DE690809C - Vorrichtung zur Konzentrierung des Elektronenstrahls eines Kathodenstrahloszillographen - Google Patents

Vorrichtung zur Konzentrierung des Elektronenstrahls eines Kathodenstrahloszillographen

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DE690809C
DE690809C DE1929690809D DE690809DD DE690809C DE 690809 C DE690809 C DE 690809C DE 1929690809 D DE1929690809 D DE 1929690809D DE 690809D D DE690809D D DE 690809DD DE 690809 C DE690809 C DE 690809C
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cathode ray
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/46Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
    • H01J29/58Arrangements for focusing or reflecting ray or beam
    • H01J29/62Electrostatic lenses
    • H01J29/622Electrostatic lenses producing fields exhibiting symmetry of revolution
    • H01J29/624Electrostatic lenses producing fields exhibiting symmetry of revolution co-operating with or closely associated to an electron gun

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  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Konzentrierung des Elektronenstrahls eines- Kathodenstrahloszillographen peitcathcsdenstrahloszillographen, auch Röhren für Fernsehen und Bildtelegraphie braucht man ein- Kathodenstrahlbündel, das auf seiner ganzen Länge, besonders aber im Ruftreffpunkt auf die Arbeitsflächen, einen geringen Querschnitt besitzt.
  • Um dies zu erreichen, hat man bisher bekanntlich elektromagnetische Konzentrierungsspulen verwendet Diese haben jedoch den Nachteil eines großen Stromverbrauchs und großen Gewichts. Wenn das Laufrohr des Katjxodenstrahloszillographen an der Stelle der Konzentrierungsspule nicht besonders verengt wird, so muß diese auch außerordentlich große Abmessungen erhalten. Ferner wird der Durchmesser der Konzentrierungsspule dadurch vergrößert, da! die Spule über alle vorspringenden Teile des Rohres geschoben werden muß.
  • Fas ist weiterhin bekannt, koaxial zurr Strahlachse in- Abständen voneinander verschieden geformte Metajlkörper anzuordnen, von denen jeder :gegenüber dem benachbarten Körper ein solches Potential hat, daß zur Strahlachse schräg liegende elektrostatische Kräfte erzeugt werden, deren radiale Komponenten eine Sammelwirkung auf das Strahlenbündel ausüben. .
  • Bei den bekannten Anordnungen dieser Art tritt durch die axial .gerichteten Komponenten der elektrostatischen Kräfte eine Veränderung der Elektronengeschwindigkeit bei der Einstellung des Konzentrierungsp.unktes ein.
  • Gemäß der Erfindung werden die verschiedenartig geformten. Metallkörper in ungerader Anzahl koaxial zur Strahlachse angeordnet und ihre Form und ihre Potentiale derart gewählt, daß ,die axial gerichteten Komponenten der elektrostatischen Kräfte abwechselnd um gleiche Beträge heschleunigend und verzögernd auf die Elektronen einwirken, -so daß die Elektronen, bei der Einstellung des Konzentrierungspunktes keine Geschwindigkeitsveränderung erfahren. Die unabhängig von der Konzentrierungsspannung konstant bleibende' Elektronengeschwindigkeit hat den Vorteil, daß die Ablenkempfindlichkeit des Kathodenstrahles beim Schreiben mehrerer _O-szillogramme stets konstant bleibt. Von besonderer Wichtigkeit ist die Konstanthaltung der Elektronengeschwindigkeit bei Kathodernstrahloszillographen, die für Zwecke des Fernsehens, der Bildtelegraphie u. dgl. verwendet werden. Bei derartigen Kathodenstrahloszillographen kann bekanntlich eine elektrostatische Sammelvorrichtung zur Steuerung der Elektronendichte im Elektronenbrennfleck dienen. Hierbei ist es außerordentlich wichtig, die Elektronengeschwindigkeit stets konstant zu halten, da sonst eine Verzerrung der Bilder eintritt.
  • Mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung kann diese Konstanthaltung der Elektronengeschwindigküf auch dann erreicht werden, wenn die Steuerspannungen der Sammelvorrichtungen relativ groß sind gegenüber der die Elektronen erzeugenden Spannung.
  • Man kann auch die Anordnung der Metallkörper symmetrisch wiederholen. Hierdurch erreicht man, daßbeigleichblQibenderElektronenerregerspännung .eine geringere Spannungsdifferenz an den einzelnen Sammnelsystemen zur Konzentrierung des Elektron enstrahles erforderlich ist, als dies bei Anwendung nur eines solchen Systems der Fall ist.
  • Die verschieden geformten Metallkörper können aus abwechselnd aufeinanderfölgenden Hohlzylindern und Ringscheiben bestehen, durch. die .der Strahl nacheinander hindurchtritt. Hierbei wird er auf seinem Wege zwischen Zylinder und Ringscheibe durch eine schräg gerichtete verzögernde Kraft und auf seinem Wege zwischen Ringscheibe und Zylinder durch eine ebenso große schräg gerichtete beschleunigende Kraft beeinflußt. Dieselbe Wirkung tritt ein, wenn die verschieden geformten Metallkörper aus abwechselnd aufeinanderfolgenden durchbohrten Rotationskörpern reit relativ kleinem Außendurchmesser entsprechend den vorstehend angegebenen Hohlzylindern und konzentrisch dazu liegenden höhlen Rotationskörpern, seit relativ großem Hohlräumdurchmesser entsprechend geil Ringscheiben bestehen, wobei der durch die hintereinanderliegenden Bohrungen tretende Elektronenebenfalls starken elektrischen Feldkräften ausgesetzt ist, welche gegen die Strohlachse einen Winkel bilden.
  • An die Stelle eines Hohlzylinders kann auch eine Spitze oder eine kleine Kugel treten, die der Elektronenstrahl umgibt.
  • Die Metallkörper gleicher Form können parallel geschaltet werden.
  • An Hand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert..
  • Abb. i zeigt eine Ausführung mit zwei Zylindern und einer Ringscheibe, Abb. 2 mit mehreren. auteinanderfolgenden Zylindern und Ringscheiben, Abb. 3 eine ähnliche Ausführung mit anderem Potential der Zylinder.
  • In Abb.4 :sind. die auftretenden Kraftkomponenten dargestellt: i: ist der Ablenkraum, 2 die Entladungsröhre und 3 der Leuchtschirm des Kathodenstrahloszillographen.
  • Die Sammelvorrichtung besteht aus einem Hohlzylinder 4, der sich in Abb. i und 2 an die Anodenblende 5 anschließt, und einem zweiten Hohlzylinder 4', der mit dem Gehäuse i verbunden ist. Zwischen den Zylindern 4 und 4' ist die Ringscheibe 6 angeordnet; der Außendurchmesser der Zylinder ist kleiner als der Lochdurchmesser der Ringscheibe. Die Ringscheibe 6 ist an die negative Klemme einer Batterie 8 gelegt, deren positive Klemme mit der Anode 5 und damit auch mit den Hohläyliiidern 4 und 4' verbunden ist. Die Ringscheibe 6 hat infolgedessen ein negatives Potential gegenüber der Anode bzw. gegenüber den beiden Hohlzylindern 4 und 4.', wodurch zwischen 4 und 6 eine bremsende und zwischen 4' und. 6 eine ebenso große beschleunigende Wirkung auf die Elektronen. ausgeübt wird. Zwischen dem Zylinder 4 und der Scheibe 6 besteht-infolgedessen ein divergierendes Feld, wie aus der oberen Hälfte der Abb. 4 -zu ersehen-ist. In dieser ist g die gesamte auf ein Elektron wirkende Verzögerungskraft; diese ist in die bremsende Komponente io, die in entgegengesetzter - Richtung zu dem Elektronenstrahl wirkt, und in die konzentrierende Komponente i i zerlegt, die radial wirkt. Zwischen der Scheibe 6 und dem Zylinder 4' besteht dagegen ein konvergierendes elektrisches Feld. In der unteren Hälfte der Abb.4 sind die hierbei auftretenden Komponenten der elektrischen Feldkräfte dargestellt; 12 ist die Gesamtkomponente, welche in die in Richtung des Strahles wirkende Beschleunigungskomponente 13 und in die radial wirkende Sammelkomponente 14 zerlegt ist.
  • In Abb. 2 sind mehrere aus einem Zylinder 4 und einer Ringscheibe 6 bestehentde Elektrodenpaare hintereinanderliegend dargestellt. Die Ringscheiben 6 sind in Parallel-Schaltung an den negativen Pol der Batterie 8 gelegt, während die Zylinder dasselbe positive Potential wie die Anode 5 besitzen.
  • In Abb.3 liegen ebenfalls mehrere Zylinder und Ringscheiben, hintereinander. Die Schaltung ist hierbei jedoch so getroffen, daß die Zylinder gegenüber der Anode ein positives Potential aufweisen, während die Ringscheiben sich auf dem Potential der Anode befinden.
  • Die Konzentrierung tritt auch dann ein, wenn das Loch- einer Ringscheibe klein ist gegenüber dein. Loch des gegenüberstehenden Zylinders; Zylinder und Scheiben müssen in diesem Fall aber umgekehrte Potentialverteilung erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Konzentrierung des Elektronenstrahls eines Kathodenstrahloszillographen, bei der koaxial zur Strohlachse in Abständen voneinander verschieden geformte Metallkörper, vorzugsweise in symmetrischer Wiederholung ihrer Formen, angeordnet sind, von denen jeder gegenüber dem benachbarten Körper ein solches Potential halt, daß zur Strahlachse schräg liegende elektrostatische Kräfte erzeugt werden, deren Radialkomponentcn eine Sammelwirkung auf das Strahlbündel ausüben, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallhörper in ungerader Anzahl vor banden und ihre Form und ihre Potentiale derart gewählt sind, daß die axial gerichteten Komponenten der elektrostatischen Kräfte abwechselnd um ,gleiche Beträge beschleunigend und verzögernd auf die Elektroneneinwirken. z. Vorrichtung nach Anspruch i, 'dadurch gekennzeichnet, daß die verschieden gefo!rinten ' Metallkörper aus abwechselnd aufeinanderfolgenden Metallhohlzylindern und Metallringscheiben bestehen, von denen die Außendurchmesser der ersteren kleiner -sind als die Lochdurchmesser der letzteren. ' 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verschieden geformten Metallkörper aus abwechselnd aufeinanderfolgenden Metallhohdzylindern und Metallringscheiben bestehen, von denen die Innendurchmesser der ersteren größer sind als die-Lochdurchmesser der letzteren.
DE1929690809D 1929-11-10 1929-11-10 Vorrichtung zur Konzentrierung des Elektronenstrahls eines Kathodenstrahloszillographen Expired DE690809C (de)

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