DE690964C - Auf geringe Kapazitaetsaenderungen einer kapazitaetsempfindlichen Vorrichtung ansprechende Relaisanordnung - Google Patents

Auf geringe Kapazitaetsaenderungen einer kapazitaetsempfindlichen Vorrichtung ansprechende Relaisanordnung

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Publication number
DE690964C
DE690964C DE1935W0096371 DEW0096371D DE690964C DE 690964 C DE690964 C DE 690964C DE 1935W0096371 DE1935W0096371 DE 1935W0096371 DE W0096371 D DEW0096371 D DE W0096371D DE 690964 C DE690964 C DE 690964C
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DE
Germany
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capacitance
capacity
relay
contact
membrane
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Expired
Application number
DE1935W0096371
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English (en)
Inventor
Oskar Luehn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
May & Christe
TRANSFORMATORENFABRIK VORM WEM
Original Assignee
May & Christe
TRANSFORMATORENFABRIK VORM WEM
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/02Non-polarised relays
    • H01H51/20Non-polarised relays with two or more independent armatures

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Auf geringe Kapazitätsänderungen einer kapazitätsempfindlichen Vorrichtung ansprechende Relaisanordnung Zusatz zum Patent 635 923 Das Hauptpatent betrifft eine auf geringe Kapazitätsveränderung einer kapazitätse:ripfindlichen Vorrichtung ansprechende Relaisanordnung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß ein elektromagnetisches Relais über eine Stromquelle und über Kontaktorgane an die -Enden eines fritterartigei, veränderlichen Widerstandes angeschlossen ist, welcher außerdem einerseits mit einer Wechselstromquelle, andererseits über das Kontaktglied eines Schwingungserzeugers mit der kapazitätsempfindlichen Vorrichtung - derart verbunden ist, daß bei Kapazitätsänderung dieser Vorrichtung elektrische Schwingungen ausgelöst werden, die den veränderlichen Widerstand leitend machen und dadurch das elektromagnetische Relais zum Ansprechen bringen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft' eine Weiterbildung dieser Relaisanordnung, bei der als kapazitätsempfindliche . Anordnung eine Kapazitätsmembran 18 mit einer gegenüberstehenden Metallscheibe r9 Verwendung findet, und .besteht. im wesentlichen darin, daß die Verbindung zwischen der statischen Spannung und der Membran 18 durch einen Unterbrecher 14 und 16 so lange unterbrochen wird, bis durch eine mit dem Relais in Verbindung stehende Verzögerungseinrichtung der veränderliche Widerstand 4 selbsttätig erregt wird und durch eine Schaltnocke die statische Spannung über den Unterbrecher 14 und 16 wieder .mit der Membran 18 Verbinbung erhält.
  • Die Relaisanordnung, wie sie in der Zeichnung beispielsweise dargestellt ist, besteht in der Hauptsache aus einem elektromagnetischen Relais, das selbst aus dem Elektromagneten r, den Ankern z und 3, dem, veränderlichen Widerstand 4 und einer Fortschaltereinrichtung 5, 6 und 7 zur Betätigung von Kontaktorganen gebildet ist. Der Stromkreis des elektromagnetischen Relais ist gebildet durch die Wicklung des Elektromagneten i, den veränderlichen Widerstand q., ,der selbst durch die Anker 2 und 3 über die, Zugfeder io mit dem Minuspol der Stromquelle 12 Verbindung hat '% sowie durch den aus der Kontaktfeder 8 und' dem Kontakt 9:bestehenden Unterbrecher, d` selbst .einerseits mit dem Pluspol der Strom quelle 12 und andererseits mit dem :einen Wicklungsende des Elektromagneten i in Verbindung steht. Der an dem Anker 3 :befestigte veränderliche Widerstand q. hat die Eigenschaft, beim Auftreten von elektromagnetischenSchwingungen seinen inneren sehrhohen Widerstand zu ändern, so daß der Strom der Stromquelle 12 über den Widerstand und somit über die Wicklung des Elektromagneten i fließen kann.
  • Um zur Beeinflussung des veränderlichen Widerstandes elektromagnetische Schwingungen hervorzurufen, die das Ansprechen des elektromagnetischen Relais zur Folge haben, ist eineKapazitätsmembran 18 finit Regulierschraube 21 vorgesehen, die selbst einer Metallscheibe i9 gegenüberstehen. Die Kapazitätsmembran 18 steht durch eine Leitung über das Kontaktorgan 14 und 16 und eine Kapazität 23 mit der sekundären Wicklung des Transformators 24 in elektrischer Verbindung, die selbst andererseits durch den primären Anschluß des Transformators kapazitiv geerdet ist.
  • Der Zweck dieser Anordnung ist der, der Kapazitätsmembran eine bestimmte statische Spannung aufzudrücken, die durch die Wechselstromfrequenz bewirkt wird. Die Kapazitätsmembran 18 besteht aus einem sehr leichten, nach der Metallplatte i9 gerichteten beweglichen Metallplättchen, das selbst bei der geringsten kapazitiven Beeinflussung der Metallplatte i9, z. B. durch Handkapazität, von der Metallplatte i9; die beispielsweise an einer Glasscheibe 2o liegt, angezogen wird. Kommt die Membran z8 in die Nähe der Metallscheibe i9, so findet in demselben Moment eine Änderung der statischen Ladung statt, einVorgang, der die Entstehung einer elektromagnetischen Schwingung zur Folge hat, durch die das elektromagnetische Relais zum Ansprechen gebracht wird.
  • Die Übertragung der elektromagnetischen Schwingung nach dem veränderlichen Widerstand erfolgt durch die Kapazität 22, an deren Stelle auch eine induktive Kupplung o. dgl. Verwendung finden kann. Das Relais ist so :ausgebildet; daß bei der geringsten Widerstandsveränderung des veränderlichen Widerstandes zuerst der Anker 2 angezogen wird, der selbst bei Berührung des Kontaktes 13 den veränderlichen Widerstand q. kurzschließt, so daß der gesamte Strom der Stromquelle 12 über den Elektromagneten i fließen kann. Durch diese Einrichtung wird das sichere Ansprechen des Relais gewährleistet.
  • Nachdem der Anker 2 angezogen ist, wird durch das erhöhte Kraftlinienfeld der Anker 3 :4angezögen und nach einer bestimmten Beder Stromkreis der= Stromquelle 12 durch die Kontaktfeder 8, die sich von dem Kontakt 9 trennt, unterbrochen, worauf der Anker 2 vermittels der Feder io von dem Kontakt 13 entfernt wird. Gleichzeitig wird der Anker 3 vermittels der Feder i i wieder in die Ruhestellung zurückbewegt. Bei diesem Vorgang wird durch die Sperrklinke 5, die in das Fortschaltrad 6 greift, die Nockenscheibe7 um einen bestimmten Betrag fortbewegt, wodurch die Kontaktfedern 15 und 16 nach jedem Schaltvorgang eine andere Stellung erhalten.
  • Die Unterbrechung des über den veränderlichen Widerstand fließenden Gleichstro:ines erfolgt nach jedem Schaltvorgang des Ankers 3 durch die hierbei auftretende Erschütterung. Das durch die Kontaktfeder 14 und den Kontakt 16 gebildete Kontaktorgan hat den Zweck, die Leitung von der Kapazitätsmembran nach dem Transformator zu unterbrechen, sobald durch die Beeinflussung der Membran i8 das Relais zum Ansprechen gebracht worden ist. Die Umschaltung des Relais und somit die erneute Herstellung der Verbindung zwischen der Membran 18 und dem Transformator 2¢ erfolgt durch das Verzögerungsrelais 27, das selbst beim Anlegen der Kontaktfeder 15 gegen den Kontakt 17 in Tätigkeit tritt.- Die Umschaltung des Relais erfolgt in dem Moment; in dem durch ein Kontaktorgan des Verzögerungsrelais eine elektromagnetische Schwingung ausgelöst wird, die über die Kapazität 26 dem veränder- 1 lichen Widerstand zugeführt wird. Zur Auslösung einer elektromagnetischen Schwingung genügt die einseitige Berührung des stromführenden Leiters des Wechselstromes mit dem einen' Ende der Kapazität 26. Mit der durch die Kontaktorgane 15 und 17 ausgelösten oder in Tätigkeit gesetzten VerzÖgerungseinrichtung27 kann auch gleichzeitig die Einschaltung der an die Klemmen 28 geschalteten Lampe o. dgl. erfolgen. Die Beeinflussung des elektromagnetischen Relais durch Kapazitätsveränderung kann durch deinentsprechendeVerbindung auch mittels zweier Membranen .bewirkt werden, wovon die eine zur Ein- und die andere zur Ausschaltung einer :beispielsweise angeschlossenen Beleuchtungsanlage dienen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Auf geringe Kapazitätsänderungen einer kapazitätsempfindlichen Vorrichtung; ansprechende Relaisanordnung nach Patent 635.923, bei welcher als kapazitätsempfindliche Anordnung eine Kapazitätsmembran (18) mit einer gegenüberstehenden Metallscheibe (i9) Verwendung findet, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen der statischen Spannung und der Membran (18) durch einen Unter-Brecher (16 und 1q.) so lange unterbrochen wird, bis durch eine mit dem Relais inVerbindung stehendeVerzögerungseinrichtung (27) der veränderliche Widerstand (q.) selbsttätig erregt wird und durch eine Schaltnocke die statische Spannung über den Unterbrecher (16 und 1q.) -wieder mit der Membran (18) Verbindung erhält.
DE1935W0096371 1935-04-13 1935-04-13 Auf geringe Kapazitaetsaenderungen einer kapazitaetsempfindlichen Vorrichtung ansprechende Relaisanordnung Expired DE690964C (de)

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