aussparung 320 nicht mehr einstückig am Lagerschild 301 vorgesehen, sondern in einer Strebe 336 des Verstellarms 311. Der Bolzen 322 der ersten Lösung wird durch eine Schraube 334 ersetzt, die mit einem Gewindeloch 325 zusammenwirkt, das zu diesem Zweck in einem Vorsprung 324a des Lagerschilds 301 vorgesehen ist.
- Die Figuren 11 und 12 veranschaulichen eine dritte mögliche Lösung für diese dritte Ausführungsvariante. Bei dieser Lösung ist die längliche Aussparung 320 ebenfalls in dem Verstellarm 311 vorgesehen. Dieser ist nicht mehr auf die Läuferwelle 302 zentriert, sondern kann sich um einen Schulterstift 331 drehen, der durch einen Sicherungsring 332 gegen Verschiebung im Verhältnis zum Lagerschild 301 gesichert ist. Durch eine Schraube 334 kann die Einheit aus Verstellarm 311 und Spannrolle 321 in ihrer jeweiligen Position gehalten werden.
- Diese Lösungsart bietet vor allem den Vorteil, daß der gesamte Mittelteil des Lagerschilds 301 freigelassen wird, so daß beispielsweise die Möglichkeit besteht, daran außen einen Kühllüfter anzubringen.
- Die verschiedenen vorstehend beschriebenen Lösungen zeigen mit hinreichender Deutlichkeit, daß die an einem Lagerschild des Wechselstromerzeugers eingebauten Riemenspannvorrichtungen sehr unterschiedliche Gestaltungen aufweisen können.
Claims (1)
1. Wechselstromerzeuger (100; 200; 300), insbesondere
für Kraftfahrzeuge, der im besonderen ein endseitiges
Lagerschild (101; 201; 301) umfaßt, das
Befestigungsmittel für die Befestigung dieses
Wechselstromerzeugers (100; 200; 300) an einem Motorblock aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß er
eine in das Lagerschild (101; 201; 301) eingebaute
Riemenspannvorrichtung (111, 121; 211, 221; 311, 321)
für einen Treibriemen (106; 206; 306) des
Wechselstromerzeugers (100; 200; 300) umfaßt.
2. Wechselstromerzeuger nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die
Riemenspannvorrichtung aus einer Spannrolle (121; 221; 321) besteht,
die mit einem Verstellarm (111; 211; 311) verbunden
ist, wobei der Verstellarm (111; 211; 311) wiederum
mit dem Lagerschild (101; 201; 301) verbunden und
drehbeweglich angeordnet ist, sowie aus Halte- und/
oder Verstellmitteln (118, 120, 122; 230, 233, 234,
231; 320, 334, 322) für eine bestimmte Position der
Einheit aus Spannrolle (121; 221; 321) und Verstellarm
(111; 211; 311), wobei diese Position einer optimalen
Spannung des Riemens (106; 206; 306) entspricht.
3. Wechselstromerzeuger nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Riemenspannmittel für den Riemen (106)
insbesondere aus einer Spiralfeder (118) bestehen, die in
das Lagerschild (101) und in den Verstellarm (111)
eingebaut ist und die an einem ihrer Enden (119) über
Paßstifte (116, 117), die an einer Strebe (115) des
Verstellarms (111) vorgesehen sind, eine
Verschiebekraft auf die Spannrolle (121) ausübt.
4. Wechselstromerzeuger nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die
Riemenspannmittel für den Riemen (106) eine längliche Aussparung
(120) umfassen, die in einem Stützwinkel (103) des
Lagerschilds (101) vorgesehen ist.
5. Wechselstromerzeuger nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Spannrolle (121) mit dem Verstellarm (111) und dem
Lagerschild (101) durch einen Bolzen (122) verbunden
ist, der durch die längliche Aussparung (120)
hindurchgeht, wobei der Bolzen (122) so die Haltemittel
für das Halten der Riemenspannvorrichtung in ihrer
Position bildet.
6. Wechselstromerzeuger nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verstellarm
(111) eine kreisförmige Rippe (113) mit einer
Winkelöffnung (114) umfaßt, die zusammen mit dem Lagerschild
(101) eine Aufnahme für die Spiralfeder (118) bildet.
7. Wechselstromerzeuger nach einem der Ansprüche 1 bis
2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Riemenspannvorrichtung für den Riemen (206) einen
an dem Verstellarm (211) vorgesehenen Zahnbogen (230)
umfaßt, der dazu bestimmt ist, mit einem dazu passend
ausgeformten Zahnbogen (233) zusammenzuwirken, der mit
dem Lagerschild (201) verbunden ist.
8. Wechselstromerzeuger nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß es sich bei dem
Zahnbogen (233) um einen Ritzel handelt.
9. Wechselstromerzeuger nach Anspruch 7 , dadurch
gekennzeichnet, daß die Drehachse des
Verstellarms (211) durch einen Schulterstift (231)
gebildet wird, der mit dem Lagerschild (201) verbunden
ist.
10. Wechselstromerzeuger nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Haltemittel für
das Halten der Einheit aus Verstellarm (211) und
Spannrolle (221) in ihrer Position aus einer Schraube (234)
besteht, die durch den Ritzel (233) hindurchgeht und mit
einem Gewindeloch (225) des Lagerschilds (201)
zusammenwirkt.
11. Wechselstromerzeuger nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß es sich bei den
Zahnbögen (230, 233) um Zahnstangen handelt.
12. Wechselstromerzeuger nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zahnstange (233)
einstückig in dem Lagerschild (201) vorgesehen ist.
13. Wechselstromerzeuger nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Haltemittel für
das Halten der Einheit aus Verstellarm (211) und
Spannrolle (221) in ihrer Position aus einer Feder (235)
besteht, die so auf den Schulterstift (231) einwirkt,
daß die Zahnbögen (230, 233) ineinander in Anlage
gehalten werden.
14. Wechselstromerzeuger nach einem der Ansprüche 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Riemenspannvorrichtung für den Riemen (306) insbesondere
eine längliche Aussparung (320) umfaßt, durch die ein
Haltemittel (322, 334) für das Halten der Einheit aus
Spannrolle (321) und Verstellarm (311) in einer
bestimmten Position hindurchgeht.
15. Wechselstromerzeuger nach Ansprüch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die längliche
Aussparung (320) in einem Stützwinkel (303) des Lagerschilds
(301) vorgesehen ist.
17. Wechselstromerzeuger nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß das Haltemittel aus
einem Bolzen (322) besteht, wobei der Bolzen (322) die
Achse der Spannrolle (321) bildet.
18. Wechselstromerzeuger nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß das Haltemittel aus
einer Schraube (334) besteht, die mit einem Gewindeloch
(325) zusammenwirkt, die in dem Lagerschild (301)
vorgesehen ist.
19. Wechselstromerzeuger nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drehachse des
Verstellarms (211) durch einen mit dem Lagerschild (201)
verbundenen Schulterstift (331) gebildet wird.
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