DE69085C - Verfahren für die Nachbildung von Blumen u. dergl. aus plastischer Masse - Google Patents
Verfahren für die Nachbildung von Blumen u. dergl. aus plastischer MasseInfo
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-
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- A41G1/00—Artificial flowers, fruit, leaves, or trees; Garlands
Landscapes
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- Textile Engineering (AREA)
- Adornments (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \4
Um Blumen, Blätter, Früchte und andere Gegenstände der freien Natur aus einem Stoff
nachzubilden, der dauerhafter ist als die natürlichen Stoffe, und daher als Zimmerschmuck
oder zu anderen Verzierungen verwendet werden kann, benutzen die Erfinder eine Masse,
die im warmem Zustande dehnbar und bildungsfähig, im kalten Zustande aber erhärtet. Die
Masse besteht im wesentlichen aus Guttapercha, die Zusätze von Zinkoxyden und Kalksalzen
erhält, um ihr einestheils eine helle Färbung zu geben, anderentheils um sie für den vorliegenden
Zweck der leichteren Verarbeitung geeignet zu machen. Diese Masse wird in dünnen Täfelchen ausgewalzt und geschmeidig
gemacht dadurch, dafs man sie in heifses Wasser legt oder mit angewärmten Werkzeugen
bearbeitet. Nach dem Kaltwerden erhärtet die Masse, verliert jedoch ihre Dehnbarkeit nicht
völlig.
Die Tafeln aus dieser Masse werden zum Zweck der Formgebung in entsprechende Gypsformen
eingelegt und in alle Feinheiten der Form mit den Fingern eingedrückt, dann aus der Form herausgenommen, am Rande beschnitten
, mit anderen Theilen zusammengefügt, mit passenden Farben bemalt, und sind dann zur Ausschmückung anderer Gegenstände
fertig.
Zur Herstellung der Gypsformen verfährt man in der Weise, dafs das betreffende Naturstück,
wie Blatt, Blume u. dergl., flach auf einer Unterlage ausgebreitet und hierüber eine Gypsform
in bekannter Weise gemacht wird. Da es nicht möglich ist, Blumen- und andere Theile in ihrer natürlich bewegten Form über
Gyps abzuformen, weil durch den Druck des Gypses die natürliche Lage der Theile stark
verändert werden würde, so müssen die einzelnen Theile in flach ausgebreiteter Lage abgeformt
werden. In den gewonnenen Gypsabgufs wird jetzt die Masse als dünne Tafel
eingeprefst und abgeformt. Diesem Abdruck des flachen Naturstückes wird nunmehr die
natürliche Form gegeben; es werden also alle Biegungen, Windungen und andere plastische
Formen des Naturstückes dem Massestück durch Biegen mit den Fingern oder durch sonstige
Bearbeitung gegeben. Die so gewonnene und erhärtete Masseform dient als Modell für einen
zweiten Gypsabgufs; nach Erhärten des Gypses und Herausnehmen des Modells hat man dann
eine Form, worin Massetäfelchen beliebig oft abgeformt und als Theile der zukünftigen
Blume verwendet werden können.
Die Zusammenfügung der Einzeltheile zu einem Gesammtstück erfolgt dadurch, dafs die
Massetheile an den betreffenden Stellen erwärmt oder mit einem Klebemittel versehen und in
geeigneter Weise mit einander verbunden werden.
Das fertige Gebilde kann dann bemalt werden, um ihm das täuschend ähnliche Aussehen
von Naturstücken zu geben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren für die Nachbildung von Blumen und anderen Naturstücken aus plastischer Guttaperchamasse in der Weise, dafs von dem Naturstück oder einem Theil desselben in flachem Zustande ein Gypsabdruck genommen wird, der als Form für einen Abdruck aus der genannten Guttaperchamasse dient, worauf diesem Abdruck durch Biegen die der Natur entsprechende Biegung und Bewegung gegeben und das so gewonnene Modell für eine zweite Gypsform benutzt wird, worin die ebenfalls aus Guttaperchamasse herzustellenden Gebrauchstheile abgeformt werden.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69085C true DE69085C (de) |
Family
ID=342580
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69085D Expired - Lifetime DE69085C (de) | Verfahren für die Nachbildung von Blumen u. dergl. aus plastischer Masse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69085C (de) |
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